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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit einem Karosserierahmen, einem auf dem Karosserierahmen montierten Motorkörper, wobei der Motorkörper ein Kurbelgehäuse, einen Zylinderblock, der integral mit dem Gehäuse oder mit diesem verbunden ist, und einen mit dem Zylinderblock verbundenen Zylinderkopf umfasst, einem mit dem Zylinderkopf verbundenen Auspuffrohr, wobei das Auspuffrohr einen Abschnitt hat, der sich entlang einer Seitenoberfläche des Zylinderblocks erstreckt, einem Brennstoffbehälter, und einem Kanister, der an dem Motorkörper gehalten wird, um einen verdunstenden Brennstoff aus dem Brennstoffbehälter zu reinigen, und insbesondere eine Verbesserung in einer Anordnungsstruktur für den Kanister.
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In dem Patentdokument 1 ist ein Motorrad mit einer Struktur bekannt, so dass eine Halterung an dem Vorderabschnitt eines Kurbelgehäuses eines auf einem Karosserierahmen montierten Motorkörpers befestigt ist, dass ein mit einem Zylinderkopf des Motorkörpers verbundenes Auspuffrohr sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks erstreckt und sich weiter nach hinten erstreckt, und dass der Kanister sich auf der Vorderseite des Kurbelgehäuses befindet, um nicht mit dem Auspuffrohr ins Gehege zu kommen, und durch eine Gummihalterung an der Halterung gehalten wird.
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[Patentdokument 1]
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Japanisches Patent Nr. 2596484
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In der vorstehend erwähnten in dem Patentdokument 1 offenbarten Struktur ist das Auspuffrohr in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens auf eine Seite des Motorkörpers verschoben, und der Kanister ist auf die andere Seite des Motorkörpers in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens verschoben, um das Ins-Gehege-Kommen zwischen dem Auspuffrohr und dem Kanister, der sich auf der Vorderseite des Kurbelgehäuses befindet, zu vermeiden. Jedoch besteht in einigen Modellen eines Motorrads entsprechend der Anzahl von Auspuffrohren oder Motorcharakteristiken keine Flexibilität in der Wegführung und der Anordnung der Auspuffrohre. In diesem Fall ist es wünschenswert, den Kanister und das Auspuffrohr besser ohne einen wechselseitigen Einfluss zwischen ihnen anzuordnen.
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Es ist folglich eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnungsstruktur für einen Kanister in einem Fahrzeug bereitzustellen, die den Kanister in dem der Zustand der wechselseitigen Beeinflussung des Kanisters und dem Auspuffrohr vermieden wird, besser anordnen kann.
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[Mittel zum Lösen des Problems]
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Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Fahrzeug bereitgestellt, das aufweist: einen Karosserierahmen, einen auf den Karosserierahmen montierten Motorkörper, wobei der Motorkörper ein Kurbelgehäuse, einen mit dem Kurbelgehäuse integralen oder mit diesem verbundenen Zylinderblock, und einem mit dem Zylinderblock verbundenen Zylinderkopf umfasst, ein mit dem Zylinderkopf verbundenes Auspuffrohr, wobei das Auspuffrohr einen Abschnitt hat, der sich entlang einer Seitenoberfläche des Zylinderblocks erstreckt, einen Brennstoffbehälter und einen Kanister, der an dem Motorkörper gehalten wird, um einen verdampfenden Brennstoff aus dem Brennstoffbehälter zu reinigen; wobei eine Anordnungsstruktur für den Kanister dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kanister sich zwischen dem Zylinderblock und dem Abschnitt des Auspuffrohrs befindet, der sich entlang der einen Seitenoberfläche des Zylinderblocks erstreckt.
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Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau des ersten Aspekts umfasst, ist auf dem Motorkörper eine Stützstrebe zum Halten des Kanisters montiert.
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Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau des ersten oder zweiten Aspekts umfasst, hat der Kanister ein abgeflachtes zylindrisches Gehäuse mit einem ovalen Querschnitt, und der Kanister ist derart angeordnet, dass die Längsrichtung des ovalen Querschnitts des Gehäuses parallel zu einer Zylinderachse des Zylinderblocks ist.
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Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau des zweiten Aspekts umfasst, sind die entgegengesetzten Enden der Stützstrebe, die sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens erstreckt, durch erste Gummihalterungen auf dem Motorkörper montiert, und der Kanister wird an dem mittleren Abschnitt der Stützstrebe gehalten.
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Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau des vierten Aspekts umfasst, ist ein beliebiges der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe integral mit einem Drehanschlag ausgebildet, der an dem Motorkörper befestigt ist, der dadurch wirkt, um die Drehung der Stützstrebe zu stoppen.
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Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau eines der ersten bis fünften Aspekte umfasst, ist ein stoßabsorbierender Gummi entgegengesetzt zu dem Motorkörper auf der Oberfläche des Kanisters montiert.
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Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau eines der zweiten bis sechsten Aspekte umfasst, sind mehrere Montageplatten an wenigstens drei Positionen an dem Kanister befestigt und halten den Kanister von der Zylinderblockseite und der Auspuffrohrseite, und die Montageplatten werden an der Stützstrebe gehalten.
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Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung, der den Aufbau eines der zweiten bis siebten Aspekte umfasst, wird eine Abdeckung zum Abdecken des Kanisters von der Auspuffrohrseite durch zweite Gummihalterungen unter Verwendung von Bolzen, die üblicherweise verwendet werden, um den Kanister zu halten, an der Stützstrebe gehalten.
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[Ergebnis der Erfindung]
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Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanister zwischen dem Zylinderblock und dem Abschnitt des Auspuffrohrs, der sich entlang der einen Seitenoberfläche des Zylinderblocks erstreckt, angeordnet. Folglich kann der Kanister angeordnet werden, indem der Raum zwischen dem Zylinderblock und dem Auspuffrohr in dem Zustand, in dem die wechselseitige Beeinflussung des Auspuffrohrs und des Kanisters vermieden werden kann, effektiv genutzt wird.
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Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird der Kanister an der Stützstrebe gehalten, die auf dem Motorkörper montiert ist. Folglich kann eine Zunahme der Größe der Stützstrebe unterdrückt werden.
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Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanister mit dem abgeflachten zylindrischen Gehäuse derart angeordnet, dass die Längsrichtung des ovalen Querschnitts des Gehäuses parallel zu der Zylinderachse des Zylinderblocks ist. Folglich kann der Raum zwischen dem Zylinderblock und dem Abschnitt des Auspuffrohrs, der sich entlang der Seitenoberfläche des Zylinderblocks erstreckt, verringert werden, so dass eine Zunahme der Größe des Fahrzeugs unterdrückt werden kann.
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Gemäß dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung sind die entgegengesetzten Enden der Stützstrebe, die sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens erstrecken und den Kanister in dem Mittelabschnitt halten, durch die ersten Gummihalterungen an dem Motorkörper montiert. Folglich kann die Haltefestigkeit des Kanisters verbessert werden, und die Resonanz des Kanisters aufgrund der Schwingungen des Motorkörpers kann unterdrückt werden.
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Gemäß dem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eines der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe integral mit dem an dem Motorkörper befestigten Drehanschlag ausgebildet, wodurch er wirkt, um die Drehung der Stützstrebe zu stoppen. Folglich kann eine Montagestruktur der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe des Motorkörpers vereinfacht werden, und die Haltefestigkeit des Kanisters durch die Stützstrebe kann verbessert werden.
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Gemäß dem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der stoßabsorbierende Gummi auf dem Kanister montiert. Folglich kann ein Stoßgeräusch aufgrund des Kontakts des Kanisters mit dem Motorkörper verringert werden, und der Kanister kann näher an dem Motorkörper angeordnet werden.
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Gemäß dem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden die Montageplatten, die an mindestens drei Positionen an dem Kanister befestigt sind und den Kanister halten, an der Stützstrebe gehalten. Folglich kann die Übertragung von Schwingungen von dem Motorkörper auf den Kanister unterdrückt werden, und der Kanister kann von der Stützstrebe fest gehalten werden.
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Gemäß dem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Abdeckung durch die zweiten Gummihalterungen an der Stützstrebe gehalten. Folglich kann die Resonanz der Abdeckung aufgrund der Schwingungen des Motorkörpers unterdrückt werden. Ferner wird die Abdeckung unter Verwendung der Bolzen gehalten, die üblicherweise verwendet werden, um den Kanister zu halten. Folglich werden keine Montageelemente, wie etwa Bolzen, die für die Abdeckung zweckbestimmt sind, benötigt, wodurch zu einer Verringerung der Anzahl der Teile beigetragen wird.
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1 ist eine Seitenansicht eines Motorrads.
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2 ist eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils des in 1 gezeigten Motorrads in dem Zustand, in dem eine Karosserieabdeckung weggelassen ist.
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3 ist eine Ansicht, die in der Richtung eines Pfeils 3 in 2 genommen ist.
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4 ist eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils in 3.
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5 ist eine vergrößerte Ansicht, die in der Richtung eines Pfeils 5 in 3 genommen ist.
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6 ist eine Vorderansicht eines Kanisters in dem Zustand, in dem eine Abdeckung entfernt ist, in der gleichen Richtung wie der in 3 und 4 gesehen.
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7 ist eine in der Richtung eines Pfeils 7 in 6 genommene Seitenansicht.
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8 ist eine in der Richtung eines Pfeils 8 in 6 genommene Seitenansicht.
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9 ist eine Vorderansicht einer Stützstrebe in der gleichen Richtung wie der in 3 und 4 gesehen.
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10 ist eine in der Richtung eines Pfeils 10 in 9 genommene vergrößerte Ansicht.
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11 ist eine in der Richtung eines Pfeils 11 in 9 genommene vergrößerte Ansicht.
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12 ist ein entlang der Linie 12-12 in 5 genommene Querschnittansicht.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf 1 bis 12 beschrieben. Zuerst Bezug nehmend auf 1 und 2 ist ein Motorrad als ein Fahrzeug mit einem Karosserierahmen F gezeigt. Der Karosserierahmen F umfasst ein Kopfrohr 16 zum lenkbaren Halten einer Vordergabel 15 zum Halten eines Vorderrads WF durch eine Achse, einen Hauptrahmen 17, der sich von dem Kopfrohr 16 nach hinten erstreckt, so dass er nach unten geneigt ist, ein Paar rechter und linker Motoraufhängungen 18R und 18L, die sich von dem Kopfrohr 16 nach unten erstrecken, einen Schwenkrahmen 19, der sich von dem hinteren Abschnitt des Hauptrahmens 17 nach unten erstreckt, und eine Sitzschiene 20, die sich von dem hinteren Abschnitt des Hauptrahmens 17 nach hinten erstreckt, um nach oben geneigt zu sein.
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Ein Motorkörper 21 eines Vierzylinder-Reihenmotors E wird an dem hinteren Abschnitt des Karosserierahmens 17, den unteren Abschnitten der Motoraufhängungen 18R und 18L und dem unteren Abschnitt des Schwenkrahmens 19 gehalten, so dass er sich unter dem Karosserierahmen 17 befindet. Eine Schwinge 22 wird an ihrem vorderen Endabschnitt vertikal schwenkbar an dem unteren Abschnitt des Schwenkrahmens 19 gehalten. Ein Hinterrad WR, das von der von dem Motor E erzeugten Kraft angetrieben werden soll, wird durch eine Achse an dem hinteren Endabschnitt der Schwinge 22 gehalten. Ein Brennstoffbehälter 23 ist auf dem Karosserierahmen 17 über dem Motor E montiert. Ein Doppelfahrsitz 24 befindet sich auf der Rückseite des Brennstoffbehälters 23 und wird an der Sitzschiene 20 gehalten.
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Ein Teil des Motors E und ein Teil des Karosserierahmens F sind mit einer Karosserieabdeckung 25 bedeckt. Die Karosserieabdeckung 25 umfasst eine Frontverkleidung 26, ein Paar rechter und linker Seitenabdeckungen 27, die sich zwischen dem Brennstoffbehälter 23 und dem Fahrsitz 24 befinden, um die rechten und linken Seiten des hinteren unteren Abschnitts des Brennstoffbehälters 23 zu bedecken, und eine Heckverkleidung 28, die sich von den hinteren Abschnitten der rechten und linken Seitenabdeckungen 27 nach hinten erstreckt, um nach oben geneigt zu sein.
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Bezug nehmend auf 3 hat der Motorkörper 21 ein Kurbelgehäuse 31 zum drehbaren Halten einer Kurbelwelle 30 mit einer Achse, die sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens F erstreckt, einen Zylinderblock 32, der sich von dem oberen Ende des vorderen Abschnitts des Kurbelgehäuses 31 nach oben erstreckt, um nach vorne geneigt zu sein, einen Zylinderkopf 33, der mit dem oberen Ende des Zylinderkopfs 32 verbunden ist, und eine Kopfabdeckung 34, die mit dem oberen Ende des Zylinderkopfs 33 verbunden ist. Eine Ölwanne 35 ist mit dem unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses 31 verbunden.
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Das Kurbelgehäuse 31 ist aus einer unteren Gehäusehälfte 37 und einer oberen Gehäusehälfte 38 zusammengesetzt, die auf einer Verbindungsoberfläche 36, auf der die Achse der Kurbelwelle 30 liegt, miteinander verbunden sind. Der Zylinderblock 32 hat eine nach vorne geneigte Zylinderachse C, und der Zylinderblock 32 ist integral mit der oberen Gehäusehälfte 38 des Kurbelgehäuses 31 ausgebildet. Ein Ölkühler 39 ist auf der vorderen Oberfläche der unteren Gehäusehälfte 37 des Kurbelgehäuses 31 montiert, und ein Ölfilter 40 ist auf der rechten Oberfläche des vorderen Abschnitts der unteren Gehäusehälfte 37 montiert.
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Eine linke Halterung 43L ist durch ein Paar Bolzen 41 und 42 an dem unteren Abschnitt der linken Motoraufhängung 18L befestigt, und eine rechte Halterung 43R ist durch ein Paar Bolzen 41 und 42 an dem unteren Abschnitt der rechten Motoraufhängung 18R befestigt. Eine Querstange 44 erstreckt sich zwischen den rechten und linken Halterungen 43R und 43L.
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Ein Ansatz 45L ist an dem vorderen oberen Abschnitt des Zylinderblocks 32 auf seiner linken Seite ausgebildet, und die linke Halterung 43L ist durch einen Bolzen 46 an dem Ansatz 45L befestigt. Ebenso ist ein Ansatz 45R an dem vorderen oberen Abschnitt des Zylinderblocks 32 auf seiner rechten Seite ausgebildet, und die rechte Halterung 43R ist durch einen Bolzen 48 mit einem dazwischen eingefügten Abstandshalter 47 an dem Ansatz 45R befestigt.
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Vier Auspuffrohre 49, 50, 51 und 52, die jeweils den vier Zylindern des Motors E entsprechen, sind an ihren stromaufwärtigen Enden mit der vorderen Oberfläche des Zylinderkopfs 33 des Motorkörpers 21 verbunden. Jedes dieser Auspuffrohre 49 bis 52 hat einen Abschnitt, der sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks 32, und das Kurbelgehäuse 31 als eine Seitenoberfläche davon erstreckt. Diese Auspuffrohre 49 bis 52 erstrecken sich weiter nach hinten unter dem Motorkörper 21 auf der linken Seite der Ölwanne 35, und die stromabwärtigen Enden dem Auspuffrohre 49 bis 52 sind mit einem Auspufftopf 53 (siehe 1) verbunden, der sich auf der rechten Seite des Hinterrads WR befindet.
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Auch Bezug auf 4 und 5 nehmend wird ein Kanister 55 zum Reinigen eines verdampfenden Brennstoffs 23 aus dem Brennstoffbehälter 23 an dem Motorkörper 21 gehalten. Der Kanister 55 befindet sich zwischen dem Zylinderblock 32 und einem Abschnitt der Auspuffrohre 49 bis 52, der sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks 32 erstreckt. Eine Stützstrebe 56 zum Halten des Kanisters 55 ist auf dem Kurbelgehäuse 31 und dem Zylinderblock 32 des Motorkörpers 21 montiert.
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Bezug nehmend auf 6 bis 8 hat der Kanister 55 ein abgeflachtes zylindrisches Gehäuse 57 mit einem ovalen Querschnitt, das sich in der seitlichen Richtung des Fahrzeugs erstreckt. Beide Enden des Gehäuses 57 sind durch Endwände 58 und 59 geschlossen. Wie in 2 gezeigt, ist der Kanister 55 derart angeordnet, dass die Längsrichtung des ovalen Querschnitts des Gehäuses 57 sich parallel zu der Zylinderachse C des Zylinderblocks 32 erstreckt.
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Von beiden Endwänden 58 und 59 ist die rechte Endwand 58 des Gehäuses 57 des Kanisters 55 mit einer Ladeverbindungsleitung 60 zum Verbinden des Ladungsrohrs zum Laden eines in dem Brennstoffbehälter 23 verdampften Brennstoffgases versehen. Die rechte Endwand 58 ist ferner mit einem Reinigungsverbindungsrohr 61 zum Anschließen eines Reinigungsrohrs zum Reinigen des in dem Kanister 55 gesammelten Brennstoffgases versehen.
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Von beiden Endwänden 58 und 59 ist die linke Endwand 59 des Gehäuses 57 des Kanisters 55 mit einer Entlüftungsverbindungsleitung 62 versehen, um ein Entlüftungsrohr anzuschließen, um das Innere des Kanisters 55 zu der Atmosphärenluft zu öffnen. Die linke Endwand 59 ist ferner mit einer Abflussverbindungsleitung 63 zum Anschließen eines Abflussrohrs zum Auslassen eines Abflusses aus dem Kanister 55 versehen.
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Auch Bezug nehmend auf 9 und 10 umfasst die Stützstrebe 56 ein Trägerrohr 66, das sich in der seitlichen Richtung des Fahrzeugs erstreckt, eine linke Trägerplatte 64, die mit dem linken Ende des Trägerrohrs 66 verbunden ist, und eine rechte Trägerplatte 65, die mit dem rechten Ende des Trägerrohrs 66 verbunden ist.
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Der Vorderabschnitt der oberen Gehäusehälfte 38 des Kurbelgehäuses 31 des Motorkörpers 21 ist mit einem zylindrischen linken Ansatz 67, um die linke Trägerplatte 64 zu montieren, und einem zylindrischen rechten Ansatz 68, um die rechte Trägerplatte 65 zu montieren, ausgebildet. Diese Ansätze 67 und 68 sind koaxial ausgebildet, um jeweils entgegengesetzt zu den Innenoberflächen der Trägerplatten 64 und 65 zu sein. Die linke Trägerplatte 64 ist durch einen Bolzen 70 mit einer dazwischen eingefügten Gummihalterung 69 auf dem linken Ansatz 67 montiert. Ebenso ist die rechte Trägerplatte 65 durch einen Bolzen 70 mit einer dazwischen eingefügten Gummihalterung 69 auf dem rechten Ansatz 68 montiert. Mit anderen Worten sind die entgegengesetzten Enden der Stützstrebe 56, die sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens F erstreckt, durch die Gummihalterungen 69 an dem Kurbelgehäuse 31 des Motorkörpers 21 montiert.
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Die linke Trägerplatte 64 wird an ihrem unteren Endabschnitt durch die Gummihalterung 69 an dem linken Ansatz 67 gehalten und erstreckt sich nach vorne, so dass sie nach oben geneigt ist. Die rechte Trägerplatte 65 ist in ihrem Zwischenabschnitt gebogen, sodass dieser Abschnitt im Seitenriss gesehen vorwärts vorsteht. Die rechte Trägerplatte 65 wird auch an ihrem unteren Endabschnitt durch die Gummihalterung 69 an dem rechten Ansatz 68 gehalten.
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Das Trägerrohr 66 ist ein integrales Element, das durch Biegen eines Rohrmaterials ausgebildet wird. Das Trägerrohr 66 hat einen horizontalen tragenden Abschnitt 66a, der sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens F horizontal über dem Kanister 55 erstreckt, einen linken geneigten Abschnitt 66b, der sich von dem linken Ende des horizontalen tragenden Abschnitts 66a nach unten erstreckt, um, wie in 10 gezeigt, nach vorne geneigt zu sein, einen rechten geneigten Abschnitt 66c, der sich von dem rechten Ende des horizontalen tragenden Abschnitts 66a nach unten erstreckt, um, wie in 10 gezeigt, nach hinten geneigt zu sein, einen linken horizontalen Verbindungsabschnitt 66d, der sich horizontal von dem unteren Ende des linken geneigten Abschnitts 66b zu der linken Trägerplatte 64 erstreckt, und einen rechten horizontalen Verbindungsabschnitt 66e, der sich horizontal von dem unteren Ende des rechten geneigten Abschnitts 66c zu der rechten Trägerplatte 65 erstreckt. Der linke horizontale Verbindungsabschnitt 66d ist in rechten Winkeln dazu mit dem oberen Abschnitt der linken Trägerplatte 64 verbunden, und der rechte horizontale Verbindungsabschnitt 66e ist in rechten Winkeln dazu mit dem Zwischenabschnitt der rechten Trägerplatte 65 verbunden. Wie in 10 gezeigt, erstrecken sich der linke geneigte Abschnitt 66b und der rechte geneigte Abschnitt 66c von dem horizontalen tragenden Abschnitt 66a, so dass sie in entgegengesetzte Richtungen gebogen sind. Folglich ist das Trägerrohr 66 in der Draufsicht gesehen asymmetrisch gebogen.
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Jedes der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe 56, in der Ausführungsform insbesondere die rechte Trägerplatte 65, die an dem rechten Ende der Stützstrebe 56 bereitgestellt ist, ist integral mit einem Drehanschlag 65a ausgebildet, der an dem Zylinderblock 32 des Motorkörpers 21 befestigt ist, wodurch er wirkt, um die Drehung der Stützstrebe 56 zu stoppen. Insbesondere ist der Drehanschlag 65a an dem oberen Endabschnitt der rechten Trägerplatte 65 ausgebildet.
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Wie vorstehend erwähnt, ist die rechte Halterung 43R an dem unteren Abschnitt der rechten Motoraufhängung 18R des Karosserierahmens F befestigt. Die rechte Halterung 43R ist ferner durch den Bolzen 48 an dem Ansatz 45R befestigt, der an dem Vorderabschnitt des Zylinderblocks 32 ausgebildet ist, wobei der Abstandshalter 47 zwischen dem Ansatz 45R und der Halterung 43R eingefügt ist. Der Bolzen 48 ist integral und koaxial mit einem Eingreifschaftabschnitt 48a ausgebildet, der seitlich von dem Ansatz 45R nach innen vorsteht. Der Drehanschlag 65a, der an dem oberen Endabschnitt der rechten Trägerplatte 65 ausgebildet ist, ist durch eine Gummihalterung 71 mit dem Eingreifschaftabschnitt 48a in Eingriff.
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Der Kanister 55 wird an dem Mittelabschnitt der Stützstrebe 56, d. h. dem Mittelabschnitt des horizontalen tragenden Abschnitts 66a des Trägerrohrs 66 gehalten. Mehrere Montageplatten 72, 73 und 74 sind an wenigstens drei Positionen an dem Kanister 55 befestigt und halten den Kanister 55 von der Seite des Zylinderblocks 32 und der Seite der Auspuffrohre 49 bis 52. Insbesondere sind die drei Montageplatten 72, 73 und 74 an dem Gehäuse 57 des Kanisters 55 an derartigen drei Positionen auf der oberen Oberfläche des Gehäuses 57 befestigt. Diese Montageplatten 72 bis 74 werden an der Stützstrebe 56 gehalten.
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Die Montageplatten 72 und 73 sind in der Richtung entlang der Achse des Gehäuses 57 voneinander beabstandet und an den oberen Abschnitt der vorderen Oberfläche des Gehäuses 57 geschweißt, um von dem Gehäuse 57 nach oben vorzustehen. Andererseits befindet sich die Montageplatte 74 in der Vorderansicht gesehen (6) zentral zwischen den Montageplatten 72 und 73 und ist an den oberen Abschnitt der hinteren Oberfläche des Gehäuses 57 geschweißt, um von dem Gehäuse 57 nach oben vorzustehen.
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Die oberen Abschnitte der Montageplatten 72, 73 und 74 sind jeweils mit Durchgangslöchern 76, 77 und 78 ausgebildet. Schweißmuttern 79, 80 und 81, die jeweils den Durchgangslöchern 76, 77 und 78 entsprechen, sind jeweils an den hinteren Oberflächen der oberen Abschnitte der Montageplatten 72, 73 und 74 angeordnet.
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Auch Bezug nehmend auf 11 und 12 ist eine mittlere Trägerplatte 82 als ein Teil der Stützstrebe 56 an den Mittelabschnitt des horizontalen tragenden Abschnitts 66a des Trägerrohrs 66 der Stützstrebe 56 geschweißt. Die mittlere Trägerplatte 82 ist integral mit drei Trägerplattenabschnitten 82a, 82b und 82c ausgebildet, die von dem horizontalen tragenden Abschnitt 66a hängen. Diese Trägerplattenabschnitte 82a, 82b und 82c liegen an den vorderen Oberflächen der oberen Abschnitte der Montageplatten 72, 73 und 74 an, die jeweils an dem Gehäuse 57 des Kanisters 55 befestigt sind. Diese Trägerplattenabschnitte 82a, 82b und 82c sind jeweils mit Durchgangslöchern 83, 84 und 85 ausgebildet, die den Durchgangslöchern 76, 77 und 78 der Montageplatten 72, 73 und 74 entsprechen. Die Durchgangslöcher 83 und 84 der Trägerplattenabschnitte 82a und 82b sind in der Längsrichtung des horizontalen tragenden Abschnitts 66a, d. h. in der Richtung entlang der Achse des Kanisters 55, lang gezogen.
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Bolzen 86, 87 und 88 werden jeweils durch die Durchgangslöcher 83, 84 und 85 der Trägerplattenabschnitte 82a, 82b und 82c und die Durchgangslöcher 76, 77 und 78 der Montageplatten 72, 73 und 74 eingesetzt und dann jeweils mit den Schweißmuttern 79, 80 und 81 fest in Eingriff gebracht. Somit wird der Kanister 55 an dem Mittelabschnitt der Stützstrebe 56 gehalten.
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Der Kanister 55 ist auf der Vorderseite entgegengesetzt zu den Auspuffrohren 49 bis 52 mit einer Abdeckung 90 bedeckt. Die Abdeckung 90 wird durch Gummihalterungen 91 und 92 an der Stützstrebe 56 gehalten. Insbesondere wird die Abdeckung 90 von der Stützstrebe 56 unter Verwendung der zwei Bolzen 86 und 87 der drei Bolzen 86, 87 und 88 gehalten, um den Kanister 55 an der Stützstrebe 56 zu halten. Diese zwei Bolzen 86 und 87 werden durch die auf der Abdeckung 90 montierten Gummihalterungen 91 und 92, die Durchgangslöcher 85 und 86 der Trägerplattenabschnitte 82a und 82b und die Durchgangslöcher 76 und 77 der Montageplatten 72 und 73 eingeführt und dann jeweils mit den Schweißmuttern 79 und 80 in Eingriff gebracht.
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Ein Paar stoßabsorbierender Gummis 93 ist durch Kleben oder ähnliches auf die vordere Oberfläche des Gehäuses 57 des Kanisters 55 montiert, so dass er zwischen dem Gehäuse 57 und der Abdeckung 90 eingefügt ist. Ähnlich ist ein Paar stoßabsorbierender Gummis 94 durch Kleben oder ähnliches auf der hinteren Oberfläche des Gehäuses 57 des Kanisters 55, d. h. auf der Oberfläche entgegengesetzt zu dem Kurbelgehäuse 31 des Motorkörpers 21, montiert.
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Der Betrieb der vorstehenden bevorzugten Ausführungsform wird nun beschrieben. Die Auspuffrohre 49 bis 52, die jeweils einen Abschnitt haben, der sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks 32 erstreckt, sind mit dem Zylinderkopf 33 des auf den Karosserierahmen F montierten Motorkörpers 21 verbunden. Der an dem Motorkörper 21 gehaltene Kanister 55 befindet sich zwischen dem Zylinderblock 32 und diesem Abschnitt der Auspuffrohre 49 bis 52, die sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks 32 erstrecken. Mit dieser Anordnung kann der Kanister 55 in dem Zustand, in dem die wechselseitige Beeinflussung der Auspuffrohre 49 bis 52 und des Kanisters 52 vermieden wird, angeordnet werden, indem der Raum zwischen dem Zylinderblock 32 und den Auspuffrohren 49 bis 52 effektiv ausgenutzt wird.
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Der Kanister 55 wird an der Stützstrebe 56 gehalten, die an dem Motorkörper 21 montiert ist. Folglich kann eine Größenzunahme der Stützstrebe 56 unterdrückt werden.
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Der Kanister 55 hat das abgeflachte zylindrische Gehäuse 57 mit einem ovalen Querschnitt, und der Kanister 55 ist derart angeordnet, dass die Längsrichtung des ovalen Querschnitts des Gehäuses 57 parallel zu der Zylinderachse C des Zylinderblocks 32 ist. Mit dieser Anordnung kann der Raum zwischen dem Zylinderblock 32 und dem Abschnitt der Auspuffrohre 49 bis 52, der sich entlang der vorderen Oberfläche des Zylinderblocks 32 erstreckt, verringert werden, so dass eine Zunahme der Größe des Motorrads unterdrückt werden kann.
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Die entgegengesetzten Enden der Stützstrebe 56, die sich in der seitlichen Richtung des Karosserierahmens F erstrecken, sind durch die Gummihalterungen 69 auf das Kurbelgehäuse 31 des Motorkörpers 21 montiert, und der Kanister 55 wird an dem Mittelabschnitt der Stützstrebe 56 gehalten. Folglich kann die Haltefestigkeit des Kanisters 55 verbessert werden, und die Resonanz des Kanisters 55 aufgrund der Schwingungen des Motorkörpers 21 können unterdrückt werden.
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Jedes der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe 56 ist integral mit dem Drehanschlag 65a ausgebildet, der an dem Zylinderblock 32 des Motorkörpers 21 befestigt ist, wodurch er wirkt, um die Drehung der Stützstrebe 56 zu stoppen. Folglich kann eine Montagestruktur der entgegengesetzten Enden der Stützstrebe 56 des Motorkörpers 21 vereinfacht werden, und die Haltefestigkeit des Kanisters 55 durch die Stützstrebe 56 kann verbessert werden.
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Die stoßabsorbierenden Gummis 94 sind entgegengesetzt zu dem Motorkörper 21 auf der Oberfläche des Kanisters 55 montiert. Folglich können Stoßgeräusche aufgrund des Kontakts des Kanisters 55 mit dem Motorkörper 21 verringert werden, und der Kanister 55 kann näher an dem Motorkörper 21 angeordnet werden.
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Die Montageplatten 72, 73 und 74 sind an wenigstens drei Positionen an dem Gehäuse 57 des Kanisters 55 befestigt und halten den Kanister 55 von der Seite des Zylinderblocks 32 und der Seite der Auspuffrohre 49 bis 52, und diese Montageplatten 72 bis 74 werden von der Stützstrebe 56 gehalten. Folglich kann die Übertragung von Schwingungen von dem Motorkörper 21 an den Kanister 55 unterdrückt werden, und der Kanister 55 kann fest von der Stützstrebe 56 gehalten werden.
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Die Abdeckung 90 zum Abdecken des Kanisters 55 von der Seite der Auspuffrohre 49 bis 52 wird durch die Gummihalterungen 91 und 92 an der Stützstrebe 56 gehalten. Folglich kann die Resonanz der Abdeckung 90 aufgrund der Schwingungen des Motorkörpers 21 unterdrückt werden. Ferner wird die Abdeckung 90 unter Verwendung der Bolzen 86 und 87, die üblicherweise zum Halten des Kanisters 55 verwendet werden, durch die Gummihalterungen 91 und 92 an der Stützstrebe 56 gehalten. Folglich werden keine Montageelemente, wie etwa Bolzen, die für die Abdeckung 90 zweckbestimmt sind, benötigt, wodurch zu einer Verringerung der Anzahl der Teile beigetragen wird.
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Nachdem somit die spezifische bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wurde, sollte bemerkt werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehende bevorzugte Ausführungsform beschränkt ist, sondern vielfältige Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von dem Bereich der vorliegenden Erfindung wie beansprucht abzuweichen.
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Zum Beispiel ist der Zylinderblock 32 in der vorstehenden bevorzugten Ausführungsform integral mit der oberen Gehäusehälfte 38, die einen Teil des Kurbelgehäuses 31 bildet; ein getrennter Zylinderblock kann mit einem Kurbelgehäuse verbunden werden.
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Bezugszeichenliste
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- 21
- Motorkörper
- 23
- Brennstoffbehälter
- 31
- Kurbelgehäuse
- 32
- Zylinderblock
- 33
- Zylinderkopf
- 49, 50, 51, 52
- Auspuff
- 55
- Kanister
- 56
- Stützstrebe
- 57
- Gehäuse
- 65a
- Drehanschlag
- 69, 91, 92
- Gummihalterung
- 72, 73, 74
- Montageplatte
- 86, 87
- Bolzen
- 94
- stoßabsorbierender Gummi
- C
- Zylinderachse
- F
- Karosserierahmen
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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