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DE10106412A1 - Vorrichtung zur Ab/Ankopplung von Maschinenkomponenten an direktbildenden Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Ab/Ankopplung von Maschinenkomponenten an direktbildenden Druckmaschinen

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DE10106412A1
DE10106412A1 DE10106412A DE10106412A DE10106412A1 DE 10106412 A1 DE10106412 A1 DE 10106412A1 DE 10106412 A DE10106412 A DE 10106412A DE 10106412 A DE10106412 A DE 10106412A DE 10106412 A1 DE10106412 A1 DE 10106412A1
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printing
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transmission element
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Kurt Loetsch
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/02Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways
    • F16D21/04Systems comprising a plurality of actuated clutches for interconnecting three or more shafts or other transmission members in different ways with a shaft carrying a number of rotatable transmission members, e.g. gears, each of which can be connected to the shaft by a clutching member or members between the shaft and the hub of the transmission member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/008Mechanical features of drives, e.g. gears, clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur An/Abkopplung angetriebener Maschinenkomponenten während der Direktbebilderungsphase von bebilderbaren Druckformen oder bebilderbaren Zylinderoberflächen in Druckwerten von Rotationsdruckmaschinen. Ein einer Druckmaschinenkomponente (26) zugeordnetes Stellglied (7) betätigt kulissenförmige Stellelemente (16, 17) in radiale Richtung, die in einem Übertragungselement (21) vorgesehene, an diesem ungleich verteilte Ausnehmungen (20) eingreifen.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur An/Abkopplung von Maschinenkomponenten von direktbebildernden Rotationsdruckmaschinen, bei denen an Druckformzylindern aufgenommene Druckformen oder Bildzylinder beim Bebildern mit höheren Drehzahlen rotieren.
DE 195 23 378 A1 bezieht sich auf eine Bogenoffsetrotationsdruckmaschine. Auf den Druckformzylindern können laserbeschreibbare Druckformen aufgenommen werden, die mittels eines jedem Formzylinder zugeordnetem Laserschreibsystems bebildert werden. Die Bebilderung der an den Druckformzylindern aufgenommenen laserbeschriftbaren Druckformen kann auch durch eine in axialer Richtung verfahrbare Bebilderungseinheit erfolgen, die die Oberflächen von beiden Druckformzylindern bebildert.
Gemäß der DE 195 23 378 A1 ist einer Bogenzuführeinrichtung ein separater Elektroantrieb zugeordnet; eine Entkopplung von Papierlaufkomponenten, wie beispielsweise Anleger oder Ausleger während der Bebilderungsphase der Druckformen, ist nicht offenbart.
Es hat sich herausgestellt, dass bei mit hohen Drehzahlen erfolgender Bebilderung von laserbeschreibbaren Druckformen oder bebilderungsfähigen Oberflächen von Bildzylindern alle Komponenten der Druckmaschine angetrieben werden und diese demzufolge einem erhöhten Verschleiß unterliegen. Während der Bebilderungsphase erfolgt jedoch weder Papierlauf noch Farbzufuhr im Druckwerk, sodass diese Maschinenkomponenten während der Bebilderung zwangsweise angetrieben sind. Dies erhöht den Maschinenverschleiß nicht unerheblich, kostet Antriebsleistung und verhindert, dass an Anleger- und Auslegerbereichen Vorbereitungen für den nächsten Druckauftrag vorgenommen werden. Solche Vorbereitungsarbeiten sind beispielsweise Formatanpassungen, Saugerpositionsanpassungen, etc. was die Einrichtezeiten für den nächsten Druckauftrag unnötigerweise verlängert.
Ausgehend vom Stand der Technik, liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, die Direktbebilderung in der Druckmaschine unabhängig vorn Antrieb der Druckmaschine vornehmen zu können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile liegen darin, dass mit dieser Lösung beispielsweise die Loslösung des oder der Druckformzylinder aus dem Antriebsräderzug der Druckmaschine einerseits möglich ist und dieser gleichzeitig synchron in einen separaten Antriebsstrang oder auf einen Einzelantrieb umstellbar ist. Ferner kann mit der erfindungsgemäßen Lösung auch eine Auslegertrommel oder ein Lackwerk aus- und eingekuppelt werden. Mit dem am Übertragungselement vorgesehenen Registersystem lässt sich eine exakte Winkelzuordnung erreichen, die bei Druckformzylindern dadurch gewährleistet ist, dass das Registersystem ungleich am Umfang eines Übertragungselementes ausgebildet ist und stets alle Stellelemente einrasten müssen.
In erfindungsgemäß vorgesehener Weiterbildung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens, ist das Stellglied in der einem Druckformzylinder oder einer Auslegertrommel zugeordneten Antriebswelle aufgenommen, wodurch eine sehr kompaktbauende Anordnung mit Kopplungs/Entkopplungsmöglichkeit erzielt werden kann. Zur Umwandlung einer translatorischen Bewegung des Stellgliedes in eine Radialbewegung der kulissenförmigen Stellelemente, sind am Stellglied Anschrägungen aufgenommen, mit denen den kulissenförmigen Stellelementen eine Ein- beziehungsweise Ausfahrbewegung aufgeprägt werden kann. Die Anschrägungen befinden sich bevorzugt entlang der Schaltwege des Stellelements und sind bevorzugt als Konus mit einer allmählich zunehmenden Steigung ausgebildet.
Die mittels der Anschrägungen betätigbaren kulissenförmigen Stellelemente können in der Antriebswelle für den Druckformzylinder gelagert sein; vorzugsweise dienen zur Aufnahme der kulissenförmigen Stellelemente Querbohrungen in der mit einer axialen Durchgangsbohrung versehenen Antriebswelle.
Das Registersystem, mit dem die kulissenförmigen Stellelemente zusammenarbeiten, ist vorzugsweise an einem Übertragungselement - wie beispielsweise ein Zahnrad oder ein Zahnkranz - ausgebildet. Bevorzugt besteht das Registersystem aus einer Anzahl von Ausnehmungen - z. B. Einfräsungen oder Bohrungen oder dergleichen - an einer Umfangsfläche des Übertragungselementes. Um eine winkeltreue Zuordnung der jeweiligen Stellposition zu gewährleisten, sind die Ausnehmungen des Registersystems an der erwähnten Umfangsfläche ungleich verteilt ausgeführt.
In die solcherart beschaffenen an einer Umfangsfläche des Übertragungselementes angeordneten Ausnehmungen, greifen bei Betätigung durch das translatorisch verschiebbare Stellglied die Köpfe der kulissenförmigen Stellelemente ein. Auf diese Weise wird ein Formschluß zwischen der Antriebswelle und einem Übertragungselement, welches auf der Antriebswelle aufgenommen ist, herbeigeführt, sodass der vom Gesamtantrieb der Rotationsdruckmaschine für die Bebilderungsphase benötigte Antrieb unabhängig vom Antrieb anderer Maschinenkomponenten erfolgen kann.
Der gesondert für die Bebilderungsphase notwendige Antrieb kann beispielsweise ein separater Elektroeinzelantrieb sein, dessen Drehzahl sich entsprechend der zu erfolgenden Bebilderung unabhängig einstellen und vorbestimmen lässt.
Die ungleiche Verteilung der Ausnehmungen des Registersystems am Übertragungselement, bezogen auf das Registersystem kann beispielsweise umfangsmäßig bei 0°, 110°, und 120° bei Einsatz dreier kulissenförmiger Stellelemente liegen. Darüber hinaus sind natürlich auch andere beliebige Winkellagen denkbar, an diese ist lediglich das Erfordernis der ungleichförmigen Verteilung am Umfang von 360° zu stellen.
Zum Stillsetzen papierführender Komponenten wie beispielsweise Anleger oder Ausleger oder zum Ein-/Auskoppeln eines Farbwerkes, eines Lackwerkes oder nachgeschalteter Weiterverarbeitungseinrichtungen, kann in einer Druckwerkseitenwand eine Buchse eingeschrumpft - oder auch auf anderem Wege verdrehgesichert eingelassen sein - um den Antrieb dieser Komponente während der Bebilderungsphase in der Druckmaschine zu unterbinden.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung findet ihr Einsatzfeld in Druckwerken von direktbebildernden Rotationsdruckmaschinen Mehrfarbenrotationen oder Einfarbenmaschinen, oder Rotationen mit abnehmbarer Druckformen oder solche, die einen Bildzylinder aufweisen, dessen Oberfläche direkt bebildert werden kann; eine Verwendung an bahnverarbeiteten Rollenrotationsdruckmaschinen wären ebenso denkbar.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert:
Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch Druckwerkseitenwand, die Antriebswelle einer beispielhaft dargestellten Auslegertrommel, sowie eines Übertragungselementes und eines verdrehgesichert in der Druckwerkseitenwand gelagerten Elementes,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines ein Übertragungselement durchsetzenden Stellgliedes.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Druckwerkseitenwand, darin aufgenommener verdrehgesicherter Buchse sowie einen Schnitt durch ein Übertragungselement, welches drehbar zweifach gelagert auf der Antriebswelle aufgenommen ist.
In der hier dargestellten Schnittzeichnung ist die Druckwerkseitenwand 1 dargestellt, in deren Bohrung 2 eine Buchse 3 verdrehgesichert aufgenommen ist. Die Buchse 3 kann beispielsweise in die Bohrung 2 der Druckwerkseitenwand 1 eingeschrumpft sein. Sie liegt zur Fixierung ihrer axialen Position in bezug auf die Druckwerkseitenwand 1 mit einem Bund 4 an der Außenfläche der Druckwerkseitenwand 1 an. Die Buchse 3 umschließt die Mantelfläche einer Antriebswelle 5, mit welcher die Auslegertrommel 26 angetrieben werden kann. Anstelle der hier dargestellten Auslegertrommel 26, können auch Druckformzylinder oder Maschinengruppen wie Anleger, Lackwerk oder auch Weiterverarbeitungseinheiten ein- und ausgekuppelt werden. Von der Auslegertrommel 26 ist hier lediglich eine Stirnseite dargestellt; die der Druckwerkseitenwand 1 gegenüberliegend angeordnete Druckwerkseitenwand ist nicht dargestellt, in der die der dargestellten Stirnseite 26 der Auslegertrommel gegenüberliegende Lagerungsstelle der Auslegertrommel aufgenommen ist.
Die die Auslegertrommel 26 antreibende Antriebswelle 5 ist mit einer sich in axiale Richtung erstreckenden Durchgangsbohrung 6 versehen. In dieser Durchgangsbohrung 6 ist ein Stellglied 7 aufgenommen, welches als ein in Verschieberichtung 9 translatorisch verschiebbarer Steuerschieber ausgebildet ist. Das Stellglied 7 ist als im wesentlichen rotationssymmetrisches Teil von der Durchgangsbohrung 6 in der Antriebswelle 5 umschlossen, und hat an seinem die Druckwerkseitenwand 1 durchsetzenden Ende einen Anschluss für eine Pneumatikversorgung 12. Ferner sind am Stellglied 7 zwei Anschrägungen 10, 11 ausgebildet, die als ein erster Konus 10 mit einer allmählichen Steigung der Mantelfläche und als ein zweiter Konus 11 mit identischer Steigung der Mantelfläche ausgebildet sind. Die beiden Anschrägungen 10, 11 befinden sich vorzugsweise in den Schaltstellungen des Stellgliedes 7 bezogen auf dessen translatorische Richtung.
In der Antriebswelle 5 der Auslegertrommel 26 sind kulissenförmige, in radiale Richtung jeweils verfahrbare Stellelemente 16, 17 untergebracht, die sich durch das in Pfeilrichtung 9 bewegbare Stellglied 7 jeweils aus der Antriebswelle 5 ausfahren oder in diese zurückfahren lassen. Zur Unterstützung der Rückfahrbewegung in die Antriebswelle 5 sind den kulissenförmigen Stellelementen 16, 17 Rückstellelemente 19 zugeordnet. Damit lassen sich die kulissenförmigen Stellelemente 16 beziehungsweise 17 aus ihrer ausgefahrenen Position in die zurückgefahrene Position zurückbewegen. In der zurückgefahrenen, d. h. in die Mantelfläche der Antriebswelle 5 eingefahrenen Position, liegen die Stellelemente 16 beziehungsweise 17 mit ihren Fußenden an den verjüngten Bereichen des Stellgliedes 7 an, während die Kopfenden der kulissenförmigen Stellelemente 16 beziehungsweise 17 in die Querbohrungen in die Antriebswelle 5 eingetaucht sind und nicht über diese hervorstehen.
Das antriebsmäßig über die mittels des Stellgliedes 7 betätigbaren kulissenförmigen Elemente 17 koppelbare Übertragungselemente 21 kann entweder als Zahnrad oder auch als Zahnkranz ausgebildet sein. Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Übertragungselement 21 mittels eines Lagers 13 und eines weiteren Lagers 28 auf der Mantelfläche der Antriebswelle 5 beziehungsweise eines Bundes 22 der Antriebswelle 5 aufgenommen. Das der Druckwerkseitenwand 1 zugewandte Lager 13 stützt sich antriebswellenseitig auf einer Sitzfläche 14 ab und ist am Übertragungselement 21 durch eine Sitzfläche 15 umschlossen. Das den Bund 22 der Antriebswelle 5 umschließende Lager 28 stützt sich auf den Lagersitz 23 einerseits ab und ist von der Lagersitzfläche 24 des Übertragungselementes umschlossen.
Unmittelbar am Bund 22 - an diesen seitlich anliegend - ist eine Stirnseite 26 des Druckformzylinders dargestellt. Die Auslegertrommel 26 erstreckt sich von dieser Stirnseite aus zur gegenüberliegenden Stirnseite der dortigen Druckwerkseitenwand. In der in Fig. 1 dargestellten Mittelstellung der des Stellgliedes 7 sind beide Sätze 16 beziehungsweise 17 der kulissenförmigen Stellelemente gerade ausgefahren. Würde das Stellglied 7 weiter in die Durchgangsbohrung 6 der Antriebswelle 5 hineingeschoben, würden die kulissenförmigen Stellelemente 17 in Ausnehmungen 20 des Registersystems im Übertragungselement 21 eingepresst; in diesem Falle stellt sich zwischen den Kopfenden der kulissenförmigen Stellelemente 17 und in diesen gegenüberliegenden Ausnehmungen 20 des Registersystems eine formschlüssige Verbindung ein, so dass z. B. auch ein Druckformzylinder von einer separaten Antriebsquelle angetrieben werden könnte - so zur Vornahme der Bebilderung der am Druckformzylinder aufgenommenen wiederbeschreibbaren Druckformen. Damit kann die Bebilderungsdrehzahl, mit der die Druckformzylinder während der Bebilderung angetrieben werden, unabhängig von den sonst zwangsweise mitangetriebenen den Papierlauf ausführenden Maschinenkomponenten eingestellt werden.
Wird hingegen das Stellglied 7 mit beispielsweise einem Pneumatikanschluss 12 ausgestattet, ergriffen und aus der Durchgangsbohrung 6 der Antriebswelle 5 hinausgezogen, fahren die kulissenförmigen Stellelemente 16 aus den Querbohrungen der Antriebswelle 5 aus und stellen diese in Umfangsrichtung in der verdrehgesichert in der Druckwerkseitenwand eingelagerten Buchse 3 fest. Gleichzeitig ist das Übertragungselement 21 nur lose drehend auf der Antriebswelle 5 aufgenommen, da die diesen zugeordneten kulissenförmigen Stellelemente 17 in ihre Querbohrungen an der Antriebswelle 5 eingefahren sind. Durch diese Maßnahmen lassen sich Maschinenbereiche wie beispielsweise Anleger und Ausleger stillsetzen. Dadurch ist eine Kollision durch unbeabsichtigtes Weiterdrehen des Auslegers und dessen Greiferbrücken mit dem sich drehenden Gegendruckzylinder ausgeschlossen.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung eines ein Übertragungselement durchsetzenden Stellgliedes.
Das hier nur schematisch wiedergegebene Übertragungselement 21 - sei es ein Zahnrad wie aus der Darstellung gemäß Fig. 1 oder ein Zahnkranz - ist mit einer Bohrung 25 versehen. Die Bohrung 25 wird vom Stellglied 7 axial durchsetzt, welches gemäß Fig. 1 von der Antriebswelle 5 umschlossen ist, deren Darstellung hier fortgelassen wurde. Die kulissenförmigen Stellelemente 16 sind vorzugsweise als zylindrische Elemente ausgebildet und von den Querbohrungen der Antriebswelle 5 umschlossen. Durch Bewegung in axiale Richtung der Stellwelle 8 des Stellgliedes 7 sind in der Darstellung gemäß Fig. 2 die kulissenförmigen Stellelemente 16 nach Passage des zweiten Konus 11 in die Ausnehmungen 20 des Registersystems an einer inneren Umfangsfläche des Übertragungselementes 21 eingepresst. Zwischen den Kopfenden 29 der kulissenförmigen Stellelemente 16 sowie den Ausnehmungen 20 des Registersystems am Übertragungselement 21 ergibt sich ein Formschluss, derart dass ein Drehmoment übertragende Verbindung zustande kommt.
Die Ausnehmungen 20 an der Innenseite der Umfangsfläche des Übertragungselements 21 können beispielsweise als dreieckförmige Einfräsungen ausgebildet sein, es wären auch Bohrungen oder andere Geometrien für die Ausnehmungen 20 denkbar. In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsvariante der kulissenförmigen. Stellelemente 16 sind beispielsweise an der Umfangsfläche der Bohrung 25 drei kulissenförmige Stellelemente 16 anliegend dargestellt. Bezogen auf die Umfangsfläche der Bohrung 25 im Übertragungselement 21 können diese auf 360° bezogen bei 0°, 110° oder 120° Umfangsposition liegen, so dass eine ungleiche Verteilung der Einrastpositionen an der Umfangsfläche der Bohrung 25 im Übertragungselement 21 gewährleistet ist.
Durch die ungleiche Verteilung der kulissenförmigen Stellelemente 16 beziehungsweise 17 in den oben beispielhaft dargestellten Umfangspositionen ist eine eindeutige Winkelzuordnung sichergestellt. Eine Umsteuerung des Antriebes der Druckformzylinder zur Bebilderung auf den zur Druckformbebilderung vorgesehenen Antriebsstrang wie beispielsweise elektromotorische Einzelantriebe geschieht bei extrem langsamer Drehzahl wobei das Stellglied 7 über durch Pneumatikelemente oder andere Antriebe vorgespannte Federelemente nach Vorgabe der Ausnehmungen 20 an den Übertragungselementen 21 seine Position ändert, so dass die kulissenförmigen Stellelemente 16 beziehungsweise 17 einmal das Übertragungselement 21 winkelgetreu einkuppelt bzw. ein anderes Übertragungselement winkelgetreu auskuppelt. In der Darstellung gemäß Fig. 2 sind die unterschiedlichen Umfangspositionen der Ausnehmungen 20 des Registersystems mit Punkten am äußeren Umfang des Übertragungselementes 21 gekennzeichnet. Es sei darauf hingewiesen dass neben den beispielhaft herangezogenen Umfangspositionen 0°, 110° und 220° auch beliebig andere Umfangspositionen in Betracht gezogen werden können; allein entscheidend ist der Umstand, dass diese ungleich über 360° verteilt sind, sodass eine eindeutige Winkelzuordnung erfolgen kann.
Neben den hier dargestellten kulissenförmigen Stellelementen die drei einzelne Stellelemente umfassen lassen sich auch Konfigurationen mit 4 oder 5 kulissenförmigen Stellelementen realisieren - dies vorzugsweise bei größeren Durchmessern - von Antriebswelle 5 beziehungsweise Übertragungselement 21.
Bezugszeichenliste
1
Druckwerkseitenwand
2
Bohrung
3
Buchse
4
Bund
5
Antriebswelle, Druckformzylinder oder Auslegertrommel
6
Bohrung
7
Stellglied
8
Stellwelle
9
Verschieberichtung
10
Erster Konus
11
Zweiter Konus
12
Pneumatikanschluss
13
Lager
14
Lagersitz Antriebswelle
15
Lagersitz Antriebsrad
16
Kulisse
17
Kulisse
18
Rückstellelement
19
Rückstellelement
20
Kulissenausnehmung, Einfräsung
21
Übertragungselement
22
Bund Antriebswelle
23
Lagersitzbund
24
Lagersitz Antriebsrad
25
Bohrung
26
Stirnseite Auslegertrommel
27
Sperrschräge
28
Lager
29
Kulissenkopf

Claims (17)

1. Vorrichtung zur An/Abkopplung angetriebener Maschinenkomponenten während der Direktbebilderungsphase von bebilderbaren Druckformen oder bebilderbaren Bildzylinderoberflächen in Druckwerken von Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einer angetriebenen Komponente (26) zugeordnetes Stellglied (7) kulissenförmige Stellelemente (16, 17) betätigt, die in ein in einem Übertragungselement (21) vorgesehenes Registersystem (20) eingreifen.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (7) in der einer Auslegertrommel (26) zugeordneten Antriebswelle (5) aufgenommen ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Stellglied (7) Anschrägungen (10), (11) zur Betätigung der kulissenförmigen Stellelemente (16), (17) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschrägungen (10), (11) im Bereich der Schaltstellungen des Stellgliedes (7) liegen.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kulissenförmigen Stellelemente (16), (17) in der Antriebswelle (5) gelagert sind.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kulissenförmigen Stellelemente (16), (17) in Querbohrungen der Antriebs­ welle (5) verfahrbar sind.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Registersystem (20) des Übertragungselementes (21) Ausnehmungen enthält.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen des Registersystems (20) an einer Umfangsfläche des Übertragungselementes (21) ausgeführt sind.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen des Registersystems (20) an der Umfangsfläche des Übertragungselementes (21) in Umfangsrichtung ungleich verteilt ausgebildet sind.
10. Vorrichtung gemäß der Ansprüche 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen des Registersystems (20) formschlüssig mit den verfahrbaren kulissenförmigen Stellelementen (16, 17) zusammenarbeiten.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfform (29) der kulissenartigen Stellelemente (16, 17) komplementär zur Form der Ausnehmungen des Registersystems (20) ist.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die kulissenförmigen Stellelemente (16), (17) am Umfang der Antriebswelle (5) in 0°, 110°, 220°-Umfangslage aufgenommen sind.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschräge (27) die kulissenförmigen Stellelemente (16, 17) in ihrer Schaltstellung sichert.
14. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Druckwerkseitenwand (1) ein verdrehsicher gelagertes Element (3) vorgesehen ist, zum Stillsetzen während der Bebilderung nicht benötigter Maschinenkomponenten.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Entkopplung einer Druckmaschinenkomponente (26) vom Antriebsstrang des Druckwerkes dieses über eine weitere kraftübertragende Komponente mit einem separaten unabhängigen Einzelantrieb verbindbar ist.
16. Druckwerk mit einer Vorrichtung zur An/Abkopplung angetriebener Maschinenkomponenten während der Direktbebilderungsphase von bebilderbaren Druckformen oder Bildzylinderoberflächen in Druckwerken von Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einem Druckformzylinder zugeordnetes Stellglied (7) kulissenförmige Stellelemente (16), (17) betätigt, die in ein in einem Übertragungselement (21) vorgesehenes Registersystem (20) eingreifen.
17. Direktbebildernde Mehrfarbendruckmaschine mit einer Vorrichtung zur An/Abkopplung angetriebener Maschinenkomponente während der Direktbebilderungsphase von bebilderbaren Druckformen oder Bildzylinderoberflächen in Druckwerken von Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein einem Druckformzylinder zugeordnetes Stellglied (7) kulissenförmige Stellelemente (16), (17) betätigt, die in ein in einem Übertragungselement (21) vorgesehenes Registersystem (21) eingreifen.
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