DE10105012A1 - Überführungsmittel für Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie - Google Patents
Überführungsmittel für Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden IndustrieInfo
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- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Überführungsmittel für Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie, wobei es zum einen derart ausgestaltet ist, daß es mittels eines Steuerelements (44, 144; 34, 35, 36) Filtermaterial (20, 26, 27, 30) in Umhüllungsmaterialabschnitte (37), überführt und zum anderen ist für ein derartiges Überführungsmittel ein Überführungselement (17) vorgesehen, daß in direktem Kontakt mit Filtermaterial (20, 26, 27, 30) das Filtermaterial (20, 26, 27, 30) in Umhüllungsmaterialabschnitte (37) überführt. DOLLAR A Das eine erfindungsgemäße Überführungsmittel zeichnet sich dadurch aus, daß ein Ausgleichselement (25, 28, 40) vorgesehen ist. Das andere erfindungsgemäße Überführungsmittel zeichnet sich dadurch aus, daß die Bewegung des Überführungselements (17) ausschließlich mittelbar durch ein Steuerelement (32, 44, 36) ermöglicht ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Überführungsmittel für
Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte der
tabakverarbeitenden Industrie und eine entsprechende
Filterherstellmaschine zur Herstellung von Filtern für
Produkte der tabakverarbeitenden Industrie.
Entsprechende Überführungsmittel sind bspw. aus der
DE-AS 17 82 364, die der GB 1243977 und der US 3,603,058
entspricht, bekannt. Bei der eben genannten Druckschrift
bzw. bei den eben genannten Druckschriften ist eine
Vorrichtung zum Herstellen von Filtergranulat enthal
tenden Filtern bekannt. Die beschriebene Vorrichtung
entspricht einer Filterherstellmaschine, die von der
Anmelderin unter der Bezeichnung "Bernhard" hergestellt
und vertrieben wurde. Die "Bernhard" ist in Fachkreisen
hinlänglich bekannt. Mit dieser Vorrichtung werden
Mehrfachfilter, die an Zigaretten oder andere Tabak
enthaltende Artikel angesetzt werden, hergestellt. Unter
Mehrfachfiltern, die auch als Multisegment-Filter
bezeichnet werden, werden Filter verstanden, die aus
wenigstens zwei unterschiedlichen Materialien bzw.
Segmenten bestehen. Diese Materialien sind bspw. Cellu
loseacetat, Papier, Vlies, Granulat, gesinterte Elemen
te, Hohlzylinder oder Hohlkammern und Kapseln und dgl.,
die insbesondere von einem Umhüllungsmaterial, wie
Papier, umhüllt werden. Eine entsprechende Filter
herstellmaschine stellt üblicherweise 2-, 4- bzw. 6-fach
lange Filterstäbe her. Die in der DE-AS 17 82 364
beschriebene "Bernhard" stellt bspw. Zigarettenfilter
2-facher Gebrauchslänge her. Zum Überführen von Filter
material in Filterhülsen bzw. in aus Umhüllungsmaterial
bestehende Rohre sind Stößel vorgesehen, die direkt über
ein Steuermittel Begrenzungsstücke in die rohrförmigen
Umhüllungen in axialer Richtung von Aufnahmen bewegen
bzw. einbringen. Das Steuermittel stellt hierbei für die
Stößel eine ortsfeste Steuerkurve dar.
Die DE-AS 17 82 364 als auch die zwei am selben Tage wie
die vorliegende Anmeldung eingereichten Patentanmel
dungen der Anmelderin, die ein Verfahren und eine
Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern betref
fen, sollen durch Inbezugnahme in die Offenbarung dieser
Anmeldung aufgenommen sein. In diesen Anmeldungen werden
entsprechende Filterherstellmaschinen zur Herstellung
von Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden Indu
strie beschrieben. Die vorliegende Anmeldung offenbart
eine Verbesserung dieser Maschinen und ferner eine
Verbesserung eines Elements bzw. eines Überführungsmit
tels dieser Maschinen.
Bei der Dosierung des Filtermaterials, insbesondere bei
der Dosierung von granulatartigem Filtermaterial kann es
zu gewissen Ungenauigkeiten und damit gewissen Schütt
höhenunterschieden kommen. Bei derartigen Schütthöhen
unterschieden wäre es sinnvoll, entsprechende Filter
stöpsel bzw. Abschlußstopfen derart weit in die dazuge
hörige Filterhülse einzuführen, so daß kein Zwischenraum
entstehen kann, in dem das Granulat sich bewegen kann.
Geschieht nämlich derartiges, ist es möglich, daß die
Wirkung des Filtermaterials aufgrund dessen, daß Saug
luft und damit Rauch an dem Filtermaterial vorbei
gelangen kann, völlig obsolet gemacht wird.
Demgegenüber hat die vorliegende Erfindung zur Aufgabe,
ein Überführungsmittel und eine Filterherstellmaschine
anzugeben, mittels der entsprechende Toleranzen in der
Dosierung von Filtermaterial bzw. in der Dicke von
Filtermaterial ausgeglichen werden können. Es ist ferner
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei zu großen
Abweichungen vom Soll-Wert die entsprechend herge
stellten Filter aussortieren zu können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Überführungsmittel
für Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte
der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere zur
Herstellung von Mehrfachfiltern, das derart ausgestaltet
ist, daß es mittels eines Steuerelements Filtermaterial
in Umhüllungsmaterialabschnitte, insbesondere in zu
Rohren geformte Umhüllungsmaterialabschnitte, überführt,
wobei ein Ausgleichselement vorgesehen ist.
Das Ausgleichselement dient im Rahmen der Erfindung
insbesondere dazu, unterschiedliche Mengen Filtermate
rial, wie insbesondere bspw. unterschiedlich hohe
Celluloseacetatstöpsel bzw. -segmente oder -elemente und
entsprechend unterschiedlich hohe Papiersegmente und
Vliessegmente als auch unterschiedliche Füllungen von
Granulat auszugleichen. Ist bspw. zu wenig Granulat in
den Mehrfachfilter eingefüllt worden und wäre das
Ausgleichselement nicht vorgesehen, würde ein entspre
chender Abschlußstöpsel bzw. ein Abschlußsegment aus
bspw. Celluloseacetat derart in die Umhüllungsmate
rialabschnitte eingeführt werden, daß sich ein Hohlraum
ergibt, so daß das Granulat bei Hin- und Herbewegen des
fertigen Mehrfachfilters rasseln würde. Durch das
Ausgleichselement wird der Filterstöpsel bzw. das
Abschlußfiltersegment ausreichend tief in den Umhül
lungsmaterialabschnitt eingeführt, so daß kein Hohlraum
entsteht.
Vorzugsweise ist das Steuerelement eine Hebe-/Senkvor
richtung, die vorzugsweise wenigstens einen Teil des
Überführungsmittels in axialer Richtung hin- und zurück
bewegt. Vorzugsweise ist das Steuerelement ein Kurven
ring, so daß im Zusammenwirken des Kurvenrings mit dem
Überführungsmittel eine entsprechende und vorgebbare
Bewegung des Überführungsmittels möglich ist.
Eine besonders elegante Lösung ist dann möglich, wenn
vorzugsweise das Ausgleichselement ein elastisches
Material umfaßt. Durch das elastische Material ist es
möglich, das Steuerelement, das im Rahmen dieser Anmel
dung auch als Steuermittel bezeichnet wird, grundsätz
lich auf der gleichen Bewegungsbahn geführt werden kann,
so daß dieses relativ einfach ausgestaltet sein kann.
Das Steuerelement bewegt dann bspw. das Überführungs
mittel soweit in Richtung des Umhüllungsmaterialab
schnitts, daß dieses ohne Ausgleichselement das Filter
material zu weit in die Umhüllungsmaterialabschnitte
einführen würde. Durch das Ausgleichselement wird die
Einführ- bzw. Zuführbewegung des Filtermaterials durch
das Überführungsmittel nur soweit ausgeführt, daß eine
dichte Packung der Filtermaterialien vorgenommen wird,
wobei insbesondere keine Hohlräume mehr vorhanden sind.
Vorzugsweise ist die Elastizität vorgebbar und/oder
einstellbar.
Eine besonders einfache Realisierung ist dann gegeben,
wenn das Überführungsmittel wenigstens einen Stößel
umfaßt. Der Stößel ist dann das bevorzugte Element, um
Filtermaterial in die Umhüllungsmaterialabschnitte
einzuführen. Vorzugsweise ist ein Führungselement
vorgesehen, mittels dem der wenigstens eine Stößel
geführt wird.
Wenn vorzugsweise ein Begrenzungselement vorgesehen ist,
mittels dem eine maximale Auslenkung des Stößels vor
gebbar ist, wobei insbesondere eine maximale Auslenkung
im Verhältnis bzw. relativ zum Führungselement vorgese
hen ist, ist es möglich, gesichert festzustellen, ob der
erzeugte Filter Hohlräume aufweist oder nicht.
Vorzugsweise umfaßt das Ausgleichselement eine Feder,
wodurch eine sehr einfache Ausgestaltung des Überfüh
rungsmittels gegeben ist. Befinden sich die Filter in
Ruheposition, also in einer Position, in der der Stößel
das Filtermaterial nicht berührt bzw. keine Kraft auf
die Feder durch die Berührung oder das Zuführen von
Filtermaterial auf den Filter existiert, so befindet
sich vorzugsweise das Begrenzungselement am Begren
zungsanschlag. Erst beim Überführen von Filtermaterial
wird das Begrenzungselement vom Begrenzungsanschlag
weggedrückt. Vorzugsweise ist die Federkonstante der
Feder einstellbar. Hierdurch ist die Kraft, mit der das
Filtermaterial in die Umhüllungsmaterialabschnitte
eingeführt wird, einstellbar.
Vorzugsweise ist das Ausgleichselement mittels eines
Motors, insbesondere eines Schrittmotors bewegbar.
Vorzugsweise umfaßt das Steuerelement einen entspre
chenden Motor. Der Motor bzw. die Motorwelle gibt das
Drehmoment vorzugsweise über eine Feder an ein Getrie
beelement weiter, das in Eingriff mit dem Überführungs
mittel steht.
Vorzugsweise ist ein Sensor, insbesondere ein Kraftsen
sor, ein Kontaktsensor oder ein Entfernungssensor
vorgesehen. Ein Kontaktsensor bzw. ein Entfernungssen
sor, der auch ein Kontaktsensor sein kann, dient vor
zugsweise dazu, festzustellen, ob eine dichte Befüllung
der Umhüllungsmaterialabschnitte gegeben ist. Mittels
dieser Sensoren ist es möglich, Ausschuß sehr einfach
festzustellen. Der Kontaktsensor kann hierbei bspw. ein
elektrischer Sensor sein, der bei entsprechendem Kontakt
einen elektrischen Strom durchleitet. Der Entfernungs
sensor kann mittels Licht oder mittels Ultraschall
betreibbar sein oder kapazitive Meßsignale ausgeben. Der
Kraftsensor kann bspw. mittels eine Piezoelements oder
eines Drehmoment-Meßgerätes bzw. der Leistungsaufnahme
eines Motors realisiert sein.
Vorzugsweise ist das elastische Material ein elasti
scher, insbesondere schaumförmiger, Kunststoff, mittels
dem insbesondere wenigstens ein Teil wenigstens eines
Hohlraumes des Überführungsmittels befüllbar ist.
Die Erfindung wird ferner durch ein Überführungsmittel
für Maschinen zur Herstellung von Filtern für Produkte
der tabakverarbeitenden Industrie gelöst, wobei ein
Überführungselement vorgesehen ist, das derart ausge
staltet ist, daß es in direktem Kontakt mit dem Filter
material das Filtermaterial in wenigstens einen Umhül
lungsmaterialabschnitt, insbesondere in zu wenigstens
einem Rohr geformter Umhüllungsmaterialabschnitt,
überführt, wobei die Bewegung des Überführungselements
ausschließlich mittelbar durch ein Steuerelement ermög
licht ist.
Durch die Mittelbarkeit der Kopplung der Bewegung des
Überführungselements mit dem Steuerelement kann der
Bewegungsumfang, also der zurückgelegte Weg des Über
führungselement bzw. eines Teils des Überführungsele
ments unabhängig von der durch das Steuerelement vorge
gebenen Zwangsbewegung ausgestaltet sein. Vorzugsweise
ist ein, insbesondere mechanisches, Ausgleichselement
zwischen dem Überführungselement und dem Steuerelement
angeordnet. Vorzugsweise ist das Ausgleichselement eine
Feder.
Erfindungsgemäß ist eine Filterherstellmaschine zur
Herstellung von Filtern für Produkte der tabakverarbei
tenden Industrie mit wenigstens einem der vorbeschriebe
nen Überführungsmittel ausgestaltet.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des
allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungs
beispielen beschrieben, auf die im übrigen bezüglich
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Querschnittsdarstellung eines
Teils einer Filterherstellmaschine, wobei in
Fig. 1a) bis 1i) verschiedene Filter mit
unterschiedlichen Befüllungsgraden dargestellt
sind,
Fig. 2 ein Detail aus Fig. 1,
Fig. 3 ein Detail aus Fig. 1 in einer anderen Positi
on,
Fig. 4 eine schematische Querschnittsdarstellung eines
weiteren Ausführungsbeispiels eines Teils einer
Filterherstellmaschine, und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel in schema
tischer Querschnittsdarstellung eines Teils
einer Filterherstellmaschine.
In den folgenden Figuren werden dieselben Bezugsziffern
für gleiche Elemente verwendet, so daß von einer er
neuten Vorstellung der jeweiligen Elemente abgesehen
wird.
Fig. 1 zeigt im mittleren Bereich der Fig. 1 eine
schematische Darstellung eines Teils einer Filterher
stellmaschine und im unteren Bereich, gekennzeichnet
durch die Buchstaben a) bis i) verschiedene Filter in
unterschiedlichen Befüllungsgraden. Eine Hülse 11, die
aus einem Papier zu einem Rohr bzw. zu einer Papierhülse
37 geformt ist, umfaßt in deren Mitte ein erstes Fil
termaterial 19. Zur Befüllung der Hülse 11 wird zunächst
ein Unterstößel 18 von unten in die Hülse 11 eingeführt,
um das erste Filtermaterial 19 abzustützen, oder, sofern
das erste Filtermaterial 19 mit der Hülse 11 verklebt
ist, die Hülse in die richtige Position zu überführen
und zwar bspw. in eine Fördertrommelbohrung 16, die in
Fig. 4 dargestellt ist. In der Fördertrommelbohrung 16
wird die Hülse 11 bspw. durch Vakuum bzw. einen Unterdruck
in deren Position gehalten. Das Überführen ist in
Fig. 1b) dargestellt. In Fig. 1c) ist ein erstes
Granulat 26 schon in die Filterhülse 11 eingeführt
worden. Das entsprechende Dosieren des Granulats ge
schieht bspw. durch Bohrungen 14 eines Schiebers 24 oder
durch Bohrungen 14 eines Schiebers 42, die in den Fig. 4
und 5 dargestellt sind. Die Befüllung ist bspw. in den
am heutigen Tage angemeldeten Patentanmeldungen, die
vorstehend benannt sind, näher beschrieben. In einem
nächsten Verfahrensschritt, der in Fig. 1d) dargestellt
ist, wird mittels eines Oberstößels 17 ein Filterstöpsel
20 in die Hülse von oben eingeführt. In Fig. 1d) ist
eine korrekte Befüllung des ersten Teils der Filterhülse
dargestellt.
Der Oberstößel 17 wird durch einen Schaft 25 geführt und
hat aufgrund der Feder 28 die Tendenz einen Druck nach
unten auszuüben. Der Schaft 25 selbst wird aufgrund
einer Befestigung an der Schulter 31, die in einer
Führungsnut 44 der Befestigung 32 geführt wird, am
Maschinengestell 33 auf einer Bewegungsbahn auf und ab
bewegt. Im Falle der vollständigen Befüllung ist das
Begrenzungselement 29 beabstandet von der Schulter 31.
Dieses ist bspw. in Fig. 2 im Detail noch einmal darge
stellt. Die Position des Begrenzungselements 29 im
Verhältnis zur Schulter 31 entspricht der Befüllung gem.
der Fig. 1d) bzw. 1f).
In der Fig. 1e) bis 1i) sind verschiedene Befüllungs
grade dargestellt. Die vollständige Befüllung einer
Hälfte einer Hülse 11, wie in Fig. 1f), ergibt sich,
wenn ausreichend Granulat in einer Höhe von bspw. 5 mm,
wie in Fig. 1e) dargestellt ist, eingeführt wurde.
Sollten 0,5 mm weniger Granulat eingeführt worden sein,
wie in Fig. 1g) dargestellt ist, was einer Differenz von
10% entspricht, würde bei einer herkömmlichen Filter
herstellmaschine wie in Fig. 1h) dargestellt ist, der
Filterstöpsel 20 nur bis zu der oberen Kante der Hülse
11 eingeführt werden, so daß ein Hohlraum in einer Höhe
von 0,5 mm entsteht. Hierdurch entstehen dann die
bekannten Rasseleffekte bzw. eine nicht vollständige
Funktionsfähigkeit des Filters. Im Rahmen dieser Erfin
dung wird der Filterstöpsel 20 allerdings tiefer in die
Filterhülse 11 eingeführt, wie in Fig. 1i) dargestellt
ist, bzgl. dessen die relative Position des Begren
zungselements 29 zur Schulter 31 in Fig. 3 dargestellt
ist. Der maximale Ausgleich, der durch das Ausgleichs
element möglich ist, also insbesondere durch die Feder
28 und die Auslenkung, die durch die Führungsnut 44 im
Zusammenhang mit dem Ausgleichselement ermöglicht ist,
ist vorgebbar. So kann bspw. vorgegeben werden, daß ab
einem Ausgleich von 0,5 mm der Filter von der weiteren
Verarbeitung ausgeschlossen wird. Hierzu können bspw.
Sensoren vorgesehen sein, auf die im Rahmen der Fig. 4
und 5 noch näher eingegangen werden soll.
In Fig. 1 ist ferner noch dargestellt, daß der Unter
stößel 18 eine Schulter 131 aufweist, die in einer
Führungsnut 144 einer Befestigung 132 geführt wird, die
am Maschinengestell 133 befestigt ist. Durch die Bewe
gungsbahn der Führungsnut ist dann die Bewegung des
Stößels 18 vorgegeben.
Im weiteren Verfahrensablauf müßte die Filterhülse 11
einmal um 180° gedreht werden, um dann auch die andere
Seite ausreichend mit Filtermaterial zu befüllen. Es
entsteht so in diesem Ausführungsbeispiel ein doppelter
Dreifachfilter bzw. ein Dreifachfilter doppelter Ge
brauchslänge, der üblicherweise nach entsprechender
Verbindung mit stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden
Industrie in der Mitte zerschnitten wird, um so
z. B. zwei vollständig hergestellte Zigaretten zu erhal
ten.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung, wobei nicht sämtliche Elemente, die in
Fig. 1 gezeigt sind, dargestellt sind. In Fig. 4 ist
mittels des Stößels 18 die Filterhülse 11 schon in eine
Fördertrommelbohrung 16 eingeführt worden. Es sind
Vakuumbohrungen 13 bzw. Unterdruckbohrungen dargestellt,
die zur Überführung der Filterhülse 11 auf einer tiefe
ren als in Fig. 4 dargestellten Position von einer
Hülsenzuführtrommel 10, die in Fig. 5 dargestellt ist,
dienen. Ferner ist der Oberstößel 17 durch eine Bohrung
14 bzw. ein Rohr 15, das durch die Bohrungen der Schie
ber 23 und 24 und eine weitere Bohrung in einer Filter
stöpseltrommel 22 gegeben ist, eingeführt. In dem
Schieber 23 sind noch Filterstöpsel 20 und 30 vorhanden,
um mit diesen den zweiten Teil der schon halb befüllten
Filterhülse zu befüllen. Weiteres Granulat 26 und 27
wird in einer Granulatstation der Filterherstellmaschine
in die Bohrungen 14 des Schiebers 24 eingeführt. In dem
Ausführungsbeispiel gem. Fig. 4 wird in zwei Verfah
rensschritten jeweils in zwei Paketen bzw. getrennt
voneinander ein Filterstöpsel 30 mit einem Granulatma
terial 26 bzw. ein Filterstöpsel 20 mit einem Granulat
material 27 in die Filterhülse 11 eingeführt. Es ist
ferner ein Sensor 43, der in diesem Fall bspw. ein
Kontaktsensor sein kann, dargestellt. Sollte das Be
grenzungselement 29 Kontakt mit dem Kontaktsensor 43
herstellen, kann bspw. ein Strom fließen, der einen
Kontakt des Begrenzungselements 29 mit dem Kontaktsensor
30 anzeigt. Sollte bei vollständiger Auslenkung der
Führung 25 in Richtung der Filtermaterialzuführposition,
also in Richtung der Filterhülse 11 das Begrenzungselement
29 mit dem Kontaktsensor 43 in Kontakt stehen, kann
dieses als Zeichen dafür gewertet werden, daß keine
ausreichend vollständige Befüllung gegeben ist, was
soviel bedeutet, daß ein Hohlraum entstanden ist. In
diesem Fall kann die Hülse bzw. die teilweise befüllte
Hülse von der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen
werden.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dargestellt. In diesem Ausfüh
rungsbeispiel sind zwei weitere Schieber 41 und 42
dargestellt, so daß in einem einzigen Verfahrensschritt
vier verschiedene Filtermaterialien in die Filterhülse
11 eingeführt werden können. Der Antrieb des Oberstößels
17 geschieht in diesem Fall nicht wie in dem Beispiel
der Fig. 4 bzw. der Fig. 1 über eine Führungsnut 44,
sondern über einen Motor 36.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 wird das Drehmo
ment des Motors 36 über eine Feder 40 einem Zahnrad 35
zugeführt. Das Zahnrad 35 steht in Eingriff mit einer
Zahnstange 34, die über ein Piezoelement 38 mit dem
Oberstößel 17 verbunden ist. Es ist nun möglich, mittels
eines Kraftsensors, der bspw. die Aufnahme des Drehmo
mentes des Motors ermöglicht oder durch das dargestellte
Piezoelement 38 die Kraft zur Überführung des Filterma
terials bzw. zur Bewegung der entsprechenden nachgela
gerten Elemente zu messen, woraus Rückschlüsse über den
Befüllungsgrad getroffen werden können.
In Fig. 5 ist auch eine Feder 28 dargestellt, die in
ähnlicher Weise wirkt wie die Feder 28 der Fig. 1 und 4.
Diese drückt an einen Entfernungssensor 39, der an einer
Schulter 31 angeordnet ist. Die Feder 28 könnte auch
direkt mit der Schulter 31 verbunden sein. Der Entfernungssensor
39 sensiert bspw. die Entfernung zur Ober
kante der Filterstöpseltrommel 22, um damit eine Aussage
über die Auslenkung des Oberstößels 17 in Richtung der
Filterhülse 11 treffen zu können. Sollte eine gewisse
Mindestentfernung unterschritten sein, wobei diese
Entfernung vorgebbar ist, wird die teilweise befüllte
Filterhülse oder eine dann im wesentlichen vollständig
befüllte Filterhülse von der weiteren Verarbeitung
ausgeschlossen. Die Entfernung kann bspw. über Licht
messungen durchgeführt werden oder über Ultraschallmes
sungen oder kapazitiv folgen.
Es ist auch möglich, das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 5
derart umzuwandeln, daß die Feder 28 fehlt. Der Aus
gleich geschieht dann vorzugsweise durch die Feder 40.
Es kann auch sein, daß die Feder 40 fehlt. Der Ausgleich
wird dann vorzugsweise auf elektronischem Wege durch
Auswertung des zurückliegenden Weges des Stößels 17 und
ggf. der aufgewendeten Kraft durch Aufnahme des Drehmo
ments bzw. der Leistungsaufnahme des Motors oder der
wirkenden Kraft, die durch das Piezoelement 38 gemessen
werden kann, durchgeführt. In diesem Fall findet eine
Signalverarbeitung und eine elektronische Steuerung
statt.
10
Hülsenzuführtrommel
11
Hülse
12
Fördertrommel
13
Vakuumbohrung
14
Bohrung
15
Rohr
16
Fördertrommelbohrung
17
Oberstößel
18
Unterstößel
19
1
. Filtermaterial
20
Filterstöpsel
22
Filterstöpseltrommel
23
1
. Schieber
24
2
. Schieber
25
Schaft
26
1
. Granulat
27
2
. Granulat
28
Feder
29
Begrenzungselement
30
Filterstöpsel
31
Schulter
32
Befestigung
33
Maschinengestell
34
Zahnstange
35
Zahnrad
36
Motor
37
Papierhülse
38
Piezoelement
39
Entfernungssensor
40
Feder
41
3
. Schieber
42
4
. Schieber
43
Kontaktsensor
44
Führungsnut
131
Schulter
132
Befestigung
133
Maschinengestell
144
Führungsnut
Claims (13)
1. Überführungsmittel für Maschinen zur Herstellung von
Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie,
das derart ausgestaltet ist, daß es mittels eines
Steuerelements (44, 144; 34, 35, 36) Filtermaterial (20,
26, 27, 30) in Umhüllungsmaterialabschnitte (37),
insbesondere in zu Rohren (11) geformte Umhüllungsmate
rialabschnitte (37) überführt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ausgleichselement (25, 28, 40) vorgesehen ist.
2. Überführungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Steuerelement (44, 144) als Führungs
nut ausgebildet ist.
3. Überführungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Ausgleichselement (25, 28, 40) ein
elastisches Material umfaßt.
4. Überführungsmittel nach Anspruch 2 und/oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Überführungsmittel
wenigstens einen Stößel (17) umfaßt.
5. Überführungsmittel nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Führungselement (25) vorgesehen ist,
mittels dem der wenigstens eine Stößel (17) geführt
wird.
6. Überführungsmittel nach Anspruch 4 und/oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Begrenzungselement (29,
31) vorgesehen ist, mittels dem eine maximale Auslenkung
des Stößels (17) vorgebbar ist.
7. Überführungsmittel nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausgleichselement (25, 28, 40) eine Feder (28, 40)
umfaßt.
8. Überführungsmittel nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausgleichselement (25, 28, 40) mittels eines Motors
(36), insbesondere eines Schrittmotors, bewegbar ist.
9. Überführungsmittel nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Sensor, insbesondere ein Kraftsensor, ein Kontaktsensor
oder ein Entfernungssensor vorgesehen ist.
10. Überführungsmittel nach einem oder mehreren der
Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
elastische Material (28, 40) ein elastischer, insbeson
dere schaumförmiger, Kunststoff ist, mittels dem insbe
sondere wenigstens ein Teil wenigstens eines Hohlraums
des Überführungsmittels befüllbar ist.
11. Überführungsmittel für Maschinen zur Herstellung von
Filtern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie,
wobei ein Überführungselement (17) vorgesehen ist, das
derart ausgestaltet ist, daß es in direktem Kontakt mit
Filtermaterial (20, 26, 27, 30) das Filtermaterial (20,
26, 27, 30) in wenigstens einem Umhüllungsmaterialab
schnitt (37), insbesondere in zu wenigstens einem Rohr
(11) geformter Umhüllungsmaterialabschnitt (37), über
führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des
Überführungselements (17) ausschließlich mittelbar durch
ein Steuerelement (44, 36) ermöglicht ist.
12. Überführungsmittel nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Ausgleichselement (28, 40) zwi
schen dem Überführungselement (17) und dem Steuerelement
(32, 33, 36) angeordnet ist.
13. Filterherstellmaschine zur Herstellung von Filtern
für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie mit
wenigstens einem Überführungsmittel nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 12.
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