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DE1010481B - Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen

Info

Publication number
DE1010481B
DE1010481B DESCH17778A DESC017778A DE1010481B DE 1010481 B DE1010481 B DE 1010481B DE SCH17778 A DESCH17778 A DE SCH17778A DE SC017778 A DESC017778 A DE SC017778A DE 1010481 B DE1010481 B DE 1010481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
post
drying zone
air flow
dry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH17778A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Scheibenbogen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH17778A priority Critical patent/DE1010481B/de
Publication of DE1010481B publication Critical patent/DE1010481B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/02Drying

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen Während die bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen zum Trocknen von Hopfen bei Mehrhorden-Plandarren sich darauf beschränken, den für den Trockenprozeß erforderlichen gesamten Warinluftstrom von unten nach oben durch das Trockengut zu führen, wobei die bereits trockensten Hopfenschichten mit dein heißesten Luftstrom in Berührung kommen und dadurch größere Bitterstoffverluste, die den Brauwert des Hopfens wesentlich herabsetzen, auftreten, bezieht sich die Erfindung auf einen Hopfentrockner. der diesen Nachteil dadurch vollkommen ausschaltet, daß der Trockenprozeß in seinem Ablauf in zwei unabhängig voneinander wirkende Trockenstufen eingeteilt ist, und zwar einer Vortrockenstufe und einer Nachtrockenstufe. Bei der Vortrockenstufe wirkt auf das Naßgut ein Warmluftstrom, der in seinen Temperaturwerten so hoch, wie dein Trockengut zuträglich ist, gehalten wird, wobei außerdem noch die Abwärine der Nachtrockenzone mit nutzbar gemacht wird. Die Nachtrocknung dagegen erfolgt mit einem Luftstroin. der mit seinen Teinperaturwerten so gehalten ist, daß keine Bitterstoffverluste auftreten können. Durch die Unabhängigkeit der beiden Trockensttifen. sowohl in der Luftführung wie auch in dem Durchlauf des Trockengutes, ist eine qualitativ hochwertige und wärnietechnisch wirtschaftliche einwandfreie Trocknung gew ährleistet. .
  • In der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt den Trockner in der Vorderansicht. Der Trockenvorgang erstreckt sich über zwei Zonen, und zwar der Vortrockenzone A und der Nachtrockenzolie B. Bei a erfolgt der Einlauf des Naßgutes über ein Zubringerhand. das mit aufgesetzten Leisten ver - sehen ist. Dieses Zubringerband befördert das Naßgut auf ein horizontal angeordnetes Transportband b, (las sieh iiiit genau einstellbarer Geschwindigkeit bewegt und dadurch (las Trockengut mitnimmt, bis es ain Ende des Bandes durch freien Fall auf das in der NachtrockenzoneB angeordnete, ebenfalls in Bewegung befindliche Transportband c fällt und von dort über die Bänder (1 und e wandert, bis bei 7 das fertiggetrocknete Gut den Trockenapparat verläßt. Der zur Durchführung des Trockenprozesses erforderliche Luftstroin wird von dem Ventilator - au" der Raum-luft angesatigt und über den Erhitze r li auf die Teiiiperatur erwärmt, die dein Trockengut in der 'Nachtrockenzone noch zuträglich ist. Beim Durchgang dieses Ltiftstroll-ies durch die mit Trockengut beschickten Bänder c, d, e nimmt der Warmluftstroni die noch iiii Trockengut enthaltene Feuchtigkeit auf. f'ber die beiderseitig über den Bändern an den Seitenwänden de#, Trocknen-; angebrachten Rohrleitungen i der nur zum Teil gesättigte und vei-liältiiisniäl.')ig noch große Wärmemengen enthaltende Abluftstrom von dein Zwillingsventilator le angesaugt und mittels der darüber befindlichen Heizbatterie 1 nochmals aufgeheizt, so daß er mit der höchstmöglichen Temperatur in die Vortrockenzolie eintritt. Der auf dein Transportband b befindliche Naßhopfen init dem größten Feuchtigkeitsgehalt wird durch diese intensive Wärmeeinwirkung des Luftstroines gezwungen, seine Feuchtigkeit zum größten Teil bereits abzugeben. Die über der Trocknerschicht ganz gesättigte Abluft wird von einem im Dunstschlot ni befindlichen bläse abgesaugt und ins Freie geführt.

Claims (1)

  1. PATENTA NS PP, ÜCH F-1. Verfahren zum Trocknen von 1-lopfen, dadurch gekennzeichnet, daß dein Trockerigut zunächst in einer Vortrockenzorie (A), der größte Teil seiner Feuchtigkeit entzogen und in einer davon getrennt angeordneten Nachtrockenzone (I.)) das Trockengut auf den gewünschten Wert der Endfeuchte gebracht wird. i 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekeiiiizeichnet, daß der auf das zu trocknende Gut einwirkende Luftstroni init den höchstzulässigen Temperaturen direkt auf das Naßgut geleitet wird, während die Nachtrocknung mit eigener Luftztiführung nur mit Temperaturen erfolgt. die der Eigenart des Trockeligutes entsprechen. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 unter Verwendung endloser Förderbänder, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Vortrockenzone \vie auch die Nachtrockenzone mit getrennt wirkenden Luftfördereinrichtungeii und Heizelementen ausgestattet sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Luftleitungen (i), die den nur zum Teil gesättigten Abluftstrom der Nachtrockenzone dem Zwillingsventilator (k) zuführen, der diesen Luftstrom dann nochmals über das Heizelement (1') erhitzt, und zwar auf den höchstzulässigen Ternperaturwert. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch an sich bekannte Transportbänder zum Bewegen des Trockengutes, die so angeordnet sind, daß -die Vortrocknung und die Nachtrocknung unabhängig voneinander erfolgt. In-Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 19 919, 132 173, 153 279, 199 245, 237 257 und 608 955; »Brauwelt« Nr. 41/42 vom 21./25. 5. 1954, S. 597.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084220B (de) * 1958-08-25 1960-06-30 Dipl Braumstr Joseph Mueller Verfahren und Anlage zum Trocknen von Hopfen
US4349968A (en) * 1978-10-26 1982-09-21 Henri Escande Process and apparatus for drying material

Citations (6)

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DE199245C (de) *
DE19919C (de) * 1882-02-23 1882-11-07 A. WÜNSCH in Klosterstrafse bei Mcifeen in Sachsen Neuerungen an Trockenapparaten für Obst, Gemüse etc
DE608955C (de) * 1933-02-03 1935-02-04 Brauerei Zur Eiche Vorm Schwen Vorrichtung zum Maelzen, Schwelken und Darren von Getreide

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