DE1010481B - Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von HopfenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
- Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen Während die bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen zum Trocknen von Hopfen bei Mehrhorden-Plandarren sich darauf beschränken, den für den Trockenprozeß erforderlichen gesamten Warinluftstrom von unten nach oben durch das Trockengut zu führen, wobei die bereits trockensten Hopfenschichten mit dein heißesten Luftstrom in Berührung kommen und dadurch größere Bitterstoffverluste, die den Brauwert des Hopfens wesentlich herabsetzen, auftreten, bezieht sich die Erfindung auf einen Hopfentrockner. der diesen Nachteil dadurch vollkommen ausschaltet, daß der Trockenprozeß in seinem Ablauf in zwei unabhängig voneinander wirkende Trockenstufen eingeteilt ist, und zwar einer Vortrockenstufe und einer Nachtrockenstufe. Bei der Vortrockenstufe wirkt auf das Naßgut ein Warmluftstrom, der in seinen Temperaturwerten so hoch, wie dein Trockengut zuträglich ist, gehalten wird, wobei außerdem noch die Abwärine der Nachtrockenzone mit nutzbar gemacht wird. Die Nachtrocknung dagegen erfolgt mit einem Luftstroin. der mit seinen Teinperaturwerten so gehalten ist, daß keine Bitterstoffverluste auftreten können. Durch die Unabhängigkeit der beiden Trockensttifen. sowohl in der Luftführung wie auch in dem Durchlauf des Trockengutes, ist eine qualitativ hochwertige und wärnietechnisch wirtschaftliche einwandfreie Trocknung gew ährleistet. .
- In der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
- Fig. 1 zeigt den Trockner in der Vorderansicht. Der Trockenvorgang erstreckt sich über zwei Zonen, und zwar der Vortrockenzone A und der Nachtrockenzolie B. Bei a erfolgt der Einlauf des Naßgutes über ein Zubringerhand. das mit aufgesetzten Leisten ver - sehen ist. Dieses Zubringerband befördert das Naßgut auf ein horizontal angeordnetes Transportband b, (las sieh iiiit genau einstellbarer Geschwindigkeit bewegt und dadurch (las Trockengut mitnimmt, bis es ain Ende des Bandes durch freien Fall auf das in der NachtrockenzoneB angeordnete, ebenfalls in Bewegung befindliche Transportband c fällt und von dort über die Bänder (1 und e wandert, bis bei 7 das fertiggetrocknete Gut den Trockenapparat verläßt. Der zur Durchführung des Trockenprozesses erforderliche Luftstroin wird von dem Ventilator - au" der Raum-luft angesatigt und über den Erhitze r li auf die Teiiiperatur erwärmt, die dein Trockengut in der 'Nachtrockenzone noch zuträglich ist. Beim Durchgang dieses Ltiftstroll-ies durch die mit Trockengut beschickten Bänder c, d, e nimmt der Warmluftstroni die noch iiii Trockengut enthaltene Feuchtigkeit auf. f'ber die beiderseitig über den Bändern an den Seitenwänden de#, Trocknen-; angebrachten Rohrleitungen i der nur zum Teil gesättigte und vei-liältiiisniäl.')ig noch große Wärmemengen enthaltende Abluftstrom von dein Zwillingsventilator le angesaugt und mittels der darüber befindlichen Heizbatterie 1 nochmals aufgeheizt, so daß er mit der höchstmöglichen Temperatur in die Vortrockenzolie eintritt. Der auf dein Transportband b befindliche Naßhopfen init dem größten Feuchtigkeitsgehalt wird durch diese intensive Wärmeeinwirkung des Luftstroines gezwungen, seine Feuchtigkeit zum größten Teil bereits abzugeben. Die über der Trocknerschicht ganz gesättigte Abluft wird von einem im Dunstschlot ni befindlichen bläse abgesaugt und ins Freie geführt.
Claims (1)
- PATENTA NS PP, ÜCH F-1. Verfahren zum Trocknen von 1-lopfen, dadurch gekennzeichnet, daß dein Trockerigut zunächst in einer Vortrockenzorie (A), der größte Teil seiner Feuchtigkeit entzogen und in einer davon getrennt angeordneten Nachtrockenzone (I.)) das Trockengut auf den gewünschten Wert der Endfeuchte gebracht wird. i 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekeiiiizeichnet, daß der auf das zu trocknende Gut einwirkende Luftstroni init den höchstzulässigen Temperaturen direkt auf das Naßgut geleitet wird, während die Nachtrocknung mit eigener Luftztiführung nur mit Temperaturen erfolgt. die der Eigenart des Trockeligutes entsprechen. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 unter Verwendung endloser Förderbänder, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Vortrockenzone \vie auch die Nachtrockenzone mit getrennt wirkenden Luftfördereinrichtungeii und Heizelementen ausgestattet sind. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Luftleitungen (i), die den nur zum Teil gesättigten Abluftstrom der Nachtrockenzone dem Zwillingsventilator (k) zuführen, der diesen Luftstrom dann nochmals über das Heizelement (1') erhitzt, und zwar auf den höchstzulässigen Ternperaturwert. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch an sich bekannte Transportbänder zum Bewegen des Trockengutes, die so angeordnet sind, daß -die Vortrocknung und die Nachtrocknung unabhängig voneinander erfolgt. In-Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 19 919, 132 173, 153 279, 199 245, 237 257 und 608 955; »Brauwelt« Nr. 41/42 vom 21./25. 5. 1954, S. 597.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17778A DE1010481B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH17778A DE1010481B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010481B true DE1010481B (de) | 1957-06-19 |
Family
ID=7428027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH17778A Pending DE1010481B (de) | 1955-04-18 | 1955-04-18 | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Hopfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010481B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084220B (de) * | 1958-08-25 | 1960-06-30 | Dipl Braumstr Joseph Mueller | Verfahren und Anlage zum Trocknen von Hopfen |
| US4349968A (en) * | 1978-10-26 | 1982-09-21 | Henri Escande | Process and apparatus for drying material |
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| DE153279C (de) * | ||||
| DE237257C (de) * | ||||
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| DE199245C (de) * | ||||
| DE19919C (de) * | 1882-02-23 | 1882-11-07 | A. WÜNSCH in Klosterstrafse bei Mcifeen in Sachsen | Neuerungen an Trockenapparaten für Obst, Gemüse etc |
| DE608955C (de) * | 1933-02-03 | 1935-02-04 | Brauerei Zur Eiche Vorm Schwen | Vorrichtung zum Maelzen, Schwelken und Darren von Getreide |
-
1955
- 1955-04-18 DE DESCH17778A patent/DE1010481B/de active Pending
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