DE1010463B - Drehwerk fuer hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl. - Google Patents
Drehwerk fuer hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/08—Superstructures; Supports for superstructures
- E02F9/10—Supports for movable superstructures mounted on travelling or walking gears or on other superstructures
- E02F9/12—Slewing or traversing gears
- E02F9/121—Turntables, i.e. structure rotatable about 360°
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/84—Slewing gear
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Drehwerk für hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl. Das Drehwerk hydraulisch betriebener Bagger läßt meist nur hin- und hergehende Drehbewegungen zu, die zwischen 90 und 360° liegen. Zu diesem Zwecke greift ein hydraulisch betätigter, doppelseitig beaufschlagter Zylinder mit seiner Kolbenstange entweder an einem an den drehenden Teilen des Baggers befestigten Hebel an oder es ist in der Drehmitte des Baggers ein Zahnrad angeordnet, .in das eine Zahnstange eingreift, die durch den hydraulischen Zylinder hin- und herbewegt wird und somit dem mit dem drehenden. Oberteil verbundenen Zahnrad eine Drehbewegung erteilt. Diese Einrichtungen sind unvollkommen, da Drehbewegungen, die nur hin- und hergehen, der vollen Ausnutzung des Gerätes Beschränkungen auferlegen. Man hat daher den bei Dampfbaggern üblichen Weg beschritten, bei denen eine Drehwerksmaschine über mehr oder weniger große Zahnradgetriebe ein Drehwerksritzel antreibt, das im drehbaren Oberteil gelagert ist und in. einen Zahnkranz eingreift, der am Unterteil des Baggers befestigt ist. An Stelle der Drehwerksmaschine hat man dabei eine mehrzylindrige hydraulische Maschine gesetzt.
- Diese Lösung ist hydraulisch und mechanisch unvollkommen. Hydraulisch ist es richtiger, statt einer Reihe kleiner Zylinder mit hohen Kolbengeschwindigkeiten und relativ niedrigen Drücken möglichst wenig große Zylinder mit langsamer Bewegung und hohen Drücken zu verwenden. Mechanisch ist es besser, zwischen den hydraulischen Zylindern und den getriebenen Teilen möglichst wenig Getriebe einzuschalten. Der Erfindungsgegenstand löst diese Aufgabe in der Weise, daß mehrere am drehbaren Oberteil des Gerätes gelagerte hydraulische Triebzylinder in horizontaler Ebene an einem im feststehenden Unterteil exzentrisch zur Drehachse des Oberteiles befestigten Kurbelzapfen angreifen, der in eine Öffnung in der Plattform des Oberteiles hinein bzw. durch die Öffnung hindurchragt, wobei die Exzentrizität des Kurbelzapfens der halben Hublänge der hydraulischen Triebzylinder entspricht. Es sind nur wenige große Zylinder vorhanden, die mit langsamer Kolbengeschwindigkeit und hohen Drücken laufen und eine hydraulisch vollkommene Lösung darstellen. Es sind ferner keinerlei Zahnradgetriebe vorhanden, nicht einmal eine Kurbelwange, da diese durch die außermittige Lage des Kurbelzapfens erspart wird. Der so ausgerüstete Bagger hat eine geringe Beschleunigungszeit, da die mit Flüssigkeit gespeisten Zylinder die Bewegung sofort einleiten, und einen günstigen Wirkungsgrad, weil alle reibungsverursachenden Zwischenglieder fehlen.
- Ein weiterer Erfindungsgedanke sieht vor, daß die hydraulischen Triebzylinder innerhalb der Plattform des Oberteiles angeordnet sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der einseitig gelagerte Kurbelzapfen kürzer und stabiler wird, und der weitere Vorteil, daß die gesamte obere Plattform frei ist für den Aufbau weiterer Triebwerkteile des Baggers.
- Ein weiterer Erfindungsgedanke sieht vor, daß an den Kurbelzapfen ein zur Drehmitte des Oberteiles führender Kurbelarm angeordnet ist, der zum Anschluß an Flüssigkeitsleitungen dient, welche in dem Kurbelzapfen zur Förderung von Druckflüssigkeit vom Oberteil zum Unterteil für die Ausführung von Fahr- oder Steuerbewegungen vorgesehen sind. Durch den Kurbelarm wird ein Anschlußpunkt an diese Leitungen geschaffen, der sich aus seiner Lage in der Drehmitte des Baggers nicht verschiebt. Der Anschluß kann somit über feste Leitungen erfolgen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
- Abb. 1 zeigt einen Bagger nach der Erfindung im Aufriß, Abb.2 den drehbaren Oberteil in Draufsicht.
- Der Bagger ruht auf einem fahrbaren Unterteil 1, der mit Laufrädern 2 versehen ist, an deren Stelle auch eine Raupenkette Verwendung finden kann. Um die Drehmitte 3 des Baggers dreht sich in vollem Kreis ein Oberteil 4 auf einer üblichen Drehverbindung, die aus mehreren einzelnen Rollen oder einem Kugeldrehkranz od. dgl. besteht. Sie ist der Übersicht halber in der Zeichnung fortgelassen. Auf dem Oberteil 4 befindet sich die maschinelle Anlage für den Bagger, die hier nicht dargestellt ist, und außerdem die Ausrüstung, mit der er arbeitet, die hier durch einen Ausleger 5 und eine Zugstange 6 verkörpert wird.
- Zum Drehen des Oberteiles 4 gegenüber dem Unterteilt ist ein hydraulisch getriebenes Drehwerk vorgesehen, daß aus drei gleichartigen Triebzylin- Bern 7 besteht, von denen jeder mit seinem rückwärtigen Ende auf einem im Oberteil 4 befestigten Zapfen 8 drehbar gelagert ist, während die Kolbenstangen 9 an einem gemeinsamen Kurbelzapfen 10 angreifen. Dieser Kurbelzapfen 10 ist im Unterteil 1 fest verschraubt, und sein Abstand von der Drehmitte 3 des Baggers entspricht der halben Hublänge der drei hydraulischen Triebzylinder 7.
- Der Oberteil 4 hat eine entsprechende kreisförmige Öffnung 11, damit der außermittige, im Unterteil 1 befestigte Kurbelzapfen 10 freisteht.
- Die Triebzylinder 7 sind nur einseitig beaufschlagt. Sie erhalten also ihr Triebmittel nur durch die Anschlußnocken 12 und drücken ohne Zwischenschaltung irgendwelcher Getriebe den Oberteil 4 über den am Unterteil 1 befestigten Kurbelzapfen 10 um die Drehmitte 3 des Baggers herum und stellen so eine denkbar einfache Drehmaschine dar.
- Eine vorteilhafte Anordnung läßt sich dadurch schaffen, daß man die Triebzylinder 7 in der Plattform des Oberteiles 4 einbaut. Da sie selbst nur eine Pendelbewegung ausführen, bereitet das keine Schwierigkeiten. Der Kurbelzapfen 10 wird dann entsprechend kürzer und daher stabiler, und der Oberteil 4 der Plattform steht zur Aufnahme weiterer Antriebsteile des Baggers zur Verfügung.
- Wesen das Fahrwerk ebenfalls mit hydraulischem Antrieb oder entsprechender Steuerung versehen werden soll, so müssen hydraulische Triebmittel über Bohrungen oder Leitungen vom Oberteil durch den Kurbelzapfen 10 hindurch dem Unterteil des Baggers zugeführt werden. Da der Kurbelzapfen 10 gegenüber dem Oberteil 4 eine kreisende Bewegung ausführt, ist der Anschluß schwierig. Um ihn vorteilhaft zu gestalten, wird der Kurbelzapfen. 10 an seinem oberen Ende mit einem Kurbelarm 13 versehen, der genau in der Drehmitte 3 des Baggers eine runde, drehbare Platte 14 besitzt, an die die Zuführungsleitungen angeschlossen werden können, so daß die Zuführungsleitungen gegenüber dem Unterteil 1 nur eine drehende Bewegung ausführen. Durch entsprechende Leitungen und Bohrungen 15 wird dann das hydraulische Triebmittel vom Oberteil 4 durch den Kurbelzapfen 10 hindurch dem Unterteil t zugeführt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehwerk für hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß mehrere am drehbaren Oberteil (4) des Gerätes gelagerte hydraulische Triebzylinder (7) in horizontaler Ebene an einem im feststehenden Unterteil (1) exzentrisch zur Drehmitte (3) des Oberteiles (4) befestigten Kurbelzapfen (10) angreifen., der in eine Öffnung (11) in. der Plattform des Oberteiles (4) hinein- bzw. durch die Öffnung (11) hindurchragt, wobei die Exzentrizität des Kurbelzapfens (10) der halben Hublänge der hydraulischen Triebzylinder (7) entspricht.
- 2. Drehwerk, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Triebzylinder (7) innerhalb der Plattform des Oberteiles (4) angeordnet sind.
- 3. Drehwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kurbelzapfen (10) ein zur Drehmitte des Oberteiles (4) führender Kurbelarm (13) angeordnet ist, der zum Anschluß an Flüssigkeitsleitungen dient, welche in dem Kurbelzapfen (10) zur Förderung von hydraulischem Triebmittel vom Oberteil (4) zum Unterteil (1) für dieAusführung von Fahr- oder Steuerbewegungen vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE11047A DE1010463B (de) | 1955-07-25 | 1955-07-25 | Drehwerk fuer hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE11047A DE1010463B (de) | 1955-07-25 | 1955-07-25 | Drehwerk fuer hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010463B true DE1010463B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=7068009
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE11047A Pending DE1010463B (de) | 1955-07-25 | 1955-07-25 | Drehwerk fuer hydraulisch getriebene Bagger, Krane od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010463B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2670477A1 (fr) * | 1990-12-14 | 1992-06-19 | Diebolt Remy | Grue, en particulier pour la manutention. |
-
1955
- 1955-07-25 DE DEE11047A patent/DE1010463B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2670477A1 (fr) * | 1990-12-14 | 1992-06-19 | Diebolt Remy | Grue, en particulier pour la manutention. |
| EP0490798A3 (en) * | 1990-12-14 | 1993-02-17 | Remy Diebolt | Crane, especially for handling |
| US5282714A (en) * | 1990-12-14 | 1994-02-01 | Remy Diebolt | Crane, particularly for material handling |
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