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DE488137C - Scherbrett fuer Schleppnetze - Google Patents

Scherbrett fuer Schleppnetze

Info

Publication number
DE488137C
DE488137C DET30232D DET0030232D DE488137C DE 488137 C DE488137 C DE 488137C DE T30232 D DET30232 D DE T30232D DE T0030232 D DET0030232 D DE T0030232D DE 488137 C DE488137 C DE 488137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board
otter board
trawls
rope
net
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET30232D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DET30232D priority Critical patent/DE488137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE488137C publication Critical patent/DE488137C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets
    • A01K73/04Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof
    • A01K73/045Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof for lateral sheering, e.g. trawl boards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Scherbrett für Schleppnetze, bei dem das Schleppseil und das Netzseil an einem gemeinsamen Punkt befestigt sind.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art führt das Netzseil vom Befestigungspunkt aus durch eine Öffnung des Scherbrettes.
Bei einer anderen bekannten Einrichtung dieser Art ist das Zugseil nicht unmittelbar, ίο sondern durch einen sogenannten Gänsefuß bildende Taue mit dem Scherbrett verbunden, so daß der von dem Scherbrett zur Bewegungsrichtung eingenommene Winkel von dem Längenverhältnis dieser Verbindungstaue abhängig ist.
In den bekannten Fällen ist das Scherbrett während des Fischens in seiner freien Einstellung behindert.
Demgegenüber besteht die Erfindung in der Befestigung von Zug- und Netztau an einem Punkte, welcher derart angeordnet ist, daß während des Schleppens das Scherbrett sich frei und vom Netztau unbehindert einstellen kann.
Das Wesen der Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Abb. ι eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung veranschaulicht, während
Abb. 2 eine Endansicht und Abb. 3 eine Draufsicht darstellt.
Abb. 4 veranschaulicht eine geradlinige Form des Scherbrettes mit einem spitzen abgebogenen Ende.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 bis 3 ist die Oberfläche α des Scherbrettes von der in Zugrichtung vorderen Kante zur hinteren Kante konvex, während die andere Oberfläche in ihrem vorderen Teile konvex und in ihrem Schwanzteil δ konkav gestaltet ist. Die oberen und unteren Enden des Brettes sind auf der Seite a, vorzugsweise bei U1 und «2, abgerundet.
Gibt man einem solchen Brett senkrechte Stellung und richtet es dabei mit der stärker konvex ausgebildeten Seite α in die Richtung der Vorwärtsbewegung, so läßt sich für die Stellung des Armes c, an dem die Zugkraft bzw. das Seil d und das Netztau dx angreifen, ein bestimmter Punkt finden, derart, daß sich das Brett beim Hindurchschleppen durch das Wasser im Zustande stabilen Gleichgewichtes befindet, wobei es einen verhältnismäßig kleinen Winkel zu seiner Bewegungsrichtung einnimmt, welche Schrägstellung genügt, eine genügend große seitliche Kraft auszuüben, durch welche das Netz offen gehalten wird, während gleichzeitig der Zugwiderstand erheblich geringer ist. Dieser Punkt c liegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich, ungefähr auf x/4 bis x/5 der Brettlänge, gemessen von dessen Vorderkante. Das Brett liegt dann vollkommen auf einer Seite des Netzseiles.
Um zu verhindern, daß sich das Brett in der Strömung fängt, daß es krebst oder kentert, kann man den oberen Teil des Brettes vorteilhaft als Boje, also schwimmfähig ausbilden, während der untere Teil beschwert wird.
Bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform besitzt das Brett zwei ebene Flächen h und *, welche in einem stumpfen Winkel zueinander verlaufen, wobei das hintere Ende in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise gekrümmt ist, so daß es ungefähr eine konvexe Form aufweist. Bei dieser Form des Brettes werden das Zugseil d und das Netztau d1 vorzugsweise an einem Punkt des vorspringenden Winkels befestigt, wobei das Netzseil, wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform, vollständig auf einer Seite des Brettes hegt, so daß dessen Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Scherbrett für Schleppnetze mit einem für Netztau und Zugtau gemeinsamen, starr mit dem Brett verbundenen Befestigungspunkt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser derart angeordnet ist, daß während des Schleppens das Scherbrett sich frei und vom Netztau unbehindert einstellen kann.
    .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET30232D Scherbrett fuer Schleppnetze Expired DE488137C (de)

Priority Applications (1)

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DET30232D DE488137C (de) Scherbrett fuer Schleppnetze

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DET30232D DE488137C (de) Scherbrett fuer Schleppnetze

Publications (1)

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DE488137C true DE488137C (de) 1930-01-02

Family

ID=7555452

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET30232D Expired DE488137C (de) Scherbrett fuer Schleppnetze

Country Status (1)

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DE (1) DE488137C (de)

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