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DE1010283B - Feinwaage - Google Patents

Feinwaage

Info

Publication number
DE1010283B
DE1010283B DEU3343A DEU0003343A DE1010283B DE 1010283 B DE1010283 B DE 1010283B DE U3343 A DEU3343 A DE U3343A DE U0003343 A DEU0003343 A DE U0003343A DE 1010283 B DE1010283 B DE 1010283B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
fine balance
balance
scales
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU3343A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ulbricht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
August Sauter KG
Original Assignee
August Sauter KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Sauter KG filed Critical August Sauter KG
Priority to DEU3343A priority Critical patent/DE1010283B/de
Publication of DE1010283B publication Critical patent/DE1010283B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feinwaage, welche in einem geschlossenen Gefäß angeordnet und mit von außerhalb zu bedienenden Betätigungsorganen versehen ist.
Feinwaagen werden zum Schütze gegen äußere Einflüsse, wie Staub, atmosphärische Eigenschaften, Luftbewegung, unsachgemäße Eingriffe usw., mit Gefäßen umgeben, welche mitunter luftdicht sind und zum Zwecke der Erhöhung der Wägegenauigkeit oder aus Gründen anderer physikalischer bzw. chemischer Effekte evakuiert oder mit einem Gas bestimmter Eigenschaften gefüllt werden. Zur Ausrüstung der Feinwaagen gehören Arretiervorrichtungen, Gewichtsauflegemechanismen, Dämpfung usw., welche bei geschlossenem Schutzgefäß von außen betätigt werden müssen.
Es ist bekannt, daß bei der Aufstellung von Feinwaagen infolge ihrer Lageempfindlichkeit besondere Maßnahmen nötig sind, um einerseits die feinen Lagerungen durch Stöße nicht zu verletzen und damit deren Genauigkeit und Lebensdauer herabzusetzen und um andererseits den Neigungsausschlag des Waagebalkens, welcher ein Maß für das Übergewicht in einer Waagschale ist, nicht zu verfälschen. Es sind daher Mittel bekannt, welche die Lageempfindlichkeit der Waage selbst wirksam berücksichtigen.
Erweitert man den Gewichtswert des ATeigungsbereiches oder unterteilt man den Neigungsbereich der Waage feiner, d. h. erhöht man deren meßtechnisches Auflösungsvermögen, indem man einem Skalenteil der Neigungsskale einen kleineren Gewichtswert zuordnet, so sind die bekanntgewordenen Maßnahmen nicht mehr ausreichend für die Gewährleistung der Richtigkeit der Wägung einer solchen Waage. Stellt man insbesondere die Forderung, die erwähnten Bedienungsorgane, wie Arretierung, Gewichtsauflegemechanismus und Dämpfung der Waage, von außerhalb des die Waage umschließenden Gefäßes zu bedienen, so sind Maßnahmen nötig, welche von den bisher bekannten nicht in genügender Weise erfüllt werden können. Dies gilt besonders für Waagen, deren Gefäße evakuiert oder mit einem Gas gefüllt werden.
Zum Wiegen ist größtmögliche Erschütterungsfreiheit und konstante Lage der Waage unentbehrlich. Diese ist jedoch bei der bisher üblichen Verbindung des Gehäuses und der Bedienungsorgane nicht gewährleistet, da bei der Handhabung der Bedienungsorgane infolge der Anordnung des geschlossenen Gefäßes mechanische Erschütterungen zu erwarten sind.
Erfindungsgemäß sind zur \Termeidung dieser Nachteile das die Waage umschließende Gefäß und alle Bedienungs- und Verbindungsorgane für die Waage selbst über elastische Zwischenglieder mit der Waage und/oder Waagenständer verbunden, so daß Feinwaage
Anmelder:
August Sauter K. G.,
Ebingen (Würti), Gartenstr. 86
Hans Ulbricht, Ebingen (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
Erschütterungen und Kräfte an dem Gefäß oder am Tisch nicht auf die Waage selbst übertragen werden.
Im einzelnen wird der Erfindungsgegenstand an
Hand von Anwendtingsbeispielen nachstehend genauer beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch einen A^ertikalschnitt durch die Waage mit Gefäß und Waagenständer;
Fig. 2 stellt eine Kupplung für die Arretierung der Waage dar.
In Fig. 1 erkennt man im Innern des Unterteiles 3 ein Längsprofil in der Mitte, das senkrecht zur Zeichnungsebene verläuft. Es nimmt den Waagenständer 11 auf, welcher auf einem Sockel 12 ruht. Zwischen dem Sockel 12 und dem Unterteil 3 des Gefäßes 2 ist eine Anzahl von Federn 13 angeordnet, welche vorzugsweise nichtlineare Federcharakteristiken, d. h. zum Beispiel eine progressive Wicklungssteigung, aufweisen. Außerdem sind Unterteil 3 und Sockel 12 mit Bremsvorrichtungen 14 ausgerüste;, welche zur Vernichtung der kinetischen Energie, welche durch Schwingungen des Unterteiles 3 entsteht, dienen. Leichte Erschütterungen des Unterteiles 3 und Kraftwirkungen lassen sich nämlich bei Betätigung der Bedienungsorgane nicht vermeiden. Das Unterteil 3 ist über ein elastisches Glied, z. B. einen Faltenbalg 15 oder eine Membran aus Metall oder einem anderen elastischen und dichten Werkstoff, mit dem Sockel 12 verbunden. Ein etwaiger Anschluß einer Evakuierungs- oder Gasfülleitung erfolgt über ein Wellrohr 16.
Das Unterteil 3 steht in einem Ausschnitt eines Tisches 1. In diesem Ausschnitt ist eine Manschette 7 angebracht, so daß Stöße nicht von einem Teil auf das andere übertragen werden. Der Tisch 1 ruht auf einem Untergrund, welcher schwingungstechnisch in genügender Weise von dem Sockel 12 isoliert ist.
Die Einstelltriebe 6 für die Gewichtsmechanismen 5, das Gewichtszählwerk usw. befinden sich am Unterteil 3. Durch die Wandungen 18 des Unterteiles 3 hin-
709 548,202
durch treten die Wellen der Triebe und sind gegebenenfalls mit Stopfbuchsen 19 abgedichtet. Zur Verbindung mit den Gewichtsmechanismen und weiteren Getrieben an der Waage selbst dienen elastische Kupplungen 20 oder biegsame Wellen 21. Diese Anordnung gilt für alle Bedienungselemente und für jede Bauart von Waagen. Hierdurch werden Erschütterungen auf die Waage verhindert. Außerdem wird die Wärmeübertragung durch Leitung auf die Waage und der getrieblkhe Aufwand für die Übertragung auf ein Mindestmaß reduziert, zumal, wenn man für die elastischen Kupplungen 20 einen Werkstoff mit geringer Wärmeleitfähigkeit vorsieht. Aber auch Teile der starren Verbindungsstücke können aus Werkstoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit vorgesehen sein.
Fig. 2 stellt schematisch die Verbindung des Arretierhebels 10 mit der Waage dar. Auch hierbei ist eine elastische Kupplung 20 vorgesehen. Die getriebe liehe Verbindung kann aber auch, wie bereits angeführt, durch eine biegsame Welle erfolgen.
Die genannten erfkidungsgetnäßen Maßnahmen tragen zu einer wesentlichen Verbesserung der Waagen und ihrer Genauigkeit bei. Hierdurch wird auch besonders in Hinblick auf die empfindlichen Lagerstellen der Waage und ihrer erhöhten Neigungsempfindlichkeit und das höhere Auflösungsvermögen die Wägegenauigkeit auf längere Zeit wie bisher gewährleistet.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Feinwaage, welche in einem geschlossenen Gefäß angeordnet und mit von außerhalb zu bedienenden Betätigungsorganen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das die Waage umschließende Gefäß (2) sowie alle Bedienungs- und Verbindungsorgane für die Waage selbst über elastische Glieder mit der Waage und/oder dem Waagenständer (11) verbunden sind.
2. Feinwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Unterteil (3) mit dem Waagenständer (11) verbindenden elastischen Glieder Bestandteile des Gefäßes (2) sind.
3. Feinwaage nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der elastischen Glieder Federn (13) mit vorzugsweise nichtlinearer Federcharakteristik sind und daß Dämpfungs- oder Bremsvorrichtungen (14) vorgesehen sind, welche Resonanzschwingungen des Unterteiles (3) oder Stöße auf dieses aperiodisch zu dämpfen in der Lage sind.
4. Feinwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die getrieblichen Verbindungen zwischen Waage bzw. Waagenständer (11) und Gefäß (2), insbesondere Unterteil (3), elastische Kupplungen (20) oder biegsame Wellen (21) aufweisen.
5. Feinwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (2), insbesondere das Unterteil (3) über elastische Rohrleitungen, wie Wellrohre (16) oder Faltenbalge (15), mit einer Evakuierungs- oder/und Gasfülleinrichtung verbunden ist.
6. Feinwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (1) formschlüssig über ein elastisches Glied in Form einer Manschette (7) aus Gummi oder Kunststoff mit dem Unterteil (3) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7<M 548.'2tt2 6.57
DEU3343A 1953-04-01 1953-04-01 Feinwaage Pending DE1010283B (de)

Priority Applications (1)

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DEU3343A DE1010283B (de) 1953-04-01 1953-04-01 Feinwaage

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DEU3343A DE1010283B (de) 1953-04-01 1953-04-01 Feinwaage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1010283B true DE1010283B (de) 1957-06-13

Family

ID=7565389

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU3343A Pending DE1010283B (de) 1953-04-01 1953-04-01 Feinwaage

Country Status (1)

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DE (1) DE1010283B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3193035A (en) * 1964-02-26 1965-07-06 Joseph A Ferro Automatic tare weight loading device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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