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DE303336C - - Google Patents

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Publication number
DE303336C
DE303336C DENDAT303336D DE303336DA DE303336C DE 303336 C DE303336 C DE 303336C DE NDAT303336 D DENDAT303336 D DE NDAT303336D DE 303336D A DE303336D A DE 303336DA DE 303336 C DE303336 C DE 303336C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pot
housing
differential pressure
membrane
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT303336D
Other languages
English (en)
Publication of DE303336C publication Critical patent/DE303336C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0007Fluidic connecting means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L13/00Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values
    • G01L13/02Devices or apparatus for measuring differences of two or more fluid pressure values using elastically-deformable members or pistons as sensing elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Differenzdruckmesser und betrifft namentlich solche Vorrichtungen, die an Bord von Luftfahrzeugen zum Bestimmen der Eigengeschwindigkeit benutzt werden.
Die hierbei auftretenden Druckunterschiede sind einerseits sehr gering; anderseits verändern sie sich entsprechend dem Quadrate der oft rasch erfolgenden Geschwindigkeitswechsel. Um ίο sichere Ablesungen zu ermöglichen, müssen daher die beweglichen Teile der Vorrichtung äußerst leicht beweglich und doch frei von, Eigenschwingungen sein, damit sie den geringsten Druckänderungen rasch und fehlerfrei zu folgen vermögen. Die bisher bekannten Differenzdruckmesser genügen im wesentlichen diesen Anforderungen bei ortsfester Aufstellung.
Bei einem Luftschiff oder Flugzeug ist eine ortsfeste Lagerung gegenüber diesem aber nicht angängig, da das Fahrzeuggerippe unter der Einwirkung namentlich der Motoren selbst dauernden Erschütterungen bzw. Schwingungen unterliegt. Versuche, die hiermit verbundenen Ungenauigkciten bzw. Fehler der Meßvorrichtung durch federnde Aufhängung bekannter Differenzdruckmesser zu vermeiden, führten zu keinem Erfolge. Die Erfindung bezweckt nun, derartige Meß vorrichtungen so auszubilden, daß
sie bei einfachstem Aufbau und leichtester Zugänglichkeit der von Hand zu bedienenden Teile ohne Mühe frei von schädlichen Schwingungen gehaltenlwerden können.
Den Erfindungsgegenstand bildet demgemäß ein insbesondere für Luftfahrzeuge bestimmter Differenzdruckmesser, bei dem zwecks drehmomentfreier Aufhängung ein im wesentlichen topfartiges, nach außenluftdicht abgeschlossenes
ίο Membrangehäuse auf der Bodenaußenseite ein Uhrwerk und eine letzteres, sowie den topfartigen Gehäuseteil konzentrisch umschließende Schreibtrommel trägt. Die zweckmäßig mehrzellige Membran ist erfindungsgemäß im Innern des topfartigen Gehäuses untergebracht. Auf diese Weise wird eine äußerst gedrängte Bauart der ganzen Vorrichtung erzielt. Die besonders empfindliche mehrzellige Membran ist durch die Lagerung innerhalb des Gehäusetopfes vor jeder Beschädigung geschützt. Im übrigen aber wird durch diese Anordnung die größtmögliche Symmetrie gegenüber der Achse der Schreibtrommel erreicht. Daher kann man die Vorrichtung mit Leichtigkeit in wenigen Punkten federnd abstützen, ohne ein Pendeln der Trommelachse selbst oder ein solches um diese befürchten zu müssen. Soweit einzelne Teile des Uhr- oder des Schreibwerkes die Symmetrie stören sollten, kann man in bekannter Weise durch Gegengewichte oder ähnliche Vorkehrungen eine genaue Verlegung des Apparatschwerpunktes in die Trommelachse erreichen. ,Eine besonders günstige Lagerung der gesamten Vorrichtung erhält man, wenn man außer einer federnden Aufhängung des Gehäuses in einer zur Trommeldrehachse senkrechten Ebene eine in Richtung dieser Achse wirksame, zweckmäßig nachstellbare, federnde Befestigung vorsieht. Die Dämpfung der von der Maschinenanlage des Luftfahrzeuges ausgehenden Schwingungen wird dann so vollkommen, daß sich die Angaben des Differenzdruckmessers praktisch in nichts von denen einer ortsfesten Vorrichtung unterscheiden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt in schematischer Darstellung Abb. ι eine Vorderansicht eines federnd aufgehängten Differenzdruckmessers und
Abb. 2 die zugehörige, teilweise im Schnitt gehaltene Oberansicht.
Ein topfartiges Membrangehäuse A trägt auf der Außenseite seines Bodens a1 ein Uhrwerk B, auf dessen Hauptachse eine Schreibtrommel C aufgesteckt ist. In der Verlängerung der Trommelachse ist auf der Innenseite des Gehäusebodens a1 das eine End'2 einer dreizelligen Membran D befestigt. Das freie Ende dieser Membran überträgt seine Bewegung mittels eines Gestänges auf einen als Schreibfeder ausgebildeten und mit Gegengewicht versehenen Zeiger E, der in einem am Gehäuse A vorgesehenen Lagerblock a1 zu schwingen vermag. Von zwei am Gehäuse angeordneten Schlauchanschlüssen F- und F1 stellt der eine die Verbindung mit dem Inneren der Membran!) her, während der andere in die topfartige Gehäusehöhlung mündet. Letztere ist im übrigen durch eine luftdicht aufgeschraubte Platte G gegenüber der Umgebung abgeschlossen. In der Verlängerung der Trommelachse enthält die Platte G einen Haken G1 zum Anhängen einer Feder H1. Das Membrangehäuse A besitzt an den Ecken seiner quadratischen Grundplatte 4 Lageraugen A3 zum Festklemmen von Federn H.. Die Gewichtsverteilung ist so gewählt, daß der Schwerpunkt der gesamten Vorrichtung wenigstens angenähert in den Schnittpunkt der Trommelachse mit der durch die Lageraugen A3 bestimmten Wirkungsebene der Federn H fällt.
Die Vorrichtung wird mittels der 4 Federn H so in einen auf der Zeichnung nicht wieder- gegebenen Rahmen eingehängt, daß sich die Wirkungslinien der Federn im Schwerpunkt der Vorrichtung schneiden, und daß der Zeiger £ in wagrechter Ebene schwingt. Hierdurch läßt sich jedes schädliche Pendeln der Vorrichtung um eine wagrechte Achse vermeiden. Schwingungen in Richtung der Trommelachse, lassen sich dadurch genügend verhindern, daß man in die Vorrichtung die in ihrer Zugwirkung nachstellbare Feder H1 einhängt.
. Da die Einhängestellen für die Federn H gleich weit vom Schwerpunkt der Vorrichtung entfernt sind, laßt sich in leichtester Weise eine Aufhängung erzielen, bei der keine störenden freien Kräfte auftreten. Durch den gedrängten Zusammenbau kommen die bei den bekannten Vorrichtungen meist vorhandenen Gefahren einer Beschädigung beim Transport in Wegfall.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Insbesondere für Luftfahrzeuge bestimmter Differenzdruckmesser, dadurch gekennzeichnet, daß' zwecks drehmomentfreier Aufhängung ein im wesentlichen topfartiges, nach außen luftdicht abgeschlossenes Membrangehäuse (^4) auf der Bodenaußenseite (α1) ein Uhrwerk (B) und eine letzteres sowie den topfojrtigen Gehäuseteil (A) konzentrisch umschließende Schreibtrommc-1 (C) trägt und in seinem Innern eine zweckmäßig mehrzellige Membran (D) enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT303336D Active DE303336C (de)

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