DE1010261B - Schlitzwerkzeug - Google Patents
SchlitzwerkzeugInfo
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- DE1010261B DE1010261B DEF14461A DEF0014461A DE1010261B DE 1010261 B DE1010261 B DE 1010261B DE F14461 A DEF14461 A DE F14461A DE F0014461 A DEF0014461 A DE F0014461A DE 1010261 B DE1010261 B DE 1010261B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G13/00—Cutter blocks; Other rotary cutting tools
- B27G13/12—Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting
- B27G13/14—Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting for cutting grooves or tenons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G13/00—Cutter blocks; Other rotary cutting tools
- B27G13/08—Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of disc-like members; Wood-milling cutters
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Description
- Schlitzwerkzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Schlitzwerkzeug, mit dem in Hölzern von ihrer Stirnseite her tiefe Schlitze erzeugt werden, in die beispielsweise sogenannte Zapfen eines Gegenholzes eingreifen sollen. Entsprechend dieser Aufgabe müssen die Messer sowohl in -radialer als auch in axialer Richtung den Messerträger überragen. Der :Messerträger muß also dünner sein als die etwa 8 bis 10 mm betragende Stärke der Messer in axialer Richtung. Bei diesen Abmessungen hat man praktisch keine andere Möglichkeit, als die Messer mit ihrem Träger starr zu verbinden, sie beispielsweise in Schlitze des Trägers einzulöten.
- Als Schlitzwerkzeuge sind ursprünglich sogenannte Schlitzhaken verwendet worden, die einen flachen, -zweiarmigen Messerträger haben, der an jedem Arm ein starr angebrachtes Messer trägt. Diese Schlitzhaken haben häufig zu Unfällen Anlaß gegeben. Einen Fortschritt brachte der Vorschlag, auf einen üblichen Schlitzhaken eine kreisrunde Scheibe aus dünnem Blech aufzunieten, die an ihrem Rand rechtwinklig umgebördelt ist. Hierdurch wurde die Unfallgefahr beträchtlich herabgesetzt, ohne daß das Gewicht des Schlitzhakens wesentlich erhöht wurde. Bei der Bemessung des Durchmessers der Schutzscheibe muß aber berücksichtigt werden, daß die Messer nachgeschliffen werden müssen. Deshalb hat man den Rand der Schutzscheibe gegenüber dem Messerschneiden-Flugkreis so weit zurückstehen lassen, daß auch bei vollständig durch Nachschleifen aufgebrauchten Messern noch eine Spanabnahme möglich ist. Die Schutzscheibe konnte also nicht verhindern, daß die nicht oder nur wenig abgeschliffenen Messer unerwünscht tief in das Holz eindringen und sich in diesem verfangen. Die Schlitzwerkzeuge waren also nicht »einzugssicher«.
- Gemäß der Erfindung wird ein Schlitzwerkzeug, bei dem ein zweiarmiger Messerträger mit starr angeordneten Messern auf einer kreisrunden Blechscheibe befestigt ist, deren Durchmesser dem Flugkreis der <äußeren abgenutzten Messer angeglichen ist, in der Weise weitergebildet, daß zur Spandiekenbegrenzung in Umlaufrichtung vor jedem Messer bzw. Messerträgerarm auf der Blechscheibe ein über deren Rand hinausragendes, von ihrem Umfang aus bogenförmig in Richtung auf die Messerschneide ansteigendes Anlaufkufenstück befestigt ist, das wie das zugehörige Messer ein durch Nachschleifen sich aufbraixchendes Wechselteil bildet. Hierdurch ist es gelungen, die Spandicke in jedem Stadium des Aufbrauchs der feststehenden Messer auf das zulässige Maß zu begrenzen und gleichzeitig die wesentlichen Bestandteile des Schlitzwerkzeugs (Messerträger und Blechscheibe) für erneute Bestückung zu erhalten. Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels für ein erfindungsgemäßes Schlitzwerkzeug erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht eines erfindungsgemäßen Schlitzwerkzeugs mit Blickrichtung auf den Messerträger, Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu.
- Der Messerträger 1 ist beim Ausführungsbeispiel als Flachstab ausgebildet, der an seinen beiden Enden in Schlitze 2 eingelötete Messer 3 aufnimmt. Dieser zweiarmige Messerträger hat zur Aufnahme der Maschinenspindel eine Bohrung 4.
- Der Messerträger 1 ist auf einer kreisrunden Blechscheibe 6 befestigt, z. B. auf die Blechscheibe aufgenietet. Die Messer 3 ragen in radialer Richtung über den Rand der Blechscheibe 6 hinaus, so daß sie beim Anlaufen des Randes der Blechscheibe am Werkstück noch einen Span abnehmen können. Auch in axialer Richtung stehen die Messer 3 über den aus dem Messerträger 1 und der Blechscheibe 6 bestehenden Körper hinaus, so daß sie allseitig am Werkstück arbeiten können, wie es für die Erzeugung eines Schlitzes erforderlich ist.
- Mit Rücksicht darauf, daß die Messer nachgeschliffen werden müssen und dadurch ihr Schneidenflugkreis verkleinert wird, ist der Durchmesser der Blech.-scheibe, 6 so gewählt, daß 'der Scheibenrand bei äußerst abgeschliffenen Messern noch mindestens um das Maß der zulässigen Spandicke von 0,6 bis 1 mm gegenüber dem Messerschneiden-Flugkreis zurücksteht. In Umlaufrichtung (Pfeil 7, Fig. 1) vor jedem Messer 3 ist beim Ausführungsbeispiel aus dem Messerträger 1 und der Blechscheibe 6 eine Spankehle 8 ausgespart. Der Spankehle 8 ist ein Anlaufkufenstück 9 vorgeordnet, das seitlich neben dem Messerträgerarm auf der Blechscheibe 6 beispielsweise mit zwei Nieten 10 befestigt ist. Das Anlaufkufenstück 9 ist derart gestaltet, daß es vom Rand der Blechscheibe 6 aus bogenförmig in Richtung auf die Messerschneide hin ansteigt. Der höchste Punkt 9' der Anlaufkurve steht gegenüber dem Schneidenflugkreis eines neuen Messers um den Betrag x zurück, welcher der zulässigen Spandicke von 0,6 bis 1 mm entspricht. Vom höchsten Punkt aus geht die Kurve, zweckmäßig absatzlos, in die Spankehle 8 über.
- Wenn die Messer 3 nachgeschliffen werden, so werden auch die Anlaufkufenstücke 9 um den gleichen Betrag abgeschliffen, damit stets die gleiche Spandicke erhalten bleibt. Sind die Messer 3 durch Nachschleifen aufgebraucht, so werden sie zusammen mit den Anlaufkufenstücken 9 entfernt und durch nenne ersetzt. Die Messer 3 werden aus dem Messerträger 1 ausgelötet, und die Anlaufkufenstücke 9 werden durch Abschlagen der Niete 10, die zweckmäßig vorher angesenkt worden sind, von der Blechscheibe 6 gelöst. Die Neubestückung des Werkzeuges ist also sehr einfach und mit geringem Aufwand durchführbar.
- Die Einhaltung des richtigen Maßes x kann dadurch erleichtert werden, daß man die Messer 3 und die Anlaufkufenstücke 9 seitlich mit zur Scheibenachse konzentrischen Strichmarkierungen 11 versieht, wie es in Fig. 1 angedeutet ist.
- Die Anlaufkufenstücke 9 sind zweckmäßig aus Leichtmetall hergestellt, um ihren Einfluß auf die Fliehmasse klein zu halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schlitzwerkzeug, bei dem ein zweiarmiger Messerträger mit fest angeordneten Messern auf einer kreisrunden Scheibe befestigt ist, deren Durchmesser dem Flugkreis der äußerst abgenutzten Messer angeglichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spandickenbegrenzung in Umlaufrichtung vor jedem Messer bzw. Messerträgerarm auf der Scheibe ein über deren Rand hinausragendes, von ihrem Umfang aus bogenförmig in Richtung auf die Messerschneide ansteigendes Anlaufkufenstück befestigt ist, das wie die dazugehörigen Messer ein durch Nachschleifen sich aufbrauchendes Wechselteil ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung K 3267 I b / 38 e.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14461A DE1010261B (de) | 1954-04-15 | 1954-04-15 | Schlitzwerkzeug |
| CH350104D CH350104A (de) | 1954-04-15 | 1956-10-27 | Schlitzwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14461A DE1010261B (de) | 1954-04-15 | 1954-04-15 | Schlitzwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010261B true DE1010261B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=7087612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF14461A Pending DE1010261B (de) | 1954-04-15 | 1954-04-15 | Schlitzwerkzeug |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350104A (de) |
| DE (1) | DE1010261B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084470B (de) * | 1957-01-19 | 1960-06-30 | Montanwerke Walter A G | Fraeswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoffen |
| DE1222234B (de) * | 1961-02-09 | 1966-08-04 | Wilhelm Grupp K G | Holzfraeswerkzeug |
| EP0072642A3 (en) * | 1981-08-13 | 1984-05-30 | Omark Industries, Inc. | Saw blade |
-
1954
- 1954-04-15 DE DEF14461A patent/DE1010261B/de active Pending
-
1956
- 1956-10-27 CH CH350104D patent/CH350104A/de unknown
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084470B (de) * | 1957-01-19 | 1960-06-30 | Montanwerke Walter A G | Fraeswerkzeug zum Bearbeiten von Holz und Kunststoffen |
| DE1222234B (de) * | 1961-02-09 | 1966-08-04 | Wilhelm Grupp K G | Holzfraeswerkzeug |
| EP0072642A3 (en) * | 1981-08-13 | 1984-05-30 | Omark Industries, Inc. | Saw blade |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH350104A (de) | 1960-11-15 |
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