DE1010138B - Elektrischer Schalter mit magnetischer Betaetigung - Google Patents
Elektrischer Schalter mit magnetischer BetaetigungInfo
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- DE1010138B DE1010138B DEST9215A DEST009215A DE1010138B DE 1010138 B DE1010138 B DE 1010138B DE ST9215 A DEST9215 A DE ST9215A DE ST009215 A DEST009215 A DE ST009215A DE 1010138 B DE1010138 B DE 1010138B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H36/00—Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
Landscapes
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
Die Hauptpatentanmeldung befaßt sich mit einem Magnetschalter mit Momentschaltung, der auch, nach
Entfernen des Steuermagneten seine eingenommene Stellung beibehält. Der die Kontakteinrichtung betätigende
bewegliche Magnetanker wird durch den Einnuß eines Vormagnetisierungsfeldes in seiner jeweiligen
Endlage festgehalten. Dabei ist der Vormagnetisierungskreis durch Stücke aus magnetisch leitendem
Material mit dem Steuermagnetkreis derart gekoppelt, daß beim Annähern des Steuermagneten mit der riehtigen
Polarität der Magnetanker in einem oder mehreren gemeinsamen Arbeitsluftspalten über eine Totpunktlage
schlagartig in die andere Endlage bewegt wird.
Dieser Schalter hat durch die Momentschaltung eine einwandfreie Kontaktgabe. Es können, auch keine
Fehlschaltungen durch vorgehaltene Eisenstücke auftreten. Jedoch bereitet der Schalter in manchen Fällen
Schwierigkeiten bzw. macht erhöhten Aufwand erforderlich. Um nämlich den Anker in die Ursprungliehe
Lage zurückzubringen, muß der Steuermagnet wieder mit entgegengesetzter Polarität genähert werden.
Es ist also nötig, entweder die Polarität des Steuermagneten umzukehren, oder es sind zwei
Steuermagneten von verschiedener Polarität erforderlich.
Die Erfindung stellt eine Weiterbildung der Anordnung
der Hauptpatentanmeldung dar und besteht darin, daß die beiden den Magnetanker im Arbeitsluftspalt
steuernden Polflächen des Vormagnetisierungsfeldes je zwei Polschuhe erhalten, die so angeordnet
sind, daß je zwei dieser Zusatzpolschuhe mit den beiden Polen eines Steuermagneten einen sich
über die Polflächen des Arbeitsluftspaltes schließenden Magnetkreis ergeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei an Hand der Zeichnung beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt einen Magnetschalter, der einen Dauermagneten FM besitzt, um die Vormagnetisierung
zu erzeugen. Die beiden Vormagnetisierungskreise verlaufen vom Südpol S des Vormagnetisierungsmagneten
VM über die beiden Schenkel 1 und 2 zum Arbeitsluftspalt A und erzeugen dort. an den. Polflächen
1' bzw. 2' die beiden Südpole Sl und S2. Der
Magnetanker M ist im Punkt D drehbar gelagert und übernimmt den weiteren Teil der Magnetkreise zurück
zum Dauermagneten. Es besteht dabei an dem im Arbeitsluftspalt A liegenden Ende des Ankers M ein
Nordpol. Es sei angenommen, daß der Steuermagnet SM von links genähert wird. Wenn der Steuermagnet
die eingezeichnete Stellung erreicht, so· steht sein Südpol dem Polschuh 3 und sein Nordpol dem Polschuh 4
gegenüber. Diese beiden Polschuhe nehmen das· Steuermagnetfeld auf und überlagern es dam Vormagneti-Elektrischer
Schalter
mit magnetischer Betätigung
mit magnetischer Betätigung
Zusatz zur Patentanmeldung M 14825 VIIIb/21 c
Anmelder:
Standard Elektrik Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenliausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenliausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Rudolf Scheidig, Stuttgart-Feuerbach,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sierungsfeld im Arbeitsluftspalt A. Durch das Steuermagnetfeld
entstehen an den Polflächen. 1' und 2' des Arbeitsluftspaltes der Südpol S3 bzw. der Nordpol
JV 4. Vormagnetisierungsfeld und Steuermagnetfeld ergänzen sich im Arbeitsluftspalt derart, daß der
Nordpol des Magnetankers M in der eingezeichneten Lage verbleibt. Wird der Steuermagnet nach rechts
weiterbawegt und gelangt er in die Stellung der Fig. 2, dann stehen ihm die Polschuhe 5 und 6 gegenüber.
Am Arbeitsluftspalt entstehen jetzt der Nordpol ΛΓ5 und der Südpol S 6. Infolgedessen wird, sobald
das Steuermagnetfeld eine bestimmte Stärke erreicht, der Nordpol des Magnetankers M im Arbeitsluftspalt
A schlagartig von der in Fig. 1 gezeigten Endlage in die Endlage der Fig. 2 umgelegt. Am Magnetanker
M ist die Feder F befestigt, die die Kontakteinrichtung
Kl, K2 betätigt. Es kann dadurch ein beliebiger Schaltvorgang oder Steuervorgang ausgelöst
werden, Wird der Steuermagnet SM weiter nach rechts bewegt und vom Schalter entfernt, so· bleibt der
Magnetanker M durch die Wirkung des Vormagnetisierungskreises in der eingenommenen Endstellung
liegen.
Es sei jetzt der Fall betrachtet, da,ß der Steuermagnet
mit derselben Polarität wie vorher von rechts her genähert wird. Er kommt dann zunächst in die
Stellung der Fig. 2, verändert jedoch hier die Lage des Magnetankers nicht. Erst wenn der Steuermagnet
vor den Polschuhen 3 und 4 steht, wie in der Fig. 1, erfolgt eine schlagartige Umschaltung des Magnetankers
M in die Lage der Fig. 1. In dieser Lage bleibt
: -; 709 548/329
der Anker stehen, auch wenn sich der Steuermagnet weiter nach links entfernt.
Auf dia beschriebene Weise erhält man, also· ein schlagartiges Schalten des Magnetschalters von, einer
Endlage in die andere in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Steuermagneten. Der Schalter
behält seine einmal eingenommene Stellung durch das Vormagnetisierungsfeld bei, auch wenn der Steuermagnet
entfernt worden, ist. Der beschriebene Schalter kann· auch durch ein, vorgehaltenes Stück Eisen nicht
betätigt werden. FehlschaJtungen sind dadurch ausgeschlossen.
Der Hauptvorteil des Schalters besteht darin, daß man nur noch einen Steuermagneten benötigt,
dessen Polarität nicht geändert zu werden braucht, wenn seine Bewegungsrichtung geändert
werden kann.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, sind die das Steuermagnetfeld
aufnehmenden Polschuhei3, 4, 5 und 6 in einer Reihe angeordnet. Es. sind je die beiden äußeren
und die beiden inneren Polflächen zu einem Paar zusammengefaßt und magnetisch leitend mit einer Polfläche
des Arbeitsluftspaltes A verbunden. Diese Anordnung
kann ohne Schwierigkeiten auch abgeändert werden. Wichtig ist dabei nur, daß die Polschuhe jeweils
paarweise zusammengefaßt und mit der entsprechenden Polfläche des Arbeitsluftspaltes verbunden
werden. Beispielsweise können die Polschuhe auch paarweise untereinander angeordnet werden. Dabei
müssen dann die jeweils einander diagonal gegenüberliegenden Polschuhe magnetisch leitend mit einer Polfläche
des Arbeitsluftspaltes verbunden werden. So könnte z. B. der Polschuh 6 unter dem Polschuh 3 und
der Polschuh 5 unter dem Polschuh 4 liegen. Der Steuermagnet müßte in diesem Falle in Richtung
senkrecht zur Zeichenebene bewegt werden.
Claims (3)
1. Elektrischer Schalter, der durch den, Einfluß eines sich relativ zu einem Magnetanker bewegenden
magnetischen Steuerfeldes betätigt wird und bei dem der die Kontakteinrichtung betätigende
bewegliche Magnetanker durch den, Einfluß eines Vormagnetisierungsfeldes in seiner jeweiligen
Endlage festgehalten wird, nach Hauptpatentanmeldung M 14825 VIII d/21 c, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Magnetanker (Ii) im Arbeitsluftspalt (A) steuernden Polflächen (1', 2')
des Vormagnetisierungsfeldes je zwei Polschuhe erhalten, die so angeordnet sind, daß· je zwei dieser
Zusatzpolschuhe (3, 4 bzw. 5, 6) mit den beiden Polen eines Steuertnagneten (SM) einen sich über
die Polflächen des Arbeitsluftspaltes schließenden Magnetkreis ergeben.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzpolschuhe1
(3, 4, 5, 6) in einer Reihe liegen und daß jeweils die beiden äußeren (3, 5) und die beiden inneren
(4, 6) Polschuhe paarweise zusammengefaßt mit einer Polfläche (I' bzw. 2') des Arbeitsluftspaltes
(A) verbunden sind.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzpolschuhe
(3, 4, 5, 6) paarweise untereinander angeordnet sind und daß jeweils die einander diagonal gegenüberliegenden Polschuhe mit einer Polfläche des
Arbeitsluftspaltes (A) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 548/329 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9215A DE1010138B (de) | 1954-12-23 | 1954-12-23 | Elektrischer Schalter mit magnetischer Betaetigung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9215A DE1010138B (de) | 1954-12-23 | 1954-12-23 | Elektrischer Schalter mit magnetischer Betaetigung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010138B true DE1010138B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=7454700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9215A Pending DE1010138B (de) | 1954-12-23 | 1954-12-23 | Elektrischer Schalter mit magnetischer Betaetigung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010138B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1129208B (de) * | 1958-04-30 | 1962-05-10 | Umberto Sermedese | Elektrischer Annaeherungsschalter mit Dauermagnetsteuerung |
| DE1223021B (de) * | 1961-03-15 | 1966-08-18 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Elektrische Schalteinrichtung |
-
1954
- 1954-12-23 DE DEST9215A patent/DE1010138B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1129208B (de) * | 1958-04-30 | 1962-05-10 | Umberto Sermedese | Elektrischer Annaeherungsschalter mit Dauermagnetsteuerung |
| DE1223021B (de) * | 1961-03-15 | 1966-08-18 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Elektrische Schalteinrichtung |
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