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DE10101505A1 - Schalenförmiges Bauteil aus Kunststoff mit Soll-Knickstelle - Google Patents

Schalenförmiges Bauteil aus Kunststoff mit Soll-Knickstelle

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Publication number
DE10101505A1
DE10101505A1 DE2001101505 DE10101505A DE10101505A1 DE 10101505 A1 DE10101505 A1 DE 10101505A1 DE 2001101505 DE2001101505 DE 2001101505 DE 10101505 A DE10101505 A DE 10101505A DE 10101505 A1 DE10101505 A1 DE 10101505A1
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DE
Germany
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component
component according
reinforcing material
plastic
airbag
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Ceased
Application number
DE2001101505
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Temme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moellertech 33649 Bielefeld De GmbH
Original Assignee
Moeller Plast GmbH
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Publication date
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Application filed by Moeller Plast GmbH filed Critical Moeller Plast GmbH
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Publication of DE10101505A1 publication Critical patent/DE10101505A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/20Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
    • B60R21/215Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components characterised by the covers for the inflatable member
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Durch die Erfindung wird ein schalenförmiges Bauteil aus Kunststoff als Abdeckung für einen Airbag geschaffen, bei dem weitgehend vermieden wird, daß sich Abschnitte von dem Bauteil durch Aufreißen an der Soll-Knickstelle (Splitline) löst. DOLLAR A Hierzu ist das schalenförmige Bauteil zumindest im Bereich der Soll-Knickstelle mit einem Verstärkungsmaterial aus Gewebe oder Gewirke versehen. Das Verstärkungsmaterial kann von Kunststoffschmelze umschlossen sein.

Description

Die Erfindung betrifft ein schalenförmiges Bauteil aus Kunststoff als Abdeckung für einen Airbag mit einer als Schwächungslinie ausgebildeten Soll-Knickstelle (Splitline).
Bei Bauteilen, die mit der Auslösung eines Airbagsystems in Verbindung stehen, werden durch den Airbag hohe Kräfte freigesetzt, die zu großen Belastungen des Bauteils führen. Bei der Verwendung von Kunststoffteilen sind bisher zum Teil ver­ steifende Elemente aus Metall durch Schweiß- oder Nietverbindungen auf das Kunststoffbauteil aufgebracht worden. Die Aufbringung dieser zusätzlichen verstei­ fenden Elemente führt zu einem zusätzlichen Arbeitsgang, und das verstärkende Metallteil selbst führt zu höheren Kosten, so daß sich insgesamt höhere Kosten für das fertige Teil ergeben und auch das Gesamtgewicht des Bauteils deutlich erhöht wird.
Derartige Verstärkungsmaßnahmen sind insbesondere bei solchen Kunststoffen er­ forderlich, die aus Preisgründen aus der Gruppe typischer Massenkunststoffe, wie beispielsweise Polypropylen, ausgewählt werden. Polypropylen zeichnet sich insbe­ sondere bei niedrigen Temperaturen durch eine starke Reduzierung der Schlagzähig­ keit aus, was bei einer Auslösung des Airbags dazu führen kann, daß das Bauteil zertrümmert wird und Einzelteile als scharfkantige Partikel zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für die Fahrzeuginsassen führen. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn Bauteile mit einer als Splitline bezeichneten Soll-Knickstelle versehen sind, durch die eine gezielte Schwächung des Bauteils herbeigeführt wird, die bei Auslösung des Airbags zu einem Wegknicken des Bauteils führt und dadurch den erforderlichen Freiraum zum Herausgleiten des Airbags öffnet. Unter ungünstigen Bedingungen kann ein Bauteil entlang der Soll-Knickstelle auf und abreißen, so daß sich Teile des Bauteils geschoßartig durch den Innenraum des betreffenden Fahr­ zeugs bewegen. Ein derartiger Bauteilabschnitt kann aufgrund seiner Masse zu le­ bensbedrohlichen Verletzungen von Fahrzeuginsassen führen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein schalenförmiges Bauteil aus Kunststoff als Abdeckung für einen Airbag bereitzustellen, bei dem die Gefahr, daß sich Ab­ schnitte von dem Bauteil durch Aufreißen des Bauteils an der Soll-Knickstelle lösen, weitestgehend eliminiert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein schalenförmiges Bauteil aus Kunst­ stoff als Abdeckung für einen Airbag mit einer als Schwächungslinie ausgebildeten Soll-Knickstelle (Splitline) gelöst, wobei sich das Bauteil dadurch auszeichnet, daß es zumindest im Bereich der Soll-Knickstelle mit einem Verstärkungsmaterial aus Gewebe oder Gewirke versehen ist, um ein Aufreißen des Bauteils entlang der Soll- Knickstelle zu verhindern.
Es kann vorgesehen sein, daß das Verstärkungsmaterial auf einer im Gebrauch die Sichtseite des Bauteils bildenden Seite und/oder auf der einem Airbag zugewandten Rückseite des Bauteils angeordnet ist.
Das Verstärkungsmaterial kann aus einem offenen oder offenporigen, von Kunst­ stoffschmelze umflossenen und in das Bauteil eingebetteten Gewebe bestehen, wobei die Kunststoffschmelze dieses dann besonders intensiv umschließt.
Zweckmäßigerweise besitzt das Verstärkungsmaterial eine größere Belastungsfähig­ keit in einer Richtung, in der im Gebrauch die größte Belastung zu erwarten ist. Das Verstärkungsmaterial kann aus einem natürlichen und/oder synthetischen und/oder metallischen Werkstoff bestehen.
Das Verstärkungsmaterial kann Bikomponentenfasern aufweisen, bspw. ein metalli­ sches Gewebe, das als Matrixmaterial mit einem synthetischen Material ummantelt ist, um die Ankopplung an das Kunststoffmaterial des Bauteils (Trägerwerkstoff) zu verbessern. Alternativ kann das Bikomponentenmaterial aus einem Faden bestehen, der spiralförmig mit einem Material umwickelt ist, das durch mechanische und/oder chemische Ankopplung an das Kunststoffmaterial des Bauteils eine festigkeitsstei­ gende Verbindung erlaubt.
Es kann vorgesehen sein, daß auf der Sichtseite und auf der Rückseite des Bauteils gleichartige und/oder verschiedenartige Verstärkungsmaterialien angeordnet sind.
Das Verstärkungsmaterial kann ganz oder in Teilbereichen mehrlagig sein, wobei einzelne Lagen aus unterschiedlichen Verstärkungsmaterialen bestehen können.
Es kann vorgesehen sein, daß das mit dem Verstärkungsmaterial versehene Bauteil in einem Spritz-, Preß- oder Blasvorgang hergestellt ist. Das Verstärkungsmaterial kann in einem auf die Herstellung des eigentlichen Bauteils folgenden Arbeitsvorgang auf das Bauteil aufgebracht sein, insbesondere geschweißt sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels weiter erläu­ tert, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Verkleidungsbauteils für ein Kraftfahr­ zeug zeigt, und
Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1 zeigt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Endabschnitt eines im Querschnitt (Fig. 2) im wesentlichen C-förmigen, säulenartigen Verkleidungs- bzw. Abdeckteils für einen Airbag in einem Kraftfahrzeug. Das Bauteil 1 ist in einem Spritz-, Preß- oder Blas­ vorgang aus Kunststoff hergestellt und weist in einem mittleren Bereich eine als längliche Schwächungslinie ausgebildete Soll-Knickstelle (Splitline) 2 auf, entlang der ein Teil 1a des Bauteils im Falle einer Auslösung des Airbas wegknickt bzw. aufklappt, damit der Airbag aus dem ihn aufnehmenden Hohlraum herausgleiten kann. Der übrige Teil 1b des Bauteils 1 ist mit geeigneten Befestigungsmitteln 3 fest am Fahrzeug angebracht.
Damit das Bauteil 1 entlang der Soll-Knickstelle 2 nicht aufreißt und sich der Be­ reich 1a bei Auslösung des Airbags nicht von dem fest angebrachten Abschnitt 1b lösen kann, ist das Bauteil (zumindest) im Bereich der Soll-Knickstelle 2 mit einem Verstärkungsmaterial 4 versehen, wobei sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Verstärkungsmaterial 4 über die gesamte Rückseite des Bauteils erstreckt.
Vorzugsweise wird das Verstärkungsmaterial 4 bei der Herstellung des Bauteils 1 im gleichen Arbeitsgang (insbesondere Spritz-, Preß- oder Blasvorgang) durch innige Verbindung mit der das Bauteil bildenden Kunststoffschmelze von dieser umflossen und so in das Bauteil eingebettet.

Claims (13)

1. Schalenförmiges Bauteil (1) aus Kunststoff als Abdeckung für einen Airbag mit einer als Schwächungslinie ausgebildeten Soll-Knickstelle (Splitline) (2), da­ durch gekennzeichnet, daß das Bauteil (1) zumindest im Bereich der Soll- Knickstelle (2) mit einem Verstärkungsmaterial (4) aus Gewebe oder Gewirke versehen ist, um ein Aufreißen des Bauteils (1) entlang der Soll-Knickstelle zu verhindern.
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial (4) auf einer im Gebrauch die Sichtseite des Bauteils bildenden Seite und/oder auf der einem Airbag zugewandten Rückseite des Bauteils angeordnet ist.
3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstär­ kungsmaterial (4) aus einem offenen oder offenporigen, von Kunststoffschmelze umschlossenen und in das Bauteil eingebetteten Gewebe oder Gewirke besteht.
4. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial (4) eine größere Belastungsfähigkeit in einer Richtung aufweist, in der im Gebrauch die größte Belastung zu erwarten ist.
5. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial (4) aus einem natürlichen und/oder synthetischen und/oder metallischen Werkstoff besteht.
6. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial Bikomponentenfasern aufweist.
7. Bauteil nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein metallisches Gewebe, das als Matrixmaterial mit einem synthetischen Material ummantelt ist.
8. Bauteil nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Faden, der spiralförmig mit einem Material umwickelt ist, das durch mechanische und/oder chemische Ankopplung an das Kunststoffmaterial des Bauteils (1) eine Festigkeit steigernde Verbindung erlaubt.
9. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sichtseite und auf der Rückseite des Bauteils gleichartige und/oder ver­ schiedenartige Verstärkungsmaterialien angeordnet sind.
10. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial (4) ganz oder in Teilbereichen mehrlagig ist.
11. Bauteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Lagen aus un­ terschiedlichen Verstärkungsmaterialien bestehen.
12. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Verstärkungsmaterial (4) Bauteil (1) in einem Spritz-, Preß- oder Blasvorgang hergestellt ist.
13. Bauteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmaterial (4) in einem auf die Herstellung des Bauteils (1) fol­ genden Arbeitsvorgang auf das Bauteil (1) aufgebracht, insbesondere geschweißt, ist.
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