DE10100307A1 - Isolierplattendübel mit einem im Mauerwerk zu verankernden Schaftbereich - Google Patents
Isolierplattendübel mit einem im Mauerwerk zu verankernden SchaftbereichInfo
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Abstract
Mit einem Isolierplattendübel mit einem im Mauerwerk zu verankernden Schaftbereich, einem daran anschließenden, die Isolierung durchsetzenden Schaftbereich sowie einen sich an der Oberfläche der Isolierung anlegenden tellerförmigen Dübelkopf, insbesondere zur Aufnahme eines Haftendrahtes oder dgl., soll eine Lösung geschaffen werden, mit der sich derartige Isolierplattendübel unterschiedlichen Positionen auch dann anpassen können, wenn beispielsweise die Haftendrähte in Fugen eingesetzt werden, die oberhalb oder unterhalb der senkrechten Dübelposition gelegen sind, derart, daß der Dübel eine Höhenverschwenkung zuläßt. DOLLAR A Dies wird dadurch erreicht, daß die Übergangsbereiche (14, 15) zwischen dem im Mauerwerk (4) befindlichen Schaftbereich (7a) und dem die Isolierung (2) durchsetzenden Schaft (7b) sowie zwischen diesem Schaft (7b) und dem tellerförmigen Kopf (7c) leicht verformbar ausgebildet sind.
Description
Die Erfindung richtet sich auf einen Isolierplattendübel
mit einem im Mauerwerk zu verankernden Schaftbereich, einem
daran anschließenden, die Isolierung durchsetzenden Schaft
bereich sowie einen sich an der Oberfläche der Isolierung
anlegenden tellerförmigen Dübelkopf, insbesondere zur Auf
nahme eines Haftendrahtes od. dgl.
Um eine ausreichende Isolierung an Gebäudewänden zu gewähr
leisten ist es bekannt, bei bereits bestehenden Gebäuden
auf der bestehenden Fassade Isolierplatten aufzubringen,
die dann verputzt oder verklinkert werden. Bei neuen Gebäu
den werden die Isolierplatten auf die Rohwände aufgebracht
und dann ebenfalls verputzt oder verklinkert. Zur Befesti
gung dieser Isolierplatten sind sogenannte Isolierplatten
dübel mit tellerförmigen Dübelköpfen bekannt. Hier seien
die DE-39 07 034-A1 oder DE-195 39 041-A1 oder die
DE-33 18 800-C2 genannt, um nur einige Beispiele anzugeben.
Werden derart isolierte Wände mit Klinker verkleidet, ist
es bekannt, sogenannte Haftendrähte im Rohmauerwerk vorzu
sehen, die nach außen vorstehen, um dann in die Fugen des
Klinkermauerwerkes beim Erstellen der Klinkervorwand einge
bracht zu werden, um auf diese Art und Weise einen Halt
zwischen Klinkervorwand und Rohmauerwerk zu schaffen.
Werden Isolierplatten, z. B. Schaumstoff-Isolierplatten, vor
das Rohmauerwerk, welches bereits mit einer Vielzahl von
diesen Haftendrähten versehen ist, aufgesetzt, ist dies
nicht nur arbeitsaufwendig, da die Isolierplatten über die
se Haftendrähte hinweggeschoben werden müssen, sondern es
muß auch dafür Sorge getragen werden, daß diese Drähte
rechtwinklig vom Rohmauerwerk abstehen, um überhaupt ein
Überschieben einer Isolierplatte möglich zu machen. Bei
schrägstehenden Drähten ist dies praktisch unmöglich oder
führt unmittelbar zur Zerstörung der Isolierplatte.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, mit
der sich derartige Isolierplattendübel unterschiedlichen
Positionen auch dann anpassen können, wenn beispielsweise
die Haftendrähte in Fugen eingesetzt werden, die oberhalb
oder unterhalb der senkrechten Dübelposition gelegen sind,
derart, daß der Dübel eine Höhenverschwenkung zuläßt.
Mit einem Isolierplattendübel der eingangs bezeichneten Art
wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Übergangsbereiche zwischen dem im Mauerwerk befindli
chen Schaftbereich und dem die Isolierung durchsetzenden
Schaft sowie zwischen diesem Schaft und dem tellerförmigen
Kopf leicht verformbar ausgebildet sind. Durch die Verform
barkeit sowohl zwischen dem im wesentlichen die Auszugs
kräfte aufnehmenden, im Mauerwerk zu plazierenden Dübelbe
reich einerseits und dem die Isolierschicht bzw. den Dämm
stoff durchsetzenden Dübelbereich andererseits als auch
zwischen diesem Dübelteil und dem tellerförmigen Kopf ist
es möglich, z. B. nach Einstecken des Haftendrahtes den Dü
bel um ein gewisses Maß durch den Dämmstoff nach unten zu
drücken, um den Haftendraht dann in einer Klinkerfuge pla
zieren zu können.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen, wobei vorgesehen sein kann, die Verformbarkeit
dadurch zu erreichen, daß die jeweiligen Übergangsbereiche
materialverdünnt ausgebildet sind.
Eine weitere erfindungsgemäße Ausgestaltung besteht darin,
daß der Außen- und der Innendurchmesser des im Mauerwerk
befindlichen Schaftbereiches kleiner ist als der Außen-
bzw. Innendurchmesser des die Isolierung durchsetzenden
Schaftbereiches, wobei eine Innenschulter im Übergangsbe
reich der Innenbohrungen vorgesehen ist.
Es hat sich gezeigt, daß es besonders zweckmäßig ist, den
tellerförmigen Kopfexzentrisch zum Mittelpunkt an den Ne
benstoff durchsetzenden Dübelschaft anzuformen, so daß bei
spielsweise der Dübelkopf mit seinem größeren Teil nach
oben sich am Dämmstoff anlegt, so daß ggf. kleine Spalte
oder Risse im Dämmstoff durch das Herunterziehen dieses
Schaftbereiches entstehen, gleichwohl insgesamt vom Dübel
kopf dichtend abgedeckt werden. Dabei kann der Dübelkopf in
Aufsicht rund, drei- oder mehreckig, elliptisch oder oval
ausgebildet sein, wie dies die Erfindung in weiterer Ausge
staltung ebenfalls vorsieht.
Wie schon erwähnt, liegt eine Gestaltung der Erfindung dar
in, daß in der Gebrauchslage der größere Tellerkopfbereich
oberhalb des Dübelschaftes positionierbar ist, wobei in der
Schaftanbindung am Tellerkopf ein nach oben und nach unten
gerichteter Kreisringausschnitt des Tellerkopfes material
verdünnt ausgebildet ist. Mit dieser besonderen Gestaltung
ist es möglich, die Verschwenkbarkeit des Tellerkopfes von
einer schräg nach unten oder schräg nach oben ausgerichte
ten Lage in die Anlage zum Dämmstoff zu verschwenken, wäh
rend die Querverschwenkung durch stärkeres Material in die
sem Bereich erschwert ist.
Um Verletzungen in der Dämmstoffoberfläche im wesentlichen
vorzubeugen, sieht die Erfindung auch vor, daß der Rand
bereich des Tellerkopfes von der Unterseite zur Oberkante
hin gerundet ausgebildet ist. Eine solche Rundung ist
zweckmäßig dabei als Viertelkreis ausgebildet.
Zur Verstärkung können an der Außenfläche des die Isolie
rung durchsetzenden Schaftbereiches Längsstege ausgebildet
sein, wobei der im Mauerwerk eindringende Schaftbereich,
wie an sich bekannt, mit einem Längsschlitz versehen sein
kann, wie die Erfindung ebenfalls vorsieht.
Um die Montage zu erleichtern, insbesondere wenn relativ
starke bzw. dicke Dämmstoffschichten vorgesehen sind, sieht
die Erfindung in weiterer Ausgestaltung auch vor, daß im
Dübelinneren im Übergangsbereich von im Mauerwerk befindli
chen Schaftbereich und dem die Isolierung durchsetzenden
Schaftbereich eine Schulter für einen Einschlagdorn ausge
bildet ist. Damit ist es möglich, zunächst eine senkrechte
Bohrung durch Dämmstoff und in das Mauerwerk hinein vor
zusehen, den Dübel durch diese Bohrung hindurchzustecken
und dann mit einem Einschlagdorn den für das Mauerwerk be
stimmten Schaft dort einzutreiben.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie
anhand der Zeichnung. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Isolierplattendübel eingetrieben ins
Mauerwerk und eine Isolierung fixierend,
Fig. 2 einen Isolierplattendübel in drei möglichen
Montagepositionen mit angedeutetem, vorge
setzten Mauerwerk,
Fig. 3 einen Dübel in Seitenansicht,
Fig. 4 eine vergrößerte Kopf-/Schnittdarstellung
gemäß Kreis IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Aufsicht auf einen Dübelkopf gemäß
Pfeil V in Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt gemäß Linie AA in Fig. 3,
Fig. 7 einen Schnitt gemäß Linie BB in Fig. 3 sowie
in den
Fig. 8 bis 15 Aufsichten auf unterschiedliche Kopfformen
etwa in der Darstellung gemäß Fig. 5.
Der allgemein mit 1 bezeichnete Isolierplattendübel dient
zur Befestigung einer mit 2 bezeichneten Isolierung und
wird in einem Bohrloch 3 in einem Mauerwerk 4 befestigt,
was in den Figuren lediglich angedeutet ist. Zur Fixierung
der Isolierung 2 am Mauerwerk 4 ist der Isolierplattendübel
1 an seinem allgemein mit 5 bezeichneten Schaftende mit ei
nem tellerförmigen, allgemein mit 6 bezeichneten Dübelkopf
ausgerüstet.
Der Isolierplattendübel 1 wird auch dafür benützt, soge
nannte Haftendrähte, in Fig. 2 allgemein mit 7 bezeichnet,
in seinem Inneren aufzunehmen, die durch den Dübel hin
durchgesteckt und bis in den Bereich geschoben werden, der
sich im Mauerwerk befindet, wie dies in Fig. 2 angedeutet
ist. Der Randaufbau ist dabei so gestaltet, daß auf dem
Mauerwerk 4 mit Hilfe der Isolierplattendübel 1 ein Dämm
stoff bzw. eine Isolierung 2 fixiert ist. Die Dübel 1 sind
mit sogenannten Haftendrähten 7 ausgerüstet, die ihrerseits
einen Luftraum 8 überbrücken und in Fugen 9 einer Klinker
verblendung 10 positioniert sind, um diese Klinkerverblen
dung 10 dauerhaft zu fixieren.
In den Fig. 3 bis 7 sind Details des erfindungsgemäßen Iso
lierplattendübels dargestellt. So weist dieser Isolierplat
tendübel 1 einen im Mauerwerk in der entsprechenden Bohrung
zu plazierenden unteren Schaftbereich 7a auf, der mit einem
Längsschlitz 11 versehen ist, wie sich insbesondere auch
aus Fig. 7 ergibt, einen die Isolierung bzw. Wärmedämmung
durchsetzenden Schaftbereich 7b und einen sich außen an der
Isolierung 2 anlegenden tellerförmigen Kopf 7c, oben allge
mein mit 6 bezeichnet.
Der Schaft 7a und 7b ist mit einer Längsbohrung 12 ausge
stattet, wobei die Bohrung 12a im Schaftbereich 7a einen
geringeren Durchmesser aufweist als die Bohrung 12b im
Schaftbereich 7b, wie sich dies beispielsweise aus den Fig.
6 und 7 ergibt, derart, daß eine Schulter 13 im Übergangs
bereich dieser beiden Schaftbereiche sich ergibt. Diese
Schulter 13 kann dazu benutzt werden, den Isolierplatten
dübel 1 mit einem Einschlagwerkzeug in die entsprechende
Bohrung im Mauerwerk 4 einzutreiben, das Einschlagwerkzeug
stützt sich dann an dieser Schulter 13 ab.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist die größere Durchgangsboh
rung 12b geringfügig bis in den Schaftbereich 7a einge
führt, so daß sich dort ein materialverdünnter Bereich 14
ausbildet, der es ermöglicht, daß der Schaftbereich 7b ge
genüber dem im Mauerwerk befindlichen Schaftbereich 7a ver
schwenkt werden kann. Einzelne bevorzugte Positionen er
geben sich dabei aus Fig. 2. Diese Verformbarkeit ist von
großem Nutzen, da die Positionierung der Isolierplatten
dübel in einem Wandaufbauzustand erfolgt, bei der die Klin
kerwand bzw. Klinkerverblendung noch nicht vorgesetzt wird.
Dies erfolgt später, so daß die genaue Lage der Fugen zwi
schen den Klinkern noch nicht bestimmbar ist, in die Haf
tendrähte eingelegt werden. Befindet sich eine solche Fuge
unter der Mittelposition, wie sie beispielsweise in Fig. 3
dargestellt ist, muß der Isolierplattendübel geringfügig
nach unten geschwenkt werden, befindet sich die Fuge höher
als die Mittelposition nach oben, was jeweils in Fig. 2 in
der unteren bzw. der oberen Position der Dübel wiederge
geben ist.
Um eine Verformung des Kopfes 7c gegenüber dem Schaftbe
reich 7b in ähnlicher Weise zu ermöglichen, d. h. um zu ge
währleisten, daß sich der tellerförmige Kopf 7c immer gera
de an die Außenoberfläche der Isolierung 2 anlegt, wie dies
in Fig. 2 dargestellt ist, ist auch der Übergangsbereich
zwischen Schaft 7b und tellerförmigem Kopf 7c bereichsweise
materialverdünnt, wie sich dies insbesondere aus den Fig. 4
und 5 ergibt.
So ist der Übergangsbereich, allgemein mit 15 bezeichnet,
zwischen Kopf und Schaft in der sich aus Fig. 5 ergebenden
Weise verdünnt. Ein etwa 120° großer oberer Bogenbereich
ist in Fig. 5 mit 16a, der gegenüberliegende untere materi
alverdünnte Bodenbereich mit 16b bezeichnet. Damit ist es
möglich, die stark übertriebenen Verformungen, wie in Fig.
2 unterer Figurenbereich bzw. oberer Figurenbereich dar
gestellt, zu bewerkstelligen. Eine Versteifung in Querrich
tung wird dadurch erschwert bzw. verhindert, daß diese Be
reiche, in Fig. 5 ist einer der Bereiche mit 17 bezeichnet,
die gleiche Wandstärke haben, wie der gesamte Tellerkopf.
Um Verletzungen an der Oberfläche der Isolierung 2 zu ver
hindern, sind die Außenrandbereiche, mit 18 bezeichnet, des
Kopfes 6 bzw. 7c viertelkreisbögig gerundet, wobei auch
andere geometrische Formen möglich sind.
In den Fig. 8 bis 15 sind unterschiedliche Formen des tel
lerförmigen Kopfes 6 dargestellt, wobei angedeutet ist, daß
der Schaft 7b, wie auch schon aus Fig. 5 ersichtlich, ex
zentrisch bzw. asymmetrisch zu der jeweils gewählten Form
angeordnet ist.
Natürlich sind die beschriebenen Ausführungsbeispiele der
Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den
Grundgedanken zu verlassen. Dies gilt in gleicher Weise für
die Schaftausbildung wie für die Kopfausbildung des Iso
lierplattendübels.
Claims (10)
1. Isolierplattendübel mit einem im Mauerwerk zu verankernden
Schaftbereich, einem daran anschließenden, die Isolierung
durchsetzenden Schaftbereich sowie einen sich an der Ober
fläche der Isolierung anlegenden tellerförmigen Dübelkopf,
insbesondere zur Aufnahme eines Haftendrahtes od. dgl.,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergangsbereiche (14, 15) zwischen dem im Mauerwerk
(4) befindlichen Schaftbereich (7a) und dem die Isolierung
(2) durchsetzenden Schaft (7b) sowie zwischen diesem Schaft
(7b) und dem tellerförmigen Kopf (7c) leicht verformbar
ausgebildet sind.
2. Isolierplattendübel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die verformbaren Übergangsbereiche (14, 15) material
verdünnt ausgebildet sind.
3. Isolierplattendübel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außen- und der Innendurchmesser des im Mauerwerk
befindlichen Schaftbereiches kleiner ist als der Außen-
bzw. Innendurchmesser des die Isolierung durchsetzenden
Schaftbereiches, wobei eine Innenschulter (13) im Über
gangsbereich der Innenbohrungen (12a, 12b) vorgesehen ist.
4. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der tellerförmige Kopf (6) im wesentlichen in Aufsicht
rund, drei- oder mehreckig, elliptisch oder oval ausgebildet
ist, wobei der Schaft (7) exzentrisch zum Mittelpunkt am
Teller (6) angeordnet ist.
5. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Gebrauchslage der größere Tellerkopfbereich
oberhalb des Dübelschaftes (7) positionierbar ist, wobei in
der Schaftanbindung ein nach oben und nach unten gerichte
ter Kreisringausschnitt (16a, 16b) des Tellerkopfes (6) ma
terialverdünnt ausgebildet ist.
6. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichent,
daß der Randbereich (18) des Tellerkopfes (6) von der Un
terseite zur Oberkante hin gerundet ausgebildet ist.
7. Isolierplattendübel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gerundete Randbereich (18) als Viertelkreis ausge
bildet ist.
8. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Außenfläche des die Isolierung durchsetzenden
Schaftbereiches (7b) Längsstege (19) ausgebildet sind.
9. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in das Mauerwerk (4) eindringende Schaftbereich
(7a), wie an sich bekannt, mit einem Längsschlitz (11) ver
sehen ist.
10. Isolierplattendübel nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Dübelinneren im Übergangsbereich (14) von im Mauer
werk (4) befindlichen Schaftbereich (7a) und dem die Iso
lierung (2) durchsetzenden Schaftbereich (7b) eine Schulter
(13) für einen Einschlagdorn ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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| DE29918877U1 (de) * | 1999-10-27 | 2000-01-05 | Staboplast Kunststoffertigung GmbH, 58730 Fröndenberg | Isolierplattendübel |
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- 2001-01-05 DE DE10100307A patent/DE10100307C2/de not_active Expired - Fee Related
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| EP2689894A3 (de) * | 2012-07-25 | 2017-12-27 | fischerwerke GmbH & Co. KG | Werkzeug für die Montage eines Dämmstoffdübels |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL1016383C2 (nl) | 2001-07-16 |
| DE10100307C2 (de) | 2003-01-23 |
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