[go: up one dir, main page]

DE1009985B - Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents

Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen

Info

Publication number
DE1009985B
DE1009985B DED22957A DED0022957A DE1009985B DE 1009985 B DE1009985 B DE 1009985B DE D22957 A DED22957 A DE D22957A DE D0022957 A DED0022957 A DE D0022957A DE 1009985 B DE1009985 B DE 1009985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
ring
lifting
lowering device
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22957A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieter Ingolstadt GmbH
Original Assignee
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG filed Critical Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
Priority to DED22957A priority Critical patent/DE1009985B/de
Publication of DE1009985B publication Critical patent/DE1009985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/36Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Heb- und Senkvorrichtung für Ring-und Spindelbänke von Ringspinn-und Zwirnmaschinen Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der den Gegenstand des Hauptpatents 957 105 bildenden Heb und Senkvorrichtung für die Ring- und Spindelbänke von Ringspiml- und Zwirnmaschinen.
  • Gemäß dem Hauptpatent 957105 werden die gleichartigen Bänke, also entweder die Ringbänke oder die Spindelbänke, beider Maschinenseiten paarweise von waagebalkenähnlichen, gleicharmigen Doppelhebeln geführt, die sich quer zur Maschinenrichtung von einer Maschinenseite zur anderen Maschinenseite erstrecken und an in der Mitte zwischen beiden Maschinenseiten in Maschinenlängsrichtung verlaufenden Wellen schwenkbar .gelagert sind. Zum Parallelführen der Bänke dienen Lenker, welche die gleiche Länge wie die Doppelhebel aufweisen, die die Bänke tragen, zu diesen Doppelhebeln gleichlaufend angeordnet und wie diese in Maschinenmitte schwenkbar gelagert sind. Gemäß einem weiteren Merkmal des Hauptpatents 957 105 sind die die Doppelhebel tragenden Achsen als Wellen ausgeführt, welche den Doppelhebeln die zum Heben und Senken der Bänke erforderliche Drehbewegung vermitteln und mittels Zahnräder von gleichem Durchmesser miteinander synchron aber gegenläufig gekuppelt sind.
  • Die drei Gegenstand des Hauptpatents bildende-Heb- und Senkvorrichtung bedingt zufolge der An, ordnung und Lagerung gleicher Bänke beider Maschinenseiten auf denselben Doppelhebeln auf der einen Maschinenseite das Aufwinden des gesponnenen Fadens von unten nach oben, also, in der üblichen Weise, auf der anderen Maschinenseite dagegen von oben nach unten. Dies erfordert besondere Vorkehrungen hei der Ausbildung der Hülsen und insbesondere heim Unterwinden nach beendetem Kopsaufbau.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kopsaufbau auf beiden Maschinenseiten. in gewohnter Weise gleichförmig durchzuführen, das Garn also auf beiden Seiten entweder von unten nach oben oder, sofern mit hängenden Spindeln gearbeitet wird, von oben nach unten auf die Hülsen aufzuwinden. Die Erfindung besteht darin, daß ungleichartige Bänke, also eine Ringbank und eine Spindelbank, beider Maschinenseiten paarweise mittels der waagebalkenähnlichen, gleicharmigen Doppelhebel getragen und bewegt werden, wie im folgenden näher beschrieben. Diese Heb- lind Senkvorrichtung erfordert zwar einen Ausgleich des Gewichtsunterschiedes der ungleich schweren Bänke; sie ermöglicht jedoch, bei gleichmäßigem Aufteilen der Hub- und Senkbewegung auf die beiden ungleichen Bänke, einen gleichartigen Kopsaufbau auf beiden Maschinenseiten.
  • Im Hinblick darauf, daß die Ausbildung und die Lagerung sowie der Antrieb der die Bänke tragenden und bewegenden Doppelbebel samt Lenkern bei der neuen Hub- und Senkvorrichtung gleich ist wie bei der Ausführung gemäß Patent 957 105, sollen im folgenden im "vesentlichen nur die neuen Merkmale der den Gegenstand des vorliegenden Patents bildenden Vorrichtung beschrieben werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Die Fig. 1 bis 3 zeigen bei einer Maschine mit bewegter Spindel- und Ringbank die Lage der Bänke samt Hebeln und Lenkern zu verschiedenen Zeitpunkten des Kopsaufbaues, und zwar Fig. 1 beim Anspinnen bzw. nach dem Unterwinden, Fig. 2 während des Spinnens, Fig. 3 nach beendetem Kopsaufbau, vor dem Unterwinden; Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht die Lagerung der die Bänke tragenden und bewegenden Doppelhebel und Lenker auf den waagerechten Triebwellen; Fig. 5 stellt einen Schnitt quer zur Längsachse der Maschine dar, wobei die linke Maschinenseite als Ringzwirnmas.chine, die rechte als Ringspinnmaschine ausgebildet ist.
  • Auf den in Längsrichtung der Maschine verlaufenden, in den Endgestellen und Zwischengestellen der Maschine gelagerten und mittels der ständig miteinander im Eingriff stehenden Zahnräder Z1 und Z2 von gleichem Durchmesser synchron, aber gegenläufig gekuppelten Wellen 3 und 3' sind mittels gleicharmiger Doppelhebel Hl und gleichartiger Lenker L1 sowie der senkrechten Laschen S1 bzw. S2 die linke Spndelbank 2 und die rechte Ringbank 1 gelagert. Hierbei sind die Doppelhebel Hl beispielsweise auf der unteren Welle 3' starr, also nicht drehbar, befestigt, wogegen die ihnen zugeordneten doppelarmigen Lenker L1 auf der oberen Welle 3 drehbar gelagert sind, wie auch aus Fig. 4 ersichtlich ist. Wird die untere Welle 3' in Richtung des eingezeichneten Pfeiles P gedreht (Fig.1), dann führt jedes der aus einem Doppelhebel Hl, einem Lenker L1 und den Laschen S1, S2 bestehende Gestänge samt der Ringbank 1 und der Spindelbank 2 eine Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn aus, wobei es während des stufenförmigen Kopsaufbaue.s in der an sich bekannten Pilgerschrittbewegung über die in Fig. 2 dargestellte Mittellage zu der in Fig. 3 gezeigten Endlage gelangt. In analoger Weise und während der gleichen Zeitspanne führt auch die linke Ringbank 1' gemeinsam mit der rechten Spindelbank 2' mittels der auf der oberen Welle 3 befestigten Doppelhebel H2 und der um die untere Welle 3' drehbar gelagerten Lenker L2 eine zur Bewegung des Bankpaares 1, 2 gegenläufige Bewegung aus. Die gegenläufigen Bewegungen der Ring- und Spindelbank jeder Maschinenseite werden auf diese Weise aus den beiden Weghälften der beiden einander zugeordneten Bänke zu der für den Kopsaufbau notwendigen Gesamtbewegung summiert. In der perspektivischen Ansicht gemäß Fig.4 ist zwischen den aus je zwei Doppelhebeln und je zwei Lenkern bestehenden Gestängegruppen zur deutlicheren Darstellung ein größerer Abstand belassen. Dieser Abstand kann in der Praxis kleiner sein als gezeichnet, ebenso kann das Zahnradpaar Z1, Z" zwischen diesen beiden Gestängegruppen angeordnet sein. Das Steuern der Bankbewegung beim Kopsaufbau erfolgt dadurch, d@aß einer der Wellen 3 oder 3' mittels einer an sich bekannten mechanischen, hydraulischen oder elektrischen Schaltvorrichtung aufeinanderfolgende, verschieden lange, hin- und hergehende Drehbe-,vegungen erteilt werden.
  • fach beendetem Kopsaufbau werden die Ring- und Spindelbänke aus ihrer Lage gemäß Fig. 3 in ihre Anfangsstellung gemäß Fig. 1 in an sich bekannter Weise »unterwunden«, um die für den Spulenwec'hsel notwendige Garnreserve auf die Spindeln aufzuwickeln. Auch diese Rückbewegung der Bänke erfolgt durch Rückdrehen einer der Wellen 3 oder 3'.
  • In der Praxis sind zahlreiche Abänderungen der Vorrichtung möglich. So ist es beispielsweise bei. sehr langen Maschinen von Vorteil, die langen Bänke und Wellen zu unterteilen und diese Teile einzeln oder mittels einer gemeinsamen, sich über die gesamte Maschinenlänge erstreckenden Welle anzutreiben. Die Wellen 3' bzw. 3 können auch als Hohlwellen ausgebildet und von der Triebstelle gegen das freie Wellenende zu in der Wandstärke abgestuft sein. Der Antrieb der Bänke erfolgt entweder, wie vorbeschrieben, durch direkten Antrieb einer der Wellen 3 b.zw. 3', durch die Schaltvorrichtung oder aber mittels eines an den Doppelhebeln oder Lenkern angreifenden Gestänges der Schaltvorrichtung. Soll mit Hängespindeln gearbeitet werden, dann wird die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung um 180° gewendet angeordnet. Der Antrieb der Spindeln erfolgt entweder über Schraubenradpaare oder mittels Bändern, die in an sich bekannter Weise von Trommeln getrieben werden. Die beschriebene Vorrichtung eignet sich zum Aufwinden des - Gespinstes sowohl in der üblichen Kops.form als auch in Form zylindrischer Spulen, wie Scheibenspulen oder Flyerspulen, ebenso für Glockenspinnmaschinen oder Zwirnmaschinen.
  • Es entfallen aneinander gleitende Teile, sich verbiegende oder verreibende Stelzen und Führungshülsen sowie Gleitflächen, an denen sich Staub und Flug ansetzt. Über Umlenkrollen geführte Zugglieder für die Bankbewegung, wie Ketten, Bänder oder Seile, welche bei den üblichen Hub- und Senkvorrichtungen unvermeidbar sind, sich längen und die Vorrichtung störanfällig machen, sind gleichfalls unnötig. Für die Lagerung der Doppelhebel, Lenker und Wellen können Wälzlager vorgesehen werden, auch Schnei:denlagerung ist möglich. Die Bewegungsgestänge und Bänke folgen rasch den Steuerimpulsen für die Hub- und Senkbewegung, so daß ein exakter, ungestörter Aufbau der Garnkörper auch bei schnell laufenden Maschinen möglich ist. Die Heb- und Senkvorrichtung erfordert eine verhältnismäßig geringe Antriebsenergie und gestattet eine einfache Hubverstellung, sofern der Bankhub und damit die Spulenlänge geändert werden soll. Die Bauhöhe der Maschine wird bei Aufteilung des Bankhubes auf Ring- und Spulenbänke verringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heb- und Senkvorrichtung für Ring- und Spindelbänke mit verschwenkbaren Doppelhebeln für die Lagerung und Bewegung sowie mit Lenkern zum Parallelfuhren der Bänke gemäß Patent 957 105, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichartigen Bänke (1 und 2 bzw. 1' und 2') der beiden Maschinenseiten paarweise von den waagebalkenähnlichen, gleicharmigen, quer zur Maschinenrichtung von einer Maschinenseite zur anderen Maschinenseite sich erstreckenden und an in der Mitte zwischen beiden Maschinenseiten in Längsrichtung der Maschine verlaufenden Wellen (3 und 3') schwenkbar gelagerten Doppelhebeln (Hl und H2) und von zu diesen parallelen, schwenkbar gelagerten Lenkern (L1 und L2) von gleicher Länge wie die Doppelhebel frei geführt sind.
DED22957A 1956-05-15 1956-05-15 Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen Pending DE1009985B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED22957A DE1009985B (de) 1956-05-15 1956-05-15 Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED22957A DE1009985B (de) 1956-05-15 1956-05-15 Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009985B true DE1009985B (de) 1957-06-06

Family

ID=7037642

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED22957A Pending DE1009985B (de) 1956-05-15 1956-05-15 Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1009985B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1785587B2 (de) Antriebsvorrichtung für ein Nitschelwerk. Ausscheidung aus: 1510219
DE341958C (de) Vorrichtung fuer Ring-, Spinn- und Zwirnmaschinen zum Abziehen der vollen und Aufstecken der leeren Spulen
EP3483313B1 (de) Ringspinnmaschine mit beweglich gelagerter spindelbank
DE2622243A1 (de) Vorrichtung zum aufspulen von faeden oder garn auf einen garntraeger
DE1006765B (de) Verfahren zum Verspinnen einer Faserlunte auf einer Ringspinnmaschine mit bewegter Ringbank sowie Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE1009985B (de) Heb- und Senkvorrichtung fuer Ring- und Spindelbaenke von Ringspinn- und Zwirnmaschinen
DE922814C (de) Tragvorrichtung fuer die oberen Fadenfuehrer und die Fadenballon-Begrenzungsmittel an Ringspinnmaschinen
DE957105C (de) Heb- und Senkvorrichtung fuer die Baenke von Spinn- und Zwirnmaschinen
DE1080447B (de) Fuehrungsvorrichtung fuer Ringbaenke an Ringspinn- oder Zwirnmaschinen
DE877872C (de) Spinnereimaschine, insbesondere Vorspinn-, Feinspinn- oder Zwirnmaschine mit senkrecht bewegten Teilen
DE2264589A1 (de) Windemaschine zum herstellen von schraubenfedern
DE923295C (de) Verfahren nebst Vorrichtung zum Vorbereiten des Spulenwechsels bei Ringspinnmaschinen mit um das obere Spindelende herumlaufendem Faden
DE878013C (de) Spinnmaschine mit einem zwanglaeufigen Ringbank-Antrieb
DE3106417A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufwickeln von draht auf kerne sowie drahtrollen
AT206727B (de) Vorrichtung zur Herstellung einer schraubenförmigen Verschlußgliederreihe
DE1172997B (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Kannenwechseln an Spinnereivorbereitungs-maschinen, insbesondere Strecken
AT221167B (de) Ankerwickelmaschine
DE480585C (de) Spinnmaschinenanordnung
DE1133207B (de) Haengende Wickeleinrichtung zum Herstellen kernloser Bunde aus metallischem, insbesondere verdrilltem oder verseiltem Stranggut
DE1022943B (de) Vorrichtung zum Heben und Senken der Ring- und Spindelbaenke von doppelseitigen Spinn- und Zwirnmaschinen
DE458335C (de) Rundflechtmaschine mit einer oberen und einer unteren Spulenreihe
CH84427A (de) Vorrichtung für mit Spulen arbeitende Maschinen, wie Spinnereimaschinen und dergleichen, um von den Spindeln der Spindelbänke die vollen Spulen zu entfernen und dieselben gleichzeitig mit leeren Spulen zu versehen
DE673520C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Baukoerpern, wie Saeulen, Kapitellen, Rohren
DE675304C (de) Sammelvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit Greifraedern zum Einschieben der im Kreislauf an Draehten gefuehrten Matrizenstaebe in die Sammelrinne
DE495325C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umziehen von Garnstraehnen