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DE2622243A1 - Vorrichtung zum aufspulen von faeden oder garn auf einen garntraeger - Google Patents

Vorrichtung zum aufspulen von faeden oder garn auf einen garntraeger

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Publication number
DE2622243A1
DE2622243A1 DE19762622243 DE2622243A DE2622243A1 DE 2622243 A1 DE2622243 A1 DE 2622243A1 DE 19762622243 DE19762622243 DE 19762622243 DE 2622243 A DE2622243 A DE 2622243A DE 2622243 A1 DE2622243 A1 DE 2622243A1
Authority
DE
Germany
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thread
yarn
guide
winding
area
Prior art date
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Pending
Application number
DE19762622243
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Pfenningsberg
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19762622243 priority Critical patent/DE2622243A1/de
Publication of DE2622243A1 publication Critical patent/DE2622243A1/de
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    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2821Traversing devices driven by belts or chains
    • B65H54/2824Traversing devices driven by belts or chains with at least two traversing guides travelling in opposite directions
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Aufspulen von Fäden oder Garn auf einen
  • Garnträger Die Erfindung betrifft eine Vorrichtuno zum Aufspulen von Faden oder Garn auf einen Garnträger mit einer Einrichtung zum Drehantrieb des Garnträgers lind einer Fadenführeinrichtung.
  • Bei den bekannten Kreuzspulmaschirien besteht das Bestreben, möglichst hohe Liefergeschwindigkeiten zu erzielen. Wetterhin wird eine gute Färbbarkeit der fertigen Spule angestrebt. Für die Herstellung von Präzisionsspulen synthetischer Fäden oder Garne besteht die Fadenführeinrichtung aus einem mechanisch hin- und herbewegbar angeordneten Teil und ist beispielsweise als tiutentromnel, Kehrwiederwelle od.
  • dgl. ausgebildet. Die Spulgeschwindigkeit ist infolge der Masse der Fadenführeinrichtungen begrenzt. Es sind viele Versuche unternommen worden, die Spulgeschwindigkeit durch spezielle Ausgestaltung der Fadenführeinrichtung zu erhöhen. Diese Versuche führten jedoch fast immer u einer Verkleinerung oder Verringerung der Standzeit dieser Teile. Eine wesentliche Vberschreitung der bisher üblichen Spulgeschwindigkeiten konnte durch konstruktive Verbesserungen der bekannten Fadenführeinrichtungen nicht erzielt werden. Auch eine Vergrößerung des Durchmessers der Garnträger im Hinblick auf die dann vorhandene größere Umfangsgeschwindigkeit löst das Problem nicht in zufriedenstellender Weise, da eine Vergrößerung des Durchmessers bei Jeweils gleichem Außendurchmesser der fertigen Spule eine Verringerung des Garnvolumens mit sich bringt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, dars die SpulgeschwindXgkeit von den vorerwähnten Gegebenh=iten unabhangig ist und gegenüber den bekannten Vorrichtungen o'nne :cteile in erheblichem Maße gesteigert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fadenführeinrichtung zwei quer zur Fadenlaufrichtung in Bereich der Bewicklungslange des Garnkörpers gegenläufig parallel angeordnete und über Umlenkorgane geführte, in sich selbst zurückkehrende Umlauforgane aufweist, und auf den den Umlenkorganen abgewandten Außenseiten der Umlauforgane jeweils zwei Fadenmitnehmer angeordnet sind, und im Bereich der Fadenumkehrstellen wirksame, ein Fadenanheben bis oberhalb der Mitnehmerhöhe des den ankommenden Faden transpor- tierenden Mitnehmers bewirkende Schrägführungseinrichtungen vorgesehen sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist von Vorteil, daß die Fadenführeinrichtung keine sich hin- und herbewegende Masse aufweist, und somit die bewegten Massen, die wesentlich kleiner als die bisher verwendeten Massen ausgestaltet werden können, an den Fadenumkehrstellen linear weitergeführt werden. Die Fadenumkehr wird dadurch bewirkt, daß eine Ubergabe des ankommenden Fadens von einem ankommenden Fadenmitnehmer auf einen gegenläufigen Fadenmitnehmer erfolgt.
  • In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann vorgese.-hen sein, daß die Fadenmitnehmei' als Fadenführstifte ausgebildet sind, und die Schrägführungseinrichtungen als feststehend im Bereich der Fadenumkehrstellen angeordnete, m4nbestens schräg bis oberhalb der Stiftdurchlaufhohe ver1aufende Führungskörper ausgebildet sind. Diese Maßnahme ermöglicht er die Fadenführeinrichtung mit möglichst kleinen bewegten Massen auszugestalten.
  • Obwohl die Übergabe des Fadens an den ankommenden Fadenmitnehmer grundsätzlich durch die Fadenspannung und die damit erfolgende Fadenbewegung abwärts der Schrägführungseinrichtung vonstatten geht, können in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung Fadenriiederhalteeinrichtungen vorgesehen sein, mittels derer ein durch die Schrägführungseinrichtung bis oberhalb des herantransportierenden Fadenmitnehmers gebrachter Faden in den Mitnahmebereich eines Fadenmitnehmers des gegenläufigen Umlenkorgans gehalten wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Umlauforgane als Zahnriemen und die Umlenkorgane als Zahnräder ausgebildet sind. Diese Maßnahme bietet den Vorteil, daß der Zahnriemen eine geringe Masse und eine hohe Elastizität aufweist und darüber hinaus geräuscharm läuft.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Umlauforgane in ihrem gegenläufigen Parallelführungsbereich (Wickelbereich) in parallelen Nuten einer Führungsschiene geführt sind, und die Oberseite der Führungsschiene als Fadengleitbahn ausgebildet ist.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung Kann vorgesehen sein, daß außerhalb der Bewicklungslänge Fangelnrichtmgen für gebrochene Fäden feststehend angeordret sind. Durch diese Maßnahme wird verhindert, daß gebrochene Fäden von den Umlauforganen erfaßt und mitgenommen werden können, wodurch sich quer zur Fadenlaufrichtung längs des Umlauforgans ein unerwünschter Wickel bilden kölmte. Solche Fangeinrichtungen, die zweckmäßigerweise in Fadenlaufrichtung vor und hinter den Umlauforganen angeordnet sind, können beispielsweise als Messer oder Klemmen ausgebildet sein.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann eine im Bereich zwischen der Fadenführeinrichtung und dem Garnträger wirksame Einrichtung zur Einschränkung der Wickellänge vorgesehen sein. Diese Maßnahme gestattet es, die Form der zu erstellenden Spule zu beeinflussen, so beispielsweise eine Spule mit ein oder zwei abgerundeten Kanten zu erstellen. In weiterer Ausgestaltung dieses Merkmals kann vorgesehen sein, daß diese Einrichtung verstellbar eingerichtet ist. So kann die Gestaltung beispielsweise derart sein, daß bei zunehmendem Wickeldurchmesser des Garnträgers die Wickellänge verkleinert wird.
  • Weiterhin kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß wenigstens bei einem der Umlenkorgane eine zum Außendurchmesser exzentrisch angeordnete Lagerbohrung vorgesehen ist. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß Windungen auf der Spule während einer Wickellänge um die Exzentergröße verschoben werden, wodurch das Kreuzungsbild zwangsläufig eine Veränderung erfährt und eine Bllderzeugurg vermieden wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die auf den Umla;lforgaron angsbrachten Fadenmitnehmer in gleichen Abständen angeordnet sind. Es kann aber auch vorgesehen sein, daß die auf den .TJmlenkorganen angebrachten Fadenmitnehmer in ungleichen Abständen angeordnet sind. Damit kann dann die Bewicklungslänge unterschiedlich gestaltet werden, was einen neuartigen Spulenaufbau ermöglicht.
  • Bei einer solchen Spule weisen die aufeinanderfolgenden Wikkellagen unterschiedliche Längen auf, wodurch eine Wicklung erzeugt wird, die als "Intervallwicklung" bezeichnet werden kann. Da auf diese Weise weiche, abgerundete Kanten entstehen, bringt dies insbesondere für das Färben, Bleichen od. dgl. eines solchen Spulenkörpers erhebliche Vorteile mit sich.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Höhe der Fadenmitnehmer unterschiedlich groß ist. Auch hierdurch wird eine unterschiedliche Bewickluigslänge bei den einzelnen Lagen erzielt, da der Faden bei einem höheren Fadenmitnehmer später als bei einem niedrigeren Fadenmitnehmer auf der Schrägführungseinrichtung abgegeben wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schrägführungseinrichtungen in Längrichtung der Umlenkorgane beweglich angeordnet sind. Auch hierdurch kann eine Veränderung der Wickellänge erreicht werden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zum Antrieb einer gerneinamcn Antriebswelle für die Umlauforgane ein Antriebszahnriem2n vurgesehen ist, welcher doppelseitig Zähne aufweist, und die Anzahl der Zähne auf beiden Seiten unterschiedlich groß ist, und die Zähne einer Seite des Antriebszahnriemens mit einem treibenden Zahnrad und die Zähne der anderen Seite des Antriebszahnriemens mit einem mit der Antriebswelle für die Umlauforgane verbundenen Abtriebszahnrad im Eingriff stehen. Diese Maßnahme ermöglicht eine geringe Übersetzung oder Untersetzung, die andernfalls nur mit erheblich größerem Aufwand erzielbar-wäre. Sind beispielsweise auf einer Seite des Antriebszahnriemens einhundertzwanzig Zähne und auf der anderen Seite einhundertneunzehn Zähne vorgesehen, so ergibt sich bei jedem Umlauf des Antriebszahnriemens eine Ubersetzung bzw. Untersetzung von einhundertneunzehn zu einhundertzwanzig. Mit dieser Maßnahme kann erreicht werden, daß eine festgelegte Wicklung derart zusätzlich gekreuzt wird, daß ihre Windungen aneinandergereiht werden, wodurch bei gleichem Innen- und Außendurchmesser im Vergleich zu herkömmlichen Spulen eine Gewichtszunahme bis zu etwa 65 , erzielbar ist. Solche Windungsarten sind unter dem Begriff "geschlossene Windung" bekannt und erfordern bislang aufwendige, vielfache Ubersetzungsanordnungen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß den gegenläufigen Umlauforganen mehrere Gerntrger zugeordnet sind. Weiterhin kann auch vorgesehen sein, daß mehrere Aufspulvorrichtungen etagenweise angeordnet sind.
  • Schließlich kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, daß in Fadenlaufrichtung hinter der Fadenführeinrichtung in dem Fadenführbereich eine Abgabestelle für Flüssigkeit angeordnet ist. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die vorzugsweise angebrachte Avivage keine Schleuderwirkung durch die Fadenführeinrichtung erfährt, und der Faden die Avivage erst nach Verlassen der Fadenführeinrichtung erhält. Dadurch kann der Abstand zwischen der Abgabestelle für die FlUssig- keit bzw. Avivage und der Aufwickelstelle denkbar kurz gehalten werden, was den zusätzlichen Vorteil mit sich bringt, daß ggf. auftretende Abspritzungen auf die Spule auftreffen und diese Spritzer nicht in unerwünschter Weise an die Umgebung abgegeben werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Fadenlaufrichtung gesehen; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1; Fig. 3 einen schematischen Schnitt entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. t; Fig. 4 einen schematischen Schnitt entsprechend der Llnie IV-IV in Fig. 1, wobei der Ubersichtlichkelt halber einige Teile weggelassen sind; Fig. 5 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei die Schrägftihrungseinrichtungen beweglich sind; Fig. 6 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei die Fadenmitnehmer in unterschiedlichen Abständen angeordnet sind; Fig. 7 eine Draufsicht ähnlich Fig. 2 mit zwischen der Fadenführeinrichtung und dem Garnträger vorgesehenen Einrichtungen zur Einschränkung der Wickellänge; Fig. 8 eine schematische Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 7; Fig. 9 eine schematische Darstellung des Antriebszahnriemens, der zum Antrieb einer gemeinsamen Antriebswelle für die Umlauforgane vorgesehen ist; Fig. 10 eine schematische Schnittdarstellung der Einrichtung zum Drehantrieb des Garnträgers; Fig. 10a einen Schnitt gemäß der Linie Xa-Xa in Fig. 10; Fig. 11 eine schematische Darstellung von mehreren nebeneinander angeordneten Aufspulvorrichtungen gemäß der Erfindung; Fig. 12 eine schematische Darstellung mehrerer Ubereinarsder angeordneter Aufspulvorricntungen gemäß der Erfindung; Fig. 13 eine schematische Draufsicht auf die eine Abgabestelle für Flüssigkeit aufweisende Anordnur.-; Fig. 14 einen schematischen Schnitt entsprechend der Linie XIV-XIV in Fig. 13.
  • In der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Anordnung sind zwei gegenläufig parallel angeordnete Umlauforgane 1 und 2 vorgesehen. Die Umlauforgane 1 und 2 sind über als Umlenkrollen 3 und 4 ausgebildete Umlenkorgane geführt. Weiterhin ist eine Antriebsrolle 5 vorgesehen. Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, sind die Umlauforgane 1 und 2 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Zahnriemen mit Zähnen 6 ausgebildet. Auf den den Umlenkorganen 3 und 4 abgewandten Außenseiten der Umlauforgane 1 und 2 sind Fadenmitnehmer vorgesehen, die als Fadenführstifte 8 ausgebildet sind. Wie ersichtlich, ist der Obertrum der gegenläufig angeordneten Umlauforgane 1 und 2 gemäß Fig. 1 derart angeordnet, daß die Umlauforgane 1 und 2 in diesem Bereich gegenläufig parallel angebracht sind. An den Enden des ParallelfUhrungsbereiches der Umlauforgane 1 und 2 sind SchrägfUhrungseinrichtungen 9 und 10 vorgesehen. Die Anordnung dieser Schrägführungseinrichtungen ist derart, daß die an den Umlauforganen 1 und 2 angebrachten Fadenmitnehmer durch entsprechende Ausnehmungen 11 und 12 in den Schrägführungseinrichtungen durchlaufen können. Die Höhe der Schrägführuugseinrichtungen 9 und 10 ist derart, daß sie sich bis oberhalb der I{itnehmerhohe bzw. der oberen Enden der Fadenführstifte orctrccken. Ein in Pfeilrichtung A laufender Faden, der von einer (nicht dargestellten) Vorlage abgezogen wird und der auf einen (ebenfalls nicht dargestellten) Garnträger aufgespult werden soll, wird beispielsweise bei einer Bewegung des im Obertruin gemäß Fig. 1 dargestellten Fadenführstiftes 8a nach links während des Fadenlaufes nach links mitgenommen, bis die Schrägführungseinrichtung 9 erreicht ist. Bei einer Weiterbewegung des Fadenführstiftes 8a bewegt sich dieser durch die Ausnehmung 11 hindurch, während der Faden von dem ankommenden, bisher den Faden führenden Stift nicht mehr mitgenommen wird. Die Anordnung ist nun derart, daß in diesem Augenblick ein Fadenführstift des gegenläufigen Um- lauforgans den Faden erfaBt und ihn entsprechend der Darstellung gemäß Fig. 1 oder Fig. 2 nach rechts bewegt, bis der Faden an der Schrägführungseinrichtung 10 angelangt ist.
  • Hier erfolgt in entsprechender Weise eine Übernahme des Fadens durch einen wiederum gegenläufigen Fadenführstift 8.
  • Nach Ablauf der beschriebenen Vorgänge ist ein Doppelhub einer Spulenwicklung erfolgt.
  • Die Schrägführungseinrichtungen 9 und 10 können, wie in Fig. 5 dargestellt, als in Richtung der Doppelpfeile B und C bewegliche Führungskörper ausgebildet sein. Damit kann, wie ohne weiteres ersichtlich, die Wickellänge auf dem Garnträger verstellt werden.
  • In Fig. 6 ist dargestellt, daß die Abstände der als Fadennitnermar augebildeten Fadenführstifte 8 unterschiedlich groß sein können. So sind in Fig. 6 die Abstände mit D, E und F bezeichnet. Es kann auch vorgesehen sein, daß die Höhen G unterschiedlich sein können Sowohl durch unterschieElicne Abstände der Fadenführstifte als auch durch unterschiedliche Bijhea der Fadenführstifte kann die Wicklungslänge und damit die Form des entstehenden Wickelkörpers verändert werden.
  • In Fig. 7 und 8 sind Einrichtungen 13 zur Einschränkung der Wickellänge gezeigt. Diese Einrichtungen weisen Schenkel 14 und 15 auf, die mit einem relativ zu einer im Bereich des Parallelführungsbereiches der Umlauforgane 1 und 2 vorgesehenen Führungsschiene 17 ortsfesten Befestigungspunkt 16 gelenkig verbunden sind. Hierzu sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel Zwischengelenke 18 und 19 vorgesehen.
  • Die Schenkel 14 und 15 sind zangenartig mit ihren freien Enden nach innen verschwenkbar, wie in Fig. 7 durch die strichpunktierte Linie 14a angedeutet. Ein aufzuspulender Faden, der in Richtung A geführt wird, wird hinter der Führungsschiene 17 nach unten abgelenkt und kann daher von den freien Enden 20 bzw. 21 der Schenkel 14 bzw. 15 erfaßt werden. Wie ersichtlich, wirkt die Einrichtung 13 derart, daß eine Einschränkung der Wickellänge möglich ist. Hierzu ist ein Faden A' dargestellt, sowie ein weiterer Faden A". Der Faden A " ist durch eine Bewegung des Schenkels 14 in die Stellung 14A derart entsprechend Fig. 7 nach rechts verschogen, daß, wie ersichtlich, die Wickellänge verkleinert ist.
  • Eine Betätigung der Einrichtung 13 im Sinne einer Einschr2nkung der Wickellänge wird über eine hierzu vorgasehene Ein richtung bei zunehmendem Spulendurchmesser vorgenommen. Die Steurung der Einrichtung 13 kann über eine gegen der Spulenaußendurchmesser anliegenae Änlaufwalze erfoign, die er eine geeignete Hebeleinrichtung bei größer werd-dem Spulendurchmesser eine Betätigung der Einrichtung derart bewirkt, daß sich die Schenkel 14 bzw. 15 nach innen b*wegenb Es sei noch erwähnt, daß die Führungsschiene 17, die in dem gegenläufigen Parallelführungsbereich der Umlauforgane 1 und 2 angeordnet ist, parallele Nuten 22 und 23 (vgl. Fig. 4) aufweist. Die Oberseite der Führungsschiene 17 ist als Fadengleitbahn ausgebildet.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind außerhalb der Bewieklungs- länge Fangeinrichtungen 24 und 25 für gebrochene Fäden vorgesehen. Diese Fangeinrichtungen sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Klemmen ausgebildet.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, daß wenigstens bei einem der Umlenkorgane, beispielsweise bei dem Umlenkorgan 3 (Fig. 1), , eine zum Außendurchmesser exzentrisch angeordnete Lagerbohrung vorgesehen ist. Bei der Darstellung gemäß Fig. 3 ist eine solche Lagerbohrung gezeigt, die jedoch nicht exzentrisch angeordnet ist. Bei Ausbildung der Umlauforgane 1 und 2 als Zahnriemen sind natürlich die Umlenkorgane 3 und 4 zweckmäßigerweise als Zahnräder ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäße Aufspulvorrichtung weist eine gemeinsame Antriebswelle 26 (Fig. 9, Fig. 10, Fig.11 und Fig. 12) auf. Auf der Antriebswelle 26 sitzt ein Garnträger 27, auf den ein Garnkörper 28 aufgewickelt wird. Der Antrieb der Antriebswelle 26 erfolgt von einem geeigneten Drehantrieb her, beispielsweise über einen Motor 29, dessen Antriebswelle 30 über geeignete Übertragungseinrichtungen 31 mit der Antriebswelle 26 verbunden ist. Die Antriebswelle 26, die in (entsprechend Fig. 10) schematisch gezeigten Lagern 32 gelagert ist, weist Zahnräder 33 und 34 mit Zahnriemen 35 und 36 auf, die zum Antrieb (nicht dargestellter) weiterer Einrichtungen dienen. Weiterhin ist auf der Welle 26 ein Zahnrad 37 angeordnet, und zwar unter Zwischenschaltung eines Freilaufs 38. Das Zahnrad 37 treibt einen Antriebszahnriemen 39 an, welcher doppelseitig Zähne 40 und 41 auf- weist, deren Anzahl unterschiedlich ist. Der Antriebszahnriemen 39 ist über Umlenkräder 42, 43 und 44 geführt und läuft außerdem über ein Zahnrad 45, welches auf einer Antriebswelle 46 für die Umlauforgane 1 und 2 sitzt. Die Umlauforgane 1 und 2 werden von der Welle 46 aus über zwei gekreuzte Riemen 47 (Fig. i1) gegenläufig angetrieben.
  • Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist der Antriebszahnriemen 39 mit den Zähnen 40 über das Zahnrad 37 und mit den Zähnen 41 über das Zahnrad 45 geführt. Da die Anzahl der Zähne 40 und 41 unterschiedlich groß ist, kann auf diese Weise eine geringe Übersetzung oder Untersetzung erzielt werden, was andernfalls nur mit erheblich größerem Aufwand möglich wäre.
  • Wie aus Fig. 13 ersichtlich, ist hinter der Fadenführeinrichtung in dem Fadenführberccti eine Insgesamt mit 48 bezeichnete Abgabestelle für Flüssigkcit angeordnet. Hierzu ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vcrgesehen, daß in einem einstückig mit der Führungsschiene 17 ausgebildeten Bereich eine Nut 49 vorgesehen ist, weicher Flüssigkeit, beispielsweise Avivage, von einem Vorratsbehälter 50 aus über eine Leitung 51 zuführbar ist, Leerseite

Claims (19)

  1. Vorrichtung zum Aufspulen von Fäden oder Garn auf einen Garnträger Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Aufspulen von Fäden oder Garn zur einen Garnträger mit einer Einrichtung zum Dr:-hntrieb des Garnträgers und eine. Fadenführeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, da§« die Fadenführeinrichtung zwei quer zur Fadenlaufrichtung (A) im Bereich der Bewickllmgslänge des Garnkörpers (28) gegenläufig parallel angecrdnete und über Umler.korgane (3, 4) geführte, in sich selbst zurückkehrende Umlauforgane (1, 2) aufweist, und auf den den Umlenkorganen (1, 2) abgewandten Außenseiten der Umlauforgane wenigstens je zwei Fadenmitnehmer (8) angeordnet sind, und im Bereich der Fadenumkehrstellen wirksame, ein Fadenanheben bis oberhalb der Mit nehmerhöhe des den ankommenden Faden transportierenden Mitnehmers (8) bewirkende SchrägfUhrungseiichtungen (9, 10) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenmitnehmer als Fadenführstifte (8) ausgebildet sind, und die Schrägführungseinrichtungen (9, 10) als feststehend im Bereich der Fadenumkehrstellen angeordnete, mindestens schräg bis oberhalb der Stiftdurchlaufhöhe verlaufende Führungskörper (9, 10) ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenniederhalteeinrichtungen vorgesehen sind, mittels derer ein durch die Schrägführungseinrichtung (9 bzw. 10) bis oberhalb des herantransportierenden itnehmer (8) gebrachter Faden in ndem Mitnahmebereich des gegenläufigen Umlenkorgans gehalten wird.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlauforgane (1, 2) als Zahnriemen ausgebildet sind, und die Umlenkorgane (3, 4) als Zahnräder ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlauforgane (1, 2) in ihrem gegenläufigen Parallelführungsbereich in parallelen Nuten (22, 23) einer Führungsschiene (17) geführt sind, und die Oberseite der FUhrungsschiene als Fadengleitbahn ausgebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Bewicklungslänge Fangeinrichtungen (24, 25) für gebrochene Fäden angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtungen als Messer ausgebildet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtungen als Klemmen ausgebildet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Bereich zwischen der Fadenftla'woinrichtung vmd dem Garnträger (26) wirksame Einrichtung (13;' zur Einschränkung der Wickellänge vorgesehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeicnnei, daß die Einrichtung (13) verstellbar ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennze chnet, daß wenigstens bei einem der Umlenkorgane (3) eine zum Außendurchmesser exzentrisch angeordnete Lagerbohrung (3a) vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis II, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Umlauforganen (1, 2) angebrachten Fadenmitnehmer (8) in gleichen Abständen angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Umlauforganen (1, 2) angebrachten Fadenmitnehmer in ungleichen Abständen (D, E, F) angeordnet sind.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (G) der Fadenmitnehmer (8) unterschiedlich groß ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägführungseinrichtungen (9, 10) in Längsrichtung der Umlenkorgane beweglich (Richtung B bzw. C) angeordnet sind.
  16. 16. Vorrichtung, insbesendere nach einem der hnsprAche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daQ zum Antrieb einer gemeinsamen Antriebswelle (46) für die Umlauforgane ein Antricbszahnriemen (39) vorgesehen ist, welcher doppelseitig Zähne (40, 41) aufweist, lnd die Anzahl der Zähne auf beiden Seiten unterschiedlich groß ist, und die Zähne (40) einer Seite des Antriebszahnriemens (39) mit einem treibenden Zahnrad (37) und die Zähne der anderen Seite des Antriebszahnriemens (39) mit einem mit der Antriebswelle (46) für die Umlauforgane (1, 2) verbundenen Abtriebszahnrad (45) im Eingriff stehen.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß den gegenläufigen Umlauforganen (1, 2) mehrere Garnträger (27) zugeordnet sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Aufspulvorrichtungen etagenweise angeordnet sind (Fig 12).
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in Fadenlaufrichtung (A) hinter der Fadenführeinrichtung in dem FadenfUhrbereich eine Abgabestelle (48) für Flüssigkeit angeordnet ist.
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Cited By (9)

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