DE1009540B - Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel - Google Patents
Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-ZwirnspindelInfo
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- DE1009540B DE1009540B DEB27649A DEB0027649A DE1009540B DE 1009540 B DE1009540 B DE 1009540B DE B27649 A DEB27649 A DE B27649A DE B0027649 A DEB0027649 A DE B0027649A DE 1009540 B DE1009540 B DE 1009540B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/86—Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
- D01H7/868—Yarn guiding means, e.g. guiding tubes
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel mit Fadenspeicherrille
und mit schlitzförmigen und radial nach außen laufenden Fadendurchlauf kanälen.
Es sind bereits kegelartige Übergangskörper zwischen Wirtel und Überlaufkörper bekanntgeworden,
um die sich der Faden nach dem Austritt der Spindelseele spiralförmig und damit speichernd schlingt. In
diesem Falle ist der kegelförmige Übergangskörper aber selbst Speicherelement mit allen Nachteilen, die
einem solchen Glied wirkungsmäßig in bezug auf die Herstellung der erzeugten Fäden und deren Qualität
und fertigungstechnisch in Bezug auf die Kosten der Spindel und deren Betriebseinsatz anhaften.
Bei Doppeldraht-Zwirnspindeln läuft im allgemeinen der aus der Spindelseele kommende Faden durch
einen radialen nutartigen Kanal in der Fadenspeicherscheibe auf deren Speicherrille auf. Diese Ausführungsart
hat den großen Nachteil, daß der aus der Spindelseele bzw. aus der Nabe des Antriebswirteis
austretende Faden von Hand in den nutartigen Kanal der Fadenspeicherscheibe eingelegt werden muß. Wird
diese Bedingung von der bedienenden Person nicht beachtet, so kann die Fadenspeicherscheibe die ihr
zugedachte Aufgabe nicht erfüllen, und der Faden wickelt sich auf die Spindelseele oder auf die Nabe
des Antriebswirteis auf.
Um dem zu begegnen ist man bereits dazu übergegangen, an Stelle der schmalen Speicherrille breite
Speicherzylinder auf der Spindel anzuordnen. Eine solche Ausführung gewährleistet auch nur dann eine
gesicherte Führung des Fadens auf dem Zylinder, wenn dieser zur Spindel hin nicht abgesetzt ist.
Außerdem ist der Aufwand für die präzise Oberflächenausbildung eines solchen Speicherzylinders im
Vergleich zum Nutzen unverhältnismäßig groß, so daß sich diese Lösung schwerlich einführte.
Nach der Erfindung werden die erwähnten Nachteile dadurch vermieden, daß zum selbständigen Einlauf
des Fadens in die Speicherrille auf der der Lieferspule abgewandten Seite der Speicherrille ein kegelförmiger
Übergangskörper zwischen dem zylinderförmigen Spindelteil und dem Rand der Speicherrille
vorgesehen ist, wobei sich die in den Kegelmantel einmündenden Fadendurchlauf kanäle längs der ganzen
Seitenlinie des kegelförmigen Übergangskörpers erstrecken. Die lichten Mantellinien des kegelförmigen
Übergangskörpers bilden zweckmäßigerweise einen Winkel unter 120°.
Durch diese besondere Gestaltung der Fadenspeicherscheibe gleitet der aus der SpindeLseele austretende
Faden beim Abziehen desselben von allein über den kegelförmigen Übergangskörper auf die
Fadenspeicherscheibe und in deren Speicherrille, wo-
Zwirnspindel,
insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel
insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel
Anmelder:
Barmer Maschinenfabrik
Barmer Maschinenfabrik
Aktiengesellschaft,
Wuppertal-Oberbarmen
Wuppertal-Oberbarmen
Karl-Heinz Renn, Remscheid-Lennep,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bei die bedienende Person also nur den Faden nach seinem Austritt aus der Spindelseele durch das den
äußeren Fadenballon in Achsrichtung begrenzende Fadenführungsauge zu ziehen und zum Abzugswerk
zu leiten braucht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Zwirnspindel so gestaltet, daß der Fadendurchlaufkanal
im kegelförmigen Übergangskörper in Richtung auf die Fadenspeicherscheibe eine den Fadenauflauf
auf die Speicherrille begünstigende Erweiterung aufweist. Durch diese Maßnahme wird die selbsttätige
Überleitung des Fadens auf die Speicherrille der Fadenspeicherscheibe noch sicherer gewährleistet.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Doppeldrahtzwirnspindel nach der Erfindung so weit dargestellt, wie es zum Verständnis derselben notwendig ist, und zwar zeigt
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Doppeldrahtzwirnspindel nach der Erfindung so weit dargestellt, wie es zum Verständnis derselben notwendig ist, und zwar zeigt
Fig. 1 die Zwirnspindel mit Fadenspeicherscheibe in Ansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht — teils im Schnitt — von Fig. 1.
Auf der Spindelseele 1 sitzt die mit der Spindelseele umlaufende Fadenspeicherscheibe 2, welche zum
Aufspeichern des Fadens mit der Speicherrille 3 versehen ist. Die Fadenspeicherscheibe 2 geht von ihrem
äußeren Durchmesser in einen kegelförmigen Ubergangskörper 4 über, der mit seinem kleineren Durchmesser
am Antriebswirtel 5 ausläuft. Die radialen Fadendurchlaufkanäle 6 der Speicherscheibe 2, welche
an die Fadendurchlaufkanäle 10 der Spindelseele 1 (s. Fig. 2) anschließen, erstrecken sich als Schlitze
über die ganze Seitenlinie des Übergangskörpers 4 und erlauben mittels eines geeigneten Einfädeldrahtes das
Einziehen des von der Spule 7 kommenden Fadens 8
709 546/299
durch den hohlen Spindelschaft 9, den Kanal 10 der Spindelseele 1 und durch einen der Fadendurchlaufkanäle
6 im Übergangskörper 4. Der Faden kann dann durch das den äußeren Fadenballon begrenzende nicht
dargestellte Fadenführungsauge gezogen und weiter zum ebenfalls nicht dargestellten Abzugswerk geführt
werden. Beim Abziehen des Fadens 8 durch das den äußeren Fadenballon begrenzende Fadenführungsauge
von Hand oder vom Abzugswerk gleitet der aus der Spindelseele bzw. aus dem kegelförmigen Übergangskörper
4 austretende Faden 8 selbsttätig an dem Mantel des kegelförmigen Übergangskörpers 4 zur Fadenspeicherscheibe
2 empor und legt sich dann beim Betrieb der Zwirnspindel in die Speicherrille 3, von wo
er nach Berührung der mit der Fadenspeicherscheibe 2 umlaufenden Fadenüberlaufglocke 11 den äußeren
Fadenballon bildet.
Der Mantel des kegelförmigen Übergangskörpers 4 kann auch in gewissem Umfange nach außen oder
innen gewölbt sein. Er kann auch zwischen den Fadendurchlaufkanälen zum Teil ausgespart sein, ohne
daß durch diese Maßnahmen der Rahmen der Erfindung verlasseh wird.
LTm den Fadenauflauf auf die Fadenspeicherscheibe
2 bzw. in die Speicherrille 3 noch sicherer zu gewährleisten, ist der Fadendurchlaufkanal 6 im
kegelförmigen Übergangskörper 4 in Richtung auf die Fadenspeicherrille 3 verbreitert.
Claims (3)
1. Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel
mit Fadenspeicherrille und mit schlitzförmigen und radial nach außen laufenden Fadendurchlaufkanälen, dadurch gekennzeichnet,
daß zum selbständigen Einlauf des Fadens (8) in die Speicherrille (3) auf der der Lieferspule abgewandten
Seite der Speicherrille ein kegelförmiger Übergangskörper (4) zwischen dem zylinderförmigen
Spindelteil (5) und dem Rand der Speicherrille (3) vorgesehen ist, wobei sich die in
den Kegelmantel einmündenden Fadendurchlaufkanäle (6) längs der ganzen Seitenlinie des kegelförmigen
Übergangskörpers (4) erstrecken.
2. Zwirnspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichten Mittellinien des
kegelförmigen Übergangskörpers (4) einen Winkel unter 120° bilden.
3. Zwirnspindel nach Anspruch 1 bzw. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die längs der Seitenlinie
des kegelförmigen Übergangskörpers (4) einmündenden Fadendurchlaufkanäle (6) in Richtung
auf die Fadenspeicherrille (3) sich verbreitern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 740 399;
britische Patentschrift Nr. 696 611;
schweizerische Patentschrift Nr. 271 074.
Deutsche Patentschrift Nr. 740 399;
britische Patentschrift Nr. 696 611;
schweizerische Patentschrift Nr. 271 074.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 709 546/299 5.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE531411D BE531411A (de) | 1953-09-26 | ||
| NL83636D NL83636C (de) | 1953-09-26 | ||
| DEB27649A DE1009540B (de) | 1953-09-26 | 1953-09-26 | Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel |
| FR1108226D FR1108226A (fr) | 1953-09-26 | 1954-09-15 | Plateau accumulateur de fil pour broches à retordre notamment pour broche à retordre des bouts multiples |
| CH323567D CH323567A (de) | 1953-09-26 | 1954-09-17 | Fadenspeicherscheibe an einer Ein- oder Mehrfachdraht-Zwirnspindel |
| US457036A US2867968A (en) | 1953-09-26 | 1954-09-20 | Yarn accumulating member |
| GB27693/54A GB760375A (en) | 1953-09-26 | 1954-09-24 | Improvements relating to yarn twisting spindles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB27649A DE1009540B (de) | 1953-09-26 | 1953-09-26 | Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1009540B true DE1009540B (de) | 1957-05-29 |
Family
ID=6962427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB27649A Pending DE1009540B (de) | 1953-09-26 | 1953-09-26 | Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel |
Country Status (7)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE531411A (de) |
| CH (1) | CH323567A (de) |
| DE (1) | DE1009540B (de) |
| FR (1) | FR1108226A (de) |
| GB (1) | GB760375A (de) |
| NL (1) | NL83636C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510787B1 (de) * | 1963-07-13 | 1969-11-06 | Palitex Project Co Gmbh | Doppeldrahtzwirnspindel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE740399C (de) * | 1940-08-08 | 1943-10-20 | Acetat Kunstseiden A G Rhodias | Doppeldrahtzwirnspindel |
| CH271074A (fr) * | 1947-07-22 | 1950-10-15 | A R O B E S | Broche à torsion. |
| GB696611A (en) * | 1950-08-19 | 1953-09-02 | Barmag Barmer Maschf | A double twisting spindle with a compound spindle shaft |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL48834C (de) * | 1937-03-22 | |||
| DE688573C (de) * | 1938-05-24 | 1940-02-24 | Barmer Maschinenfabrik Akt Ges | Doppeldraht-Zwirnspindel |
| US2732681A (en) * | 1954-06-01 | 1956-01-31 | klein |
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0
- NL NL83636D patent/NL83636C/xx active
- BE BE531411D patent/BE531411A/xx unknown
-
1953
- 1953-09-26 DE DEB27649A patent/DE1009540B/de active Pending
-
1954
- 1954-09-15 FR FR1108226D patent/FR1108226A/fr not_active Expired
- 1954-09-17 CH CH323567D patent/CH323567A/de unknown
- 1954-09-20 US US457036A patent/US2867968A/en not_active Expired - Lifetime
- 1954-09-24 GB GB27693/54A patent/GB760375A/en not_active Expired
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| DE1510787B1 (de) * | 1963-07-13 | 1969-11-06 | Palitex Project Co Gmbh | Doppeldrahtzwirnspindel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH323567A (de) | 1957-08-15 |
| NL83636C (de) | |
| US2867968A (en) | 1959-01-13 |
| FR1108226A (fr) | 1956-01-10 |
| BE531411A (de) | |
| GB760375A (en) | 1956-10-31 |
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