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DE1009371B - Schutzeinrichtung an Aufzuegen ohne Kabinentuer - Google Patents

Schutzeinrichtung an Aufzuegen ohne Kabinentuer

Info

Publication number
DE1009371B
DE1009371B DESCH16154A DESC016154A DE1009371B DE 1009371 B DE1009371 B DE 1009371B DE SCH16154 A DESCH16154 A DE SCH16154A DE SC016154 A DESC016154 A DE SC016154A DE 1009371 B DE1009371 B DE 1009371B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
elastic
elevator
protective device
floor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH16154A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWEIZ WAGONS AUFZUEGEFAB
Original Assignee
SCHWEIZ WAGONS AUFZUEGEFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHWEIZ WAGONS AUFZUEGEFAB filed Critical SCHWEIZ WAGONS AUFZUEGEFAB
Publication of DE1009371B publication Critical patent/DE1009371B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/24Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers
    • B66B13/28Safety devices in passenger lifts, not otherwise provided for, for preventing trapping of passengers between car or cage and wells

Landscapes

  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

  • Schutzeinrichtung an Aufzügen ohne Kabinentür Bei Aufzügen mit Schachtabschlüssen, aber ohne Kabinentür, besteht die Gefahr, daß von Personen während der Fahrt mit der Kabine Körperteile, z. B. Finger, oder Gegenstände, wie z. B. Schirme, im Spalt zwischen Kabine und Schachtwand eingeklemmt werden, wodurch schwere Unfälle entstehen können.
  • Um solche Unfälle zu verhüten, sind Vorrichtungen bekannt mit einer Antrittsleiste, die mit Hilfe von Hebeln beweglich ängeordnet ist und deren Beweglichkeit beim Stillstand dies Aufzuges blockiert ist. Diese Anordnungen sind aber kompliziert und infolge Staub- und Sandeinwirkung in ihrer Funktion gefährdet.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist gemäß vorliegender Erfindung eine Schutzeinrichtung an Aufzügen ohne Kabinentür mit einem zum Stillsetzen des Aufzuges in dessen Steuerstromkreis eingebauten elektrischen Schalter und mit an der Kabinenöffnung angebrachtem, in den Spalt zwischen Kabine und Schachtwand hineinreichendem Betätigungsorgan dadwrch gekennzeichnet, daß als Betätigungsorgan eine elastische Leiste vorgesehen ist, die mit dem in den Steuerstromkreis des Aufzuges eingebauten Schalter in Wirkverbindung steht, um bei Deformation infolge Eindringens eines Fremdkörpers in den Spalt zwischen elastischer Leiste und Schachtwand den Steuerstrom zu unterbrechen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Schalter als Druckwellenschalter ausgebildet, der mit dem abgeschlossenen Hohlraum einer elastischen Hohlleiste in Verbindung steht, wobei die Betätigung des Schalters durch ein Druckmittel erfolgt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform erfolgt die Betätigung des Schalters von einem in die elastische Leiste eingezogenen Zugorgan aus.
  • Die elastische Leiste kann dabei nur am Boden oder an Boden und Decke oder rings um die Kabinenöffnung angeordnet sein.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt das erste Beispiel in einem senkrechten Teilschnitt durch den Kabinenboden im Bereich der Kabinenöffnung Fig.2 ist eine Ansicht einer Hohlleiste und eines damit verbundenen Druckwellenschalters; Fig. 3 zeigt das zweite Beispiel in einem senkrechten Teilschnitt durch den Kabinenboden im Bereich der Kabinenöffnung, und Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die im Kabinenboden angeordnete Schutzeinrichtung des zweiten Beispiels. Gemäß Fig. 1 und 2 ist unter der Antrittsleiste 1 des Kabinenbodens 2 eine sich über die ganze Kabinenbreite erstreckende elastische Hohlleiste 3 beispielsweise aus Gummi angeordnet. Diese Leiste 3 reicht, wie ersichtlich, in den Spalt zwischen dem Kabinenboden 2 und der Schachtwand 4 hinein. Sie ist an einem Ende abgeschlossen und steht am anderen Ende über einen Schlauch 5 mit einem Druckwellenschalter 6 in Wirkverbindung, dessen Kontakt 7 betätigt bzw. im gezeichneten Beispiel geöffnet wird, wenn die Hohlleiste 3 an irgendeiner Stelle deformiert bzw. eingedrückt wird, indem die dabei im Hohlraum entstehende Druckwelle die Betätigung des Kontaktes 7 bewirkt. Der Kontakt 7 ist in die Aufzugssteuerung derart eingeschaltet, daß beim Betätigen des Kontaktes der Aufzug sogleich selbsttätig stillgesetzt wird. Wenn daher ein Körperteil, z. B. ein Finger, in den Spalt -zwischen Kabinenboden 2 und Schachtwand 4 gelangt, so wird die Hohlleiste 3 eingedrückt und der Aufzug stillgesetzt, so daß die Unfallgefahr vermieden ist.
  • Die elastische Leiste kann am Boden, aber auch längs der beiden Seiten und der Decke der Kabine an deren offener Seite angeordnet sein und ringsum in den Spalt zwischen Kabine und Schachtwand reichen, so daß auch beim Eindringen eines Körperteils in den Spalt an den beiden Seiten oder an der Decke der Aufzug selbsttätig stillgesetzt wird.
  • Beim Beispiel nach Fig. 3 und 4 bezeichnet 3 wieder eine elastische Leiste, durch welche ein Zugorgan in Form eines Drahtes 8 hindurchgezogen ist, der an einem Ende an einer Schraube 9 und am anderen Ende an einem Bolzen 10 befestigt ist. Die Schraube 9 ist. einstellbar -in ein an der Kabine angebrachtes Winkeleisen 11 --eingeschraubt. -Der Bolzen 10 ist in einem ebenfalls an der Kabine angebrachten Winkeleisen 12_ geführt. Es wirkt auf ihn eine Feder 13 ein, die zwischen dem Winkeleisen 12 und einem Flansch 14 des Bolzens 10 eingespannt ist. -Das freie Bolzenende wirkt auf den - beweglichen Kontakt 15 eines elektrischen Schalters und drückt ihn unter dem Einfluß der Feder 13 in Berührung mit dem festen Korntakt 16. Wird der Bolzen 10 durch den Draht 8 entgegen der Wirkung der Feder 13 nach links gezogen, so folgt der Kontakt 15 dieser Bewegung, und der Schalter 15, 16 wird betätigt. Dieser Schalter ist in die Aufzugssteuerung derart eingeschaltet, daß bei seinem Betätigen der Aufzug sogleich selbsttätig stillgesetzt wird. Gelangt daher ein Körperteil, z. B. ein Finger, in den Spalt zwischen Kabinenboden 2 und Schachtwand 4, so wird die Leiste 3 deformiert bzw. eingedrückt und wirkt auf den Draht 8 ein, welcher nachgibt und den Schalter 15, 16 betätigt und den Aufzug stillsetzt, so daß jede Unfallgefahr vermieden ist.
  • Eine solche Schutzeinrichtung könnte außer am Boden auch an den Seiten und der Decke der Aufzugskabinenöffnung angeordnet sein, so daß auch beim Eindringen eines Körperteils an diesen Stellen in den Spalt zwischen Kabine und Schachtwand der Aufzug selbsttätig stillgesetzt wird.
  • Ferner braucht die elastische Leiste in diesem Beispiel keine Hohlleiste zu sein, sondern es kann an deren Stelle auch ein elastische Leiste beispielsweise aus Schwammgummi oder porösem Kunststoff treten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: 1: Schutzeinrichtung an Aufzügen ohne Kabinentür mit einem zum Stillsetzen des Aufzuges in dessen Steuerstromkreis eingebauten elektrischen Schalter und mit an der Kabinenöffnung angebrachtem, in den Spalt zwischen Kabine und Schachtwand hineinreichendem Betätigungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsorgan eine elastisch; Leiste (3) vorgesehen ist, die mit dem in den Steuerstromkreis des Aufzuges eingebauten Schalter (6, 7 bzw. 15,16) in Wirkverbindung steht, um bei Deformation infolge Eindringens eines Fremdkörpers in den Spalt zwischen elastischer Leiste und Schachtwand den Steuerstrom zu unterbrechen.
  2. 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (6, 7) als Druckwellenschalter ausgebildet ist, der mit dem abgeschlossenen Hohlraum einer elastischen Hohlleiste (3) in Verbindung steht, und die Betätigung des Schalters durch ein Druckmittel erfolgt.
  3. 3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Schalters (15, 16) durch Zug von einem in die elastische Leiste (3) eingezogenen Zugorgan (8) mechanisch erfolgt.
  4. 4. Schutzeinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Leiste nur am Boden oder an Boden und Decke oder rings um die Kabinenöffnung angeordnet ist.
DESCH16154A 1953-09-17 1954-08-23 Schutzeinrichtung an Aufzuegen ohne Kabinentuer Pending DE1009371B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1009371X 1953-09-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009371B true DE1009371B (de) 1957-05-29

Family

ID=4552413

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH16154A Pending DE1009371B (de) 1953-09-17 1954-08-23 Schutzeinrichtung an Aufzuegen ohne Kabinentuer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1009371B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1781159B1 (de) * 1966-03-02 1971-04-22 Buero Patent Ag Schnellstoppeinrichtung an einem foerderwagen einerautoma tischen foerderanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1781159B1 (de) * 1966-03-02 1971-04-22 Buero Patent Ag Schnellstoppeinrichtung an einem foerderwagen einerautoma tischen foerderanlage

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