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DE1009349B - Kreiselmaschinenlaeufer - Google Patents

Kreiselmaschinenlaeufer

Info

Publication number
DE1009349B
DE1009349B DESCH14297A DESC014297A DE1009349B DE 1009349 B DE1009349 B DE 1009349B DE SCH14297 A DESCH14297 A DE SCH14297A DE SC014297 A DESC014297 A DE SC014297A DE 1009349 B DE1009349 B DE 1009349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polyester resin
fibers
tensile
polyvinyl chloride
tensile fibers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH14297A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnakenberg & Co Aug
Original Assignee
Schnakenberg & Co Aug
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schnakenberg & Co Aug filed Critical Schnakenberg & Co Aug
Priority to DESCH14297A priority Critical patent/DE1009349B/de
Publication of DE1009349B publication Critical patent/DE1009349B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/02Selection of particular materials
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/28Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
    • F04D29/281Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps for fans or blowers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kreiselmaschinenläufer Die Erfindung bezieht sich auf einen insbesondere für Gebläse bestimmten Kreiselmaschinenläufer aus Kunststoff geringer Zugfestigkeit, wie Polyvinylchlorid. Es ist schon bekannt, Läufer von Kreiselmaschinen, die zur Förderung bzw. Pressung aggressiver Flüssigkeiten oder Gas bestimmt sind, aus Polyvinylchlorid zu fertigen, da dieser Werkstoff gegen chemischen Angriff wesentlich beständiger ist als z. B. für die technische Verwendung zur Verfügung stehende Metalle. Allerdings lassen sich mit solchen Gebläsen nur verhältnismäßig geringe Drücke erreichen, da die zulässigen Umfangsgeschwindigkeiten der Läufer wegen der geringen mechanischen Festigkeit von Polyvinylchlorid u. dgl. auf verhältnismäßig niedrige Werte (etwa 65 m/sec) beschränkt sind. Außerdem fällt die mechanische Festigkeit von Polyvinylchlorid mit steigender Temperatur schnell ab, so daß praktisch Betriebstemperaturen von etwa 70° C nicht überschritten werden dürfen. Damit werden die Anwendungsmöglichkeiten dieses in chemischer Hinsicht und bezüglich der Verformbarkeit sehr brauchbaren Werkstoffes beachtlich eingeschränkt. Es ist auch bekannt, zur Verstärkung von im wesentlichen aus Kunststoff bestehenden Bauteilen, z_. B. Luftschraubenflügeln, in deren äußeren Schichten dünne Stahldrähte einzubetten. Dazu werden die zur Armierung dienenden Drähte in gleichmäßiger Verteilung um einen vorgeformten Kern gelegt, der anschließend mit einem Kunstharz od. dgl. überzogen wird. Das die Außenschicht bildende Kunstharz hat hier die Aufgabe, die Stahldrahtarmierung fest zii verankern. Es ist ferner bekannt, Kunstharzleim zur Herstellung von Leichtbauplatten aus Spänen bzw. Holzwolle od. dgl. zu benutzen. Weiterhin sind schon insbesondere dünnwandige Bauteile aus Polvesterharz hergestellt worden, dem Glasfasern zur mechanischen Verstärkung einverleibt sind. Die Verwendung von zur Armierung dienenden Stahldrähten bei Kunststoffkörpern ist insofern unzweckmäßig, als die weitgehend unterschiedlichen Dehnungseigenschaften der Werkstoffe eine wirtschaftliche Ausnutzung der Zugfestigkeiten von Stahldrähten nicht zulassen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach herstellba.ren Krei.selmaschinenläufer aus Kunststoff zu schaffen, der hohe Umfangsge-schwindigkeiten und hohe Betriehste-inperaturen zuläßt. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, .daß der Läufer wenigstens teilweise mit einem zugfeste Fasern, wie Glasfäden, enthaltenden Polyesterharz umhüllt wird. Damit entsteht ein Kreiselmaschinenläufer, der aus zwei voneinander grundlegend abweichenden Kunststoffen besteht, deren typische Eigenschaften, wie die gute Verformhark°it und die chemische Widerstandsfähigkeit einerseits und die große Festigkeit anderseits, voll ausgenutzt werden. Die Polyesterharze haben bekanntlich gegenüber Polyvinylchlorid und ähnlichen Kunststoffen nicht nur bessere Festigkeitseigenschaften und Wärmebeständigkeit, sondern ergeben außerdem eine besonders feste Verbindung mit Polyvin.ylchlorid, so daß ein Abreißen oder Abblättern der auf denn Polyvinylchloridkörper aufgebrachten Verstärkungsschicht auch unter ungünstigen Bedingungen nicht zu befürchten ist. Dazu genügt es bekanntlich, die Oberfläche des aus Polyvinylchlorid bestehenden Grundkörpers beispielsweise durch Sandstrahlen aufzurauhei. Die dem Polyesterharz beigemischtem, vorzugsweise regellos in diesem liegenden zugfesten Fäden erbringen eine wirkungsvolle Versteifung. Hierfür eignen sich insbesondere Fasern oder Fäden, deren Dehnung geringer ist als diejenige des Polyesterharzes. In der Regel werden dazu Glasfasern verwandt. Statt in dem Harz regellos liegender Fasern lassen sich fallweise auch Gespinste zur Verstärkung der Abdeckung aus Polyesterharz verwenden.
  • Die, erfindungsgemäße Abdeckung wenigstens der hochbeanspruchten Bereiche von aus Polyvinylchlorid bestehenden Läufern für Kreiselmaschinen kann zur Berücksichtigung unterschiedlicher Beanspruchungen Bereiche verschiedener Dicke umfassen. Damit wird es möglich, den aufgewandten Werkstoff in Bezug auf seine Tragfähigkeit voll auszunutzen, so daß das Gesamtgewicht des Läufers besonders gering wird. Dies vergrößert die zulässigen Umfangsgeschwindigkeiten weiterhin.
  • Die Abdeckung aus Polyesterharz kann auf den aus Polyvinylchlorid od. dgl. bestehenden Grundkörper des Läufers auf verschiedenartige bekannte Weise aufgebracht werden. Beispielsweise kann der Läufer getaucht werden. Es ist auch möglich, den Harzüberzug aufzuspritzen oder aufzustreichen. Er könnte ferner auch in der Art von Spachtelmassen aufgetragen werden. Eine Glättung der Abdeckung in den erforderlichen Bereichen kann entweder durch mechanische Bearbeitung, z. B. Schleifen, oder aber mit Hilfe von dem Fertigteil angepaßten Preßforrnen erfolgen, in denen gegebenenfalls auch die zur Aushärtung erforderliche "\Värme zugeführt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Läufer des Gebläses, Fig. 2 in größerem Maßstab einen Teil des Läufer irn Schnitt.
  • Der Gebläseläufer besteht aus einem den tellerfärmigen Teil 7 und die Schaufeln 8 einschließenden Grundkörper, welcher erfindungsgemäß mit einem Überzug 9 aus einem Glasfäden enthaltenden Polycsterha,rz versehen ist, wie insbesondere- Fig. 2 zeigt. Der Harzüberzug 9 kann entsprechend den unterschiedlichen mechanischen Beanspruchungen in seinen einzelnen Bereichen unterschiedliche Dicke aufweisen.
  • Der Überzug 9 aus einem Polyesterharz haftet auf dem aus Po.lyvinylchlo.rid bestehenden Grundkörper sehr sicher, ohne daß die Herstellung der Verbindung Schwierigkeiten bereitet. Er bildet eine- wirkungsvolle Versteifung des Läufers, so daß dieser gegenüber nur aus Polyvinylchlorid bestehenden Ausführungen mit beachtlich höheren Umfangsgeschwindigkeiten arbeiten kann. Außerdem wird eine wesentliche Verbesserung der Wärmefestigkeit erreicht. Damit erweitert sich das Anwendungsgebiet von aus Kunststoff bestehenden Kreiselmaschinen wesentlich.
  • Die dargestellte: Ausführung ist, wie schon erläutert wurde, nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung, und diese isst nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen möglich. Es könnten z. B. die Läufer von AxialgCbläse:n, Pumpen u. dgl. in der erfindungsgemäßen Art gestaltet sein, wobei sich in jedem Fall eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Wärmefestigkeit ergibt. Der Überzug könnte gegebenenfalls auch auf Teile von aus Polyvinylchlorid od. dgl. hestehenden Läufern beschränkt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kreiselmaschinenläufer, insbesondere für Gebläse, aus Kunststoff geringer Zugfestigkeit, wie Polyvinylchlorid, bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer (6) wenigstens teilweise mit einem zugfeste Fasern, wie Glasfäden, enthaltenden Polyesterharz (9) umhüllt ist.
  2. 2. Kreis elmaschinenläufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugfesten Fasern regellos in dem Polyesterharz liegen.
  3. 3. Kreiselmaschinenläufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugfesten Fasern zu Gespinsten vereinigt sind.
  4. 4. Kre-isehnaschinenläufer nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zugfeste Fasern enthaltendem Polyesterharz bestehende Umhüllung Bereiche unterschiedlicher Dicken aufwehst. C Verfahren zum Aufbringen von zugfeste Fasern enthaltendem Polyesterharz auf Läufer von Kreiselmaschinen nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannterArt auf den vorzugsweise eine aufgerauhte Ob:rfläche aufweisenden Läufer aufgebrachte Harzschicht in einer den Fertigteil entsprechenden Preßform die erforderliche Gestalt und Oberflächenbeschaffenheit erhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift INTr. 497 225; Dcutsch.c:s Jahrb. f. d. Industrie d. plast. Massen, 1951/53, S. 200 und 44; Krekeler-Steinemer, »Metallspritzen«, Springerverl., 1952, S. 44/45.
DESCH14297A 1953-12-31 1953-12-31 Kreiselmaschinenlaeufer Pending DE1009349B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH14297A DE1009349B (de) 1953-12-31 1953-12-31 Kreiselmaschinenlaeufer

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DESCH14297A DE1009349B (de) 1953-12-31 1953-12-31 Kreiselmaschinenlaeufer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009349B true DE1009349B (de) 1957-05-29

Family

ID=7427212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH14297A Pending DE1009349B (de) 1953-12-31 1953-12-31 Kreiselmaschinenlaeufer

Country Status (1)

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DE (1) DE1009349B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077369B (de) 1957-06-15 1960-03-10 Siemens Ag Ventilatorfluegel
DE1079271B (de) 1958-01-24 1960-04-07 Ingo Hoebel Geblaeserad, insbesondere fuer OElbrenner
DE1278178B (de) * 1966-06-10 1968-09-19 Rolls Royce Eintrittsleitschaufelkranz fuer Axialverdichter von Gasturbinentriebwerken
DE1301643B (de) * 1963-11-04 1969-08-21 Rolls Royce Tragring fuer konzentrisch ineinander angeordnete Leitschaufelkraenze eines Gasturbinentriebwerks

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB497225A (en) * 1937-06-11 1938-12-12 Bakelite Corp Improvements in or relating to reinforced structures made from synthetic resins

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