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DE1009266B - Schalter mit magnetischer Blasung - Google Patents

Schalter mit magnetischer Blasung

Info

Publication number
DE1009266B
DE1009266B DEA24589A DEA0024589A DE1009266B DE 1009266 B DE1009266 B DE 1009266B DE A24589 A DEA24589 A DE A24589A DE A0024589 A DEA0024589 A DE A0024589A DE 1009266 B DE1009266 B DE 1009266B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arc
commutation
spark
windings
horns
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA24589A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Oeschger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1009266B publication Critical patent/DE1009266B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/42Induction-motor, induced-current, or electrodynamic release mechanisms
    • H01H71/43Electrodynamic release mechanisms

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Man verwendet bei Leistungsschaltern eine magnetische Blasung zur Verbesserung der Löschung beim Ausschalten. Diese besteht aus Elektromagneten mit Eisenkern, durch die der abzuschaltende Strom oder ein Teil davon fließt und die ein magnetisches Feld erzeugen, welches auf den Abschalt-Lichtbogen wirkt und ihn auseinanderzieht. Es genügt auch, die Zuleitung zum Schalter und zum Kontakt windungsförmig auszubilden, um ein ausreichendes Feld zu erzeugen. Man kann hierbei auch eine Einrichtung verwenden, die den Strom erst durch die Blasspule schickt, wenn die Abschaltung beginnt. Zu diesem Zweck leitet man den Lichtbogen-Fußpunkt auf ein Funkenhorn, das elektrisch mit der Blasspule verbunden ist. In diesem Falle beginnt die Blasung erst nach der Überleitung des Lichtbogens auf das Funkenhorn. Je weiter nun der Lichtbogen sich von der Blasspule entfernt, um so' schwächer wirkt auf ihn die Blasung. Man hat deshalb vorgeschlagen, mehrere Blasspulen zu verwenden, von denen eine von Anfang an in Betrieb ist, eine andere nach Beginn der Abschaltung durch die Kommutierung (Überleitung des Lichtbogens auf das Funkenhorn) zugeschaltet wird. Hierbei wird nach der Kommutierung die Beblasung verstärkt und der Lichtbogen schneller in die Funkenkammer abgedrängt.
Diese Anordnung hat den Nachteil, eine ganz bestimmte Lage von Kontakten, Funkenhörnern und Funkenkammern zu erfordern, da der Lichtbogen durch die Beblasung immer in gleicher Richtung beblasen wird. Hierdurch erhalten die Schalter eine verhältnismäßig große Bauhöhe, die häufig in Schaltanlagen, besonders bei Schaltern für höhere Ströme, nicht immer genügend Raum vorfinden. Man ist daher bestrebt, die Größe eines solchen Schalters herabzusetzen.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Anordnung, die die Bauhöhe dadurch verkleinert, daß die Fußpuukte des Lichtbogens durch die Beblasung nach unten gedrängt werden, so daß sie tiefer liegen als die festen Kontaktstücke. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Blaswindungen so angeordnet sind, daß durch die Kommutierung die vor der Kommutierung wirkenden Blaswindungen aus- und die nach der Kommutierung wirkenden Windungen eingeschaltet werden. Die Lichtbogenhörner sind nach unten gerichtet und die nach der Kommutierung wirkenden Windungen so angeordnet, daß sie auf die Fußpunkte des Lichtbogens nach unten wirken, so daß diese tiefer liegen als die Kontaktstücke. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die nach der Überleitung des Lichtbogens auf die Lichtbogenhörner wirkenden Windungen mindestens teilweise in unmittelbarer Nähe der Funkenhörner Schalter mit magnetischer Blasung
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Qe., Baden (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
ίο München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 22. März 1956
Willi Oeschger, Baden (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
geführt sind. Hierbei ist es zur Platzersparnis zweckmäßig, die Fußpunkte nach unten zu verlegen und den Lichtbogen durch die zweiten Windungen nach unten zu blasen.
Eine besonders gute Wirkung erzielt man, wenn die Funkenhörner dabei so angeordnet sind, daß zwischen dem Strom in ihnen und dem Lichtbogen eine Schleife entsteht. Hierdurch wird der Lichtbogen weiter auseinandergezogen.
Die Zeichnung zeigt die Ausführung und gibt nähere Erläuterungen. Darin ist der Kontakt mit den Blaswindungen dargestellt; erbesteht aus dem beweglichen Kontaktstück 1 und den beiden festen Kontaktstücken 2 und 3. Nach der Öffnung des Kontaktes brennt der Lichtbogen zunächst etwa entsprechend der Linie 4. Der Strom fließt während dieser Zeit von der Zuleitung 5 über die Schleife 6, 7 zum festen Kontaktstück 2, über den Lichtbogen 4 zum anderen festen Kontaktstück 3, von da über die Schleife 8, 9 zur Ableitung 10. Die Stromrichtung ist durch die Pfeile angedeutet. Die beiden Stromschleifen treiben den Lichtbogen in die Höhe und weiten ihn aus, so daß er an den Stellen 11 und 12 auf die Funkenhörner 13, 14 übergeleitet wird. Nach dieser Überleitung brennt der Lichtbogen etwa entsprechend der Linie 15, hierbei werden, die Schleifen 6, 7 und 8, 9 stromlos; statt dessen geht der Strom von der Zuführung 5 entsprechend den gestrichelten Pfeilen über das Funkenhorn 13, den Lichtbogen 15 zum Funkenhorn 14, von da über die Schleifen 16,17 und 18, 19 zur Zuführung 10. Da die Strornrichitung der nebeneinanderliegenden Schleifen 16, 17 und 18, 19 entgegengesetzt ist, so hebt sich ihre Wirkung auf; da-
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gegen werden dadurch, daß die Leitung 18 unmittelbar neben dem Funkenhorn 13 und die Leitung 19 unmittelbar neben dem Funkenhorn 14 geführt ist, die Fußpunkte des Lichtbogens nach unten gezogen; hierbei muß die Schleife 16,17 so weit von der s Schleife 18,19 entfernt sein, daß ihr Einfluß auf die Funkenhornbeblasung vernachlässigt werden kann, denn der Strom im Lichtbogen und der Strom in der Leitung 18 bzw. 19 ist gleichgerichtet. Gleichgerichtete Ströme ziehen sich aber gegenseitig an. Hierbei wird der Lichtbogen, erheblich verlängert, so daß er im Zusammenhang mit dem Auftrieb in der Funkenkammer 20 auseinandergerissen werden kann. Der Vorteil dieser Ausführung besteht darin, daß das Funkenhorn nicht oberhalb des Kontaktes, sondern tiefer angeordnet ist, so daß die Bauhöhe wesentlich verkleinert wird und sich eine wirtschaftlichere Lösung ergibt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schalter, bei denen durch magnetische Blasung der entstehende Lichtbogen in die Länge und in Funkenkammern gezogen wird, wobei die Blasung durch die windungsförmig ausgebildeten Zuführungen zum Kontakt erzeugt wird und nach Öffnung des Kontaktes der Lichtbogen auf Funkenhörner kommutiert wird, wobei gleichzeitig weitere Blaswindungen eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaswindungen so angeordnet sind, daß durch die Kommutierung die νοΐ der Kommutierung wirkenden Blaswindungen aus- und die nach, der Kommutierung wirkenden Blaswindungen eingeschaltet werden, daß die Lichtbogenhörner nach unten gerichtet und die nach der Kommutierung wirkenden Windungen so· angeordnet sind, daß sie auf die Fußpunkte des Lichtbogens nach unten wirken, so daß diese tiefer liegen als die festen Kontaktstücke.
2. Schalter nach Aixspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach der Kommutierung wirkenden Windungen mindestens teilweise in unmittelbarer Nähe der Funkenhö'rner geführt sind.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenhörner so angeordnet sind, daß zwischen dem Lichtbogen und den Stromzuführungen (5, 10) eine Stromschleife entsteht, die den Lichtbogen zu vergrößern sucht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 546/331 5.57
DEA24589A 1956-03-22 1956-03-29 Schalter mit magnetischer Blasung Pending DE1009266B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1169906X 1956-03-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009266B true DE1009266B (de) 1957-05-29

Family

ID=4561183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA24589A Pending DE1009266B (de) 1956-03-22 1956-03-29 Schalter mit magnetischer Blasung

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE556013A (de)
CH (1) CH341208A (de)
DE (1) DE1009266B (de)
FR (1) FR1169906A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189609B (de) * 1962-06-04 1965-03-25 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungsschalter mit einer Unterbrechungsstelle in Luft
DE4315485A1 (de) * 1993-05-10 1994-11-17 Abb Patent Gmbh Elektrischer Schalter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189609B (de) * 1962-06-04 1965-03-25 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungsschalter mit einer Unterbrechungsstelle in Luft
DE4315485A1 (de) * 1993-05-10 1994-11-17 Abb Patent Gmbh Elektrischer Schalter

Also Published As

Publication number Publication date
FR1169906A (fr) 1959-01-07
CH341208A (de) 1959-09-30
BE556013A (de)

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