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DE1009032B - Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume - Google Patents

Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume

Info

Publication number
DE1009032B
DE1009032B DED21061A DED0021061A DE1009032B DE 1009032 B DE1009032 B DE 1009032B DE D21061 A DED21061 A DE D21061A DE D0021061 A DED0021061 A DE D0021061A DE 1009032 B DE1009032 B DE 1009032B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
shaft
air
sand
exit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED21061A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DED19153A external-priority patent/DE951329C/de
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DED21061A priority Critical patent/DE1009032B/de
Publication of DE1009032B publication Critical patent/DE1009032B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B13/00Special devices for ventilating gasproof shelters
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatents 951329 ist ein Sand-, Erd-, Aktivkohlefilter od. dgl. für Luftschutzräume, bei dem das Filtermaterial in einem zugleich als Notausstieg dienenden Schacht über einer von Hand entfernbaren Auflageplatte gelagert ist. Bei dieser Bauform wird der eine Ausgang gleichsam durch das Filtermaterial abgeschlossen, so daß die Anordnung eines besonderen Abschlusses dieses Ausgangs in Form einer Tür, eines Verschlußdeckels od. dgl. erspart wird. Wenn der Notausstieg benutzt werden soll, wird die Auflageplatte des Filtermaterials aus ihrer Lagerung gezogen. Das Filtermaterial fällt in den Schacht nach unten und gibt dabei den Ausgang durch den Schacht frei. Der Schacht kann lotrecht oder auch schräg angeordnet sein. Als Filtermaterial kann jedes rutschfähige Material, insbesondere Sand, Erde oder auch anderes körniges Material, dienen.
Die Auflageplatte für das Filtermaterial kann als Rost ausgebildet sein, so daß die Luft durch diese Auflageplatte hindurchtreten kann.
Die Auflageplatte kann weiterhin unterteilt sein, wobei nur der eine Teil von Hand entfernbar ist, während der andere Teil der Auflageplatte fest angeordnet ist. In einem solchen Fall kann beispielsweise die fest angeordnete Auflageplatte als Rost und der von Hand entfernbare Teil der Auflageplatte als geschlossene Platte ausgebildet sein.
Eine einfache Ausführungsform besteht darin, daß die Auflageplatte um eine ihrer Kanten schwenkbar in dem Notausstieg angeordnet ist und durch einen von Hand lösbaren Riegel in der Normallage gehalten wird. Der Riegel kann mit einem Zugorgan versehen sein, das in den Luftschutzraum führt. Wenn der Notausstieg benutzt werden soll, wird der Riegel vom Luftschutzraum aus gelöst, so daß die Auflageplatte unter dem Druck des auf ihr lastenden Filtermaterials um ihre eine Kante nach unten schwenkt und das Filtermaterial auf den Roden des Notausstiegs fallen läßt. Wenn das Filtermaterial zu hoch angefüllt ist, so daß der Schacht nicht ohne weiteres begangen werden kann, kann ein Teil des Filtermaterials von Hand in den Luftschutzraum hineingezogen werden, so daß genügend Raum für das Begehen des Notausstieges entsteht.
Die Auflageplatte kann auch verschiebbar ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Auflageplatte aus einem Schieber bestehen, der in den Luftschutzinnenraum hineingezogen werden kann, wobei das Filtermaterial dann auf den Boden des Schachtes hinabstürzt.
Zweckmäßig ist der Schacht durch einen von innen abnehmbaren Deckel verschlossen, so daß das Filtermaterial normalerweise durch den Deckel vor Regen ti. dgl. geschützt ist.
Sand-, Erdfilter od. dgl.
für Luftschutzräume
Zusatz zum Patent 951 329
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
Weiterhin ist es zweckmäßig, in dem Schacht
Steigeisen anzuordnen, die das Begehen erleichtern.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des
Gegenstandes des Hauptpatentes und besteht darin, daß dem im Ausstieg angeordneten Filter ein weiteres Filter parallel geschaltet ist. Dieses zweite Filter kann in gleicher Form wie das im Ausstiegschacht angeordnete Filter ausgebildet sein. Als Filtermaterial können alle geeigneten Materialien dienen, insbesondere können als Filtermaterial Sand, Erde, Aktivkohle oder andere körnige Materialien verwendet werden. Die Anordnung eines zweiten Filters hat den Vorteil, daß auch nach dem Freilegen des Ausstiegschachtes, bei dem das darin befindliche Filtermaterial gleichsam aus der Filtervorrichtung entfernt ist, noch eine Filtervorrichtung zur Verfügung steht, um die in den Schutzraum zu fördernde Luft zu reinigen. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise von Vorteil, wenn im Falle einer Panik der Ausstiegschacht vorzeitig geöffnet wurde.
Das im Ausstiegschacht angeordnete Filter und das ihm parallel geschaltete Filter können auch derart bemessen sein, daß beide zusammen die erforderliche Mindestleistung für die Filterbenutzung ergeben.
Die Anordnung kann so getroffen sein, daß das im Ausstiegschacht angeordnete Filter und das ihm parallel geschaltete Filter unmittelbar nebeneinanderliegen. Es ist zweckmäßig, den Aufnahmeraum für das zweite Filter in gleicher Weise auszubilden wie den Aufnahmeraum für das im Notausstiegschacht angeordnete Filter. Dadurch ergibt sich eine Vereinfachung in der Bauform der Anlage.
Weiterhin ist es vorteilhaft, die 1>eiden Filter an derselben Luftfördervorrichtung anzuschließen unter
709 510/72
Zwischenschaltung von Absperrmitteln, wie vorzugsweise eines Dreiweghahnes. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß man mit einer Luftfördervorrichtung auskommt, die ohne weiteres von dem einen Filter auf das andere umgeschaltet werden kann. Dabei 5 können weiterhin die Absperrmittel, wie vorzugsweise ein Dreiweghahn, derart mit der Haltevorrichtung für die Auflageplatte des im Ausstiegschacht liegenden Filtermaterials gekuppelt sein, daß beim Lösen der Haltevorrichtung die Absperrmittel so umgeschaltet werden, daß nunmehr nur das zweite, dem im Ausstiegschacht liegenden Filter parallel geschaltete Filter mit der Luftfördervorrichtung in Verbindung steht. Auf diese Weise wird selbsttätig die Luftfördervorrichtung auf das zweite Filter umgeschaltet. So wird erreicht, daß mit Sicherheit nach dem Öffnen des Ausstiegschachtes beim Betätigen der Luftfördervorrichtung Luft nur durch das zweite Filter gesaugt wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt . Abb. 1 eine Vorderansicht vom Luftschutzraum aus gesehen, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 eine Aufsicht auf das nicht mit Filtermaterial gefüllte Filter.
An den Luftschutzraum 1 ist der Schacht 2 angeschlossen, dessen vordere Begrenzungswand teilweise durch die Stirnwand des Schutzraumes 1 gebildet wird. In dem Schacht 2, der bis über die nicht gezeichnete Erdoberfläche ragt, ist ein ebenliegender Rost 4 fest angeordnet. Dieser ruht auf der Klappe 7, die um ihre Kante 6 schwenkbar ist und auf der anderen Seite durch einen Riegel oder eine ähnliche Arretierungsvorrichtung 8 gehalten wird. Oberhalb des Rostes 4 liegt in dem Schacht 2 das Filtermaterial 11, das aus Sand, Erde oder anderem geeigneten Material bestehen kann.
Zum Ansaugen der Luft dient der Balglüfter 13, der an seiner Saugseite über die Rohrleitung 20 und dem Dreiweghahn 21 der Rohrleitung 22 mit dem Raum unterhalb des Rostes 4 verbunden ist. Durch diesen Balglüfter wird die Luft durch das Filtermaterial 2 angesaugt und in den Luftschutzraum 1 gefördert. An den Dreiweghähn 21 ist über die Leitung 23 ein weiterer Rost 24 angeschlossen, der in der gleichen Höhe wie der Rost 4 auf dem Boden des Raumes 25 liegt. Der Raum 25 liegt unmittelbar neben dem Schacht 2 und ist im Ausführungsbeispiel nur durch eine Trennwand 26 vom Schacht 2 getrennt. Der Raum 25 dient zur Aufnahme des Filtermaterials 27. Die Filtermaterialien 11 und 27 können die gleichen sein. Nach Umschalten des Dreiweghahnes wird Luft durch das Filtermaterial 27 gesaugt. Wahlweise kann also vom Luftschutzraum aus die Luft durch das eine oder das andere Filter angesaugt werden.
Nach dem Öffnen des Riegels 8 fällt die Klappe 7 in Richtung des Pfeiles 28 nach unten, worauf der Rost 4 und das darüberliegende Filtermaterial in den Schacht 2 ebenfalls nach unten stürzen, so daß nunmehr der Schacht 2 begehbar wird. Zur Erleichterung des Ausstiegs dienen die Steigeisen 29, die in den Wänden des Schachtes angeordnet sind.
Durch die Anordnung des zweiten Filters ist es nach dem Öffnen des Notausstiegschachtes 2 möglich, gereinigte Luft über das Filter 27 in den Luftschutzraum zu fördern.
Der Dreiweghahn 21 kanu derart mit der Riegelvorrichtung 8 oder mit deren Betätigungsvorrichtung verbunden sein, daß beim Lösen der Verriegelung 8 gleichzeitig der Dreiweghahn so umgestellt wird, daß nunmehr das Filter 25 mit der Luftfördervorrichtung in Verbindung steht.

Claims (5)

  1. Patentanspruchε-1. Sand-, Erdfilter od. dgl. für Luftschutzräume nach Patent 951 329, dadurch gekennzeichnet, daß dem im Ausstiegschacht angeordneten Filter ein weiteres Filter parallel geschaltet ist.
  2. 2. Filter nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß das im Ausstiegschacht angeordnete Filter und das ihm parallel geschaltete· Filter nebeneinanderliegen'.
  3. 3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeraum für das weitere Filter in gleicher Weise ausgebildet ist wie der Aufnahmeraum des im Ausstiegschacht angeordneten Filters.
  4. 4. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Filter unter Zwischenschaltung von von Hand bedienbarer Absperrmittel, wie vorzugsweise eines Dreiweghahnes, an eine gemeinsame Luftfördervorrichtung angeschlossen sind.
  5. 5. Filter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrmittel, wie vorzugsweise ein Dreiweghahn, derart mit der Haltevorrichtung für die Auflagefläche des im Ausstiegschacht liegenden Filtermaterials gekuppelt sind, daß beim Lösen der Haltevorrichtung die Absperrmittel so umgeschaltet werden, daß nunmehr nur das zweite Filter mit der Luftfördervorrichtung in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 510/72 5.57
DED21061A 1954-11-20 1955-08-10 Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume Pending DE1009032B (de)

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DED21061A DE1009032B (de) 1954-11-20 1955-08-10 Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume

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DED19153A DE951329C (de) 1954-11-20 1954-11-20 Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume
DED21061A DE1009032B (de) 1954-11-20 1955-08-10 Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009032B true DE1009032B (de) 1957-05-23

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED21061A Pending DE1009032B (de) 1954-11-20 1955-08-10 Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume

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DE (1) DE1009032B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2025244621A1 (en) * 2024-05-22 2025-11-27 Makel Teknoloji Anonim Sirketi A filtration system developed for the detection of and protection against chemical, biological, radiological, and nuclear (cbrn) threats

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WO2025244621A1 (en) * 2024-05-22 2025-11-27 Makel Teknoloji Anonim Sirketi A filtration system developed for the detection of and protection against chemical, biological, radiological, and nuclear (cbrn) threats

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