DE951329C - Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume - Google Patents
Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer LuftschutzraeumeInfo
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- DE951329C DE951329C DED19153A DED0019153A DE951329C DE 951329 C DE951329 C DE 951329C DE D19153 A DED19153 A DE D19153A DE D0019153 A DED0019153 A DE D0019153A DE 951329 C DE951329 C DE 951329C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
- A62B13/00—Special devices for ventilating gasproof shelters
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H9/00—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/30—Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Sand-, Erdfilter od. dgl. für Luftschutzräume Es ist bekannt, die in Luftschutzräume einzuleitende Luft durch Filter durchzuleiten, um sie von schädlichen Bestandteilen .zu befreien. Das Filter besteht im allgemeinen aus einem körnigen Material. Es ist weiterhin für das Filtermaterial unter anderem vorgeschlagen worden, Sand oder Erde zu verwenden, die für die Atmung schädliche Bestandteile in bestimmtem Maße zurückzuhalten vermögen. Es ist weiterhin bekanntgeworden, das Filtermaterial in abgeschlossenen Räumen unterzubringen, die mit dem Luftschutzraum verbunden sind.
- Die Luftschutzräume @ sind meist mit mehreren, durch Türen verschlossenen Ausgängen versehen. Die Verwendung mehrerer Türen ist zwar wegen des Aufwandes nachteilig, ist aber notwendig, um im Falle, daß der eine Ausgang verschüttet wird, den Insassen des Luftschutzraumes den Ausstieg aus einem anderen Ausgang zu ermöglichen.
- Die Erfindung erstrebt eine Vereinfachung des Luftschutzbaues. Die Erfindung betrifft ein Sand-, Erdfilter od. dgl. für Luftschutzräume und besteht darin, daß das Filtermaterial in einem zugleich als Notausstieg dienenden Schacht gelagert und von einer von Hand entfernbaren Auflageplatte gehalten ist. Bei der erfindungsgemäßen Bauform wird der eine Ausgang gleichsam durch das Filtermaterial abgeschlossen, so daß die Anordnung eines besonderen Abschlusses dieses Ausgangs in Form einer Tür, eines Verschlußdeckels od. dgl. erspart wird. Wenn der Notausstieg benutzt werden soll, wird die Auflageplatte des Filtermaterials aus ihrer Lagerung gezogen. Das Filtermaterial fällt, wenn die Auflageplatte horizontal angeordnet und das Filtermaterial über der Auflageplatte gelagert ist, in den Schacht nach unten und gibt dabei den Ausgang durch den Schacht frei. DerSchacht kann lotrecht oder auch schräg angeordnet sein. Als Filtermaterial kann jedes rutschfähige Material, insbesondere Sand, Erde oder auch anderes körniges Material dienen.
- Die Auflageplatte für das Filtermaterial kann als Rost ausgebildet sein, so daß die Luft durch diese Auflageplatte hindurchtreten kann.
- Die Auflageplatte kann weiterhin unterteilt sein, wobei nur der eine Teil von Hand entfernbar ist, während der andere Teil der Auflageplatte fest ängeordnet ist. In einem solchen Fall kann beispielsweise die fest angeordnete Auflageplatte als Rost und der von Hand entfernbare Teil der Auflageplatte als geschlossene Fläche ausgebildet sein.
- Eine einfache Ausführungsform besteht darin, daß die Auflageplatte um eine ihrer Kanten schwenkbar in dem Notausstieg angeordnet ist und durch einen von Hand lösbaren Riegel in der Normallage gehalten wird. Der Riegel kann mit einem Zugorgan versehen sein, das in den Luftschutzraum führt. Wenn der Notausstieg benutzt werden soll, wird der. Riegel vom Luftschutzraum aus gelöst, so daß die Auflageplatte unter dem Druck des auf ihr lastenden Filtermaterials um ihre eine Kante nach unten schwenkt und das Filtermaterial auf den Boden des Notausstiegs fallen läßt. Wenn das Filtermaterial zu hoch angefüllt ist, so daß der Schacht nicht ohne weiteres begangen werden kann, kann ein Teil des Filtermaterials von Hand in den Luftschutzraum hineingezogen werden, so daß genügend Raum für das Begehen des Notausstiegs entsteht.
- Die Auflageplatte kann auch verschiebbar ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Auflageplatte aus einem Schieber bestehen, der in den Luftschutzraum hineingezogen werden kann, wobei das Filtermaterial dann auf den Boden des Schachtes hinabstürzt.
- Zweckmäßig ist der Schacht durch einen von innen abnehmbaren Deckel verschlossen, so daß das Filtermaterial normalerweise durch den Deckel vor Regen u. dgl. geschützt ist.
- Weiterhin ist es zweckmäßig, in dem Schacht Steigeisen anzuordnen, die das Begehen erleichtern. In der Zeichnung sind vier Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Grundriß durch die eine Ausführungsform, Abb. 2 einen Schnitt nach A-B, Abb. 3 einen Schnitt nach C-D, Abb.4 einen Schnitt nach A-B bei geöffnetem Ausstieg, Abb.5 einen Längsschnitt einer anderen Bauform, Abb. 6 einen Grundriß dazu und Abb. 7 einen Schnitt nach A-B nach Abb. 6. Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 4 ist an dem Luftschutzraum i ein Schacht 2 angeschlossen, dessen eine Begrenzungswand durch einen Teil. der Wand des Luftschutzraumes gebildet wird. In dem Schacht 2, der bis über die Erdoberfläche 3 ragt, ist ein eben liegender Rost 4 fest angeordnet, der einen Teil des Querschnittes des Schachtes abschließt. In gleicher Ebene mit dem Rost 4 liegt die an ihrer Kante 6 schwenkbar befestigte Klappe 7. Die Klappe 7 wird durch einen Riegel 8 in der in Abb. 2 und 3 gezeichneten normalen Verschlußlage gehalten. Der Riegel ist über eine Kette 9 mit einem Handgriff io im Innern des Luftschutzraumes i verbunden. Oberhalb des Rostes 4 und der Klappe 7 ist das Filtermaterial i i eingefüllt, das aus Sand, Erde oder auch anderem geeignetem Material besteht.
- Der Schacht 2 ist durch ein abnehmbares bzw. abklappbares Schutzdach 12, das geneigt angeordnet ist, abgeschlossen. Zum Ansaugen der Luft dient ein Balglüfter 13, der an seiner Saugseite mit derri Raum unterhalb des Rostes 4 verbunden ist. Durch diesen Balglüfter wird die Luft durch das Filtermaterial angesaugt und in den Luftschutzraum i gefördert.
- Wenn der Notausstieg begangen werden soll, wird durch Ziehen an dem Handgriff io der Rieget8 gelöst, so daß die Klappe 7 .nach unten schwenken kann, wie Abb. 3 und 4 zeigen. Das Filtermaterial kann durch den Mauerdurchbruch 14 wenn nötig nach innen in den Luftschutzraum i gezogen werden, wie Abb. 4 unten zeigt. Nunmehr ist der Ausstieg begehbar.
- Die Abb. 5 bis 7 zeigen die Anwendung einer Bauform nach Abb. i bis 4 bei einem einstöckigen Einfamilienhaus. Der Notausstiegsschacht 15 ist in einem bestimmten Abstand vom Haus angeordnet und mit diesem durch ein begehbares Schutzrohr 16 eines halbelliptischen Querschnitts verbunden. Der Ausstiegschacht ist deshalb in bestimmter Entfernung vom Haus angeordnet, damit er im gegebenen Fall durch Haustrümmer nicht verschüttet wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sand-, Erdfilter od. dgl. für Luftschutzräume, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial in einem zugleich als Notausstieg dienenden Schacht gelagert und von einer von Hand entfernbaren Auflageplatte gehalten ist.
- 2. Filter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte horizontal angeordnet und das Filtermaterial über der Auflageplatte gelagert ist.
- 3. Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte als Rost für das Filtermaterial ausgebildet ist.
- 4. Filter nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil der Auflageplatte von Hand entfernbar und der restliche Teil der Auflageplatte fest angeordnet ist.
- 5. Filter nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte um eine ihrer Kanten schwenkbar ist und durch einen von Hand lösbaren Riegel in Normallage gehalten wird. '
- 6. Filter nach einem der Ansprüche a bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte verschiebbar gelagert ist.
- 7. Filter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB die Auflageplatte in den Luftschutzraum hineinziehbar angeordnet ist. B. Filter nach einem der Ansprüche r bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Schachtes ein von Hand abnehmbares Schutzdach angeordnet ist. g.' Filter nach einem der Ansprüche r bis 8, dadurch gekennzeichnet, daB zur Luftförderung durch das Sand- bzw. Erdfilter ein Balglüfter angeordnet ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED19153A DE951329C (de) | 1954-11-20 | 1954-11-20 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
| DED19861A DE1011733B (de) | 1954-11-20 | 1955-02-23 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
| DED20348A DE1031643B (de) | 1954-11-20 | 1955-04-29 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
| DED20347A DE1009031B (de) | 1954-11-20 | 1955-04-29 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
| DED21061A DE1009032B (de) | 1954-11-20 | 1955-08-10 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
| DED21109A DE1009033B (de) | 1954-11-20 | 1955-08-18 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED19153A DE951329C (de) | 1954-11-20 | 1954-11-20 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE951329C true DE951329C (de) | 1956-10-25 |
Family
ID=39313368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED19153A Expired DE951329C (de) | 1954-11-20 | 1954-11-20 | Sand-, Erdfilter od. dgl. fuer Luftschutzraeume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE951329C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136898B (de) * | 1958-01-20 | 1962-09-20 | Draegerwerk Ag | Filter fuer Luftschutzraeume od. dgl. |
| DE3006647A1 (de) * | 1980-02-22 | 1981-08-27 | Gerhard 7000 Stuttgart Elli | Vorrichtung zum belueften von schutzraeumen |
-
1954
- 1954-11-20 DE DED19153A patent/DE951329C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136898B (de) * | 1958-01-20 | 1962-09-20 | Draegerwerk Ag | Filter fuer Luftschutzraeume od. dgl. |
| DE3006647A1 (de) * | 1980-02-22 | 1981-08-27 | Gerhard 7000 Stuttgart Elli | Vorrichtung zum belueften von schutzraeumen |
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