[go: up one dir, main page]

DE1008951B - Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben - Google Patents

Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben

Info

Publication number
DE1008951B
DE1008951B DES40111A DES0040111A DE1008951B DE 1008951 B DE1008951 B DE 1008951B DE S40111 A DES40111 A DE S40111A DE S0040111 A DES0040111 A DE S0040111A DE 1008951 B DE1008951 B DE 1008951B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threshing
drum
fan
conveyor
thresh
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES40111A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Fueglein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPEISER W FA
Original Assignee
SPEISER W FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPEISER W FA filed Critical SPEISER W FA
Priority to DES40111A priority Critical patent/DE1008951B/de
Publication of DE1008951B publication Critical patent/DE1008951B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei dem modernen Häckseldruschverfahren wird der Häcksler vor die Dreschmaschine gestellt, so daß die gehäckselten Garben zusammen mit den Körnern in die Dreschmaschine gelangen. Das gedroschene .Stroh wird dann in der Regel mit einem Strohgebläse weggeblasen. Als Häckseldrescher werden bisher Breitdrescher verwendet, weil der Bauer immer noch eine gewisse Menge Langstroh benötigt. Durch den gleichzeitigen Antrieb des Häckslers und der Breitdreschmaschine und durch die Tatsache, daß das Häckseln und Dreschen bei vielen Bauern in. einem Dorf gleichzeitig erfolgen, tritt infolge des hohen Stromverbrauchs eine Überlastung der elektrischen Versorgungsnetze ein. Das führt dazu, daß von Seiten der Elektrizitätswerke der Anschluß der weiteren für das Häckseldruschverfahren erforderlichen Motore nicht gestattet wird.
Infolgedessen liegt das Bedürfnis vor, das Häckseldruschverfahren mit einem geringeren Strombedarf durchführen zu können, was unter Fortfall der bisherigeii Breitdrescher möglich ist, weil für viele landwirtschaftliche Betriebe ein Bedürfnis an Langstroh nicht mehr vorhanden ist. Auch bei den sogenannten Feldhäckslern, die z. B. von einem Schlepper gezogen und von diesem durch Zapfwelle oder auch mit eigenem Aufbaumotor betrieben werden, ist es erwünscht, Motorkraft einzusparen, um kleinere und billigere Geräte herstellen zu können.
Es sind zwar bereits Häckselmaschinen bekannt, bei denen Gebläseflügel und Gebläseinnenwand mit Dreschwerkzeugen versehen sind,, um gehäckseltes Gut auszudreschen. Der Nachteil einer derartigen Konstruktion besteht jedoch darin, daß das durch die Ansaugöffnung eingesaugte Dreschgut zu einem großen Teil unausgedroschen das Gebläse verläßt. Bei empfindlichem Dreschgut, wie z. B. Hülsenfrüchten, ergibt sich dabei ein nicht tragbarer Körnerbruch. Die Drehzahl des Gebläses kann nämlich, um noch eine Förderwirkung zu erzielen, nicht in dem erforderlichen Maße gesenkt werden. Es sind auch noch Maschinen zum Zerkleinern und Dreschen bekanntgeworden, bei denen zwischen Schneidwerk und Hauptgebläse Dreschwerkzeuge angeordnet sind. Hierbei muß jedoch die Dreschvorrichtung verhältnismäßig klein gehalten werden, da einerseits der Durchmesser von Dreschvorrichtung und Gebläseflügel von der Ansaugöffnung des Gebläses abhängig ist und andererseits die Länge der Dreschwerkzeuge sehr beschränkt ist. Da die Dreschvorrichtung zum Ausdreschen eine bestimmte Umfangsgeschwindigkeit haben muß, ergibt sich durch das Verhältnis der Ansaugöffnung des Gebläses zum Durchmesser der Dreschwerkzeuge, das annähernd gleich sein muß, für den Gebläseflügel eine große Umfangsgeschwindig-Verwendung eines Trommelhäckslers
zum Dreschen oder Reiben
Anmelder:
Fa. W. Speiser, Göppingen (Württ.)
Georg Füglein, Göppingen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
keit, die körnerschädigend wirkt und unnötigen Kraftaufwand erfordert. Auch hier ist ein Anpassen der Drehzahl nicht möglich, da sonst das Gebläse keine Förderleistung mehr abgibt. Die beiden beschriebenen vorbekannten Konstruktionen sind aber außerdem nur für die beschriebenen Zwecke verwendbar und können nicht wahlweise für verschiedene Arbeiten eingesetzt werden.
Um die Nachteile der bisher verwendeten Maschinen auszugleichen, verwendet man erfindungsgemäß einen Trommelhäcksler mit einer im Trommelgehäuse unterhalb der Messertrommel gelagerten Fördereinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Gebläse zum Dreschen oder Reiben, wobei die Fördereinrichtung durch Mittel zum Dreschen oder Reiben des von der Messertrommel anfallenden gehäckselten Gutes ersetzt und das Gehäuse mit einem Austragstutzen versehen ist. Außer der Beseitigung der Mängel der bisherigen Konstruktionen ist eine derartige Maschine besonders rentabel, da sie für mehrere Zwecke ausgenutzt werden kann. Dieser Umstand ist insbesondere in der Landwirtschaft von erheblicher Bedeutung, da Spezialmaschinen verhältnismäßig teuer sind und ihre mehrfache Ausnutzung bereits die Anschaffungskosten erheblich senkt und ihren Wirtschaftlichkeitsgrad steigert.
In der Zeichnung sind rein schematisch eine bekannte und, die erfindungsgemäße Maschine in je einer Seiten- und einer Vorderansicht dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen bekannten Trommelhäcksler, bei dem in einem Gehäuse 1 oben eine Messertrommel 2 und darunter eine Fördereinrichtung 3 gelagert ist. Die Wellen der Messertrommel und der Fördereinrichtung liegen parallel. An das Gehäuse 1 ist seitlich ein Gebläsegehäuse 4 angeschlossen, wobei das Gebläserad 5 auf der Welle 6 der Fördereinrichtung 3 angeordnet ist. In der linken Hälfte der Fig. 1 sind
709 510/54
noch ein Transportband 7 und eine Förder- oder Einzugwalze 8 dargestellt, durch welche Mittel das Gut der Messertrommel zugeführt wird. Das gehäckselte Gut fällt aus der Trommel in die Fördereinrichtung und wird durch das Gebläse weitergeleitet.
In Fig. 2 ist erfindungsgemäß die oben beschriebene Fördereinrichtung 3 durch eine Dreschtrommel 9 ersetzt worden. Von der Messertrommel fällt das gehäckselte Gut unmittelbar auf die Dreschtrommel, durch deren Dreschkorb die Körner nach unten fallen. Für das gehäckselte Stroh ist am Gehäuse 1 ein Auswurfstutzen 11 vorhanden. Um bei dieser Ausführung den Kraftbedarf für das Gebläserad 5 zu ersparen, kann dasselbe ausgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verwendung eines Trommelhäcksler mit einer im Trommelgehäuse unterhalb der Messertrommel gelagerten Fördereinrichtung und einem dieser nachgeschalteten Gebläse zum Dreschen oder Reiben, wobei die Fördereinrichtung (3) durch Mittel zum Dreschen oder Reiben (9) des von der Messertrommel anfallenden gehäckselten Gutes ersetzt und das Gehäuse mit einem Austragstutzen (10) versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldung Sch 7709 II1/45 a;
    deutsches Gebrauchsmuster 1 670 657.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 510/54 5.57
DES40111A 1954-07-21 1954-07-21 Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben Pending DE1008951B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES40111A DE1008951B (de) 1954-07-21 1954-07-21 Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES40111A DE1008951B (de) 1954-07-21 1954-07-21 Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1008951B true DE1008951B (de) 1957-05-23

Family

ID=7483534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES40111A Pending DE1008951B (de) 1954-07-21 1954-07-21 Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1008951B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1670657U (de) * 1953-02-04 1954-01-21 Hans Ley Geblaesehaecksler.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1670657U (de) * 1953-02-04 1954-01-21 Hans Ley Geblaesehaecksler.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3000303B1 (de) Mähdrescher mit fahrerassistenzsystem
EP3298880B1 (de) Mähdrescher mit fahrerassistenzsystem
EP0058431B1 (de) Futtererntemaschine
DE2433948A1 (de) Ernte- und dreschmaschine
DE2622601A1 (de) Vorrichtung zum zerkleinern eines heuballens zu kurzgeschnittenem viehfutter
EP3158848B1 (de) Mähdrescher mit reinigungsentlüftung durch ein von der strohhäckslerwelle angetriebenes sauggebläse
DE69620646T2 (de) Anordnung für nähvorrichtung
EP0153621B1 (de) Trommelhäcksler mit einer Nachzerkleinerungseinrichtung
GB1046799A (en) Improvements relating to combined harvester-threshing machines
DE2228369C2 (de) Trommelhäcksler mit Gebläse
DE1008951B (de) Verwendung eines Trommelhaeckslers zum Dreschen oder Reiben
DE102020123939A1 (de) Rotierender siebkasten
AT201333B (de) Dreschmaschine mit Nachdresch-Vorrichtung
DE1756931U (de) Trommelhaecksler.
DE3345919C2 (de)
DE2854327A1 (de) Anordnung fuer den strohauswurf insbesondere an maehdreschern
EP2025218B1 (de) Konditioniereinrichtung für einen Feldhäcksler
DE102008040137B4 (de) Mähdrescher mit einem zwischen einer Schwadablageposition und einer Häckselposition bewegbaren Endlosförderer
DE1204138B (de) Motorisch angetriebenes Geblaese fuer lockeres, langfaseriges Foerdergut mit einem doppelt-wirkenden Laufrad
DE2422894A1 (de) Haeckselmaschine
DE102020112187A1 (de) Luftzuführung Strohhäcksler
DE19713296A1 (de) Rundballenhäcksler mit vertikal angeordnetem Unterflur-Gebläse
BE1023629B1 (de) Erntegutresteverteileinrichtung für einen Mähdrescher
DE1251570B (de) Ladewagen für landwirtschaftliche Güter mit einer Einrichtung zum Beladen und Entladen
DE1053848B (de) Anordnung zum Nachdreschen in einer Dreschmaschine