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DE100808C - - Google Patents

Info

Publication number
DE100808C
DE100808C DENDAT100808D DE100808DA DE100808C DE 100808 C DE100808 C DE 100808C DE NDAT100808 D DENDAT100808 D DE NDAT100808D DE 100808D A DE100808D A DE 100808DA DE 100808 C DE100808 C DE 100808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
shaft
thread
rotation
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT100808D
Other languages
English (en)
Publication of DE100808C publication Critical patent/DE100808C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/16Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der anzutreibenden Achse A sitzen zwei Zahnräder, von denen das gröfsere a (Fig. 1 und 2) das lose auf der Welle d sitzende Zahnrad g und so die mit letzterem fest verbundene Mitnehmerscheibe C direct in umgekehrter Richtung der Arbeitsmaschine antreibt.
Das kleinere Zahnrad b aber überträgt seine Bewegung auf die Wechselräder c und diese auf das Zahnrad B, das wie g lose auf der Welle d sitzt und gleichzeitig als Mitnehmerscheibe dient. Zu diesem Zweck ist das Rad B wie die Mitnehmerscheibe C mit vier Stiften versehen. Zwischen zweien dieser vier Mitnehmerstifte des Zahnrades -B wird der mit der Welle d fest verbundene Stift e, der mit einem Schlitz des Spreizringes E eine geradlinige Führung erhält, durch die Feder/gehalten. Wird nun die Welle A angetrieben, so. läuft das Mitnehmerrad B durch die Uebertragung der Bewegung des Rades b auf das Wechselgetriebe c, wie die Pfeile auf den Zahnrädern in Fig. 2 der Zeichnung andeuten, rechts herum. Die Welle d (Fig. 1, 2 und 4) mufs dieser Drehbewegung langsam folgen und mit ihr der in dem auf der Welle d sitzenden Futter h eingespannte Gewindebohrer.
Um nun das Arbeitsstück sicher und winklig auflegen zu können und gleichzeitig eine selbstthätige Rückwärtsdrehung des Gewindebohrers zu veranlassen, ist der Ansbhlag oder die Auflage D geschaffen.
Wie aus den Fig. 3 und 4 der Zeichnung ersichtlich ist, besteht dieser Anschlag aus zwei auf der Platte F befestigten Röhren D, in welchen sich die Stifte Z)1 (Fig. 4) verschieben. Diese Stifte tragen an ihren vorderen Enden die als Auflage' des Arbeitsstückes dienende Platte Z)2. In dieser Platte befindet sich ein Loch Z)3, durch welches sich der Gewindebohrer hindurchbewegt. Auf den Stiften D' sind Stellringe D4 angeordnet, vermittelst deren man die Tiefe des Gewindeschnittes einstellen kann.
Nachdem man· das Loch, in welches man unter Anwendung dieses Apparates Gewinde zu schneiden beabsichtigt, in das Arbeitsstück gebohrt hat, stelle man den Anschlag D mit Hülfe der Stellringe D* so ein, dafs die Entfernung zwischen den Ringen D4 und d,es vorderen Randes der Röhren Z) gleich der zu schneidenden Gewindetiefe ist; dabei ist zu beobachten, dafs höchstens zwei Gänge des Gewindebohrers zur leichteren Einführung in das mit Gewinde zu versehende Loch über die vordere Fläche der Auflage D2 hervorstehen dürfen und ferner die obengenannte Entfernung um so viel kürzer sein mufs, als wie der Gewindebohrer über die Auflage D2 hervorragt.
Setzt man nun den in der Drehbank eingespannten Apparat mit Hülfe des gewöhnlichen Mitnehmers in Bewegung und drückt das im Arbeitsstück befindliche Loch, in welches Gewinde geschnitten werden soll, gegen den langsam rechts laufenden Gewindebohrer, so schraubt sich dieser hinein. Das Arbeitsstück kommt auf die Platte D'2 zu liegen und schieben sich die mit der letzteren fest verbundenen Stifte D1 in die Röhren D so lange hinein, bis die Stellringe auf den vorderen Rand der Röhren Z) aufstofsen. Sofort zieht sich die Welle d nach vorn, da der Widerstand der Feder f überwunden ist, und der Stift e wird
von einem der vier Stifte der Mitnehmerscheibe C erfafst und, wie eingangs beschrieben, durch die Uebersetzung des Rades α auf g, welches mit der Mitnehmerscheibe C starr verbunden ist, in schnelllaufende linke Bewegung (oder Drehung) versetzt. Die mit dem Stift e fest verbundene Welle d mufs dieser Umdrehung folgen und mit ihr der Gewindebohrer, welcher sich etwa viermal schneller als beim Einschneiden aus dem Arbeitsstück herausschraubt. Die Feder _/ zieht hierauf die Welle d nach hinten und der Apparat nimmt seine ursprüngliche Stellung wieder ein. Auch kann die Feder f vermittelst einer Stellschraube so eingestellt werden, dafs der Mitnehmerstift e zwischen den beiden Mitnehmerscheiben B und C, wie aus Fig. ι ersichtlich, sich befindet, die Welle d stillsteht und erst durch Gegendrücken des Arbeitsstückes gegen den Gewindebohrer mit der Mitnehmerscheibe B, beim Ausschneiden mit C, durch den Anschlag D verbunden wird und der Gewindebohrer nach verrichteter Arbeit wieder stillsteht.
Die Stifte D1 kann man auch mit Schraubenfedern versehen und so ein selbsttätiges Vorschieben der Vorlage D bewirken; jedoch müssen dann die Schraubenfedern schwächer als die Feder f sein, die Stifte D{ geschlitzt und durch einen durch die Röhren D gehenden Keil geführt werden.
Die bei der Anwendung des Apparates in der Praxis entstehenden Vortheile sind sehr wesentliche. Vor allem spart man das häufige Wechseln der Drehrichtung der Arbeitsmaschine beim Gewindeschneiden, was einen unverkennbaren Vortheil gewährt, namentlich bei Arbeitsmaschinen, die durch mechanische Kraft angetrieben werden. Das Abbrechen des Gewindebohrers durch das Auflaufen auf den Grund des Loches wird vermieden, und endlich ist man hierdurch in der Lage, eine mindestens viermal so grofse Anzahl Gewinde in derselben Zeit zu schneiden, wie in der gewöhnlichen Arbeitsweise.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Von der Spindel einer Werkzeugmaschine in Umdrehung zu versetzende Gewindebohrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Verschiebung der den Gewindeschneidbohrer tragenden Spindel (d) nach der einen oder der anderen Richtung ein an derselben befestigter Stift (e) mit zwei nach verschiedenen Richtungen umlaufenden Getrieben (a g C und b c B) behufs Gewindeschneidens und Rücklaufs gekuppelt werden kann, ohne die Drehrichtung der Anlriebspindel zu ändern.
2. Gewindebohrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Widerlagsplatte (D2) für das zu bohrende Werkstück mittelst zweier Stangen. (D1) in zwei am Rahmen der Bohrvorrichtung befestigten Rohren (D) geführt wird, wobei durch Verschieben der auf den Stangen (D1) befindlichen Stellringe (Di) die zu schneidende Gewindelänge vorher bestimmt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT100808D Active DE100808C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE100808C true DE100808C (de)

Family

ID=371591

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT100808D Active DE100808C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE100808C (de)

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