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DE1007933B - Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle - Google Patents

Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle

Info

Publication number
DE1007933B
DE1007933B DED11475A DED0011475A DE1007933B DE 1007933 B DE1007933 B DE 1007933B DE D11475 A DED11475 A DE D11475A DE D0011475 A DED0011475 A DE D0011475A DE 1007933 B DE1007933 B DE 1007933B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
bellows
dust
socket
burner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED11475A
Other languages
English (en)
Inventor
August Malz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG filed Critical Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Priority to DED11475A priority Critical patent/DE1007933B/de
Publication of DE1007933B publication Critical patent/DE1007933B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/10Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only
    • F16L27/113Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a rigid sleeve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Brennstaubfeuerung, bei welcher der Brenner mit der Staubzuführung durch einen gelenkig befestigten Rohrstutzen verbunden ist, dessen Gelenkverbindung von einem Balgen umgeben ist. Sie besteht darin, daß an den Zwischenraum zwischen Gelenk und Balgen eine Leitung angeschlossen ist, durch welche Luft oder Inertgas mit höherem Druck einführbar ist, als er in dem Gelenkrohr herrscht.
Es ist bekannt, diie Bewegungen, die sich durch Wärmedehnungen zwischen Mühle und Brenner ergeben, durch biegsame Leitungen auszugleichen. Dazu sind verhältnismäßig große Leitungen erforderlich. In vielen Fällen ist es jedoch erwünscht, die Mühle möglichst unmittelbar mit dem Brenner zu verbinden. Daher wird die Mühle nahe der Feuerung aufgestellt. Wenn der befeuerte Dampferzeuger am Kesselgerüst aufgehängt ist, die Mühlen dagegen mit Rücksicht auf den erschütterungsfreien Gang auf Fundamenten befestigt werden, bestehen in Brennerhöhe Relativverschiebungen in lotrechter Richtung von 50 mm und mehr. Diese Relativverschiebungen könnten durch eine Stopfbüchsenanordnung im Mühlen-Ausblaserohr aufgenommen werden. Bei dem großen Durchmesser dieses Rohres von 300 bis 900 mm ist jedoch eine Packungsstopfbüchse1 nicht angebracht. Deshalb wurde bereits vorgeschlagen, die Flansche zweier beweglich zu verbindender Rohrleitungen durch Faltengelenke anzuschließen oder zu umgeben. Diese Maßnahmen waren bei der Übertragung flüssiger und gasförmiger Medien brauchbar, erwiesen sich jedoch für staubförmige und Ablagerungen bildende Materialien als unzweckmäßig, weil die Ablagerungen zwischen den Wellrohren, Bälgen, Membranen od. dgl. die Funktiotisfähigkeit der elastischen Verbindung verhinderten.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß in den Raum zwischen Staubrohr, Gelenk und Balgen Luft oder Inertgas mit höherem Druck, als er in dem Rohr herrscht, eingeblasen wird. Dais durch die Gelenkringschlitze in Strömungsrichtung des Brennstaubes in die Leitung eintretende gasförmige Medium verhindert auch bei einem größeren Ringspalt ein Eindringen des Brennstaubes in die Gelenke. Außerdem kann, wenn man Luft in den Ringspalt ainbläst, eine Erhöhung des Sauerstoffanteils im Brennstaub-Luft-Gemisch vor dessen Eintritt in die Brennkammer vorgenommen werden. Schließlich erzeugt die eintretende Luft, sofern die bewegliche Rohrverbindung im waagerechten Rohrstück vor den Brennern angeordnet ist, über der inneren Bodenfläche der Staubleitung eine höhere Strömungsgeschwindigkeit und verhindert so eine bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten des Brenn-Brennstaubfeuerung mit Einblasemühle
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Werke Aktien-Gesellschaft,
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
August Malz, Oberhausen (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
staub-Luft-Gemiscbes mögliche Staubablagerung in der Brenneröffnung. Bed waagerecht gelagertem Verbindungsrohr geht auch keine Bauhöhe für die gelenkige Rohrverbindung verloren.
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete elastische Rohrverbindung ist in
Abb. 1 im lotrechten Achsschnitt, in
Abb. 2 in einem waagerechten Teilschnitt dargestellt.
Das lotrechte Ausblaserohr 1 einer nicht dargestellten, mit Mahl trocknung arbeitenden Einblasemühle1 ist am oberen Ende durch einen Krümmer 2 und das Gelenkrohr 3 mit dem Brenner 4 der nicht dargestellten Feuerung verbunden. An dem Flansch 5 des Krümmers ist mittels Gegenflansch 6 der Rohrstutzen 7 befestigt. Sein Ende 8 ist außen leicht ballig ausgeführt und wird von dem übergeschobenen Rohrstück 9 überdeckt. Das andere Ende, 10, dieses Rohrstückes 9 ist wieder außen leicht ballig ausgebildet und steckt in dem Rohrstutzen 11, der durch Flansch 12 mit dem Gegenflansch 13 des Brainergehäuses 14 verbunden ist. Damit die Pfannengelenke entlastet sind, sind an das Stutzenende 8 bzw. 10 Drehzapfen 15 angeschweißt, auf welche das Rohr 3 bzw. der Stutzen 11 mittels nach außen offener Langlöcher 16 aufgesetzt wird.
Die Gelenkverbindungen sind mit Balgen umgeben. An dem Flansch 12 ist ein zylindrischer Ansatz 17 mit Hilfsflansch 18 befestigt und an diesem der Balgen 19, der wieder mit dem Flansch 20 des Schutzrohres 21 verbunden ist. Dieses trägt an, seinem anderen Ende den Flansch 22, mit dem der Balgen, 23 verbunden ist. Der Balgen 23 ist mit der Wand 24 des Ringgehäuses 25 verbunden, dessen andere Stirnwand der Flansch 6 bildet. In das Ringgehäuse 25 mündet ein Rohr 26 ein, in welchem höherer Druck herrscht als in dem Rohr 3 und das mit einer Luftquelle, etwa der Windleitung vor der Mühle, verbunden ist. Infolge
709 508i180
des herrschenden Überdruckes strömt die Luft durch das Rohr 26 in den Ringkanal 25 und durch die Öffnungen 27 in. der Wand 24 in den Ringraum 28 zwischen den Balgen 19, 23 und dem Rohr 21 einerseits und dem Rohr 9 andererseits. Die Luft strömt durch die nicht luftdichten Pfannengelenke 8 und 10 in das Rohr 3 bzw. den Stutzen 11 und verhindert dadurch das Eindringen von Staub in die Pfannengelenke.
Der Luftraum 28 wirkt zugleich als Isoliermantel, so daß an der Gelenkverbindung die in dem Rohr 1 ίο vorhandene Ausfütterung entbehrlich., ist. Wenn sich der Feuerraum mit dem Brennergehäuse 14 in lotrechter Richtung bewegt, werden, das Rohr 3 und die Zapfen 15 verschwenkt. Treten außerdem Längenänderungen in Achsrichtung auf, so werden sie durch die Langlöcher 16 ausgeglichen. Dar Schnittpunkt der Achsen der Zapfen 15 mit der Rohrachse müßte theoretisch der Krümmungsmittelpunkt der Wölbungen 8 bzw. 10 sein, sofern das Spiel sehr knapp ist, was der Fall sein müßte, wenn keine Spülluft angewandt wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Brennstaubfeuerung, bei welcher der Brenner mit der Staubzuführung durch einen, gelenkig befestigten Rohrstutzen verbunden, ist, dessen Gelenkverbindung von einem Balgen umgeben, ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zwischenraum zwischen Gelenk und Balgen eine Leitung angeschlossen ist, durch welche Luft oder Inertgas mit höherem Druck einführbar ist, als er in dem Gelenkrohr herrscht.
2. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Balgen zweier Gelenke durch ein Rohr miteinander verbunden sind.
3. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen mittels Zapfen in Langlöchern der anschließenden Rohre gelagert ist.
4. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen durch Pfannengelenke einerseits mit dem Mühlensteigrohr, andererseits mit dem Brennerstutzen verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 698 233;
schweizerische Patentschrift Nr. 251 730;
französische Patentschrift Nr. 721 531;
britische Patentschrift Nr. 313 225;
USA-Patentschrift Nr. 1 204 631;
»Die AEG-Kohlenstaublokomotive«, Januar 1928, .12.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 508/180 4.57
DED11475A 1952-01-31 1952-01-31 Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle Pending DE1007933B (de)

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DE (1) DE1007933B (de)

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