DE1007933B - Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle - Google Patents
Brennstaubfeuerung mit EinblasemuehleInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L27/113—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a rigid sleeve
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Brennstaubfeuerung, bei welcher der Brenner mit der Staubzuführung
durch einen gelenkig befestigten Rohrstutzen verbunden ist, dessen Gelenkverbindung von einem
Balgen umgeben ist. Sie besteht darin, daß an den Zwischenraum zwischen Gelenk und Balgen eine
Leitung angeschlossen ist, durch welche Luft oder Inertgas mit höherem Druck einführbar ist, als er
in dem Gelenkrohr herrscht.
Es ist bekannt, diie Bewegungen, die sich durch Wärmedehnungen zwischen Mühle und Brenner ergeben,
durch biegsame Leitungen auszugleichen. Dazu sind verhältnismäßig große Leitungen erforderlich.
In vielen Fällen ist es jedoch erwünscht, die Mühle möglichst unmittelbar mit dem Brenner zu
verbinden. Daher wird die Mühle nahe der Feuerung aufgestellt. Wenn der befeuerte Dampferzeuger am
Kesselgerüst aufgehängt ist, die Mühlen dagegen mit Rücksicht auf den erschütterungsfreien Gang auf
Fundamenten befestigt werden, bestehen in Brennerhöhe Relativverschiebungen in lotrechter Richtung
von 50 mm und mehr. Diese Relativverschiebungen könnten durch eine Stopfbüchsenanordnung im
Mühlen-Ausblaserohr aufgenommen werden. Bei dem großen Durchmesser dieses Rohres von 300 bis
900 mm ist jedoch eine Packungsstopfbüchse1 nicht angebracht. Deshalb wurde bereits vorgeschlagen, die
Flansche zweier beweglich zu verbindender Rohrleitungen durch Faltengelenke anzuschließen oder zu
umgeben. Diese Maßnahmen waren bei der Übertragung flüssiger und gasförmiger Medien brauchbar,
erwiesen sich jedoch für staubförmige und Ablagerungen bildende Materialien als unzweckmäßig, weil
die Ablagerungen zwischen den Wellrohren, Bälgen, Membranen od. dgl. die Funktiotisfähigkeit der
elastischen Verbindung verhinderten.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß in den Raum zwischen Staubrohr,
Gelenk und Balgen Luft oder Inertgas mit höherem Druck, als er in dem Rohr herrscht, eingeblasen
wird. Dais durch die Gelenkringschlitze in Strömungsrichtung des Brennstaubes in die Leitung eintretende
gasförmige Medium verhindert auch bei einem größeren Ringspalt ein Eindringen des Brennstaubes
in die Gelenke. Außerdem kann, wenn man Luft in den Ringspalt ainbläst, eine Erhöhung des Sauerstoffanteils
im Brennstaub-Luft-Gemisch vor dessen Eintritt in die Brennkammer vorgenommen werden.
Schließlich erzeugt die eintretende Luft, sofern die bewegliche Rohrverbindung im waagerechten Rohrstück
vor den Brennern angeordnet ist, über der inneren Bodenfläche der Staubleitung eine höhere
Strömungsgeschwindigkeit und verhindert so eine bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten des Brenn-Brennstaubfeuerung
mit Einblasemühle
Anmelder:
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Deutsche Babcock & Wilcox-Dampfkessel-
Werke Aktien-Gesellschaft,
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
Oberhausen (RhId.), Duisburger Str. 375
August Malz, Oberhausen (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
staub-Luft-Gemiscbes mögliche Staubablagerung in
der Brenneröffnung. Bed waagerecht gelagertem Verbindungsrohr geht auch keine Bauhöhe für die gelenkige
Rohrverbindung verloren.
Eine gemäß der Erfindung ausgebildete elastische Rohrverbindung ist in
Abb. 1 im lotrechten Achsschnitt, in
Abb. 2 in einem waagerechten Teilschnitt dargestellt.
Das lotrechte Ausblaserohr 1 einer nicht dargestellten,
mit Mahl trocknung arbeitenden Einblasemühle1 ist am oberen Ende durch einen Krümmer 2
und das Gelenkrohr 3 mit dem Brenner 4 der nicht dargestellten Feuerung verbunden. An dem Flansch 5
des Krümmers ist mittels Gegenflansch 6 der Rohrstutzen 7 befestigt. Sein Ende 8 ist außen leicht
ballig ausgeführt und wird von dem übergeschobenen Rohrstück 9 überdeckt. Das andere Ende, 10, dieses
Rohrstückes 9 ist wieder außen leicht ballig ausgebildet und steckt in dem Rohrstutzen 11, der durch
Flansch 12 mit dem Gegenflansch 13 des Brainergehäuses
14 verbunden ist. Damit die Pfannengelenke entlastet sind, sind an das Stutzenende 8 bzw. 10
Drehzapfen 15 angeschweißt, auf welche das Rohr 3 bzw. der Stutzen 11 mittels nach außen offener Langlöcher
16 aufgesetzt wird.
Die Gelenkverbindungen sind mit Balgen umgeben. An dem Flansch 12 ist ein zylindrischer Ansatz 17 mit
Hilfsflansch 18 befestigt und an diesem der Balgen 19, der wieder mit dem Flansch 20 des Schutzrohres
21 verbunden ist. Dieses trägt an, seinem anderen Ende den Flansch 22, mit dem der Balgen, 23 verbunden
ist. Der Balgen 23 ist mit der Wand 24 des Ringgehäuses 25 verbunden, dessen andere Stirnwand der
Flansch 6 bildet. In das Ringgehäuse 25 mündet ein Rohr 26 ein, in welchem höherer Druck herrscht als
in dem Rohr 3 und das mit einer Luftquelle, etwa der Windleitung vor der Mühle, verbunden ist. Infolge
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des herrschenden Überdruckes strömt die Luft durch das Rohr 26 in den Ringkanal 25 und durch die Öffnungen
27 in. der Wand 24 in den Ringraum 28 zwischen den Balgen 19, 23 und dem Rohr 21 einerseits
und dem Rohr 9 andererseits. Die Luft strömt durch die nicht luftdichten Pfannengelenke 8 und 10 in das
Rohr 3 bzw. den Stutzen 11 und verhindert dadurch das Eindringen von Staub in die Pfannengelenke.
Der Luftraum 28 wirkt zugleich als Isoliermantel, so daß an der Gelenkverbindung die in dem Rohr 1 ίο
vorhandene Ausfütterung entbehrlich., ist. Wenn sich der Feuerraum mit dem Brennergehäuse 14 in lotrechter
Richtung bewegt, werden, das Rohr 3 und die Zapfen 15 verschwenkt. Treten außerdem Längenänderungen
in Achsrichtung auf, so werden sie durch die Langlöcher 16 ausgeglichen. Dar Schnittpunkt der
Achsen der Zapfen 15 mit der Rohrachse müßte theoretisch der Krümmungsmittelpunkt der Wölbungen 8
bzw. 10 sein, sofern das Spiel sehr knapp ist, was der Fall sein müßte, wenn keine Spülluft angewandt wird.
Claims (4)
1. Brennstaubfeuerung, bei welcher der Brenner mit der Staubzuführung durch einen, gelenkig befestigten
Rohrstutzen verbunden, ist, dessen Gelenkverbindung von einem Balgen umgeben, ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Zwischenraum zwischen Gelenk und Balgen eine Leitung angeschlossen
ist, durch welche Luft oder Inertgas mit höherem Druck einführbar ist, als er in dem Gelenkrohr
herrscht.
2. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Balgen zweier Gelenke
durch ein Rohr miteinander verbunden sind.
3. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen mittels
Zapfen in Langlöchern der anschließenden Rohre gelagert ist.
4. Brennstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen durch
Pfannengelenke einerseits mit dem Mühlensteigrohr, andererseits mit dem Brennerstutzen verbunden
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 698 233;
schweizerische Patentschrift Nr. 251 730;
französische Patentschrift Nr. 721 531;
britische Patentschrift Nr. 313 225;
USA-Patentschrift Nr. 1 204 631;
»Die AEG-Kohlenstaublokomotive«, Januar 1928, .12.
Deutsche Patentschrift Nr. 698 233;
schweizerische Patentschrift Nr. 251 730;
französische Patentschrift Nr. 721 531;
britische Patentschrift Nr. 313 225;
USA-Patentschrift Nr. 1 204 631;
»Die AEG-Kohlenstaublokomotive«, Januar 1928, .12.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 508/180 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED11475A DE1007933B (de) | 1952-01-31 | 1952-01-31 | Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED11475A DE1007933B (de) | 1952-01-31 | 1952-01-31 | Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007933B true DE1007933B (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=7033768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED11475A Pending DE1007933B (de) | 1952-01-31 | 1952-01-31 | Brennstaubfeuerung mit Einblasemuehle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007933B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB313225A (en) * | 1928-03-19 | 1929-06-13 | James John Cantley Brand | Improvements in or relating to the utilisation of pulverulent or powdered carbonaceous materials in boiler furnaces |
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-
1952
- 1952-01-31 DE DED11475A patent/DE1007933B/de active Pending
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