DE528801C - Dampfkesselfeuerung, insbesondere fuer fluessige, staub- oder gasfoermige Brennstoffe - Google Patents
Dampfkesselfeuerung, insbesondere fuer fluessige, staub- oder gasfoermige BrennstoffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
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Description
- Dampfkesselfeuerung, insbesondere für flüssige, staub- oder gasförmige Brennstoffe Bei Dampfkesseln, die durch flüssigen, staub- oder gasförmigen Brennstoff beheizt werden, hat man bereits die Erstluft durch Düsen in der Weise in die Brennkammer eingeblasen, daß ein um die Brennstrahlachse kreisender Luftwirbel entsteht, in den der Brennstoff eingegeben wird. Die Verwendung von Luftdüsen, die an der Eintrittstelle des Brennstoffes in die Brennkammer einen kreisenden Wirbel hervorrufen, hat aber, auch wenn man die Luftzufuhr z. B. durch jalousieartige Klappen regelt, den übelstand, daß dort, wo die Wirkung des Luftwirbels aufhört, die Brennstoffteilchen nach außen gegen die Brennkammerwand geschleudert werden. Es ist deshalb vorgeschlagen worden, nicht nur die Erstluft durch Wirbeldüsen einzublasen, sondern den Luftwirbel über den ganzen Verbrennungsweg der Brennstoffteilchen dadurch aufrechtzuerhalten, daß man auch die Zweitluft durch Düsen einführt. die eine um die Brennstrahlachse kreisende Bewegung hervorrufen.
- Die Erfindung bezweckt nun, den Einströmwinkel der Zweitluft durch schwenkbare Lagerung der Zweitluftdüsen um zur Brennstrahlachse parallele Achsen in zu der Hauptfortbewegung des Brenngemisches senkrecht liegenden Ebenen den sich ändernden Verhältnissen anzupassen. Ändert sich nämlich die Kesselbelastung und damit die zuzuführende Brennstoffmenge, so ändert sich naturgemäß auch die Menge der zuzuführenden Verbrennungsluft, um das gleiche Mischungsverhältnis aufrechtzuerhalten. Da der Kessel für eine Normallast berechnet ist, so ist bei den früheren Ausführungen die Durchwirbelung des Brennstoffes mit der Zweitluft auch entsprechend der Normallast vorgesehen. Sie ist nicht mehr richtig, wenn die Kesselbelastung über den Normalwert ansteigt oder unter ihn absinkt. Durch Anwendung der schwenkbaren Düsen dagegen läßt sich in jedem Falle der günstigste Luftwirbel einstellen. Diese Einstellung ist auch wertvoll bei Änderung der Brennstoffsorte. Die auf das Brennstoffteilchen auszuübende Zentripetalkraft ist abhängig von der Masse der Brennstoffteilchen. je größer diese ist, um so größer muß auch die Zentripetalkraft sein und umgekehrt. Durch Wahl des entsprechenden Einströmwinkels der Zweitluft kann man bei jeder Brennstoffsorte die gewünschte Zentripetalkraft auf das Brennstoffteilchen ausüben und dadurch ein Absetzen unverbrannter Teile auf den Kesselwänden verhindern.
- Zu diesem Zwecke kann man z. B. mehrere schwenkbare Düsengruppen für die Zweitluft vorsehen, die verschiedene Düsenwinkel besitzen. Je nach dem Belastungszustand des Kessels wird die eine oder die andere Düsengruppe eingeschaltet. Man kann aber auch mit einer einzigen schwenkbaren Düsengruppe arbeiten. Dabei kann entweder jede Düse für sich schwenkbar sein, oder man faßt sie zusammen, so- daß alle Düsen oder die in einer Gruppe vereinigten gleichzeitig entsprechend der gewollten Durchwirbelung verstellt werden.
- Bei Herdöfen mit Gasfeuerung hat man allerdings auch bereits die Mundstücke für die Zuführung der Verbrennungsluft in derselben Weise wie die für das Gas verstellbar angeordnet. Durch diese Verstellung soll jedoch die Einfallrichtung des Gas- und Luftstromes so zueinander geändert werden, daß beim Zusammentreffen der beiden Ströme im Brennraum eine längere oder kürzere, die Länge der Brennzone regelnde Flamme entsteht. Andererseits hat man bei Kohlenstaubfeuerungen schon die Zweitluftdüsen schwenkbar gemacht, doch liegen dort die Schwenkachsen quer zur Fortbewegungsrichtung des Brenngemisches, so daß eine Wirbelbewegung des Gemisches um die Fortbewegungsachse herum durch die Zweitluft nicht eintritt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Abb. r bis 3 eine schwenkbare Luftdüse in Draufsicht, Längs- und Querschnitt.
- Vor einer den Strahlungsraum des Kessels nach außen abschließenden Wärmefangplatte 2 sind die wasserführenden Rohre i angeordnet. In einer Aussparung der Wärmefangplatte ist zwischen den Rohren eine Düse 3 schwenkbar gelagert, durch welche Luft in den Strahlungsraum eingeblasen wird. Die Düse ist in kegeligen Zapfen 4 und 5 gelagert, die, um die Drehpunkte der Einwirkung der Hitze zu entziehen, außerhalb des Strahlungsraumes angeordnet sind. Um eine gute Abdichtung zu erzielen, sind die Außenflächen der Düse zylindrisch gehalten, während die Platte 3 entsprechende hohlzylindrische Flächen 6 besitzt. 7 ist das Hebelwerk zur Drehung der Düse um die Achsen 4, 5.
- In den Abb. 4 und 5 ist die Anordnung von schwenkbaren Düsen in einem Schachtkessel zur Darstellung gebracht.
- Der ringförmig ausgeführte Schacht i, der von einem an eine Luftleitung 12 angeschlossenen Ringmantel ? umgeben ist, ist im Innern allseitig mit Rohren 9 ausgekleidet, die an ihren Enden io und i i mit Wasser oder Dampf führenden Ringbehältern verbunden sind. Der Brennstoff wird in flüssigem, staub-oder gasförmigem Zustand durch die Düse 3 eingeführt. Die Erstluft wird dem Brennstoff durch die Rohre 2 zugesetzt, die von einer an eine Luftpumpe angeschlossenen Leitung 13 abzweigen und durch die Decke hindurchgeführt sind. Zwischen den Rohren sind die schwenkbaren Zweitluftdüsen 5, wie aus Abb. 5 zu ersehen ist, radial angeordnet. Wird der Kessel in Betrieb genommen, so werden diese Düsen so verstellt, daß sie mit der Zvlinderwand einen spitzen Winkel bilden. Die durch sie eingeführte Zweitluft erzeugt dann eine um die Brennkammerachse kreisende Wirbelbewegung. Damit diese Strömung der Zweitluft in Flammenrichtung abnimmt, verkleinern sich die Durchflußquerschnitte der Düsen nach dem Schachtunterteil. Auch empfiehlt es sich, die untereinanderliegenden Düsen miteinander zu kuppeln, um sie gemeinsam im gleichen Winkel verstellen zu können.
Claims (3)
- hA'I'KN'I'ANSI'ItliCll P:: i. Dampfkesselfeuerung, insbesondere für flüssige, staub- oder gasförmige Brennstoffe, mit einer Brennkammer, deren Achse mit der Brennstrahlachse übereinstimmt und in die die Zweitluft durch Düsen so eingeführt wird, daß sie eine Wirbelbewegung um die Brennstrahlachse hervorruft, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweitluftdüsen um zur Brennstrahlachse parallele Achsen schwenkbar sind.
- 2. Dampfkesselfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der in der Strömungsrichtung der Feuergase aufeinanderfolgenden Luftdüsen sich verringern.
- 3. Dampfkesselfenerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Düsen zu einer Düsengruppe zusammengefaßt und gemeinsam verstellbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75955D DE528801C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Dampfkesselfeuerung, insbesondere fuer fluessige, staub- oder gasfoermige Brennstoffe |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE528801C true DE528801C (de) | 1931-07-03 |
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ID=7505760
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES75955D Expired DE528801C (de) | 1926-08-28 | 1926-08-28 | Dampfkesselfeuerung, insbesondere fuer fluessige, staub- oder gasfoermige Brennstoffe |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE528801C (de) |
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1926
- 1926-08-28 DE DES75955D patent/DE528801C/de not_active Expired
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