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DE1007776B - Verfahren zur Herstellung von N-substituierten 16-Aminosteroiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-substituierten 16-Aminosteroiden

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Publication number
DE1007776B
DE1007776B DESCH9562A DESC009562A DE1007776B DE 1007776 B DE1007776 B DE 1007776B DE SCH9562 A DESCH9562 A DE SCH9562A DE SC009562 A DESC009562 A DE SC009562A DE 1007776 B DE1007776 B DE 1007776B
Authority
DE
Germany
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pregnen
hydroxide
solution
group
substituted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH9562A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Emanuel B Hershberg
Dr Temple Clayton
Dr David H Gould
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck Sharp and Dohme LLC
Original Assignee
Schering Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Corp filed Critical Schering Corp
Publication of DE1007776B publication Critical patent/DE1007776B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von N-substituierten 16-Aminosteroiden Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von in 16-Stellung durch Stickstoff substituierten Steroiden, die man durch Anlagerung von organischen Aminen an in 16-Stellung ungesättigte Steroide, deren 16,17ständige Doppelbindung durch ein mit einem elektronegativen Atom, wie Stickstoff, Sauerstoff oder Schwefel, in doppelter oder dreifacher Bindung ver--knüpftes Kohlenstoffatom 20 auf Grund der in Konjugation befindlichen Mehrfachbindungen aktiviert ist erhält. Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen besitzen entweder selbst eine physiologische Wirkung oder können als Zwischenprodukte zur Herstellung von therapeutisch wirksamen Steroiden verwendet werden.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren Verbindungen können in den Stellungen 4, 5, 7, 9 und 11 gesättigt oder ungesättigt sein und als Substituenten eine oder mehrere Hydroxyl- oder Carbonylgruppen oder deren Derivate an einem oder mehreren der Kohlenstoffatome 2, 3, 5, 6, 7, 11, 12 und 21 enthalten.
  • Da viele natürliche Steroide von weitgehend verschiedener und wertvoller pharmakologischer Wirksamkeit am 16ständigen Kohlenstoffatom durch andere als Kohlenstoffatome substituiert sind, war es daher wünschenswert, diese oder ähnliche Stoffe aus leicht zugänglichen Ausgangsverbindungen synthetisch darzustellen.
  • Erfindungsgemäß werden in der 16-Stellung ungesättigte Steroide, deren 20ständiges Kohlenstoffatom durch eine ungesättigte Bindung mit einem elektronegativen Atom verknüpft ist, das auch ein Teil einer aus mehreren Atomen bestehenden Gruppe sein kann, mit Aminen verschiedener Art in Gegenwart eines Katalysators umgesetzt. Es können- weiterhin Seitenketten, die in anderen physiologisch wirksamen Steroiden enthalten sind, an das Steroid angelagert werden. Diese sind jedoch nicht mit dem 16ständigen Kohlenstoffatom verknüpft.
  • Ebenso können Substituenten eingeführt werden, die als solche bereits physiologisch wirksam sind und in Verbindung mit dem Steroidmolekül pharmakologisch wertvolle Verbindungen ergeben.
  • Es ist bereits bekannt, daß synthetisch hergestellte Zwischenprodukte von Aminen der Veratrin- und Solanidinreihe hinsichtlich ihrer pharmakologischen Wirkung an die der natürlichen Alkaloide heranreichen (C. Uhle: Journ. Amer. Chem. Soc., Bd. 73, 1951, S.883). Die beschriebenen Verbindungen sind aber am Kohlenstoffatom 20 substituiert, und zwar sind die Substituenten durch eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung mit dem Steroidkern verknüpft, während das Verfahren der vorliegenden Erfindung Verbindungen mit einer Kohlenstoff- Stickstoff- Kohlenstoff - Bindung am Kohlenstoffatom 16 liefert. Es war daher nicht zu erwarten, daß ein Substituent, der, in der 20-Stellung über eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung mit dem Steroidrest verknüpft, eine bestimmte Wirkung herbeiführt, ähnliche Eigenschaften auch bei einer Verbindung bewirkt, in deren Molekül er sich in der 16-Stellung, und über eine Kohlenstoff-Stickstoff-Kohlenstoff-Bindung verknüpft, befindet.
  • Überraschenderweise sind aber die pharmakologischen Eigenschaften solcher Verbindungen gegenüber den bereits beschriebenen ganz erheblich besser, wie ein Vergleich erkennen läßt.
  • Krayer und Mitarbeiter (Journ. Experim. Therapy, Bd. 102, 1951, S. 261) berichten über die herzschlagverlangsamende Wirkung des 20-(5'-Methyl-2'-piperidyl)-i15-pregnen-3p, 20-diols (I) - einer der von C. Uhle (vgl. die vorstehenden Ausführungen) beschriebenen Verbindungen -, daß sie gegenüber der herzschlagbeschleunigenden Wirkung des Adrenalins am isolierten Hundeherzen von der Größenordnung des Jervins, d. h. etwa 1135 bis 1/50 von der des Veratramins ist. Die Dosis für die vollständige Unterdrückung der herzschlagbeschleunigenden Wirkung des Adrenalins liegt zwischen 25 und 50 mg.
  • Eine blutdrucksenkende oder antiarrhytmische Wirkung dieser Stoffe ist nicht nachgewiesen worden. Es wurde gefunden, daß eine solche diesen Stoffen auch nicht zukommt.
  • Außerdem wurde festgestellt, daß die dem Adrenalin entgegengesetzte Wirkung der Verbindung (1) beim Hund nur 1/80 derjenigen von Veratrum viride (dessen Hauptbestandteil das Veratramin bildet) beträgt; es wurde eine Mindestgabe von 250 mg benötigt.
  • Bakteriologisch gesehen ist die Verbindung (I) in einer Konzentration 1: 5000 völlig unwirksam gegenüber Streptococcus aureus, Mycoderma smegmatis, Bacillus subtilis, Escherichia coli, Pennicillium aeruginosa und Trichophytes lnentogrophytes.
  • Die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten Verbindungen können nun nicht direkt mit der Verbindung (1) verglichen werden, da diese als Gemisch der schwierig zu reinigenden Stereoisomeren vorlag, während die zuerst genannten Verbindungen leicht stereochemisch rein gewonnen werden können.
  • Soweit Vergleiche möglich sind, wurde jedoch folgendes festgestellt: 16-Cyclohexylaminoallopregnan-3ß,20-diol zeigte eine pulsverlangsamende Wirkung von 1/10 bis 1/20 derjenigen des Veratramins, d.h., 0,5 mg/kg oder 5 bis 10 mg je Hund waren ausreichend. Diese Dosis liegt dreibis fünfmal niedriger als die bei der Verwendung der Verbindung (1) erforderliche. Ferner verursachen Veratramin und die Verbindung (I) so heftige toxische Nervensymptome, daß sie nur bei narkotisierten Tieren angewandt werden können. Die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten Verbindungen sind dagegen in therapeutischen Dosen völlig frei von derartigen toxischen Dlebenwirkungen und können selbst am Menschen angewandt werden. Darüber hinaus beugen sie in Dosen von 1 bis 2 mg/kg Herzarrhythmien vor oder beseitigen sie, eine Wirkung, die bei der Verbindung (I) nicht beobachtet worden ist. Andere im Rahmen dieser Erfindung dargestellte Verbindungen besitzen diese antiarrhythmische Wirkung in gleichem oder noch höherem Maße, z. B. das 16-(3'-Diäthylaminopropylamino)-5-pregnen-3jB-ol-20-on und das 16-(3'-Oxypropylamino)-5-pregnen-3,B-ol-20-on. Andere nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Verbindungen zeigen die herzschlagveriangsamende Wirkung bereits bei einer Dosis von 1 mg/kg oder weniger, z B. das 16-Cyclohexylamino - 5 - pregnen - 3 - ol - 20 - on und das 16-Piperidino-5-pregnen-3ß-ol-20-on. Die zuletzt genannte Verbindung besitzt ferner bei Hunden blutdrucksenkende Eigenschaften, und zwar in Dosen von 0,5 bis 2 mg/kg. Diese Wirkung kann durch die Verbindung (I) nicht hervorgerufen werden.
  • Schließlich kommt den Verbindungen, die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt werden können, auch noch eine konservierende Wirkung zu, denn sie besitzen bakteriostatische Eigenschaften gegenüber allen Hauptklassen von Mikroorganismen, wie die folgenden Beispiele zeigen.
  • Es wurden von 16-Benzylamino-5-pregnen-3ß-ol-20-on in der jeweiligen Verdünnung gehemmt: Escherichia coli bei 1 10, Streptococcus aureus bei 5 . 104, Bacillus subtilis bei 4. 10, Mycoderma Albicans bei 2 104, Mycoderma smegmatis bei 2-104 und Trichophytes mentogrophytes bei 1. 10.
  • Aus dieser Gegenüberstellung ergibt sich deutlich, daß die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung her stellbaren Verbindungen den bekannten, am Kohlenstoffatom 20 substituierten Steroiden in der physiologischen Wirkung erheblich überlegen sind und ihnen gegenüber ganz andere, bedeutend wertvollere Eigenschaften besitzen.
  • Die für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Ausgangsverbindungen sind in 16(17)-Stellung hunger sattigte Cyclopeutanopolyhydrophenanthrene, die in der 20>SteUung den folgenden Bau aufweisen: lAsandRshabenbeispielsweisedienachstehendeBedeutung: R und R3 können jedoch zusammen auch N bedeuten.
  • In diesen Formeln steht R entweder für Wasserstoff oder einem Kohlenwasserstoffrest, wie einen Alkyl oder Arylrest; R1 steht ebenfalls filr einen Kohlenwasserstoffrest, wie einen Alkyl- oder Arylrest; Hal bedeutet ein Halogen, wie Chlor oder Brown.
  • Die an das Sohlenstoffatom 17 gebundene Seitenkette llmfat z.B Nitril-, Carboxyl-, Ester, Amine, Aldehyd, Alkyloxiul., Hydrazon-, Sernicarbazou- oder Thiosemicarbazongruppen, Die bevorzugten Ausgangsverbindungen für das erfindungsgemäße Verfahren entsprechen den allgemeinen Formeln in denen X' eine niedriglalolekulare Alkylgruppe bedeutet, die gegebeaenfalls durch eine Hydroxyl oder eine durch Hydrolyse in eine solche umwandelbare Gruppe substü tariert ist, z.B. eine Ester oder Äthergruppe, wie eiue Acetoxy-, Propionoxy-, Valeroxy-, Benzoy-loxy- oder Furoyloxy-, Methoxy- oder Benzoxygruppe; R4 bedeutet eine Hydroxyl- oder eine durch Hydrolyse in eine Hydroxylgruppe umwandelbare Gruppe der vorstehend genannten Art. Die gestrichelten Linien kennzeichnen die Gegenwart bzw. Abwesenheit einer Doppelbindung am Kohlenstoffatom 5. Die Ausgangsverbindungen können aber auch an anderen Stellen des Kernes, z.B. in den Stellungen 7, 11 und 12, Substituenten, wie = O oder -OH, enthalten.
  • Es ist bereits bekannt, daß a, ß-ungesättigte Ketone Amine anlagern können (vgl. Houben-Weyl, Die Methoden der organischen Chemie, 3. Auflage, 1925, Bd. 2, S. 997 und 1002). Diese Reaktion ist jedoch nur für solche Verbindungen dort beschrieben worden, bei denen die zur Carbonylgruppe a,l3-ständigen Kohlenstoffatome kettenförmig gebunden sind. Es war dagegen nicht vorauszusehen, daß die Reaktion auch bei solchen ungesättigten Ketonen, bei denen die zur Carbonylgruppe in a, fl-Stellung befindlichen Kohlenstoffatome in einem Steroidkern stehen, während die Carbonylgruppe einer Seitenkette angehört, zumal gewisse Stellungen des Steroidmoleküls sterisch gehindert sind.
  • Es wurde jedoch überraschenderweise gefunden, daß die Anlagerung von Aminen an Steroide nach dem erfindungsgemäßen Verfahren glatt erfolgt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird z.B. durch die folgenden Formeln erläutert:
    A. C-N R CN
    H3C J HC /\cIJ) R
    I~NH R1 yNH
    C ~~ t wäßrige KOH H3C I
    tert. Butanol MMM
    CH3COOZ#M ¼M H-
    CH8
    I
    CO
    HBC I R
    CH8MgBr> \t/>N R1
    HO- MM'¾Y
    in denen R Wasserstoff, einen Alkyl- oder Arylrest und R1 Wasserstoff oder einen Alkylrest bedeutet; R und R zusammen können - (C H2) sein.
    B, Cl H3 Cl H3
    H8C C=N-R1 H8C C=N-R1
    RNH2 lC/4 RNHa , M#NHR
    H3C | ; CholinhydroxydinDioxan H3C F
    yMMMM MM MM
    HO</\/ \/\i
    in denen R Wasserstoff, einen Alkyl- oder Arylrest und R1 einen Alkyl- oder Arylrest bedeutet.
  • Im weiteren Sinne können nach dem Verfahren der Erfindung Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel dargestellt werden: in der R Wasserstoff, einen vorzugsweise niedermoleku- laren Alkylrest, wie einen Methyl-, Äthyl- oder Propylrest, einen Zuckerrest oder eine aliphatische oder aromatische Acylgruppe, wie eine Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-, Isobutyryl-, Methyläthylacetyl-, Isovaleryl-, Benzoyl- oder Veratroylgruppe, bedeutet; Y steht für
    OH O-Acyl / H
    =0,
    \ \ odery
    H H H
    wobei - Acyl die gleichen Gruppen, die vorstehend bereits genannt werden, umfaßt. Z ist ein Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder ein gesättigter, Stickstoff enthaltender heterocyclischer Rest, der durch das Stickstoffatom an das Steroidgerüst gebunden ist, wobei sich im Falle des heterocyclischen Restes der verbindende Stickstoff im heterocyclischen Ring befindet. X, X zusammen sind ein a- oder ständiges Wasserstoffatom und eine Hydroxylgruppe; Wasserstoff und eine Hydroxylgruppe; Sauerstoff oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung; X' bedeutet entweder Wasserstoff oder - OR, wobei R die vorstehend genannte Bedeutung hat.
  • Eine besonders brauchbare, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbare Gruppe von Verbindungen entspricht der folgenden allgemeinen Formel: in der R und Z die vorstehend genannte Bedeutung haben.
  • Die gestrichelten Linien in den Formeln deuten die Gegenwart bzw. Abwesenheit von Doppelbindungen an.
  • Die zur Anlagerung verwendbare gesättigte stickstoffhaltige heterocyclische Verbindung kann ein zweites Heteroatom, wie N, 0 oder S in ihrem Kern enthalten.
  • Der heterocyclische Rest selbst kann sich beispielsweise vom Piperidin, von mono- oder polysubstituierten Piperidinen, wie ß- oder y-Pipecolinen, von 1, 3- und 1, tOxazolidinen, Oxazolidinen, von 1, 3- und 1, 4-Hexahydrodiazinen und ihren Alkylsubstitutionsprodukten oder dem Thiazolidin und seinen niedermolekularen Alkylsubstitutionsprodukten ableiten.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen sind in 16-Stellung gesättigte Steroide, die am Kohlenstoffatom 16 die Gruppe - NZ tragen. Diese bedeutet den Rest eines primären oder sekundären aliphatischen, aromatischen, aralphatischen oder heterocyclischen Amins, wie Methyl- oder Dimethylamin, Äthyl- oder Diäthylamin, Isohexyl-, Biheptyl-, Octyl-, Pentadecyl- oder Benzylamin, Anilin, Piperidin, Pyrrolidin oder fl-Methylpiperidin.
  • Das Verfahren wird in Gegenwart eines anorganischen oder organischen alkalischen Katalysators, wie NaOH, KOH, NaHS, KHS, K2CO3, Na2 CO3, KNH2, NaNH2, KNHR, LiNHR und NaOR, wobei R eine Alkyl- oder substituierte Alkylgruppe, vorzugsweise von niedriger Kohlenstoffzahl, wie eine Methyl-, Äthyl- oder Butylgruppe, bedeutet, durchgeführt. Auch quartäre Ammoniumbasen, wie Benzyltrimethylammoniumhydroxyd, Tetraäthylammoniumhydroxyd oder Cholin sind gleichermaßen als alkalische Katalysatoren zu verwenden.
  • Zur Herstellung von in 16-Stellung durch einen ringförmigen stickstoffhaltigen Rest substituierten Steroiden wird ein entsprechendes in 16(17)-Stellung ungesättigtes Steroid, z.B. ein 16-Pregnen- oder ein 5, 16-Pregnadien-20-Keton, mit einem freien cyclischen Amin in Gegenwart einer anorganischen Base, wie Natrium- oder Kaliumhydroxyd, oder einer starken organischen Base, wie eines quartären Ammoniumhydroxydes oder Cholin umgesetzt. Geht man von der zuletzt genannten Ausgangsverbindung aus, so kann das erhaltene, in 16-Stellung substituierte 5-Pregnen in bekannter Weise zur entsprechenden gesättigten Verbindung hydriert und eine gegebenenfalls vorhandene 20ständige Ketogruppe, z.B. mit einem Alkalimetallborhydrid, oder die Doppelbindung, z. B. mit Wasserstoff in Gegenwart eines Palladiumkatalysators, unter Erhaltung der Ketogruppe selektiv reduziert werden.
  • In den Ausgangsverbindungen enthaltene Estergruppen werden während des Verfahrens zu den entsprechenden freien Alkoholen hydrolysiert und mizssen anschließend erneut verestert werden, wenn Ester erwünscht sind.
  • Dagegen bleiben Äther- und Glykosidgruppen unverändert, da sie Basen gegenüber stabil sind.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten, in 16-Stellung substituierten gesättigten und ungesättigten Steroide, z.B. Pregnanolone und Pregnandiole, können durch Behandlung mit Acylierungsmitteln in Gegenwart von Pyridin oder anderen basischen Lösungsmitteln verestert werden. Wenn eine vorhandene 20ständige Hydroxylgruppe während des Verfahrens nicht substituiert werden soll, muß die Veresterung vor der Reduktion der 20ständigen Ketogruppe vorgenommen werden.
  • Soweit die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten Stoffe tertiäre Basen sind, können sie nach irgendeinem Verfahren in Salze organischer oder anorganischer Säuren, z. B. in die Bitartrate, Maleate, Succinate, Hydrochloride oder Sulfate übergeführt werden, die in den verabreichten Mengen ungiftig sind.
  • Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren. Für die Herstellung des Ausgangsstoffes des Beispiels 15 wird im Rahmen vorliegender Erfindung Schutz nicht begehrt.
  • Beispiel 1 Eine Lösung aus 1 g 5,16-Pregnadien-3-ol-20-on in 15 cm3 Tetrahydrofuran wird mit 5 cm3 Benzylamin versetzt. Sodann fügt man 0,5 cm3 Benzyltrimethylammoniumhydroxyd (33 0zig in Methanol) zu und bringt die Lösung zum Sieden, läßt die Lösung 3 Tage stehen und gießt dann das Gemisch in Wasser. Das ausgefallene 16-Benzylamino-5-pregnen-3-ol-20-on wird abfiltriert und getrocknet. C28H33O3N; Schmelzpunkt = 146 bis 1500; [a]25 = -38,8".
  • Beispiel 2 Zu einer Lösung aus 2 g 5,16-Pregnadien-3-ol-20-onacetat in 35 cm3 Dioxan gibt man 5 cm3 destilliertes Anilin, anschließend eine Lösung aus 0,5 g K OH in 15cm3 Wasser, rührt die Lösung 12 Stunden und engt auf ein geringes Volumen ein, worauf das 16-(N-Phenylamino)-5-pregnen-3-ol-20-on auskristallisiert. Es wird durch Umkristallisieren aus Benzol gereinigt. Der Schmelzpunkt der rohen Verbindung beträgt 200 bis 205°, der der reinen Verbindung 208 bis 209".
  • Beispiel 3 2 g 16-Allopregnen-3B-ol-20-on werden nach Beispiel 2 mit 5 cm3 Benzylamin an Stelle des Anilins behandelt.
  • Nach dem Einengen der Reaktionslösung kristallisiert das 16-Benzylaminoallopregnan-3 p-ol-20-on.
  • Beispiel 4 Eine Lösung aus 2 g 5, 16-Pregnadien-3jB-ol-20-onacetat in 30 cm3 Tetrahydrofuran wird mit 4 cm3 einer 33 0/0eigen methylalkoholischen Lösung von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd versetzt. Darauf wird in die Lösung bis zur Sättigung Methylamin eingeleitet und das Gemisch 24 Stunden stehengelassen. Auf Zusatz von Wasser fällt ein Niederschlag von 16-Methyl-amino-5-pregnen-3ß-ol-20-on aus, das aus Aceton-Chlorofom umkristallisiert werden kann; C32H33O3N. Schmelzpunkt = 167 bis 168°; [oi]D = 22,60. Auf Zusatz von konzentrierter Salzsäure zu der alkoholischen Lösung einer Probe dieser Verbindung fällt das Hydrochlorid als kristalliner Niederschlag aus.
  • Beispiel 5 Eine Lösung aus 2 g 4, 16-Pregnadien-3, 20-dion in 40 cm3 Dioxan wird mit 0,1 g K OH in 5 cm3 Wasser und mit 5 cm3 Pentadecylamin versetzt. Das Gemisch wird unter ständigem Rühren während 12 Stunden am Rückflußkühler erhitzt und dann mit Wasserdampf destilliert, um flüchtige Bestandteile zu entfernen. Der rohe Niederschlag wird abfiltriert und aus Aceton-Äthylenchlorid umkristallisiert. Man erhält kristallinisches 16-Pentadecylaminoprogesteron.
  • Beispiel 6 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 0,5 g K OH in 15 cm3 Wasser und 5 cm3 a-Methylpiperidin versetzt.
  • Das Gemisch wird 6 Stunden gerührt und über Nacht stehengelassen. Beim nachfolgenden Einengen scheidet sich aus der Lösung kristallines 16-(a-Methylpiperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on aus.
  • Beispiel 7 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 0,5 g KOH in 15 cm3 Wasser und 5 cm3 Octylamin versetzt.
  • Nach 12stündigem Rühren wird die Mischung mit Wasser verdünnt und mit schwacher Salzsäure angesäuert. Der Niederschlag ist 1 6-Octylamino-5-pregnen-3-ol-20-on.
  • Beispiel 8 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 0,5 g KOH in 15 cma Wasser und 5 cm3 Pyrrolidin versetzt, 12 Stunden gerührt und dann eingeengt. Beim Abkühlen werden Kristalle von 1 6-(N-)-Pyrrolidin-5-pregnen-3-ol-20-on, C,,H,O,N, erhalten; Schmelzpunkt = 145 bis 147°; [a]D=17,6°.
  • Beispiel 9 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 10 cm3 Diäthylamin und 0,5 g KOH in 15 cm3 Wasser versetzt.
  • Nach 24stündigem Stehen wird die Mischung eingeengt und abgekühlt. Man erhält 16-Diäthylamino-5-pregnen-3-ol-20-on als Kristalle.
  • Beispiel 10 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 10 cm3 Di-n-Heptylamin und 4 cm3 einer 33 °/Oigen, metl1ylalkoholischen Lösung von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd versetzt, 24 Stunden stehengelassen, unter vermindertem Druck eingeengt und abgekühlt. Man erhält Kristalle von 16-I)i-n-heptylamino-5-pregnen-3-ol-20-on, die abfiltriert und im Vakuum getrocknet werden.
  • Beispiel 11 Die gleiche Lösung wie im Beispiel 2 wird mit 0,5 g KOH in 15 cm3 Wasser und 5 cm3 Isohexylamin (4-Methylamylamin) versetzt. Nach 18stündigem Stehen wird das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und das rohe 16-(4'-Methylamylamino)-5-pregnen-3-ol-2 abfiltriert.
  • Nach dem Trocknen wird es aus Aceton-Tetrahydrofuran umkristallisiert; Summenformel: C27 H45 O3 N; Schmelzpunkt = 124 bis 126°; [a]D = 18,10.
  • Beispiel 12 Zu einer Lösung aus 1 g 5, 16-Pregnadien-3jB-ol-20-on in 4 cm3 Piperidin gibt man 0,25 g KOH in 0,3 cm3 destilliertem Wasser, erhitzt unter Rühren 1 Stunde und rührt danach bei Zimmertemperatur über Nacht weiter.
  • Sodann wird die Lösung in 100 cm3 Wasser gegossen, der Niederschlag abfiltriert und getrocknet. Das erhaltene 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Äthylacetat bei 149 bis 151".
  • Das erhaltene 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on wird im 20fachen Volumen Essigsäure gelöst, mit 0,25 Teilen eines 10 zeigen Palladium-Holzkohle-Katalysators versetzt und unter Schütteln in einer Wasserstoffatmosphäre reduziert. Sobald die einer Doppelbindung äquivalente Menge Wasserstoff absorbiert ist, wird die Reduktion beendet, das Gemisch filtriert und mit einer 10 0/0eigen Natriumcarbonatlösung neutralisiert. Der Niederschlag wird abfiltriert, getrocknet und aus verdünntem Alkohol umkristallisiert. Man erhält 16-(N-Piperidin)-allopregnan-3 B-ol-20-on. Schmelzpunkt = 169 bis 171°; {oj%S = 1 49,6°; Summenformel: CH43OaN Das 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on kann durch Umsetzung mit Veratroylchlond in 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on-3-veratrat vom Schmelzpunkt = 154 bis 156° oder in entsprechender Weise in andere Ester, z. B. das Acetat vom F. = 176 bis 178", das Propionat, Benzoat, das Isobutyrat vom F.= 140 bis 141°J oder das n-Butyrat übergeführt werden.
  • Aus dem 16- (N-Piperidin) -5-pregnen-3-ol-20-on-3-veratrat kann durch Umsetzung mit H Cl das entsprechende Hydrochlorid vom F. = 244 bis 245° und mit a-Weinsäure das entsprechende Bitartrat hergestellt werden.
  • Zur Reduktion der 20ständigen Ketogruppe werden 4 g 16-(N-Piperidin-5-pregnen-3-ol-20-on in 40 cm3 Methanol gelöst und mit 4 g Natriumborhydrid versetzt, 4 Stunden stehengelassen, bis keine Blasenbildung mehr auftritt, dann mit Aceton zersetzt, in Wasser gegossen und das ausgefällte 16-(N-Pipendin)-5-pregnen-3B, 20-diol abfiltriert. Es kann aus Isopropanol umkristallisiert werden; Schmelzpunkt = 184 bis 186°; [a]D = -97,6". Das Hydrochlorid schmilzt bei 292 bis 293° unter Zersetzung.
  • Beispiel 13 Eine Lösung aus 10 g 5, 16-Pregnadien-3-ol-20-on in 100 ml Tetrahydrofuran und 50 ml p-Pipecolin wird mit 5 cm3 einer 50 Ol,igen Lösung von Cholin in Methanol versetzt, 12 Stunden stehengelassen und dann in Wasser gegossen. Der Niederschlag wird abfiltriert und getrocknet.
  • Das Rohprodukt ist ein Gemisch der Isomeren des 16-(N-ß-Pipecolin)-5-pregnen-3-ol-20-ons, die durch fraktionierte Kristallisationen aus Hexan getrennt werden können. Man kann sie auch durch fraktionierte Kristallisation der Hydrochloride erhalten, die sich beim Versetzen einer Methanol-Aceton-Lösung des Gemisches der freien Basen mit wäßriger oder gasförmiger Salzsäure bilden.
  • Die Basen werden durch Behandlung mit einem Äquivalent Natriumcarbonat oder -hydroxyd in Freiheit gesetzt, Summenformel der Hydrochloride: C27H4802N HC1; das eine Isomere zeigt einen Schmelzpunkt von 215 bis 217,5°; iIa]D = +16,7°; das andere Isomere schmilzt bei 222 bis 226,5°; [a]%5 = +8,8o. Durch Umsetzung des 1 6-(N-p-Pipecolin) -5-pregnen-3-ol-2Q-ons mit a-Weinsäure erhält man das entsprechende Bitartrat.
  • Beispiel 14 1 g 5, 16-Pregnadien-3-ol-20-on-acetat wird mit 5 cm3 Morpholin in 10 cm3 Dioxan und 0,25 g KOH in 0,3 cm3 destilliertem Wasser versetzt und unter Rühren 1 Stunde erhitzt; danach wird bei Raumtemperatur über Nacht weitergerührt. Anschließend wird die Lösung unter vermindertem Druck bei nicht über 40° eingeengt und in Wasser gegossen. Das ausgefällte 16-(N-Morpholin)-5-pregnen-3-ol-20-on wird abfiltriert und im Vakuum getrocknet. Es kann aus Hexan-Benzol umkristallisiert werden und hat dann den Schmelzpunkt 180 bis 181°; [a]2D=11,8°; Summenformel: C33H39O3N.
  • Beispiel 15 5 g 5, 16-Pregnadien-3-ol-20-on in 200 cm3 Benzol werden mit 8 g frischem, trockenem Silbercarbonat unter Rühren erhitzt und unter Rühren tropfenweise mit einer Lösung aus 10 g Tetraacetobromglucose in 200 cm3 Benzol versetzt, wobei so viel Benzol abdestilliert wird, wie der zugesetzten Lösung entspricht. Das Reaktionsgemisch wird eine weitere halbe Stunde zum Sieden erhitzt und dann durch eine Rlärmatte filtert Das Filtrat wird bis nahezu zur Trockene eingedampft und der sirup öse Rückstand aus Äther kristallisiert. Man erhält so das 5, 16-Pregnadien-3-ol-20-on-3-glucosid-tetraacetat.
  • Eine Probe dieser Verbindung wird wie im Beispiel 14 mit Piperidin versetzt, wobei man 1 Teil KOH in 1 Teil Wasser anwendet, um die Acetatgruppe zu hydrolysieren und den Vorgang zu katalysieren. Das Gemisch wird im Vakuum unterhalb 40° auf ein geringes Volumen eingedampft. Der Rückstand enthält das 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on-3-glucosid. Dieses kann durch Umsetzung mit einem Äquivalent Maleinsäure in das saure 16 - (N - Piperidin) -5-pregnen-3 - ol-20-on-3-glucosidmaleat übergeführt werden.
  • Beispiel 16 2 g 16-Allopregnen-34-ol-20-on-acetat werden nach Beispiel 12 behandelt. Nach dem Eintragen in Wasser erhält man das 16-Piperidin-allopregnanolon als Niederschlag, das mit der im Beispiel 12 beschriebenen Verbindung identisch ist.
  • Beispiel 17 Arbeitet man nach dem Verfahren des Beispiels 13 mit y-Pipecolin an Stelle von ß-Pipecolin, so erhält man nach dem Ausfällen mit Wasser das 16-(N-y-Pipecolin)-5-pregnen-3-ol-20-on in einheitlicher Form. Die rohe Verbindung kann durch Umkristallisieren aus Benzol gereinigt werden; Schmelzpunkt = 169 bis 171". Die einheitliche Struktur wird aus dem Infrarotspektrum abge-Ieitet.
  • In gleicher Weise können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren das 16-(n-Piperidin)-5-pregnen-3, 6-diol-20-on, das 16-(N-fl-Pipecolin)-5-pregnen-3, 7, 12-triol-20-on, das 16-(N-Morpholin)-5-pregnen-3, (N-Morpholin) -5-pregnen-3, 12, 20-triol, das 16-(N-Piperidin)-5-pregnen-3, 5, 6, 20-tetrol, das 16-(N-fi-Pipecolin)-pregnan-21-ol-3, 11, 20-trion, das 16-(N-ß, ,B-Dimethylpiperidin)-5-pregnen-3-ol-20-on, das 16-(N-5-Methylhexahydropyrimidin) - pregnandiol - 3 - acetat - hydrochlorid und das 16-(N-3, 5-Diäthylpiperidm) -5-pregnen-3-ol-20-on-3-acetatbitartrat hergestellt werden.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren Verbindungen können entweder oral oder durch Injektion in Dosen von etwa 5 bis 100 mg je Tag verabreicht werden.
  • PATENTANSPRSCHE 1. Verfahren zur Herstellung von N-substituierten 16-Aminosteroiden, dadurch gekennzeichnet, daß man primäre oder sekundäre Amine an Steroide der allgemeinen Formel in der X eine Hydroxyl-, Methyl-, Oxymethyl-, Aralkoxy- oder eine niedrigmolekulare Alkoxygruppe und Y Sauerstoff, Schwefel oder den Rest einer Stickstoff enthaltenden, mit dem Stickstoff an das Kohlenstoffatom 20 gebundenen Verbindung bedeutet und die noch weitere Substituenten und bzw. oder andere ungesättigte Bindungen enthalten können, in Gegenwart eines alkalischen Katalysators anlagert und gewünschtenfalls anschließend die erhaltenen 16-Aminosteroide, soweit sie eine oder mehrere Doppelbindungen - mit Ausnahme der 7(8)-ständigen Doppelbindung - enthalten, in bekannter Weise mit Palladiumkohle bis zur Sättigung dieser Doppelbindungen hydriert und bzw. oder soweit sie in der 3-Stellung eine Carbonyl-und bzw. oder in der 20-Stellung eine Ketogruppe tragen, diese selektiv - z. B. mit Natriumborhydridzur Hydroxylgruppe reduziert und bzw. oder, soweit sie am Kohlenstoffatom 17 eine niedermolekulare Alkoxy- oder Nitrilgruppe enthalten, diese durch Behandlung mit einem Methylmagnesiumhalogenid, wie Methylmagnesiumbromid, in eine 17-ständige Acetylgruppe überführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein entsprechendesSteroid-20-keton, dessen Oxim, Hydrazon, Alkyl- oder Arylhydrazon, Semicarbazon oder Thiosemicarbazon, ein Steroid das in der 3-Stellung eine Keto-, Oxy-, Äther- oder Estergruppe besitzt und in der 4(5)- oder 5(6)-Stellung ungesättigt oder gesättigt ist, das 16-Pregnen-3-ol-20-on, das 5, 16-Pregnadien-3-ol-20-on oder das 5, 16-Pregnadien-3, 20-dion als Ausgangsverbindung verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Mono- oder Dimethylamin, Mono-oder Diäthylamin, Isohexylamin, Oktylamin, Pentadecylamin, Benzylamin, Anilin, Piperidin, Picolin, Pyrrolidin, Morpholin, Tetrahydrooxazin, Oxazolidin, 1, 3- und 1, 4-Hexahydrodiazin, 1, 3-Thiazolidin oder deren niedermolekulare Alkylsubstitutionsprodukte als Amine verwendet.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man Natrium- oder Kaliumhydroxyd oder -carbonat, Natrium- oder Kaliumamid oder ein quartäres Ammoniumhydroxyd, insbesondere Benzyltrimethylammoniumhydroxyd, Tetramethylammoniumhydroxyd, Tetraäthylammoniumhydroxyd oder Cholin, als Katalysatoren verwendet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086697B (de) * 1958-01-23 1960-08-11 Rhone Poulenc Sa Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Pregnen-1ª ,3ª -diol-20-on-derivaten

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DE1086697B (de) * 1958-01-23 1960-08-11 Rhone Poulenc Sa Verfahren zur Herstellung von neuen 5-Pregnen-1ª ,3ª -diol-20-on-derivaten

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