DE1007541B - Aushebevorrichtung fuer Anbaugeraete oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestaenge am Schlepper od. dgl. aufgehaengt sind - Google Patents
Aushebevorrichtung fuer Anbaugeraete oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestaenge am Schlepper od. dgl. aufgehaengt sindInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
- A01B59/042—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
- A01B59/043—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor supported at three points, e.g. by quick-release couplings
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Description
DPJUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Aushebevorrichtung für Anbaugeräte oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestänge
am Schlepper od. dgl. aufgehängt sind.
Vorrichtungen dieser Art werden vor allem in der Landwirtschaft verwendet, wobei je nach Bedarf Anbaupflüge,
Grubber, Drillmaschinen, Hackmaschinen, Pflanzgeräte und sonstige Einrichtungen daran angebracht
werden können. Unter Vermittlung einer Kraftheberwelle wird die Aushebevorrichtung mit den
daransitzenden Geräten von einem Kraftheber aus ge- ίο steuert.
Als Kraftheber kann eine mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Antriebseinrichtung zur
Anwendung kommen. Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen dieser Art bekanntgeworden. Sie
weisen aber alle den Nachteil auf, daß sie, weil sie beim Pflügen starr sein müssen, auch bei anderen angehängten
Geräten, in Fahrtrichtung gesehen, verdrehungssteif sind und den durch die Bodenform bedingten
ungleichen Bewegungen der angehängten Gerate nicht genügend Rechnung tragen. Umgekehrt sind
auch Einrichtungen bekanntgeworden, bei welchen die an die seitlichen Lenker angehängten Geräteausheber
immer einzeln und unabhängig voneinander arbeiten, was sie für das Pflügen ungeeignet macht.
Durch die Erfindung werden diese Mängel behoben, indem erfindungsgemäß die unteren Lenker über getrennte
Übertragungsgestänge, in die eine Freibeweglichkeit,
z. B. in Form einer Kulisse, Langlochanordnung, Seilzug od. dgl., eingeschaltet ist, mit der Kraftheberwelle
verbunden und gleichzeitig starr miteinander kuppelbar sind, so daß nach Lösung der Kupplung
die angehängten Geräte auf der einen oder anderen Schlepperseite entsprechend den Bodenunebenheiten
unabhängig voneinander nachgeben können. Erfindungsgemäß ist ferner jeder der unteren
Lenker über die übliche Zugstange mit je einem Winkelhebel verbunden, an deren unterem Ende je ein
von der Kraftheberwelle ausgehendes Zugorgan, wie z. B. Seil, Zugstange mit Langloch, Kulissenstange
od. dgl., angreift, wobei die beiden Winkelhebel beliebig miteinander kuppelbar sind. Die beiden Winkelhebel
sind hierbei je auf einer Welle aufgekeilt und beide Wellen gleichachsig zueinander gelagert und
über eine Kupplung, wie beispielsweise eine Schubmuffe, miteinander kuppelbar.
Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der
Zeichnung wiedergegeben, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt werden soll. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anordnung,
Fig. 2 eine Teilansicht der Zwischenwelle, teilweise im Schnitt, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Aufhängung.
Aushebevorrichtung für Anbaugeräte
oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestänge am Schlepper od. dgl.
aufgehängt sind
oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestänge am Schlepper od. dgl.
aufgehängt sind
Anmelder:
Hanomag Aktiengesellschaft, Hannover
Hanomag Aktiengesellschaft, Hannover
Hermann Wessendorf, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Am Schleppergestell 1 lagert an einer geeigneten Stelle der Hydraulikzylinder 20, dessen Kolbenstange
21 an einem auf der Krafthel)erwelle 22 fest aufgekeilten Hebel 24 angreift. Zu beiden Seiten sitzen
auf der Kraftheber we He 22 die Hebel 23 und 23', die
den vom Antrieb 20 ausgehenden Kraftfluß über die Stangen 8, 8' ableiten. Am rückwärtigen Teil des
Schleppers sitzt in den Lagern 2 und 2' eine Zwischenwelle, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel aus den
beiden Teilen 3 und 3' gebildet ist. Diese beiden Teile tragen außerhalb der Lagerungen 2 und 2' die Winkelhebel
4 und 4'. Diese stehen mit einem Ende über die Hubstangen 5 und 5' mit den beiden unteren
Lenkern 6 und 6' in gelenkiger Verbindung. Die beiden Lenker sind vorn in bekannter Weise am Schleppergestell
in Kugeln gelagert und bilden mit ihren hinteren Enden die beiden unteren Aufhängepunkte
für das nicht weiter dargestellte Gerät. Der obere Lenker 7, welcher ebenfalls am Schleppergestell allseitig
bewegbar gelagert ist, bildet den oberen Anhängepunkt.
Die Stangen 8, 8' greifen am freien Arm der Winkelhebel
4, 4' an. Dabei ist die Ausbildung so getroffen, daß sich die Gelenkzapfen der Hebel 4, 4' in
Langlöchern 9, 9' der Stangen 8 und 8' führen, so daß die Möglichkeit gegeben ist, daß die angehängten Geräte
beim Auftreffen auf Hindernisse od. dgl. nach oben ausweichen können. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn das Absenken der Geräte unter ihrem Eigengewicht und nur das Anheben durch den Kraftheber
erfolgt. Unabhängig davon besteht jederzeit die Möglichkeit, aus jeder Stellung das Gerät über beide
Lenker gemeinsam anzuheben.
Wie insbesondere die Fdg. 2 und 3 erkennen lassen, tragen die beiden Wellenteile 3 und 3' Längsnuten, in
denen sich die Kupplungsmuffe 10 führt. Mit Hilfe
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des Handgriffs 11 kann die Kupplungsmuffe 10 hin- und hergeschoben werden, wobei die Endstellungen
durch Rasten 14 und eine unter der Wirkung der Feder 13 stehende Kugel 12 festgelegt sind. In der in
den Fig. 2 und 3 gezeigten Stellung der Kupplungsmuffe 10 sind die beiden Teile 3 und 3' der Welle
voneinander getrennt, so daß die beiden Hebel 4 und 4' unabhängig voneinander zurückschwenken können,
wenn beispielsweise mit Geräten, die sich über die ganze Schlepperbreite hinweg erstrecken, auf unebenem
Boden gearbeitet wird.
Wird dagegen die Kupplungsmuffe 10 in Fig. 2 nach links gezogen, so daß die Kugel 12 in die vordere Rast
14 einspringt, so treten die in der Innenseite der Muffe 10 vorgesehenen Keilführungen in die im anderen
Wellenteil vorgesehenen Nuten ein, wodurch beide Wellenteile 3 und 3' miteinander gekuppelt sind.
Um eine Verlagerung der beiden Wellenteile 3 und 3' gegeneinander zu verhüten und aus Beanspruchungsgründen
sind die beiden Wellenstücke gegeneinander zentriert durch einen in die Kopfseiten
der Wellen einfassenden Zentrierbolzen 15. Gegebenenfalls kann aber auch der eine Wellenteil sich mit
einem geeigneten Ansatz im anderen Wellenteil führen.
Die Ausbildung kann aber auch so getroffen sein, daß der Antrieb der Zwischenwelle über die Kupplung
10 eingeleitet wird, wobei das Gestänge 8, 8' an einem auf der Muffe 10 sitzenden Hebel angreift. Es wäre
dadurch die Möglichkeit gegeben, den Antrieb auf den einen oder anderen Wellenteil allein oder auf beide
Teile zu schalten.
An Stelle der gezeigten Zweiteilung der Zwischenwelle
besteht aber auch die Möglichkeit, eine durchgehende Welle zu verwenden, wobei der eine der
beiden Hebel 4 bzw. 4' fest aufgekeilt ist, während der auf der anderen Seite sitzende Winkelhebel frei drehbar
und mit der Zwischenwelle nach Bedarf kuppelbar ist. Alle Ausführungsformen haben jedoch gemeinsam,
daß das Anheben der Geräte aus jeder Stellung heraus erfolgen kann, unabhängig davon, ob die Kupplung
eingerückt ist oder nicht. Beim Anheben läßt sich die Kupplung besonders leicht betätigen, weil in diesem
Augenblick die miteinander zu kuppelnden Teile die richtige Stellung zueinander einnehmen. Es ist dabei
gleichgültig, ob sich die Kupplung in der Mitte der Zwischenwelle befindet oder nach der rechten oder
linken Schlepperseite hin verlagert ist. Im letzteren Fall läßt sich eine Betätigung der Kupplung von einem
neben dem Schlepper hergehenden Bedienungsmann leichter durchführen.
Claims (3)
1. Aushebevorrichtung für Anbaugeräte oder Werkzeuge, die insbesondere mittels Dreipunktaufhängung
am Schlepper od. dgl. aufgehängt sind, mit einer Kraftheberwelle, an der das Antriebsorgan (Handhebel, Automatik, Hydraulik od. dgl.)
angreift, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Lenker (6, 6') über getrennte Übertragungsgestänge
(8j 8'), in die eine Freibeweglichkeit, z. B. in Form einer Kulisse, Langlochanordnung (9, 9'),
Seilzug od. dgl., eingeschaltet ist, mit der Kraftheberwelle (22) verbunden und gleichzeitig starr
miteinander kuppelbar ,sind.
2. Aushebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der unteren
Lenker (6, 6') über die übliche Zugstange (5, 5')
mit je einem Winkelhebel (4, 4') verbunden ist, an deren anderem Ende je ein von der Kraftheberwelle
ausgehendes Zugorgan (8., 8'), wie z. B. Seil, Zugstange mit Langloch (9, 9'), Kulissenstange
od. dgl., angreift, wobei die beiden Winkelhebel (4, 4') beliebig miteinander kuppelbar sind.
3. Aushebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Winkelhebel
(4, 4') je auf einer Welle (3, 3') aufgekeilt und
beide Wellen gleichachsig zueinander gelagert und über eine Kupplung, wie beispielsweise Schiebemuffe
(10), miteinander kuppelbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 689 160;
USA.-Patentschriften Nr. 2 409 228, 2 377 127, 324 840;
Deutsche Patentschrift Nr. 689 160;
USA.-Patentschriften Nr. 2 409 228, 2 377 127, 324 840;
französische Patentschrift Nr. 919 149.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TW 507/39 4.5?
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13791A DE1007541B (de) | 1952-09-09 | 1952-09-09 | Aushebevorrichtung fuer Anbaugeraete oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestaenge am Schlepper od. dgl. aufgehaengt sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH13791A DE1007541B (de) | 1952-09-09 | 1952-09-09 | Aushebevorrichtung fuer Anbaugeraete oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestaenge am Schlepper od. dgl. aufgehaengt sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007541B true DE1007541B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=7147300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH13791A Pending DE1007541B (de) | 1952-09-09 | 1952-09-09 | Aushebevorrichtung fuer Anbaugeraete oder Werkzeuge, die mittels Dreipunktgestaenge am Schlepper od. dgl. aufgehaengt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007541B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1218199B (de) * | 1963-01-24 | 1966-06-02 | Massey Ferguson Inc | Hubvorrichtung fuer am Heck eines Schleppers anzubauende landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsgeraete |
| DE3720881A1 (de) * | 1986-06-24 | 1988-01-07 | Steyr Daimler Puch Ag | Hubwerk fuer landwirtschaftliche nutzfahrzeuge |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE689160C (de) * | 1935-09-29 | 1940-03-13 | Int Harvester Co | Mit einem Druckmittel betaetigte Steuervorrichtungetragene Bodenbearbeitungsgeraete |
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-
1952
- 1952-09-09 DE DEH13791A patent/DE1007541B/de active Pending
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