DE1007295B - Elektrofilter - Google Patents
ElektrofilterInfo
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- H01J37/30—Electron-beam or ion-beam tubes for localised treatment of objects
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- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
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- H01J37/30—Electron-beam or ion-beam tubes for localised treatment of objects
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft Elektrofilter mit Niederschlagselektroden
und davor angeordneten saitenartig gespannten Ausströmern.
Bekannte Elektrofilter sind in ihrer Leistung durch die in einem bestimmten Volumen unterzubringende,
einerseits durch den Elektrodenabstand, d. h. dem Abstand zwischen den sogenannten Ausströmern und den
Niederschlagsplatten, andererseits durch die von der ohne Wirbelbildung gerade noch möglichen Feldlängen
vorgegebene Niederschlagsfläche begrenzt. Einer Verkleinerung des Abstandes von Ausströmer und
Niederschlagsfläche unter entsprechender Erniedrigung der Spannung, stehen bei den bekannten Elektrofiltern
Schwingungen der gleichsam gespannte Saiten darstellenden Ausströmer entgegen, die sich be- *5
triebsstörend um so stärker bemerkbar machen, je größer die Feldlänge ist.
Auch können bei bekannten Elektrofiltern, wenn die saitenartig gespannten Ausströmerelektroden in
Rahmen eingespannt sind, bei der Reinigung, insbesondere von heißen Gasen, häufig Verbiegungen der
festen Rahmen durch Temperaturspannungen auftreten. Zur Vermeidung dieser Verbiegung hat man
vorgeschlagen, die saitenartigen Ausströmerelektroden anzuordnen, wobei es insbesondere auch bekannt ist,
die saitenartigen Elektroden so zu spannen, daß sie sich netzartig überdecken. Die eingangs erwähnten
Nachteile-werden durch •diese Ausführungsform nicht
vermieden, weil die hängenden Ketten mit den dazwischengespannten
Ausströmerelektroden selbst schwingungsfähige Gebilde darstellen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Leistung von Elektrofiltern zu vergrößern und ,in ;
einem vorgegebenen Volumen eine größere Niederschlagsfläche unterzubringen.
Die Erfindung besteht darin, über die Länge der Niederschlagselektroden verteilt im Abstand der Ausströmer
vor den Niederschlagselektroden Abstütztraversen anzuordnen, die aus dielektrischem Werkstoff
oder aus metallischen Rohren bestehen, die an das Potential der Ausströmer angeschlossen sind und an
denen die Ausströmer befestigt sind. Die Erfindung erreicht wesentliche Vorteile, weil sie die freischwingende
Länge der vor den Niederschlagselektroden gespannten Ausströmer verringert und dadurch prak- +5
tisch eine beliebige Einstellung der Schwingungsamplituden bei eventuellen Schwingungen der Ausströmer
ermöglicht. Die Schwingungsamplituden lassen sich bei Elektrofiltern gemäß der Erfindung
so begrenzen und sogar vermeiden, daß eine wesentliche Verringerung des Abstandes zwischen
Niederschlagselektroden und Ausströmern möglich ist, so daß die Elektrofilter mit bisher praktisch
kaum zu verwirklichenden Niederschlagsflächengrößen
Anmelder:
Gottfried Bischoff G.m.b.H.,
Essen, Ruhrallee 100
Essen, Ruhrallee 100
Waldemar Koglin, Mülheim/Ruhr,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
in einem vorgegebenen Volumen gebaut werden können.
Es empfiehlt sich, die plattenförmigen Niederschlagselektroden gleichsam zu Paketen aus mit Abstand
voneinander angeordneten Platten zusammenzufassen und in den Zwischenraum zwischen den
Niederschlagselektroden ein Gerüst von Abstützungen für die darin zweckmäßig saitenartig befestigten Ausströmer einzubauen. Um die Luftströmung im Innern
des Elektrofilters möglichst wenig zu behindern, empfiehlt es sich, außerhalb des Kraftfeldes, z. B. außerhalb
des Gehäuses der Niederschlagselektroden,, innerhalb eines weiteren Mantels Träger oder Stützen
für die Abstützungen oder für das Gerüst der Abstützung anzubringen. Eine besonders einfache Konstruktion
ergibt; sich durch Ausnehmungen in den Niederschlagselektroden zur Durchführung von Abstützungen
oder Teilen der Abstützungsgerüste. Dabei können auch Teile des Gerüstes oder Teile der Abstützungen
als Abstandhalter für die Niederschlagselektroden ausgebildet sein. Die Ausnehmungen in den Niederschlagselektroden
können Löcher oder lediglich Randausnehmungen sein und lassen sich stets so anordnen,
daß sie die Strömungsverhältnisse nicht nachteilig beeinflussen.
Die Erfindung erreicht wesentliche Vorteile, da es möglich ist, den Abstand zwischen Niederschlagselektroden
und Ausströmern wesentlich zu verringern. Daraus resultiert eine etwa dreifache Leistungssteigerung
bei gleichen Volumen der Elektrofilter unter gleichzeitiger Verringerung der Kosten für die
Erzeugung der benötigten Gleichspannung, da die erforderliche Spannung für die kleineren Sprühabstände
niedriger ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
erläutert; es zeigt
709 507/382
Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Elektrofilter in Richtung A-B der Fig. 2 und
Fig. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand der Fig. 1 in Richtung C-D.
Das in den Figuren dargestellte Elektrofilter ist in üblicher Weise in einem Gehäuse 1 untergebracht und
besteht aus nebeneinander angeordneten Niederschlagselektroden 2, vor denen im Abstand saitenartig
die sogenannten Ausströmer 3 gespannt sind. Zur Verdeutlichung der Zeichnung sind die Ausströtnungen
3 strichpunktiert gezeichnet. Nach der Erfindung sind die Ausströmer 3 durch zusätzliche Abstützungen
4, die über die Länge der Ausströmer 3 verteilt und mit Abstand vor den Niederschlagselektroden
2 im Abstand der Ausströmer 3 angeordnet sind, zusätzlich abgestützt. Die freie Schwingungslänge der Auströmer 3 wird dadurch verringert, und
die Schwingungsamplituden derselben können so begrenzt werden, daß der Abstand der Niederschlagselektroden
2 voneinander wesentlich verringert werden kann.
Die Figuren lassen erkennen, daß die Abstützungen 4 für die Ausströmer 3 ein besonderes Gerüst bilden,
das auf Seitenstützen 5 aufruht, welche außerhalb des Gehäuses 1 des Elektrofilters angebracht,
aber noch von einem besonderen Außenmantel 6 umgeben sind. Seitliche Querstreben 7 sind an den senkrechten
Stützen 5 des Gerüstes angeschlossen und durch Bohrungen 8 der Niederschlagselektroden 2
hindurchgeführt, wobei diese Querstreben 7 der senkrechten Abstützungen ihrerseits durch Abstützer 4
transversal verbunden sind. Die Ausströmer sind an die Abstützer 4 angeschlossen. Im vorliegenden Beispiel
besteht das Gerüst der Abstützungen aus metallischen Rohren, welche an das Potential der Ausströmer
3 angeschlossen sind. Es ist aber auch möglich, das Gerüst aus dielektrischen Werkstoffen herzustellen.
Das zu reinigende Gas tritt in der dargestellten Anlage durch den Rohrstutzen 9 in die Filter ein und
wird auf die Niederschlagselektroden 2 möglichst gleichmäßig verteilt sowie nach Passieren derselben
aus dem Kopf durch den Rohrstutzen 10 abgezogen. Der abgeschiedene Staub fällt in die Staubabzugstasche
11 und kann durch den Rohrstutzen 12 abgezogen werden. Zur Befreiung der Niederschlagselektroden
von abgesetztem Staub werden von Zeit zu Zeit die Niederschlagselektroden beklopft.
Claims (5)
1. Elektrofilter mit Niederschlagselektroden und davor angeordnete saitenartig gespannten Ausströmern,
dadurch gekennzeichnet, daß über die Länge der Niederschlagselektroden (2) verteilt
im Abstand der Ausströmer vor den Niederschlagselektroden (2) Abstütztraversen angeordnet
sind, die aus dielektrischem Werkstoff oder aus metallischen Rohren bestehen, die an das
Potential der Auströmer (3) angeschlossen sind und an denen die Ausströmer (3) befestigt sind.
2. Elektrofilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paket von im Abstand voneinander
angeordneten Niederschlagselektroden (2) und ein in den Zwischenraum zwischen den Niederschlagselektroden
eingebautes, z. B. aus dielektrischen Werkstoffen bestehendes oder an das Potential der
Ausströmer angeschlossenes metallisches Gerüst (7) von Abstützern (4) für die daran zweckmäßig
saitenartig befestigten Ausströmer (3).
3. Elektrofilter nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch außerhalb des Kraftfeldes,
. z.B. außerhalb des Gehäuses (1) der Niederschlagselektroden (2) innerhalb eines weiteren
Mantels (6) angebrachten Träger (5) und/oder Stützen (7) bzw. Aufhängungen für die Abstützer
(4) oder für das Gerüst der Abstützer.
4. Elektrofilter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Ausnehmungen (8) in den
Niederschlagselektroden (2) zur Durchführung von Abstützungen (7) oder Teilen des Abstützungsgerüstes.
5. Elektrofilter nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch als Abstandshalter für die
Niederschlagselektroden (2) ausgebildeten Teile des Gerüstes (7) der Abstützer oder der Abstützer
(4).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 408 341, 466 356,
386;
Deutsche Patentschriften Nr. 408 341, 466 356,
386;
britische Patentschrift Nr. 422 777.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709507/382 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB36538A DE1007295B (de) | 1955-07-19 | 1955-07-19 | Elektrofilter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB36538A DE1007295B (de) | 1955-07-19 | 1955-07-19 | Elektrofilter |
| DEZ7137A DE1087295B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Verfahren und Vorrichtung zum Schweissen mittels eines Ladungs-traegerstrahles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007295B true DE1007295B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=25965098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB36538A Pending DE1007295B (de) | 1955-07-19 | 1955-07-19 | Elektrofilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007295B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE390386C (de) * | 1919-05-27 | 1924-02-18 | Metallbank & Metallurg Ges Ag | Elektrische Gasreinigungsanlage mit Rohrelektroden |
| DE408341C (de) * | 1925-01-15 | Elek Sche Gasreinigungs G M B | Von haengenden Ketten getragene Spruehelektrode fuer elektrische Gasreinigungsanlagen | |
| DE466356C (de) * | 1928-10-19 | Oski Akt Ges | Elektrischer Gasreiniger | |
| GB422777A (en) * | 1934-09-20 | 1935-01-17 | Res Corp Of New York | Improvements in or relating to apparatus for the electrical precipitation of suspended particles from gases |
-
1955
- 1955-07-19 DE DEB36538A patent/DE1007295B/de active Pending
Patent Citations (4)
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