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DE1007033B - Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste) - Google Patents

Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste)

Info

Publication number
DE1007033B
DE1007033B DESCH10613A DESC010613A DE1007033B DE 1007033 B DE1007033 B DE 1007033B DE SCH10613 A DESCH10613 A DE SCH10613A DE SC010613 A DESC010613 A DE SC010613A DE 1007033 B DE1007033 B DE 1007033B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
brush
roller brush
dirt
webs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH10613A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Ludwig Schirneker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIRNECKER HANS LUDWIG
Original Assignee
SCHIRNECKER HANS LUDWIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHIRNECKER HANS LUDWIG filed Critical SCHIRNECKER HANS LUDWIG
Priority to DESCH10613A priority Critical patent/DE1007033B/de
Priority to DESCH15473A priority patent/DE1142221B/de
Publication of DE1007033B publication Critical patent/DE1007033B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/4036Parts or details of the surface treating tools
    • A47L11/4044Vacuuming or pick-up tools; Squeegees
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    • A47L11/02Floor surfacing or polishing machines
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    • A47L11/08Floor surfacing or polishing machines hand-driven with rotating tools
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    • A47L11/4041Roll shaped surface treating tools

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  • Brushes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stoffreinigung (Bürste), die als hohles, kastenartiges Gehäuse ausgebildet ist, in dem eine Walzenbürste gelagert ist, die beim Hinwegstreichen der Vorrichtung über den Stoff rotiert und die mit ihren Borsten durch eine am Boden des Gehäuses quer zur Streichrichtung liegende Ausnehmung hindurchgreift, wobei die quer zur Streichrichtung liegende Kante der Ausnehmung unter einem spitzen Winkel vom Boden zum Gehäuseinnern verläuft.
Zur Säuberung von Stoffen, Kleidern, Polstermöbeln od. dgl. sind Handbürsten bekannt. Diese Bürsten besitzen ein aus Holz od. dgl. ausgebildetes Teil, welches handlich gehalten ist und mit seitlichen Rillen od. dgl. versehen ist, so daß es griffig in der Hand gehalten werden kann. In dieses Teil sind nach unten vorstehende Borsten aus Haar, Gummi, elastischem Kunststoff od. dgl. angeordnet.
Ferner sind auch Bürsten bekannt, bei denen an Stelle der Borsten ein in Rillenform od. dgl. quer zur Arbeitsbewegung verlegtes Material wie Hartgummi, Kunststoff od. dgl. angeordnet ist. Diese Bürsten arbeiten auf der Grundlage von Reibungselektrizität.
Ferner sind Vorrichtungen zur Aufnahme von Schmutz od. dgl. bekannt, bei denen eine rotierende Walzenbürste in einem hohl ausgebildeten kastenartigen Gehäuse gelagert ist, das an seinem Boden mit einer quer zur Arbeitsrichtung verlaufenden breiten Ausnehmung versehen ist. Die den Schlitz durchgreifende Bürste nimmt bei ihrer Rotation infolge Adhäsion die Schmutzteilchen auf und befördert sie in das Innere des Kastens. Hierbei können beidseitig der Bürstenwalze zusätzlich schmale Antriebsräder angeordnet sein. Schließlich sind sogenannte Vorrichtungen zum Aufnehmen von Krümchen bekannt, bei denen eine drehbare Walzenbürste angeordnet ist, die in einem gabelartigen Bügel od. dgl. beidseitig gelagert ist. Am gabelartigen Bügel ist ein Griff zur Führung der Walzenbürste vorgesehen. Der Bügel ist mit einem nach unten bis an die Walzenbürste heran verlaufenden Blech verkleidet.
Die bekannten Reinigungsvorrichtungen haben verschiedene Nachteile. Borstenbürsten wirbeln den Schmutz nur auf, so daß man diesen nachträglich mit einem Kehrblech entfernen muß. Gummibürsten hingegen verschmutzen sehr schnell. Die Wirkung der auf Reibungselektrizität beruhenden Bürsten ist sehr gering, weil der Schmutz nicht allzu fest in der Bürste haftet und viele Schmutzteilchen, z. B. anorganische Teilchen, durch Reibungselektrizität überhaupt nicht angezogen werden können. Reinigungsvorrichtungen mit rotierenden Walzenbürsten haben den Nachteil, daß die Schmutzteilchen zunächst überrollt und dann durch Adhäsion mit hochgenommen Vorrichtung zur Stoffreinigung (Bürste)
Anmelder:
Hans-Ludwig Schirneker,
Detmold, Vor den Eichen 7
Hans-Ludwig Schirneker, Detmold,
ist als Erfinder genannt worden
!5 werden, wodurch ein sehr großer Teil auf dem zu reinigenden Stoff od. dgl. liegenbleibt.
Auch die Reinigungsvorrichtung mit rotierender Walzenbürste und ansetzendem schaufelartigen Blech ist ungeeignet, Staubteilchen aufzunehmen, da die Arbeitskante des Bleches viel zu dick gehalten ist. Auch zur Aufnahme von Krümchen ist diese Vorrichtung daher unbrauchbar, denn sie würde die Krümchen lediglich vor sich herschieben, und erst die Borsten der Walze würden sie auf das Blech heraufschieben.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und besteht darin, daß durch den Boden mindestens ein die Walzenbürste treibendes an sich bekanntes Reibrad ragt und der Boden mehrere nebeneinanderliegende schmale, durch Stege voneinander getrennte parallele Längsschlitze aufweist, wobei die Bürstenspitzen mit den äußeren Kanten des der Walzenbürste nächstliegenden Schlitzes in einer Ebene abschneiden, so daß die scharfen Kanten der Stege die aufzunehmenden Schmutzteilchen wie Schaufeln untergreifen und die rotierende Walzenbürste diese Teilchen entlang der SchrägfläcEen der Stege nach oben in das Innere des Gehäuses schleudert. Zwecks einwandfreier Aufnahme des Schmutzes sind zweckmäßigerweise im Innern des Gehäuses beiderseits der rotierenden Walzenbürste über die ganze Länge des Gehäuses sich erstreckende, lediglich in der Mitte einen Spalt frei lassende Wände angeordnet, die rückfallsichere Aufnahmekammern für Schmutz und starre Abstreifkanten für die Walzenbürste bilden. Hierdurch wird der durch die scharfen Kanten der Schlitze im Zusammenwirken mit der Walzenbürste in das Gerät geförderte Schmutz sicher und vollständig in die rückfallsicheren Kammern aufgenommen.
Die Erfindung bewirkt, daß nicht der Schmutz wie bei der Borstenbürste weggewirbelt und eventuell vor der Bürste her transportiert wird, sondern daß die Borstenbürste in Verbindung mit den scharfkantig
709 506/25
ausgebildeten Stegen die feinen Schmutzteilchen schaufelartig untergreift, so daß ein einwandfreies Säubern der Stoffe od. dgl. gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in perspektivischer Ansicht mit einem Querschnitt durch das Gehäuse dargestellt.
In der Zeichnung besteht die Vorrichtung (Bürste) aus einem mit einem Deckel 1 versehenen Gehäuse 2. An der Unterseite des Gehäuses 2, am Boden 2', befinden sich mehrere quer zur Arbeitsrichtung nebeneinanderliegende schmale, durch Stege 3 voneinander getrennte parallele Längsschlitze 4. Die die Schlitze 4 begrenzenden seitlichen Längsflächen verlaufen in an sich bekannter Weise unter einem in Streichrichtung betrachtet spitzen Winkel 3' vom Boden 2' zum Gehäuseinnern. Im Innern des Gehäuses 2 ist quer zur Streichrichtung die die Schlitze 4 durchgreifende Bürste 5 angeordnet. Die Bürste 5 wird durch an sich bekannte Antriebsräder 6 angetrieben, die beidseitig der Bürste angeordnet sind und den Boden 2' des Gehäuses 2 in einer jeweils besonderen Ausnehmung 7 durchgreifen. Zur Aufnahme des Schmutzes sind beidseitig der Walzenbürste 5 im Innern des Gehäuses über die ganze Länge des Gehäuses 2 sich erstreckende, lediglich in der Mitte einen Spalt 8 frei lassende Wände 9 angeordnet. Durch diese Wände 9 werden rückfallsichere Aufnahmekammern 10 gebildet, die einmal dafür sorgen, den Schmutz aufzunehmen und zum anderen starre Abstreifkanten 9' für die Walzenbürste 5 bilden. Das kastenartige Gehäuse 2 der Bürste kann aus Kunststoff od. dgl. bestehen, während die Borsten der Bürste 5 aus Haar, elastischem Kunststoff od. dgl. angefertigt sein können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wird die Bürste auf den zu reinigenden Stoff aufgesetzt und in Streichrichtung bewegt, so wird die Bürste 5 durch an sich bekannte Räder 6, die mit dem zu reinigenden Stoff in Berührung kommen, in Drehung versetzt. Hierbei durchgreifen die Bürstenspitzen 5 bei ihrer Drehung jeweils die verschiedenen Schlitze, und da die scharfen Kanten der Stege 3 die aufzunehmenden Schmutzteilchen wie Schaufeln untergreifen, so werden diese durch die rotierende Walzenbürste entlang der Schrägflächen der Stege 3 nach oben in das Gehäuseinnere geschleudert. Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung kommt das Prinzip der normalen Bürste, die durch Adhäsion den Staub aufnimmt, in Verbindung mit dem an sich bekannten Schaufelprinzip zur Anwendung. Nach diesem Prinzip läßt sich eine erhebliche Steigerung in der Wirkungsweise der Vorrichtung erzielen, weil das einwandfreie Arbeiten der Bürste vor allem darauf zurückzuführen ist, daß am Boden eine Anzahl von scharfen Kanten vorhanden ist, die den Schmutz wie Schaufeln untergreifen und die rotierende Walzenbürste diese Teilchen entlang der Schrägfläche der Stege nach oben in das Innere des Gehäuses schleudert, wo sie rückfallsicher in den seitlich angeordneten Aufnahmekammern mit Abstreifkanten untergebracht sind.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zur Stoffreinigung (Bürste), die als hohles kastenartiges Gehäuse ausgebildet ist, in dem eine Walzenbürste gelagert ist, die beim Hinwegstreichen der Vorrichtung über den Stoff rotiert und die mit ihren Borsten durch eine am Boden des Gehäuses quer zur Streichrichtung liegende Ausnehmung hindurchgreift, wobei die quer zur Streichrichtung liegende Kante der Ausnehmung unter einem spitzen Winkel vom Boden zum Gehäuseinnern verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Boden (2') mindestens ein die Walzenbürste treibendes an sich bekanntes Reibrad (6) ragt und der Boden (2') mehrere nebeneinanderliegende schmale, durch Stege (3) voneinander getrennte parallele Längsschlitze (4) aufweist, wobei die Bürstenspitzen mit den äußeren Kanten des der Walzenbürste nächstliegenden Schlitzes in einer Ebene abschneiden, so daß die scharfen Kanten der Stege (3) die aufzunehmenden Schmutzteilcheii wie Schaufeln untergreifen und die rotierende Walzenbürste (5) diese Teilchen entlang der Schrägflächen der Stege (3) nach oben in das Innere des Gehäuses (2) schleudert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses (2) beiderseits der rotierenden Walzenbürste (5) über die ganze Länge des Gehäuses (2) sich erstreckende, lediglich in der Mitte einen Spalt (8) frei lassende Wände (9) angeordnet sind, die rückfallsichere Aufnahmekammern (10) für Schmutz und starre Abstreifkanten (9') für die Walzenbürste bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizer Patentschrift Nr. 163 494, 162 418;
französische Patentschriften Nr. 790 119, 570 615, 900.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506/25 4.57
DESCH10613A 1952-09-27 1952-09-27 Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste) Pending DE1007033B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH10613A DE1007033B (de) 1952-09-27 1952-09-27 Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste)
DESCH15473A DE1142221B (de) 1952-09-27 1954-05-31 Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH10613A DE1007033B (de) 1952-09-27 1952-09-27 Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007033B true DE1007033B (de) 1957-04-25

Family

ID=34832344

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH10613A Pending DE1007033B (de) 1952-09-27 1952-09-27 Vorrichtung zur Stoffreinigung (Buerste)

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DE (1) DE1007033B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR570615A (fr) * 1923-09-06 1924-05-05 Appareil pour l'enlèvement des miettes de pain répandues sur une table
FR652900A (fr) * 1928-04-16 1929-03-14 Machine à balayer
CH162418A (de) * 1932-07-05 1933-06-30 Gilardoni Heinrich Reinigungsbürste.
CH163494A (de) * 1932-06-15 1933-08-31 Bickel Otto Vorrichtung zum Reinigen von Stoffstücken.
FR790119A (fr) * 1935-04-10 1935-11-14 Brosse ou balai aspirant et emmagasinant la poussière

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