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DE1006904B - Mischstufe eines UEberlagerungsempfaengers fuer den UKW-Bereich - Google Patents

Mischstufe eines UEberlagerungsempfaengers fuer den UKW-Bereich

Info

Publication number
DE1006904B
DE1006904B DET7192A DET0007192A DE1006904B DE 1006904 B DE1006904 B DE 1006904B DE T7192 A DET7192 A DE T7192A DE T0007192 A DET0007192 A DE T0007192A DE 1006904 B DE1006904 B DE 1006904B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
intermediate frequency
oscillator
choke
mixer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET7192A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Stegmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET7192A priority Critical patent/DE1006904B/de
Publication of DE1006904B publication Critical patent/DE1006904B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/06Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes
    • H03D7/08Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing by means of discharge tubes having more than two electrodes the signals to be mixed being applied between the same two electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischstufe eines Überlagerungsempfängers mit selbstschwingender Mischröhre, die mit additiver Mischung arbeitet und zum Empfang auf dem UKW-Bereich bestimmt ist.
Bei Anwendung einer direkt geheizten Triode als Mischröhre in einer solchen Schaltung, z. B. für Kofferempfänger, bereitet es große Schwierigkeiten, eine ausreichende Oszillatorspannung zu erhalten, weil die Steilheit von solchen Mischröhren relativ ge- to ring ist. Ferner besteht die schwer erfüllbare Forderung, daß beim Betrieb mit Trockenbatterien und den dabei auftretenden sehr unterschiedlichen Spannungen auch an der unteren Spannungsgrenze noch ein stabiles Arbeiten des Oszillators gesichert ist. Ferner ist es erwünscht, daß der Unterschied der Mischverstärkungen beim Arbeiten mit neuen, oder alten Batterien möglichst klein ist.
Die Erfindung gibt eine Schaltung an, welche alle diese Forderungen bemerkenswert gut erfüllt. Die Erfindung besteht darin, daß bei der erwähnten additiven Mischschaltung der Oszillatorkreis in kapazitiver Dreipunktschaltung zwischen die drei Elektroden der Mischröhre geschaltet ist, wobei der Empfangsschwingungskreis (E) zwischen dem neutralen Punkt des Oszillatorkreises und dem Heizfaden liegt, und daß der Zwischenfrequenzkreis oder wenigstens die Zwischenfrequenzspule von der Anode dieser Mischröhre durch eine Hochfrequenzdrossel für die Oszillatorfrequenzen entkoppelt ist.
Die beiden Merkmale bezüglich Oszillator- und Zwischenfrequenzkreis sind an, sich bekannt, nämlich bei einer Mischschaltung für kurze Wellen, mit selbstschwingender Triode mit indirekt geheizter Kathode, jedoch liegt dort die Empfangsspule zwischen Gitter und Oszillatorkreis, so daß dort die Forderung nach besten Schwingbedingungen nicht erfüllt ist. Femer tritt an, der Empfangsspule ein Teil der Oszillatorspannung auf und kann in die Antenne gelangen.
Die Erklärung für die Erzielung einer hohen Oszillatorspannung bei Anwendung der kapazitiven Dreipunktschaltung liegt in folgendem. Durch die Röhrenkapazitäten ist bereits ein kapazitiver Spanr nungsteiler vorhanden. Deshalb ist es nicht günstig, eine induktive Spannungsteilung für die Dreipunktschaltung zu verwenden, denn wenn gleichzeitig zwei Spannungsteiler verschiedener Art vorhanden sind, wird das Erreichen der günstigsten Schwingbedingung erschwert. Hinzu kommt, daß die Verbindungsleitungen auf dem UKW-Bereich auch eine Rolle spielen und unerwünschte Phasendrehungen hervorrufen, können. Verwendet man dagegen lediglich die Röhrenkapazitäten als Spannungsteiler der Dreipunktschaltung oder schaltet man noch Kondensatoren zu den
eines Überlagerungsempfängers
für den UKW-Bereich
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Johann Stegmüller, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
Röhrenkapazitäten hinzu (möglichst dicht an der Röhre), so hat man nur einen einzigen Spannungsteiler, nämlich einen kapazitiven.
Mit einer solchen Schwingschaltung würde man in einer selbstschwingenden Mischstufe mit Triode allein noch nicht die größtmögliche Oszillatorspannung erzielen. Hierzu ist es vielmehr erforderlich, eine kapazitive Belastung des Oszillatorkreises durch den Zwischenfrequenzkreis zu vermeiden, weil die zusätzliche Kapazität, die durch die Anschaltung der Zwischenfrequenzspule auftritt, den Resonanzwiderstand des Oszillatorkreises herabsetzt, und zwar nicht nur wegen der Kapazität an sich, sondern, hauptsächlich deshalb, weil die Verluste dieser Kapazität für die UKW-Oszillatorschaltung zu groß sind. Diese Be^ dämpfung durch die Zwischenfrequenzspule wird durch Zwischenschaltung einer, UKW-Drossel (2/4-Drossel, d. h. eine Drossel, die durch Aufwickeln eines Drahtes von einer Viertelwellenlänge hergestellt ist, vermieden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können besonders zweckmäßige Mittel zur Entdämpfung des Zwischenfrequenzkreises angewendet werden, ohne daß dadurch die Amplitude der Oszillatorschwingungen, beeinträchtigt wird.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Der Oszillatorkreis O, der z. B. mittels eines Drehkondensators abstimmbar ist, ist über die Kondensatoren C3 und C4 an die Anode und das Gitter der Mischröhre Ro angeschaltet. Die kapazitive Dreipunktschaltung wird durch die beiden Kondensatoren C1 und C2 und die parallel liegenden Röhrenkapazitäten gebildet. In die Leitung zwischen dem Verbindungspunkt der Kondensatoren, C1 und C2 und
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Erde ist der Empfangskreis E eingeschaltet, um zu vermeiden, daß der Empfangskreis E die Oazillatorspannung führt und durch die Antenne ausstrahlt.
Der auf die Mischröhre folgende Zwischenfrequenzkreis Z1 wird in diesem Beispiel durch die Induktivitäten D1, D9
und L1 und im wesentlichen, durch die
Kapazitäten C1 bis C6 gebildet. Die UKW-Drossel D1 verhindert, daß die im Schaltbild rechts von ihr liegenden Kapazitäten der Schaltelemente und Leitungen parallel zum Oszillatorkreis O liegen. Damit die Oszillatorspannung möglichst nur an der Drossel D1 liegt, ist noch ein Kondensator C5 angeschaltet. Es wurde nämlich festgestellt, daß die durch den. Oszillatorkreis gebildete Brückenschaltung mit dem Empfangskreis E in der Diagonalen nicht auf dem ganzen Empfangsbereich im Gleichgewicht ist, was darauf zurückzuführen ist, daß die SpUIeL1 für die Oszillatorfrequenz eine stark frequenzabhängige Kapazität darstellt. Durch den Nebenschluß des Kondensators C5 wird ein praktisch fester Wert der Kapazität erzielt.
Um eine Entdämpfung des Zwischeafrequenzkreises Z1 zur Beseitigung der dämpfenden Wirkung der Mischröhre zu erzielen, ist es bekannt, eine am Punkt P infolge kapazitiver Spannungsteilung zwisehen den Kondensatoren. C1 und C6 gegen. Erde auftretenden, Zwischenfrequenzspannung über den Fußpunkt des Empfangskreises E zum Gitter der Mischröhre zu führen. Versuche haben gezeigt, daß bei der erfindungsgemäßen Schaltung eine etwas andere Entdämpfungsschaltung zweckmäßig ist. Die Kapazität des Kondensators C6 wird so groß bemessen, daß er für die Zwischenfrequenz einen Kurzschluß darstellt, so daß am Punkt P praktisch keine Zwischenfrequenzspannung herrscht. Die zur Entdämpfung dienende Zwischenfrequenzspannung wird vielmehr dadurch gewonnen, daß der Punkt P über eine UKW-Drossel D2 mit dem Gitter der Mischröhre verbunden wird. Dann bilden, die Induktivitäten L1 und D2, deren. Verbindungspunkt P zwischenfrequenzmäßig geerdet ist, eine induktive Dreipunktschaltung, so daß an der Drossel D2 eine zur Entdämpfung dienende Zwischenfrequenzspannung auftritt. Diese Drossel D2 dient zugleich zur Sperrung der am Gitter herrschenden Oszillatorspannung gegenüber dem Punkt P und damit gegenüber Erde.
Bemißt man, die Drossel D2 so, daß die erforderliche· Sperrung für die Oszillatorfrequenz erreicht ist, so kann, wie Versuche gezeigt haben, die zwischenr frequente Rückkopplung zu groß werden. Um dies zu vermeiden,, kann man die Kapazität des Gitterblockkondensators C7 so klein bemessen, daß der Blindwiderstand der Drossel D2 und der Kapazität C7 zusammen, den, gewünschten Wert der Zwischenfrequenzspannung zum Gitter bringt.
Als kapazitive Dreipunktschaltung kann auch eine von, der Amnelderin vorgeschlagene Schaltung verwendet werden, bei der zur Erzielung der günstigsten Schwingbedingung parallel zur anodenseitigen Kapazität des kapazitiven Spannungsteilers eine entsprechend bemessene Induktivität geschaltet ist.

Claims (4)

PATENTANSPBÜCHE:
1. Mischstufe eines Überlagerungsempfängers mit direkt geheizter Triode als selbstschwingender Mischröhre mit additiver Mischung auf dem UKW-Bereich, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillatorkreis (O) in kapazitiver Dreipunktschaltung (C1, C2) zwischen die drei Elektroden der Mischröhre geschaltet ist, wobei der Empfangsschwingungskreis (E) zwischen dem neutralen Punkt des Oszillatorkreises und dem Heizfaden liegt, und daß der Zwischenfrequenzkreis oder wenigstens die Zwischenfrequenzspule (L1) von der Anode dieser Mischröhre durch eine Hochfrequenzdrossel (D1) für die Oszillatorfrequenzeni entkoppelt ist.
2. Mischstufe nach Anspruch 1 mit Rückkopplung zur Entdämpfung des Zwischenfrequenzkreises mit Hilfe einer Dreipunktschaltung des Zwischenfrequenzkreises, dadurch gekennzeichnet, daß in die die zwischenfrequente Rückkopplungsr spannung zum Gitter der Mischröhre führende Leitung eine die Oszillatorschwingungen sperrende Hoehfrequenzdrossel (D2) geschaltet ist.
3. Mischstufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (D2) zugleich zusammen mit der Spule (L1) des Zwischenfrequenzkreises einen Bestandteil der Dreipunktschaltung des Zwischenfrequenzkreises (Z1) bildet.
4. Mischstufe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit der Drossel (D2) ein Gitterblockkondensator (C7) liegt, dessen Kapazität so bemessen ist, daß der Blindwiderstand vom Drossel und Gitterblockkondensator zusammen, diq gewünschte zwischenfrequente Rückkopplungsspannung an, das Gitter bringt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 739 095.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© TO&506/2W 4.57
DET7192A 1952-12-27 1952-12-27 Mischstufe eines UEberlagerungsempfaengers fuer den UKW-Bereich Pending DE1006904B (de)

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DE1006904B true DE1006904B (de) 1957-04-25

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DE (1) DE1006904B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053045B (de) * 1957-12-11 1959-03-19 Telefunken Gmbh Selbstschwingende Mischstufe eines UEberlagerungsempfaengers fuer den UKW-Bereich
DE1072659B (de) * 1960-01-07 Philips Patentverwaltung G m b H , Hamburg Mischschaltungsanordnung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739095C (de) * 1932-04-16 1944-01-19 Opta Radio Ag Mischroehrenschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger

Patent Citations (1)

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