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DE1006745B - Zahnraeder-Wechselgetriebe fuer gleislose Kleinfahrzeuge, insbesondere Motorraeder - Google Patents

Zahnraeder-Wechselgetriebe fuer gleislose Kleinfahrzeuge, insbesondere Motorraeder

Info

Publication number
DE1006745B
DE1006745B DEH23270A DEH0023270A DE1006745B DE 1006745 B DE1006745 B DE 1006745B DE H23270 A DEH23270 A DE H23270A DE H0023270 A DEH0023270 A DE H0023270A DE 1006745 B DE1006745 B DE 1006745B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
wheels
gear change
main shaft
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23270A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Rogg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEH23270A priority Critical patent/DE1006745B/de
Publication of DE1006745B publication Critical patent/DE1006745B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • F16H3/083Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts with radially acting and axially controlled clutching members, e.g. sliding keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Zahnräder -Wechselgetriebe für gleislose Kleinfahrzeuge, insbesondere Motorräder Die Erfindung betrifft ein Zahnräder-Wechselgetriebe mit einer oder mehreren Vorgelegewellen und auf einer Hauptwelle oder Vorgelegewelle lose angeordneten Schalträdern, das vorzugsweise nach dem Ziehkeilprinzip arbeitet und für gleislose Kleindgl., fahrzeuge, wie für Motorräder, Motorroller od. dgl., in zunehmendem Maße Anwendung findet.
  • Bei vielen bisher bekannten Konstruktionen dieser Art sind alle vorhandenen, als Losräder ausgebildeten Schalträder entweder auf der Haupt- oder auf der Vorgelegewelle angeordnet, wobei zwecks wählbarer Drehmomentübertragung zwischen je einem Schaltrad und der zugeordneten Welle mit Hilfe innerhalb des durch den Radkörper begrenzten Raumes untergebrachter Mitnehmerelemente eine formschlüssige Verbindung hergestellt wird. Die zwangsweise Steuerung dieser beispielsweise als Kugeln od. dgl. gestalteten Mitnehmerelemente wird durch ein einziges, für alle vorhandenen Schalträder gemeinsames und in einer entsprechend bemessenen Axialbohrung der betreffenden Welle angeordnetes Schaltorgan bewirkt, das der Form der verwendeten Mitnehmerelemente entsprechend als mehrfach abgesetzte Schaltstange ausgebildet ist.
  • Die vorstehend beschriebenen Konstruktionen weisen jedoch den erheblichen Nachteil auf, daß insbesondere die Ausbildung der den kleinsten Teilkreisdurchmesser aufweisenden Schalträder, deren Naben durch die zur Aufnahme der Mitnehmerelemente dienenden Ausnehmungen bedeutend geschwächt sind, mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Dem konnte bis jetzt nur dadurch begegnet werden, daß die derart geschwächten Schalträder entweder durch besondere Maßnahmen verstärkt oder aber von vornherein in der Nabe kräftig genug bemessen wurden, was nur mit einer entsprechenden Vergrößerung des Teilkreisdurchmessers aller Räder und damit einer an sich unnötigen und unwirtschaftlichen Vergrößerung des ganzen Getriebes zu erreichen war.
  • Als nachteilig kommt hinzu, daß das sämtliche Schalträder bzw. Mitnehmerelemente steuernde Schaltorgan in der Regel durch außerhalb des Getriebegehäuses angeordnete Vorrichtungen über die bekannten Schaltmuffen betätigt werden muß, was eine nicht unerhebliche Vergrößerung der Gesamtbaulänge des Triebwerkblockes und damit Schwierigkeiten in dessen ungezwungener Anordnung am Fahrzeug, beispielsweise am Rahmen eines Motorrades, mit sich bringen kann. Es ist aber bereits bekannt, zur Verbesserung der Lagerung die Schaltmuffen der Schaltorgane innerhalb des Getriebegehäuses zwischen zwei oder mehr Radpaarungen vorzusehen.
  • Gemäß der Erfindung sind bei einem Zahnräder-Wechselgetriebe, insbesondere für gleislose Kleinfahrzeuge, das vorzugsweise mit einer Ziehkeilschaltung ausgerüstet ist und bei dem auf der Hauptwelle und bzw. oder einer oder mehreren Vorgelegewellen Schalträder lose angeordnet sind, die mit innerhalb der Radkörper angeordneten und durch je ein in Richtung der Radachsen verschiebbares Schaltorgan gesteuerten Mitnehmerelementen formschlüssig verbindbar sind, die innerhalb einer Radpaarung den jeweils größten Teilkreisdurchmesser aufweisenden Getriebezahnräder als Schalträder ausgebildet und mit den zugehörigen Schaltmitteln zu gleichen oder wenigstens angenähert gleichen Teilen auf der Hauptwelle und der oder den Vorgelegewellen angeordnet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens die als Schalträder ausgebildeten Getriebezahnräder den Lagern der Hauptwelle und bzw. oder einer oder mehrerer Vorgelegewellen unmittelbar benachbart angeordnet, wobei sich die Schaltmuffen der gesteuerten Schaltorgane im Innern des Getriebegehäuses und vorzugsweise in dessen Längsmitte zwischen zwei oder mehreren Radpaarungen befinden und zwecks gemeinsamer Betätigung der Schaltorgane miteinander verbunden sind.
  • Durch vorstehend genannte Maßnahmen werden die Nachteile der bisher bekannten Konstruktionen weitgehend behoben. So brauchen die nunmehr den jeweils kleinsten Teilkreisdurchmesser aufweisenden Schalträder weder zusätzlich verstärkt noch vergrößert werden, wodurch sich die Querschnittsabmessungen des Getriebegehäuses in jenen Grenzen wie etwa bei mit Klauenschaltungen od. dgl. versehenen Getrieben halten lassen. Diesen gegenüber ist aber das erfindungsgemäß gestaltete Getriebe wegen seiner etwa ein Drittel betragenden Verkürzung der Gesamtbaulänge konstruktiv überlegen, was für eine ungezwungene und harmonische Anordnung des Triebwerkblockes etwa am Rahmen eines Motorrades, Motorrollers od. dgl., und damit für eine günstige Ausbildung auch des Fahrwerks von großer Bedeutung ist.
  • Der Verschleiß aller in das Innere des Getriebegehäuses verlegter und den einzelnen Schalträdern zugeordneter Schaltorgane einschließlich der Schaltmuffen und zugehöriger Betätigungselemente ist ein geringer sowie die Ausbildung des Getriebegehäuses selbst besonders einfach. Schließlich ist die Beanspruchung der Schalträder, Wellen und Lager infolge ihrer besonderen räumlichen Zuordnung eine sehr günstige, was sich über die hierdurch kleingehaltenen, elastischen Verformungen der wegen Kerbwirkung innerhalb der Nabenbreite der Schalträder besonders gefährdeten Getriebewellen auf die Eingriffsverhältnisse und damit auch auf die Lebensdauer der Verzahnungen vorteilhaft auswirkt.
  • In der Zeichnung, die einen Längsschnitt durch ein Getriebe zeigt, ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch dargestellt.
  • Im Getriebegehäuse 1 sind in an sich bekannter Weise die über eine nicht gezeigte Reibungskupplung, etwa von der Brennkraftmaschine eines Motorrades. Motorrollers od. dgl., angetriebene Hauptwelle 2 und die mit ihr über Zahnradsätze verbundene Vorgelegewelle 3 angeordnet. Innerhalb einer Radpaarung sind die den jeweils größten Teilkreisdurchmesser aufweisenden Getriebezahnräder als lose angeordnete Schalträder 4a, 4b bzw. 4c, 4d ausgebildet und je zur Hälfte auf Haupt- und Vorgelegewelle verteilt.
  • Zur Drehmomentübertragung zwischen je einem Schaltrad und zugehöriger Welle wird durch die innerhalb des durch den Radkörper begrenzten Raumes untergebrachten und als Kugeln 5 gestalteten Mitnehmerelemente eine formschlüssige Verbindung hergestellt, was in bekannter Weise durch radiales Auswärtspressen der Mitnehmerelemente mit Hilfe der beiden zylindrischen und entsprechend abgesetzten Schaltstangen 6a, 6b bewirkt wird. Diese sind in Axialbohrungen der betreffenden Getriebewellen beiderseits verschiebbar angeordnet und werden durch die in das Innere des Getriebegehäuses 1 verlegten Schaltmuffen 7a, 7b über in der Zeichnung nicht dargestellte, jedoch vorteilhafterweise gleichfalls im Getriebegehäuse untergebrachte Betätigungselemente an sich bekannter Bauart gesteuert. Hierbei sind die Schaltmuffen 7a, 7b vorzugsweise in der Längsmitte des Getriebegehäuses 1 zwischen zwei oder mehreren Radpaarungen angeordnet und zwecks gemeinsamer Betätigung der Schaltorgane 6a, 6b miteinander verbunden.
  • Um die Beanspruchung und damit die elastischen Verformungen der infolge Kerbwirkung innerhalb der Nabenbreite der Schalträder besonders gefährdeten Getriebewellen möglichst klein zu halten, sind die Schalträder 4a, 4b bzw. 4c, 4d und die mit ihnen kämmenden, als Festräder ausgebildeten Gegenräder den Lagern 8a, 8b der Hauptwelle 2 sowie den Lagern 9a, 9b der Vorgelegewelle 3 unmittelbar benachbart angeordnet.
  • Der Drehmomentfluß verläuft beim dargestellten Ausführungsbeispiel von der Hauptwelle 2 über das mit seinem Festrad kämmende Schaltrad 4c auf die mit ihm durch ein oder mehrere Mitnehmerelemente 5 formschlüssig verbundene Vorgelegewelle 3 und von dieser zu dem mit seinem Festrad kämmenden Schaltrad 4a. Dessen nach Art eines Hohlwellenstummels ausgebildete Radnabe trägt ein mit ihr fest verbundenes Kettenrad 10, das in bekannter Weise mit einem oder mehreren Fahrzeugrädern in Antriebsverbindung steht. Die Kupplung der Räder mit den Wellen kann auch durch sinngemäß angeordnete, axial verschiebbare Klauenmuffen erfolgen.
  • Der Anwendungsbereich der Erfindung erstreckt sich auch auf alle jene Fälle, in denen mehrstufige und dabei raumsparende Zahnräder-Wechselgetriebe verhältnismäßig kleiner Übertragungsleistung benötigt werden, wie etwa bei Draisinen und ähnlichen schienengebundenen Kleinfahrzeugen oder bei Werkzeugmaschinen.
  • Die Ansprüche 2 bis 4 sind echte Unteransprüche ohne selbständige Schutzbedeutung und gelten nur in Verbindung mit Anspruch 1 bzw. den Ansprüchen, auf die sie zurückbezogen sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zahnräder-Wechselgetriebe, vorzugsweise mit Ziehkeilschaltung für gleislose Kleinfahrzeuge, insbesondere Motorräder, wobei auf der Hauptwelle und/oder einer oder mehreren Vorgelegewellen Schalträder lose angeordnet sind, die mit innerhalb der Radkörper angeordneten, durch je ein in Richtung der Radachsen verschiebbares Schaltorgan gesteuerten Mitnehmerelementen formschlüssig verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb einer Radpaarung den jeweils größten Teilkreisdurchmesser aufweisenden Getriebezahnräder als Schalträder (4a, 4b bzw. 4c, 4d) ausgebildet und mit den zugehörigen Schaltmitteln zu gleichen oder wenigstens angenähert gleichen Teilen auf der Hauptwelle und der oder den Vorgelegewellen (3) angeordnet sind.
  2. 2. Zahnräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schalträder (4a, 4b bzw. 4c, 4d) ausgebildeten Getriebezahnräder den Lagern (8a, 8b bzw. 9a, 9b) der Hauptwelle (2) und bzw. oder einer oder mehrerer Vorgelegewellen (3) unmittelbar benachbart angeordnet sind.
  3. 3. Zahnräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmuffen (7a, 7b) der Schaltorgane (611,6b) im Innern des Getriebegehäuses (1) und vorzugsweise zwischen zwei oder mehreren Radpaarungen angeordnet sind.
  4. 4. Zahnräder-Wechselgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmuffen (7a, 7b) zwecks gemeinsamer Betätigung der Schaltorgane (6a, 6b) kraftschlüssig miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 606 269, 810 111; USA.-Patentschrift Nr. 2 032 735; britische Patentschrift Nr. 130 5671919.
DEH23270A 1955-03-11 1955-03-11 Zahnraeder-Wechselgetriebe fuer gleislose Kleinfahrzeuge, insbesondere Motorraeder Pending DE1006745B (de)

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DE (1) DE1006745B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062555B (de) * 1957-05-29 1959-07-30 Getrag Getriebe Zahnrad Zahnraederwechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge mit nachgeschaltetem Gruppengetriebe
DE1124829B (de) * 1955-09-17 1962-03-01 Norbert Riedel Schaltvorrichtung mit elektromagnetischer Betaetigung der Gangschaltelemente fuer Stufenwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB130567A (en) * 1919-03-27 1919-08-07 James Milne Improvements in Change-speed Gears for Motor-vehicles or the like.
DE606269C (de) * 1932-08-30 1934-11-28 Zahnradfabrik Friedrichshafen Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit staendig im Eingriff befindlichen Raedern
US2032735A (en) * 1931-12-11 1936-03-03 Blanchard Variable speed mechanism
DE810111C (de) * 1948-10-02 1951-08-06 Zahnraederfabrik Augsburg Vorm Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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