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DE1006641B - Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug - Google Patents

Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug

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Publication number
DE1006641B
DE1006641B DET8527A DET0008527A DE1006641B DE 1006641 B DE1006641 B DE 1006641B DE T8527 A DET8527 A DE T8527A DE T0008527 A DET0008527 A DE T0008527A DE 1006641 B DE1006641 B DE 1006641B
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DE
Germany
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mouldboard
rod
adjustable
strips
inclination
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DET8527A
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English (en)
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Publication of DE1006641B publication Critical patent/DE1006641B/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/02Plough blades; Fixing the blades
    • A01B15/08Mouldboards
    • A01B15/10Interchangeable or adjustable mouldboards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein einstellbares Streichblech für einen Pflug, das aus einer Anzahl langer, schmaler Metallstreifen besteht, die parallel zueinander am hinteren Ende des Pflugschares angeordnet sind.
Der Erfindung gemäß sind an dem Streichblech Mittel zum Einstellen sowohl des Neigungswinkels des Streichbleches als Ganzes als auch zum Verwinden der Streichblechfläche durch, Neigen der einzelnen Streifen in bezug aufeinander vorgesehen.
Die schwenkbare Anordnung von vollflächigen Streichblechen ist bekannt, desgleichen die federnde Anordnung von Streifen eines Streichbleches·.
Die Erfindung bezweckt, dem Streichblech jede erforderliche Neigung und Verwindung erteilen zu können, um der Natur des zu pflügenden Bodens zu entsprechen, so daß Erdklumpen sanft umgelegt werden, die Beanspruchung der Schlepper oder Zugtiere gemindert und die Pflugleistung erhöht wird.
In den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Unteransicht einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform,
Fig. 3 eine teilweise schaubildliche Ansicht des Streichbleches in Fig. 1 von rechts gesehen;
Fig. 4 ist die Unteransicht einer zweiten Ausführungsfo'rm,
Fig. 5 eine Seitenansicht dieser Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Steuerstabes und einer Einstellvorrichtung dieser Ausführungsform;
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der bei dieser Vorrichtung benutzten Anschlagplatte;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer dritten Ausführungsform;
Fig. 9 ist eine Draufsicht auf einen Teil von Fig. 8,
Fig. 10 ein senkrechter Schnitt gemäß Linie A-B in Fig. 9;
Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht des Streichbleches gemäß der Erfindung in ihrer Anordnung am Rahmen eines Pfluges;
Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 11;
Fig. 13 und 14 zeigen den Pflug in Seitenansicht und Draufsicht bei Anwendung der Einstellmittel gemäß Fig. 4 bis 7.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 besteht das Streichblech aus einer Anzahl gebogener Metallstreifen 1 von im wesentlichen gewölbtem Querschnitt, die parallel zueinander angeordnet sind. An den im Gebrauch unteren Enden weisen diese Streifen einwärts gebogene Querrippen 2 auf, die mit Öffnungen versehen sind und durch Bolzen 5, dlie an einem Einstellbares Streichblech für einen Pflug
Anmelder:
Shinjiro Takakita, Shoichi Takakita,
Minoru Takakita, Tsutomu Takakita
und Akira Takakita, Oaza-Motomachi,
Nabari-cho (Japan)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Kuhn, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Wildpfad 3
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 6. September 1951
Querflansch 4 an einer Seite einer beweglichen Tragplatte 3 angeordnet sind, lose mit letzterer verbunden sind. Die Tragplatte 3 trägt auch das Pflugschar b (Fig. 11).
Der Flansch 4 besitzt einen rahmen form igen Fortsatz 6 mit einem Quersteg 7, an dessen Mitte wieder ein Stab 8 angeordnet ist. Dieser Stab ist durch eine Öffnung einer Verbindungsplatte 9 geführt. Letztere ist mittels Lappen 10 und Nieten oder Schrauben an dem Streifen 1 befestigt. Die Verbindungsplatte 9 ist mit einem gebogenen Schlitz 11 versehen.
Der rechteckige Rahmen 6 besitzt Nocken 13-13', 14-14' an seinen äußeren Seitenteilen 12-12' zum Zusammenwirken mit den Regelteilen 18-18', die an einem Ende Gabeln 15 und am anderen Ende rechteckige Erweiterungen 16 aufweisen. Im Innern des erweiterten Teiles sind parallel zueinander verlaufende Arme 17 vorgesehen.
Die Regelvorrichtung wird mit dem Rahmen 6 fest verbunden durch Einführen der Nocken 13-13' in die Gabeln 15 und der Nocken 14-14' in einen der durch die Arme 17 gebildeten Schlitze, also in den zwischen den beiden Armen 17 liegenden Schlitz oder den Schlitz zwischen dem einen Arm 17 und der oberen Begrenzung 16' des Rahmens 16 oder in den Schlitz zwischen dem anderen Arm 17 und der unteren Begrenzung 16". Ein am Pflugrahmen α befestigter Haken 19 ist in den bogenförmigen Schlitz 11 eingeführt.
Wenn die Nocken 14-14' in dem Zwischenraum zwischen den beiden Armen 17 liegen, und zwar bei
609 865Λ1
beiden einander gegenüberliegenden Regelvorrichtungen 18-18', liegen die Streifen 1 im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene, und die Fläche des Streichbleches ist angenähert flach. Wenn dagegen die Nocken 14-14' in verschiedenen Schlitzen liegen, z. B. beim Regelglied 18 im oberen und beim Regelglied 18' im unteren Schlitz, so werden die Streifen in bezug aufeinander geneigt und eine verwundene oder gewölbte Oberfläche des Streichbleches gebildet.
Durch geeignetes Einsetzen der Nocken 14-14' in entsprechende Schlitze kann jede gewünschte Verwindung entweder nach rechts oder nach links für das Streichblech innerhalb der durch die Weite der rahmenförmigen Erweiterung der Regelteile 18-18' gegebenen Grenze erreicht werden. Auch die Neigung des Streichbleches als Ganzes kann damit geregelt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 jeder Streifen 1 des Streichbleches lose mit der Tragplatte 3, die auch das Schar trägt, durch einen Verbindungsbolzen 5 verbunden. Der Rahmen 6 ist aber durch einen einzigen, in der Mitte angeordneten Stab 20 ersetzt, der mit dem Flansch 4 verbunden ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 7, 13 und 14 wird eine anders gestaltete Reguliervorrichtung benutzt. Zu ihr gehört ein Plattenpaar 23-23', das mit dem Stab 20 aus einem Stück besteht und quer zu ihm angeordnet sind.
In den Platten 23-23' sind Ausnehmungen 21 vorgesehen, die durch Schlitze 22 verbunden sind. In Verlängerungen der Schlitze 22 ist eine weitere Ausnehmung in den Platten-23 vorgesehen, durch die ein Bolzen 28 geführt ist, auf dem ein Stab 26 angelenkt ist, dessen aufwärts gebogene Enden 24 die äußersten Streifen 1 des Streichbleches berühren. Der Stab 24 ist an einer verbreiterten-Stelle mit einer dreieckigen Ausnehmung 25 versehen, dessen gegeineinandergeneigte Seitenbegrenzungen 25'-25" die Ausnehmungen 21 einschließen. ,-.
Durch eine der Ausnehmungen 21 ist ein Bolzen 29 gesteckt, der im Zusammenwirken mit dem dreieckigen Teil 25 dazu dient, den Winkel der Ausschwingung des Stabes 26 zu bestimmen und demgemäß die Neigung der Streifen 1 in bezug zueinander und die Verdrillung, sowie die Neigung des Streichbleches als Ganzes..
Das freie Ende des Stabes 20 ist in die Aussparung 30' der Verbindungsplatte 30 eingeführt, ähnlich wie bei der Bauart gemäß Fig. 3.
Die Erfindung ist auch auf einen Einwegpflug anwendbar, wie er zum Teil in Fig. 8 dargestellt ist. An einer Seite des Pflugrahmens α ist ein Metallrahmen 31 angeordnet. Oben und unten ist dieser Rahmen mit Flanschen 33-33', und zwar an seiner oberen Seite 32 bzw. seiner unteren Seite 32', ausgestattet. Der obere Flansch 33 ist an seinem freien Rand mit Nuten 34 versehen. In dem Rahmen 31 ist ein kleinerer Rahmen 35 geführt, so daß er in den Rahmen 31 in dessen Längsrichtung hineingeschoben und aus ihm herausgezogen werden kann.
An der Innenseite des Rahmens 35 ist eine gewölbte Platte 37 befestigt, die an ihrem oberen Rand mit Nuten 36 versehen ist. An-dieser gewölbten Platte ist ein Einstellhebel oder- eine Klinke 38 mittels des Gelenkbolzens 39 befestigt, .so daß er in eine der Nuten 34 eingelegt werden, kann.
Der Rahmen 35 erstreckt sich aus dem Rahmen 31 heraus. In ihm ist im wesentlichen senkrecht ein Stab 41 angeordnet, den eine-Freier 42 umgibt. Diese Feder stützt sich auf eine Federscheibe 43. Der Stab 41 ragt aus dem Rahmen 35 oben heraus und ist an seinem oberen Ende mit dem vorderen Ende eines Handgriffes 44 gelenkig verbunden, der in irgendeine der Nuten 36 der Platte 37 eingelegt werden kann.
Das untere Ende des Stabes 41 ist zu den Schenkeln 40-40' gegabelt, die fest in Ausnehmungen 40 der oberen Seite 46' einer Platte 46 eingepaßt sind. Die Platte 46 ist mit der Rückseite jedes der Streifen 1 des Sireichbleches durch ein Kugelgelenk 45 verbunden.
Die Fig. 11 zeigt einen Teil eines Pfluges mit dem Schar b des Streichbleches c, die beide durch Verbindungsmittel d mit dem Pflugrahmen α verbunden sind, wobei die Verbindungsmittel frei drehbar sind. Die Vorrichtung ist für einen Pflug benutzbar, dessen Schar und Streichblech durch einen langen Handgriff e nach rechts oder links gedreht werden kann, oder aber für einen Einwegpflug, dessen Schar und Streichblech lediglich nach einer Seite bewegbar sind. Bei der Benutzung der Einstellvorrichtung gemäß Fig. 2 werden die Teile 18-18' zunächst nach vorwärts getrieben und die Nocken 14-14' des Rahmens 6 zwischen beide Arme 17 oder zwischen einen der Arme 17 und die obere Begrenzung 16' des Rahmens 16 oder die untere Begrenzung 16" desselben eingeführt. Darauf wird die Einstellvorrichtung in die ursprüngliche Lage zurückgeführt. Durch Neigung des Hebels e, dessen unteres abgebogenes Ende durch den Rahmen hindurchgeführt ist, nach links oder rechts werden auch die Verbindungsmittel d von Schar und Streichblech, die mit dem Hebel verbunden sind, nach links oder rechts gedreht, so daß Schar und Streichblech entsprechend ausgeschwenkt werden. Beim Drehen des Schares und des Streichbleches nach rechts wirken der Mittelstab 8 und die in den Flansch 4 lose eingesetzten Bolzen 5 sowie die Rippen 2 der Streifen 1 bei der Drehbewegung mit. Der am Rahmen des Pfluges befestigte und in den Schlitz 11 der Verbindungsplatte 9 eingreifende Haken 19 begrenzt die Bewegung des Streichbleches in beiden Richtungen. Die Grenze der Neigung jedes Gliedes des Streichbleches ist dabei durch die Höhe der oberen Begrenzung 16' des Rahmens 16 der Einstellvorrichtung 18-18' bestimmt sowie dadurch, ob der Nocken 14 oder 14' sich zwischen beiden Armen 17 oder auf dem oberen Arm 17 oder unter dem unteren Arm 17 befindet.
Bei Benutzung der Einstellvorrichtung gemäß Fig. 6 wird der Bolzen 29 in eine der Ausnehmungen 21 der Platten 23-23' eingesetzt, und zwar durch die Aussparung 25 des Stabes 26. Durch Einsetzen des Bolzens 29 in eine der verschiedenen Ausnehmungen 21 ist das Ausschwingen des Stabes 26 und damit sein Neigungswinkel bestimmt, da dieses Ausschwingen durch Anschlagen der oberen Begrenzung 25" der Ausparung25 an den Bolzen 29 begrenzt ist. Durch Betätigung des Hebels e werden, wie oben beschrieben, die einzelnen Streifen des Streichbleches in bezug aufeinander geneigt. Die äußeren Streifen berühren die Enden 24 und 24' des Stabes 26. Die Lage sämtlicher Glieder des Streichbleches ist damit bestimmt und gesichert.
Wenn bei der in Fig. 8 dargestellten, für einen Einwegpflug bestimmten Ausführungsform das Ende des Handgriffes 44 gehoben und infolgedessen gegen den Widerstand der Feder 42 außer Eingriff mit einer Nut 36 der Platte 37 gebracht wird und sodann der Stab 41 mittels des Hebels 44 um einen gewissen Winkel gedreht wird, wird auch die Platte 46 durch
die Schenkel 40-40', die in die Aussparungen 47 des oberen Ansatzes 46' der Platte 46 eingreifen, gedreht, wie oben beschrieben.
Zugleich wird der Neigungswinkel jedes Gliedes des Streichbleches, die sämtlich durch Universalgelenk mit der Platte verbunden sind, eingestellt und fixiert. Darauf wird der Handgriff 44 wieder in Eingriff mit der entsprechenden Nut 36 gebracht.
Um den Rahmen 35 zu verschieben zwecks Änderung der Lage des Stabes 41, der Platte 46 und dementsprechend der Vorwärtsneigung des Streichbleches wird die Klinke 38 aus der Nut 34 ausgehoben und der Rahmen 35 vorwärts oder rückwärts verstellt, um so das· Streichblech in die erforderliche Lage zu bringen. Darauf wird die Klinke 38 in die geeignete Nut eingeführt, um die Lage zu fixieren. Es ist also möglich, die Lage der Streifen des Streichbleches in bezug aufeinander und die Lage des Streichbleches in bezug auf den Pflugrahmen beliebig einzustellen.
Wie oben beschrieben, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine erhebliche Anzahl von das Streichblech bildenden Gliedern universal und vielfach einstellbar kombiniert ist, so daß sie frei in bezug aufeinander geneigt werden können, und dadurch, daß Einstellmittel vorgesehen sind, durch welche der Neigungswinkel des Streichbleches bestimmt werden kann. Die Erfindung bezweckt insbesondere, eine beliebige Verwindung der Streichblechoberfläche zu erzielen, so daß sie der Natur des zu pflügenden Bodens angepaßt werden kann und Erdklumpen sanft entlang der geneigten Fläche gewendet werden, die Beanspruchung des Schleppers oder des Zugviehes gemindert und die Pflugleistung erhöht wird.

Claims (14)

PATENTANSPRÜCHE: 35
1. Einstellbares Streichblech für einen Pflug, das aus einer Anzahl langer, schmaler Metallstreifen besteht, die parallel zueinander am hinteren Ende des Pflugschares angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Streichblech (c) Mittel (31 bis 47) zum Einstellen sowohl des Neigungswinkels des Streichbleches (c) als Ganzes als auch zum Verwinden der Streichblechfläche durch Neigen der einzelnen Streifen (1) in bezug aufeinander vorgesehen sind.
2. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (1) lose mittels eines Universalgelenkes (5) mit ihrem unteren Ende (2) an einem Träger (3,4) angelenkt und mit ihrem oberen Ende mit den Einstellmitteln verbunden sind.
3. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel die Streifen (1) und das Streichblech (c) als Ganzes derart verstellen können, daß der Boden nach der einen oder nach der anderen Seite des Pfluges gewendet wird.
4. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel mit einer Anschlagvorrichtung (18, 26 bzw. 9, 11) zur Begrenzung der Neigungseinstellung der Streifen (1) bzw. des Streichbleches (c) als Ganzes versehen sind.
5. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2, 3 6g oder 4, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Verbindungsbolzen (5), die den Träger (3, 4) mit jedem Streifen (1) lose verbinden, wobei der Träger (3, 4) auf der Rückseite der Streifen (1) einen Rahmen bildet, dessen Seitenteile (12-12') parallel zueinander verlaufen und durch einen parallel zum Träger verlaufenden Quersteg (7) miteinander verbunden sind, eine Verbindungsplatte (9), die parallel zu dem Quersteg (7) angeordnet und mit den Streifen (1) verbunden ist und eine Öffnung aufweist, durch welche ein Ansatz (8) des Quersteges hindurchgeführt ist.
6. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel ein Paar Einstellplatten (18) aufweisen, die an entgegengesetzten Seiten des Rahmens (6) angeordnet sind und durch deren Einstellung die Neigung der Streifen (1) im einzelnen und gemeinsam verändert werden kann.
7. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Einstellglieder (6) aus einer Platte (18) besteht, die an einem Ende (15) gegabelt ist und im Eingriff mit einem Nocken (13-13') eines der Seitenteile (12-12') des Rahmens steht und dessen entgegenr gesetztes Ende verbreitert ist und eine Ausnehmung besitzt, in welche Arme (17) hineinragen, zwischen welche oder zwischen welche und die Seitenbegrenzungen (16'-16") der Ausnehmung Nocken (14-14') der Seitenteile (12-12'), die im Abstand von den Nocken (13-13') angeordnet sind, eingreifen können.
8. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der lose mit den Streifen (1) verbundene Träger (4) mit einem in seiner Mitte angeordneten Stab (20) versehen ist, der sich über die Rückseite der Streifen (1) erstreckt und ein parallel zum Träger (4) verlaufendes Führungsglied (26) trägt, das mit den Streifen (1) verbunden ist, wobei der Stab (20) durch eine Öffnung der Verbindungsplatte (30) geführt ist.
9. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem mittleren Stab (20) getragene Einstellvorrichtung aus am Stab fest angeordneten Platten (23-23') und einem an diesen Platten schwingbar gelagerten Stab (26) besteht, dessen Enden (24-24') die Stabserie (1) berühren zwecks Änderung der Neigung derselben, wobei Mittel (25'-25", 21, 29) vorgesehen sind zur Feststellung des schwingbaren Stabes (26) in der in bezug auf die Tragplatten (23-23') eingestellten Lage.
10. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmittel aus einem Paar im Abstand voneinander angeordneter und aus einem Stück mit dem mittleren Stab (20) gebildeter Platten (23-23') bestehen und das schwingbare Glied aus einem um einen Bolzen (28) schwingbaren Stab (26) besteht, wobei der Bolzen (28) von den Platten (23-23') getragen wird und die Enden (24-24') des Stabes (26) nach aufwärts abgebogen sind, so daß sie im Abstand voneinander die Streifen (1) berühren und der Stab (26) mit einer dreieckigen Ausnehmung (25) versehen ist, innerhalb welcher ein Anschlagstift (29) wahlweise in eine mehrerer Bohrungen (21) der Platten (23) einsetzbar ist zwecks Bestimmens der Neigung des Stabes (26) und demgemäß der Neigung der Streifen (1).
11. Einstellbares Streichblech nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsplatte (9) mit einem Schlitz (11) versehen ist, in welchen ein am Pflugrahmen (α) befestigter Haken (19) eingreift.
12. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Reguliermittel eine Schlittenführung (31) an einer Seite des Pflugrahmens (a) angeordnet ist, in welcher ein Schlitten (35) längs verschiebbar geführt ist und Mittel (34, 38) zur Sicherung der Schlittenstellung vorgesehen sind, ferner gekennzeichnet durch eine am Schlitten (35) befestigte, mit einer Nutenreihe (36) versehene Platte (37), einen im wesentlichen senkrechten, gleitbar und drehbar im Schlitten (35) geführten Stab (41), einen schwingbar mit dem oberen Ende des Stabes (41) verbundenen Handgriff (44), der mit den Nuten (36) der Platte (37) zusammenwirkt, eine Feder (42), welche den Handgriff (44) im Eingriff mit der ausgewählten Nut (36) hält, ein an der Rückseite des Streichbleches (c) angeordnetes, durch Universalgelenk (45) mit jedem der Streifen (1) verbundenes Verbindungsglied (46), wobei das untere Ende des Stabes (41) mit dem Verbindungsglied (46) derart verbunden ist, daß die dem Stab (41) gegebene Einstellung auf das Verbindungsglied (46) übertragen wird, und zwar zwecks Änderung der Neigung des Streichbleches (c) als Ganzes infolge der Einstellung des Schlittens (35) und zwecks Änderung der Neigung der Streifen (1) in bezug aufeinander durch Ausschwingen des Verbindungsgliedes (46) infolge Betätigung des Handgriffes (44).
13. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel aus einer Führung (31) bestehen, die an einer Seite des Pflugrahmens (a) befestigt ist und einen oberen und unteren, einander gegenüberstehenden Führungsflansch (33-33') besitzt, und aus einem Schlitten (35), der in der Führung (31) verschiebbar ist, im Abstand voneinander angeordneten Nuten (34) in einem der Führungsflansche (33), einer gewölbten Platte (37), die an dem Schlitten (35) befestigt ist und an ihrer Oberkante Nuten (36) aufweist, einer an der gewölbten Platte (37) angelenkten Klinke (38) zum Eingriff in die Nuten (34) des Führungsflansches (33) zwecks lösbarer Feststellung des Schlittens (35) in der gewählten Stellung, einem im wesentlichen senkrechten Stab (41), der drehbar und gleitbar in dem Schlitten (35) gelagert ist, einem am oberen Ende des Stabes (41) angelenkten Handgriff (44), einer auf den Stab (41) einwirkenden Feder (42), welche den Handgriff (44) im Eingriff mit der ausgewählten Nut (36) der gewölbten Platte (37) hält, einer Verbindungsplatte (46) von winkelförmigem Querschnitt, die mit jedem der Streifen (1) durch ein Kugelgelenk (45) verbunden ist, wobei der Stab (41) mit einem gegabelten Ende (40) in die Ver ■ bindungsplatte (46) eingreift und unter Einwirkung der Verstellung des Schlittens (35) zwecks Änderung der Neigung des Streichbleches (c) als Ganzes einstellbar ist und unter Einwirkung der Betätigung des Handgriffs (44) zwecks Winkelverstellung der Verbindungsplatte (46) einstellbar ist, um die Neigung der Streifen (1) in bezug aufeinander zu regeln und demgemäß die Verwindung des Streichbleches (c) zu ändern.
14. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine im unteren Teil des Pflugrahmens gelagerte drehbare Achse, die mit dem Pflugschar (b) bei (d) verbunden ist und einen aufwärts gerichteten Stellhebel (e) besitzt, eine Reihe von Verbindungsbolzen (5), welche den Träger des Pflugschares (3, 4) mit den unteren Enden (2) der Streifen des Streichbleches (c) einzeln lose verbinden, eine Verbindungsplatte (9) an den oberen Teilen der Streifen (1), einen Ansatz (6) des Pflugscharträgers (3, 4), der in die Verbindungsplatte (9) eingreift, einen Schlitz (11) in der Verbindungsplatte, einen am Pflugscharrahmen befestigten Haken (19), der in den Schlitz (11) eingreift, einstellbare Mittel (18-18'), die an entgegengesetzten Seiten des Ansatzes (6) der Tragplatte (3, 4) angeordnet sind und auf die Streifenserie (1) einwirken, und einen von Hand zu betätigenden Handgriff am oberen Ende des Stellhebels (e) zwecks Winkelverstellung desselben zum Schwenken des Pflugschares und des Streichbleches nach rechts oder links.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 217 888, 2 317 560;
österreichische Patentschrift Nr. 69 490.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©fiO9 869/41 4.57
DET8527A 1951-09-06 1953-10-19 Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug Pending DE1006641B (de)

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JP721977X 1951-09-06

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DET8527A Pending DE1006641B (de) 1951-09-06 1953-10-19 Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug

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GB (1) GB721977A (de)

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GB721977A (en) 1955-01-19

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