DE1006641B - Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug - Google Patents
Einstellbares Streichblech fuer einen PflugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein einstellbares Streichblech für einen Pflug, das aus einer Anzahl langer, schmaler
Metallstreifen besteht, die parallel zueinander am hinteren Ende des Pflugschares angeordnet sind.
Der Erfindung gemäß sind an dem Streichblech Mittel zum Einstellen sowohl des Neigungswinkels
des Streichbleches als Ganzes als auch zum Verwinden der Streichblechfläche durch, Neigen der einzelnen
Streifen in bezug aufeinander vorgesehen.
Die schwenkbare Anordnung von vollflächigen Streichblechen ist bekannt, desgleichen die federnde
Anordnung von Streifen eines Streichbleches·.
Die Erfindung bezweckt, dem Streichblech jede erforderliche Neigung und Verwindung erteilen zu
können, um der Natur des zu pflügenden Bodens zu entsprechen, so daß Erdklumpen sanft umgelegt werden,
die Beanspruchung der Schlepper oder Zugtiere gemindert und die Pflugleistung erhöht wird.
In den Zeichnungen sind vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Unteransicht einer Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform,
Fig. 3 eine teilweise schaubildliche Ansicht des Streichbleches in Fig. 1 von rechts gesehen;
Fig. 4 ist die Unteransicht einer zweiten Ausführungsfo'rm,
Fig. 5 eine Seitenansicht dieser Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Steuerstabes und einer Einstellvorrichtung dieser Ausführungsform;
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht der bei dieser Vorrichtung benutzten Anschlagplatte;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer dritten Ausführungsform;
Fig. 9 ist eine Draufsicht auf einen Teil von Fig. 8,
Fig. 10 ein senkrechter Schnitt gemäß Linie A-B in Fig. 9;
Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht des Streichbleches gemäß der Erfindung in ihrer Anordnung am Rahmen
eines Pfluges;
Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 11;
Fig. 13 und 14 zeigen den Pflug in Seitenansicht und Draufsicht bei Anwendung der Einstellmittel
gemäß Fig. 4 bis 7.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 besteht das Streichblech aus einer Anzahl gebogener
Metallstreifen 1 von im wesentlichen gewölbtem Querschnitt, die parallel zueinander angeordnet sind. An
den im Gebrauch unteren Enden weisen diese Streifen einwärts gebogene Querrippen 2 auf, die mit Öffnungen
versehen sind und durch Bolzen 5, dlie an einem Einstellbares Streichblech für einen Pflug
Anmelder:
Shinjiro Takakita, Shoichi Takakita,
Minoru Takakita, Tsutomu Takakita
und Akira Takakita, Oaza-Motomachi,
Nabari-cho (Japan)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Kuhn, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Wildpfad 3
Berlin-Dahlem, Wildpfad 3
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 6. September 1951
Japan vom 6. September 1951
Querflansch 4 an einer Seite einer beweglichen Tragplatte 3 angeordnet sind, lose mit letzterer verbunden
sind. Die Tragplatte 3 trägt auch das Pflugschar b (Fig. 11).
Der Flansch 4 besitzt einen rahmen form igen Fortsatz
6 mit einem Quersteg 7, an dessen Mitte wieder ein Stab 8 angeordnet ist. Dieser Stab ist durch eine
Öffnung einer Verbindungsplatte 9 geführt. Letztere ist mittels Lappen 10 und Nieten oder Schrauben an
dem Streifen 1 befestigt. Die Verbindungsplatte 9 ist mit einem gebogenen Schlitz 11 versehen.
Der rechteckige Rahmen 6 besitzt Nocken 13-13', 14-14' an seinen äußeren Seitenteilen 12-12' zum Zusammenwirken
mit den Regelteilen 18-18', die an einem Ende Gabeln 15 und am anderen Ende rechteckige
Erweiterungen 16 aufweisen. Im Innern des erweiterten Teiles sind parallel zueinander verlaufende
Arme 17 vorgesehen.
Die Regelvorrichtung wird mit dem Rahmen 6 fest verbunden durch Einführen der Nocken 13-13' in die
Gabeln 15 und der Nocken 14-14' in einen der durch die Arme 17 gebildeten Schlitze, also in den zwischen
den beiden Armen 17 liegenden Schlitz oder den Schlitz zwischen dem einen Arm 17 und der oberen
Begrenzung 16' des Rahmens 16 oder in den Schlitz zwischen dem anderen Arm 17 und der unteren Begrenzung
16". Ein am Pflugrahmen α befestigter Haken 19 ist in den bogenförmigen Schlitz 11 eingeführt.
Wenn die Nocken 14-14' in dem Zwischenraum zwischen den beiden Armen 17 liegen, und zwar bei
609 865Λ1
beiden einander gegenüberliegenden Regelvorrichtungen 18-18', liegen die Streifen 1 im wesentlichen in
einer gemeinsamen Ebene, und die Fläche des Streichbleches ist angenähert flach. Wenn dagegen die Nocken
14-14' in verschiedenen Schlitzen liegen, z. B. beim Regelglied 18 im oberen und beim Regelglied 18' im
unteren Schlitz, so werden die Streifen in bezug aufeinander geneigt und eine verwundene oder gewölbte
Oberfläche des Streichbleches gebildet.
Durch geeignetes Einsetzen der Nocken 14-14' in entsprechende Schlitze kann jede gewünschte Verwindung
entweder nach rechts oder nach links für das Streichblech innerhalb der durch die Weite der
rahmenförmigen Erweiterung der Regelteile 18-18' gegebenen Grenze erreicht werden. Auch die Neigung
des Streichbleches als Ganzes kann damit geregelt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 jeder Streifen 1
des Streichbleches lose mit der Tragplatte 3, die auch das Schar trägt, durch einen Verbindungsbolzen 5
verbunden. Der Rahmen 6 ist aber durch einen einzigen, in der Mitte angeordneten Stab 20 ersetzt, der
mit dem Flansch 4 verbunden ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 7, 13 und 14 wird eine anders gestaltete Reguliervorrichtung
benutzt. Zu ihr gehört ein Plattenpaar 23-23', das mit dem Stab 20 aus einem Stück besteht und
quer zu ihm angeordnet sind.
In den Platten 23-23' sind Ausnehmungen 21 vorgesehen, die durch Schlitze 22 verbunden sind. In Verlängerungen
der Schlitze 22 ist eine weitere Ausnehmung in den Platten-23 vorgesehen, durch die ein
Bolzen 28 geführt ist, auf dem ein Stab 26 angelenkt ist, dessen aufwärts gebogene Enden 24 die äußersten
Streifen 1 des Streichbleches berühren. Der Stab 24 ist an einer verbreiterten-Stelle mit einer dreieckigen
Ausnehmung 25 versehen, dessen gegeineinandergeneigte Seitenbegrenzungen 25'-25" die Ausnehmungen
21 einschließen. ,-.
Durch eine der Ausnehmungen 21 ist ein Bolzen 29 gesteckt, der im Zusammenwirken mit dem dreieckigen
Teil 25 dazu dient, den Winkel der Ausschwingung des Stabes 26 zu bestimmen und demgemäß
die Neigung der Streifen 1 in bezug zueinander und die Verdrillung, sowie die Neigung des
Streichbleches als Ganzes..
Das freie Ende des Stabes 20 ist in die Aussparung 30' der Verbindungsplatte 30 eingeführt, ähnlich wie
bei der Bauart gemäß Fig. 3.
Die Erfindung ist auch auf einen Einwegpflug anwendbar, wie er zum Teil in Fig. 8 dargestellt ist.
An einer Seite des Pflugrahmens α ist ein Metallrahmen 31 angeordnet. Oben und unten ist dieser
Rahmen mit Flanschen 33-33', und zwar an seiner oberen Seite 32 bzw. seiner unteren Seite 32', ausgestattet.
Der obere Flansch 33 ist an seinem freien Rand mit Nuten 34 versehen. In dem Rahmen 31 ist
ein kleinerer Rahmen 35 geführt, so daß er in den Rahmen 31 in dessen Längsrichtung hineingeschoben
und aus ihm herausgezogen werden kann.
An der Innenseite des Rahmens 35 ist eine gewölbte Platte 37 befestigt, die an ihrem oberen Rand mit
Nuten 36 versehen ist. An-dieser gewölbten Platte ist ein Einstellhebel oder- eine Klinke 38 mittels des
Gelenkbolzens 39 befestigt, .so daß er in eine der Nuten 34 eingelegt werden, kann.
Der Rahmen 35 erstreckt sich aus dem Rahmen 31 heraus. In ihm ist im wesentlichen senkrecht ein Stab
41 angeordnet, den eine-Freier 42 umgibt. Diese Feder
stützt sich auf eine Federscheibe 43. Der Stab 41 ragt aus dem Rahmen 35 oben heraus und ist an seinem
oberen Ende mit dem vorderen Ende eines Handgriffes 44 gelenkig verbunden, der in irgendeine der
Nuten 36 der Platte 37 eingelegt werden kann.
Das untere Ende des Stabes 41 ist zu den Schenkeln 40-40' gegabelt, die fest in Ausnehmungen 40
der oberen Seite 46' einer Platte 46 eingepaßt sind. Die Platte 46 ist mit der Rückseite jedes der Streifen
1 des Sireichbleches durch ein Kugelgelenk 45 verbunden.
Die Fig. 11 zeigt einen Teil eines Pfluges mit dem Schar b des Streichbleches c, die beide durch Verbindungsmittel
d mit dem Pflugrahmen α verbunden sind, wobei die Verbindungsmittel frei drehbar sind. Die
Vorrichtung ist für einen Pflug benutzbar, dessen Schar und Streichblech durch einen langen Handgriff
e nach rechts oder links gedreht werden kann, oder aber für einen Einwegpflug, dessen Schar und
Streichblech lediglich nach einer Seite bewegbar sind. Bei der Benutzung der Einstellvorrichtung gemäß
Fig. 2 werden die Teile 18-18' zunächst nach vorwärts getrieben und die Nocken 14-14' des Rahmens 6
zwischen beide Arme 17 oder zwischen einen der Arme 17 und die obere Begrenzung 16' des Rahmens
16 oder die untere Begrenzung 16" desselben eingeführt. Darauf wird die Einstellvorrichtung in die
ursprüngliche Lage zurückgeführt. Durch Neigung des Hebels e, dessen unteres abgebogenes Ende durch
den Rahmen hindurchgeführt ist, nach links oder rechts werden auch die Verbindungsmittel d von
Schar und Streichblech, die mit dem Hebel verbunden sind, nach links oder rechts gedreht, so daß Schar und
Streichblech entsprechend ausgeschwenkt werden. Beim Drehen des Schares und des Streichbleches nach
rechts wirken der Mittelstab 8 und die in den Flansch 4 lose eingesetzten Bolzen 5 sowie die Rippen
2 der Streifen 1 bei der Drehbewegung mit. Der am Rahmen des Pfluges befestigte und in den Schlitz
11 der Verbindungsplatte 9 eingreifende Haken 19 begrenzt die Bewegung des Streichbleches in beiden
Richtungen. Die Grenze der Neigung jedes Gliedes des Streichbleches ist dabei durch die Höhe der
oberen Begrenzung 16' des Rahmens 16 der Einstellvorrichtung 18-18' bestimmt sowie dadurch, ob der
Nocken 14 oder 14' sich zwischen beiden Armen 17 oder auf dem oberen Arm 17 oder unter dem unteren
Arm 17 befindet.
Bei Benutzung der Einstellvorrichtung gemäß Fig. 6 wird der Bolzen 29 in eine der Ausnehmungen 21 der
Platten 23-23' eingesetzt, und zwar durch die Aussparung 25 des Stabes 26. Durch Einsetzen des Bolzens
29 in eine der verschiedenen Ausnehmungen 21 ist das Ausschwingen des Stabes 26 und damit sein
Neigungswinkel bestimmt, da dieses Ausschwingen durch Anschlagen der oberen Begrenzung 25" der
Ausparung25 an den Bolzen 29 begrenzt ist. Durch Betätigung des Hebels e werden, wie oben beschrieben,
die einzelnen Streifen des Streichbleches in bezug aufeinander geneigt. Die äußeren Streifen berühren die
Enden 24 und 24' des Stabes 26. Die Lage sämtlicher Glieder des Streichbleches ist damit bestimmt und
gesichert.
Wenn bei der in Fig. 8 dargestellten, für einen Einwegpflug bestimmten Ausführungsform das Ende des
Handgriffes 44 gehoben und infolgedessen gegen den Widerstand der Feder 42 außer Eingriff mit einer
Nut 36 der Platte 37 gebracht wird und sodann der Stab 41 mittels des Hebels 44 um einen gewissen
Winkel gedreht wird, wird auch die Platte 46 durch
die Schenkel 40-40', die in die Aussparungen 47 des oberen Ansatzes 46' der Platte 46 eingreifen, gedreht,
wie oben beschrieben.
Zugleich wird der Neigungswinkel jedes Gliedes des Streichbleches, die sämtlich durch Universalgelenk
mit der Platte verbunden sind, eingestellt und fixiert. Darauf wird der Handgriff 44 wieder in Eingriff
mit der entsprechenden Nut 36 gebracht.
Um den Rahmen 35 zu verschieben zwecks Änderung der Lage des Stabes 41, der Platte 46 und dementsprechend
der Vorwärtsneigung des Streichbleches wird die Klinke 38 aus der Nut 34 ausgehoben und
der Rahmen 35 vorwärts oder rückwärts verstellt, um so das· Streichblech in die erforderliche Lage zu bringen.
Darauf wird die Klinke 38 in die geeignete Nut eingeführt, um die Lage zu fixieren. Es ist also
möglich, die Lage der Streifen des Streichbleches in bezug aufeinander und die Lage des Streichbleches in
bezug auf den Pflugrahmen beliebig einzustellen.
Wie oben beschrieben, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine erhebliche Anzahl von das
Streichblech bildenden Gliedern universal und vielfach einstellbar kombiniert ist, so daß sie frei in
bezug aufeinander geneigt werden können, und dadurch, daß Einstellmittel vorgesehen sind, durch
welche der Neigungswinkel des Streichbleches bestimmt werden kann. Die Erfindung bezweckt insbesondere,
eine beliebige Verwindung der Streichblechoberfläche zu erzielen, so daß sie der Natur des
zu pflügenden Bodens angepaßt werden kann und Erdklumpen sanft entlang der geneigten Fläche gewendet
werden, die Beanspruchung des Schleppers oder des Zugviehes gemindert und die Pflugleistung erhöht
wird.
Claims (14)
1. Einstellbares Streichblech für einen Pflug, das aus einer Anzahl langer, schmaler Metallstreifen
besteht, die parallel zueinander am hinteren Ende des Pflugschares angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Streichblech (c) Mittel (31 bis 47) zum Einstellen sowohl des Neigungswinkels
des Streichbleches (c) als Ganzes als auch zum Verwinden der Streichblechfläche durch Neigen
der einzelnen Streifen (1) in bezug aufeinander vorgesehen sind.
2. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (1) lose
mittels eines Universalgelenkes (5) mit ihrem unteren Ende (2) an einem Träger (3,4) angelenkt
und mit ihrem oberen Ende mit den Einstellmitteln verbunden sind.
3. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel
die Streifen (1) und das Streichblech (c) als Ganzes derart verstellen können, daß der Boden
nach der einen oder nach der anderen Seite des Pfluges gewendet wird.
4. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel
mit einer Anschlagvorrichtung (18, 26 bzw. 9, 11) zur Begrenzung der Neigungseinstellung
der Streifen (1) bzw. des Streichbleches (c) als Ganzes versehen sind.
5. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2, 3 6g
oder 4, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Verbindungsbolzen (5), die den Träger (3, 4) mit
jedem Streifen (1) lose verbinden, wobei der Träger (3, 4) auf der Rückseite der Streifen (1) einen
Rahmen bildet, dessen Seitenteile (12-12') parallel zueinander verlaufen und durch einen parallel zum
Träger verlaufenden Quersteg (7) miteinander verbunden sind, eine Verbindungsplatte (9), die
parallel zu dem Quersteg (7) angeordnet und mit den Streifen (1) verbunden ist und eine Öffnung
aufweist, durch welche ein Ansatz (8) des Quersteges hindurchgeführt ist.
6. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel ein
Paar Einstellplatten (18) aufweisen, die an entgegengesetzten Seiten des Rahmens (6) angeordnet
sind und durch deren Einstellung die Neigung der Streifen (1) im einzelnen und gemeinsam verändert
werden kann.
7. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Einstellglieder
(6) aus einer Platte (18) besteht, die an einem Ende (15) gegabelt ist und im Eingriff mit
einem Nocken (13-13') eines der Seitenteile (12-12') des Rahmens steht und dessen entgegenr
gesetztes Ende verbreitert ist und eine Ausnehmung besitzt, in welche Arme (17) hineinragen,
zwischen welche oder zwischen welche und die Seitenbegrenzungen (16'-16") der Ausnehmung
Nocken (14-14') der Seitenteile (12-12'), die im Abstand von den Nocken (13-13') angeordnet sind,
eingreifen können.
8. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der lose mit
den Streifen (1) verbundene Träger (4) mit einem in seiner Mitte angeordneten Stab (20) versehen
ist, der sich über die Rückseite der Streifen (1) erstreckt und ein parallel zum Träger (4) verlaufendes
Führungsglied (26) trägt, das mit den Streifen (1) verbunden ist, wobei der Stab (20)
durch eine Öffnung der Verbindungsplatte (30) geführt ist.
9. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem mittleren
Stab (20) getragene Einstellvorrichtung aus am Stab fest angeordneten Platten (23-23') und
einem an diesen Platten schwingbar gelagerten Stab (26) besteht, dessen Enden (24-24') die Stabserie (1) berühren zwecks Änderung der Neigung
derselben, wobei Mittel (25'-25", 21, 29) vorgesehen sind zur Feststellung des schwingbaren
Stabes (26) in der in bezug auf die Tragplatten (23-23') eingestellten Lage.
10. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmittel aus
einem Paar im Abstand voneinander angeordneter und aus einem Stück mit dem mittleren Stab (20)
gebildeter Platten (23-23') bestehen und das schwingbare Glied aus einem um einen Bolzen (28)
schwingbaren Stab (26) besteht, wobei der Bolzen (28) von den Platten (23-23') getragen wird und die
Enden (24-24') des Stabes (26) nach aufwärts abgebogen sind, so daß sie im Abstand voneinander
die Streifen (1) berühren und der Stab (26) mit einer dreieckigen Ausnehmung (25) versehen ist,
innerhalb welcher ein Anschlagstift (29) wahlweise in eine mehrerer Bohrungen (21) der Platten
(23) einsetzbar ist zwecks Bestimmens der Neigung des Stabes (26) und demgemäß der Neigung
der Streifen (1).
11. Einstellbares Streichblech nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsplatte (9) mit einem Schlitz (11) versehen ist, in welchen ein am Pflugrahmen
(α) befestigter Haken (19) eingreift.
12. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Reguliermittel
eine Schlittenführung (31) an einer Seite des Pflugrahmens (a) angeordnet ist, in welcher
ein Schlitten (35) längs verschiebbar geführt ist und Mittel (34, 38) zur Sicherung der Schlittenstellung
vorgesehen sind, ferner gekennzeichnet durch eine am Schlitten (35) befestigte, mit einer
Nutenreihe (36) versehene Platte (37), einen im wesentlichen senkrechten, gleitbar und drehbar im
Schlitten (35) geführten Stab (41), einen schwingbar mit dem oberen Ende des Stabes (41) verbundenen
Handgriff (44), der mit den Nuten (36) der Platte (37) zusammenwirkt, eine Feder (42),
welche den Handgriff (44) im Eingriff mit der ausgewählten Nut (36) hält, ein an der Rückseite
des Streichbleches (c) angeordnetes, durch Universalgelenk (45) mit jedem der Streifen (1) verbundenes
Verbindungsglied (46), wobei das untere Ende des Stabes (41) mit dem Verbindungsglied
(46) derart verbunden ist, daß die dem Stab (41) gegebene Einstellung auf das Verbindungsglied
(46) übertragen wird, und zwar zwecks Änderung der Neigung des Streichbleches (c) als Ganzes infolge
der Einstellung des Schlittens (35) und zwecks Änderung der Neigung der Streifen (1) in
bezug aufeinander durch Ausschwingen des Verbindungsgliedes (46) infolge Betätigung des Handgriffes
(44).
13. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel
aus einer Führung (31) bestehen, die an einer Seite des Pflugrahmens (a) befestigt ist und
einen oberen und unteren, einander gegenüberstehenden Führungsflansch (33-33') besitzt, und
aus einem Schlitten (35), der in der Führung (31) verschiebbar ist, im Abstand voneinander angeordneten
Nuten (34) in einem der Führungsflansche (33), einer gewölbten Platte (37), die an dem
Schlitten (35) befestigt ist und an ihrer Oberkante Nuten (36) aufweist, einer an der gewölbten Platte
(37) angelenkten Klinke (38) zum Eingriff in die Nuten (34) des Führungsflansches (33) zwecks
lösbarer Feststellung des Schlittens (35) in der gewählten Stellung, einem im wesentlichen senkrechten
Stab (41), der drehbar und gleitbar in dem Schlitten (35) gelagert ist, einem am oberen Ende
des Stabes (41) angelenkten Handgriff (44), einer auf den Stab (41) einwirkenden Feder (42), welche
den Handgriff (44) im Eingriff mit der ausgewählten Nut (36) der gewölbten Platte (37) hält, einer
Verbindungsplatte (46) von winkelförmigem Querschnitt, die mit jedem der Streifen (1) durch ein
Kugelgelenk (45) verbunden ist, wobei der Stab (41) mit einem gegabelten Ende (40) in die Ver ■
bindungsplatte (46) eingreift und unter Einwirkung der Verstellung des Schlittens (35) zwecks
Änderung der Neigung des Streichbleches (c) als Ganzes einstellbar ist und unter Einwirkung der
Betätigung des Handgriffs (44) zwecks Winkelverstellung der Verbindungsplatte (46) einstellbar
ist, um die Neigung der Streifen (1) in bezug aufeinander zu regeln und demgemäß die Verwindung
des Streichbleches (c) zu ändern.
14. Einstellbares Streichblech nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine im unteren Teil
des Pflugrahmens gelagerte drehbare Achse, die mit dem Pflugschar (b) bei (d) verbunden ist und
einen aufwärts gerichteten Stellhebel (e) besitzt, eine Reihe von Verbindungsbolzen (5), welche den
Träger des Pflugschares (3, 4) mit den unteren Enden (2) der Streifen des Streichbleches (c) einzeln
lose verbinden, eine Verbindungsplatte (9) an den oberen Teilen der Streifen (1), einen Ansatz
(6) des Pflugscharträgers (3, 4), der in die Verbindungsplatte (9) eingreift, einen Schlitz (11)
in der Verbindungsplatte, einen am Pflugscharrahmen befestigten Haken (19), der in den Schlitz
(11) eingreift, einstellbare Mittel (18-18'), die an entgegengesetzten Seiten des Ansatzes (6) der
Tragplatte (3, 4) angeordnet sind und auf die Streifenserie (1) einwirken, und einen von Hand
zu betätigenden Handgriff am oberen Ende des Stellhebels (e) zwecks Winkelverstellung desselben
zum Schwenken des Pflugschares und des Streichbleches nach rechts oder links.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 217 888, 2 317 560;
österreichische Patentschrift Nr. 69 490.
USA.-Patentschriften Nr. 2 217 888, 2 317 560;
österreichische Patentschrift Nr. 69 490.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP721977X | 1951-09-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1006641B true DE1006641B (de) | 1957-04-18 |
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ID=13482242
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET8527A Pending DE1006641B (de) | 1951-09-06 | 1953-10-19 | Einstellbares Streichblech fuer einen Pflug |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1006641B (de) |
| GB (1) | GB721977A (de) |
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| DE1142248B (de) | 1960-04-14 | 1963-01-10 | Lely Nv C Van Der | Streichblech eines Pfluges |
| DE1200049B (de) | 1962-05-29 | 1965-09-02 | Patent Concern Nv | Pflug mit Streichblech |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB721977A (en) | 1955-01-19 |
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