DE10065924A1 - Schutzschicht für Bauteile einer Dampfkraftanlage - Google Patents
Schutzschicht für Bauteile einer DampfkraftanlageInfo
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Abstract
Metallische Bauteile, die in einer Dampfkraftanlage mit trockenem Wasserdampf hoher Temperaturen von über 550 DEG C in Kontakt kommen, weisen eine Schutzschicht auf, die reines Aluminium oder eine Aluminiumlegierung enthält. Spätestens wie das Bauteil mit der Schutzschicht bei Inbetriebnahme der Anlage dem trockenen Wasserdampf ausgesetzt wird, bildet sich eine dünne Oxidschicht, welche das Bauteil vor Oxidation schützt. Das reine Aluminium oder die Bestandteile der Aluminiumlegierung diffundiert während einer thermischen Nachbehandlung sowie während des Anlagenbetriebs in den Werkstoff des Bauteils hinein. Dies gewährleistet einen guten Schutz der Oberfläche des Bauteils über eine längere Betriebszeit.
Description
Die Erfindung betrifft eine Dampfkraftanlage, die mit Dampf hoher Temperaturen
von über 550°C betrieben wird und insbesondere eine Schutzschicht für
metallische Bauelemente der Anlage, die mit trockenem Wasserdampf hoher
Temperaturen in Kontakt kommen sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
In den letzten Jahren werden Dampfkraftanlagen vermehrt mit Wasserdampf hoher
Temperaturen von über 550°C betrieben. Dies wird unter anderem durch den
Einsatz von neuen Werkstoffen ermöglicht, die eine genügende Kriechfestigkeit
und Resistenz gegen Oxidation in einer Atmosphäre von trockenem Dampf
aufweisen. Die neuen Werkstoffe sind zum Beispiel Stähle mit 9-13% Chrom und
Nickel-Legierungen. Sie werden für die Anlagenbauteile verwendet, die mit
trockenem Dampf hoher Temperaturen in Kontakt kommen, wie zum Beispiel für
Leitungen und Rohre im Kessel, die Beschaufelung, den Rotor und das Gehäuse
der Turbine sowie auch für Ventile und Leitungen, welche Kessel und Turbine
verbinden.
Im Temperaturbereich über 550°C werden heute die Dampftemperaturen ständig
weiter erhöht, da dadurch der Wirkungsgrad der Anlagen weiter gesteigert werden
kann. Die Oxidation der Bauteile in trockenem Dampf nimmt dabei mit steigender
Dampftemperatur zu. Sie bewirkt insbesondere die Bildung von dickeren
Oxidschichten auf den Oberflächen der Bauteile. Bei beheizten Leitungen und
Rohren im Kessel wird die Wärmeleitfähigkeit durch die Oxidschichten reduziert,
sodass die Rohrwandtemperatur erhöht wird. Dies führt zu einer beschleunigten
Kriechverformung und schliesslich einem Schaden am Bauteil. Eine Reduktion der
Wanddicke einer Leitung oder eines Rohres führt ferner zu erhöhten Spannungen,
was die Lebensdauer verkürzt.
Die Oxidationsschicht kann weiter durch Spannungen von den Oberflächen der
Bauteile in der Form von festen Teilchen abblättern, welche eine Erosion an
Teilen in der Turbine verursachen können.
Um den mechanischen Belastungen bei stets steigenden Dampftemperaturen
standzuhalten, werden für die betroffenen Bauteile durch die Zugabe von weiteren
Elementen neue Werkstoffe mit noch höherer Kriechfestigkeit entwickelt. Um die
Entstehung von grösseren Anteilen von delta-Ferriten, welche die Zähigkeit des
Werkstoffs reduzieren, zu hemmen wird öfters der Chrom-Anteil im Stahl
verringert. Dies wirkt sich jedoch bezüglich der Resistenz des Werkstoffs gegen
Oxidation in trockenem Dampf negativ aus.
Als Schutz metallischer Bauteile gegen Erosion, Korrosion sowie Oxidation sind
Beschichtungen verschiedener Art versucht worden, wie zum Beispiel in der
EP 0 546 756 beschrieben. Dort wird ein Verfahren zum Aufbringen einer Schutzschicht
offenbart, wobei die Schicht aus einem Pulver von Partikeln einer Metallegierung
aus Chrom, Aluminium und/oder Silizium besteht. Die Schutzschicht wird durch
Aufsprühen der Partikel bei hoher Geschwindigkeit mittels einem heissen Gas
aufgetragen. Dabei werden die Partikel vor dem Auftreffen auf die Oberfläche des
Bauteils geschmolzen und bereits teilweise voroxidiert. Die durch das Aufsprühen
resultierende Schicht besitzt reichhaltig schützende Oxide. Sie wird beispielsweise
an Bauteilen von Dampf- und Gasturbinen angewendet.
Weiter werden Aluminium-Beschichtungen als Schutz gegen Korrosion durch
feuchte und durch Salz kontaminierte Luft von Temperaturen bis zu 200°C an
Bauteilen in Kompressoren von Gasturbinen angewendet. Diese Schichten
werden durch Flammspritzen auf die Bauteiloberflächen und anschliessendes
Sintern bei etwa 300°C aufgebracht, wodurch sich eine einfache, schützende
Schicht auf der Oberfläche des Bauteils bildet.
Die Resistenz dieser Schicht gegen Erosion sowie ihre Haftung auf metallischen
Oberflächen hat sich in Kompressoren bei einer Betriebstemperatur von bis circa
200°C und in einer Umgebung von feuchter Luft bewährt.
Ihre Eigenschaften bezüglich ihrer Haftung und Eignung bei trockenem Dampf
hoher Temperaturen in Dampfkraftanlagen sind hingegen bis heute nicht
untersucht worden.
Aus diesem Stand der Technik ist der Erfindung die Aufgabe gestellt, metallische
Bauteile einer Dampfkraftanlage, die mit trockenem Dampf hoher Temperaturen
von über 550°C in Kontakt kommen sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung zu
schaffen, die gegen Oxidation durch trockenen Wasserdampf dieser
Temperaturen resistent sind. Die Oxidationsbeständigkeit soll kostengünstig, mit
wenig Aufwand und auf Bauteilen jeder Form realisierbar sein. Ferner soll die
Oxidationsbeständigkeit keine Kontamination des Dampfes verursachen.
Schliesslich sollen die Werkstoffe selbstverständlich für die genannten
Betriebsverhältnisse eine genügende Härte und Kriechfestigkeit aufweisen.
Diese Aufgabe ist durch metallische Bauteile gemäss Anspruch 1 und durch ein
Herstellungsverfahren gemäss Anspruch 6 gelöst.
Ein metallisches Bauteil für eine Dampfkraftanlage weist erfindungsgemäss eine
Schutzschicht auf, die durchgehend ist und Aluminium und weitere Elemente
und/oder eine Aluminiumlegierung enthält, wobei ein Teil von dem Aluminium und
der weiteren Elementen oder der Aluminiumlegierung in den Werkstoff des
Bauteils hineindiffundiert ist und spätestens nachdem das Bauteil in einer
Dampfkraftanlage trockenem Wasserdampf hoher Temperaturen ausgesetzt
worden ist, die Schutzschicht eine dünne, durchgehende aluminiumhaltige
Oxidschicht aufweist.
In einem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung einer Schutzschicht für
ein metallisches Bauteil in einer Dampfkraftanlage werden Partikel aus reinem
Aluminium und weiteren Elementen und/oder Partikel aus einer
Aluminiumlegierung bei Raumtemperatur mit einer Flüssigkeit vermischt, sodass
ein dünnflüssiger, schlicker-ähnlicher Brei entsteht. Diese Flüssigkeit mit den
Partikeln wird, ebenfalls bei Raumtemperatur, durch Sprühen, Streichen oder
Eintauchen des Bauteils ähnlich einer Farbe auf die Oberflächen des Bauteils
aufgebracht.
Anschliessend wird das Bauteil einer thermischen Nachbehandlung unterzogen,
während der die Flüssigkeit verdampft wird und ein Teil der Partikel in den
Werkstoff hineindiffundieren. Spätestens bei Inbetriebnahme der
Dampfkraftanlage und Beginn der Exponierung des Bauteils dem trockenen
Wasserdampf hoher Temperaturen bildet sich in situ eine dünne aluminiumhaltige
Oxidschicht, welche die Werkstoffoberfläche des Bauteils vor Oxidation schützt.
Während des Betriebs der Dampfkraftanlage diffundiert das Aluminium oder die
Aluminiumlegierung weiter in den Werkstoff des Bauteils hinein.
Die Oxidschicht aus Al2O3 und Oxiden der weiteren Elemente ist durchgehend,
indem keine wesentlichen Mengen von Wasserdampf auf die Werkstoffoberfläche
des Bauteils gelangen können. Die Schicht schützt aufgrund ihrer Integrität die
Oberfläche des Bauteils vor Oxidation weitgehend. Die thermische
Nachbehandlung bewirkt eine Diffusion des Aluminiums und der weiteren
Elemente und/oder der Bestandteile der Aluminiumlegierung in den Werkstoff des
Bauteils. Dank der Diffusion des Aluminiums sowie der weiteren Elemente wird
ein Abblättern oder Lösen der Aluminium-Oxidschicht oder der mit Aluminium
angereicherten Oberflächenzone und eine mögliche Freilegung der
Bauteiloberfläche und Oxidation, Erosion oder Korrosion verhindert. Ferner ist
eine Kontaminierung des Dampfes durch abgelöste Teile der Schutzschicht
ebenfalls verunmöglicht.
Die aluminiumhaltige Oxidschicht bildet sich idealerweise nur in situ wie das
Bauteil dem trockenen Dampf hoher Temperatur ausgesetzt wird. Eventuell bildet
sich eine Oxidschicht zum Teil bereits während der thermischen Nachbehandlung.
Eine Vor-Oxidierung der Partikel ist deshalb nicht notwendig. Sie ist im Hinblick auf
die Diffusion des Aluminiums auch nicht erwünscht. Die erfindungsgemässe
aluminiumhaltige Schicht hat den Vorteil, dass im Fall der Bildung von Rissen in
der dünnen Oxidschicht reines Aluminium oder die weiteren Elemente der Luft
ausgesetzt werden und sich unmittelbar neues, schützendes Oxid bildet. Da die
Oberflächenzone des Bauteils durch die Diffusion mit Aluminium und/oder mit
weiteren Elementen angereichert ist, besteht dort eine Art "Reserve" dieser
Elemente für die stetige Bildung von neuem Oxid. Dies gewährleistet auch einen
guten Schutz der Bauteiloberfläche über eine längere Betriebszeit.
Die erfindungsgemässe Beschichtung beruht auf den Resultaten aus einer
Vielzahl von Versuchen mit verschiedenen Beschichtungsmaterialien und
Beschichtungsverfahren und Tests der Beschichtungen in echten
Betriebsverhältnissen in Dampfkraftanlagen. In den Versuchen wurden
Versuchsbauteile aus verschiedenen typischen Werkstoffen mit jeweils
verschiedenen Beschichtungen versehen und in eine Dampfkraftanlage
eingesetzt. Dort wurden die Versuchsbauteile während einer Zeit von mehreren
tausend Stunden dem trockenen Dampf hoher Temperaturen der normal
betriebenen Kraftanlage ausgesetzt. Die Versuche wurden jeweils auch bei
verschiedenen Dampftemperaturen über 550°C durchgeführt. Dabei wurde
festgestellt, dass die erfindungsgemässe aluminiumhaltige Beschichtung dem
trockenen Dampf am besten widersteht und eine Oxidation des Werkstoffs
erfolgreich verhindert.
Das Verfahren hat den Vorteil, dass die Flüssigkeit mit den Partikeln durch
Sprühen, Streichen oder Tauchen relativ einfach, bei Raumtemperatur, ohne
besondere teure Gerät und daher kostengünstig aufgetragen werden kann. Sie
eignet sich für jede Form von Bauteilen, insbesondere auch für sehr komplex
geformte Teile.
Die Schutzschicht ermöglicht die Verwendung von kostengünstigeren Werkstoffen
wie zum Beispiel Stählen mit niedrigem Chromanteil. Die Beständigkeit gegen
Oxidation dieser Werkstoffe wäre ohne Beschichtung ungenügend, mit der
erfindungsgemässen Schutzschicht ist sie hingegen einwandfrei.
In einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens wird die thermische
Nachbehandlung bei einer Temperatur durchgeführt, welche eine Diffusion des
Aluminiums und/oder der weiteren Elemente innerhalb von einigen Stunden zu
einer Tiefe von mindestens 20 Mikrometern erzielt. Je höher die Temperatur der
thermischen Nachbehandlung desto schneller und tiefer ist die resultierende
Diffusion des Aluminiums und der weiteren Elemente in den Werkstoff, wobei
auch ein höherer Anteil des Aluminiums sowie der weiteren Elemente im
Werkstoff erreicht wird. Eine schnelle Diffusion ist nicht nur deshalb erwünscht,
weil die Diffusionsdauer verkürzt ist, sondern auch weil bei einer kurzen
thermischen Behandlungsdauer eine frühzeitige Oxidation der Bestandteile der
Schutzschicht und eine Diffusion von Sauerstoff in den Werkstoff vermieden
werden kann. Anderseits kann die Temperatur der thermischen Behandlung nicht
beliebig erhöht werden, da sonst die Gefahr eines Schmelzens und Verdampfens
des Aluminiums, der weiteren Elemente oder der Aluminiumlegierung sowie auch
einer Veränderung der Werkstoffeigenschaften besteht. In einer besonderen
Ausführung beträgt die Temperatur der thermischen Nachbehandlung aus diesen
Gründen mindestens 550°C. Jedoch sollte sie die Anlasstemperatur des
Werkstoff des Bauteils nicht übersteigen. Die thermische Nachbehandlung und
das Anlassen können auch in einer einzigen Operation durchgeführt werden.
Überraschenderweise wird bei solchen Temperaturen eine Diffusion zu den
erwünschten Tiefen erreicht, ohne dass eine Verdampfung des Aluminiums oder
der Aluminiumlegierung entsteht. Die Diffusionszeit konnte dadurch genügend
kurz gehalten werden, dass keine erhebliche Oxidation entsteht und kein
Sauerstoff in den Werkstoff eindringt.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung beträgt die Diffusionstiefe des
Aluminiums und/oder der weiteren Elemente circa das Zehnfache der Dicke der
resultierenden Oxidschicht. Dies gewährleistet eine genügende "Reserve" an
Aluminium oder aluminiumhaltigen Material zur Neubildung von Oxiden während
der Betriebszeit der Anlage.
Bei der Verwendung eines chromhaltigen Stahls für den Werkstoff des Bauteils
wird in einer besonderen Ausführung des Verfahrens die thermische
Nachbehandlung bei einer Temperatur unter, nahe an oder gleich der
Anlasstemperatur des Werkstoffs durchgeführt.
Bei der Verwendung einer Nickel-Legierung oder eines austenitischen Stahls als
Werkstoff für das Bauteil wird in einer weiteren besonderen Ausführung des
Verfahrens die thermische Nachbehandlung bei einer Temperatur bis circa 700°C
durchgeführt.
In einer bevorzugten Ausführung werden die Partikel mit Wasser vermischt.
Weitere Flüssigkeiten wie zum Beispiel Alkohole sind auch verwendbar.
In einer besonderen Ausführung werden Partikeln aus reinem Aluminium Partikel
weiterer Elemente beigegeben, wobei diese Elemente Silizium und/oder Chrom
sind. Der Anteil der Aluminium-Partikel ist dabei grösser als der Anteil der
dazugegebenen weiteren Partikel. Die weiteren Elemente bilden bei Exponierung
der aufgetragenen und thermisch nachbehandelten Schutzschicht ebenfalls
Metalloxide wie SiO2 oder Cr2O3. Sie bewirken eine Verstärkung der Resistenz
des Bauteils gegen Oxidation durch trockenen Dampf.
In einer besonderen Ausführung beträgt der gesamte Anteil der weiteren
Elemente in der Mischung zwischen 0 und 50%.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung werden mit der
Flüssigkeit Partikel einer Aluminium-Eisen-Legierung vermischt. Dies bewirkt eine
Verminderung von Rissen in der resultierenden Schutzschicht, weil die
thermischen Ausdehnungskoeffizienten einer Aluminium-Eisen-Legierung und
eines Chrom-Stahls einander besser angepasst sind.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung besitzen die Partikel einen mittleren
Durchmesser in einem Bereich von 5-10 Mikrometern.
In einer weiteren Ausführung wird auf die Schutzschicht eine zweite Schicht aus
Aluminium-Oxid oder Chrom-Oxid aufgetragen. Diese dient der Abdichtung von
eventuellen Rissen.
In einer weiteren Ausführung der Erfindung besteht der Werkstoff des Bauteils
aus Stahl mit einem Chromanteil bis zu 13%, einem austenitischen Stahl oder aus
einer Ni-Legierung für Anwendungen in trockenem Dampf mit Temperaturen von
über 740°C. Diese Werkstoffe verfügen über eine genügende Härte und
Kriechfestigkeit bei den hohen Temperaturen über 550°C.
Die Erfindung eignet sich für Bauteile in einer Dampfkraftanlage wie zum Beispiel
Leitungen und Rohre im Kessel, Gehäuseteile, Rotor und Beschaufelung in den
Hoch- und Mitteldruckturbinen, Ventile, Leitungen zur Verbindung von Kessel und
Turbine und andere.
Es zeigen
Fig. 1 und 2 Aufnahmen mittels einem REM (Raster-Elektronen-Mikroskop)
eines Querschnitts durch eine Oberfläche eines Versuchsbauteils bestehend aus
E911 nachdem es während 4000 Stunden dem trockenen Dampf von einer
Temperatur von 642°C in einer regulär betriebenen Dampfkraftanlage ausgesetzt
worden ist, wobei das Versuchsbauteil in Fig. 1 keine Schutzschicht und das
Versuchsbauteil in Fig. 2 eine erfindungsgemässe aluminiumhaltige
Schutzschicht besitzt.
Die Eigenschaften und Wirkung der erfindungsgemässen Schutzschicht werden
im folgenden anhand von Aufnahmen von Querschnitten durch die Oberflächen
von Versuchsbauteilen in Fig. 1 und 2 ohne bzw. mit Schutzschicht aufgezeigt.
In beiden Fällen handelt es sich um Versuchsbauteile aus E911 (die Bezeichnung
für Stahl mit 9% Chrom-, 1% Wolfram- und 1% Molybdän-Anteil), einem typischen
Werkstoff für die Verwendung bei höheren Betriebstemperaturen von über 550°C.
Dieser Werkstoff verfügt über eine ausreichende Zähigkeit, Härte und
Kriechfestigkeit und ist deshalb für die Betriebsverhältnisse einer mit Dampf hoher
Temperatur betriebenen Dampfkraftanlage geeignet.
Die Versuchsbauteile von Fig. 1 und 2 wurden in einer Dampfkraftanlage
eingesetzt und trockenem Wasserdampf von einer Temperatur von 642°C
während 4000 Stunden ausgesetzt und sodann nach ihrem Zustand, genauer
nach Oxidation, Anzeichen des Abblätterns usw. untersucht worden.
Fig. 1 zeigt die Wirkung von Oxidation des trockenen Dampfes auf die
Oberfläche des Werkstoffs ohne Schutzschicht. Die ursprüngliche
Oberflächenlinie 1 zur Zeit vor dem Einsetzen in die Dampfkraftanlage ist klar
erkennbar. Unter dieser Oberfläche 1 hat sich durch den Dampf ein Bereich von
sauerstoffhaltigem Spinel 2 und über der Oberfläche 1 hat sich eine dicke
Magnetit- oder Eisenoxidschicht 3 von einer Dicke von 100 Mikrometern und mehr
gebildet. Die Magnetitschicht 3 ist brüchig und kann Risse aufweisen, die bis zur
ursprünglichen Werkstoffoberfläche 4 reichen. Solche Risse führen zu einem
Abblättern der Schicht 3, wobei gelöstes Oxidmaterial in Form von Partikeln vom
Dampfstrom mitgetragen wird und an weiteren Bauteilen der Anlage, wie zum
Beispiel an der Turbinenbeschaufelung Erosion verursachen kann.
Zusammen mit dem Versuchsbauteil von Fig. 1 wurde gleichzeitig ein
Versuchsbauteil aus dem gleichen Werkstoff E911 und mit einer
erfindungsgemässen aluminiumhaltige Beschichtung in die Dampfkraftanlage
eingesetzt. Nachdem es während 4000 Stunden dem trockenen Dampf von 642°C
ausgesetzt wurde, ist auch dieses Versuchsbauteil nach seiner
Oberflächenbeschaffenheit untersucht worden. Die REM-Aufnahme in Fig. 2 des
Querschnitts der Oberfläche zeigt das Basismaterial 8 des Werkstoffs E911 des
Versuchsbauteils. Die ursprüngliche Oberflächenlinie des Bauteils ist durch die
Diffusion des reinen Aluminiums in den Werkstoff nicht mehr klar erkennbar. Als
Grenzschicht oder äusserste Schicht auf dem Bauteil ist dunkel gefärbt eine
dünne Aluminium-Oxidschicht 9 (Al2O3) erkennbar. Sie besitzt eine Dicke von ca.
5 Mikrometern.
Sie ist durchgehend, indem sie den Werkstoff vollständig bedeckt und vor dem
trockenen Dampf schützt. Sie weist insbesondere keine Anzeichen von Abblättern
von Material auf. Sie weist Risse von nur kleiner Länge von ca. 10 bis 20
Mikrometern auf, welche in die mit Aluminium angereicherte Oberflächenzone
reichen. Im Werkstoff unter der Aluminium-Oxidschicht 9 wurde durch Messung
im Rastermikroskop die Diffusion von Aluminium festgestellt, wobei der Anteil von
Aluminium mit der Tiefe von der Bauteiloberfläche abnimmt. Unter der Aluminium-
Oxidschicht befindet sich ein Bereich 10 von einer Dicke von ca. 30 Mikrometern,
in dem durchschnittlich 26 at.-% Al und vorwiegend 6% Cr festgestellt wurde,
während der Rest des Materials in diesem Bereich vorwiegend aus Fe besteht.
Unter diesem Bereich 10 befindet sich ein weiterer Bereich 11, in dem ein Anteil
von durchschnittlich 15 at.-% Al und 10% Cr gemessen wurde, während der Rest
des Materials dort wiederum vorwiegend aus Fe besteht. Der Cr-Anteil entspricht
dort etwa dem Cr-Anteil des Basismaterials 8. Die Messungen zeigen, dass das
Aluminium bis zu einer Tiefe von ca. 50 Mikrometern in das Material eindiffundiert
ist. In den Bereichen 10 und 11 wurde insbesondere kein Sauerstoff gemessen,
was belegt, dass eine Oxidation vollständig verhindert worden ist.
In einem Beispiel eines Herstellungsverfahrens werden die Partikel vorzugsweise
von einem Grössenbereich von 1-10 Mikrometern in Wasser oder einem Alkohol
vermischt und zu einem Anteil von 600 g zu 1000 ml mit der Flüssigkeit vermischt.
Die aluminiumhaltigen Partikel brauchen dabei durch keine besonderen
Verfahrensschritte voroxidiert zu werden. Der daraus resultierende dünnflüssige,
schlicker-ähnliche Brei wird durch Sprühen oder Streichen auf die Bauteile
aufgebracht. Bei sehr komplex-geformten oder grossen Teilen eignet sich
insbesondere ein Tauchen des Teils in die Flüssigkeit selbst. Dabei bleibt ein Film
von aluminiumhaltigen Partikeln auf der Oberfläche leicht haftend, wobei sie die
Oberfläche des Bauteils durchgehend bedecken. Dabei ist bei der Verwendung
von (innerhalb des erwähnten Grössenbereichs) möglichst kleinen Partikeln eine
bessere Bedeckung erreichbar.
Nach der Bedeckung der Oberflächen des Bauteils mit aluminiumhaltigen
Partikeln wird das Bauteil in einem Ofen bei einer Temperatur, welche die normale
Anlasstemperatur des Bauteils nicht übersteigt, während ca. zehn Stunden
ausgebacken. Während dieser thermischen Behandlung verdampft zunächst die
Flüssigkeit. Reines Aluminium sowie die weiteren Elemente diffundieren sodann in
die oberen Oberflächenbereiche des Bauteils. Je länger die Dauer der
thermischen Behandlung desto tiefer diffundieren das Aluminium und die weiteren
Elemente, wobei der Aluminiumanteil mit der Diffusionstiefe abnimmt. Ferner, je
höher die Temperatur der thermischen Behandlung desto grösser ist die
Diffusionsgeschwindigkeit. Beispielsweise ist bei einer Temperatur von 700°C die
Diffusionsgeschwindigkeit sehr viel grösser als bei einer Temperatur von 600°C.
Die Temperatur der thermischen Nachbehandlung wird so gewählt, dass zur
Erreichung einer gewünschten Diffusionstiefe ihre Dauer sich in Grenzen hält,
aber auch dass die Materialeigenschaften des Werkstoffs nicht verändert werden.
Bei der Verwendung von chromhaltigen oder austenitischen Stählen ist bei einer
Temperatur, die nicht über der Anlasstemperatur liegt, von beispielsweise 650°C
nach etwa zehn Stunden eine Diffusionstiefe von 50 Mikrometern erreicht. Bei der
Verwendung von Nickellegierungen ist eine Behandlung bei 700°C während
kürzerer Dauer möglich.
1
ursprüngliche Oberflächenlinie
2
Sauerstoffhaltige Spinelschicht
3
Eisenoxid- oder Magnetitschicht
8
Basismaterial des Versuchsbauteils
9
Aluminium-Oxidschicht
10
Erster Bereich unter der Aluminium-Oxidschicht
11
Zweiter, tieferer Bereich unter der Aluminium-Oxidschicht
Claims (12)
1. Metallisches Bauteil für eine Dampfkraftanlage, das trockenem
Wasserdampf einer Temperatur von über 550°C ausgesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
des Bauteil eine Schutzschicht aufweist, die Aluminium und weitere Elemente
und/oder eine Aluminiumlegierung enthält und durchgehend ist, wobei ein Teil von
dem Aluminium, der weiteren Elemente und/oder der Aluminiumlegierung in den
Werkstoff des Bauteils hineindiffundiert ist und spätestens nachdem das Bauteil in
der Dampfkraftanlage dem trockenen Wasserdampf ausgesetzt worden ist, die
Schutzschicht eine dünne, durchgehende aluminiumhaltige Oxidschicht aufweist.
2. Metallisches Bauteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aluminium und die weiteren Elemente bis zu einer Tiefe von mindestens 20
Mikrometern in den Werkstoff des Bauteils hineindiffundiert ist.
3. Metallisches Bauteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die dünne aluminiumhaltige Oxidschicht eine Dicke von mindestens 2
Mikrometern aufweist.
4. Metallisches Bauteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aluminiumlegierung Elemente enthält wie Silizium, Eisen und/oder Chrom, und
spätestens nachdem das Bauteil in der Dampfkraftanlage dem trockenen
Wasserdampf ausgesetzt worden ist, die Schutzschicht eine dünne Schicht aus
Aluminium-Oxid und Oxiden dieser weiteren Elemente aufweist.
5. Metallisches Bauteil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Werkstoff des Bauteils aus Stahl mit einem Chromanteil von bis zu 13%, aus
einem austenitischen Stahl oder einer Nickel-Legierung besteht.
6. Verfahren zur Herstellung eines metallischen Bauteils für eine
Dampfkraftanlage, das trockenem Wasserdampf einer Temperatur von über
550°C ausgesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
Partikel aus Aluminium und Partikel aus weiteren Elementen und/oder Partikel aus einer Aluminiumlegierung bei Raumtemperatur mit einer Flüssigkeit vermischt werden und eine daraus resultierende dünnflüssige Mischung durch Sprühen, Streichen oder Tauchen auf die Oberflächen des Bauteils aufgebracht wird, und das Bauteil einer thermischen Nachbehandlung unterzogen wird, bei der es ausgebacken wird und während der die Flüssigkeit verdampft und ein Teil des reinen Aluminiums, der weiteren Elemente und/oder der Aluminiumlegierung in den Werkstoff des Bauteils diffundiert,
und spätestens bei Beginn der Exponierung des Bauteils dem trockenen Wasserdampf in der Dampfkraftanlage sich in situ eine dünne Oxidschicht bildet und das Aluminium, die weiteren Elemente und/oder die Aluminiumlegierung weiter in den Werkstoff diffundieren.
Partikel aus Aluminium und Partikel aus weiteren Elementen und/oder Partikel aus einer Aluminiumlegierung bei Raumtemperatur mit einer Flüssigkeit vermischt werden und eine daraus resultierende dünnflüssige Mischung durch Sprühen, Streichen oder Tauchen auf die Oberflächen des Bauteils aufgebracht wird, und das Bauteil einer thermischen Nachbehandlung unterzogen wird, bei der es ausgebacken wird und während der die Flüssigkeit verdampft und ein Teil des reinen Aluminiums, der weiteren Elemente und/oder der Aluminiumlegierung in den Werkstoff des Bauteils diffundiert,
und spätestens bei Beginn der Exponierung des Bauteils dem trockenen Wasserdampf in der Dampfkraftanlage sich in situ eine dünne Oxidschicht bildet und das Aluminium, die weiteren Elemente und/oder die Aluminiumlegierung weiter in den Werkstoff diffundieren.
7. Verfahren nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass
die Temperatur der thermischen Nachbehandlung mindestens 550°C beträgt.
8. Verfahren nach Anspruch 7
dadurch gekennzeichnet, dass
die Temperatur der thermischen Nachbehandlung unter, nahe an oder gleich der
Anlasstemperatur des Werkstoffs des Bauteils ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7
dadurch gekennzeichnet, dass
die Temperatur der thermischen Nachbehandlung zwischen 600°C und 700°C
beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aluminiumlegierung die Elemente Silizium, Eisen und/oder Chrom enthält.
11. Verfahren nach Anspruch 10
dadurch gekennzeichnet, dass
die Elemente Silizium, Eisen und/oder Chrom zu einem gesamten Anteil von 0 bis
50% in der Mischung enthalten sind.
12. Verfahren nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass
die Partikel aus Aluminium, der weiteren Elemente oder der Aluminiumlegierung
eine Grösse zwischen 1 und 10 Mikrometern aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000165924 DE10065924A1 (de) | 2000-11-27 | 2000-11-27 | Schutzschicht für Bauteile einer Dampfkraftanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000165924 DE10065924A1 (de) | 2000-11-27 | 2000-11-27 | Schutzschicht für Bauteile einer Dampfkraftanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10065924A1 true DE10065924A1 (de) | 2002-09-26 |
Family
ID=7669544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000165924 Withdrawn DE10065924A1 (de) | 2000-11-27 | 2000-11-27 | Schutzschicht für Bauteile einer Dampfkraftanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10065924A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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