DE10060037C1 - Spannvorrichtung - Google Patents
SpannvorrichtungInfo
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Abstract
Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle 3 auf einer Vollwelle 1, wobei die Hohlwelle 3 an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle 1 liegt und wobei die Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 aufweist, und wobei eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring 5, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings 5 auf die Hohlwelle 3 ausübt, und wobei der Pressring 5 einen axialen Längsschlitz 23 aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung.
Aus der DE 42 30 941 C2 ist eine Spannvorrichtung für die Verbindung eines Hohlteiles mit einer
Vollwelle bekannt. Dabei wird ein spielfreies Einpassen einer Vollwelle in das Hohlteil gezeigt,
wobei zwei Konusringe gegeneinander gepresst werden. Das Kraftaufnahmeteil (DE 42 30 941 C2,
Figur, Bezugszeichen 19) hält die durch dieses Gegeneinanderpressen bewirkten Ausdehnungen
und Verformungen des Hohlteils und erniedrigt somit die Elastizität des Hohlteils.
Von Nachteil ist dabei, dass die Anzahl der Teile hoch ist und das Fertigen von dem Hohlteil und
insbesondere zwei Konus-aufweisenden Teilen (27, 32) kostspielig ist. Außerdem wird bei der
Montage des Spannsatzes die Vollwelle gedrückt und die Spannkraft oder Schrumpfkraft durch
Bewegen des Ringes
(DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 33) und des nach innen gerichteten Flansches
(DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 34) erzeugt. Dabei wird das Hohlteil axial verschoben
relativ zur Vollwelle. Dies ist ein erheblicher Nachteil, wenn das Hohlteil in einem Getriebe oder
einer anderen Vorrichtung eingesetzt ist und in seiner axialen Lage von entsprechenden
Komponenten, beispielsweise Sicherungsringe, gehalten wird. Es werden dann erhebliche Kräfte
erzeugt, welche die Lager belasten und zu deren Ausfall führen können.
Außerdem weist das Hohlteil im Bereich des Kraftaufnahmeteils (DE 42 30 941 C2, Figur,
Bezugszeichen 19) einen stufenförmigen Verlauf des Innendurchmessers auf, der zu einer
Kerbwirkung führt und daher eine mögliche Sollbruchstelle darstellt.
Weiterer Nachteil ist, dass beim Abziehen oder Demontage die Schrauben (DE 42 30 941 C2,
Figur, Bezugszeichen 21) herausgeschraubt werden müssen und andere Schrauben mit größerem
Gewinde eingeschraubt werden müssen. Solche anderen Schrauben vorrätig zu halten, ist also
notwendig bei der Demontage. Dies ist aufwendig und kostspielig. Außerdem muss bei Demontage
der Spannring (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 33) gedreht werden, um den anderen
Schrauben eine Gegenfläche auf dem Kraftaufnahmeteil (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen
19) zu bieten. Dieses Drehen ist mühsam, insbesondere wenn Korrosion oder Veränderungen, wie
Verkleben oder dergleichen, während der Standzeit erfolgt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung weiterzubilden unter
Vermeidung der vorgenannten Nachteile. Insbesondere soll beim Befestigen oder Anziehen der
Spannvorrichtung keine axiale Verschiebung erzeugbar sein. Des weiteren soll das zu spannende
Hohlteil auch auf grob tolerierten und/oder im Nenndurchmesser unterschiedlichen Vollwellen
zuverlässig radial verspannbar sein unter Verwendung einer einfachen und kostengünstigen
Konstruktion, die mit möglichst vielen Standard-Bauteilen auskommt und nur eine kleine
Einbaulänge benötigt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle oder
eines Hohlteiles auf einer Vollwelle nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wesentliche Merkmale der Erfindung bei der Spannvorrichtung sind, dass die Hohlwelle oder das
Hohlteil an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse
aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle liegt und wobei die
Adapterbuchse einen axialen Längsschlitz aufweist, und dass eine Schrumpfscheibe, umfassend
mindestens einen Pressring, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings auf die
Hohlwelle oder das Hohlteil ausübt, und dass der Pressring einen axialen Längsschlitz aufweist.
Von Vorteil ist dabei, dass ein spielfreies Einpassen ausführbar ist in kostengünstiger Weise mit
wenigen Teilen, von denen viele Teile kostengünstige Standard-Teile sind. Weiterer Vorteil ist
dabei, dass die Hohlwelle einen Innenkonus aufweist, weshalb keine stufigen Verläufe ausgeführt
werden müssen und Kerbwirkung vermindert oder sogar ganz vermeidbar ist. Außerdem macht der
Innenkonus die Hohlwelle elastisch und genügend gut verformbar, um die geometrischen
Änderungen weiterzuleiten.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle keinen Schlitz auf. Von Vorteil ist dabei,
dass die Hohlwelle kostengünstig fertigbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Innenkonus der Vollwelle durch Schleifen bearbeitet.
Von Vorteil ist dabei, dass besonders gutes Einpassen ermöglicht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Schrumpfscheibe mindestens einen Pressring,
mindestens eine Abstützscheibe, mindestens eine Anziehscheibe und mindestens Schrauben. Von
Vorteil ist dabei, dass eine Standard-Schrumpfscheibe mit Standard-Bauteilen verwendbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung befindet sich die Schrumpfscheibe und/oder die
Abstützscheibe 6 und/oder die Anziehscheibe axial innerhalb der Hohlwelle. Von Vorteil ist dabei,
dass die Einbaulänge äußerst gering ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterbuchse einen derart geformten Kragen auf,
dass bei Demontage ein Herausziehen mittels der Abziehscheibe ausführbar ist. Von Vorteil ist
dabei, dass eine sehr einfache und schnelle Demontage ohne besonderen Hilfsmittel ausführbar
ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Abziehscheibe Schraublöcher für die Schrauben
beim Anziehen der Schrumpfscheibe, insbesondere bei Montage, und weitere Schraublöcher auf
für die Demontage, das Lösen der Schrumpfscheibe und/oder das Abziehen mindestens der
Adapterbuchse. Von Vorteil ist dabei, dass keine weiteren Schrauben notwendig sind und ein
Drehen der Abziehscheibe bei Demontage nicht notwendig ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vollwelle einen Anschlag zur Begrenzung der
axialen Position einer weiteren Adapterbuchse auf. Von Vorteil ist dabei, dass in einfacher Weise
die Vollwelle mit zwei gleichartigen Adapterbuchsen einpassbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die weitere Adapterbuchse 11 einen Außenkonus
und/oder einen Kragen auf. Von Vorteil ist dabei, der Kragen zum Abziehen verwendbar ist und
somit weitere Teile oder der Einsatz weiterer Werkzeuge entfallen. Außerdem ist der Außenkonus
ein einfach zu fertigendes Mittel zur Erzeugung des Einpassens.
Weiterer Vorteil ist, dass beim Abziehen dieselben Schrauben einsetzbar sind wie beim Anziehen,
also bei Montage und Demontage dieselben Schrauben einsetzbar sind. Außerdem ist dabei kein
Drehen notwendig, weil schon entsprechend positionierte Schraublöcher vorhanden sind.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist an einem Ende der Hohlwelle eine Stützscheibe
anbringbar, die mittels einer Anziehschraube mit der Vollwelle lösbar verbindbar ist. Somit ist ein
axiales Zentrieren und eine Vorspannung der Hohlwelle zur Vollwelle vorteiligerweise bewirkbar.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Konuswinkel des Außenkonus der
Adapterbuchse derart gewählt, dass die Adapterbuchse nicht selbsthemmend ist. Bei dieser
Ausgestaltung bewirkt die Stützscheibe mit der Anziehschraube zusätzlich eine mechanische
Verriegelung. Somit sind vorteiligerweise auch solche Konuswinkel verwendbar, die ein noch
leichteres Demontieren ermöglichen.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Konuswinkel des Außenkonus der
Adapterbuchse derart gewählt, dass die Adapterbuchse selbsthemmend ist. Vorteilhaft ist dabei,
dass weitere Komponenten zur mechanischen Verriegelung oder dergleichen nicht notwendig sind
und somit einfache und kostengünstige Ausführungen ermöglicht sind.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
In der Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung in Draufsicht und Schnittansicht
gezeichnet.
Im Gehäuse 2 ist eine Hohlwelle 3 mittels Lagern 14, 16 gelagert. Das Gehäuse ist zum Abdichten
jeweils mit Dichtringflansch 13, 17 und Wellendichtring 12, 18 ausgeführt.
Auf der Hohlwelle 3 ist das Rad 15 angeordnet. Innerhalb der Hohlwelle 3 ist die Vollwelle 1
angeordnet. Bei der Montage wird die Vollwelle 1 in die Hohlwelle 3 eingeführt.
Die Hohlwelle 3 ist an ihrem einen Ende mit einem Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse
4 ausgeführt. An einer weiteren Stelle weist die Vollwelle 1 einen Anschlag 22 auf um die axiale
Position einer weiteren Adapterbuchse 11 zu begrenzen. Die Hohlwelle 3 weist einen Innenkonus
auf zur Aufnahme der Adapterbuchse 11. Die Innenkonus sind jeweils geschliffen und derart
geometrisch ausgelegt, dass Adapterbuchsen 4, 11 mit Außenkonus zwischen Vollwelle 1 und
Hohlwelle 3 einbringbar sind.
Mit einer Schrumpfscheibe, die einen Pressring 5, eine Abstützscheibe 6, eine Anziehscheibe 7
und Schrauben 8 umfasst, wird das schrumpfscheibenseitige Ende der Hohlwelle 3 auf die
Adapterbuchse 4 derart aufgeschrumpft, dass die Adapterbuchse auf die Vollwelle 1 schrumpft und
drückt.
Um die auftretenden elastischen Verformungen leicht weiterleiten zu können, weist die
Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 auf. Die Adapterbuchse 4 zieht sich also in
Umfangsrichtung zusammen und presst radial sich auf die Vollwelle 1. Somit ist ein spielfreies
Einpassen kraftschlüssig erreicht.
Die Adapterbuchse 11 weist ebenfalls einen axialen Schlitz auf. Somit ist gewährleistet, dass
schon bei geringen Axialkräften sich die Adapterbuchse an die Vollwelle 1 und die Hohlwelle 3
anlegt.
Bei der Montage wird zuerst die Adapterbuchse 11 auf die Vollwelle 1 vormontiert. Die Vollwelle 1
wird dann zusammen mit der Adapterbuchse 11 in die Hohlwelle 3 eingeführt. Somit zentriert dann
die Adapterbuchse 11 ab einer gewissen Einführtiefe sich und somit insbesondere auch die
Vollwelle 1. Das Einführen wird in axialer Richtung beendet bei Kontakt der Adapterbuchse 11 mit
dem als Anschlag 22 ausgebildeten Bund. Danach wird bei der Schrumpfscheibe mittels Anziehen
der Schrauben 8 eine Abstützscheibe 6 und eine Anziehscheibe 7 aufeinander zu bewegt, wobei
die Abstützscheibe 6 und die Anziehscheibe 7 auf einem Pressring 5 mit doppeltem Außenkonus
angeordnet sind.
Der Pressring 5 sitzt mit seiner Innenseite, also seinem Innenzylinder auf der Hohlwelle 3 und
weist einen axialen Längsschlitz auf. Somit drücken bei zunehmendem Anziehen der Schrauben 8
Abstützscheibe 6 und die Anziehscheibe 7 immer mehr auf den Pressring 5, der sich also in
Umfangsrichtung zusammenzieht und sich auf die Hohlwelle 3 presst. Dieser Bereich der
Hohlwelle ist insbesondere wegen des Innenkonus derart ausreichend dünnwandig und elastisch
dass die Verformung dieses Bereichs der Hohlwelle 3 ein Schrumpfen der Adapterbuchse 4
bewirkt.
In der Draufsichtzeichnung der Fig. 1 ist an einem Schraubloch 19 die zugehörige Schraube 8
herausgenommen gezeichnet.
Bei der Demontage werden die Schrauben 8 aus den Schraublöchern 19 herausgeschraubt und in
andere Schraublöcher 20 eingeschraubt, die derart am Umfang der Anziehscheibe 7 versetzt
angeordnet sind, dass sich keine entsprechend zugehörigen Schraublöcher in der Abstützscheibe
6 befinden. Somit stützen die Schrauben 8 sich an der Abstützscheibe 6 zum Herausziehen der
Anziehscheibe 7 ab. Eine Stützscheibe 10 und ein Sicherungsring 9 legen die axiale Position der
Abstützscheibe 6 fest. Die Adapterbuchse 4 weist an ihrem dickwandigeren Ende einen Kragen mit
einem derartigen äußeren Durchmesser auf, dass die Anziehscheibe 7 die Adapterbuchse 4
herauszieht. Somit sind die gleichen Schrauben für das Anziehen und das Abziehen verwendbar.
Die Anziehscheibe 7 ist innerhalb des axialen Bereiches der Hohlwelle 3 angeordnet.
Mittels der Erfindung sind verschiedene Vollwellen bei gleicher Hohlwelle bei der
erfindungsgemäßen Spannvorrichtung verwendbar, da auch bei grobtoleriertem Nenndurchmesser
der Vollwelle die Schrumpfscheibe die Hohlwelle über die Adapterbuchse 4 mit der Vollwelle
verbindet. Der zugehörige Toleranzbereich hängt zumindest von der Elastizität der Hohlwelle 3 und
der Konusschräge ab.
Die Erfindung bietet also wesentlichen Vorteile darin, dass bei verschiedenen Nenndurchmessern
der Vollwelle 1 trotzdem dieselbe Hohlwelle 3 verwendet werden kann. Auch alle anderen Teile
sind dabei wiederverwendbar mit Ausnahme der Adapterbuchsen 4, 11.
Dies ist besonders vorteilhaft für einen Hersteller von Vorrichtungen mit Hohlteil, wobei der
Hersteller Kunden beliefert, die Vollwellen mit Nenndurchmessern nach metrischem oder nach
Zoll-System verwenden. Denn mit der vorliegenden Erfindung ist nach Austausch der
beispielweise metrischen Adapterbuchsen gegen Adapterbuchsen mit einem in Zoll bemaßten
Innendurchmesser eine vollständige Kompatibilität und Verwendung gegeben.
Außerdem sind grobtolerierte Vollwellen 1, also Vollwellen mit einem Nenndurchmesser aus einem
großen Toleranzband, verwendbar, weil durch kleine axiale Verschiebungen der Adapterbuchsen
4, 11 und durch die hohe Elastizität längs des Umfangs der Adapterbuchsen 4,11 infolge der
axialen Längsschlitze 21 solche Durchmesser-Variationen aufgenommen werden.
In der Fig. 2 ist ein anderes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel gezeigt. Dabei bewirkt das
Anziehen der Anziehschraube 25 ein axiales Anlegen und Zentrieren der Teile; die Stützscheibe
24 drückt nämlich beim Anziehen gegen die Adapterbuchse 4, welche wiederum auf die Hohlwelle
3 gedrückt wird. Somit wird die Hohlwelle 3 an Adapterbuchse 11 und Adapterbuchse 11 an den
Bund 22 der Vollwelle 1 gedrückt.
Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen kann die Adapterbuchse 4 mit einem
Konuswinkel, der zur Selbsthemmung oder Nicht-Selbsthemmung der Adapterbuchse 4 führt,
ausgeführt sein.
Die Eigenschaft der Selbsthemmung oder Nicht-Selbsthemmung wird mittels Wahl des
Konuswinkel des Außenkonus der Adapterbuchse 4, der Wahl der Materialien der sich
berührenden Teile, wie Adapterbuchse 4, Hohlwelle 1 oder dergleichen, und mittels der Wahl des
Schmiermittels festgelegt.
Bei einem weiteren, solchermaßen nicht selbsthemmenden Ausführungsbeispiel bewirkt die
Anziehschraube 25 mit der Stützscheibe 24 zusammen eine Vorspannung, die über das
Anziehmoment definierbar ist, und zusätzlich eine axiale mechanische Verriegelung.
Bei anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird statt der Stützscheibe 24 und der
Anziehschraube 25 mindestens ein Sicherungsring eingesetzt, der in eine Nut der Vollwelle
eingesenkt ist. Außerdem sind - abhängig von der jeweiligen speziellen Konstruktion - auch
Passscheiben zusätzlich verwendbar. Somit ist vorteiligerweise eine kostengünstige Herstellung
der mechanischen Verriegelung mit Standard-Bauteilen erreichbar. Sogar eine Vorspannung ist bei
geeigneter Auslegung vom Fachmann im Rahmen der Erfindung ausführbar.
Die Erfindung bezieht sich auch auf Vorrichtungen, die keine Adapterbuchse 11 und zugehörigen
Anschlag 22 aufweisen.
1
Vollwelle
2
Gehäuse
3
Hohlwelle
4
Adapterbuchse (Geschlitzt)
5
Pressring der Schrumpfscheibe (Geschlitzt)
6
Abstützscheibe der Schrumpfscheibe
7
Anziehscheibe der Schrumpfscheibe
8
Schrauben
9
Sicherungsring
10
Stützscheibe
11
Adapterbuchse (Geschlitzt)
12
Wellendichtring
13
Dichtringflansch
14
Lager der Hohlwelle
15
Rad
16
Lager der Hohlwelle
17
Dichtringflansch
18
Wellendichtring
19
Schraublöcher mit Schraubbohrung
20
Schraublöcher mit Schraubgewindebohrung
21
axialer Längsschlitz der Adapterbuchse
22
Anschlag
23
axialer Längsschlitz des Pressrings
24
Stützscheibe
25
Anziehschraube
Claims (23)
1. Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle 3 oder eines Hohlteiles auf einer Vollwelle 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle 1 liegt,
und wobei eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring 5, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings 5 auf die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil ausübt,
die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle 1 liegt,
und wobei eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring 5, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings 5 auf die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil ausübt,
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Pressring 5 einen axialen Längsschlitz 23 aufweist.
3. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 aufweist.
4. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hohlwelle 3 keinen Schlitz aufweist.
5. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Innenkonus der Hohlwelle 3 durch Schleifen bearbeitet sind.
6. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schrumpfscheibe mindestens einen Pressring 5, mindestens eine Abstützscheibe 6,
mindestens eine Anziehscheibe 7 und mindestens Schrauben 8 umfasst.
7. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schrumpfscheibe und/oder die Abstützscheibe 6 und/oder die Anziehscheibe 7 axial innerhalb
der Hohlwelle 3 sich befindet.
8. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 einen derart geformten Kragen aufweist, dass bei Demontage ein
Herausziehen mittels der Abziehscheibe 7 ausführbar ist.
9. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abziehscheibe 7 Schraublöcher 19 für die Schrauben 8 beim Anziehen der Schrumpfscheibe,
insbesondere bei Montage, aufweist und weitere Schraublöcher 20 aufweist für die Demontage,
das Lösen der Schrumpfscheibe und/oder das Abziehen mindestens der Adapterbuchse 4.
10. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vollwelle einen Anschlag 22 zur Begrenzung der axialen Position einer weiteren
Adapterbuchse 11 aufweist.
11. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die weitere Adapterbuchse 11 einen Außenkonus und/oder einen Kragen aufweist.
12. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 derart ausgeführt ist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder
Hohlwelle 3 ist.
13. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1
und/oder Hohlwelle 3 ist.
14. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Außenkonus der Adapterbuchse 4 und/oder der Innenkonus der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils
einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3
ist.
15. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 derart ausgeführt ist, dass sie nicht selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder
Hohlwelle 3 ist.
16. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterbuchse 4 einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie nicht selbsthemmend zur
Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
17. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11, 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Außenkonus der Adapterbuchse 4 und/oder der Innenkonus der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils
einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie nicht selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder
Hohlwelle 3 ist.
18. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine weitere, mindestens eine Einzelkomponente umfassende Komponente auf die Vollwelle 1
derart wirkt und mit der Vollwelle 1 derart verbindbar ist, dass die Vollwelle 1 zur Hohlwelle 3 oder
zum Hohlteil axial positioniert, verriegelt und/oder vorgespannt wird.
19. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Komponente eine axiale mechanische Verriegelung bewirkt, mindestens wenn die
Adapterbuchse 4 nicht selbsthemmend ausgeführt ist und/oder der Konuswinkel des Außenkonus
der Adapterbuchse 4, die Materialien und die Schmiermittel für Nicht-Selbsthemmung der
Adapterbuchse 4 zur Hohlwelle 3 oder zum Hohlteil ausgeführt ist.
20. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Komponente die Einzelkomponenten Anziehschraube 25 und Stützscheibe 24 umfasst
und/oder an einem Ende der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils angebracht ist.
21. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Komponente als Einzelkomponente mindestens einen Sicherungsring umfasst, der in eine Nut
der Vollwelle eingesenkt ist.
22. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Komponente als Einzelkomponente auch Passscheiben umfasst.
23. Spannvorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbinden ein Anziehen, insbesondere der Anziehschraube 25, ist.
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| DE50115301T Expired - Lifetime DE50115301D1 (de) | 2000-10-16 | 2001-09-12 | Spannvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | ATE454564T1 (de) |
| DE (2) | DE10060037C1 (de) |
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| WO2022058205A1 (de) | 2020-09-16 | 2022-03-24 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Verbindungssystem, insbesondere wellenanordnung |
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Also Published As
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| DE50115301D1 (de) | 2010-02-25 |
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Legal Events
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