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DE10060037C1 - Spannvorrichtung - Google Patents

Spannvorrichtung

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Publication number
DE10060037C1
DE10060037C1 DE10060037A DE10060037A DE10060037C1 DE 10060037 C1 DE10060037 C1 DE 10060037C1 DE 10060037 A DE10060037 A DE 10060037A DE 10060037 A DE10060037 A DE 10060037A DE 10060037 C1 DE10060037 C1 DE 10060037C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping device
hollow shaft
shaft
adapter
hollow
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE10060037A
Other languages
English (en)
Inventor
Uwe Haecker
Rene Richert
Heinrich Zimmermann
Joachim Sander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Original Assignee
SEW Eurodrive GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by SEW Eurodrive GmbH and Co KG filed Critical SEW Eurodrive GmbH and Co KG
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Priority to DE10060037A priority patent/DE10060037C1/de
Priority to PCT/EP2001/010520 priority patent/WO2002033277A1/de
Priority to DE50115301T priority patent/DE50115301D1/de
Priority to US10/362,978 priority patent/US7470080B2/en
Priority to EP01972049A priority patent/EP1328735B1/de
Priority to AT01972049T priority patent/ATE454564T1/de
Application granted granted Critical
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D1/00Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
    • F16D1/06Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
    • F16D1/08Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
    • F16D1/09Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces
    • F16D1/093Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping
    • F16D1/095Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key with radial clamping due to axial loading of at least one pair of conical surfaces using one or more elastic segmented conical rings forming at least one of the conical surfaces, the rings being expanded or contracted to effect clamping with clamping effected by ring contraction only

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle 3 auf einer Vollwelle 1, wobei die Hohlwelle 3 an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle 1 liegt und wobei die Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 aufweist, und wobei eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring 5, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings 5 auf die Hohlwelle 3 ausübt, und wobei der Pressring 5 einen axialen Längsschlitz 23 aufweist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung.
Aus der DE 42 30 941 C2 ist eine Spannvorrichtung für die Verbindung eines Hohlteiles mit einer Vollwelle bekannt. Dabei wird ein spielfreies Einpassen einer Vollwelle in das Hohlteil gezeigt, wobei zwei Konusringe gegeneinander gepresst werden. Das Kraftaufnahmeteil (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 19) hält die durch dieses Gegeneinanderpressen bewirkten Ausdehnungen und Verformungen des Hohlteils und erniedrigt somit die Elastizität des Hohlteils.
Von Nachteil ist dabei, dass die Anzahl der Teile hoch ist und das Fertigen von dem Hohlteil und insbesondere zwei Konus-aufweisenden Teilen (27, 32) kostspielig ist. Außerdem wird bei der Montage des Spannsatzes die Vollwelle gedrückt und die Spannkraft oder Schrumpfkraft durch Bewegen des Ringes (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 33) und des nach innen gerichteten Flansches (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 34) erzeugt. Dabei wird das Hohlteil axial verschoben relativ zur Vollwelle. Dies ist ein erheblicher Nachteil, wenn das Hohlteil in einem Getriebe oder einer anderen Vorrichtung eingesetzt ist und in seiner axialen Lage von entsprechenden Komponenten, beispielsweise Sicherungsringe, gehalten wird. Es werden dann erhebliche Kräfte erzeugt, welche die Lager belasten und zu deren Ausfall führen können.
Außerdem weist das Hohlteil im Bereich des Kraftaufnahmeteils (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 19) einen stufenförmigen Verlauf des Innendurchmessers auf, der zu einer Kerbwirkung führt und daher eine mögliche Sollbruchstelle darstellt.
Weiterer Nachteil ist, dass beim Abziehen oder Demontage die Schrauben (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 21) herausgeschraubt werden müssen und andere Schrauben mit größerem Gewinde eingeschraubt werden müssen. Solche anderen Schrauben vorrätig zu halten, ist also notwendig bei der Demontage. Dies ist aufwendig und kostspielig. Außerdem muss bei Demontage der Spannring (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 33) gedreht werden, um den anderen Schrauben eine Gegenfläche auf dem Kraftaufnahmeteil (DE 42 30 941 C2, Figur, Bezugszeichen 19) zu bieten. Dieses Drehen ist mühsam, insbesondere wenn Korrosion oder Veränderungen, wie Verkleben oder dergleichen, während der Standzeit erfolgt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung weiterzubilden unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile. Insbesondere soll beim Befestigen oder Anziehen der Spannvorrichtung keine axiale Verschiebung erzeugbar sein. Des weiteren soll das zu spannende Hohlteil auch auf grob tolerierten und/oder im Nenndurchmesser unterschiedlichen Vollwellen zuverlässig radial verspannbar sein unter Verwendung einer einfachen und kostengünstigen Konstruktion, die mit möglichst vielen Standard-Bauteilen auskommt und nur eine kleine Einbaulänge benötigt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle oder eines Hohlteiles auf einer Vollwelle nach den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Wesentliche Merkmale der Erfindung bei der Spannvorrichtung sind, dass die Hohlwelle oder das Hohlteil an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle liegt und wobei die Adapterbuchse einen axialen Längsschlitz aufweist, und dass eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings auf die Hohlwelle oder das Hohlteil ausübt, und dass der Pressring einen axialen Längsschlitz aufweist.
Von Vorteil ist dabei, dass ein spielfreies Einpassen ausführbar ist in kostengünstiger Weise mit wenigen Teilen, von denen viele Teile kostengünstige Standard-Teile sind. Weiterer Vorteil ist dabei, dass die Hohlwelle einen Innenkonus aufweist, weshalb keine stufigen Verläufe ausgeführt werden müssen und Kerbwirkung vermindert oder sogar ganz vermeidbar ist. Außerdem macht der Innenkonus die Hohlwelle elastisch und genügend gut verformbar, um die geometrischen Änderungen weiterzuleiten.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Hohlwelle keinen Schlitz auf. Von Vorteil ist dabei, dass die Hohlwelle kostengünstig fertigbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Innenkonus der Vollwelle durch Schleifen bearbeitet. Von Vorteil ist dabei, dass besonders gutes Einpassen ermöglicht ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Schrumpfscheibe mindestens einen Pressring, mindestens eine Abstützscheibe, mindestens eine Anziehscheibe und mindestens Schrauben. Von Vorteil ist dabei, dass eine Standard-Schrumpfscheibe mit Standard-Bauteilen verwendbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung befindet sich die Schrumpfscheibe und/oder die Abstützscheibe 6 und/oder die Anziehscheibe axial innerhalb der Hohlwelle. Von Vorteil ist dabei, dass die Einbaulänge äußerst gering ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Adapterbuchse einen derart geformten Kragen auf, dass bei Demontage ein Herausziehen mittels der Abziehscheibe ausführbar ist. Von Vorteil ist dabei, dass eine sehr einfache und schnelle Demontage ohne besonderen Hilfsmittel ausführbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Abziehscheibe Schraublöcher für die Schrauben beim Anziehen der Schrumpfscheibe, insbesondere bei Montage, und weitere Schraublöcher auf für die Demontage, das Lösen der Schrumpfscheibe und/oder das Abziehen mindestens der Adapterbuchse. Von Vorteil ist dabei, dass keine weiteren Schrauben notwendig sind und ein Drehen der Abziehscheibe bei Demontage nicht notwendig ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Vollwelle einen Anschlag zur Begrenzung der axialen Position einer weiteren Adapterbuchse auf. Von Vorteil ist dabei, dass in einfacher Weise die Vollwelle mit zwei gleichartigen Adapterbuchsen einpassbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die weitere Adapterbuchse 11 einen Außenkonus und/oder einen Kragen auf. Von Vorteil ist dabei, der Kragen zum Abziehen verwendbar ist und somit weitere Teile oder der Einsatz weiterer Werkzeuge entfallen. Außerdem ist der Außenkonus ein einfach zu fertigendes Mittel zur Erzeugung des Einpassens.
Weiterer Vorteil ist, dass beim Abziehen dieselben Schrauben einsetzbar sind wie beim Anziehen, also bei Montage und Demontage dieselben Schrauben einsetzbar sind. Außerdem ist dabei kein Drehen notwendig, weil schon entsprechend positionierte Schraublöcher vorhanden sind.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung ist an einem Ende der Hohlwelle eine Stützscheibe anbringbar, die mittels einer Anziehschraube mit der Vollwelle lösbar verbindbar ist. Somit ist ein axiales Zentrieren und eine Vorspannung der Hohlwelle zur Vollwelle vorteiligerweise bewirkbar.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Konuswinkel des Außenkonus der Adapterbuchse derart gewählt, dass die Adapterbuchse nicht selbsthemmend ist. Bei dieser Ausgestaltung bewirkt die Stützscheibe mit der Anziehschraube zusätzlich eine mechanische Verriegelung. Somit sind vorteiligerweise auch solche Konuswinkel verwendbar, die ein noch leichteres Demontieren ermöglichen.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Konuswinkel des Außenkonus der Adapterbuchse derart gewählt, dass die Adapterbuchse selbsthemmend ist. Vorteilhaft ist dabei, dass weitere Komponenten zur mechanischen Verriegelung oder dergleichen nicht notwendig sind und somit einfache und kostengünstige Ausführungen ermöglicht sind.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nun anhand von Abbildungen näher erläutert:
In der Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung in Draufsicht und Schnittansicht gezeichnet.
Im Gehäuse 2 ist eine Hohlwelle 3 mittels Lagern 14, 16 gelagert. Das Gehäuse ist zum Abdichten jeweils mit Dichtringflansch 13, 17 und Wellendichtring 12, 18 ausgeführt.
Auf der Hohlwelle 3 ist das Rad 15 angeordnet. Innerhalb der Hohlwelle 3 ist die Vollwelle 1 angeordnet. Bei der Montage wird die Vollwelle 1 in die Hohlwelle 3 eingeführt.
Die Hohlwelle 3 ist an ihrem einen Ende mit einem Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 ausgeführt. An einer weiteren Stelle weist die Vollwelle 1 einen Anschlag 22 auf um die axiale Position einer weiteren Adapterbuchse 11 zu begrenzen. Die Hohlwelle 3 weist einen Innenkonus auf zur Aufnahme der Adapterbuchse 11. Die Innenkonus sind jeweils geschliffen und derart geometrisch ausgelegt, dass Adapterbuchsen 4, 11 mit Außenkonus zwischen Vollwelle 1 und Hohlwelle 3 einbringbar sind.
Mit einer Schrumpfscheibe, die einen Pressring 5, eine Abstützscheibe 6, eine Anziehscheibe 7 und Schrauben 8 umfasst, wird das schrumpfscheibenseitige Ende der Hohlwelle 3 auf die Adapterbuchse 4 derart aufgeschrumpft, dass die Adapterbuchse auf die Vollwelle 1 schrumpft und drückt.
Um die auftretenden elastischen Verformungen leicht weiterleiten zu können, weist die Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 auf. Die Adapterbuchse 4 zieht sich also in Umfangsrichtung zusammen und presst radial sich auf die Vollwelle 1. Somit ist ein spielfreies Einpassen kraftschlüssig erreicht.
Die Adapterbuchse 11 weist ebenfalls einen axialen Schlitz auf. Somit ist gewährleistet, dass schon bei geringen Axialkräften sich die Adapterbuchse an die Vollwelle 1 und die Hohlwelle 3 anlegt.
Bei der Montage wird zuerst die Adapterbuchse 11 auf die Vollwelle 1 vormontiert. Die Vollwelle 1 wird dann zusammen mit der Adapterbuchse 11 in die Hohlwelle 3 eingeführt. Somit zentriert dann die Adapterbuchse 11 ab einer gewissen Einführtiefe sich und somit insbesondere auch die Vollwelle 1. Das Einführen wird in axialer Richtung beendet bei Kontakt der Adapterbuchse 11 mit dem als Anschlag 22 ausgebildeten Bund. Danach wird bei der Schrumpfscheibe mittels Anziehen der Schrauben 8 eine Abstützscheibe 6 und eine Anziehscheibe 7 aufeinander zu bewegt, wobei die Abstützscheibe 6 und die Anziehscheibe 7 auf einem Pressring 5 mit doppeltem Außenkonus angeordnet sind.
Der Pressring 5 sitzt mit seiner Innenseite, also seinem Innenzylinder auf der Hohlwelle 3 und weist einen axialen Längsschlitz auf. Somit drücken bei zunehmendem Anziehen der Schrauben 8 Abstützscheibe 6 und die Anziehscheibe 7 immer mehr auf den Pressring 5, der sich also in Umfangsrichtung zusammenzieht und sich auf die Hohlwelle 3 presst. Dieser Bereich der Hohlwelle ist insbesondere wegen des Innenkonus derart ausreichend dünnwandig und elastisch dass die Verformung dieses Bereichs der Hohlwelle 3 ein Schrumpfen der Adapterbuchse 4 bewirkt.
In der Draufsichtzeichnung der Fig. 1 ist an einem Schraubloch 19 die zugehörige Schraube 8 herausgenommen gezeichnet.
Bei der Demontage werden die Schrauben 8 aus den Schraublöchern 19 herausgeschraubt und in andere Schraublöcher 20 eingeschraubt, die derart am Umfang der Anziehscheibe 7 versetzt angeordnet sind, dass sich keine entsprechend zugehörigen Schraublöcher in der Abstützscheibe 6 befinden. Somit stützen die Schrauben 8 sich an der Abstützscheibe 6 zum Herausziehen der Anziehscheibe 7 ab. Eine Stützscheibe 10 und ein Sicherungsring 9 legen die axiale Position der Abstützscheibe 6 fest. Die Adapterbuchse 4 weist an ihrem dickwandigeren Ende einen Kragen mit einem derartigen äußeren Durchmesser auf, dass die Anziehscheibe 7 die Adapterbuchse 4 herauszieht. Somit sind die gleichen Schrauben für das Anziehen und das Abziehen verwendbar.
Die Anziehscheibe 7 ist innerhalb des axialen Bereiches der Hohlwelle 3 angeordnet.
Mittels der Erfindung sind verschiedene Vollwellen bei gleicher Hohlwelle bei der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung verwendbar, da auch bei grobtoleriertem Nenndurchmesser der Vollwelle die Schrumpfscheibe die Hohlwelle über die Adapterbuchse 4 mit der Vollwelle verbindet. Der zugehörige Toleranzbereich hängt zumindest von der Elastizität der Hohlwelle 3 und der Konusschräge ab.
Die Erfindung bietet also wesentlichen Vorteile darin, dass bei verschiedenen Nenndurchmessern der Vollwelle 1 trotzdem dieselbe Hohlwelle 3 verwendet werden kann. Auch alle anderen Teile sind dabei wiederverwendbar mit Ausnahme der Adapterbuchsen 4, 11.
Dies ist besonders vorteilhaft für einen Hersteller von Vorrichtungen mit Hohlteil, wobei der Hersteller Kunden beliefert, die Vollwellen mit Nenndurchmessern nach metrischem oder nach Zoll-System verwenden. Denn mit der vorliegenden Erfindung ist nach Austausch der beispielweise metrischen Adapterbuchsen gegen Adapterbuchsen mit einem in Zoll bemaßten Innendurchmesser eine vollständige Kompatibilität und Verwendung gegeben.
Außerdem sind grobtolerierte Vollwellen 1, also Vollwellen mit einem Nenndurchmesser aus einem großen Toleranzband, verwendbar, weil durch kleine axiale Verschiebungen der Adapterbuchsen 4, 11 und durch die hohe Elastizität längs des Umfangs der Adapterbuchsen 4,11 infolge der axialen Längsschlitze 21 solche Durchmesser-Variationen aufgenommen werden.
In der Fig. 2 ist ein anderes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel gezeigt. Dabei bewirkt das Anziehen der Anziehschraube 25 ein axiales Anlegen und Zentrieren der Teile; die Stützscheibe 24 drückt nämlich beim Anziehen gegen die Adapterbuchse 4, welche wiederum auf die Hohlwelle 3 gedrückt wird. Somit wird die Hohlwelle 3 an Adapterbuchse 11 und Adapterbuchse 11 an den Bund 22 der Vollwelle 1 gedrückt.
Bei weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen kann die Adapterbuchse 4 mit einem Konuswinkel, der zur Selbsthemmung oder Nicht-Selbsthemmung der Adapterbuchse 4 führt, ausgeführt sein.
Die Eigenschaft der Selbsthemmung oder Nicht-Selbsthemmung wird mittels Wahl des Konuswinkel des Außenkonus der Adapterbuchse 4, der Wahl der Materialien der sich berührenden Teile, wie Adapterbuchse 4, Hohlwelle 1 oder dergleichen, und mittels der Wahl des Schmiermittels festgelegt.
Bei einem weiteren, solchermaßen nicht selbsthemmenden Ausführungsbeispiel bewirkt die Anziehschraube 25 mit der Stützscheibe 24 zusammen eine Vorspannung, die über das Anziehmoment definierbar ist, und zusätzlich eine axiale mechanische Verriegelung.
Bei anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen wird statt der Stützscheibe 24 und der Anziehschraube 25 mindestens ein Sicherungsring eingesetzt, der in eine Nut der Vollwelle eingesenkt ist. Außerdem sind - abhängig von der jeweiligen speziellen Konstruktion - auch Passscheiben zusätzlich verwendbar. Somit ist vorteiligerweise eine kostengünstige Herstellung der mechanischen Verriegelung mit Standard-Bauteilen erreichbar. Sogar eine Vorspannung ist bei geeigneter Auslegung vom Fachmann im Rahmen der Erfindung ausführbar.
Die Erfindung bezieht sich auch auf Vorrichtungen, die keine Adapterbuchse 11 und zugehörigen Anschlag 22 aufweisen.
Bezugszeichenliste
1
Vollwelle
2
Gehäuse
3
Hohlwelle
4
Adapterbuchse (Geschlitzt)
5
Pressring der Schrumpfscheibe (Geschlitzt)
6
Abstützscheibe der Schrumpfscheibe
7
Anziehscheibe der Schrumpfscheibe
8
Schrauben
9
Sicherungsring
10
Stützscheibe
11
Adapterbuchse (Geschlitzt)
12
Wellendichtring
13
Dichtringflansch
14
Lager der Hohlwelle
15
Rad
16
Lager der Hohlwelle
17
Dichtringflansch
18
Wellendichtring
19
Schraublöcher mit Schraubbohrung
20
Schraublöcher mit Schraubgewindebohrung
21
axialer Längsschlitz der Adapterbuchse
22
Anschlag
23
axialer Längsschlitz des Pressrings
24
Stützscheibe
25
Anziehschraube

Claims (23)

1. Spannvorrichtung zur Befestigung einer Hohlwelle 3 oder eines Hohlteiles auf einer Vollwelle 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil an zumindest einem ihrer Enden einen Innenkonus zur Aufnahme einer Adapterbuchse 4 aufweist, die einen entsprechenden Außenkonus aufweist und auf der Vollwelle 1 liegt,
und wobei eine Schrumpfscheibe, umfassend mindestens einen Pressring 5, eine Schrumpfkraft mittels des mindestens einen Pressrings 5 auf die Hohlwelle 3 oder das Hohlteil ausübt,
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressring 5 einen axialen Längsschlitz 23 aufweist.
3. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 einen axialen Längsschlitz 21 aufweist.
4. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwelle 3 keinen Schlitz aufweist.
5. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkonus der Hohlwelle 3 durch Schleifen bearbeitet sind.
6. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrumpfscheibe mindestens einen Pressring 5, mindestens eine Abstützscheibe 6, mindestens eine Anziehscheibe 7 und mindestens Schrauben 8 umfasst.
7. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrumpfscheibe und/oder die Abstützscheibe 6 und/oder die Anziehscheibe 7 axial innerhalb der Hohlwelle 3 sich befindet.
8. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 einen derart geformten Kragen aufweist, dass bei Demontage ein Herausziehen mittels der Abziehscheibe 7 ausführbar ist.
9. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehscheibe 7 Schraublöcher 19 für die Schrauben 8 beim Anziehen der Schrumpfscheibe, insbesondere bei Montage, aufweist und weitere Schraublöcher 20 aufweist für die Demontage, das Lösen der Schrumpfscheibe und/oder das Abziehen mindestens der Adapterbuchse 4.
10. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vollwelle einen Anschlag 22 zur Begrenzung der axialen Position einer weiteren Adapterbuchse 11 aufweist.
11. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Adapterbuchse 11 einen Außenkonus und/oder einen Kragen aufweist.
12. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 derart ausgeführt ist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
13. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
14. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkonus der Adapterbuchse 4 und/oder der Innenkonus der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
15. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 derart ausgeführt ist, dass sie nicht selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
16. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse 4 einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie nicht selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
17. Spannvorrichtung nach mindesten einem der Ansprüche 1 bis 11, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenkonus der Adapterbuchse 4 und/oder der Innenkonus der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils einen Konuswinkel derart aufweist, dass sie nicht selbsthemmend zur Vollwelle 1 und/oder Hohlwelle 3 ist.
18. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere, mindestens eine Einzelkomponente umfassende Komponente auf die Vollwelle 1 derart wirkt und mit der Vollwelle 1 derart verbindbar ist, dass die Vollwelle 1 zur Hohlwelle 3 oder zum Hohlteil axial positioniert, verriegelt und/oder vorgespannt wird.
19. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente eine axiale mechanische Verriegelung bewirkt, mindestens wenn die Adapterbuchse 4 nicht selbsthemmend ausgeführt ist und/oder der Konuswinkel des Außenkonus der Adapterbuchse 4, die Materialien und die Schmiermittel für Nicht-Selbsthemmung der Adapterbuchse 4 zur Hohlwelle 3 oder zum Hohlteil ausgeführt ist.
20. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente die Einzelkomponenten Anziehschraube 25 und Stützscheibe 24 umfasst und/oder an einem Ende der Hohlwelle 3 oder des Hohlteils angebracht ist.
21. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente als Einzelkomponente mindestens einen Sicherungsring umfasst, der in eine Nut der Vollwelle eingesenkt ist.
22. Spannvorrichtung nach mindesten einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente als Einzelkomponente auch Passscheiben umfasst.
23. Spannvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden ein Anziehen, insbesondere der Anziehschraube 25, ist.
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