DE10059200A1 - Hydraulikaggregat - Google Patents
HydraulikaggregatInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Hydraulikaggregat für schlupfgeregelte Kraftfahrzeugbremsanlagen, mit einem Aufnahmekörper (1) für mehrere Ventilaufnahmebohrungen (13, 14), die in einer ersten und zweiten Ventilreihe (X, Y) Einlass- und Auslassventile eingesetzt sind, mit einer außerhalb zu den beiden Ventilreihen (X, Y) zur Aufnahme einer Pumpe im Aufnahmekörper (1) angeordneten Pumpenbohrung (8), die quer zur Einmündungsrichtung der Ventilaufnahmebohrungen (13, 14) in den Aufnahmekörper (1) gerichtet ist, mit einer außerhalb zu den beiden Ventilreihen (X, Y) im Aufnahmekörper (1) angeordneten Motoraufnahmebohrung (15), die senkrecht auf die Pumpenbohrung (8) gerichtet ist, mit mehreren an die Pumpenbohrung (8) und Ventilaufnahmebohrungen (13, 14) angeschlossenen Druckmittelkanäle (2, 16) sowie mit einer radialen Erweiterung der Pumpenbohrung (8) zu einem koaxial zur Pumpenbohrung (8) angeordneten Ringraum (5), der über einen quer zur Pumpenbohrung (8) und den Ventilaufnahmebohrungen (13, 14) im Aufnahmekörper (1) verlaufenden Druckmittelkanal (2) mit den für Einlassventile vorgesehenen Ventilaufnahmebohrungen (13) verbunden ist. Der Ringraum (5) ist über einen Blendenkörper (7) mit dem quer zur Pumpenbohrung (8) verlaufenden Druckmittelkanal (2) hydraulisch verbunden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Hydraulikaggregat für schlupfge
regelte Kraftfahrzeugbremsanlagen nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Aus der DE 198 05 843 A1 ist bereits ein Hydraulikaggregat
für schlupfgeregelte Kraftfahrzeugbremsanlagen bekannt, des
sen ringförmig die Pumpenaufnahmebohrung umschließende Ge
räuschdämpfungskammer über einen radial aus der Ge
räuschdämpfungskammer herausgeführten Druckanschluss mit ei
ner quer dazu angeordneten Druckmittelabzweigung verbunden
ist, die oberhalb mehrerer Ventilaufnahmebohrungen angeord
net ist. Diese Druckmittelabzweigung führt in einen Druck
mittelkanal, der das Hydraulikaggregat weiträumig, nahezu
über seine gesamte Breite in Richtung einer Reihe von Venti
laufnahmebohrungen durchdringt, in die normalerweise mehrere
Einlassventile eingesetzt sind, so dass über das vorbe
schriebene Kanalsystem eine Pumpendruckverbindung zu den mit
den Radbremsen verbundenen Einlassventilen zustande kommt.
Diese Pumpendruckverbindung erfordert durch die mehrmalige
Kanalumlenkung umfangreiche Zerspanungsvorgänge aus ver
schiedenen Bearbeitungsrichtungen, so daß die von außen in
das Hydraulikaggregat eingebrachten Druckmittelkanäle ent
sprechend aufwendig zu verschließen sind.
Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hy
draulikaggregat der eingangs genannten Art derart zu verbes
sern, dass vorgenannte Nachteile vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für ein Hydraulikaggregat
der eingangs genannten Art durch die den Patentanspruch 1
kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
Erfindung werden im nachfolgenden anhand einer Beschreibung
von mehreren Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1a eine räumliche Darstellung einer ersten zweckmäßi
gen Ausführungsform für den Pumpendruckkanal in
einem Hydraulikaggregat,
Fig. 1b einen Querschnitt durch das Hydraulikaggregat nach
Fig. 1a entlang der Längsachse der Pumpenaufnahme
bohrung,
Fig. 2a eine räumliche Darstellung einer weiteren, vor
teilhaften Ausführungsform für den Pumpendruckka
nal in einem Hydraulikaggregat,
Fig. 2b einen Querschnitt durch das Hydraulikaggregat nach
Fig. 2a entlang der Längsachse des zum Einlassven
til führenden Pumpendruckkanals,
Fig. 2c einen vergrößerten Ausschnitt des Hydraulikaggre
gats an der Verbindungsstelle des Pumpendruckka
nals mit dem als Geräuschdämpfungskammer die Pum
penbohrung umschließenden Ringraum,
Fig. 3a eine räumliche Darstellung eines Hydraulikaggre
gats, dessen Pumpendruckkanal sich unmittelbar
durch den Ringraum erstreckt,
Fig. 3b einen Querschnitt durch das Hydraulikaggregat nach
Fig. 3a entlang der Längsachse des Pumpendruckka
nals.
In der Fig. 1a wird ein blockförmiger Aufnahmekörper 1 eines
Hydraulikaggregats gezeigt, in dem in räumlicher Darstellung
der Druckmittelpfad für einen einzigen Bremskreis einer
Zweikreisbremsanlage gezeigt ist. Der Aufnahmekörper 1 weist
mehrere Ventilaufnahmebohrungen 13, 14 einer ersten und
zweiten Ventilreihe X, Y auf, in die als elektromagnetische
Druckmodulationsventile mehrere Einlass- und Auslassventile
eingesetzt werden. Außerhalb zu den beiden Ventilreihen X, Y
ist zur Aufnahme einer Pumpenpatrone im Aufnahmekörper 1 ei
ne Pumpenbohrung 8 angeordnet, die quer zur Einmündungsrich
tung der Ventilaufnahmebohrung 13, 14 in den Aufnahmekörper 1
gerichtet ist. Ferner befindet sich außerhalb zu den beiden
Ventilreihen X, Y im Aufnahmekörper 1 eine Motoraufnahmeboh
rung 15, die senkrecht auf die Pumpenbohrung 8 gerichtet
ist. Außerdem ist jeweils ein oberhalb und unterhalb der
Pumpenbohrung 8 angeordneter Druckmittelkanal 2, 16 auf die
Ventilaufnahmebohrungen 13, 14 der ersten und zweiten Ven
tilreihe X; Y gerichtet, wobei der unterhalb der Pumpenboh
rung 8 quer zur Pumpenachse verlaufende Druckmittelkanal 16
mit dem Bremsdruckgeberanschluß B1 und einer dritten Ventil
reihe Z verbunden ist, die eine Trenn- und Umschaltventi
laufnahmebohrung 3, 4 aufweist. Ferner ist eine Radialerwei
terung der Pumpenbohrung 8 zu einem koaxial die Pumpenboh
rung 8 umschließenden Ringraum 5 gezeigt, der über den ober
halb zur Pumpenbohrung 8 im Aufnahmekörper 1 verlaufenden
Druckmittelkanal 2 als Pumpendruckkanal mit der für das Ein
lassventil vorgesehenen Ventilaufnahmebohrung 13 verbunden
ist. Der Ringraum 5 ist als Pumpenpulsationsdämpferraum über
einen Blendenkörper 7 mit dem dazu oberhalb zur Pumpenboh
rung 8 quer verlaufenden Druckmittelkanal 2 auf kürzestem
Weg hydraulisch verbunden. Bezüglich den Einzelheiten wird
auf die Beschreibung der Fig. 1b verwiesen.
Gemäß der Fig. 1b befindet sich der Blendenkörper 7 an einer
Bohrungsstufe 9 im Aufnahmekörper 1, die in einer schräg
nach unten in den Ringraum 5 einmündenden Kanalabzweigung 6
angeordnet ist. Der Blendenkörper 7 ist als topfförmiges
Tiefziehteil in die Kanalabzweigung 6 eingepresst, dessen
mit einer Blendenbohrung 10 versehener Topfboden an der Boh
rungsstufe 9 anliegt. Der Blendenkörper 7 ist demnach mit
einem Montagewerkzeug schräg nach oben durch die Pumpenboh
rung 8 in die in den Ringraum 5 einmündende Kanalabzweigung
6 eingeführt. Die nur wenige Millimeter abmessende Kanalab
zweigung 6 ist durch ein schräg nach oben durch die Pumpen
bohrung 8 in Richtung des Ringraums 5 eingeführtes Bohr-
bzw. Fräswerkzeug hergestellt, deren Schneiden sich bis in
den Querschnitt des Druckmittelkanals 2 erstreckt. Eine Aus
gestaltung des Blendenkörpers 7 in Verbindung mit einem Sieb
oder einem Filter zum Schutz vor Spänen und/oder Schmutzpar
tikeln ist denkbar. Der Druckmittelkanal 2 wird auf der
Rückseite des Aufnahmekörpers 1 vorzugsweise mit einer Kugel
verschlossen, während die Kanalabzweigung 6 vorteilhaft ge
meinsam mit der Pumpenpatrone 20 vom Deckel 19 in Richtung
der Atmosphäre verschlossen wird.
Ferner geht aus der Fig. 1b der konstruktive Aufbau der Pum
pe in Form einer Radialkolbenpumpe hervor, die als Patrone
in die Pumpenbohrung 8 eingeschoben und verstemmt befestigt
ist, so dass Druckmittel, welches über das längsseitig abge
bildete Kugelrückschlagventil 21 in den Pumpeninnenraum ge
langt, nach Beendigung des Saughubes und dem sich anschlie
ßenden Kompressionhubs über das am Umfang der Patrone einge
setzte Kugelrückschlagventil 22 in den als Geräuschdämp
fungsraum wirksamen Ringraum 5 gelangen kann. Durch die Wir
kung der Blendenbohrung 10 im Blendenkörper 7 gelangt dem
nach Druckmittel der Pumpe pulsationsgedämpft in den Druck
mittelkanal 2, der das unter Hochdruck befindliche Flüssig
keitsvolumen über die in die Ventilaufnahmebohrungen 13 ein
gesetzte Einlassventile zu den Radbremsanschlüssen R1, R3
strömen lässt;
Die Fig. 1a zeigt hierzu die entsprechenden Anordnungsmerk
male der Radanschlüsse R1, R3 als auch den Anschluss des
Bremsdruckgebers B1, über den das Druckmittel in den Aufnah
mekörper 1 gelangt und über den abgewinkelten Druckmittelka
nal 16 zu der abseits von den beiden Ventilreihen X, Y ange
ordneten weiteren Ventilreihe Z gelangt, die das elektrische
Umschaltventil und ein Trennventil aufnimmt.
Während einer Bremsdruckregelphase, in der zum Zwecke des
Druckabbaus Druckmittel über die Radanschlüsse R1 und R3 zu
den Auslassventilen in den Ventilaufnahmebohrungen 14 ge
langt, wird über die Auslassventile in einen Niederdruck
speicher geleitet, der sich entsprechend der Abbildung nach
Fig. 1 unterhalb der Pumpenbohrung 8 befindet. Durch den in
die Motoraufnahmebohrung 15 eingesetzten Elektromotor läßt
sich mittels der Pumpe das Druckmittel aus dem Niederdruck
speicher absaugen. Das elektrische Umschaltventil in der
dritten Ventilreihe Z ermöglicht zur Fahrdynamikregelung ein
Ansaugen der Pumpe aus dem Bremsdruckgeber unter Umgehung
des Niederdruckspeichers, so dass Druckmittel am Bremsdruck
geberanschluss B1 unmittelbar über den Druckmittelkanal 16
zum elektrischen Umschaltventil und von dort zur Pumpensaug
seite gelangt. Das neben dem elektrischen Umschaltventil in
der Ventilreihe Z angeordnete Trennventil sperrt während ei
ner Antriebsschlupfregelung die Verbindung zwischen dem
Bremsdruckgeberanschluss B1 und dem Pumpenförderkreis.
Das Hydraulikaggregat nach Fig. 2a unterscheidet sich von
der Ausführungsform nach Fig. 1a im wesentlichen durch den
Verlauf des Druckmittelkanals 2, der den Ringraum 5 derart
tangiert, dass zwischen der Wandung des Ringraums 5 und der
Wandung des Druckmittelkanals 2 ein Durchbruch 12 entsteht,
der wie aus der nachfolgenden. Zeichnung hervorgeht, von ei
ner radial angeordneten Blendenbohrung 10 im Blendenkörper 7
überdeckt wird.
Die Druckmittelversorgung der Radbremsanschlüsse R1 und R3
für jeweils einen Bremskreis erfolgt auf an sich bereits be
kannte Weise wie beim Hydraulikaggregat nach den Fig. 1a, b
über den Bremsdruckgeberanschluss B1, der an dem rechtwink
lig zwischen den beiden Ventilreihen X, Y eingetauchten
Druckmittelkanal 16 angeschlossen ist. Dieser Druckmittelka
nal 16 führt zwischen den beiden Ventilaufnahmebohrungen 14
der Auslassventile unterhalb der Pumpenbohrung 8 in Richtung
der Trennventil- und elektrischen Umschaltventilaufnahmeboh
rungen 3, 4. In der offenen Trennventilgrundstellung besteht
folglich über den oberhalb der Pumpenbohrung 8 verlaufenden
Druckmittelkanal 2 eine Verbindung zu den Ventilaufnahmeboh
rungen 13 der ersten Ventilreihe X, die mit den Radbremsan
schlüssen R1, R3 verbunden sind. Die Ventilaufnahmebohrungen
14 in der zweiten Ventilreihe Y stehen gleichfalls mit den
Radbremsanschlüssen R1, R3 in baulicher Verbindung, so dass
über diese Ventilaufnahmebohrungen 14 zur Absenkung des Rad
bremsdrucks bei elektromagnetischer Erregung der in der
zweiten Ventilreihe Y befindlichen Auslassventile Druckmit
tel der Radbremsen in den unterhalb der Pumpenbohrung 8 an
geordneten Niederdruckspeicher gelangt, der mit der Saugsei
te einer in der Pumpenbohrung 8 eingesetzten Pumpenpatrone
verbunden ist. Der Aufbau der Pumpe ist bereits in Verbin
dung mit der Beschreibung nach Fig. 1b erläutert worden, so
dass nunmehr zur Darstellung der Unterschiede gegenüber den
Fig. 1a, b auf die Fig. 2b Bezug genommen wird.
Die Schnittdarstellung des Aufnahmekörpers 1 in Fig. 2b ver
deutlicht, wie vorteilhaft der Druckmittelkanal 2 den Rin
graum 5 tangiert, so dass zwischen der Wandung des Druckmit
telkanals 2 ein Durchbruch 12 entsteht, der von der Blenden
bohrung 10 des Blendenkörpers 7 überdeckt ist.
Die, Fig. 2c zeigt hierzu einen vergrößerten Ausschnitt im
Bereich des Durchbruchs 12. Der Blendenkörper 7 ist als ge
stufte Tiefziehhülse bis zur Bohrungsstufe 9 in den erwei
terten Abschnitt des Druckmittelkanals 2 eingeführt, der mit
einem Kugelverschluß 17 versehen ist. Der Blendenkörper 7
weist in seinem im Durchmesser verkleinerten Schaftabschnitt
am Hülsenumfang die Blendenbohrung 10 auf. Auf der Höhe der
Blendenbohrung 10 ist ein Ringfilter 13 angeordnet, so dass
Verunreinigungen nicht in den. Druckmittelkanal 2 und damit
nicht zu den empfindlichen Einlassventilen in den Ventilauf
nahmebohrungen 13 gelangen können.
Der Blendenkörper 7 ist im Durchmesser so gestaltet, dass er
in axialer Richtung den Druckmitteldurchfluss ungehindert
freigibt, während durch die radial angeordnete Blendenboh
rung 7 die hydraulische Verbindung an der Hochdruckseite der
Pumpe zwischen dem Ringraum 5 und dem Druckmittelkanal 2 ge
drosselt ist.
Schließlich wird in der Fig. 3a eine weitere Möglichkeit zur
hydraulischen Verbindung des Ringraums 5 mit dem Druckmit
telkanal 2 vorgestellt, indem der Ringraum 5 unmittelbar vom
Druckmittelkanal 2 durchdrungen ist.
Die Fig. 3b verdeutlicht die voran erwähnte Durchdringung
des als Pumpenpulsationsdämpferraum wirksamen Ringraums 5
anhand einer Schnittzeichnung durch den Aufnahmekörper 1.
Vor dem Einfügen der Pumpe in die Pumpenbohrung 8 wird in
den Druckmittelkanal 2 aus Richtung des beispielhaft gezeig
ten Kugelverschlusses 17 ein Blendenkörper 7 bis zur Boh
rungsstufe 9 eingepresst, der stromaufwärts der Blendenboh
rung 10 ein Sieb 18 bzw. einen Filter aufnimmt.
Durch die anhand mehrerer Ausführungsbeispiele gezeigten
Möglichkeiten zur Anordnung und Verbindung eines Pumpen
pulsationsdämpferraums (Ringraum 5) mit einem zu den Venti
laufnahmebohrungen 13 der Einlassventile führenden Druckmit
telkanal 2 werden herstelltechnisch vorteilhafte Lösungen
zur automatengerechten Bearbeitung eines möglichst einfachen
Hydraulikaggregats offenbart, das mit möglichst geringem
Zerspanungsvolumen eine Miniaturisierung des Aufnahmekörpers
ermöglicht, ohne Kompromisse bezüglich der Pumpenpulsations
dämpfung hinnehmen zu müssen.
1
Aufnahmekörper
2
Druckmittelkanal
3
Trennventilaufnahmebohrung
4
Umschaltventilaufnahmebohrung
5
Ringraum
6
Kanalabzweigung
7
Blendenkörper
8
Pumpenbohrung
9
Bohrungsstufe
10
Blendenbohrung
11
Ringfilter
12
Durchbruch
13
Ventilaufnahmebohrung
14
Ventilaufnahmebohrung
15
Motoraufnahmebohrung
16
Druckmittelkanal
17
Kugelverschluss
18
Sieb
19
Deckel
20
Pumpenpatrone
21
Kugelrückschlagventil
22
Kugelrückschlagventil
X Erste Ventilreihe
Y Zweite Ventilreihe
Z Dritte Ventilreihe
R1 Radbremsanschluss
R3 Radbremsanschluss
B1 Bremsdruckgeberanschluss
X Erste Ventilreihe
Y Zweite Ventilreihe
Z Dritte Ventilreihe
R1 Radbremsanschluss
R3 Radbremsanschluss
B1 Bremsdruckgeberanschluss
Claims (9)
1. Hydraulikaggregat für schlupfgeregelte Kraftfahrzeug
bremsanlagen, mit einem Aufnahmekörper für mehrere Veti
tilaufnahmebohrungen, die in einer ersten und zweiten
Ventilreihe Einlass- und Auslassventile eingesetzt
sind, mit einer außerhalb zu den beiden Ventilreihen
zur Aufnahme einer Pumpe im Aufnahmekörper angeordneten
Pumpenbohrung, die quer zur Einmündungsrichtung der
Ventilaufnahmebohrungen in den Aufnahmekörper gerichtet
ist, mit einer außerhalb zu den beiden Ventilreihen im
Aufnahmekörper angeordneten Motoraufnahmebohrung, die
senkrecht auf die Pumpenbohrung gerichtet ist, mit meh
reren an die Pumpenbohrung und an, die Ventilaufnahme
bohrungen angeschlossenen Druckmittelkanälen sowie mit
einer radialen Erweiterung der Pumpenbohrung zu einem
koaxial zur Pumpenbohrung angeordneten Ringraum, der
über einen zu der Pumpenbohrung und den Ventilaufnahme
bohrungen im Aufnahmekörper quer verlaufenden Druckmit
telkanal mit den für die Einlassventile vorgesehenen
Ventilaufnahmebohrungen verbunden ist, dadurch gekenn
zeichnet, dass in den Aufnahmekörper (1) ein Blenden
körper (7) eingesetzt ist, der in einer hydraulischen
Verbindung zwischen dem Ringraum (5) und dem quer zur
Pumpenbohrung (8) verlaufenden Druckmittelkanal (2) an
geordnet ist.
2. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Blendenkörper (7) an einer Bohrungsstufe
(9) anliegt, die in einer quer zum Druckmittelkanal (2)
in den Ringraum (5) einmündenden Kanalabzweigung (6)
angeordnet ist.
3. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Blendenkörper (7) als topfförmi
ges Tiefziehteil in die Kanalabzweigung (6) eingepresst
ist, dessen mit einer Blendenbohrung (10) versehener
Topfboden an der Bohrungsstufe (9) anliegt.
4. Hydraulikaggregat nach einem der vorhergehenden Ansprü
che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blenden
körper (7) schräg durch die Pumpenbohrung (8) in die in
den Ringraum (5) einmündende Kanalabzweigung (6) einge
führt ist.
5. Hydraulikaggregat nach einem der vorhergehenden Ansprü
che 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalab
zweigung (6) durch ein schräg in die Pumpenaufnahmeboh
rung (8)' in Richtung des Ringraums (5) eingeführtes
Schneidwerkzeug hergestellt ist.
6. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Druckmittelkanal (2) den Ringraum (5)
derart tangiert, dass zwischen der Wandung des Rin
graums (5) und der Wandung des Druckmittelkanals (2)
ein Durchbruch (12) besteht, der von einer Blendenboh
rung (10) des Blendenkörpers (7) überdeckt ist.
7. Hydraulikaggregat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass der Blendenkörper (7) als gestufte Tiefzieh
hülse in eine Bohrungsstufe (9) des Druckmittelkanals
(2) eingeführt ist, wobei der Blendenkörper (7) in dem
im Durchmesser verkleinerten Schaftabschnitt am Hülsen
umfang die Blendenbohrung (10) aufweist.
8. Hydraulikaggregat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, dass die Blendenbohrung (10) von einem Ringfilter
(13) überdeckt ist.
9. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Ringraum (5) Vom Druckmittelkanal (2) ra
dial durchdrungen ist.
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|---|---|---|---|
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| DE10025475 | 2000-05-23 | ||
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| Country | Link |
|---|---|
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2000
- 2000-11-29 DE DE10059200A patent/DE10059200B4/de not_active Expired - Fee Related
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