DE10058045A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, insbesondere LastkraftwagenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen, mit zwei getrennten Luftfederungskreisen (2, 3) für die linke und rechte Fahrzeugseite. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird ein handelsübliches Meßgerät (5) verwendet, das auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0-10 V konfiguriert ist. Außerdem ist je Luftfederungskreis (2, 3) ein Drucksensor (S1, S2) vorgesehen, der den erfaßten Druck in einen beispielsweise zwischen 4-20 mA liegenden Stromwert I¶1¶, I¶2¶ umwandelt. Diese beiden Stromwerte I¶1¶, I¶2¶ werden dann in einer Signalaufbereitungseinheit (7) elektrisch addiert und über einen Meßwiderstand/Shut (11) geleitet, wodurch an diesem eine proportionale, innerhalb der Grenzen des Norm-Eingangssignalbereiches des Meßgerätes (5) liegende Spannung U¶mes¶ abfällt. Diese Spannung U¶mes¶ wird dann dem Meßgerät (5) zugeführt, in diesem unter Berücksichtigung abgespeicherter Werte von Luftfederkennlinien und ungefederten Fahrzeugmassen in einen aktuellen Achslastwert umgerechnet. Dieser wird anschließend auf einem Display (8) zur Anzeige gebracht.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der
Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, insbesondere Lastkraftwagen, mit zwei getrennten
Luftfederungskreisen für die linke und rechte Fahrzeugseite.
Der Erfindung liegt folgender Stand der Technik und basierend hierauf folgende Problematik
zugrunde.
Bei luftgefederten Fahrzeugen ist der in den Luftfederbälgen herrschende Federungsdruck
proportional zur Tragkraft. Addiert man zur Tragkraft den Wert der ungefederten Massen des
Fahrzeugs, erhält man eine sehr präzise Aussage über die tatsächliche Achslast. Ein Achs
last-Meßsystem für übliche Einkreisluftfederungssysteme ist mit geringem Aufwand mit han
delsüblichen Industrie-Druckmeßsystemen darstellbar. Beispielsweise ist für VOLVO-Last
kraftwagen ein solches Achslastmeßsystem als Zubehör erhältlich. Dabei kommt ein Meßsy
stem zur Anwendung, das mit einem Sensor den aktuellen Druck im Luftfederungskreis er
faßt, in einen proportionalen elektrischen Wert umwandelt, diesen in einen Achslastwert um
rechnet und an einem Display in Tonnen mit einer Dezimalstelle zur Anzeige bringt.
Bei Fahrzeugen jedoch mit zwei getrennten Luftfederungskreisen für die linke und rechte
Fahrzeugseite, in denen zur Balancierung von unsymmetrischer Ladung zwangsläufig auch
unterschiedliche Luftfederbalgdrücke auf der linken und rechten Fahrzeugseite einstellbar
sind, ist das vorgenannte Einkreis-Meßsystem nicht sinnvoll einsetzbar. Dies deswegen, weil
es quasi nach dem Zufallsprinzip entweder nur den höheren oder den niedrigeren Druck
sensieren könnte, was einen verfälschten Anzeigewert ergeben würde.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung der gattungsgemä
ßen Art zu schaffen, das bzw. die mit einfachen Mitteln eine Erfassung der beidseitigen
Luftfederungsdrücke und Umsetzung dieser Meßwerte in eine Achslastanzeige ermöglicht.
Diese Aufgabe ist einerseits durch ein Verfahren gelöst, das sich - wie in Anspruch 1 ange
geben - erfindungsgemäß dadurch kennzeichnet, daß nach Aktivierung eines Meßgerätes,
das auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0-10 V konfiguriert ist, der
Druck in jedem der beiden Luftfederungskreise mittels je eines Drucksensors erfaßt und in
einen beispielsweise zwischen 4-20 mA liegenden elektrischen Stromwert I1, I2 umgesetzt
wird, dann die beiden erfaßten Stromwerte I1, I2 elektrisch addiert und als addierter Strom
wert Iges über einen Meßwiderstand/Shunt geleitet werden, wodurch an diesem eine propor
tionale, innerhalb der Grenzen des Norm-Eingangssignalbereichs des Meßgerätes liegende
Spannung Umes abfällt, die dem Meßgerät zugeführt, dann in diesem unter Berücksichtigung
abgespeicherter Werte der Luftfederkennlinien und ungefederten Fahrzeug-Massen in den
aktuellen Achslastwert umgerechnet wird, der anschließend auf einem Display zur Anzeige
gebracht wird.
Andererseits ist die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß auch durch eine Vorrichtung gelöst,
die sich - wie in Anspruch 2 angegeben - dadurch kennzeichnet,
- - daß ein Meßgerät vorgesehen ist, das mittels eines Schalters ein- und ausschaltbar ist, auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0-10 V konfiguriert ist und in dem die Werte der Luftfederkennlinien sowie der ungefederten Massen des Fahrzeugs abgespeichert sind,
- - daß je Luftfederungskreis ein in diesem den herrschenden Druck erfassender und in einem beispielsweise zwischen 4-20 mA liegenden elektrischen Stromwert I1, I2 umwan delnder Drucksensor vorgesehen ist,
- - daß ein Meßwiderstand/Shunt vorgesehen ist, dem die von den beiden Sensoren abge gebenen Stromwerte I1, I2 als addierter Stromwert Iges zugeführt werden und der einen diesem addierten Stromwert proportionalen, innerhalb der Grenzen des Norm-Eingangs signalbereiches des Meßgerätes liegenden Spannungsabfall Umes bewirkt,
- - daß das Meßgerät einen Rechner aufweist, mit dem der am Meßwiderstand/Shunt ab fallende Spannungswert Umes unter Berücksichtigung der abgespeicherten Werte der Luftfederkennlinien und der ungefederten Fahrzeugmassen in einen Achslastwert umre chenbar ist,
- - und daß ein Display vorgesehen ist, das den errechneten Achslastwert zur Anzeige bringt.
Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch einen einfachen schaltungsmäßigen Auf
bau aus und läßt sich auch vergleichsweise kostengünstig realisieren. Es kann ein handels
übliches Meßgerät verwendet werden, weil die Aufbereitung der beiden je Fahrzeugseite
erfaßten Meßwerte extern desselben erfolgt, durch Addition der diesbezüglichen Stromwerte
und anschließendes Erzeugen eines proportionalen Spannungsabfalls am eigenständigen
Meßwiderstand/Shunt mittels des addierten Stromwertes. Der hieraus erhaltene Span
nungswert wird im Meßgerät in einen entsprechenden Achslastwert umgesetzt, der dann als
konkrete Achslast in Tonnen, z. B. digital mit wenigstens einer Dezimalstelle, am Display zur
Anzeige gebracht wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in
den abhängigen Unteransprüchen angegeben. Da deren Merkmale sich auch in der folgen
den Figurenbeschreibung finden, ist hier auf deren wörtliche Zitierung verzichtet.
Nachfolgend sind das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung,
die die Durchführung des Verfahrens ermöglicht, anhand der Zeichnung noch näher erläu
tert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 schematisch Teile der beiden einer Achse zugehörigen Luftfederungskreise eines
Fahrzeuges und der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 den elektrischen Schaltplan einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrich
tung,
Fig. 3 den elektrischen Schaltplan der Ausführungsform gemäß Fig. 2 um verschiedene
Schaltvorrichtungen ergänzt.
In den Figuren sind gleiche bzw. einander entsprechende Bauteile bzw. Teil derselben mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
Die Erfindung kann bei jeder Art von Fahrzeug, insbesondere aber Lastkraftwagen, zur An
wendung kommen, bei dem die Gefahr einer Überladung oder einer zu starken Achsbela
stung durch Überladung besteht.
Das betreffende Fahrzeug verfügt grundsätzlich über wenigstens eine luftgefederte Achse,
die in Fig. 1 durch die strich-punktierte Linie 1 angedeutet ist, und zwei getrennte Luftfede
rungskreise 2, 3 für die linke und rechte Fahrzeugseite. Am linksseitigen Luftfederungs
kreis 2 sind die beiden Luftfederbälge 2/1, 2/2 für die linksseitige Federung der Achse 1 an
geschlossen und am rechtsseitigen Luftfederungskreis 3 sind die beiden Luftfederbälge 3/1,
3/2 für die rechtsseitige Federung der Achse 1 angeschlossen. Mit 4 ist ein Regler bezeich
net.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem Meßgerät 5, das
mittels eines Schalters 6 ein- und ausschaltbar ist, zwei Drucksensoren S1, S2, einer eigen
ständigen Signalaufbereitungseinheit 7 und einem Display 8. Die Drucksensoren S1, S2 sind
jeweils über einen Druck-Meßpfad 2/3 bzw. 3/3 mit integrierter Drosselstelle 2/4 bzw. 3/4 am
linken bzw. rechten Luftfederungskreis 2 bzw. 3 angeschlossen und wandeln den jeweils
erfaßten Luftdruck in einen elektrischen Stromwert I1 bzw. I2 um, der z. B. zwischen 4 und 20 mA
liegt. Diese beiden Stromwerte I1, I2 werden getrennt voneinander über je eine Signallei
tung 9, 10 der Signalaufbereitungseinheit 7 zugeführt und dann innerhalb derselben elek
trisch addiert. Der addierte Stromwert Iges wird anschließend über einen ebenfalls ein Teil der
Signalaufbereitungseinheit 7 bildenden Meßwiderstand/Shunt 11 geleitet. Schaltungsmäßig
gesehen bildet der Meßwiderstand/Shunt 11 mit dem Innenwiderstand Ri des Meßgerätes 5
einen Spannungsteiler, wobei der Innenwiderstand Ri des Meßgerätes 5 wesentlich größer
ist als der Widerstand Rmes des Meßwiderstandes/Shunt 11. Am Meßwiderstand/Shunt 11
bewirkt der addierte Stromwert Iges einen Spannungsabfall Umes von beispielsweise 2 bis
10 V, der dem Meßgerät 5 über Leitung 12 zugeführt wird und zwischen dessen Anschluß
pins e und f anliegt. Die Anschlußpins a und b des Meßgerätes 5 dienen zu dessen Strom
versorgung aus dem 24 V-DC-Bordnetz des Fahrzeugs.
Das Display 8 kann als eigenständiges Bauteil vorgesehen sein, bildet vorzugsweise aber
ebenso wie der Schalter 6 mit dem Meßgerät 5 eine bauliche Einheit. Dabei kann es sich
beispielsweise um das handelsübliche Meßgerät G/A 10 der Firma Wika, Alexander Wie
gand GmbH & Co., D-63911 Klingenberg am Main, handeln.
Das Meßgerät 5 mit Schalter 6 und 4-stelligem Digital-Display 8 ist an einer vom Fahrer des
Fahrzeugs gut einsehbaren Stelle, insbesondere am Armaturenbrett, angeordnet. Auf dem
Display 8 ist der vom Meßgerät 5 errechnete Achslastwert zur Anzeige bringbar.
Das Meßgerät 5 ist auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0 bis 10 V
konfiguriert. Außerdem sind in dem Meßgerät 5 die Werte der Luftfederkennlinien der beiden
Luftfederungskreise 2, 3 und der ungefederten Massen des Fahrzeugs abgespeichert. Das
Meßgerät 5 besitzt einen Rechner, mit dem der am Meßwiderstand/Shunt 11 abfallende
Spannungswert Umes unter Berücksichtigung der vorgenannten abgespeicherten Werte in
einen Achslastwert umrechenbar ist, der dann am Display 8 zur Anzeige bringbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das erfindungsgemäße Verfahren zum Messen
und Anzeigen der Achslast (im Beispiel der Achse 1) wie folgt durchzuführen.
Sobald das Meßgerät 5 aktiviert ist - durch Betätigung des Schalters 6 -, wird der in jedem
der beiden Luftfederungskreise 2, 3 mittels der beiden Drucksensoren S1, S2 erfaßte Druck
in einen z. B. zwischen 4-20 mA liegenden elektrischen Stromwert I1 bzw. I2 umgewandelt.
Diese beiden Stromwerte I1, I2 werden dann in der Signalaufbereitungseinheit 7 elektrisch
addiert und als in einem Bereich von beispielsweise zwischen 8 und 40 mA liegender Ge
samtstrom Iges über den Meßwiderstand/Shunt 11 geleitet, wodurch an diesem eine propor
tionale, innerhalb der Grenzen des Norm-Eingangssignalbereiches des Meßgerätes 5 von
beispielsweise 0-10 V liegende Spannung Umes abfällt. Diese Spannung Umes wird dem Meß
gerät 5 zugeführt und in diesem unter Berücksichtigung der abgespeicherten Werte der
Luftfederkennlinien und ungefederten Fahrzeug-Massen in einen aktuellen Achslastwert um
gerechnet. Dieser wird anschließend auf dem Display 8 in Tonnen zur Anzeige gebracht, im
dargestellten Beispiel digital mit zwei oder drei Dezimalstellen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich, weil das verwendete Meßgerät 5 über zwei
Signalausgänge (Output 1, Pin c und Output 2, Pin d) verfügt, auch hervorragend dazu, zwei
unterschiedliche Schaltbefehle im Fahrzeug zu initiieren. Hierzu sind im Meßgerät 5 bei
spielsweise zwei verschiedene Achslastwerte abgespeichert, die mit dem errechneten aktu
ellen Achslastwert verglichen werden. Bei Übereinstimmung des jeweiligen abgespeicherten
Achslastwertes mit dem errechneten Achslastwert wird vom Meßgerät 5 ein Schaltsignal
erzeugt und zum Output 1 (Pin c) oder Output 2 (Pin d) geleitet, mit welchen Schaltsignal ein
angeschlossener Schaltkreis 13 bzw. 14 aktivierbar oder unterbrechbar ist, um eine Maß
nahme, z. B. einen Arbeitsvorgang wie Heben, Senken, Pressen oder dergleichen, durchzu
führen oder zu beenden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Messen und Anzeigen der Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, insbe
sondere Lastkraftwagen, mit zwei getrennten Luftfederungskreisen für die linke und
rechte Fahrzeugseite, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aktivierung eines Meßgerä
tes (5), das auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0-10 V konfigu
riert ist, der Druck in jedem der beiden Luftfederungskreise (2, 3) mittels je eines Druck
sensors (S1, S2) erfaßt und in einen beispielsweise zwischen 4-20 mA liegenden elektri
schen Stromwert I1, I2 umgesetzt wird, dann die beiden erfaßten Stromwerte I1, I2 elek
trisch addiert und der addierte Stromwert Iges über einen Meßwiderstand/Shunt (11) ge
leitet werden, wodurch an diesem eine proportionale, innerhalb der Grenzen des Norm-
Eingangssignalbereichs des Meßgerätes (5) liegende Spannung Umes abfällt, die dem
Meßgerät (5) zugeführt, dann in diesem unter Berücksichtigung abgespeicherter Werte
der Luftfederkennlinien und ungefederten Fahrzeug-Massen in den aktuellen Achslast
wert umgerechnet wird, der anschließend auf einem Display (8) zur Anzeige gebracht
wird.
2. Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Achslast in luftgefederten Fahrzeugen, ins
besondere Lastkraftwagen, mit zwei getrennten Luftfederungskreisen für die linke und
rechte Fahrzeugseite, dadurch gekennzeichnet,
- - daß ein Meßgerät (5) vorgesehen ist, das mittels eines Schalters (6) ein- und ausschalt bar ist, auf einen Norm-Eingangssignalbereich von beispielsweise 0-10 V konfiguriert ist und in dem die Werte der Luftfederkennlinien sowie der ungefederten Massen des Fahr zeugs abgespeichert sind,
- - daß je Luftfederungskreis (2, 3) ein in diesem den herrschenden Druck erfassender und in einem beispielsweise zwischen 4-20 mA liegenden elektrischen Stromwert I1, I2 um wandelnder Drucksensor (S1, S2) vorgesehen ist,
- - daß ein Meßwiderstand/Shunt (11) vorgesehen ist, dem die von den beiden Senso ren (S1, S2) abgegebenen Stromwerte I1, I2 als addierter Stromwert Iges zugeführt wer den und der einen diesem addierten Stromwert Iges proportionalen, innerhalb der Gren zen des Norm-Eingangssignalbereiches des Meßgerätes (5) liegenden Spannungsab fall Umes bewirkt,
- - daß das Meßgerät (5) einen Rechner aufweist, mit dem der am Meßwider stand/Shunt (11) abfallende Spannungswert Umes unter Berücksichtigung der abgespei cherten Werte der Luftfederkennlinien und der ungefederten Fahrzeugmassen in einen Achslastwert umrechenbar ist,
- - und daß ein Display vorgesehen ist, das den errechneten Achslastwert zur Anzeige bringt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwider
stand/Shunt (11) Bestandteil einer dem Meßgerät (5) vorgeordneten Signalaufberei
tungseinheit (7) ist, in der die von den beiden Drucksensoren (S1, S2) gelieferten
Stromwerte I1, I2 elektrisch addierbar und anschließend als addierter Stromwert Iges über
den Meßwiderstand/Shunt (11) leitbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßwider
stand/Shunt (11) in Verbindung mit dem Innenwiderstand Ri des Meßgerätes (5) schal
tungsmäßig einen Spannungsteiler bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Display (8) und der
Schalter (6) mit dem Meßgerät (5) eine bauliche Einheit bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät (5) mit Dis
play (8) und dem Schalter (6) an einer vom Fahrer des Fahrzeugs gut einsehbaren Stel
le, insbesondere am Armaturenbrett, angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Meßgerät (5) zwei ver
schiedene Achslastwerte abgespeichert sind, die mit der erfaßten und in einen elektri
schen Meßwert umgesetzten aktuellen Achslast-Istwert verglichen werden, und daß bei
Übereinstimmung eines jeden abgespeicherten Achslastwertes mit dem aktuellen Achs
last-Istwert jeweils ein Schaltsignal erzeugbar ist, mit dem ein von zwei verschiedenen
Signalausgängen (Output 1, Output 2) des Meßgerätes (5) angeschlossener Schalt
kreis (13, 14) aktivierbar oder unterbrechbar ist, um eine Maßnahme, einen Arbeitsvor
gang oder dergleichen durchzuführen oder zu beendigen.
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| DE10058045B4 (de) | 2005-04-14 |
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