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DE10056341C2 - Vorrichtung zum Verzurren von Containern - Google Patents

Vorrichtung zum Verzurren von Containern

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DE10056341C2
DE10056341C2 DE2000156341 DE10056341A DE10056341C2 DE 10056341 C2 DE10056341 C2 DE 10056341C2 DE 2000156341 DE2000156341 DE 2000156341 DE 10056341 A DE10056341 A DE 10056341A DE 10056341 C2 DE10056341 C2 DE 10056341C2
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spindle
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SEC Ships Equipment Centre Bremen GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verzurren von Containern, insbesondere an Deck von Schiffen, mit einem Spannelement, das eine Gewindespindel, eine mit dieser in Eingriff stehende Spindelmutter und ein der Spindelmutter zugeordnetes Kontermittel aufweist. Außerdem betrifft die Erfindung ein Kontermittel für eine solche Vorrichtung, deren Spannelement eine Gabel aufweist, an deren einem Ende eine Führung für die Gewindespindel angeordnet ist.
Eine solche Vorrichtung und ein solches Kontermittel sind aus der EP-0 344 635 A1 wie auch aus der DE 94 01 740 U1 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung werden Container mit einer Zurrstange oder mit einem Zurrseil an einem Zurrauge an Deck eines Schiffes befestigt. Die zum Festzurren erforderliche Kraft wird durch ein Spannelement, nämlich ein Spannschloß erzeugt. Dieses Spannschloß weist eine Gabel, an der die Zurrstange oder das Zurrseil angreift, eine Gewindespindel, die mit dem Zurrauge verbunden ist, und eine Spindelmutter, durch die die Gabel und die Gewindespindel miteinander verschraubt werden, auf. Konkret wird durch das Spannschloß die Zurrkraft mittels Verschrauben der Spindelmutter auf der Gewindespindel erzeugt. Damit ein ungewolltes Lösen bzw. ein Losschrauben der Spindelmutter verhindert wird, ist bei der bekannten Vorrichtung eine Kontermutter vorgesehen, die ebenfalls auf die Spindel aufgeschraubt wird und zum Kontern gegen eine Führung der Gabel und die Spindelmutter verschraubt wird.
Nachteilig bei der bekannten Vorrichtung ist, daß das Kontern mit der Kontermutter einen verhältnismäßig großen Aufwand erfordert. Die Kontermutter muß nämlich über den gesamten Hub, der beim Verzurren des Containers zwischen der Spindelmutter und der Gewindespindel erforderlich ist, beim Lösen der Vorrichtung und beim Verzurren geschraubt werden. Außerdem muß in diesem Fall das Gewinde der Gewindespindel länger ausgebildet sein, damit jederzeit für die Kontermutter genügend Raum auf der Gewindespindel zur Verfügung steht. Jede zusätzliche Länge des Spindelgewindes verursacht aber zusätzliche Kosten. Ein weiterer Nachteil bei der bekannten Vorrichtung ist, daß bei einer Druckbelastung auf die Zurrstangen nicht nachgegeben werden kann, da sich die Spindelmutter und die Kontermutter auf gegenüberliegenden Seiten einer Durchgangsbohrung für die Gewindespindel befinden. Wenn beispielsweise im Seegang durch die stark wechselnd auftretenden Belastungen der festgezurrten Container anstelle der Zugbelastung eine Druckbelastung auf eine Zurrstange einwirkt, kann das Spannelement nicht in Axialrichtung der Gewindespindel dieser Druckbelastung ausweichen, weil die Gabel zwischen der Kontermutter und der Gewindespindel gekontert ist. Dieses kann im Extremfall sogar dazu führen, daß die Zurrstange aus seiner Aufnahme an der Gabel rutscht, so daß der Container nicht mehr vollständig verzurrt ist.
Das der Erfindung zugrunde liegende Problem ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die sich schnell und einfach montieren läßt, deren Spindelmutter zuverlässig gegen Lösen gesichert ist, und die bei einer Druckbelastung auf die Zurrstange ein Aushängen derselben verhindert. Nach einem anderen Aspekt liegt der Erfindung das Problem zugrunde, ein Kontermittel anzugeben, mit dem sich die Spindelmutter einer solchen Vorrichtung schnell und zuverlässig sichern läßt, wobei bei einer Druckbelastung auf die Vorrichtung ein Aushängen einer verwendeten Zurrstange verhindert werden soll.
Die Probleme werden bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Kontermittel einen an die Gewindespindel radial festsetzbaren Konterbolzen hat, der in einem Konterzustand ein Lösen der Spindelmutter verhindert und ein Längsverschieben der Gewindespindel zum von dieser abgewandten Ende des Spannelementes zuläßt. Bei einem Kontermittel der eingangs genannten Art werden die Probleme dadurch gelöst, daß das Kontermittel einen radial an die Gewindespindel festsetzbaren Konterbolzen hat, der in einem Konterzustand ein Lösen der Spindelmutter verhindert und ein Längsverschieben der Gewindespindel zum von der Führung abgewandten Ende der Gabel zuläßt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung muß folglich nicht erst langwierig eine Kontermutter und mit dem erfindungsgemäßen Kontermittel auf der Gewindespindel gegen die Spindelmutter geschraubt werden. Es reicht statt dessen aus, lediglich den Konterbolzen radial gegen die Gewindespindel festzusetzen. Dies läßt sich einerseits schnell und einfach bewerkstelligen. Andererseits wird so zuverlässig ein Lösen der Spindelmutter verhindert. Ferner kann sich bei einer Druckbelastung auf die Zurrstange die Gewindespindel längs zum von dieser abgewandten Ende verschieben. Auf diese Weise wird ein Aushängen der Zurrstange bei Druckbelastung verhindert.
Bei einer Ausgestaltung der Erfindung ist der Konterbolzen kraftschlüssig an die Gewindespindel festsetzbar. Hierbei ist es lediglich erforderlich, daß der Konterbolzen mit einer hinreichenden Kraft in Radialrichtung der Gewindespindel gegen diese gedrückt wird.
Bei einer anderen Ausgestaltung ist der Konterbolzen formschlüssig an die gegebene Spindel festsetzbar. Hierzu können in der Gewindespindel beispielsweise Längsnuten vorgesehen sein, in die der Konterbolzen formschlüssig eingreift. Dadurch wird das Kontern der Gewindemutter besonders einfach.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung hat der Konterbolzen ein mit einem Innengewinde in Eingriff stehendes Außengewinde, mit dem der Konterbolzen gegen die Spindel radial festschraubbar ist. Hierbei kann die zum kraftschlüssigen Festsetzen des Konterbolzens erforderliche Kraft durch einfaches festschrauben erzeugt werden. Dadurch wird der Aufbau der Vorrichtung besonders einfach.
Vorzugsweise ist das Innengewinde in einer dem Konterbolzen zugeordneten Mutter ausgebildet, die in einer Aufnahme einführbar ist. Bei einer Beschädigung des Innengewindes kann die Mutter einfach und ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Wenn hierbei als Mutter eine selbstsichernde Mutter verwendet wird, ist auch ein ungewolltes Lösen des Konterbolzen zuverlässig verhindert.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Innengewinde an der Spindelmutter angeordnet. Hierdurch reduziert sich die Anzahl der bei der Vorrichtung erforderlichen Teile.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung weist das Kontermittel eine auf der Gewindespindel verschiebbare Buchse auf, an der der Konterbolzen angeordnet ist. Eine solche Buchse läßt sich beispielsweise auch bei bekannten Vorrichtungen noch nachträglich auf die Gewindespindel aufschieben. Bereits im Betrieb befindliche Vorrichtungen zum Verzurren müssen somit nicht komplett ausgetauscht werden; sie können einfach nachgerüstet werden.
Wenn in diesem Fall das Innengewinde an der Buchse angeordnet ist, kann durch einfaches Einschrauben des Konterbolzen in das Innengewinde die Spindelmutter mit der Buchse an einem Lösen gehindert werden.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung weist das Spannelement einer Gabel zum Verbinden der Gewindespindel mit einem Zurrelement auf. In diese Gabel kann das Zurrelement beispielsweise einfach eingehängt werden. Das macht die Montage der Vorrichtung besonders einfach.
Bei einer Weiterbildung ist die Buchse gegen eine Drehbewegung um die Längsachse der Gabel gesichert. In diesem Fall hat der Konterbolzen eine besonders hohe Haltekraft auf der Gewindespindel, da er sich lediglich in Axialrichtung der Gewindespindel, etwa rechtwinklig zu den einzelnen Gewindegängen, bewegen kann.
In diesem Fall kann die Spindelmutter in Axialrichtung der Gewindespindel verschiebbar an der Gabel angeordnet sein. In diesem Fall kann bei der Montage die Spindelmutter so weit verschoben werden, bis sie mit dem Ende der Gewindespindel in Eingriff steht. Dadurch reduziert sich der Aufwand der Montage.
Nach dem anderen Aspekt der Erfindung weist das Kontermittel mindestens eine Führung zum druckfesten Führen entlang der Gabel auf. Hierdurch kann auf einfache Weise ein Sichern der Spindelmutter bei gleichzeitiger Längsverschiebbarkeit erreicht werden.
Vorzugsweise verhindert der Konterbolzen in dem Konterzustand ein Verdrehen der Gabel gegen die Gewindespindel. Insbesondere bei der Ausführungsform mit der Führung läßt sich so die Längsverschiebbarkeit einfach gewährleisten.
Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Verzurren von Containern mit den Erfindungsmerkmalen in Draufsicht,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in den Ebenen II-II,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Verzurren von Containern mit den Erfindungsmerkmalen in Draufsicht, und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 3 in der Ebene IV-IV.
Fig. 1 zeigt ein Spannelement 10 einer Vorrichtung zum Verzurren eines nicht dargestellten Containers, insbesondere an Deck eines Schiffes. Das Spannelement 10 weist ein Verbindungsteil, in der Praxis Gabel 11 genannt, eine Gewindespindel 12 und eine Spindelmutter 13 auf. Die Gabel 11 hat an einem Ende eine Führung 14 und von dieser beabstandet ein Lager 15. Die Führung 14 und das Lager 15 sind miteinander mittels zweier Streben 16 verbunden. An dem vom Lager 15 abgewandten Ende der Gewindespindel 12 ist ein Gabelkopf 17 mit einem Steckbolzen 18 angeordnet.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des Spannelementes 10 von Fig. 1. Die Spindelmutter 13 weist jeweils eine Führung 20 auf, mit der die Spindelmutter 13 gegen ein Verdrehen gegenüber der Gabel 11 um deren Längsachse gesichert ist. Die Führungen 20 wirken dabei mit den Streben 16 der Gabel 11 zusammen. Weiter hat die Spindelmutter 13 ein Innengewinde 21, das mit dem Außengewinde der Gewindespindel 12 in Eingriff steht. Die Spindelmutter 13 weist außerdem eine Aufnahme 22 auf, in der eine dem Konterbolzen 19 zugeordnete Mutter 23 und eine Unterlegscheibe 24 angeordnet sind.
Bei der Montage der in Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung wird zunächst eine nicht dargestellte Zurrstange oder ein Zurrseil an einem oberen Eckbeschlag eines nicht dargestellten Containers eingehängt. Das andere Ende der Zurrstange wird in das Lager 15 eingehängt. Der Gabelkopf 17 wird über ein nicht dargestelltes Zurrauge geführt und an dieser mit dem Steckbolzen 18 befestigt. Die Spindelmutter 13 hat ein dem Außengewinde der Gewindespindel 12 entsprechendes Innengewinde. Die Spindelmutter 13 ist außerdem in Längsrichtung der Gabel 11 an diesem verschiebbar. Durch Verdrehen der Gabel 11 um ihre Längsachse wird die Spindelmutter 13 auf der Gewindespindel 12 verschraubt, wobei die Spindelmutter aufgrund der mit den Streben 16 zusammenwirkenden Führung 20 mitgenommen wird. Dadurch wird der Container verzurrt. Sobald die gewünschte Spannkraft des Spannelementes 10 zum Verzurren des Containers erreicht ist, wird der Konterbolzen 19 mit der Mutter verschraubt. Der Konterbolzen 19 wird dadurch in Radialrichtung der Gewindespindel 12 an diese angepreßt. Auf diese Weise wird ein Lösen der Spindelmutter 13 verhindert.
Fig. 3 zeigt ein Spannelement 25 einer Vorrichtung zum Verzurren von Containern als ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Gleiche Elemente tragen die gleichen Bezugszeichen wie bei dem Spannelement 10 gemäß Fig. 1 und 2. Das Spannelement 25 hat eine Spindelmutter 26, die auf ähnliche Weise wie die Spindelmutter 13 mit einem Innengewinde mit der Gewindespindel 12 in Eingriff steht. Ähnlich wie die Spindelmutter 13 ist die Spindelmutter 26 ebenfalls gegen Verdrehen gegen die Gabel 11 um deren Längsachse gesichert. Außerdem ist in Fig. 3 eine Konterbuchse 27 dargestellt, die ebenfalls gegen Verdrehen gegen die Gabel 11 um deren Längsachse gesichert ist. An der Konterbuchse 27 ist ein Konterbolzen 28 angeordnet.
Durch Verdrehen der Gabel 11 wird ähnlich wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel die Spindelmutter 26 mit der Gewindespindel 12 verschraubt. Wenn dann mit dem Spannelement 25 die gewünschte Spannkraft zum Verzurren erreicht ist, wird die Konterbuchse 27 über die Gewindespindel 12 zu der Spindelmutter 26 hingeschoben und mittels Festschrauben des Konterbolzens 28 in dieser Position fixiert. Das Spannelement 25 ist dann gegen Lösen gesichert.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Spannelementes 25 mit der Konterbuchse 27. Ähnlich der Spindelmutter 13 hat die Konterbuchse 27 an ihren den Streben 16 zugewandten Seiten jeweils eine Führung 29. Außerdem weist die Konterbuchse 27 eine Aufnahme 30 für eine dem Konterbolzen 28 zugeordnete Mutter 31 auf. Die Konterbuchse 27 ist in Axialrichtung der Gewindespindel 12 verschiebbar. Die Konterbuchse 27 kann somit bis zu der Gewindemutter 26 verschoben werden. In dieser Position wird der Konterbolzen 28 mit der Mutter 31 verschraubt. Dadurch wird der Konterbolzen 28 in Radialrichtung der Gewindespindel 12 an diese angepreßt. Ein Lösen des Spannelementes 25 ist nicht mehr möglich.
Die Konterbuchse 27 des zweiten Ausführungsbeispieles läßt sich beinahe zu allen bekannten Vorrichtungen zum Verzurren von Containern auch nachträglich noch nachrüsten. Zu diesem Zweck muß lediglich die Konterbuchse 27 über die jeweilige Gewindespindel 12 geschoben werden.
Als Muttern für die Konterbolzen 19, 28 können handelsübliche Muttern mit ausreichender Festigkeit verwendet werden. Es sollten selbstsichernde Muttern verwendet werden. In diesem Fall ist ein unbeabsichtigtes Lösen nicht möglich. Als Konterbolzen (18, 28) werden vorzugsweise handelsübliche Schrauben, beispielsweise Sechskantschrauben, Imbusschrauben oder Madenschrauben, mit ausreichender Festigkeit verwendet. Anstelle des kraftschlüssigen Festsetzens der Konterbolzen 19, 28 können diese auch formschlüssig in Längsnuten in der Gewindespindel 12 eingreifen. Dadurch läßt sich ein unbeabsichtigtes Lösen der Spannelemente 10, 25 ebenfalls zuverlässig verhindern.

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Verzurren von Containern, insbesondere an Deck von Schiffen, mit einem Spannelement (10, 25), das eine Gewindespindel (12), ein mit dieser in Eingriff stehende Spindelmutter (13, 26) und eine der Spindelmutter (13, 26) zugeordnetes Kontermittel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontermittel einen an die Gewindespindel (12) radial festsetzbaren Konterbolzen (19, 28, 38) hat, der in einem Konterzustand ein Lösen der Spindelmutter (13) verhindert und ein Längsverschieben der Gewindespindel (12) zum von dieser abgewandten Ende des Spannelementes (10, 25) zuläßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Konterbolzen (19, 28, 38) kraftschlüssig an die Gewindespindel (12) festsetzbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Konterbolzen (18, 28, 38) formschlüssig an die Gewindespindel (12) festsetzbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Konterbolzen (18, 28, 38) ein mit einem Innengewinde in Eingriff stehendes Außengewinde hat, mit dem der Konterbolzen (18, 28, 38) gegen die Gewindespindel (12) radial festschraubbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde in einer dem Konterbolzen (18, 28, 38) zugeordneten Mutter (23, 31), insbesondere eine selbstsichernde Mutter (23, 31), ausgebildet ist, die in eine Aufnahme (22, 30) einführbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde an der Spindelmutter (13, 26, 34, 37) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontermittel eine auf der Gewindespindel (12) verschiebbare Buchse (27) aufweist, an der der Konterbolzen (28) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde an der Buchse (27) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannelement (10, 25, 32, 35) eine Gabel (11, 33, 36) zum Verbinden der Gewindespindel (12) mit einem Zurrelement aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (27) gegen eine Drehbewegung um die Längsachse der Gabel (11, 33) gesichert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (27) in Axialrichtung der Gewindespindel (12) verschiebbar an der Gabel (11) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (13, 26) in Axialrichtung der Gewindespindel (12) verschiebbar an der Gabel (11) angeordnet ist.
13. Kontermittel für eine Vorrichtung zum Verzurren von Containern, insbesondere an Deck von Schiffen, die ein Spannelement mit einer Gewindespindel (12), mit einer Spindelmutter (13, 26) und mit einer Gabel (11), aufweist, an deren einem Ende eine Führung (14) für die Gewindespindel (12) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontermittel einen radial an die Gewindespindel (12) festsetzbaren Konterbolzen (19, 28) hat, der in einem Konterzustand ein Lösen der Spindelmutter (13, 26) verhindert und ein Längsverschieben der Gewindespindel (12) zum von der Führung (14) abgewandten Ende der Gabel (11) zuläßt.
14. Kontermittel nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch mindestens eine Führung (20, 29) zum drehfesten Führen entlang der Gabel (11).
15. Kontermittel nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Konterbolzen (19, 28) in dem Konterzustand ein Verdrehen der Gabel (11) gegen die Gewindespindel (12) verhindert.
16. Kontermittel nach einem der Ansprüche 13 bis 15, gekennzeichnet durch eine auf der Gewindespindel (12) verschiebbare Buchse (27), an der der Konterbolzen (28) angeordnet ist.
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