DE10056507A1 - Möbelstück, das um seine vertikale Mittelachse drehbar ist - Google Patents
Möbelstück, das um seine vertikale Mittelachse drehbar istInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Möbelstück (1) in Form eines einzelnen freistehenden Körpers, das um seine vertikale Mittelachse (10') um mindestens 180 DEG drehbar ist und das einen runden oder ovalen oder vieleckigen oder rechteckigen oder quadratischen Außenumfang besitzt. DOLLAR A Das erfindungsgemäße Möbelstück ist dadurch gekennzeichnet, daß es in seiner Umfangs- und/oder Vertikalrichtung in mindestens zwei Funktionsbereiche (2, 3, 4) unterteilt ist, wobei in jeden Funktionsbereich (2, 3, 4) dessen vorgesehener Funktion entsprechende und dienende Einbauteile eingebaut oder einbaubar sind.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbelstück in
Form eines einzelnen freistehenden Körpers, das um seine
vertikale Mittelachse um mindestens 180° drehbar ist und
das einen runden oder ovalen oder vieleckigen oder recht
eckigen oder quadratischen Außenumfang besitzt.
Bereits bekannt ist aus der DE 43 05 257 A1 eine Küche
mit in einem begrenzten Winkelbereich drehbaren waage
rechten Scheiben zur Aufnahme von Einrichtungen zur Spei
senbereitung und Lagerung von Geschirr und Lebensmit
teln, mit Zuleitungen für elektrische Energie und Zu-
und Ableitungen für Wasser und mit einem zylinderförmi
gen, mindestens einseitig offenen Mantel, der durch ei
nen bewegbaren, zum Umfangsverlauf des Mantels korrespon
dierend ausgebildeten Wandteil verschließbar ist, wobei
die Küche in Form eines einzelnen stehenden Zylinders
ausgebildet ist und wobei der Mantel die Scheiben um
schließt und seine Höhe sich über die gesamte Höhe des
Zylinders erstreckt. Mit diesem Möbelstück kann zwar
eine Küche sehr platzsparend und zudem leicht transpor
tabel ausgeführt werden, jedoch ist nachteilig die Funk
tion auf die Funktion einer Küche beschränkt. Hierdurch
ist der Anwendungsbereich des Möbelstücks entsprechend
eng begrenzt.
Aus der Praxis ist weiterhin ein drehbarer Garderoben
schrank bekannt, der einen quadratischen Außenumfang be
sitzt und der z. B. an einer seiner Außenflächen einen
Spiegel, an einer anderen Seite offene Fächer und/oder
Schubladen und an den übrigen Seiten Garderobenhaken auf
weist. Auch bei diesem Möbelstück ist nur eine einzige
Funktion, nämlich die Funktion einer Garderobe, gegeben,
so daß auch hier der Anwendungsbereich sehr begrenzt
ist.
Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die
Aufgabe, ein Möbelstück der eingangs genannten Art zu
schaffen, das vielfältigere Einsatz- und Nutzungsmöglich
keiten bietet.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit
einem Möbelstück der eingangs genannten Art, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß es in seiner Umfangs- und/oder
Vertikalrichtung in mindestens zwei Funktionsbereiche un
terteilt ist, wobei in jeden Funktionsbereich dessen vor
gesehener Funktion entsprechende und dienende Einbautei
le eingebaut oder einbaubar sind.
Durch die Unterteilung des Möbelstücks in mehrere Funkti
onsbereiche ist eine Nutzung für verschiedene und unter
schiedliche Zwecke möglich, wobei die Funktionen jeweils
in den Funktionsbereichen räumlich zusammengefaßt sind,
so daß eine eindeutige Zuordnung und Abgrenzung und so
mit eine einfache Nutzung der jeweiligen verschiedenen
Funktionen gewährleistet ist. Dabei besteht die Möglich
keit, jeden Funktionsbereich bedarfsgerecht auszustat
ten, wobei je nach den Bedürfnissen des Benutzers des Mö
belstücks die Ausstattung unterschiedlich gewählt werden
kann. Der gerade vom Benutzer benötigte Funktionsbereich
kann durch die Drehbarkeit des Möbelstücks in eine ge
wünschte und geeignete Ausrichtung gebracht werden, so
daß eine einfache Bedienung beispielsweise von in den
Funktionsbereichen vorgesehenen Geräten möglich ist.
Bevorzugt ist weiter vorgesehen, daß jeweils die Einbau
teile eines Funktionsbereichs zu einem oder mehreren Mo
dulen zusammengefaßt sind, wobei diese Module jeweils
komplett ein- und ausbaubar sind. Durch die Modulbauwei
se wird das Einbauen und Ausbauen der Einbauteile verein
facht und beschleunigt, was einerseits für niedrige Her
stellungskosten sorgt und andererseits spätere Änderun
gen oder Umbauten des Möbelstücks wesentlich erleich
tert.
Weiter schlägt die Erfindung vor, daß das Möbelstück
einen tragenden, funktionsunabhängigen Grundkörper auf
weist, der durch die funktionsbezogenen Einbauteile er
gänzbar oder ergänzt ist. Auch dies trägt zu einer ko
stengünstigen Herstellbarkeit des Möbelstück her, da der
Grundkörper unabhängig von der späteren Ausstattung mit
Einbauteilen gleichbleibend vorgefertigt werden kann.
Außerdem kann ein einmal vorhandener Grundkörper des Mö
belstücks später weiterverwendet werden, auch wenn ein
zelne oder alle Einbauteile geändert werden sollten.
Eine weitere Ausgestaltung des Möbelstücks sieht vor,
daß der Grundkörper integrierte Trennelemente zur Unter
teilung in die verschiedenen Funktionsbereiche aufweist.
Die Trennelemente bilden dabei einen Teil des Grundkör
pers, wobei die Trennelemente gleichzeitig zu einer be
sonders stabilen Ausführung des Grundkörpers genutzt wer
den können.
In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
der Grundkörper durch separate Trennelemente zur Unter
teilung in die verschiedenen Funktionsbereiche ergänzbar
oder ergänzt ist. Auf diese Weise wird eine größere Va
riabilität des Grundkörpers und des Möbelstücks insge
samt erreicht.
Vorzugsweise sind die Trennelemente vertikale und/oder
horizontale Trennwände, die sich, je nach Zahl und Anord
nung der gewünschten Funktionsbereiche, über die Gesamt
heit oder einen Teil der Höhe oder des Umfangs des Möbel
stücks erstrecken können.
In der Praxis ist die Anordnung des erfindungsgemäßen
Möbelstücks frei in einem Raum oder in einer Raumecke
üblich. Abweichend davon besteht aber auch die Möglich
keit, daß das Möbelstück in einem Durchbruch in einer
Wand angeordnet oder anbringbar ist, wobei die Breite
des Wanddurchbruchs dem maximalen Außendurchmessers des
Möbelstücks zuzüglich eines für für dessen Drehung nöti
gen Bewegungsspiels entspricht und wobei von den beiden
Seiten der Wand her verschiedene Funktionsbereiche des
Möbelstücks zugänglich und nutzbar sind. Dabei ist sogar
eine gleichzeitige Nutzung zweier verschiedener Funktio
nen durch zwei Benutzer möglich.
Um dem Möbelstück neben seiner Drehbarkeit um seine ver
tikale Mittelachse eine zusätzliche Bewegungsfreiheit zu
verleihen, sieht eine weitere Ausführung vor, daß das Mö
belstück an einem Träger gehaltert ist, der um eine pa
rallel zur vertikalen Mittelachse des Möbelstücks außer
halb von dessen Außenumfang verlaufende Schwenkachse ver
schwenkbar ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der zuletzt beschriebe
nen Ausführung des Möbelstücks ist vorgesehen, daß es
mittels des Trägers durch einen Durchbruch in einer Wand
wahlweise in eine hinter der Wand vorgesehene Nische in
eine Parkposition oder in einen vor der Wand liegenden
Raum in eine Nutzposition schwenkbar ist. Auf diese Wei
se kann das Möbelstück bei Nichtgebrauch in die Nische
verschwenkt werden, sodaß es dann innerhalb des Raumes
keinen Platz mehr beansprucht.
Wenn das Möbelstück zusätzlich unsichtbar gemacht werden
soll, wenn es sich in seiner Parkposition in der Nische
befindet, kann ergänzend eine die Nische wahlweise ver
schließende oder freigebende, verschieb- oder verschwenk
bare Tür vorgesehen sein, die zweckmäßig in der Ebene
der Wand liegt, wenn sie geschlossen ist.
Weiterhin ist für das Möbelstück bevorzugt vorgesehen,
daß es an seinem unteren Ende einen Standsockel auf
weist, auf dem das übrige Möbelstück mittels eines Dreh
lagers stehend gehaltert ist. Auf diese Weise benötigt
das Möbelstück gebäudeseitig keinerlei Halterungen oder
Stützen, was eine beliebige Aufstellung und auch einen
leichten Wechsel des Aufstellungsplatzes ermöglicht.
Eine dazu alternative Ausgestaltung des Möbelstücks
schlägt vor, daß es an seinem oberen Ende mittels eines
Drehlagers hängend an einem Träger oder an einer Gebäude
decke gehaltert ist.
Eine dritte Ausführung hinsichtlich der Lagerung des Mö
belstücks sieht vor, daß es sowohl an seinem unteren als
auch an seinem oberen Ende mittels je eines Drehlagers
gehaltert ist. Diese Ausführung ist insbesondere für re
lativ große und schwere Ausführungen des Möbelstücks ge
eignet, um jedes Risiko eines Umstürzens des Möbelstücks
während seiner Benutzung auszuschließen.
Um dem Benutzer des Möbelstücks den Zugang zu unter
schiedlich hoch angeordneten Einbauteilen des Möbel
stücks zu erleichtern oder um das Möbelstück sogar in
verschiedenen Etagen eines Gebäudes nutzen zu können,
ist vorgesehen, daß es insgesamt in Vertikalrichtung
verfahrbar gehaltert ist.
In konkreter Ausgestaltung ist dazu bevorzugt vorgese
hen, daß das Möbelstück mit einer zentralen, höhenfest
angeordneten, vertikal ausgerichteten Trag- und Führungs
säule ausgestattet ist, entlang der das übrige Möbel
stück nach oben und unten verfahrbar ist. Für das verti
kale Verfahren können an sich bekannte Mittel eingesetzt
werden, die beispielsweise elektromotorisch, pneumatisch
oder hydraulisch antreibbar sind.
Anstatt das Möbelstück insgesamt zu drehen oder vertikal
zu verfahren, besteht die Möglichkeit, daß jeder Funk
tionsbereich mit seinen Einbauteilen für sich innerhalb
des Möbelstücks um dessen vertikale Mittelachse drehbar
und/oder in Vertikalrichtung verfahrbar ist.
Um bei Bedarf die Einbauteile der Funktionsbereiche ver
decken zu können, insbesondere während einer Nichtbenut
zung, ist vorgesehen, daß das Möbelstück durch zwei oder
mehr in seiner Umfangs- oder Vertikalrichtung verstellba
re Mantelwände wahlweise in einen geschlossenen oder ge
öffneten Zustand bringbar ist.
Eine diesbezügliche Weiterbildung schlägt vor, daß jedem
Funktionsbereich jeweils mindestens eine eigene Mantel
wand zugeordnet ist. Auf diese Weise besteht für jeden
einzelnen Funktionsbereich die Möglichkeit, diesen zu
verdecken oder freizugeben.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des erfindungs
gemäßen Möbelstücks anhand einer Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ein Möbelstück in Seitenansicht und
Fig. 2 bis Fig. 4 drei verschiedene Einbaumöglichkei
ten des Möbelstücks, jeweils in Draufsicht.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel ei
nes Möbelstücks 1, das die Form eines aufrecht stehenden
Zylinders hat. Das Möbelstück 1 umfaßt einen in der Höhe
zweigeteilten Sockel 11, eine von diesen vertikal nach
oben verlaufende Mittelsäule 10 und einen oben angeordne
ten Deckel 12.
Weiterhin besitzt das Möbelstück 1 mehrere Trennelemente
13, 14, die den Innenraum des Möbelstücks 1 in verschie
dene Funktionsbereiche 2, 3, 4 unterteilen. Das Trennele
ment 13 hat hier die Form einer vertikalen, in Radial
richtung verlaufenden Trennwand. Eine gleiche Trennwand
ist spiegelbildlich auf der anderen Seite der Mittelsäu
le 10 angeordnet, so daß der erste Funktionsbereich 2,
der in der Fig. 1 die linke Hälfte des Möbelstücks 1
bildet, von den anderen Funktionsbereichen 3, 4 räumlich
abgegrenzt ist. Das Trennelement 14 ist eine horizontale
Trennplatte, die etwa in der halben Höhe der rechten
Hälfte des Möbelstücks 1 angeordnet und an der Mittel
säule 10 sowie an der vertikalen Trennwand 13 gehaltert
ist. Unterhalb des Trennelements 14 befindet sich der
zweite Funktionsbereich 3; oberhalb der Trennplatte 14
liegt der dritte Funktionsbereich 4.
Radial außen sind an dem Möbelstück 1 zwei jeweils die
Form eines halben Zylindermantels bildende Mantelwände
15 vorgesehen, die unterseitig im oberen Teil des Soc
kels 11 und oberseitig im Deckel 12 auf zwei konzentri
schen Kreisbahnen verfahrbar geführt sind. Durch ver
schieben dieser Mantelwände 15 läßt sich das Möbelstück
1 wahlweise über einen Winkel von bis zu 180° freigeben
oder gänzlich verschließen.
Weiterhin ist vorgesehen, daß das Möbelstück 1 bei die
sem Ausführungsbeispiel als Einheit um seine vertikale
Mittelachse 10' verdrehbar ist, wie dies durch den Dreh
pfeil oberhalb des Deckels 12 angedeutet ist. Dadurch
kann sich der Benutzer des Möbelstücks 1 jeweils den ge
wünschten Funktionsbereich 2, 3, 4 in die Richtung drehen,
die für die Benutzung optimal ist. Durch die Zwei
teilung des Sockels 11 kann dessen unterer Teil fest auf
einem Fußboden 6 aufgestellt werden; der obere Teil des
Sockels 11 und das übrige Möbelstück 1 sind dann relativ
zu dem unteren Teil des Sockels 11 verdrehbar.
Jeder Funktionsbereich 2, 3, 4 enthält Einbauteile oder
-geräte, die der vorgesehenen Funktion des jeweiligen
Funktionsbereichs 2, 3, 4 entsprechen. Im vorliegenden
Beispiel handelt es sich bei dem Funktionsbereich 2 um
einen Küchenbereich, der hier nur beispielhaft eine Ar
beitsplatte 21, eine Spüle 22, einen Wasserhahn 23, ei
nen Oberschrank 24 mit einer Leuchte 25 sowie einen Un
terschrank 26 umfaßt. Weitere Einbauteile können inner
halb des ersten Funktionsbereichs 2 zusätzlich vorhanden
sein, beispielsweise ein Kühlschrank, ein Mikrowellen-
oder Elektroherd, eine Dunstabzugshaube oder dergleichen
bekannte Küchengeräte. Die Zu- und Abführung von Wasser
bzw. Abwasser und elektrische Verbindungen erfolgen
zweckmäßig in flexibler Ausführung durch die zentrale
Mittelsäule 10, so daß sie nach außen hin unsichtbar
bleiben.
Der zweite Funktionsbereich 3 enthält beim dargestellten
Ausführungsbeispiel ein Fernsehgerät 31 sowie eine Audio
anlage 32.
Bei dem dritten Funktionsbereich 4 schließlich handelt
es sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel des
Möbelstücks 1 um einen Aufbewahrungsbereich, der zwei
Ablageböden 41 besitzt, die übereinander angeordnet und
an der Mittelsäule 10 und an der vertikalen Trennwand 13
gehaltert sind. Weiterhin umfaßt hier der dritte Funkti
onsbereich eine Leuchte 45, die an der Unterseite des
Deckels 12 angeordnet ist.
Selbstverständlich ist es möglich, durch entsprechend
geänderte Trennelemente 13, 14 eine Unterteilung in weni
ger oder mehr als drei Funktionsbereiche vorzunehmen.
Außer den dargestellten Funktionsbereichen 2, 3, 4 ist
es möglich, andere Funktionsbereiche vorzusehen, bei
spielsweise einen Barbereich, einen Make-up-Bereich,
einen Bücherwandbereich oder einen PC-Bereich. Außerdem
ist das Möbelstück 1 gut als transportables Möbelstück
zur Verwendung auf Messeständen geeignet. Für diese An
wendung umfaßt das Möbelstück 1 beispielsweise einen
kleinen Küchenbereich, einen Werbematerialbereich und
einen Ausstellungsbereich.
Unabhängig von der Anwendung des Möbelstücks 1 können
die Einbauteile einzeln montiert und demontiert werden;
es besteht aber auch die Möglichkeit, jeweils mehrere
Einbauteile zu Modulen zusammenzufassen, die als Ganzes
ein- und ausbaubar sind.
Claims (17)
1. Möbelstück (1) in Form eines einzelnen freistehenden
Körpers, das um seine vertikale Mittelachse (10') um
mindestens 180° drehbar ist und das einen runden
oder ovalen oder vieleckigen oder rechteckigen oder
quadratischen Außenumfang besitzt,
dadurch gekennzeichnet
daß das Möbelstück (1) in seiner Umfangs- und/oder
Vertikalrichtung in mindestens zwei Funktionsberei
che (2, 3, 4) unterteilt ist, wobei in jeden Funk
tionsbereich (2, 3, 4) dessen vorgesehener Funktion
entsprechende und dienende Einbauteile eingebaut
oder einbaubar sind.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils die Einbauteile eines Funktionsbereichs
(2, 3, 4) zu einem oder mehreren Modulen zusammenge
faßt sind, wobei diese Module jeweils komplett ein-
und ausbaubar sind.
3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß es einen tragenden, funktionsunabhän
gigen Grundkörper (10, 11, 12) aufweist, der durch
die funktionsbezogenen Einbauteile ergänzbar oder
ergänzt ist.
4. Möbelstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (10, 11, 12) integrierte Trenn
elemente (13, 14) zur Unterteilung in die verschiedenen
Funktionsbereiche (2, 3, 4) aufweist.
5. Möbelstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (10, 11, 12) durch separate
Trennelemente (13, 14) zur Unterteilung in die ver
schiedenen Funktionsbereiche ergänzbar oder ergänzt
ist.
6. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es in einem Durchbruch
(50) in einer Wand (5) angeordnet oder anbringbar
ist, wobei die Breite des Wanddurchbruchs (50) dem
maximalen Außendurchmesser des Möbelstücks (1) zu
züglich eines für dessen Drehung nötigen Bewegungs
spiels entspricht und wobei von den beiden Seite der
Wand (5) her verschiedene Funktionsbereiche (2; 3;
4) des Möbelstücks (1) zugänglich und nutzbar sind.
7. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es an einem Träger (52)
gehaltert ist, der um eine parallel zur vertikalen
Mittelachse (10') des Möbelstücks (1) außerhalb von
dessen Außenumfang verlaufende Schwenkachse (52')
verschwenkbar ist.
8. Möbelstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß es mittels des Trägers (52) durch einen Durch
bruch (50) in einer Wand (5) wahlweise in eine hin
ter der Wand (5) vorgesehene Nische (51) in eine
Parkposition oder in einen vor der Wand (5) liegen
den Raum in eine Nutzposition schwenkbar ist.
9. Möbelstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß es in seiner Parkposition in der Nische (51)
durch eine die Nische (51) wahlweise verschließende
oder freigebende, verschieb- oder verschwenkbare Tür
(53) verdeckbar ist.
10. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es an seinem unteren En
de einen Standsockel (11) aufweist, auf dem das übri
ge Möbelstück (1) mittels eines Drehlagers stehend
gehaltert ist.
11. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß es an seinem oberen Ende mittels
eines Drehlagers hängend an einem Träger (52) oder
an einer Gebäudedecke gehaltert ist.
12. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß es sowohl an seinem unteren als
auch an seinem oberen Ende mittels je eines Drehla
gers gehaltert ist.
13. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es insgesamt in Vertikal
richtung verfahrbar gehaltert ist.
14. Möbelstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß es mit einer zentralen, höhenfest angeordneten,
vertikal ausgerichteten Trag- und Führungssäule aus
gestattet ist, entlang der das übrige Möbelstück (1)
nach oben und unten verfahrbar ist.
15. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funktionsbereich
(2, 3, 4) mit seinen Einbauteilen für sich innerhalb
des Möbelstücks um dessen vertikale Mittelachse
(10') drehbar und/oder in Vertikalrichtung verfahr
bar ist.
16. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß es durch zwei oder mehr
in seiner Umfangs- oder Vertikalrichtung verstellba
re Mantelwände (15) wahlweise in einen geschlossener
oder geöffneten Zustand bringbar ist.
17. Möbelstück nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Funktionsbereich (2, 3, 4) jeweils minde
stens eine eigene Mantelwand (15) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10056507A DE10056507A1 (de) | 2000-11-15 | 2000-11-15 | Möbelstück, das um seine vertikale Mittelachse drehbar ist |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE10056507A1 true DE10056507A1 (de) | 2002-05-29 |
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| DE10056507A Withdrawn DE10056507A1 (de) | 2000-11-15 | 2000-11-15 | Möbelstück, das um seine vertikale Mittelachse drehbar ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10056507A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1604590A1 (de) * | 2004-06-11 | 2005-12-14 | Vetropa AG | Einbau für eine Wohnung mit einem begehbaren Innenraum |
| US20240306814A1 (en) * | 2023-03-17 | 2024-09-19 | A&C Future, Inc. | Three-in-one rotatable kitchen set |
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| DE4213643A1 (de) * | 1992-04-25 | 1993-10-28 | Tobias Bartlewski | Möbel, insbesondere Schrank |
| DE69005400T2 (de) * | 1989-09-08 | 1994-07-28 | Jack Blaize | Aufbewahrungsschrank für zahlreiche kleine Gegenstände. |
| DE69018370T2 (de) * | 1989-10-23 | 1995-12-14 | Dacota Sud Ouest Sa | Aktenschranktyp. |
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2000
- 2000-11-15 DE DE10056507A patent/DE10056507A1/de not_active Withdrawn
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