DE1216376B - Schaltnetzwerk fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltnetzwerk fuer Fernmelde-, insbesondere FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
Nummer: 1216 376
Akt©nzeichen: St 21872 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 21. März 1964
Auslegetag: 12. Mai 1966
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltnetzwerk für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
das zunächst mit einem Minimum an Kreuzpunktelementen aufgebaut ist und je nach erforderlicher Schaltleistung erweitert werden kann.
Dabei steigen die Kosten ungefähr linear mit der Anzahl der zugefügten Eingänge des Schaltnetzwerkes
an.
Ein Schaltnetzwerk ist eine Einrichtung, die zum selektiven Aufbau von Schaltwegen von einem belie- ίο
bigen Eingang zu einem beliebigen Ausgang dient. Jeder Schaltweg durch das Schaltnetzwerk wird durch
eine Reihe von Schaltkontakten, allgemein als Kreuzpunktelemente bezeichnet, hergestellt. Da diese Kreuzpunktelemente
die häufigsten Elemente im Schaltnetzwerk sind, lassen sich durch Minimisierung dieser
Kreuzpunktelemente die Kosten für das Schaltnetzwerk reduzieren. Es war bis jetzt leider nicht möglich,
ein Schaltnetzwerk mit minimaler Anzahl von Kreuzgunktelementen aufzubauen, das durch geringfügige
Änderungen wirtschaftlich erweitert werden konnte und dennoch die minimale Anzahl von Kreuzpunktelementen
und die Grundkonfiguration des Schaltnetzwerkes beibehalten konnte.
Die üblichen Schaltnetzwerke verwenden Einrichtungen, die sich für eine praktische Kreuzpunktelementeminimisierung
nicht eignen.
Will man z. B. bei elektromechanischen Schaltelementen (Koordinatenschalter) eine Minimisierung
der Kreuzpunktelemente ausführen, dann sind sehr viele kleine Schalter und viele Schaltstufen erforderlich.
Dann werden die Elektromagnete und die Steuerschaltungen für das vielstufige Schaltnetzwerk die kostenbestimmenden
Elemente. Aus diesen Gründen können Schalter wirtschaftlich nicht auf die gewünschte kleine
Größe reduziert werden. Außerdem ist es wirtschaftlich nicht vertretbar, die Schaltergröße nach erfolgter
Herstellung zu verändern. Daher ist bei der Schaltnetzwerkauslegung, mit Ausnahme von sehr großen Anlagen
mit mehreren tausend Leitungen, nie die Möglichkeit gegeben, das Schaltnetzwerk annähernd optimal
auszulegen.
Mit der Einführung von neuen Kreuzpunktelementen und Kreuzpunktmatrizen kann der Planer von der
Notwendigkeit großer, nicht anpassungsfähiger Schaltnetzwerkgrundheiten abgehen. So können z.B.
Schutzrohrkontaktmatrizen durch einfaches Zufügen oder Wegnehmen von Kreuzpunktelementen größer
oder kleiner gemacht werden. In ähnlicher Weise lassen sich auch Halbleiterkreuzpunktelemente (z. B. PNPN-Dioden)
in jeder beliebigen Form zu Matrizen zusammenfassen. Die bereits vorgeschlagenen elektro-Schaltnetzwerk
für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechvermittlungsanlagen
Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Theron Lorimer Bowers,
Western Springs, JU. (V. St. A.)
Theron Lorimer Bowers,
Western Springs, JU. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. März 1963 (267 616)
rüschen Vermittlungssysteme mit diesen Halbleiterkreuzpunktelementen
haben die Möglichkeit, die erforderlichen Schaltwege selbst herzustellen. Dies bedeutet, daß umfangreiche Steuerschaltungen im
Schaltnetzwerk gar nicht mehr erforderlich sind. Aus diesem Grunde ist die Minimisierung der benötigten
Kreuzpunktelemente das Hauptmerkmal des Schaltnetzwerkes und der Schlüssel, die maximale Kostensenkung
für das Schaltnetzwerk zu erreichen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Schaltnetzwerk anzugeben, das mit der minimalen Anzahl von Kreuzpunktelementen
aufgebaut werden kann und dennoch in einfacher Weise an alle Verkehrsleitungen und an
die verschiedene Größe der Vermittlungsanlagen angepaßt werden kann. Das Schaltnetzwerk für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Halbleiterkreuzpunktelementen, die in mehreren
in Reihe geschalteten Matrizen zusammengefaßt sind und die mittels einem Eingang und einem Ausgang des
Schaltnetzwerkes zugeführter Markierpotentiale selbst einen Schaltweg herstellen, ist nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Vielzahl von Einschüben in gedruckter Schaltung aufgebaut ist, von
denen jeder einem Eingang des Schaltnetzwerkes zugeordnet ist und alle die Kreuzpunktelemente trägt,
die bei gegebenem Verkehrsverlust diesem Eingang die nötige Erreichbarkeit zum übrigen Schaltnetzwerk
geben, und daß diese Einschübe Anschlüsse für ein Verbindungskabel zur elektrischen Einbeziehung dieses
Netzwerkteiles in das gesamte Schaltnetzwerk aufweisen. Auf diese Weise sind einheitliche Grundbausteine
für das Schaltnetzwerk geschaffen, die in verschiedener Anzahl die Größe der Vermittlungsanlage
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3 4
bestimmen. Da die Schaltnetzwerkskonfiguration in Der Verkehrswert ist ein Begriff, der den Umfang der
jedem Falle beibehalten wird, kann in jeder Ausbau- Gesprächsverbindungen einer Fernsprechanlage umstufe
der optimale Wirkungsgrad der Kreuzpunkt- faßt, der in der Hauptverkehrsstunde durch das Schaltelemente
erreicht werden. Die Bemessung des Schalt- netzwerk bewältigt werden muß. Dieser Wert ist
netzwerkes in bezug auf die Anzahl von Kreuzpunkt- 5 direkt bezogen auf die Anzahl der Verbindungswege,
elementen, Zwischenleitungen und Stufen kann der die gleichzeitig über das Schaltnetzwerk hergestellt
folgenden Beschreibung und den Unteransprüchen werden können. Da jeder verfügbare Verbindungsweg
entnommen werden. ausgenutzt wird, macht man von gemeinsamen Ein-
An Hand der Figuren wird die Erfindung näher richtungen, ζ. B. Verbindungssätzen, Gebrauch, die
erläutert. Es zeigt io dann für andere Einrichtungen nicht mehr zur Ver-
F i g. 1 ein Schaltnetzwerk der bekannten Art, fügüng stehen. In dem angenommenen Beispiel (hun-
F i g. 2 eine Schaltnetzwerkgrundeinheit für eine dert Leitungen, zehn Verbindungssätze) tritt ein
Gruppe von hundert Leitungen, Gassenbesetztfall ein, wenn über die zehn Verbin-
F i g. 2 a die in den Figuren verwendeten Bezeich- dungssätze gleichzeitig die zehn möglichen Gespräche
nungen, 15 geführt werden. Versucht eine andere Leitung, in
F i g. 3 schematisch, wie das Schaltnetzwerk nach diesem Zeitpunkt Zugang zum Schaltnetzwerk zu
Fig. 2 mechanisch aufgebaut und elektrisch zusam- bekommen, dann erhält sie Besetztton und muß warten,
mengeschaltet werden kann, bis eine der belegten Leitungen auslöst.
F i g. 4 die Anschaltung von Verbindungssätzen Der Verkehrswert wird in bekannter Weise er-
und Sonderverbindungssätzen (z. B. Fernleitungen) an 20 rechnet. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit der Ge-
das Schaltnetzwerk nach F i g. 3, sprächsverteilung ausgenutzt, und man erhält einen
F i g. 5 die Zusammenschaltung von zwei 100 er- Wert, der in hundert — Gesprächssekunden — EinGruppen
zu einer 200er-Anlage, heiten (UC oder auch CCS genannt) oder Gesprächs-
F i g. 6 die Zusammenschaltung einer beliebigen stunden (Erlang) ausgedrückt wird. Für die Einführung
Anzahl von lOOer-Gruppen zu einer Großanlage, 25 in die Verkehrstheorie wird auf das Buch »Switching
F i g. 7 die graphische Darstellung der Wahrschein- Systems« der American Telephone an Telegraph Com-
lichkeit zur Bestimmung der Matrixaufteilung in der pany, 1961, verwiesen. Benutzt man die nach dieser
Anlage nach F i g. 6, Theorie aufgestellten Verkehrstabellen, dann findet
F i g. 8 die mechanische Aufteilung der Kreuzpunkt- man, daß bei einem Verlust von 1 °/0 der Verkehrswert
elemente in der Anlage nach F i g. 6, 30 des Schaltnetzwerkes nach F i g. 1 etwa bei 150 CCS
Fig.9 die Abhängigkeit der Anzahl von Kreuz- Hegt. Vom Standpunkt eines guten elektronischen
punktelementen pro Leitung von der Größe der An- Schaltnetzwerkes ist zu sagen, daß die Anzahl der
lage und Kreuzpunktelemente für diesen Verkehrswert viel zu
F i g. 10 die Abhängigkeit der Anzahl von Kreuz- aufwendig ist.
punktelementen pro Leitung von dem Verkehrsan- 35 F i g. 2 zeigt ein anderes Schaltnetzwerk für hundert
gebot in beiden Verkehrsrichtungen. Leitungen 29 und zehn Verbindungssätze 21, das nahe
an das Minimum von Kreuzpunktelementen heran-
Kurzbeschreibung kommt. Dabei wird eine Verkehrsbelastung von
1,5 CCS pro Leitung bei abgehenden Gesprächen und
Die Grundmerkmale der Erfindung werden an Hand 40 ein Verlust von 1 °/0 bei ankommenden und abgehendes
einfachsten und gebräuchlichsten Schaltnetz- den Gesprächen angesetzt. Bei dem Schaltnetzwerk
Werkes 15 der F i g. 1 erläutert. Das Schaltnetzwerk sind bei der Anzahl der Kreuzpunktelemente verenthält
eine Vielzahl von waagerechten und senkrechten nachlässigbare Zugeständnisse gemacht worden, damit
Sammelschienen 16, 17, die sich gegenseitig kreuzen. die hundert Leitungen an den Eingangsmatrizen 31
An jedem Kreuzungspunkt 18 ist ein Kreuzpunkt- 45 dekadisch gruppiert werden können,
element angeordnet, das die sich kreuzenden Sammel- Dieses Schaltnetzwerk sieht drei Stufen von Schaltschienen elektrisch miteinander verbindet oder von- matrizen vor. Zwei Stufen davon sind zur Verbindung einander trennt. Dies hängt nur davon ab, ob das von rufender Leitung und Verbindungssatz verwendet. Kreuzpunktelement leitend oder nichtleitend ist. Alle drei Stufen dienen zur Herstellung einer Verbin-
element angeordnet, das die sich kreuzenden Sammel- Dieses Schaltnetzwerk sieht drei Stufen von Schaltschienen elektrisch miteinander verbindet oder von- matrizen vor. Zwei Stufen davon sind zur Verbindung einander trennt. Dies hängt nur davon ab, ob das von rufender Leitung und Verbindungssatz verwendet. Kreuzpunktelement leitend oder nichtleitend ist. Alle drei Stufen dienen zur Herstellung einer Verbin-
Jede Leitung hat Zugang (0)zu jedem Verbindungs- 50 dung von rufender Leitung über das Schaltnetzwerk
satz über ein besonderes Kreuzpunktelement. Die zum Ausgang des Verbindungssatzes, der mit der
Leitung 20 hat z. B. über das Kreuzpunktelement 18 rufenden Leitung verbunden ist. Die Anwendung von
Zugang zu dem Verbindungssatz 21. In gleicher Weise PNPN-Dioden als Kreuzpunktelemente wird in der
wird jede Leitung von jedem Verbindungssatz er- weiteren Beschreibung vorausgesetzt,
reicht (T). Die Leitung 23 wird z. B. über das Kreuz- 55 In Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt F i g. 2
reicht (T). Die Leitung 23 wird z. B. über das Kreuz- 55 In Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt F i g. 2
punktelement 24 vom Verbindungssatz 21 erreicht. Die ein dreistufiges Schaltnetzwerk 30, das aus einer Viel-
Leitung 20 erreicht die Leitung 23 daher über das zahl von drei in Reihe geschalteten Stufen 31, 32, 33
Kreuzpunktelement 18, den Verbindungssatz 21 und aufgebaut ist. Die Bezeichnungen an den einzelnen
das Kreuzpunktelement 24. Stufen werden an Hand der F i g. 2 a erläutert. So
Das Schaltnetzwerk nach F i g. 1 sieht nichts vor, 60 sind z. B. in einer Stufe (Eingangsstufe 31) zehn Ein-
um die Anzahl der Kreupunktelemente auf ein Mini- gangsmatrizen, die zehn Eingänge und fünf Ausgänge
mum zu beschränken. Um dies zu zeigen, nimmt man aufweisen, oder 10 · 10 · 5 = 500 Kreuzpunktelemente
an, daß hundert Leitungen und zehn Verbindungssätze vorgesehen.
vorgesehen sind. Jeder Verbindungssatz hat einen Die Stufen sind so aufgebaut, daß in jedem mög-Eingang
(0) und einen Ausgang (T). Damit ergeben 65 liehen Weg zwischen einem Eingang und einem Aussich
100 · 20 = 2000 Kreuzpunktelemente für dieses gang der Stufe ein Kreuzpunktelement angeordnet ist.
naheliegendste Schaltnetzwerk. Die zwanzig Kreuz- Das Kreuzpunktelement 34 verbindet z. B. den waagepunktelemente
pro Leitung sind viel zu aufwendig. rechten Eingang 35 mit dem senkrechten Ausgang 36.
5 6
In gleicher Weise ist an jedem Kreuzungspunkt .
zwischen wagerechten und senkrechten Sammel- Zwischenmatrizen
schienen ein Kreuzpunktelement vorgesehen. Darüber Jede Zwischenmatrix der Stufe 32 weist zehn senk-
hinaus ist ein einfaches Zwischenleitungsbündel vor- rechte Sammelschienen auf, die von jeder der zehn
gesehen, das jede Matrix einer Stufe mit jeder Matrix 5 Eingangsmatrizen erreichbar sind. Jede Zwischen-
der folgenden Stufe verbindet. Aus diesem Grunde matrix weist außerdem sechs waagerechte Sammel-
verbindet nur eine Zwischenleitung 37 die Matrizen 38 schienen auf, die in zwei Gruppen zu je drei aufgeteilt
und 39 der Stufen 31 und 32. sind. Eine Gruppe der Zwischenstufenmatrizenaus-
Der Verlust des Schaltnetzwerkes ergibt sich aus dem gänge (fünfzehn insgesamt) ist auf einen Verbindungsgesamten
Netzwerk 30, d. h., er wird von irgendeiner io satzverteilereinschub 45 geführt. Die Eingänge 0 der
der in Reihe geschalteten Stufen bestimmt. Der Ver- zehn Verbindungssätze werden auf diese fünfzehn Auslust
beim Gesprächsaufbau ist durch die Wahrschein- gänge der Zwischenmatrizen verteilt geschaltet. Die
lichkeit bestimmt, mit der eine Verbindung von einem zweite Gruppe von waagerechten Sammelschienen
beliebigen Eingang einer ersten Matrix, z. B. 35, zu jeder Zwischenmatrix wird zu einem Ausgangsverteilereinem
Eingang 0, z. B. 42, eines beliebigen freien Ver- 15 einschub 46 geführt. Die waagerechten Sammelschiebindungssatzes
hergestellt werden kann. Es muß dazu nen der Ausgangsmatrix 33 werden auf diese fünfzehn
noch bemerkt werden, daß der Verkehrsverlust sowohl kommenden Ausgänge der Zwischenmatrizen verteilt,
die innere Blockierung im Schaltnetzwerk 30 als auch
die Wahrscheinlichkeit, daß wenigstens ein Verbin- Ausgangsmatrix
dungssatz frei ist, mit umfaßt. Im Verkehrsverlust ist 20
nicht enthalten eine äußere Blockierung, wie sie z. B. Es ist eine Ausgangsmatrix erforderlich, die mit einer
in den zugeordneten Leitungsschaltungen, die am senkrechten Sammelschiene pro Verbindungssatz verPunkt
35 angeschaltet sind, auftreten. sehen ist, an die die Ausgänge 47 der Verbindungssätze
angeschaltet sind. Außerdem weist die Ausgangmatrix
Beschreibung in Einzelheiten a5 zehn waagerechte Sammelschienen auf, die auf die
Ausgangsseite des Einschubes 46 geführt sind.
Es wird für diese Beschreibung vorausgesetzt, daß
das Schaltnetzwerk 30 in einer Fernsprechanlage ein- Durchschaltenetzwerk
gesetzt ist und daß als Kreuzpunktelemente PNPN-
gesetzt ist und daß als Kreuzpunktelemente PNPN-
Dioden verwendet werden. Diese Kreuzpunktelemente 30 Das gesamte Schaltnetzwerk enthält fünfhundert
erlauben, den Aufbau einer Verbindung über das Schalter in der Eingangsstufe, dreihundert Schalter
Schaltnetzwerk selbst zu steuern. Diese Selbstsuch- in der Zwischenstufe und hunder Schalter in der Ausauswahl
des Kreuzpunktelementes bietet praktisch die gangsstufe. Das sind insgesamt neunhundert Kreuz-Möglichkeit,
die Reduzierung der Kreuzpunktlemente punktelemente, d. h. neun Kreuzpunktelemente pro
voll zur Anwendung zu bringen. Die Gründe dafür 35 Leitung im Vergleich zu den zwanzig Kreuzpunktsind
: elementen pro Leitung im Schaltnetzwerk nach F i g. 1.
Verfolgt man die oben beschriebene Technik weiter,
1. Die Kosten für das Schaltnetzwerk sind ungefähr dann läßt sich ein ideales Schaltnetzwerk von zwanzig
proportional der Gesamtzahl der Kreuzpunkt- bis tausend Eingängen aufbauen, dessen Kosten anelemente
unabhängig von der Schaltungskonfigu- 40 nähernd linear mit der Anzahl der Anschlußleitungen
ration. im Schaltnetzwerk ansteigen. Diese Art von Schalt-
2. Es bietet praktisch die Möglichkeit, eine einfache netzwerk bietet die beste Anpassungsfähigkeit, da es
Steuerschaltung zu verwenden, die unabhängig mit der Größe des Systems in wirtschaftlicher Weise
von der Anzahl der Stufen im Schaltnetzwerk ist. anwächst. Es ist daher nicht notwendig, unnötige
Jeder Anruf schreitet selbst durch das Schaltnetz- 45 Verkehrskapazität vorab vorzusehen.
werk von dem betreffenden Eingang zu einem vor- Um den Aufbau des Schaltnetzwerkes zu erläutern,
her markierten Punkt am Ausgang des Schaltnetz- wird auf die F i g. 3 verwiesen. Das Schaltnetzwerk
Werkes. Dabei wird für den Anruf jeder mögliche für hundert Leitungen ist auf eine Anzahl von ge-
Weg ausgenutzt, um die gewünschte Verbindung druckten Schaltungen 50 verteilt. Jede Schaltungsplatte
herzustellen. 50 trägt alle die erforderlichen Bauelemente, um ■ eine
Eingangsmatrizen geeignete Unterteilung der 100er-Gruppe 29 zu erreichen.
Die Untergruppe 51 enthält z. B. die Teile für
Nach F i g. 2 ist jede Matrix der Eingangsstufe für den Anschluß von zehn Leitungen. Die Gruppe kann,
zehn Leitungen ausgelegt. Jede Leitung ist einer indi- wenn nötig, verkleinert oder vergrößert werden,
viduellen waagerechten Sammelschiene der Eingangs- 55 Die Eingangsmatrix Pri Nr. 1 weist so viele waagestufe 31 zugeordnet. Jede der zehn Leitungsgruppen rechte und senkrechte Sammelschienen 52 und 53 auf, hat Zugang über 10 · 5 = 50 PNPN-Dioden der wie zur Verkehrsabwicklung der Leitungen in Gruppe Kreuzpunktmatrix zu fünf senkrechten Sammelschie- 51 benötigt werden. Auf jeder Platte ist außerdem ein nen der Eingangsmatrix und damit über fünf Zwischen- senkrechtes Vierfach der Zwischenmatrix für jedes leitungen 37, 40 zu einem senkrechten Eingang einer 60 senkrechte Vierfach der Eingangsmatrix vorgesehen, der fünf Zwischenmatrizen. Dabei ist zu beachten, daß Die Platte 54 trägt z. B. zwei senkrechte Vielfache der die Anzahl der Zwischenmatrizen gleich der Anzahl Eingangsmatrix und daher auch zwei senkrechte Vielder senkrechten Sammelschienen jeder Eingangsmatrix fache 55 und 56 der Zwischenmatrix. Die waageist. Weiterhin ist zu bemerken, daß der Verkehr von rechten Vierfache 57 und 58 der Zwischenmatrix sind und zu den Leitungen (Zweidrahtverkehr) über die 65 durch Verbindungskabel zwischen den Platten gebildet. Eingangsmatrizen, die Zwischenleitungen zwischen der Auf diese Weise sind die Kreuzpunkte der Zwischen-Eingangs- und Zwischenstufe und die senkrechten matrizen physikalisch getrennt und elektrisch vereinigt. Sammelschienen der Zwischenmatrizen geführt wird. Es können daher beliebig viele Leitungen durch ein-
viduellen waagerechten Sammelschiene der Eingangs- 55 Die Eingangsmatrix Pri Nr. 1 weist so viele waagestufe 31 zugeordnet. Jede der zehn Leitungsgruppen rechte und senkrechte Sammelschienen 52 und 53 auf, hat Zugang über 10 · 5 = 50 PNPN-Dioden der wie zur Verkehrsabwicklung der Leitungen in Gruppe Kreuzpunktmatrix zu fünf senkrechten Sammelschie- 51 benötigt werden. Auf jeder Platte ist außerdem ein nen der Eingangsmatrix und damit über fünf Zwischen- senkrechtes Vierfach der Zwischenmatrix für jedes leitungen 37, 40 zu einem senkrechten Eingang einer 60 senkrechte Vierfach der Eingangsmatrix vorgesehen, der fünf Zwischenmatrizen. Dabei ist zu beachten, daß Die Platte 54 trägt z. B. zwei senkrechte Vielfache der die Anzahl der Zwischenmatrizen gleich der Anzahl Eingangsmatrix und daher auch zwei senkrechte Vielder senkrechten Sammelschienen jeder Eingangsmatrix fache 55 und 56 der Zwischenmatrix. Die waageist. Weiterhin ist zu bemerken, daß der Verkehr von rechten Vierfache 57 und 58 der Zwischenmatrix sind und zu den Leitungen (Zweidrahtverkehr) über die 65 durch Verbindungskabel zwischen den Platten gebildet. Eingangsmatrizen, die Zwischenleitungen zwischen der Auf diese Weise sind die Kreuzpunkte der Zwischen-Eingangs- und Zwischenstufe und die senkrechten matrizen physikalisch getrennt und elektrisch vereinigt. Sammelschienen der Zwischenmatrizen geführt wird. Es können daher beliebig viele Leitungen durch ein-
fachen Einbau von neuen Platten in der Gruppe 50 hinzugeschaltet werden. Fügt man eine Platte hinzu,
dann werden die Kreuzpunkte und Vielfache für Eingangs- und Zwischenmatrix bereitgestellt.
Aufbau der Schaltmatrix
An Hand der folgenden Beschreibung soll nun erläutert werden, wie das Schaltnetzwerk nach der
Erfindung ausgelegt ist.
Ableitung der Schaltmatrix
Bei vollkommenen Koppelanordnungen (Verkehrsverlust 0 °/o) ist es bedeutungslos, über die Ausnutzung
der Kreuzpunktelemente bei verschiedenen Schaltnetzwerken zu diskutieren, da sie von vornherein gleiche
Verkehrskapazität besitzen und mindestens so ausgelegt sind, daß sie bei gleichem Verkehrswert in der
Hauptverkehrsstunde gleiche Verkehrsmöglichkeiten bieten.
WiU man jedoch ein Schaltnetzwerk mit einem Minimum an Kreuzpunktelementen aufbauen, dann
sind die folgenden Schritte zu gehen:
1. Man leitet eine Gleichung ab, die die Abhängigkeit der Anzahl aller Kreuzpunktelemente als
Funktion von den Matrixparametern angibt. Dabei ist die besondere ins Auge gefaßte Schaltnetzwerkkonfiguration
mit den Beziehungen dieses Netzes zu beachten (z. B. die Anzahl der Zwischenmatrizen
ist immer gleich der Anzahl der senkrechten Vielfache in der Eingangsmatrix; beide
Werte stellen daher nur einen Parameter dar).
2. Man leitet eine Gleichung ab, die den Verkehrsverlust als Funktion aller Matrixparameter und
des angebotenen Verkehrswerfs angibt. Dies kann nach einem Näherungsverfähren erfolgen, wie es
z. B. von C. Y. Lee in dem Artikel »Analysis
of Switching Networks« in Bell System Technical Journal, Vol. 34, November 1955, beschrieben ist.
Dabei sind die Besetztfälle der Zwischenleitungen mit in Betracht gezogen, und man erhält die
Gleichung für den Verkehrsverlust.
3. Aus diesen beiden Gleichungen wird eine Beziehung abgeleitet, die die Anzahl der Kreuzpunktelemente
in Abhängigkeit vom Verkehrsverlust, dem angebotenen Verkehrswert und den Besetztfällen
der Zwischenleitungen angibt.
4. Dann errechnet man für einen bestimmten Verkehrsverlust und bestimmten Verkehrswert die
Besetztfälle der Zwischenleitungen, bei denen die Anzahl der Kreuzpunktelemente ein Minimum
wird. Die erste Ableitung der Kreuzpunktelemente nach der Zahl der Besetztfälle ist auszuführen und
nach der Zahl der Besetztfälle aufzulösen.
5. Die resultierende Anzahl der Besetztfälle kann dann zur Errechnung der Matrixparameter verwendet
werden.
Bezugsbetrachtungen
Jede dieser Matrizen weist sechs waagerechte Vielfache auf. Es werden daher alle fünfzehn Ausgänge
mit den beiden Verteilereinschüben 45, 46 verbunden, Für die Verkehrsabwicklung der zwanzig Leitungen
werden nur drei Verbindungssätze benötigt. Die Ausgangsmatrix ist als 3 · 3-Matrix aufgebaut.
Bei oberflächlicher Betrachtung mag, vom Verkehrsstandpunkt aus gesehen, die Verwendung von füni
getrennten Zwischenmatrizen für dieses kleine teilausgebaute System mit zwanzig Leitungen sehr unwirtschaftlich
erscheinen. Eine einzige Zwischenmatrix mit zehn senkrechten Vielfachen und sechs
waagerechten Vielfachen könnte die zehn Verbindungswege
von den Eingangsmatrizen zu den drei Verbindungssätzen und den drei Vielfachen der Ausgangsmatrix
bewältigen. Vom Verkehrsstandpunkt aus sind die fünf Zwischenmatrizen jedoch dieser einzigen
Zwischenmatrix äquivalent, wenn die drei Verbindungssätze von jeweils drei waagerechten Vielfachen
ao aller fünf Zwischenmatrizen erreicht werden können. Dasselbe gilt auch für die drei waagerechten Vielfache
der Ausgangsmatrix und die restlichen drei waagerechten Vielfache der fünf Zwischenmatrizen. Für die
Verkehrsberechnung kann dieses besondere dreistufige Schaltnetzwerk als eine äquivalente Zwischenmatrix
mit fünf Verbindungswegen von jeder Eingangsmatrix betrachtet werden.
Diese Betrachtungsweise von äquivalenten Zwischenmatrizen und äquivalenten Wegen zwischen jeder Eingangsmatrix
und dieser äquivalenten Zwischenmatrix kann beliebig weitergeführt werden, und es lassen sich
allgemeine Formern zur Errechung dieser Werte angeben. Diese Formeln werden später dann zur Errechnung
der Verkehrsverluste verwendet.
Diese Formeln lauten:
Diese Formeln lauten:
25
35
40
45 Äquivalente Zwischenmatrizen (m) = — · 0-)
Äquivalente Wege (x) =
Darin bedeutet:
M-X-y
55 m = Anzahl der äquivalenten Zwischenmatrizen, χ = Anzahl der äquivalenten Wege von jeder
Eingangsmatrix zu jeder äquivalenten Zwischenmatrix,
M = tatsächliche Anzahl der Zwischenmatrizen, X = tatsächliche Anzahl der Wege zwischen
jeder Eingangsmatrix zu jeder Zwischenmatrix,
L = Anzahl der eingesetzten Verbindungssätze,
y = Anzahl der waagerechten Vielfache von jeder Zwischenmatrix zu dem Verbindungssatzverteilereinschub.
Bei der Koppelanordnung nach F i g. 2 ist M = 5, X=I und j = 3. Es ist zu bemerken, daß das Produkt
(m · x) immer gleich dem Produkt (M · X) ist.
Aus Fig.2 ist zu ersehen, daß für zwanzig Leitungen
nur zwei Eingangsmatrizen benötigt werden. Daher weist jede Zwischenmatrix nur zwei senkrechte
Vielfache auf. Trotzdem sind alle fünf Zwischenmatrizen vorgesehen.
Berechnung des Verkehrsverlustes für abgehende Gespräche
Der Verkehrsverlust für abgehende Gespräche einer Koppelanordnung nach F i g. 2 kann mit guter Annäherung
durch die nachstehende Gleichung errechnet werden:
i 216 376
ίο
ρ(> θ). = P" (L, a) + [1 - P" (L, a)}B" (N-I- mx, s)
- 1), a
[1 - B" (N-1 - χ (m - r^r x, s)}■ (3)
Darin bedeutet:
= Verkehrsverlust für abgehende Ge-
spräche,
= Anzahl der Verbindungssätze,
= Verkehrswert über die Verbindungs-
= Verkehrswert über die Verbindungs-
sätze in Erlang (CSS/36)
= ankommender und abgehender Ver-
= ankommender und abgehender Ver-
kehr pro Leitung in Erlang,
= Anzahl der zweiten waagerechten
= Anzahl der zweiten waagerechten
Vielfache pro Zwischenmatrix, die
mit dem Verbindungssatzverteiler-
einschub verbunden sind,
JV = Anzahl der Eingänge pro Eingangs-
matrix
j _ Unterer Grenzwert, wobei
;· = 1, wenn m eine ganze Zahl ist,
j = der Bruch von /m„ wenn m keine
ganze Zahl ist,
r — die Summationsvariable.; bei der
r — die Summationsvariable.; bei der
Ausführung nimmt r die aufeinan-
derfolgenden Werte jj + IJ + 2
bis m 1 ein,
p' (i,a) — das einzelne Glied der Poissonschen
Verteilung
i ι
ρ" (e,ä) = die zusammengefaßte Darstellung
der Poissonschen Verteilung
i\
B" (κ, c, s) = die zusammengefaßte Darstellung
der Binominalverteilung
_ γη/, . ν = "Vc^ä*Cl sY~l
die Anzahl der möglichen Kombinationen von Ic Zuständen, von
denen gleichzeitig i auftreten
kl
i! (k — 1) !
Der Verkehrsverlust P (> 0), der sich aus Gleichung
(3) errechnet, setzt sich aus den drei Gliedern dieser Gleichung zusammen.
!· Glied °'005 7"
2. Glied 0,000 253
—'
0,006 667 = P (> 0)
Das erste Glied (0,005 799) stellt den totalen Verkehrsverlust dar; das ist der Anteil an der Hauptverkehrsstunde,
in der alle Verbindungssätze besetzt vorgefunden werden, unabhängig davon, ob im Sehaltnetzwerk
innere Blockierung vorliegt oder nicht vor UsgL. Dieser Verlust beträgt also etwa 5,8 °/00.
Das zweite und dritte Glied (insgesamt 0,000 878)
Das zweite und dritte Glied (insgesamt 0,000 878)
" stellt den Anteil am Verkehrsangebot dar, in dem eine
innere Blockierung des Schaltnetzwerkes eintritt, ob-Sleicn nicht alle
Verbindungssätze belegt sind. Das zweite Glied zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein
Anruf in der Hauptverkehrsstunde alle Ausgänge seiner
1S Eingangsmatrix besetzt vorfindet, während das dritte
Glied die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der keine
Zwischenmatrix mit Zugang zu einem freien Verbindungssatz
erreicht werden kann, obwohl nicht alle Ausgänge der Eingangsinatrix belegt sind. Aus diesem
Beispiel ist zu ersehen^ daß der Anteil der Anrufe, die
nicht oder nur verzögert infolge innerer Blockierung
im Schaltnetzwerk zum Verbindungssatz durchgeschaltet werden können, kleiner als 0,9-°fm ist und
nür etwa 13°/o des Gesamtverlustes· von 6,7% aus-
a5 machen.
Verkehrsverlust bei ankommenden Gesprächen. .
Aus der F i S- 2 ist zu ersehen, daß der Verkehrsver-3»
lust für ankommende Gespräche, gleich oder etwas günstiger ist wie der Verkehrsverlust für abgehende
Gespräche, wenn man annimmt, daß beide Verkehrsangebote
gleich groß sind. Der Grund dafür ist einleuchtend. Ein. abgehender Anruf ist erfolgreich, wenn
er dig Eingangsseite 0 irgeneines freien Verbindungssatzes
21 erreicht. Ein ankommender Anruf ist erfolgreich, wenn die gerufene Leitung die Ausgangsseite T
dieses mit der rufenden Leitung verbundenen Verbindungssatzes
erreicht. Dies ist möglich, wenn über die Ausgangsmatrix eine Verbindung zu einer freien
waagerechten Sammelschiene am Verteilereinschub 46 erreicht wird. Da die Anzahl der Sammelschiene gleich
der Anzahl der Verbindungssätze ist und da die Anzahl <±er Leitungen von der Zwischenstufe zu den Verbindimgssätzen
gleich der Anzahl der Leitungen von der Ausgangsmatrix zu den Zwisehenmatrizen ist, folgt,
da^ zu Jeder ^e^' ™ der eHie ankommende Verbindung
über das Schaltnetzwerk aufgebaut werden mußj
die Anzahl der Verbindungswege für ankommenden Verkehr gleich der Anzahl der Verbindungswege für
abgehenden Verkehr ist, die im gleichen Zeitpunkt für den Aufbau einer abgehenden Verbindung zur Verfügung
stehen. Aus diesem Grunde ist der Verkehrsverlust für den abgehenden und ankommenden Verkehr
gleich. Wenn die Anzahl der waagerechten Vielfache in der Ausgangsmatrix größer gemacht wird wie die
Anzahl der Verbindungssätze, dann wird der Verkehrsverlust {ür den
ankommenden Verkehr reduziert, und zwar m demselben Maße, wie der Verkehrsverlust für
abgehenden Verkehr beim Einsatz von zusätzlichen Verbindungssätzen reduziert wird.
Die Anzahl der senkrechten Vielfache
der Eingangsmatrizen und die Anzahl
der Zwischenmatrizen
der Eingangsmatrizen und die Anzahl
der Zwischenmatrizen
Es ist sehr wichtig, daß die innere Blockierung im
Schaltnetzwerk klein gehalten wird. Die· Leistungs-
609 568/116
fähigkeit einer Verbindungsstufe sollte ungefähr der
einer vollkommenen Verbindungsstufe sein. Mit anderen Worten, es werden zusätzliche Stufen benötigt,
um diese Blockierung zu vermeiden. Bei einem Verkehrsverlust von 1 °/0 sollte der Anteil der Anrufe, die
infolge Belegung aller senkrechten Vielfache einer Eingangsmatrix nicht bedient werden können, nicht
mehr als 3 bis 7°/0 dieses Verlustes, d. h. also 0,5 dt 0,2 °/oo>
ausmachen. Es muß also sein:
0,0002 ,
(4)
B" (N — 1, M, s) = 0,0005
wobei
wobei
N = waagerechte Eingänge einer Ein
gangsmatrix
s = Verkehr in beiden Richtungen pro
Leitung in Erlang,
M = Anzahl der senkrechten Vielfache in
jeder· Eingangsmatrix und entspre* cherid der Zwischenmatrizen,
B" ( ) = zusammengefaßte Darstellung der Binominal-Verteilung.
, Entsprechend der Gleichung (4) hängt die Anzahl der
vorzusehenden senkrechten Vielfache einer Eingangsmatrix mit zehn waagerechten Vielfachen und damit
die Anzahl der Zwischenmatrizen von dem Verkehr in beiden Richtungen pro Leitung ab. Diese Zahlen
sind in Tabelle I wiedergegeben.
Verkehrsleistung einer Eihgangsmatrix
mit zehn Eingängen
mit zehn Eingängen
| Anzahl der senk rechten Vielfache der Matrix |
Durchschnittliches Verkehrsangebot in beiden Richtungen CCS |
Gesamte Verkehrsleistung einer Mairix CCS |
| 4 5 6 7 8 |
1,7 3,0 5,2 7,8 11,0 |
17 30 52 78 110 |
Ein durchschnittliches Verkehrsangebot pro Leitung größer als 7,8 CCS scheint vollkommen unwahrscheinlich.
Man kann die Eingangsmatrix daher auf maximal sieben senkrechte Vielfache beschränken.
Man kann die Koppelanordnung auf maximal sieben Zwischenmatrizen mit je zehn senkrechten und sechs
waagerechten Vielfachen abstimmen. Die Anpassung der Anzahl von Zwischenmatrizen und senkrechten
Vielfachen der Eingangsmatrizen wird durch die besondere konstruktive Ausgestaltung der Matrizen
erreicht, die später noch beschrieben wird.
Die einzige Ausgangsmatrix muß in jedem Fall pro Verbindungssatz eine senkrechte Sammelschiene erhalten.
Die Anzahl der waagerechten Sammelschienen der Ausgangsmatrix sollte gleich der Anzahl der vorgesehenen
Verbindungssätze sein; sie kann jedoch erforderlichenfalls auch größer gewählt werden.
Aufbau mit gedruckten Schaltungsplatten
Aufbau der Eingangs- und Zwischenhiatrix ' '
Die Koppelanordnung nach der Erfindung sieht einen besonderen Aufbau der Eingangs- und Zwischenmatrix
vor. Eine gedruckte Schaltungsplatte in Einschubbauweise ist für jede Eingangsmatrix vorgesehen.
Es sind nur so viele Platten einzusetzen, wie Leitungen angeschaltet werden müssen. Eine Anordnung für
vierzig Leitungen braucht nur vier Eingangsmatrixplatten. Jede dieser Platten trägt eine Matrix mit zehn
waagerechten und sieben senkrechten Vielfachen. An den Schnittpunkten von -waagerechten und senkrechten
Vielfachen sind PNPN-Dioden oder ähnliche Kreuzpunkteiemente angebracht, und zwar nur für die
ausgenutzten senkrechten Vielfache (z. B. fünf, sechs oder alle sieben). Auf derselben Platte bilden die sieben
senkrechten 'Vielfache der Eingangsmatrix auch die entsprechenden sieben senkrechten Vielfache der
Zwischenmatrizen. In jeder Zwischenmatrix ist ein senkrechtes Vielfach, zu dem diese Eingangsmatrix
Zugang hat. Jedes dieser senkrechten Vielfache, das einem bestimmten senkrechten Vielfach einer Eingangsmatrix'zugeordnet
ist, ist mit einer Anzahl von Kreuzpunktelementen verbunden. Entsprechend Fig. 2
ist jedes senkrechte Vielfach mit sechs Kreuzpunktelementen verbunden. Diese zweiundvierzig (7 · 6)
waagerechten Teile der Zwischenmatrizen sind auf Anschlußklemmen 59 am Plattenende geführt. Aus
diesem Grunde trägt eine'Einschubplatte nicht nur die
Eingangsmatrix, sondern auch den Teil aller Zwischenmatrizen, der von dieser bestimmten Eingangsmatrix
erreicht werden kann. Es soll noch einmal darauf hingewiesen werden, daß einadrige Durchschaltung über
die Stufen des Schaltnetzes vorgesehen ist.
Die zehn (oder weniger) Einschubplatten werden nebeneinander eingeschoben, so daß sie eine kompakte
Gruppe bilden, wie F i g. 3 zeigt. Durch Vielfachschaltung aller Einschübe über die dreißig, sechsunddreißig
oder zweiundvierzig waagerechten Anschlußklemmen der Zwischenmatrix erhält man sieben vollständige
waagerechte Vielfache 57, 58 für jede fünf, sechs oder sieben Zwischenmatrizen.
Verteilereinschübe
45 Auch der Verbindungssatzverteilereinschub 45 und der Verteiler der Ausgangsmatrix 46 sind als gedruckte
Schaltungsplatten in Einschubbauweise ausgeführt. Jede Platte weist zwei Reihen von Stiften auf, die so
angeordnet sind, daß sie eine bequeme Verbindungsmöglichkeit der Verteilerpunkte in der erforderlichen
Weise ermöglichen. Die Bezeichnung der Verteilerpunkte ist einmal auf die besondere Anzahl der
Zwischenmatrizen und zum anderen auf die Verbindungssätze und Ausgänge der Ausgangsmatrix abgestimmt.
Damit kann in einfacher Weise für jeden besonderen Fall sofort, oder so, wie die Anlage erweitert
werden muß, die beste Verteilung gewählt werden.
Die Ausgangsmatrix ist ebenfalls als Einschub ausgebildet, der vier Platten umfaßt. Die Gründe dafür
werden anschließend erläutert.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, wie die Kreuzpunktelemente des Schaltnetzwerkes 30 nach
F i g. 2 elektrisch aufgeteilt werden. Nun wird erläutert, wie die Kreuzpunktelemente physikalisch auf den
Platten 50 (F i g. 3 und 4) verteilt werden.
Fernverbindungen
Bis jetzt wurde die Koppelanordnung unter dem Gesichtspunkt betrachtet, daß jeder Anruf zu einer
anderen Leitung der Anlage führt. Im allgemeinen und
besonders dann, wenn die Koppelanordnung in einer Fernsprechvermittlungasnlage eingesetzt wird, müssen
Vorkehrungen getroffen werden, daß besondere Verbindungen geschaltet werden können (z. B. Konferenz-Verbindungen,
Umwegleitungen, zu anderen Anlagen Fernleitungen usw.).
Beim Anruf dieser Sondereinrichtungen oder von Übertragungen zu dem zentralen Amt ist es nicht
erforderlich, daß der Anruf den Ausgangsverbindungssatz mach dem Wahlvorgang belegt hält. Nachem der
anfangs belegte Verbindungssatz die gewählte Information empfangen, diese als Code eines Sonderdienstes
erkannt und zu der Steuereinrichtung des Schaltnetzwerkes weitergeleitet hat, schaltet sich der Verbindungssatz
von der rufenden * Leitung ab. Die rufende Leitung sucht nun über die Eingangs-, Zwischen-
und Ausgangsmatrizen Zugang zu dem markierten Sonderverbindungssatz, der für diesen Sonderdienst
vorgesehen ist. Jeder Sonderverbindungssatz ist an ein senkrechtes Vielfach -der Ausgangmatrix angeschaltet,
wie bei 60 (F i g. 4) gezeigt ist. Vom Verkehrsstandpunkt aus ist dieser Sonderverbindungssatz
als ankommender Verkehr zu betrachten. Verbindungen zu diesen Sonderverbindungssätzen werden
über die Ausgangsmatrix zum Ausgang des· Verbindungssatzes genauso hergestellt .wie die Verbindungen
zur gerufenen Leitung bei Verbindungen innerhalb der Anlage.
Bei der Auslegung der Matrizen werden diese Sondergruppen als vollkommene Gruppen betrachtet.
Die Anzahl von Sonderleistungen und die entsprechenden Kreuzpunktelemente werden auf dieser Basis
für die erforderlichen Sonderdienste bestimmt.
Bemessungsregeln für die Anzahl der Einrichtungen
Wenn man eine Anlage mit hundert (oder weniger) Leitungen aufbaut, ist es notwendig, die folgenden
Bemessungsregeln zu beachten:
40
45
Die Wahl der Anzahl der Eingangsmatrizen und Zwischenmatrizen wird durch das durchschnittliche
Verkehrsangebot (für beide Richtungen) pro Leitung bestimmt, unabhängig davon, wie dieser
Verkehr aufgeteilt wird.
2. Die Anzahl der Verbindungssätze hängt nur von dem gesamten Verkehrsangebot der Verbindungssätze ab. Hierbei ist in Betracht zu ziehen, daß bei einem abgehenden Anruf zu einem Sonderverbindungssatz der Verbindungssatz nur kurzzeitig und bei einem ankommenden Anruf zu einem Sonderverbindungssatz überhaupt nicht belegt wird. In jedem Fall kann für den Verkehrsverlust der Verbindungssatzgruppe ein Verlust von 1% gegenüber einer vollkommenen Gruppe angesetzt werden (Tabelle II).
2. Die Anzahl der Verbindungssätze hängt nur von dem gesamten Verkehrsangebot der Verbindungssätze ab. Hierbei ist in Betracht zu ziehen, daß bei einem abgehenden Anruf zu einem Sonderverbindungssatz der Verbindungssatz nur kurzzeitig und bei einem ankommenden Anruf zu einem Sonderverbindungssatz überhaupt nicht belegt wird. In jedem Fall kann für den Verkehrsverlust der Verbindungssatzgruppe ein Verlust von 1% gegenüber einer vollkommenen Gruppe angesetzt werden (Tabelle II).
Ausgangsmatrixeinschübe
Die Erfordernisse für waagerechte und senkrechte Vielfache ändern sich bei der Ausgangsmatrix je nach
den verschiedenen Anwendungen sehr stark. Die größte Ausgangsmatrix, die auf einem Einschub
üblicher Größe etwa untergebracht werden kann, liegt bei einer Matrix mit elf waagerechten und fünfzehn
senkrechten Vielfachen. Eine derartige Matrix sollte vorzugsweise nur in einem System eingesetzt werden,
bei dem insgesamt nicht mehr als elf Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze vorgesehen sind. Man
kann abschätzen, daß das größte System mit hundert Leitungen nicht mehr als dreißig Verbindungssätze
und Sonderverbindungssätze aufweist. Daher ist' eine Ausgangsmatrix mit dreißig senkrechten und einundzwanzig
waagerechten Vielfachen (sieben Zwischenmatrizen · 3) erforderlich. Dies läßt sich mit maximal
vier Einschüben aufbauen. Je nach Bedarf können dann einer, zwei oder alle vier Einschübe eingesetzt
werden.
Schaltnetzwerk für zweihunder Leitungen
Das oben beschriebene System mit hundert Leitungen kann auf zweihundert Leitungen erweitert
werden, wenn eine zweite Einheit 66 mit hundert Leitungen hinzugefügt wird und entsprechende Vorschriften
eingehalten werden. Ein Schaltnetzwerk für zweihundert Leitungen ist in F i g. 5 gezeigt.
Die Eingangs- und Zwischenmatrizen jeder 100 erGruppe bleiben unverändert. Es ist nicht notwendig,
die Leitungen auf beiden Gruppen gleichmößig zu verteilen. Beide Leitungsgruppen können auf volle
Verkehrsleistung ausgelegt sein. Es kann auch eine Gruppe voll und die andere Gruppe nur teilweise
ausgebaut sein.
Anzahl der Verbindungssätze
Beide Gruppen werden durch eine gemeinsame Gruppe von Verbindungssätzen 21 bedient. Die Eingänge
67 aller Verbindungssätze sind mit den Verbindungssatzverteilern 45 α und 45 b beider Gruppen
vielfachgeschaltet. Diese Verteiler führen die waagerechten Vielfache der Zwischenmatrizen beider Gruppen
in der bestmöglichsten Verteilung auf die Verbindungssätze. Daher hat jede Gruppe Zugang zu allen
Verbindungssätzen oder zu so vielen Verbindungssätzen, wie waagerechte Vielfache in den Zwischenmatrizen
vorgesehen sind. Wenn eine gemeinsame Gruppe von Verbindungssätzen vorgesehen ist, dann
ist die Gesamtzahl der erforderlichen Verbindungssätze kleiner, wie wenn jede Gruppe ihre eignen Verbindungssätze
hätte. Dies rührt daher, daß eine einzige große Gruppe eine höhere Verkehrsleistung aufweist
als zwei getrennte Gruppen mit der halben Größe.
Die Anzahl der Verbindungssätze für hundert Leitungen oder zweihundert Leitungen hängt vom
gesamten Verkehrsangebot ab und ist durch die folgende Tabelle wiedergegeben:
| Anzahl der erforderlichen | Gesamtes Verbindungssatz- |
| Verbindungssätze | verkehrsangebot (CCS) |
| 3 | 15,7 |
| 4 | 29,6 |
| 5 | 46,1 |
| 6 | 64,4 |
| 7 | 83,9 |
| 8 | 105 |
| 9 | 126 |
| 10 | 149 |
| 11 | 172 |
| 12 | 195 |
| 13 | 219 |
| 14 | 244 |
| 15 | 269 |
| Tabelle II | (Fortsetzung) | 294 | fache itrix 7 |
| Anzahl der erforderlichen Verbindungssätze |
Waagerechte Vie pro Eingangsm 5 j 6 |
320 | 294 |
| 16 | 292 | 346 | 320 |
| 17 | 316 | 370 | 346 |
| 18 | 395 | 373 | |
| 19 | 420 | 399 | |
| 20 | 445 | 426 | |
| 21 | 470 | 450 | |
| 22 | 495 | 475 | |
| 23 | 52Q | 500 | |
| 24 | 525 | ||
| 25 | 551 | ||
| 26 | 577 | ||
| 27 | 603 | ||
| 28 | 629 | ||
| 29 | 656 | ||
| 30 | 683 | ||
| 31 | 710 | ||
| 32 | 736 | ||
| 33 | 763 | ||
| 34 | 790 | ||
| 35 |
Anzahl der Ausgangsmatrizen
Es sind zwei gleichartig aufgebaute Ausgangsmatrizen
68, 69 vorgesehen, unabhängig davon, wie die Leitungsverteilung zwischen den beiden Gruppen ist.
Die Ausgänge der einen Hälfte der Verbindungssätze 21 sind mit den senkrechten Vielfachen der ersten Ausgangsmatrix
68 verbunden. Die Ausgänge der übrigen Verbindungssätze führen zu den senkrechten Vielfachen
der Ausgangsmatrix 69. Der gesamte Verkehr beider Gruppen wird auf beide Ausgangsmatrizen
gleichmäßig verteilt, unabhängig von der lOOer-Gruppe, von der der Anruf ausgeht.
Die vorgesehenen waagerechten Vielfache jeder Ausgangsmatrix sind in zwei gleiche Gruppen 70 und 71
aufgeteilt. Eine Gruppe 70 jeder Ausgangsmatrix führt zu dem Verteilereinschub 46 α der lOOer-Gruppe 29.
Die andere Gruppe 71 jeder Ausgangsmatrix führt zu dem Verteilereinschub 46b der lOOer-Gruppe 66.
Daher haben alle Zwisehenmatrizen beider 100er-Gruppen gleiche Zugriffsmöglichkeiten zu beiden Ausgangsmatrizen.
Abweichend von der einzigen lOOer-Gruppe der F i g. 4 übersteigt die Gesamtzahl der waagerechten
Vielfache beider Matrizen 68 und 69 die Gesamtzahl von Verbindungssätzen und Sonderverbindungssätzen.
Wenn eine Innenverbindung oder eine Sonderverbindung in dem Schaltnetzwerk mit den zweihundert
Leitungen nach F i g. 5 hergestellt werden muß, dann muß die Leitung mit der Ausgangsmatrix verbunden
werden, an der der Verbindungssatz für den gerufenen Teilnehmer oder der gewünschte Sonderverbindungssatz
(z. B. eine bestimmte Fernleitung) angeschaltet ist. Nur die Hälfte der waagerechten Vielfache 70 oder 71
der Zwisehenmatrizen führen zu dieser bestimmten Ausgangsmatrix. Durch die Anwendung von zwei
getrennten Ausgangsmatrizen an Stelle einer großen Ausgangsmatrix wird die Verkehrsleistung des Schaltnetzwerkes
verringert. Um die Verringerung der Verkehrsleistung auszugleichen, werden mehr waagerechte
Vielfache als senkrechte Vielfache vorgesehen. Das Verhältnis der Vielfache wird größer gewählt
als bei der lOOer-Gruppe der Fig. 4. Trotzdem ist in
den meisten Fällen der Aufwand an Kreuzpunktelementen pro Leitung in der Ausgangsstufe bei der
200er-Anlage kleiner als bei der lOOer-Anlage.
Die Tabelle ΠΪ zeigt die Abhängigkeit der Anzahl der waagerechten Vielfache der Ausgangsmatrix von
der Gesamtzahl aller Verbindungssätze und Sonder-Verbindungssätze,
| Anzahl der Verbindungssätze —l— QcvnHpt* |
Waagerechte Vielfache, pro |
Gesamtzahl der waagerechten |
| "T" öüilUCA" veshinclungssätzs |
Ausgangsmatrix | Vielfache |
| 7,8 | 5 | 10 |
| 9S | 6 | 12 |
| 10,11 | 7 | 14 |
| 12,13 | 8 | 16 |
| 14,15 | 9 | 18 |
| 16 | 10 | 20 |
| 17; 18 | 11 | 22 |
| 19 | 12 | 24 |
| 20, 21 | .13 | 26 |
| 22 | 14 | 28 |
| 23,24 | 15 | 30 |
| (Grenze für fünf | ||
| Zwisehenmatrizen) | ||
| 25 | 16 | 32 |
| 26, 27 | 17 | 34 |
| 28 | IS | 36 |
| (Grenze für sechs | ||
| Zwischenmatrizen) | ||
| 29,30 | 19 | 38 |
| 31 | 20 | 40 |
| 32 und mehr | 21 | 42 |
| (Grenze für sieben | ||
| Zwisehenmatrizen) |
Zuteilung der Sonderverbindungen
Die Sonderverbindungsgruppe mit mehr als zwei Verbindungsleitungen kann in zwei Teilgruppen unterteilt
werden. Die Verbindungsleitungen jeder Teilgruppe sind mit den senkrechten Vielfachen verschiedener
Ausgangsmatrizen verbunden. Wenn die Gruppe nur eine einzige Verbindungsleitung ist, dann sollte sie
mit einem senkrechten Vielfach beider Ausgangsso matrizen vielfachgeschaltet sein. Wenn diese Anschaltung
gewählt wird, dann wird der zweimal auftretende Sonderverbindungssatz nur als ein Sonderverbindungssatz
gerechnet, wenn man nach Tabelle III die Anzahl der waagerechten Vielfache der Ausgangsmatrizen
ermittelt.
Schaltnetzwerk für viele lOOer-Gruppen
Neue Grundkonfiguration
Neue Grundkonfiguration
Es sind Mittel vorzusehen, damit eine Anlage mit wenigstens tausend Leitungen durch ein einfaches
Hinzufügen von entsprechenden lOOer-Gruppen aufgebaut werden kann. Dabei soll die Matrix nur wenig
geändert werden. Die Technik, die bei der Kombination von zwei Gruppen mit hundert Leitungen
(nach F i g. 2) zum Aufbau einer 200er-Gruppe (F i g. 5) angewandt wurde, kann sicher nicht auf
größere Anlagen mit mehreren hundert Leitungen
17 18
ausgedehnt werden. Zu dieser Erweiterung sind Zwi- Anlage darstellt. Die ersten drei Stuf en 114 ermöglichen
schenmatrizen mit mehr waagerechten Vielfachen vor- jeder Leitung der lOOer-Gruppe Zugang zu einem
zusehen. Das bedeutet auch, daß das Verhältnis von Eingang eines Verbindungssatzes einer Gruppe von
waagerechten zu senkrechten Vielfachen bei den Aus- Verbindungssätzen 21a, die maximal eine 400er-Gruppe
gangsmatrizen 68 und 69 ansteigen muß. Ein derartiges 5 bedienen. Das gesamte Schaltnetzwerk der Anlage
Verfahren dient aber nicht einer Systemvereinheit- wird bei der Ableitung des Aufbaues einer 100er-
lichung und liefert kein Schaltnetzwerk mit der mini- Gruppe verständlich gemacht. ',
malen Anzahl von Kreuzpunktelementen. Es muß _. , „ .- , ...
demzufolge eine neue Schaltnetzkonfiguration ent- Eingangs- und Zwischenmatrixstufen
wickelt werden, bei der eine Grundeinheit von hundert io Aus F i g. 6 ist zu ersehen, daß jeweils zwischen zwei
Leitungen mit maximaler Verkehrsleitung pro Kreuz- benachbarten Stufen eine vollständige über alle Ma-
punktelement als Baugruppe für die Systemerweiterung trizen reichende Verkettung vorgesehen ist. Die zehn
verwendet werden kann. Eingangsmatrizen sind genauso aufgebaut wie in dem
F i g. 6 zeigt nun eine lOOOer-Gruppe 105 mit zehn Schaltnetzwerk nach F i g. 2. Die Anzahl und die
lOÖer-Gruppen 29. Die lOOOer-Gruppe wurde nur is Führung der Zwischenleitungen ist wie in der 100erdeshalb
gewählt, da mit dreistelligen Kennzahlen Gruppe. Auch die Anzahl der Zwischenmatrizen ist
maximal tausend Leitungen gekennzeichnet werden gleich, da diese Anordnung auf der Basis desselben Verr
können. Die Gruppe kann vergrößert werden, wenn kehrsangebotes pro Leitung in beiden Richtungen aufvierstellige
Rufnummern gewählt werden. gebaut ist. Demzufolge gilt auch für diese Anlage die
Wie durch die Bezugszeichen Hl und HA (die ao Tabelle I. Die Eingangsmatrixeinschübe enthalten
beiden oberen als Rechtecke dargestellten. Gruppen) auch wieder den zugeordneten Teil der Zwischenangedeutet
ist, sind vierhundert Leitungen zusammen- matrizen. Die weitere Übereinstimmung mit dem
gefaßt, und diese werden nur durch die Gruppe von Schaltnetzwerk nach Fig. 2 endet jedoch an dieser
Yerbindungssätzen Hl bis HA bedient. Die zweite Stelle.
400er-Gruppe ist aus Platzgründen nicht dargestellt. 25 Die Anlage mit mehreren lOOer-Gruppen hat keine
Auch diese Gruppe hat eigene Verbindungssätze. Die einstufige Ausgangsmatrix, die sich nur nach dem
mit H9 bis HlO bezeichnete 200er-Oruppe wird durch Ausbau der Anlage ändert. An die Stelle dieser Matrix
die Verbindungssätze 21 δ bedient. Durch die gestri- tritt eine zweistufige Anordnung mit den Matrizen 130
chelten Linien 106 und 107 sind nicht'dargestellte und 131 in den Stufen A und B. .
Einrichtungen angedeutet. , , 30 . .
Fig. 6 zeigt zusätzlich einen Verbindungsleitungs- Matrixstufe A (F 1 g. 6 und 8)
Stromkreis 108, der eine entsprechende Anzahl von . Die Anzahl der Matrizen 130 (und demzufolge die Einrichtungen enthält, über die jede Leitung Zugang Anzahl der waagerechten Vielfache jeder Zwischen-ZU Sonderverbindungsleitungen, wie z. B. Ortsver- matrix) ist veränderbar. Sie wird stets um Eins kleiner bindungsleitungen, Fernleitungen, Sonderverbindungs- 35 gewählt als die Anzahl der Zwischenmatrizen. Die sätze, erhält. Schließlich zeigt die F i g. 6 noch eine Anzahl der Matrizen in der Stufe Ä ist daher auch Gruppe von gemeinsamen Registern 109, die die zum durch das durchschnittliche Verkehrsangebot pro Lei-Verbindungsaufbau erforderlichen Informationen auf- tung. bestimmt. Wie bei der normalen Ausgangsmatrix nehmen und speichern. Die gestrichelten Leitungen i,st die Anzahl der waagerechten Vielfache einer Ma7 HOa, IWb, 1106 deuten an, daß jeder Verbindungs- 4° trix 130 gleich der Anzahl der vorgesehenen Zwischensatz 21 oder jede Verbindungsleitung 108 jedes freie matrizen. Diese feste Beziehung zwischen den Matrizen Register 109 zum Informationsempfang und zur Infor- der Stufe A und den Zwischenmatrizen ermöglicht es, mationsspeicherung belegen kann. Die Verbindung daß zwischen beiden Stufen die Zwischenleitungen 135 zum Register wird über einen an sich bekannten fest verdrahtet werden können. Unabhängig davon, ob Suchwähler hergestellt. 45 das Verkehrsangebot fünf, sechs oder sieben Zwischen-
Stromkreis 108, der eine entsprechende Anzahl von . Die Anzahl der Matrizen 130 (und demzufolge die Einrichtungen enthält, über die jede Leitung Zugang Anzahl der waagerechten Vielfache jeder Zwischen-ZU Sonderverbindungsleitungen, wie z. B. Ortsver- matrix) ist veränderbar. Sie wird stets um Eins kleiner bindungsleitungen, Fernleitungen, Sonderverbindungs- 35 gewählt als die Anzahl der Zwischenmatrizen. Die sätze, erhält. Schließlich zeigt die F i g. 6 noch eine Anzahl der Matrizen in der Stufe Ä ist daher auch Gruppe von gemeinsamen Registern 109, die die zum durch das durchschnittliche Verkehrsangebot pro Lei-Verbindungsaufbau erforderlichen Informationen auf- tung. bestimmt. Wie bei der normalen Ausgangsmatrix nehmen und speichern. Die gestrichelten Leitungen i,st die Anzahl der waagerechten Vielfache einer Ma7 HOa, IWb, 1106 deuten an, daß jeder Verbindungs- 4° trix 130 gleich der Anzahl der vorgesehenen Zwischensatz 21 oder jede Verbindungsleitung 108 jedes freie matrizen. Diese feste Beziehung zwischen den Matrizen Register 109 zum Informationsempfang und zur Infor- der Stufe A und den Zwischenmatrizen ermöglicht es, mationsspeicherung belegen kann. Die Verbindung daß zwischen beiden Stufen die Zwischenleitungen 135 zum Register wird über einen an sich bekannten fest verdrahtet werden können. Unabhängig davon, ob Suchwähler hergestellt. 45 das Verkehrsangebot fünf, sechs oder sieben Zwischen-
Zur Erklärung der Schaltvorgänge nimmt man an, matrizen erfordert, das Zwischenleitungsbündel 135
daß die Leitung 112 die Leitung 113 ruft. Wenn die stellt in jedem Falle die richtigen Verbindungen her.
Verbindung hergestellt ist, besteht ein Schaltweg von Die Wege, die bei nur fünf oder sechs Zwischenma-
der Leitung 112 über die Matrizen 114, die Leitung 115 trizen nicht ausgenutzt werden, sind an einer Seite
zu einem Verbindungssatz 21a und von dort über die 50 oder beiden Seiten offen und erfordern keine Schalt-
Leitung 116, den Verteilereinschub 117, die Leitung elemente.
118, das Schaltnetz 119 zu der Leitung 113. Bei einer Jede Matrix 130 der Stufe A hat zwei Gruppen von
Verbindung von der Leitung 112 zu der Leitung 120 senkrechten Vielfachen. Die erste Gruppe 136 enthält
verläuft der Schaltweg über dieselben Teile zu dem nicht mehr als drei senkrechte Verbindungssatzviel-
Verteiler 117 und die Leitung 118, das Schaltnetz 122 55 fache, die mit dem Verbindungssatz-Verteiler 133 der
zu der Leitung 120. Wird eine Verbindung von der Gruppe 123 verbunden sind. Eine zweite Gruppe 137,
Leitung 120 zu der Leitung 112 aufgebaut, dann ver- senkrechte Vielfache B genannt, stellt Zwischenlei-
läuft der Schaltweg über das Schaltnetz 122, einen tungen zu den Matrizen 131 der Stufe B dar.
Verbindungssatz 21 b, die Leitung 116, Verteilerein- Die Anzahl der ^-Senkrechten hängt ab von
schub 117, das Schaltnetz 123 zu der Leitung 112. 60 1. der Anzahl der erforderlichen Matrizen in der
Die Berechnung der Kreuzpunktelementeverteilung Stufe B (sie kann von 1 bis 9 schwanken),
wird an Hand der in F i g. 6 gezeigten Schaltnetzwerk- 2. dem gesamten Verkehrsangebot in der Hauptkonzeption erläutert. Das Schaltnetz 123 einer 100er- verkehrsstunde der lOOer-Gruppe mit dem größten Grundgruppe stellt eine unabhängige vierstufige Ma- ' Verkehr und
wird an Hand der in F i g. 6 gezeigten Schaltnetzwerk- 2. dem gesamten Verkehrsangebot in der Hauptkonzeption erläutert. Das Schaltnetz 123 einer 100er- verkehrsstunde der lOOer-Gruppe mit dem größten Grundgruppe stellt eine unabhängige vierstufige Ma- ' Verkehr und
trixanordnung dar, die eine nahezu vollkommene 65 3. dem Anteil an diesem Verkehrsangebot, der aus
nichtblockierende Schaltanordnung zwischen den hun- Verkehr über Verbindungssätze besteht und sich
dert Leitungen und jedem Sonderverbindungssatz oder vom Verkehr über die Matrizen der Stufet
dem Ausgang jedes Verbindungssatzes der ganzen unterscheidet.
.-, Berechnung der Anzahl und Größe.der Matrizen
in den Stufen A und B
in den Stufen A und B
' Die Anzahl und Größe der Matrizen für die Anlage
werden zuerst durch Ableitung einer Gleichung bestimmt, die den Verkehrsverlust des Schaltnetzes als
Funktion der Netzwerkparameter und des gesamten Verkehrsangebotes wiedergibt. Dann wird diese Gleichung
dahingehend abgeleitet, um zu finden, welche möglichen Kombinationen von unterschiedlichen Parametern
erforderlich sind, um eine Reihe von Schaltnetzwerken
mit gleicher.Verkehrsleistung zu bekommen,. Diese möglichen Parameterkombinationen werden
"dann in eine zweite Gleichung eingesetzt, die die
Anzahl der Kreuzpunktelemente in Abhängigkeit voji denselben Parametern wiedergibt.
Damit ist ein Schaltnetzwerk gefunden, das ein.
Minimum an Kreuzpunktelementen aufweist und bei festgesetztem Verkehrsverlust die erforderliche Verkehrsleistung
besitztV(I % in beiden Richtungen).
Ableitung der
; linearen Wahrscheinlichkeitsdarstellung
; linearen Wahrscheinlichkeitsdarstellung
Der Verkehrsverlust für diese Schaltnetzanordnung wird durch die lineare graphische Ableitung der Wahrscheinlichkeit
ermittelt, die die gesamte Anzahl der möglichen Wege für jeden beliebigen Anruf von einem
bestimmten Eingang einer Eingangsmatrix zu eineni bestimmten Ausgang (z. B. ein Sonderverbindungssatz
108 an einem bestimmten Matrixausgang der Stufe i?) darstellt. Jede mögliche Zwischenleitung ist
mit der entsprechenden Besetztwahrscheinlichkeit gekennzeichnet. Jede Matrix, die einen Schaltweg herstellen
kann, ist durch einen Knotenpunkt in der Wahrscheinlichkeitsdarstellung gekennzeichnet.
Die Zwischenleitungen sind als Verbindungsleitungen dieser Knotenpunkte dargestellt. Eine lineare
Waru-scheinlichkeitsdarstellung des Schaltnetzwerkes
nach F i g. 6 ist in F i g. 7 wiedergegeben. Es ist nur
eine Eingangsmatrix und eine Matrix der Stufe B eingeschlossen, da bestimmte Endpunkte des Schaltnetzwerkes
markiert, werden. Es ist jedoch jede Zwischenmatrix und jede Matrix der Stufe A einbezogen,
da ein Schaltweg über eine beliebige Matrix davon führen kann. Es sind 5 Zwischenleitungen von
der Eingangsmatrix zu den Zwischenmatrizen beteiligt, von denen jede eine Besetztwahrscheinlichkeit P1 und
eine Freiwahrscheinlichkeit von qx — 1 — P1 aufweist.
Wenn für die hundert Leitungen der Gruppe 123 ein Gesamtverkehrsangebot von α Erlang (36« CCS)
vorliegt, dann gilt:
' PS
wobei P und S die Anzahl von Eingangs- und Zwischenmatrizen
der Gruppe sind.
In ähnlicher Weise gilt für die Zwischenleitungen von
den Zwischenmatrizen zu den Matrizen der Stufe A:
a
SA
und für die Zwischenleitungen von den Matrizen der Stufe A zu den Matrizen der Stufe B:
ÜB
wobei as das gesamte Verkehrsangebot für. die Matrizen
der Stufe B kennzeichnet, das den Teil des
gesamten Verkehrsangebotes α ausschließt, der überdie Verbindungssätze abgewickelt wird.
Verkehrsverlust des Schaltnetzwerkes
Die Ableitung des Verkehrsverlustes auf Grund der graphischen Darstellung nach F i g. 7 ist ziemlich
ίο schwierig, sie ist jedoch durch nachstehende GleiT
chung genau'bestimmt."
- ■' 7i=.O -
*= j? B' (S, k, fc) [?3 Pi + P3V.
Eine Blockierung durch die Eingangsmatrix selbst tritt auch dann ein, wenn trotz Durchschaltemöglicl·
keit alle senkrechten Vielfache der Eingangsmatrix belegt sind. Diese Blockierung läßt sich der linearen
graphischen WahrscheinlicMeitsdarstellung nicht entnehmen. Die Gleichung muß unter Berücksichtigung
dieser Blockierung wie folgt erweitert werden:
P (> O) = B" (N -1,Ss)
Jc=I
wobei
s
s
' (N - 1, S - k, s) qs Pl + P3]*, (7) ;
= durchschnittliches Verkehrsangebot für beide Richtungen einer Leitung
in Erlang
s =
= Anzahl der waagerechten Vielfache pro Eingangsmatrix (N = 10),
B' und B" — Einzelglied und zusammengefaßte Darstellung der Binominalverteilung
und
B1 = 1 — P1 bzw. q3 = 1 — P3 die ent
sprechenden Freiwahrscheinlichkeiten sind.
AB
Die beste Lösung für das Schaltnetzwerk ergibt sich, wenn man A um Eins kleiner als S wählt und den Wert
für B entsprechend dem gewünschten Verkehrsverlust festlegt. Dann sind beide Voraussetzungen, Schaltnetzwerkstandardisierung
und minimaler Aufwand an Kreuzpunktelementen, am besten erfüllt.
.
.
Die Verteilung der Verbindungssätze
und Sonderverbindungssätze in der Stufe B
und Sonderverbindungssätze in der Stufe B
Die Anlage mit mehreren lOOer-Gruppen enthält einen Verteiler 117 für Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze.
Alle Sonderverbindungssätze und die Ausgänge aller Verbindungssätze sind über Kreuzpunktverbindungen
mit den Ausgängen der Matrizen in der Stufe B verbindbar. Jede Gruppe von Verbindungssätzen
und jede Gruppe von Sonderverbindungssätzen ist gleichmäßig auf die Matrizen der Stufe B
verteilt (obwohl diese Verteilung für irgendeine Sonderverbindungssatzgruppe. nicht kritisch ist). Die An-
zahl der Gruppen B muß gleich der Anzahl der Matrizen in der Stufe B für eine lOOerrGruppe sein und
kann je nach Ausbau zwischen 1 und 9 variieren. Jede Gruppe B ist vom Verteiler 1Γ7 zu den Ausgängen der
zugeordneten Matrix in der Stufe B der ersten 100er-Gruppe geführt und dort mit den Ausgängen der entsprechenden
Matrix der Stufe B in allen übrigen lOOer-Gruppen vielfachgeschaltet. Aus diesem Grunde
hat jede Leitung der Anlage Zugang zu jedem Sönderverbindungssatz 108 und dem Ausgang jedes beliebigen
Verbindungssatzes 21, und zwar über das vierstufige Schaltnetzwerk der entsprechenden lOOer-Gruppen
123, 119, 122.
Aufbau der Matrizen in den Stufen A und B
In gleicher Weise, wie die - Zwischenmatrizen der F i g. 3 durch Teile gebildet werden, die auf den Einschüben
der Eingangsmatrizen angeordnet sind, enthält jeder Matrixschub 140 der Stufe A (F i g, 8) auch jene
Teile der Matrizen der Stufe B (z. B. 131), die den senkrechten Vielfachen jener bestimmten Matrix der
Stufe A zugeordnet sind. Hier ist jedoch ein Unterschied zwischen den Einrichtungen nach F i g. 3
und 8. Der Matrixeinschub 140 hat nur Raum für die Kreuzpunktelemente zu maximal fünf Ausgängen aller
Matrizen der 5-Stufe.
Die Gesamtzahl aller Ausgänge jeder Matrix der 5-Stufe kann jedoch sehr viel größer sein, besonders
bei Anlagen, die viele lOOer-Gruppen und daher mehr Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze aufweisen.
Erfordert z. B. jede Gruppe fünf Matrizen in der Stufe B, dann muß jede Matrix in der Stufe B
genügend Ausgänge aufweisen, damit ein Fünftel aller Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze erreicht
werden können. Wenn die Anlage nur mit einer lOOer-Gruppe aufgebaut ist, die zehn Verbindungssätze und zehn Sonderverbindungssätze erhält, dann
muß jede Matrix der Stufe B
10+10
= 4 Ausgänge
bekommen. Bei einer Anlage mit tausend Leitungen, die sechsundsiebzig Verbindungssätze und vierundneunzig
Sonderverbindungssätze aufweist, muß jede Matrix der Stufe B
76 + 94
= 34 Ausgänge
bekommen.
Um zusätzliche Ausgänge zu schaffen, sind jedem Matrixeinschub hundertvierzig zusätzliche Buchsen
zugeordnet. Die Matrixen 131 der Stufe B, die bereits auf dem Matrixeinschub 140 der Stufe A angeordnet
sind, können durch Einstecken mehrerer Matrixeinschübe 142 vergrößert werden. Jeder Erweiterungseinschub
142 weist sechs zusätzliche Ausgänge 135 für jede Matrix 131 der Stufe B auf. Ist die Anzahl der
Matrizen in der Stufe B kleiner als fünf, dann sind Vielfachschaltungseinschübe
143 erforderlich. Diese Einschübe 143 tragen Verbindungsleitungen, um nicht
ausgenutzte Ausgänge des Matrixeinschubes auf die 5-Stufe zurückzuschalten. Wird ein Einschub 143 in
die Aufnahme für einen Erweiterungseinschub eingesetzt, dann werden alle nicht ausgenutzten Ausgänge
des Teiles der 2?-Matrix auf dem ^i-Matrixeinschub 140
zu vorhandenen Kreuzpunktelementen zurückgeführt. Die Erweiterungseinschübe 142 der 5-Matrix können
unregelmäßig im Schaltnetzwerk eingesetzt werden, um zusätzliche Ausgänge an den Matrizen der Stufe B
zu schaffen. Der Einsatz der Vielfaehschaltungseinschübe 143 in der B-Stxde bringt eine erhebliche Reduzierung
der Erweiterungseinschübe 142. In einigen Fällen kann ihr Einsatz die Verwendung von Erweiterungseinschüben
sogar unnötig machen.
Die Anzahl der Matrizen in der Stufe B und ·
Lo . die Anzahl der 5-Gruppen . "
Lo . die Anzahl der 5-Gruppen . "
Die Anzahl der Matrizen in der 5-Stufe einer 100er Gruppe, die mindestens erforderlich ist, ist durch die
Gleichung (8) gegeben:
D
a — t
K
K
worin
B = Anzahl der Matrizen in der Stufe B pro lOOer-Gruppe identisch mit der Geamtzahl
sq aller 5-Gruppen,
a = gesamtes Verkehrsangebot in beiden Richtungen
pro lOOer-Gruppe (in CCS),
üL = gesamtes Verkehrsangebot der; Verbindungssätze pro lOOer-Gruppe (in CCS) und
a5 K= eine Konstante, deren Wert durch die Anzahl der senkrechten Vielfache pro Eingangsmatrix bestimmt ist:
für fünf senkrechte Vielfache K — 41,
für sechs senkrechte Vielfache K = 65,
für sieben senkrechte Vielfache K = 90.
üL = gesamtes Verkehrsangebot der; Verbindungssätze pro lOOer-Gruppe (in CCS) und
a5 K= eine Konstante, deren Wert durch die Anzahl der senkrechten Vielfache pro Eingangsmatrix bestimmt ist:
für fünf senkrechte Vielfache K — 41,
für sechs senkrechte Vielfache K = 65,
für sieben senkrechte Vielfache K = 90.
Wenn der errechnete Wert für B keine ganze Zahl
ist, dann ist der nächstgrößere Wert zu nehmen. Dieser Wert stellt die kleinste Anzahl von Matrizen in der
Stufe B dar, die pro lOOer-Gruppe für die Verkehrsabwicklung benötigt werden. Jede größere Anzahl
(größer als neun) von Matrizen und U-Gruppen kann vorgesehen werden. Dies bedeutet jedoch, daß zu viele
Kreuzpunktelemente erforderlich werden, da ja auch die Anzahl der ^-Matrizen erhöht werden muß. Es
empfiehlt sich jedoch, die Anzahl der jB-Matrizen und
U-Gruppen auf das maximale Verkehrsangebot der lOOer-Gruppe und nicht auf das. tatsächlich vorliegende
Angebot auszulegen. Nimmt dann später das Verkehrsangebot zu, dann ist durch die anfängliche
Installation einer genügenden Anzahl von 5-Gruppen keine Notwendigkeit gegeben, die Anzahl der U-Gruppen
zu vergrößern. Eine erneute Verteilung der dafür erforderlichen Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze
wird vermieden.
Größe der Verbindungssatzgruppen
Eine Gruppe von Verbindungssätzen 21 ist jeweils für vier lOOer-Gruppen oder einen Teil davon vorgesehen.
Die Tabelle IV zeigt die Verkehrsleistung von Verbindungssatzgruppen in einer Anlage mit fünf
senkrechten Vielfachen der Eingangsmatrizen. Bei der Berechnung dieser Tabelle ist berücksichtigt:
1. die Anzahl der Quellen (Wege von den Zwischenmatrizen
zu den ./!-Matrizen von einer, zwei, drei
oder vier Gruppen), die direkten Zugang zu der Verbindungssatzgruppe haben, und
2. die dreistufige Matrixanordnung 114, die in dem
2. die dreistufige Matrixanordnung 114, die in dem
5_ Verbindungsweg enthalten ist.
Ähnliche Tabellen lassen sich auch für Anlagen aufstellen, bei denen die Eingangsmatrizen sechs oder
sieben senkrechte Vielfache aufweisen.
Verkehrsleistung der Verbindungssatzgruppen (für Anlagen mit Eingangsmatrizen mit
fünf senkrechten Vielfachen L)
| Anzahl der bedienten | 1 | lOOer-Gruppen | A | 13,6 | 13,5 | ,CCS) | Senkrechte | |
| Anzahl der | X | 27,0 | 26,7 | 13,4 | Verbindungs | |||
| Verbindimgs- | Verkehrsleistung der Ver | 42,8 | 41,9 | 26,4 | satzvielfache | |||
| sätze der | bindungssatzgruppe ( | 60,2 | 58,5 | 41,2 | pro Matrix | |||
| Gruppe | J | 13,7 | 79,9 | 77,4 | 57,4 | |||
| 27,4 | 102 | 98,1 | 75,4 | 1 | ||||
| 3 | 44,4 | 124 | 120 | 118 | 1 | |||
| 4 | 64,1 | 148 | 144 | 141 | 2 | |||
| 5 | 85,9 | 174 | 169 | 165 | 2 | |||
| 6 | 109 | 200 | 194 | 189 | 2 | |||
| 7 | 135 | 221 | 215 | 2 | ||||
| 8 | 162 | 243 | 237 | 210 | 3 | |||
| 9 | 265 | 259 | 232 | 3 | ||||
| 10 | Bern. | 287 | 281 | 254 | 3 | |||
| 11 | 309 | 303 | 276 | 3 | ||||
| . . .12' | 326 | 299 | 3 | |||||
| 13 | 350 | 322 | 3 | |||||
| ■ 14 | 374 | 346 | 3 | |||||
| ■ 15 | 398 | 370 | 3 | |||||
| 16 | 423 | 395 | 3 | |||||
| • 17 | 447 | .419 | 3 | |||||
| ' 18 | 472 | 444 | 3 | |||||
| "19 | 469 | 3 '■ | ||||||
| !--!- 20. | 494 | 3 ·.- | ||||||
| -·. 21 | 519 | 3 ■ | ||||||
| ■ 22 . | 545 | 3 | ||||||
| ν 23 | 571 | 3 | ||||||
| ; 24 | 596 | 3 | ||||||
| 25 | 621 | 3 ' | ||||||
| 26 | 3 | |||||||
| 27 | 3 | |||||||
| : 28 | 3 | |||||||
| 29 | 3 | |||||||
| 30 |
Zu Vergleichszwecken kann die - Gesamtzahl dei Kreuzpunktelemente pro Leitung für die verschiedener
Anlagen wie folgt angegeben werden:
Anlagen mit fünf senkrechten Vielfachen in dei Eingangsmatrix
8,40 bis 9,00 + 0,04 · (Verbindungssätze + Sonderverbindungssätze);
Anlagen mit sechs senkrechten Vielfachen in dei Eingangsmatrix
11,40 bis 12,00 + 0,05 · (Verbindungssätze
11,40 bis 12,00 + 0,05 · (Verbindungssätze
-f- Sonderverbindungssätze);
Anlagen mit sieben senkrechten Vielfachen in dei Eingangsmatrix
14,98 bis 15,84 + 0,06 · (Verbindungssätze
14,98 bis 15,84 + 0,06 · (Verbindungssätze
. + Sonderverbindungssätze).
Eine einzige lOOer-Gruppe, die nach dem Systeir
mehrerer Gruppen aufgebaut ist und dieselbe Verkehrsleistung
(1,5 CCS für jede Richtung, pro Leitung) aufweist, wie die Anlage nach F ί g. 2, erfordert 8,8 Kreuzpunktelemente
pro Leitung im Vergleich zu der 9,0 Kreuzpunktelementen der zweistufigen Anord-
a5 nung. Das Schaltnetzwerk nach Fi g. 6 und 8 isi
daher für jede beliebige Größe einer Anlage, von dei kleinsten bis zu der größten Anlage mit tausend
Leitungen, geeignet.
Bei gegebener Anzahl der senkrechten Vielfache dei Eingangsmatrix ist die Anzahl der Kreuzpunktelemente
pro Leitung ziemlich konstant, unabhängig vor der Anzahl der Leitungen der Anlage. Die F i g. S
zeigt die Anzahl der Kreuzpunktelemente pro Leitung in Abhängigkeit von der Anzahl der angeschalteter
Leitungen für eine Anlage mit Eingangsmatrizen, di« fünf senkrechte Vielfache aufweisen, und einem Ver:
kehrsängebot von 3,0 CCS pro Leitung. Über der Gesamtbereich von zwanzig bis tausend Leitungen triti
nur eine Änderung von 13,1 °/0 auf. Das Minimurr Hegt bei hundert Leitungen. Für eine Anlage mit einen
Verhältnis von 1:10 zwischen Verbindungssätzen unc Leitungen ist die Änderung kleiner als 14,7 °/„.
55
Bemerkungen
1. Verbindungssatzgruppen mit dreizehn und mehr Verbindungssätzen werden über die lOOer-Gruppen
hinaus verteilt (auf der Basis von zwölf Zugängen).
•2. Für jeweils vier lOOer-Gruppen oder einen Teil davon wird eine getrennte Verbindungssatzgruppe
vorgesehen.
Anzahl der erforderlichen Kreuzpunktelemente
Die gesamte Anzahl der erforderlichen Kreuzpunktelemente für eine Anlage mit mehreren lOOer-Gruppen
hängt von drei Veränderlichen ab:
1. Ob eine Eingangsmatrix mit fünf, sechs oder sieben senkrechten Vielfachen erforderlich ist (dies
ist eine Funktion des Verkehrsangebotes in beiden Richtungen pro Leitung — Tabelle I),
2. von der gesamten Anzahl der Verbindungssätze und Sonderverbindungssätze (Tabelle IV),
3. von der Anzahl der ,S-Gruppen, die gleich ist der
Anzahl der Matrizen in der Stufe i? pro 100er-Gruppe und die eine Funktion des gesamten Verkehrs
in beiden Richtungen über die i?-Stufe dieser Gruppe ist [Gleichung (8)].
Wirkungsgrad der.Kreuzpunktelemente
Der tatsächliche Wirkungsgrad der Kreuzpunkt elemente in einem Schaltnetzwerk der beschriebener
Art ist durch den Wert gekennzeichnet, der die Anzah der Kreuzpunktelemente pro Leitung und pro CCS de:
Verkehrsangebotes für beide Richtungen bei gegebe nem Verkehrsverlust angibt. F i g. 10 zeigt die Anzah
in Abhängigkeit von dem Verkehrsangebot pro Leitung Daraus ist zu ersehen, daß für das vierstufige Schalt
netzwerk der Wirkungsgrad der Kreuzpunktelementf bei steigendem Verkehrsangebot verbessert wird. Da
bei wird vorausgesetzt, daß die Bemessungsregeln fü: die Anzahl der erforderlichen senkrechten Vielfach!
der Zwischenmatrizen und der ^-Matrizen richtij befolgt werden.
Claims (7)
1. Schaltnetzwerk für Fernmelde-, insbesonden Fernsprechvermittlungsanlagen mit Halbleiter
kreuzpunktelementen, die in mehreren in Reib geschalteten Matrizen zusammengefaßt sind un(
die mittels einem Eingang und einem Ausgang de Schaltnetzwerkes zugeführter MarkierpotentiaL
selbst einen Schaltweg herstellen, d a d u r c 1 gekennzeichnet, daß die Kreuzpunktele
mente einer Eingangsmatrix und die von dieser Eingangsmatrix erreichbaren Kreuzpunktelemente
aller Zwischenmatrizen mechanisch zu einem Einschub in gedruckter Schaltung zusammengefaßt
sind und daß diese Einschübe Anschlüsse (Eingänge der Eingangsmatrix und Ausgänge der Zwischenmatrizen)
tragen, über die diese Schaltnetzwerkteile zum gesamten Schaltnetz zusammenschaltbar sind.
2. Schaltnetzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrstufigen Schaltnetzwerken
jeweils zwei aufeinanderfolgende Stufen zu Einschüben nach Anspruch 1 zusammengefaßt sind.
3. Schaltnetzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die letzten beiden der in Reihe
geschalteten Matrizen Kreuzpunktelemente enthalten, die in zwei Gruppen (A und B) aufgeteilt
sind, daß abgehende Verbindungen von einem Eingang des Schaltnetzwerkes zu einer der .4-Gruppen
und von dieser /i-Gruppe zu einem Ausgang des Schaltnetzwerkes herstellbar sind, und daß
ankommende Verbindungen über beide Gruppen (A und B) von einem gewählten Eingang zu einem
gewählten Ausgang schaltbar sind.
4. Schaltnetzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschübe eine Anschlußmöglichkeit
für Erweiterungseinschübe mit Kreuzpunktelementen zur Vergrößerung der .B-Gruppe
oder für Vielfachschaltungseinschübe zur Parallelschaltung unbeschalteter Ausgänge der Gruppe (B)
tragen.
5. Schaltnetzwerk nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung der Kreuzpunktelemente
im Schaltnetzwerk nach der Gleichung
ß =
a —
35
vorgenommen ist, wobei
B =■ die Anzahl der 5-Matrizen pro hundert
Leitungen, d. h. auch die Gesamtzahl aller .B-Gruppen,
a = der Gesamtverkehr pro hundert Leitungen in beiden Richtungen (in CCS),
ciL = der gesamte Verkehr über die Verbindungssätze
einer lOOer-Gruppe (in CCS) und
K — eine Konstante, deren Wert durch die Anzahl der Zwischenleitungen bestimmt
ist, die von einer Eingangsmatrix ausgehen, bedeutet.
6. Schaltnetzwerk nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzpunktelemente
nach der Gleichung
'(N-I, S-k,s) fePf +
Ie=I
über das Schaltnetzwerk verteilt sind, wobei
P S
s =
das durchschnittliche Ver
kehrsangebot in beiden Richtungen pro Leitung in Erlang, = die Anzahl der Eingänge einer
Eingangsmatrix (N = 10),
B' und B" ( ) — die Einzelglieder und die zusammengefaßte
Darstellung der Binominalwahrscheinlichkeitsver-
teilung und
teilung und
S und A = die Anzahl der Zwischenmatri
zen und Matrizen der ^-Gruppen pro lOOer-Gruppe bedeuten.
7. Schaltnetzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltnetzwerk in vier
Stufen aufgeteilt ist und jeweils zwei benachbarte Stufen durch Zwischenleitungen verbunden sind
und daß die Aufteilung der Kreuzpunktelemente nach der Gleichung
a —
erfolgt, worin
B = die Anzahl der Matrizen in der Gruppe B,
d. h. auch die Anzahl der .B-Gruppen, einer lOOer-Gruppe,
α das Verkehrsangebot in beiden Richtungen
pro lOOer-Gruppe (in CCS),
ciL = das Gesamtverkehrsangebot über die
Verbindungssätze pro lOOer-Gruppe (in CCS) und
K = eine Konstante, deren Wert durch die Anzahl der Zwischenleitungen bestimmt
ist, die von einer Eingangsmatrix ausgehen, bedeutet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
609 568/116 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US267616A US3291914A (en) | 1963-03-25 | 1963-03-25 | Expandable printed circuit crosspoint switching network |
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ID=23019518
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| DEST21872A Pending DE1216376B (de) | 1963-03-25 | 1964-03-21 | Schaltnetzwerk fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
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| FR (1) | FR1397502A (de) |
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| NL (1) | NL6403166A (de) |
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1964
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- 1964-03-24 FR FR968494A patent/FR1397502A/fr not_active Expired
- 1964-03-25 NL NL6403166A patent/NL6403166A/xx unknown
- 1964-03-25 BE BE645655D patent/BE645655A/xx unknown
Also Published As
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| US3291914A (en) | 1966-12-13 |
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| BE645655A (de) | 1964-09-25 |
| GB1021818A (en) | 1966-03-09 |
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