DE10053042A1 - Rücksitzbank - Google Patents
RücksitzbankInfo
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- DE10053042A1 DE10053042A1 DE2000153042 DE10053042A DE10053042A1 DE 10053042 A1 DE10053042 A1 DE 10053042A1 DE 2000153042 DE2000153042 DE 2000153042 DE 10053042 A DE10053042 A DE 10053042A DE 10053042 A1 DE10053042 A1 DE 10053042A1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
- B60N2/0284—Adjustable seat-cushion length
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Rücksitzbank, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer in ihrer Position verstellbaren Rückenlehne. DOLLAR A Es ist vorgesehen, dass zur Erweiterung des Laderaumes oder zur Verbesserung der Beinfreiheit zwischen Vorder- und Rücksitz die Rückenlehne (10) jeweils an beiden Seiten über einen oberen Lehnenhebel (14) mit einem am Fahrzeugrahmen verbundenen oberen Schwenklager (18) und über einen unteren Lehnenhebel (16) mit einem am Fahrzeugrahmen verbundenen unteren Schwenklager (20) schwenkbar verbunden ist und der obere Lehnenhebel (14) schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne (10) verbundenen Lehnenhebelbefestigung (24) und der untere Lehnenhebel (16) schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne (10) verbundenen Lehnenhebelbefestigung (22) verbunden ist, und dass der obere Lehnenhebel (14) lösbar in dem oberen Schwenklager (18) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Rücksitzbank, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
Die Rückenlehne der Hintersitzbank eines Kraftfahrzeuges ist in der Regel über eine lösbare
Verbindung mit der Fahrzeugkarosserie verbunden. Zur Vergrößerung eines zusätzlichen
Nutzraumes für den Gütertransport ist es bekannt, die Rückenlehne der Hintersitzbank oder
einen Teil der Rückenlehne umzuklappen. Eine weitere Möglichkeit der Vergrößerung des
Nutzraumes der Fahrzeuge besteht darin, dass der gesamte hintere Sitz beziehungsweise
die gesamte Sitzreihe hoch- oder zusammengeklappt wird. Hierzu gibt es verschiedene
Anordnungen, die ein Umlegen, Zurückklappen oder Hochklappen der Teile eines
Fahrzeugsitzes ermöglichen, um innerhalb des Fahrzeuges das Volumen für den Transport
von Gütern zu vergrößern. Die Fahrzeugsitze können dabei, in Abhängigkeit von der
Ausführung der Klappvorrichtung, in eine vordere Position verschoben und
zusammengeklappt werden oder sie können mit dem Sitzteil zum Fahrzeugboden hin
verschwenkt und flach aufgeklappt werden, so dass die Rückseite des Fahrzeugsitzes einen
Teil der Ladefläche bildet.
Der Nachteil dieser Klapp- oder Schwenkvorrichtungen zur Vergrößerung des Laderaumes
eines Fahrzeuges besteht darin, dass durch das Umklappen der Rückenlehne oder des
gesamten Fahrzeugsitzes eine Sitzmöglichkeit zur Personenbeförderung entfällt.
Weiterhin ist es bekannt, dass zur Verstellung der Rückenlehne und des Sitzteiles an beiden
Seiten des Sitzes eine L-förmige Schiene angeordnet wird, deren Schenkel im Abstand
versetzte Rastlöcher aufweisen. Gegenüber diesen Lochreihen sind sowohl das Sitzteil als
auch die Rückenlehne verschiebbar und in ihrer Position durch Einrasten festlegbar, so dass
sich unterschiedliche Einstellpositionen ergeben.
Mit dieser Verstellung wird die Rückenlehne in ihrer Höhe und das Sitzteil in ihrer Tiefe
verstellt. Eine Erweiterung des Laderaumes ist mit dieser Verstelleinrichtung nicht möglich
und auch nicht beabsichtigt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Rücksitzbank zu schaffen, die mit
einfachen Mitteln eine Erweiterung des Laderaumes oder eine Verbesserung der Beinfreiheit
zwischen Vorder- und Rücksitz ermöglicht und dabei die Sitzmöglichkeit zur
Personenbeförderung bewahrt.
Diese Aufgabe wird durch eine Rücksitzbank mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen
gelöst. Dadurch, dass zur Erweiterung des Laderaumes oder zur Verbesserung der
Beinfreiheit zwischen Vorder- und Rücksitz die Rückenlehne jeweils an beiden Seiten über
einen oberen Lehnenhebel mit einem am Fahrzeugrahmen verbundenen oberen
Schwenklager und über einen unteren Lehnenhebel mit einem am Fahrzeugrahmen
verbundenen unteren Schwenklager schwenkbar verbunden ist und der obere Lehnenhebel
schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne verbundenen Lehnenhebelbefestigung und
der untere Lehnenhebel schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne verbundenen
Lehnenhebelbefestigung verbunden ist, und dass der obere Lehnenhebel lösbar in dem
oberen Schwenklager angeordnet ist, wird mit einfachen Mitteln eine Verstellung der
Rückenlehne der Rücksitzbank erreicht. Durch ein Schwenken der Rückenlehne in ihre
vordere Position wird bei Erhalt der einzelnen Sitzpositionen auf der Rücksitzbank das
Volumen des Laderaumes erweitert. Ein Schwenken der Rückenlehne in ihre hintere
Position führt zu einer Verbesserung der Sitzposition der Passagiere auf der Rücksitzbank
durch Erweiterung des Abstandes zwischen Vorder- und Rücksitz.
Durch die erfindungsgemäße Verstellung kann auch die Neigungsposition der Rückenlehne
verstellt werden, so dass dadurch ebenfalls der Sitzkomfort verbessert wird. Durch die
lösbare Verbindung des Lehnenhebels mit dem oberen Schwenklager kann die Rückenlehne
der Rücksitzbank auf den Sitzteil geklappt werden. Dadurch wird der Laderaum des
Fahrzeuges aber unter Verlust der Nutzung der hinteren Sitzplätze weiter vergrößert.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen
Zeichnung, die eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Rücksitzbank zeigt, näher
erläutert.
Die Rücksitzbank für Kraftfahrzeuge besteht aus einer verstellbaren Rückenlehne 10 und
aus einem Sitzteil 12. Zur Verstellung der Längs- und Neigungsposition der Rückenlehne 10
ist die Rückenlehne 10 jeweils an beiden Seiten mit einem oberen Lehnenhebel 14 und
einem unteren Lehnenhebel 16 versehen. Einerseits ist der obere Lehnenhebel 14 an einer
oberen Lehnenhebelbefestigung 24 und der untere Lehnenhebel 16 an einer unteren
Lehnenhebelbefestigung 22 schwenkbar befestigt. Sowohl die obere
Lehnenhebelbefestigung 24 als auch die untere Lehnenhebelbefestigung 22 ist fest mit der
Seitenwand der Rückenlehne 10 verbunden. Andererseits ist der obere Lehnenhebel 14 mit
einem oberen Schwenklager 18 und der untere Lehnenhebel 16 mit einem unteren
Schwenklager 20 schwenkbar verbunden. Hierbei ist ebenfalls das obere Schwenklager 18
und das untere Schwenklager 20 fest mit dem Fahrzeugrahmen verbunden.
Die Rückenlehne 10 ist in ihrer hinteren Position dargestellt. Das heißt, sowohl der obere
Lehnenhebel 14 ist um das obere Schwenklager 18 als auch der untere Lehnenhebel 16 ist
um das untere Schwenklager 20 nach hinten geklappt. Bei dieser Stellung der Rückenlehne
10 ergibt sich für die auf den Rücksitzen Platz nehmenden Personen eine große Beinfreiheit
zuungunsten des Volumens des Laderaumes. Durch Nachvorneklappen des Lehnenhebels
14 oder des Lehnenhebels 16 lässt sich die Neigungsposition der Rückenlehne 10 nach
Bedarf einstellen.
Die gestrichelt gezeichnete Rückenlehne 11 stellt die Rückenlehne in ihrer vorderen Position
dar. Das heißt, sowohl der obere Lehnenhebel 14 ist um das obere Schwenklager 18 als
auch der untere Lehnenhebel 16 ist um das untere Schwenklager 20 nach vorne geklappt.
Bei dieser Stellung der Rückenlehne 11 ergibt sich ein vergrößerter Laderaum aber
zuungunsten der Beinfreiheit für die auf den Rücksitzen Platz nehmenden Personen. Hierbei
lässt sich ebenfalls durch Nachhintenklappen des Lehnenhebels 14 oder des Lehnenhebels
16 die Neigungsposition der Rückenlehne 10 nach Bedarf einstellen. Die Position des
Sitzteiles 12 wird nicht verändert.
Dadurch, dass der obere Lehnenhebel 14 lösbar in dem oberen Schwenklager 18
angeordnet ist, kann nach Aushängen des Lehnenhebels 14 aus dem oberen Schwenklager
18 die Rückenlehne 10 auf das Sitzteil 12 geklappt werden. Dadurch wird der Laderaum des
Fahrzeuges aber unter Verlust der Nutzung der hinteren Sitzplätze weiter vergrößert.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass mit einfachen Mitteln und mit wenigen
Handgriffen die Lage der Rückenlehne 10 entsprechend dem gewünschten Bedarf
- Erweiterung des Laderaumes oder Verbesserung der Sitzposition - verändert werden
kann.
10
Rückenlehne
11
Rückenlehne
12
Sitzteil
14
Lehnenhebel
16
Lehnenhebel
18
Schwenklager
20
Schwenklager
22
Lehnenhebelbefestigung
24
Lehnenhebelbefestigung
Claims (1)
- Rücksitzbank, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einer in ihrer Position verstellbaren Rückenlehne, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erweiterung des Laderaumes oder zur Verbesserung der Beinfreiheit zwischen Vorder- und Rücksitz die Rückenlehne (10) jeweils an beiden Seiten über einen oberen Lehnenhebel (14) mit einem am Fahrzeugrahmen verbundenen oberen Schwenklager (18) und über einen unteren Lehnenhebel (16) mit einem am Fahrzeugrahmen verbundenen unteren Schwenklager (20) schwenkbar verbunden ist und der obere Lehnenhebel (14) schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne (10) verbundenen Lehnenhebelbefestigung (24) und der untere Lehnenhebel (16) schwenkbar mit einer fest mit der Rückenlehne (10) verbundenen Lehnenhebelbefestigung (22) verbunden ist, und dass der obere Lehnenhebel (14) lösbar in dem oberen Schwenklager (18) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000153042 DE10053042A1 (de) | 2000-10-13 | 2000-10-13 | Rücksitzbank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000153042 DE10053042A1 (de) | 2000-10-13 | 2000-10-13 | Rücksitzbank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10053042A1 true DE10053042A1 (de) | 2002-04-18 |
Family
ID=7661095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000153042 Withdrawn DE10053042A1 (de) | 2000-10-13 | 2000-10-13 | Rücksitzbank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10053042A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008012817A1 (de) * | 2008-03-06 | 2009-09-10 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugsitz |
-
2000
- 2000-10-13 DE DE2000153042 patent/DE10053042A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008012817A1 (de) * | 2008-03-06 | 2009-09-10 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugsitz |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |