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DE102005032602A1 - Sitzbank eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Sitzbank eines Kraftfahrzeuges Download PDF

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sitzbank für ein Kraftfahrzeug mit zwei Außen- und einem Mittelsitz, wobei die Außensitze auf ihrer Außenseite mit permanenten Seitenwangen ausgestattet sind. Aufgabe der Erfindung ist es, eine weitere derartige Sitzbank zur Verfügung zu stellen, bei der der Komfort der Außensitze mit einfachen Mitteln wahlweise erhöht werden kann. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass aus dem Mittelsitz (4) komplementäre Seitenwangen (7, 8, 13, 14) für die Innenseiten der Rückenlehnen (2.1, 3.1) und/oder der Sitzteile (2.2, 3.2) der Außensitz (2, 3) ausfahrbar sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sitzbank eines Kraftfahrzeuges mit zwei Außen- und einem Mittelsitz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Sitzbänke für Kraftfahrzeuge mit konstruktiven Ausstattungen, die die Nutzungsvariabilität oder den Komfort der Sitzeplätze erhöhen, sind bekannt. So wird in DE 200 00 479 U1 eine Sitzreihe eines Kraftfahrzeuges beschrieben, die aus zwei seitlichen Vollsitzen und einem mittleren Notsitz besteht. Letzterer ist durch Vorklappen seiner Rückenlehne auf das Sitzteil insgesamt absenkbar, wobei das Sitzteil des Notsitzes dann unterhalb der Sitzteile der beiden Außensitze angeordnet ist, während seine Rückenlehne in dieser abgesenkten Position zwischen den Sitzteilen der Außensitze liegt. Die Außensitze sind auf ihrer dem Notsitz zugewandten Seite jeweils mit einer Armlehne ausgestattet, die im hochgeklappten Zustand die schmale Rückenlehne des Notsitzes ergänzen. Wenn diese schmale Rückenlehne nach vorn in ihre Nicht-Gebrauchsstellung geklappt wird, bleibt seitlich zu den Sitzteilen der Außensitze Raum frei, der jeweils der Breite der Armlehnen der Außensitze entspricht. In diesem freien Raum können die Außensitze quer verschoben werden, so dass sie das abgesenkte Sitzteil des Notsitzes in diesem Bereich überdecken. Mit dieser Lösung wird der Sitzkomfort der Außensitze durch Vergrößerung der seitlichen Armfreiheit sowohl zur Fahrzeug-Außenseite als auch zur Innenseite erhöht. Die Rückenlehnen sowie die Sitzteile der Außensitze dieser Sitzanordnung sind auf ihren Außen- und Innenseiten mit Sei tenwangen ausgestattet. Die Seitenwangen auf den Innenseiten sind dabei möglich, weil der Mittelsitz als Notsitz konzipiert ist. Sie beeinträchtigen natürlich den ohnehin schon schlechten Sitzkomfort des Notsitzes.
  • In der ER 2 812 594 B1 ist ein Kraftfahrzeugsitz beschrieben, bei dem um eine im Bereich des Lehnenkopfes vorgesehene horizontale Schwenkachse beidseitig Schlafstützen aus den Seitenwülsten der Rückenlehne nach oben klappbar sind, an die der Kopf eines Sitzinsassen seitlich angelehnt werden kann. An die Schlafstützen schließen sich zur Rückenlehnenmitte hin Nackenwülste an, die einteilig mit den Schlafstützen ausgebildet sind, und beim Hochschwenken der Schlafstützen aus der Rückenlehnenfläche herausgeschwenkt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sitzbank gattungsgemäßer Art zur Verfügung zu stellen, bei der der Komfort der Außensitze mit einfachen Mitteln wahlweise erhöht werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Sitzbank gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Sitzbänke von Kraftfahrzeugen werden in aller Regel so konzipiert, dass auf den Außenseiten der beiden Außensitze zur seitlichen Abstützung von Sitzinsassen Seitenwangen vorgesehen sind, während der Bereich dazwischen frei von Seitenwülsten bleibt, um bei voll besetzter Sitzbank den Sitzkomfort nicht zu beeinträchtigen. Häufig sind Sitzbänke aber nur mit zwei Personen belegt, denen dann, auf den Außensitzen sitzend, auf der Innenseite die seitliche Abstützung fehlt. Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, indem vorgesehen ist, dass aus dem Mittelsitz komplementäre Seitenwangen für die Innenseiten der Sitzteile und/oder Rückenlehnen der Außensitze ausfahrbar sind. Die Außensitze werden dadurch zu vollwertigen Sitzen mit beidseitiger seitlicher Abstützung eines Sitzinsassen.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können die Seitenwangen für die Sitzteile und die Rückenlehnen der Außensitze einzeln oder in Gruppen kinematisch miteinander gekoppelt in ihre Gebrauchsposition geschwenkt werden. Sinnvoll ist z.B. eine Gruppenbildungen, bei der alle Seitenwangen, d.h. sowohl die Seitenwangen für die Rückenlehnen, als auch die Seitenwangen für die Sitzteile beider Außensitze miteinander gekoppelt sind, so dass sie gemeinsam in ihre Gebrauchsposition geschwenkt werden. Wenn nur einer der Außensitze besetzt ist, kann es auch sinnvoll sein, nur die diesem Außensitz zugeordneten inneren Seitenwangen in ihre Gebrauchsposition zu verschwenken. Diese sind dann von den inneren Seitenwangen des anderen Außensitzes entkoppelt und können auch wieder gemeinsam oder einzeln in ihre Gebrauchsposition verschwenkt werden.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
  • 13 einen perspektivischen Blick von schräg vorn auf eine Sitzbank eines Kraftfahrzeuges gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung in verschiedenen Stufen ihrer Verwandlung,
  • 46 entsprechende Seitenansichten der Darstellungen gemäß den 1 bis 3,
  • 79 einen perspektivischen Blick von schräg vorn auf eine Sitzbank eines Kraftfahrzeuges gemäß einer zweiten Ausfüh rungsform der Erfindung in verschiedenen Stufen ihrer Verwandlung,
  • 1012 den Darstellungen gemäß den 79 entsprechende Seitenansichten,
  • 1315 einen perspektivischen Blick von schräg vorn auf eine Sitzbank eines Kraftfahrzeuges gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung in verschiedenen Stufen ihrer Verwandlung,
  • 16 eine Einzeldarstellung eines Brückenteils gemäß der Ausführungsform nach den 1315 mit einer Armlehne in Nicht-Gebrauchsstellung, und
  • 17 eine Darstellung gemäß 16 bei in Gebrauchsstellung befindlicher Armlehne.
  • Alle drei Ausführungsbeispiele betreffen eine Sitzbank 1 eines Kraftfahrzeuges, die aus zwei Außensitzen 2 bzw. 3 und einem Mittelsitz 4 besteht. Jeder der Sitze 2 bis 4 besitzt eine Rückenlehne 2.1, 3.1 bzw. 4.1 und ein Sitzteil 2.2, 3.2 bzw. 4.2. Die Sitze 2 bis 4 sind mit einem nicht dargestellten Fahrzeugboden verbunden. Ihre Rückenlehnen 2.1, 3.1 und 4.1 grenzen nach hinten einen Laderaum bzw. Kofferraum ab. Sie können in üblicher Weise geteilt sein und einzeln oder zusammen nach vorn auf ihre Sitzteile 2.2, 3.2 und 4.2 geklappt werden, womit eine Durchlademöglichkeit aus dem Lade- bzw. Kofferraum geschaffen wird. Jede der Rückenlehnen 2.1, 3.1 und 4.1 trägt eine höhenverstellbare Kopfstütze 2.3, 3.3 bzw. 4.3.
  • Die Rückenlehnen 2.1 bzw. 3.1 und die Sitzteile 2.2 bzw. 3.2 der Außensitze 2 und 3 besitzen zur seitlichen Führung von Sitzinsassen Seiten wangen 2.4 und 2.5 bzw. 3.4 und 3.5. Ansonsten ist die Anlehnfläche der Rückenlehnen 2.1, 3.1 und 4.1 bzw. die Aufsitzfläche der Sitzteile 2.2, 3.2 und 4.2 frei von wesentlichen Erhebungen, insbesondere von Seitenwangen, um ein relativ komfortables Sitzen von drei Sitzinsassen auf den Sitzen 2, 3 und 4 zu ermöglichen. Wenn nur zwei Sitzinsassen die Sitzbank 1 nutzen, kann der Komfort der Außensitze 2 und 3 erhöht werden. Das wird nachstehend an Hand der einzelnen Ausführungsbeispiele näher erläutert, wobei gleiche oder funktionsgleiche Bauteile in den Ausführungsbeispielen die gleichen Bezugszeichen erhalten.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß den 16 ist die Sitzfläche des Sitzteils 4.2 des Mittelsitzes 4 durch die Rückseite eines Brückengliedes 5 gebildet, welches aus dem Sitzteil 4.2 um eine an seiner Tragstruktur 23 ausgebildeten Schwenkachse 6 (46) nach oben und hinten gegen die Rückenlehne 4.1 des Mittelsitzes 4 schwenkbar ist. Diese Situation geht aus den 2 und 5 hervor. Aus diesen Darstellungen ist auch ersichtlich, dass an der Unterseite des Brückengliedes 5 einstückig mit diesem Seitenwangen 7 und 8 ausgebildet sind, wobei die Seitenwange 7 dem Außensitz 2 und die Seitenwange 8 dem Außensitz 3 zugeordnet ist. Wenn das Brückenglied 5 auf dem Sitzteil 4.2 aufliegt, tauchen die Seitenwangen 7 und 8 in dieses ein, so dass sie nach außen nicht in Erscheinung treten, insbesondere aber auch nicht den Sitzkomfort des Mittelsitzes 4 beeinträchtigen.
  • In das Brückenglied 5 ist eine Armlehne 9 integriert, die aus ihrer in den 2 und 5 dargestellten Nicht-Gebrauchsstellung um eine an der Tragstruktur 23 des Brückengliedes 5 ausgebildete Klappachse 10 (46) nach vorn in ihre Gebrauchsstellung geklappt werden kann, wie in den 3 und 6 dargestellt.
  • Durch das Hochklappen des Brückengliedes 5 wird in dem Sitzteil 4.2 des Mittelsitzes 4 ein Staufach 11 freigelegt, in das Sachen abgelegt werden können. An Stelle des Staufaches 11 können natürlich auch Multimedia-Einrichtungen oder aber Flaschen- oder Becherhalter vorgesehen sein.
  • Aufgrund der komplementären Seitenwangen 7 bzw. 8, der Armlehne 9 und des Staufaches 11 ist der Komfort der Außensitze 2 und 3 wesentlich verbessert worden. Natürlich können in einfacheren Versionen dieses Ausführungsbeispiels, um Kosten zu sparen, die Armlehne 9 und das Staufach 11 zum Wegfall kommen.
  • Sowohl die Nicht-Gebrauchsstellung des Brückengliedes 5 (1 und 4), als auch seine Gebrauchsstellung (2, 3, 5, 6) ist durch einen entsprechenden, in den 46 nur schematisch dargestellten Rastmechanismus 12 endlagengesichert.
  • Das in den 712 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorstehend erläuterten dadurch, dass zusätzlich zu den komplementären Seitenwangen 7 und 8 für die Rückenlehnen 2.1 bzw. 3.1 auch komplementäre Seitenwangen 13 und 14 für die Sitzteile 2.2 bzw. 3.2 der Außensitze 2 und 3 vorgesehen sind. Der Sitzkomfort der Außensitze 2 und 3 wird dadurch gegenüber dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel noch weiter verbessert.
  • Die Seitenwangen 13 und 14 sind jeweils über einen vorderen Lenker 15 und einen hinteren Lenker 16 mit einem Basisteil 17 des Sitzteils 4.2 des Mittelsitzes 4 verbunden. Dabei sind die Lenker 15, 16 über untere Drehpunkte 18 bzw. 19 drehgelenkig an das Basisteil 17 angeschlagen und über obere Drehpunkte 20, 21 mit den Seitenwangen 13 bzw. 14 drehgelenkig verbunden. Die dadurch gebildeten Viergelenke 18 bis 21 sind jeweils über eine Koppelstange 22 mit der Tragstruktur 23 des um die Schwenkachse 6 schwenkbaren Brückengliedes 5 verbunden. Wenn das Brückenglied 5 aus seiner Nicht-Gebrauchsstellung in seine Gebrauchsstellung geschwenkt wird, wird über die Koppelstangen 22 Zug auf die Viergelenke 18 bis 21 ausgeübt, so dass die Lenker 15, 16, bezogen auf die Darstellung, in Uhrzeigerrichtung verschwenken, wodurch die Seitenwangen 13, 14 aus dem Sitzteil 4.2 des Mittelsitzes 4 auftauchen. Dieser Vorgang bzw. diese Kinematik geht aus den Darstellungen gemäß den 10 und 11 hervor.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß den 1317 besteht das Brückenglied 5 aus einem breiteren Brücken-Teilglied 5.1 und einem schmaleren Brücken-Teilglied 5.2, die voneinander getrennt sind und sich in ihrer Breite zu einem Brückenglied 5 gemäß den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ergänzen. Das Brücken-Teilglied 5.1 ist in den 16 und 17 gezeigt. Wie aus diesen Darstellungen hervorgeht, ist in das Brücken-Teilglied 5.1 die Seitenwange 8 integriert (entsprechend ist in das Brücken-Teilglied 5.2 die Seitenwange 7 integriert). Aus dem Brücken-Teilglied 5.1 ist weiterhin eine Armlehne 9 herausklappbar, wie aus den 15 und 17 hervorgeht. Dazu ist in der Tragstruktur 23 des Brücken-Teilglieds 5.1 eine Klappachse 10 vorgesehen. Das Brücken-Teilglied 5.1 ist separat vom Brücken-Teilglied 5.2 um eine Schwenkachse 6 aus der Nicht-Gebrauchsstellung (13) in die Gebrauchsstellung (1417) schwenkbar. Aufgrund der Aufteilung des Brückenglieds 5 in zwei separate Brücken-Teilglieder 5.1 und 5.2 sind die Seitenwangen 7 und 8 entkoppelt, d.h. sie können im Bedarfsfall getrennt voneinander in ihre Gebrauchsstellung geschwenkt werden.
  • Durch die Entkopplung der Seitenwangen 7 und 8 für die Rückenlehnen 2.1 und 3.1 der Außensitze 2 bzw. 3 sind auch die Seitenwangen 13 und 14 für die Sitzteile 2.2 und 3.2 der Außensitze 2 bzw. 3 entkoppelt. Ihre Viergelenke 18 bis 21 sind ebenfalls wieder über Koppelstangen 22 mit den Tragstrukturen 23 (vgl. 1012) der Brücken-Teilglieder 5.1 bzw. 5.2 verbunden, d.h. beim Hochschwenken des Brücken-Teilglieds 5.1 wird gleichzeitig die Seitenwange 14 in ihre Gebrauchslage verschwenkt und beim Hochschwenken des Brücken-Teilglieds 5.2 die Seitenwange 13.
  • Es versteht sich, dass auch bei den Ausführungsbeispielen gemäß den 712 bzw. den 1317 aus Kostengründen die Armlehne 9 bzw. das Staufach 11 zum Wegfall kommen können.

Claims (8)

  1. Sitzbank für ein Kraftfahrzeug mit zwei Außen- und einem Mittelsitz, wobei die Außensitze auf ihrer Außenseite mit permanenten Seitenwangen ausgestattet sind, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Mittelsitz (4) komplementäre Seitenwangen (7, 8, 13, 14) für die Innenseiten der Rückenlehnen (2.1, 3.1) und/oder der Sitzteile (2.2, 3.2) der Außensitze (2, 3) ausfahrbar sind.
  2. Sitzbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die komplementären Seitenwangen (7, 8) für die Rückenlehnen (2.1, 3.1) der Außensitze (2, 3) aus einer nicht störenden Nicht-Gebrauchsstellung aus dem Sitzteil (4.2) des Mittelsitzes (4) einzeln oder durch ein die Sitzfläche des Mittelsitzes (4) bildendes Brückenglied (5) miteinander gekoppelt gemeinsam in ihre Gebrauchsstellung schwenkbar sind, in der das Brückenglied (5) an der Rückenlehne (4.1) des Mittelsitzes (4) anliegt.
  3. Sitzbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die komplementären Seitenwangen (13, 14) für die Sitzteile (2.2, 3.2) der Außensitze (2, 3) einzeln oder gemeinsam aus einer nicht störenden Nicht-Gebrauchsstellung aus dem Sitzteil (4.2) des Mittelsitzes (4) in ihre Gebrauchsstellung schwenkbar sind.
  4. Sitzbank nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die komplementären Seitenwangen (7, 8) und (13, 14) kinematisch derart miteinander gekoppelt sind, dass sie gemeinsam in ihre Gebrauchspositionen überführbar sind.
  5. Sitzbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (13, 14) über vordere Lenker (15) und hintere Lenker (16) in das Sitzteil (4.2) des Mittelsitzes (4) hinein- bzw. aus diesem herausschwenkbar sind.
  6. Sitzbank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker (15, 16) über eine Koppelstange (22) mit dem Brückenglied (5, 5.1, 5.2) verbunden sind.
  7. Sitzbank nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in das Brückenglied (5, 5,1) eine Armlehne (9) integriert ist, die aus einer Nicht-Gebrauchsstellung in eine Gebrauchsstellung klappbar ist.
  8. Sitzbank nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Gebrauchsstellung als auch die Nicht-Gebrauchsstellung der Seitenwangen (7, 8, 13, 14) durch einen Rastmechanismus (12) gesichert ist.
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