DE10053982C1 - Angelrolle - Google Patents
AngelrolleInfo
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- 241000276420 Lophius piscatorius Species 0.000 description 6
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K89/00—Reels
- A01K89/015—Reels with a rotary drum, i.e. with a rotating spool
- A01K89/016—Fly reels, i.e. with a stub shaft support
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Abstract
Bei bekannten Rollen wird versucht, die gewünschte hohe Geschwindigkeit, die die Schnurspannung bei einem schnell auf den Angler zuschwimmenden Fisch aufrecht erhalten soll, durch Vergrößerung des Außendurchmessers zu erreichen. Nachteilig ist dabei die Anbringung des Handgriffes auf einem großen Radius. Dadurch ist ein schnelles Kurbeln aus dem Handgelenk nicht möglich. Bei Anbringung des Handgriffes auf einem kleineren Radius wird die beim Kampf mit einem ziehenden Fisch benötigte Kraft zu groß, was ebenso nachteilig ist. DOLLAR A Die beschriebene Anglerrolle soll den Effekt erzielen, daß eine hohe Schnureinholgeschwindigkeit bei einem auf den Angler zuschwimmenden Fisch und eine geringe Kraft beim Kampf mit einem ziehenden Fisch erreichbar ist. DOLLAR A Die Lösung erfolgt dadurch, daß ein Handgriff 2 mit kleinem Radius und ein zweiter Handgriff 3 mit großem Radius entweder bei Rollen der Bauart directdrive der Spule 6 oder bei Rollen der Bauart antireverse der Kurbel 1 zugeordnet wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Angelrolle, insbesondere für das Flugangeln.
Die Vorrichtung dient dem Zweck, die Einholgeschwindigkeit der Schnur zu erhöhen, ohne den
negativen Effekt einer erhöhten erforderlichen Einkurbelkraft in Kauf nehmen zu müssen.
Beim Kampf des Anglers mit einem Fisch gibt es die Situation, daß der Fisch, um dem Schnurzug zu
entgehen, schnell auf den Angler zuschwimmt. Das ist mit der Gefahr verbunden, daß die Schnur schlaff
wird, also die Spannung verliert und kann dazu führen, daß der Haken aus dem Fischmaul fällt und der
Fisch damit verloren ist. Der Angler versucht, dies zu verhindern, indem er schneller einkurbelt, also die
Drehzahl der Rollenspule erhöht. Dieser Drehzahlerhöhung sind jedoch anatomische Grenzen gesetzt.
Um trotzdem die erforderliche Geschwindigkeit zu erreichen, wurden Rollen mit einem Getriebe
versehen, welches die Drehzahl der Handkurbel um den Faktor des Getriebes auf die Spule übersetzt.
(U.S. 3,806,060 oder U.S: 3,720,386)
Dadurch läßt sich eine hinreichende Einholgeschwindigkeit erzielen. Nachteilig an dieser Einrichtung ist,
daß die erforderliche Umfangskraft zum Drehen der Kurbel ebenfalls um den Faktor der
Getriebeübersetzung ansteigt. Besonders nachteilig ist das, wenn nicht nur lockere Schnur gestrafft wird,
sondern gegen die Kraft des Fisches eingekurbelt werden soll. Um diesen Nachteil auszuschalten, sind
Rollen mit verschiedenen Getriebestufen entwickelt worden. Diese Konstruktion hat sich aber, bedingt
durch das erhöhte Gewicht, nur bei den schwersten Schleppangelrollen durchsetzen können. Bei Rollen
für das Fliegenfischen kommt es neben anderen Eigenschaften vor allem auf geringes Gewicht an, da die
Rolle zusammen mit der Rute ein ausbalanciertes System sein muß. Andernfalls ist das spezielle Werfen
mit Flugangelgerät nicht möglich. Außerdem werden solche Rollen komplizierter im Aufbau.
Aus diesem Grunde wird bei Rollen für das Flugangeln neuerdings ein anderer Weg beschritten. Um die
gewünschte höhere Geschwindigkeit beim Schnureinholen zu erreichen, wird der äußere Durchmesser
der Spule erhöht. Dadurch soll bei gleichbleibender Kurbeldrehzahl die Geschwindigkeit erhöht werden.
Nachteilig ist allerdings, daß bei einer Erhöhung des Durchmessers auch die Kurbel auf einem höheren
Durchmesser angebracht ist. Dadurch muß die Hand des Anglers einen größeren Kreis beschreiben und
das kann nicht mehr mit dem Handgelenk allein, sondern durch zusätzliches Bewegen des Unterarmes
erreicht werden. Dadurch läßt sich eine geringere Drehzahl als beim Kurbeln nur aus dem Handgelenk
erreichen. Ist die Kurbel jedoch auf einem kleineren Durchmesser angebracht, wird durch das ungleiche
Hebelverhältnis - Radius der Schnur zu Radius der Kurbel - die beim Kurbeln gegen den Fisch
erforderliche Kraft unzulässig erhöht.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rolle mit großem Außendurchmesser so zu verbessern, daß die
Nachteile der bekannten Ausführungen mit einfachsten Mitteln vermieden werden.
Die Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1.
Durch diese Lösung wird eine Angelrolle mit großem Durchmesser, besonders für das Flugangeln,
möglich, mit der mit einfachsten Mitteln die gewünschte hohe Geschwindigkeit beim Schnureinzug oder
die erforderliche geringe Kurbelkraft beim Schnureinzug erreicht wird.
Diese vorteilhafte Lösung ist ebenso bei einer Rolle des Typs "direct-drive", also bei einer Rolle, bei der
der Handgriff direkt an der Spule befestigt ist, als auch bei einer Rolle des Typs "anti-reverse", bei der
das Antriebsmoment mit einer Kurbel über eine Rutschkupplung auf die Spule übertragen wird,
einsetzbar.
Bei einer "direct-drive " Rolle besteht die Lösung in zwei an sich gleichen Handgriffen, die auf der Spule
mit verschiedenen Radien zum Rollenmittelpunkt, aber vorzugsweise um 180 Grad entgegengesetzt
befestigt sind.
Bei einer "antireverse" Rolle besteht die Lösung in zwei an sich gleichen Handgriffen, die auf der
Antriebskurbel mit verschiedenen Radien zum Rollenmittelpunkt, aber vorzugsweise um 180 Grad
entgegengesetzt befestigt sind.
Der Handgriff mit dem kleineren Radius, vorzugsweise nahe an der Rollenachse positioniert, kann auf
einem kleinen Kreis, also nur aus dem Handgelenk und damit mit relativ höherer Drehzahl gedreht
werden. Die damit erzielbaren Kräfte an der Schnur sind um das Hebelverhältnis - kleiner Radius des
Handgriffes zu Radius der Schnur auf der Spule - reduziert. Da aber mit diesem Handgriff mit kleinem
Radius nur die Schnurspannung bei einem auf den Angler zuschwimmenden Fisch erhalten werden soll,
ist keine große Kraft, sondern hohe Geschwindigkeit erforderlich.
Wenn der Fisch wieder kraftvoll zieht, wechselt der Angler zum Handgriff mit dem größerem Radius, der
sich vorzugsweise nahe am Radius der Schnur befindet. Dadurch kann er mit niedrigerer erforderlichen
Kraft kurbeln. Eine hohe Geschwindigkeit ist jetzt nicht erforderlich.
Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Lösung bei Rollen des Typs "anti-reverse",
da bei dieser die Kurbel während des Wechselns der Handgriffe beim Drill auf jeden Fall still steht.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung in beiliegender
Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Angelrolle des Typs "anti-reverse" mit der Kurbel 1, dem darauf befestigten Handgriff 2
mit kleinem Radius, dem Handgriff 3 mit großem Radius und der Schnur 4 auf der Spule 5
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Rolle nach Fig. 1
Fig. 3 zeigt eine Angelrolle des Typs "direct-drive" mit der Spule 6, dem darauf befestigten Handgriff 2
mit kleinem Radius, dem Handgriff 3 mit großem Radius und der Schnur 4
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Rolle nach Fig. 3
Claims (2)
1. Angelrolle ohne Getriebe mit großem Durchmesser, insbesondere für das Flugangeln,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kurbel (1) oder der Spule (6) ein Handgriff (2) mit kleinem Abstand zur Rollenmitte und ein
zweiter Handgriff (3) mit großem Abstand zur Rollenmitte zugeordnet ist.
2. Angelrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Handgriffe vorzugsweise im
Winkel von 180 Grad zueinander stehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10053982A DE10053982C1 (de) | 2000-10-31 | 2000-10-31 | Angelrolle |
| US09/984,802 US20020096586A1 (en) | 2000-10-31 | 2001-10-31 | Fishing Reel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10053982A DE10053982C1 (de) | 2000-10-31 | 2000-10-31 | Angelrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10053982C1 true DE10053982C1 (de) | 2002-01-17 |
Family
ID=7661685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10053982A Expired - Fee Related DE10053982C1 (de) | 2000-10-31 | 2000-10-31 | Angelrolle |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20020096586A1 (de) |
| DE (1) | DE10053982C1 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3720386A (en) * | 1970-05-26 | 1973-03-13 | B Morner | Fishing reel with clutch |
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2001
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Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| US3720386A (en) * | 1970-05-26 | 1973-03-13 | B Morner | Fishing reel with clutch |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20020096586A1 (en) | 2002-07-25 |
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