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DE1005392B - Schutzstreifen aus Kautschuk fuer die Reifenwuelste von Luftreifen - Google Patents

Schutzstreifen aus Kautschuk fuer die Reifenwuelste von Luftreifen

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Publication number
DE1005392B
DE1005392B DEF17518A DEF0017518A DE1005392B DE 1005392 B DE1005392 B DE 1005392B DE F17518 A DEF17518 A DE F17518A DE F0017518 A DEF0017518 A DE F0017518A DE 1005392 B DE1005392 B DE 1005392B
Authority
DE
Germany
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tire
rubber
layers
bead
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17518A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bridgestone Firestone Inc
Original Assignee
Firestone Tire and Rubber Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Firestone Tire and Rubber Co filed Critical Firestone Tire and Rubber Co
Publication of DE1005392B publication Critical patent/DE1005392B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/06Flipper strips, fillers, or chafing strips and reinforcing layers for the construction of the bead
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/0005Pretreatment of tyres or parts thereof, e.g. preheating, irradiation, precuring
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T152/00Resilient tires and wheels
    • Y10T152/10Tires, resilient
    • Y10T152/10495Pneumatic tire or inner tube
    • Y10T152/10819Characterized by the structure of the bead portion of the tire
    • Y10T152/10828Chafer or sealing strips
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T152/10846Bead characterized by the chemical composition and or physical properties of elastomers or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Schutzstreifen für die Reifenwülste von Luftreifen und ein Verfahren zu seiner Herstellung, der ein Abscheuern der Reifenwulst verhindern soll, und bezweckt, einem Verschieben oder Verformen der Reifenwulst beim Vulkanisieren des Reifens entgegenzuwirken.
Bei der Reifenherstellung hat schon immer das Problem bestanden, das Gewebe im Bereich der Reifenwulst mit einer Kautschukdeckschicht zu versehen, um die Wulst davor zu bewahren, daß sie beim Betrieb des Reifens mit der Felge scheuert. Wird die Reifenwulst vor dem Vulkanisieren des Reifens mit einer hinreichenden Menge nicht vulkanisierten Kautschuks bedeckt, so wird die Kautschukmasse unter dem Einfluß der Hitze und des Druckes beim Vulkanisieren aus seiner Schutzstellung über dem Gewebe des Reifens weggedrückt, so daß nur eine sehr dünne Kautschukschicht zurückbleibt. Es sind viele Versuche gemacht worden, um die Scheuerzone der Reifenwulst mit einer Kautschukschutzschicht zu versehen; alle diese Versuche sind aber gescheitert, entweder weil die Maßnahmen zu teuer waren oder sich aus anderen Gründen als ungeeignet erwiesen.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe durch Verwendung eines geschichteten Kautschukstreifens gelöst, der aus mehreren Lagen verschiedener Kautschuksorten besteht. Diese verschiedenen Kautschuksorten haben unterschiedliche Vulkanisationseigenschaften, und zwar derart, daß die in der Mitte des Streifens befindlichen Lagen bei niedrigen Temperaturen rasch vulkanisieren und erhärten, so daß eine vulkanisierte, nicht verschiebbare Mittelschicht entsteht, die außen haft- oder klebefähige Oberflächen besitzt, die sich während des Vulkanisierens des Reifens nicht aus der Scheuerzone herausdrücken lassen.
Weiter kann der Schutzstreifen aus mehreren Lagen bestehen, wobei der Kautschuk einer jeden Lage andere Vulkanisierungseigenschaften hat. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Reifenwulst, die mit einer verhältnismäßig dicken Kautschukschicht bedeckt ist.
Nachstehend sind einige in der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsformen der Erfindung be schrieben.
Fig. 1 zeigt schaubildlich und im Schnitt einen Luftreifen mit dem Schutzstreifen nach der Erfindung;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab und im Schnitt die Wulst eines Luftreifens, der mit den bisher üblichen Schutzstreifen versehen ist;
Fig. 3 zeigt gleichfalls in größerem Maßstab und im Schnitt die Wulst eines Reifens mit einem Schutzstreifen nach der Erfindung;
Fig. 4 zeigt schaubildlich und teilweise im Schnitt Schutzstreifen aus Kautschuk
für die Reifenwülste von Luftreifen
Anmelder:
The Firestone Tire & Rubber Company,
Akron, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Juli 1954
eine Ausführungsform des Kautschukschutzstreifens nach der Erfindung;
Fig. 5 zeigt in gleicher Darstellung eine andere Ausführungsform des aus mehreren Lagen bestehenden Schutzstreifens nach der Erfindung.
Der fertigvulkanisierte Luftreifen 1 besteht aus einem Gewebekörper 2, der in zwei nicht dehnbare, mit Drähten versehene Wulstabschnitte 3 und 4 ausläuft. Der Reifenkörper trägt eine Lauffläche 5. In den Reifenwülsten 3 und 4 sind bündeiförmig angeordnete Drähte in bekannter Weise vorgesehen, über die die Ränder der den Gewebekörper 2 bildenden Gewebebahn herumgefaltet sind. Um die Gewebeschichten im Bereich der Wülste davor zu bewahren, daß sie im Fahrbetrieb von der Felge abgescheuert werden, war es vor der Schaffung der vorliegenden Erfindung üblich, beim Aufbau des Reifens auf der Reifenwulst einen rechteckig gewebten Schutzstreifen 6 (Fig. 2) anzuordnen, der mit einer Schicht eines gegenüber Abrieb besonders widerstandsfähigen Kautschuks bedeckt wurde.
Während der Vulkanisierung des Reifens wird jedoch die Reifenwulst zwischen dem Blähschlauch und der Vulkanisierform zusammengedrückt mit dem Erfolg, daß die Kautschukschicht auf dem Gewebestreifen 6 der Reifenwulst nach der Herausnahme des Reifens aus der Form verdrückt und daher unzureichend ist, um einen Schutz gegen die Scheuerwirkung der Felge beim Fahrbetrieb zu gewährleisten. Gemäß der Erfindung wird ein aus Schichten bestehender Streifen 10 aus Kautschuk (Fig. 4) in der
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üblichen Weise durch Kalandern od. dgl. hergestellt. Der Schichtstreifen 10 besteht aus zwei Lagen 11 und 12 klebefähigen Kautschuks, zwischen denen eine Schicht 13 einer schnell vulkanisierenden Kautschuksorte liegt. Die Schicht 13 enthält Vulkanisierstpffe und Beschleuniger, die bewirken, daß der Kautschuk in der Schicht 13 bei niedriger Temperatur rasch vulkanisiert. Der Kautschuk in den Schichten 11 und 12 hingegen enthält nicht so viel Vulkanisiermittel wie die Schicht 13 und ist nur mit so viel Beschleunigern versetzt, daß diese Schichten ihre Klebefähigkeit behalten, wenn die Mittelschicht 13 vulkanisiert wird. Auf diese Weise ist es möglich, den Schichtstreifen an dem Reifen vor der Vulkanisation anzubringen. Die Kautschukmasse der Mittelschicht 13 wird entweder bei Zimmertemperatur oder in warmer Luft gehärtet. Die Kautschukmassen der Lagen 11 und 12 behalten dabei ihre Klebefähigkeit, und der Schichtstreifen 10 wird in der Weise als Schutzoder Scheuerstreifen angebracht, daß man die klebefähige Fläche 11 oder 12 auf die Wulstteile des Reifens' aufbringt. Anschließend wird der Reifen vulkanisiert. Da der Kautschuk der Schicht 13 bereits vorvulkanisiert ist, hat er nicht die Neigung, wegzufließen oder unter der Einwirkung von Hitze und Druck aus dem Wulstbereich herausgedrückt zu werden. Nach Beendigung des Vulkanisierens wird der Reifen aus der Vulkanisierform herausgehoben, wobei der Wulstbereich, wie Fig. 1 zeigt, mit einer relativ dicken Kautschukschicht 13 bedeckt ist.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht der Schutzstreifen aus drei verschiedenen Kautschuksorten, die durch Kalandern in vier in Fig. 5 dargestellte Schichten gebracht wird. Der aus mehreren Lagen bestehende Streifen 20 weist äußere klebefähige Schichten 21 und 22 gleicher oder annähernd gleicher Kautschukarten und zwei Innenlagen 23 und 24 aus unterschiedlichen, vulkanisierfähigen Kautschuksorten auf. Die Kautschuksorten werden in der üblichen Form gemischt und kalandert, um daraus den Schichtstreifen 20 zu formen. Ein Teil der der Kautschukmasse zugesetzten Vulkanisiermittel tritt in den Kautschuk 24 und ein Teil der VuI-kanisierstoffe des Kautschuks 24 in die Kautschukmasse 23 über. Diese Kombination der Beschleuniger in beiden Kautschuksorten löst die Luftvulkanisierung dieser Schichten aus, die bei niedrigen Temperaturen erhärten. Der Kautschuk in den Schichten 21 und 22 wird durch das wechselweise Übertreten der Beschleuniger nicht beeinflußt und behält seine Klebefähigkeit bei. Bei der Durchführung dieser Abänderungsform der Erfindung wird in der üblichen Weise ein unvulkanisiertes Reifenband auf einer Reifenherstellungstrommel aufgebaut. Ein aus den Kautschukschichten bestehender Streifen 20 wird gehärtet, indem durch Erhitzen die beiden inneren Schichten 23 und 24 vulkanisiert werden, wobei die Schichten 21, 22 unvulkanisiert und klebefähig bleiben. Der Streifen wird auf 360° rund um jede Wulst herumgelegt, indem die klebefähigen Flächen der Schicht 21 an das Gewebe der Reifenwulst geheftet werden. Der Reifen wird dann von der Trommel abgenommen, geformt und vulkanisiert. Da aber die Kautschukmassen in den Schichten 23 und 24 vorvulkanisiert worden sind und daher nicht fließen, können die Hitze und der Druck beim Vulkanisieren des Reifens diese Schichten nicht von der Reifenwulst wegdrücken.
Kautschuksorten, die bei Zimmertemperatur vulkanisieren, und Kautschuksorten, die bei Zimmertemperatur klebefähig bleiben und nur bei höheren Temperaturen vulkanisieren, sind den Kautschukfachleuten bekannt. Unter dem Wort »Kautschuk« ist jeder Natur- und Kunstkautschuk zu verstehen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schutzstreifen aus Kautschuk für die Reifenwülste von Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstreifen aus wenigstens zwei Lagen unterschiedlich härtbarer Kautschukmassen besteht, von denen die mit der Reifenwulst unmittelbar zusammenwirkende Masse klebefähig ist und erst etwa bei der Vulkanisationstemperatur des Reifenkautschuks erhärtet, während die der Reifenwulst abgewandte Lage bereits bei einer tieferen Temperatur ihre Klebe- bzw. Fließfähigkeit verliert, z. B. vulkanisiert.
2. Schutzstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus drei Lagen besteht, deren mittlere aus einer bei tiefer Temperatur hart werdenden Masse gebildet wird, während die beiden äußeren Lagen bis zum Erreichen der Vulkanisationstemperatur des Reifens klebefähig bleiben.
3. Verfahren zur Herstellung eines Luftreifens nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus wenigstens zwei Lagen unterschiedlich härtbarer Kautschukmassen hergestellter Schutzstreifen zunächst auf diejenige Temperatur gebracht wird, bei der die zuerst erhärtende Masse ihre Klebe- bzw. Fließfähigkeit verliert, daß der so vorbereitete Schutzstreifen anschließend derart auf das Wulstgewebe des noch unvulkanisierten Reifens aufgebracht wird, daß die noch klebefähige Lage an der Wulst anhaftet, worauf der Reifen schließlich mit anhaftender Schutzschicht vulkanisiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 866/72 3.57
DEF17518A 1954-07-22 1955-05-12 Schutzstreifen aus Kautschuk fuer die Reifenwuelste von Luftreifen Pending DE1005392B (de)

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DEF17518A Pending DE1005392B (de) 1954-07-22 1955-05-12 Schutzstreifen aus Kautschuk fuer die Reifenwuelste von Luftreifen

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GB (1) GB779080A (de)

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