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DE10052145A1 - Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes - Google Patents

Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes

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Publication number
DE10052145A1
DE10052145A1 DE2000152145 DE10052145A DE10052145A1 DE 10052145 A1 DE10052145 A1 DE 10052145A1 DE 2000152145 DE2000152145 DE 2000152145 DE 10052145 A DE10052145 A DE 10052145A DE 10052145 A1 DE10052145 A1 DE 10052145A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
drum
turning
gripping
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000152145
Other languages
English (en)
Inventor
Tetsuya Komoriyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ryobi MHI Graphic Technology Ltd
Original Assignee
Ryobi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ryobi Ltd filed Critical Ryobi Ltd
Publication of DE10052145A1 publication Critical patent/DE10052145A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • B41F21/106Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckerpresse mit Blattzuführung, die umfasst Einstellelemente 22 zum Vorsehen einer radial äußeren Abstützung für einen radial einwärts angeordneten Greifer 9 von den ersten und zweiten Greifelementen 8 und 9 in jedem Wendegreifer 7 bezüglich einer Wendetrommel 3, am Ende der Schwenkbewegung der Wendegreifer 7 mit dem ergriffenen Blatt in Richtung auf die stromabwärts liegende Seite der Wendetrommel 3 bei einem beidseitigen Druckvorgang, durch direkten Kontakt zwischen besagten Einstellelementen 22 und dem radial einwärts angeordneten Greifer 9.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckerpresse mit Blattzuführung, die zum wahlweisen Bedrucken von einer einzigen Seite oder beiden Seiten eines Blattes fähig ist, und insbeson­ dere Blattwendegreifer, die auf einer Blattwendetrommel gela­ gert sind und die eine Blattfördereinheit zum Fördern eines Blattes von einer stromaufwärts liegenden Druckeinheit zu einer stromabwärts liegenden Druckeinheit bilden.
Eine Druckerpresse mit Blattzuführung dieser Art ist zum Beispiel aus der japanischen geprüften Patentveröffentlichung (Kokoku) Nr. SHO-56-2017 bekannt. Eine kurze Beschreibung des Aufbaus der Druckerpresse mit Blattzuführung wird im folgenden in Verbindung mit den Fig. 4 bis 8 gemacht.
Bei der Druckerpresse mit Blattzuführung ist die Blatt­ fördereinheit, wie in Fig. 4 gezeigt, zwischen der stromauf­ wärts liegenden Druckeinheit und der stromabwärts liegenden Druckeinheit angeordnet, um das Blatt 1 von einer Drucktrommel (nicht gezeigt) der ersteren zu einer Drucktrommel 4 der letz­ teren zu fördern. Ausgerichtet in einer Reihe von stromaufwärts nach stromabwärts von der Blattfördereinrichtung ist eine För­ dertrommel (nicht gezeigt), eine Vorratstrommel 2 und eine Wen­ detrommel 3 angeordnet. Das von der stromaufwärts liegenden Druckeinheit bedruckte Blatt 1 wird von der Fördertrommel zu der Vorratstrommel gefördert.
Die Vorratstrommel 2 hat einen doppelt so großen Durch­ messer wie die Fördertrommel oder die Wendetrommel 3. Das heißt, dass es sich um eine sog. Doppeldurchmesser-Vorratstrom­ mel handelt. Folglich umfasst die Vorratstrommel 2 zwei Sätze von Greifern 5, die um etwa 180 Grad gegeneinander versetzt sind oder sich diametral gegenüberliegen, um die führenden Kan­ ten von zwei auf der Vorratstrommel 2 liegenden Blättern zu er­ greifen, und zwei Blattansaugvorrichtungen 6, die um etwa 180 Grad gegeneinander versetzt sind oder sich diametral gegenüber­ liegen, um den hinteren Rand der zwei Blätter anzusaugen und zu halten.
Die Wendetrommel 3 umfasst auch Wendegreifer 7, die zum Ergreifen der vorderen oder hinteren Ränder des Blattes 1 aus­ gebildet sind und verschiedene Funktionen haben bei einem ein­ seitigen Druckvorgang und einem beidseitigen Druckvorgang.
Insbesondere beim einseitigen Druckvorgang ergreifen die Wendegreifer 7 der Wendetrommel 3 den führenden Rand des Blat­ tes 1 an einem Tangentialpunkt A oder einem Blattaufnahmepunkt zwischen der Vorratstrommel 2 und die Wendetrommel 3 und ermög­ lichen es so der Wendetrommel 3, das Blatt 1 von den Greifern 5 der Vorratstrommel 2 zu übernehmen. Die Wendegreifer 7 drehen sich dann zusammen mit der Wendetrommel 3 während sie das Blatt festhalten und übergeben das Blatt 1 der Drucktrommel 4 an ei­ nem Tangentialpunkt B oder einem Blattübergabepunkt zwischen der Wendetrommel 3 und der Drucktrommel 4.
Andererseits passieren beim beidseitigen Druckvorgang die Greifer 5 jeden Satzes auf der Vorratstrommel 2 den Tangential­ punkt A unter Beibehaltung ihres Blattgreifzustandes. Eine zu­ gehörige Blattansaugvorrichtung 6 erreicht nachfolgend den Tan­ gentialpunkt A, an dem die Wendegreifer 7 den hinteren Rand des Blattes 1 ergreifen und ermöglichen es so der Wendetrommel 3, das Blatt 1 von der Vorratstrommel 2 zu übernehmen. Die Wende­ greifer 7 drehen dann das Blatt 1, während sie sich zusammen mit der Wendetrommel 3 drehen. So erfüllt die Wendetrommel 3 verschiedene Funktionen beim einseitigen Druckvorgang und beim zweiseitigen Druckvorgang. Deshalb haben die Wendegreifer 7 notwendigerweise einen anderen Aufbau als die Greifer 5 der Vorratstrommel 3 o. dgl.
Die Wendegreifer 7 umfassen jeweils ein erstes Greifele­ ment 8 und ein zweites Greifelement 9, die beide im Verbund miteinander betätigbar sind, um das Blatt 1 rechtzeitig zu er­ greifen, und die um eine gemeinsame Drehachse schwenkbar oder drehbar sind, die sich parallel zur Achserstreckung der Wende­ trommel 3 erstreckt. Wenn auf beide Seiten des Blattes gedruckt werden soll, sind die den hinteren Rand des Blattes ergreifen­ den Wendegreifer 7 jeweils schwenkbar oder drehbar um eine Drehachse in Richtung auf die stromabwärts liegende Seite bezo­ gen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 angeordnet und be­ gleiten die Drehung der Wendetrommel 3, wodurch das Blatt 1 ge­ wendet wird und dann zur Drucktrommel 4 gefördert wird. Bei dieser Ausgestaltung sind die Wendegreifer 7 entlang der ge­ meinsamen Drehachse mit Abstand zueinander angeordnet.
Insbesondere ist bei jedem Greifer 7 das erste Greifele­ ment 8 fest an einer Greiferwelle 10 als gemeinsame Drehachse befestigt, und das zweite Greifelement 9 ist fest an einem Greiferrohr 11 befestigt, das koaxial bezüglich der Greiferwel­ le angeordnet ist, um die Greiferwelle 10 über einen Lagerab­ schnitt tragend aufzunehmen, so dass die beiden Greifelemente 8 und 9 um die gemeinsame Drehachse verschwenkbar sind. Das so angeordnete Greiferrohr 11 ist mittels eines Lagerabschnittes von Tragelementen 12, die an der Wendetrommel 3 befestigt sind, abgestützt.
Eine Druckfeder ist zwischen den ersten und zweiten Grei­ felementen 8 und 9 in jeden Greifer eingesetzt, um eine vorbe­ stimmte Greifkraft zu erzeugen, und ein Mechanismus zum Öffnen und Schließen der Greifer, der später beschrieben wird, wird entgegen einer Vorspannkraft der Druckfeder eingesetzt, um die Öffnungs- und Schließbewegung und ebenso die Schwenkbewegung der Greifelemente 8 und 9 in jedem Greifer zu überwachen.
Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, sind Zahnräder 13 fest an einem ersten Ende der Greiferwelle 10 und an einem zweiten Ende des Greiferrohres 11 befestigt und kämmen mit Zahnsegmenten 15 von Antriebselementen 12 als Antriebsmittel, um eine unabhängi­ ge Kontrolle des Antriebs der Greiferwelle 10 und des Greifer­ rohres 11 zu erreichen.
Beide Antriebselemente 14 sind schwenkbar auf Bolzen 16 gelagert, die an der Wendetrommel 3 befestigt sind, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt. Die Wendetrommel 3 hat eine Trommelwelle 17 mit einem ersten Endabschnitt und einem zweiten Endabschnitt, die beide koaxial mit zwei Steuernocken 18 jeweils in Form ei­ ner Kurvenscheibe gelagert sind, um ein zugehöriges Antriebs­ element 14 zu überwachen. Die Antriebselemente 14 umfassen je­ weils eine Walze 19, die wahlweise entlang der an der Umfangs­ fläche der zugehörigen Steuernocken 18 gebildeten Nockenober­ fläche gleitet. Folglich gleiten die Walzen 19 jeweils entlang der zugehörigen Nockenoberfläche und somit werden die Zahnseg­ mente 14 um die jeweiligen Bolzen 16 gedreht und verursachen die Drehung der Greiferwelle 10 und des Greiferrohres 11. Die Greifbewegungen der Greifelemente 8 und 9 werden so überwacht.
Insbesondere haben die zwei Steuernocken 18 für jedes An­ triebselement 14, wie in Fig. 7 gezeigt, unterschiedliche Noc­ kenoberflächen, von denen eine für einen einseitigen Druckvor­ gang und die andere für einen zweiseitigen Druckvorgang ausge­ bildet ist. Wie in Fig. 8 gezeigt, ist jede Walze 19 zwischen den zugehörigen Steuernocken 18 axial verschiebbar, um bei ei­ nem einseitigen Druckvorgang und einem beidseitigen Druckvor­ gang wahlweise an den Nockenoberflächen zu gleiten. Ein weite­ res Antriebselement 14 hat die gleiche Ausgestaltung.
Beim einseitigen Druckvorgang ergreifen die Wendegreifer 7, wie in Fig. 5 gezeigt, den vorderen Rand des Blattes 1 an einem Tangentialpunkt A bezüglich der Vorratstrommel 2, wobei die ersten und zweiten Greifelemente 8 und 9 freie Enden auf­ weisen, die stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wen­ detrommel 3 weisen. Während der kontinuierlichen Drehung der Wendetrommel 3 drehen sich die Greifer 7 unter Beibehaltung ih­ res Blattgreifzustandes zu einem Tangentialpunkt B bezüglich der Drucktrommel 4, und fördern das Blatt 1 zu der Drucktrommel 4. Dann werden die Greifer 7 um die Drehachse über einen vorbe­ stimmten Winkel Richtung stromaufwärts bezogen auf die Dreh­ richtung der Wendetrommel 3 entsprechend den Vektoren 81 ver­ schwenkt und drehen sich dann über einen vorherbestimmten Win­ kel stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung, bevor sie den Tangentialpunkt A erreichen, um in eine in Fig. 5 gezeigte Po­ sition zu gelangen, in welcher sie das ankommende Blatt 1 er­ greifen können.
Beim beidseitigen Bedrucken ergreifen die Wendegreifer 7, wie in Fig. 6 gezeigt, den hinteren Rand des Blattes 1 an dem Tangentialpunkt A bezüglich der Vorratstrommel 2, wobei die er­ sten und zweiten Greifelemente 8 und 9 freie Enden aufweisen, die stromaufwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 weisen. Die Greifer werden dann um die Drehachse um etwa 180 Grad Richtung stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 verschwenkt und erreichen dann den Tangential­ punkt B bezüglich der Drucktrommel 4, nachdem sie ihre Schwenk­ bewegung abgeschlossen haben. Die Greifer 7 fördern dann das Blatt 1 an diesem Punkt zu der Drucktrommel 4 und werden um et­ wa 180 Grad Richtung stromaufwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 verschwenkt, um erneut freie stromaufwärts gerichtete Enden an dem Tangentialpunkt A bezüglich der Vor­ ratstrommel 2 aufzuweisen.
Die so ausgebildete Druckerpresse mit Blattzuführung stellt hohe Genauigkeitsanforderungen an die Justierung und deshalb ist die Fördergenauigkeit des Blattes 1 zur stromab­ wärts liegenden Drucktrommel 4 kritisch. Insbesondere, da die Druckerpresse mit Blattzuführung eine Ausgestaltung vorsieht, bei der die Wendegreifer 7, während sie das Blatt halten, über etwa 180 Grad verschwenkbar sind, ist es kritisch, dass die Wendegreifer 7 während des Greifzustandes jeweils einen Blatt­ greifabschnitt der freien Enden der zugehörigen Greifelemente aufweisen, der genau bezüglich der radialen Richtung der Wende­ trommel 3 oder der Dickenrichtung des Blattes 1 am Ende ihrer Schwenkbewegung ausgerichtet ist.
Folglich wird von jedem Wendegreifer 7 gefordert, dass er einen Greifabschnitt an einer vorbestimmten Stelle zu jeder Zeit bei Beendigung der Schwenkbewegung einnehmen muss und dass er den Greifzustand beibehält, bis er den Blattübergabepunkt erreicht. In dieser Hinsicht hält die herkömmliche Druckerpres­ se mit Blattzuführung, welche die vorbeschriebene Ausgestaltung aufweist, die Stellung von jedem Wendegreifer 7 mittels der Steuernocken 18 und der Antriebselemente 14. Diese Ausgestal­ tung kann wegen eines möglichen Schlupfes der Antriebselemente 14, der Genauigkeit der zugehörigen Teile oder Bereichen, wie den Nockenoberflächen und den Walzen 19, Veränderungen bei der Stellung des Greifabschnittes in jedem Greifer 7 am Ende der Schwenkbewegung verursachen. Als ein zusätzlicher Nachteil in der Anordnung, bei der die Phasen der Greiferwelle 10, des Greiferrohres 11 u. dgl. durch die Antriebselemente 14 u. dgl. eingehalten werden, kann die Genauigkeit der zugehörigen Teile oder irgendwelcher anderer Faktoren besonders an den Greifab­ schnitten der Greifer 7 hervorgehoben werden. Insbesondere er­ zeugt selbst ein geringfügiger Fehler bei der Genauigkeit der zugehörigen Teile einen großen Unterschied zwischen einem aktu­ ellen Greifpunkt und einem vorherbestimmten Punkt, welcher ent­ fernt von der Drehachse der Greifer angeordnet ist.
Als ein weiterer Nachteil kann die Zunahme der Greifkraft zum sicheren Ergreifen des Blattes 1 die Deformation der Grei­ felemente 8 und 9 verursachen, die auf einer Veränderung der Greifpunkte der Greifabschnitt beruht, während die Abnahme der Greifkraft zur Verschiebung des Blattes in Blattzuführrichtung oder in Umfangsrichtung der Wendetrommel 3 führen kann.
Deshalb ist die vorliegende Erfindung ausgedacht worden, um die oben erwähnen Probleme zu lösen. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Druckerpresse mit Blattzuführung vorzusehen, die in der Lage ist, die Wendegreifer mit hoher Ge­ nauigkeit zu positionieren und dadurch eine sehr genaue Justie­ rung erreicht.
Der vorliegenden Erfindung zufolge ist eine Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes vorgesehen, die Blattwendegreifer umfasst, die auf einer Blatt­ wendetrommel gelagert sind, zum Drehen des Blattes auf der Blattwendetrommel während der Blattförderung von einer strom­ aufwärts liegenden Druckeinheit zu einer stromabwärts liegenden Druckeinheit mittels einer Blattfördereinheit. Die Blattwende­ greifer umfassen jeweils ein erstes Greifelement und ein zwei­ tes Greifelement, die beide im Verbund miteinander betätigbar sind, um wahlweise den vorderen Rand oder den hinteren Rand des Blattes zu ergreifen. Die Greifer sind um eine sich parallel zur Axialrichtung der Wendetrommel erstreckende Drehachse ver­ schwenkbar, bei welcher bei einem beidseitigen Druckvorgang die Wendegreifer den hinteren Rand des auf einer stromaufwärts lie­ genden Vorratstrommel liegenden Blattes ergreifen und das Blatt von dieser übernehmen, dann das Blatt während einer Schwenkbe­ wegung um die Drehachse stromabwärts bezogen auf die Drehrich­ tung der Wendetrommel wenden, begleitet von der Drehung der Wendetrommel, und dann das Blatt zu der stromabwärts liegenden Druckeinheit fördern. Die so ausgestaltete Druckerpresse um­ fasst weiterhin Einstellelemente zum Vorsehen einer radial äu­ ßeren Abstützung für einen radial einwärts angeordneten Greifer von den ersten und zweiten Greifelementen in jedem Greifer be­ züglich der Wendetrommel, am Ende der Schwenkbewegung der Wen­ degreifer mit dem ergriffenen Blatt in Richtung auf die strom­ abwärts liegende Seite bezogen auf die Drehrichtung der Wende­ trommel bei einem beidseitigen Druckvorgang, durch direkten Kontakt zwischen den Einstellelementen und dem radial einwärts angeordneten Greifer.
Fig. 1 ist eine Draufsicht, die einen wesentlichen Teil der Druckerpresse mit Blattzuführung zeigt, die wahlweise auf eine einzelne Seite und auf beiden Seiten eines Blatts drucken kann.
Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie Q-Q in Fig. 1.
Fig. 3A und 3B sind schematische Ansichten des wesentli­ chen Teils der Druckerpresse von der Vorderseite, von denen die erstere die Bewegung der Wendegreifer bei einem beidseitigen Druckvorgang zeigt und die letztere deren Bewegung bei einem einseitigen Druckvorgang.
Fig. 4 ist eine schematische Vorderansicht, die einen we­ sentlichen Teil einer herkömmlichen Druckerpresse mit Blattzu­ führung zeigt.
Fig. 5 ist eine schematische Vorderansicht, die den we­ sentlichen Teil der herkömmlichen Druckerpresse bei einem ein­ seitigen Druckvorgang zeigt.
Fig. 6 ist eine schematische Vorderansicht, die den we­ sentlichen Teil der herkömmlichen Druckerpresse bei einem beid­ seitigen Druckvorgang zeigt.
Fig. 7 ist eine schematische Draufsicht, die den wesent­ lichen Teil der herkömmlichen Druckerpresse zeigt.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Ansicht des wesentlichen Teils von Fig. 7.
Eine Ausführungsform einer Druckerpresse mit Blattzufüh­ rung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes nach der vorlie­ genden Erfindung wird im folgenden mit Hinweis auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben, bei denen entsprechende oder gleiche Tei­ len mit denen der herkömmlichen Druckerpresse mit den gleichen Positionsnummern versehen sind, um deren ausführliche Beschrei­ bung wegzulassen.
Unter Hinweis auf die Fig. 1 und 2 ist eine Befestigungs­ platte 20 an einem Bodenabschnitt einer Aussparung 3a mittels Schrauben 21 befestigt, welche sich parallel zur Axialerstrec­ kung der Wendetrommel 3 erstreckt. Die Aussparung 3a ist über die gesamte Breite der Wendetrommel 3 in deren axialer Richtung vorgesehen. Vier Tragelemente 12 sind auf der Befestigungsplat­ te 20 in axialer Richtung der Wendetrommel 3 mit Abstand zuein­ ander angeordnet. Die Tragelemente 12 nehmen tragend das Grei­ ferrohr 11 auf, dessen erstes Ende mit einem Zahnrad 13 verse­ hen ist, welches mit dem Zahnsegment eines zugehörigen Antrieb­ selementes (nicht gezeigt) kämmt. Die Greiferwelle 10 ist koa­ xial und drehbar innerhalb des Greiferrohres 11 angeordnet und hat ein zweites Ende (d. h., ein Ende gegenüberliegend dem Zahn­ rad 13 des Greiferrohres 11), welches mit einem Zahnrad 13 ver­ sehen ist, welches mit dem Zahnsegment eines zugehörigen An­ triebselementes (nicht gezeigt) kämmt. Das heißt, wie im her­ kömmlichen Teil der Beschreibung erläutert, dass der Antrieb der Greiferwelle 10 und des Greiferrohres 11 unabhängig von einander über die jeweiligen Antriebselemente kontrolliert wer­ den, welche den Greiferöffungs- und -schließmechanismus bilden.
Von den Greifelementen 8 und 9, welche zusammen jeweils einen Wendegreifer 7 bilden, sind die ersten und zweiten Grei­ fer 8 und 9 fest an dem Greiferrohr 11 und der Greiferwelle 10 gelagert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Anordnung, wie in Fig. 2 gezeigt, ist am Ende der Drehbewegungen der Greifer das radi­ al innere Greifelement 9 an der Greiferwelle 10 befestigt, wäh­ rend das radial äußere Greifelement 8 an dem Greiferrohr 11 ge­ lagert ist.
Andererseits wird die Wendetrommel 3 in der Richtung des Pfeils P in Fig. 2 gedreht, und die Befestigungsplatte 20 ist an einer stromabwärts liegenden Seite der Greiferwelle 10 bezo­ gen auf die Drehrichtung der Wendetrommel mit einem Einstelle­ lement 22 versehen, welches als Tragabschnitt zur tragenden Un­ terstützung der zweiten Greifelemente 9 dient. Wie in Fig. 2 gezeigt, hat das Einstellelement 22 bei stromabwärts in bezug auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 angelenkten Wendegrei­ fern 7 eine obere Oberfläche 22a, welche in einer Position liegt, die es jedem zweiten radial einwärts angeordneten Greif­ element 9 erlaubt, sich mit einer Rückenfläche 9a oder einer seiner Blattgreiffläche gegenüberliegenden Oberfläche auf der oberen Oberfläche 22a abzustützen. Mit den auf der oberen Ober­ fläche 22a des Einstellelementes 22 lagernden Wendegreifern 7, weist das von den Wendegreifern 7 erfasste Blatt 1 eine Ober­ fläche auf, die im wesentlichen bündig mit der Umfangsoberflä­ che der Wendetrommel 3 ist. In dieser Stellung ist das Einstel­ lelement 22 an einem inneren Abschnitt der Aussparung 3a bezo­ gen auf die Greifabschnitte der Greifer angeordnet, so dass die zweiten Greifelemente 9, die radial einwärts angeordnet sind, in Richtung auf die obere Oberfläche 22a des Einstellelementes 22 vorbelastet sind, während das Einstellelement 22 die Rücken­ flächen 9a der zweiten Greifelemente 9 unterstützt, und genauer gesagt, die den die Greifabschnitte bildenden Seiten gegenüber­ liegenden Seiten der Rückenflächen 9a.
Das Einstellelement 22 erstreckt sich, wie in Fig. 1 ge­ zeigt, über die gesamte Länge der Aussparung 3a und ist paral­ lel zur Greiferwelle 10 als Drehachse angeordnet. Die obere Oberfläche 22a ist flach ausgebildet und hat eine konstante Hö­ he bezogen auf die Drehachse. Dementsprechend ruhen alle ent­ lang der Aussparung 3a angeordneten Wendegreifer 7 auf der obe­ ren Oberfläche 22a des Einstellelementes 22 und weisen Greifab­ schnitte auf, die in einer konstanten Höhe oder an konstanten Greifpunkten angeordnet sind und auf der oberen Oberfläche 22a aufliegen.
Jetzt folgt die Beschreibung für die Bewegung der Wende­ greifer 7. Bei einem beidseitigen Druckvorgang ergreifen die Wendegreifer 7, wie in Fig. 3A gezeigt, den hinteren Rand des Blattes 1 an dem Tangentialpunkt A zwischen der Wendetrommel 3 und der Vorratstrommel 2, um das Blatt 1 von der Blattansaug­ vorrichtung 6 der Vorratstrommel 2 zu übernehmen. Deshalb wei­ sen die Wendegreifer 7 schon bevor sie den Blattgreifpunkt oder den Tangentialpunkt A erreichen stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 weisende Greifabschnitte auf.
Unterstützt durch die Drehung der Wendetrommel 3 werden die Greifelemente 7 mit dem Blatt 1 dann stromabwärts bezogen auf der Drehrichtung der Wendetrommel 3 verschwenkt, und sie beenden ihre Schwenkbewegungen bevor, sie den Tangentialpunkt B bezüglich der Drucktrommel 4 erreichen. Am Ende der Schwenkbe­ wegungen ruhen die zweiten Greifelemente 9, die radial einwärts angeordnet sind, auf der oberen Oberfläche 22a des Einstellele­ mentes 22, um von der radialen Innenseite über die obere Ober­ fläche 22a unterstützt zu werden, wodurch die Greifabschnitte oder der Greifpunkt festgelegt ist. In dieser Stellung werden die zweiten Greifelemente 9, die radial einwärts angeordnet sind, in Richtung auf das Einstellelement 22 über ein zugehöri­ ges Antriebselement vorbelastet, während die ersten Greifele­ mente, die radial auswärts angeordnet sind, ebenfalls in Rich­ tung auf die zweiten Greifelemente 9 über eine Federkraft oder eine Vorspannkraft, die aus der Greifkraft resultiert, vorbela­ stet werden. Somit erreichen die Greifer 7 den Förderpunkt un­ ter Beibehaltung des so stabilisierten Greifzustandes und för­ dern das Blatt 1 zur Drucktrommel 4 zum Förderpunkt in einer stabilisierten Weise ohne unbeabsichtigte Bewegungen.
Die Wendegreifer 7 fördern dann das Blatt 1 zum Druckele­ ment 4 zum Förderpunkt, indem die ersten und zweiten Greifele­ mente 8 und 9 geöffnet werden, und dann werden sie um ungefähr 180 Grad stromaufwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wende­ trommel 3 geschwenkt, während die ersten und zweiten Greifele­ mente geöffnet bleiben. Am Übernahmepunkt werden die ersten und zweiten Greifelemente 8 und 9 geschlossen, um die hintere Kante des Blattes 1 zu ergreifen, und dann werden die Greifer 7 er­ neut um etwa 180 Grad stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 geschwenkt. Da die Wendegreifer 7 durch das Einstellelement 22 positioniert sind, können sie konstante Blattgreifpunkte einhalten und dadurch eine hochgenaue Justie­ rung sicherstellen, selbst wenn die Wendegreifer 7 mit dem Blatt dem wiederholten Verschwenken stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung ausgesetzt sind. Da das Einstellelement 22 da­ zu entworfen ist, das zweite Greifelement 9 durch einen direk­ ten Kontakt zu positionieren, wird eine höhere Positionierge­ nauigkeit verglichen mit einer anderen Anordnung, bei der die Positioniergenauigkeit von einer Justierung der Zahnräder und anderer zugehöriger Teile abhängt, erreicht. Zusätzlich liegen die Berührungspunkte des Einstellelementes 22 nicht entfernt von den Greifabschnitten, sondern liegen an der Hinterkante der Greifabschnitte, so dass eine genauere Positionierung erreicht wird. Weiterhin werden, selbst wenn die ersten und zweiten Greifelemente 8 und 9 infolge von Greifkräften o. dgl. gewalt­ sam verzogen, verbogen oder verkrümmt werden, die Greifab­ schnitte oder -punkte der Greifer stabilisiert oder kaum ver­ schoben, da das Einstellelement 22 die Greifabschnitte über ih­ re radial inneren Seiten permanent abstützt.
Andererseits ist das Einstellelement 22 auch bei einem einseitigen Druckvorgang wirksam. Insbesondere lagern, wie in Fig. 3B gezeigt, die zweiten Greifelemente 9, die zu diesem Zeitpunkt radial einwärts gelagert sind, auf dem Einstellele­ ment 22 zum Empfang des Blattes 1, nachdem die Wendegreifer 7 den führenden Rand des Blattes 1 ergriffen und das Blatt von den Greifern 5 der Vorratstrommel 2 am Übernahmepunkt übernom­ men haben. Die Wendegreifer 7 werden dann ununterbrochen in ei­ ner konstanten Höhe von dem Einstellelement 22 ausgerichtet, indem sie während des ganzen Weges vom Übernahmepunkt zum För­ derpunkt auf dem Einstellelement 22 lagern.
Die Greifer 7 haben dann geöffnete erste und zweite Grei­ felemente 8 und 9, um das Blatt 1 zum Druckelement 4 zum För­ derpunkt zu fördern, werden einmal um etwa 120 Grad stromauf­ wärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel 3 in geöff­ netem Zustand verschwenkt, werden, bevor sie den Übernahmepunkt erreichen, zurückgeschwenkt, d. h. stromabwärts bezogen auf die Drehrichtung, und erreichen den Übernahmepunkt, an welchem die das Blatt 1 ergreifen und erneut durch das Einstellelement 22 positioniert werden. Es ist offenbar, dass selbst beim einsei­ tigen Druckvorgang das Einstellelement 22 kontinuierlich die Greifabschnitte auf einer konstanten Höhe während des Weges vom Übernahmepunkt zum Förderpunkt oder während der Greifer das Blatt 1 ergreift positioniert, so dass die Greifpunkte stabili­ siert werden können. So ist eine sehr genaue Justierung mög­ lich.
Bei dieser Ausgestaltung werden alle Wendegreifer 7 von nur einem Einstellelement 22 positioniert. Aber es ist möglich, mehr als ein Einstellelement 22 bereitzustellen, um den jewei­ ligen Wendegreifern 7 zu entsprechen. Auch können die Form und der Kontaktpunkt der Einstellelement 22 und/oder irgendwelche anderen Anordnungen hinsichtlich des Tragbereichs zur unter­ stützenden Lagerung der Greifer verändert werden, ohne den Geist und dem Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

1. Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes (1), mit auf einer Blattwendetrommel (3) gela­ gerten Blattwendegreifern (7), zum Drehen des Blattes auf der Blattwendetrommel (3) während der Blattförderung von ei­ ner stromaufwärts liegenden Druckeinheit zu einer stromab­ wärts liegenden Druckeinheit mittels einer Blattförderein­ heit, wobei die Blattwendegreifer (7) jeweils ein erstes Greifelement (8) und ein zweites Greifelement (9) aufweisen, die beide im Verbund miteinander zum wahlweisen Ergreifen des vorderen Randes oder des hinteren Randes des Blattes (1) betätigbar sind, wobei die Greifer (7) um eine sich parallel zur Axialrichtung der Wendetrommel (3) erstreckende Drehach­ se verschwenkbar sind, wobei bei einem beidseitigen Druck­ vorgang die Wendegreifer (7) den hinteren Rand des auf einer stromaufwärts liegenden Vorratstrommel (2) liegenden Blattes ergreifen und das Blatt von dieser übernehmen, dann das Blatt während einer Schwenkbewegung um die Drehachse strom­ abwärts bezogen auf die Drehrichtung der Wendetrommel (3), unter Drehung der Wendetrommel (3) wenden, und dann das Blatt zu der stromabwärts liegenden Druckeinheit fördern, gekennzeichnet durch Einstellelemente (22) zum Vorsehen einer radial äußeren Ab­ stützung für einen bezüglich der Wendetrommel (3), radial einwärts angeordneten Greifer (9) der ersten und zweiten Greifelemente (8, 9) bei jedem Wendegreifer (7) am Ende der Schwenkbewegung des Wendegreifers (7) beim Greifen des Blat­ tes mit stromabwärts seitiger Ausrichtung bezogen auf die Drehrichtung (P) der Wendetrommel (3) bei dem beidseitigen Druckvorgang, über direkten Kontakt zwischen den Einstell­ elementen (22) und dem radial einwärts angeordneten Greifer (9).
DE2000152145 1999-10-29 2000-10-20 Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes Withdrawn DE10052145A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP30904499A JP4413339B2 (ja) 1999-10-29 1999-10-29 両面印刷可能な枚葉印刷機

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10052145A1 true DE10052145A1 (de) 2001-05-10

Family

ID=17988206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000152145 Withdrawn DE10052145A1 (de) 1999-10-29 2000-10-20 Druckerpresse mit Blattzuführung zum beidseitigen Bedrucken eines Blattes

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Country Link
JP (1) JP4413339B2 (de)
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