DE1005119B - Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren eines Mehrnormen-Fernsehempfaengers - Google Patents
Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren eines Mehrnormen-FernsehempfaengersInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/12—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
- H04N5/126—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
-
- H—ELECTRICITY
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- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/44—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
- H04N5/46—Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards for receiving on more than one standard at will
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren von Mehrnormen-Fernsehempfängern.
Es sind bereits Schaltungsanordnungen bekannt, durch die es ermöglicht wird, mit demselben Fernsehempfänger
Sendungen zu empfangen, die verschiedene Normen aufweisen. Bei diesen bekannten Mehrnormenempfängern
wird der Empfänger auf einen besonderen Kanal dadurch umgeschaltet, daß von Hand ein Abstimmrevolver od. dgl. in diejenige
Stellung gebracht werden muß, in welcher die Schaltungskreise für die gewünschte Norm geschlossen
werden.
Im Zuge der Entwicklung der westeuropäischen Fernsehtechnik wechseln jetzt häufig Stationen die
Fernsehnorm, z. B. um besondere Programme von anderen Stationen zu übernehmen, die eine von der
eigenen unterschiedliche Norm aufweisen. Da die Sendestation und somit der Empfangskanal dieselben
bleiben, muß die Einstellung des Abstimmrevolvers gleichfalls dieselbe bleiben, und es müssen zusätzlich
besondere Mittel vorgesehen sein, um den Empfänger bei demselben Kanal der jeweils geänderten Norm anzupassen.
Es ist daher erwünscht, den Empfänger mit einer einzigen Selektionsregelung zu versehen.
Die Erfindung schafft eine Anordnung, durch die mit einfachen und billigen Mitteln die Frequenz des
Zeilen- oder Rasteroszillators eines Fernsehempfängers automatisch an diese Änderungen der
Zeilen- oder Rasterfrequenzen, bei jeweils eingestelltem gleichem Kanal angepaßt werden.
Es sind Anordnungen bekannt, deren Schaltungskreise derart abgestimmt sind, daß sie auf zwei oder
mehr Frequenzen schwingen können. Der Ablenkgenerator wird hierbei automatisch direkt durch die
Synchronisierimpulse umgeschaltet. Diese Systeme sind jedoch sehr unstabil, da infolge von den Synchronisierimpulsen
überlagerten Störungen oder Streuungen häufig die Umschaltzeitpunkte verändert werden und eine Frequenzänderung bewirken. Infolgedessen
treten häufig beträchtliche Verzerrungen in dem wiedergegebenen Bild auf. Nach anderen bekannten
Anordnungen können Filter benutzt werden, die eine hohe Dämpfung für die Grundfrequenz der
der einen Ablenkfrequenz entsprechenden Synchronisierimpulse haben und eine geringe Dämpfung für die
Grundfrequenz der der anderen Ablenkfrequenz entsprechenden Synchronisierimpulse. Da jedoch die Impulsdauer,
verglichen mit dem Impulsabstand, sehr kurz ist, ist die Wellenform der Impulse stark unsymmetrisch,
und der Pegel der Grundfrequenz der Synchronisierimpulse hat in bezug auf die Harmonischen
keine ausreichende Höhe mehr, so daß bei einer solchen Anordnung am Ausgang von scharf
Anordnung zur Umschaltung
der Ablenkgeneratoren
eines Mehrnormen-Fernsehempfängers
eines Mehrnormen-Fernsehempfängers
Anmelder:
International Standard Electric
Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 5. Mai 1954
Niederlande vom 5. Mai 1954
Lucien A. B. Cabes und Marcel van den Branden,
Antwerpen (Belgien),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
abgestimmten Filtern eine beträchtliche Verstärkung erforderlich ist.
Bei einer anderen Anordnung ist kein eigentlicher Ablenkoszillator vorgesehen, sondern es wird eine
örtlich erzeugte Ablenkspannung sägezahnförmigen Verlaufs automatisch durch jeden einzelnen Synchronisierimpuls
ausgelöst. Bei einem solchen System ist die Bildbreite eine Funktion der Abtastfrequenz,
da die Dauer eines Sägezahns eine Funktion des Abstandes zwischen den Synchronisierimpulsen
ist. Darüber hinaus kann die Zeilenablenkung durch Störimpulse unterbrochen werden, die eine vorzeitige
Auslösung des Ablenkspannungsverlaufs verursachen können. Das System setzt daher für ordnungsgemäßes
Arbeiten die Abwesenheit von Störimpulsen, d. h.
praktisch bei Fernsehempfängern nie vorhandene ideale Bedingungen voraus.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren eines Mehrnormen-Fernsehempfängers
zum Empfang von Sendern, die bei jeweils gleichbleibender Trägerwelle wahlweise verschiedene Synchronisierfrequenzen verwenden.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierfrequenzen unterscheidenden Diskriminatoren
Steueranordnungen speisen, die die Ablenkgeneratorfrequenzen automatisch in Übereinstimmung
mit der jeweiligen Norm der empfangenen Sendung bringen.
Gemäß der Erfindung weisen diese Diskriminatorkreise einen monostabilen Multivibrator auf, der
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durch die empfangenen Synchronisierimpulse elektronisch geschaltet wird und dessen Ausgang an einen
Hochpaß zur Heraussiebung der Gleichstromkomponenten der Impulse angeordnet ist. Eine Impulsbreitenmeß-
bzw. Impulsbreitendiskriminatoranordnung liefert ein Gleichspannungspotential, das eine Funktion
des S ignal-Abstand-Verhältnisses ist. In Abhängigkeit
von der Größe dieses Gleichspannungspotentials wird automatisch die Frequenz des Ablenkgenerators
umgeschaltet.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens besteht der Hochpaß aus einem einen Serienkondensator und
einen Querwiderstand aufweisenden Netzwerk. Nach einer weiteren Fortbildung der Erfindung besteht der
Impulsbreitendiskriminator aus einem Spannungsverdoppler, welcher zwei mit einem gemeinsamen und an
ein festes Potential gelegten Anschluß versehene Kondensatoren aufweist, die über entgegengesetzt gepolte
Gleichrichter aufgeladen werden und mit ihren freien Enden an ein Potentiometer hohen Widerstandes
angeschlossen sind, so daß das Potential am Abgriff des Potentiometers eine Funktion des Zeichen-Abstand-Verhältnisses
ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert:
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind ein monostabiler Multivibrator MMV, ein Hochpaß HPF, eine
Impulsbreitenmeßanordnung bzw. ein Impulsbreitendiskriminator PWO und eine Umschaltanordnung CM
in Kaskade geschaltet.
Da die Fernsehsynchronisierimpulsdauer nur kurz im Vergleich zu dem Impulsabstand ist, ist das Verhältnis
Signal zu Abstand der Synchronisierimpulse, das bereits eine Funktion der Impulswiederholungsirequenz,
d. h. der Ablenkfrequenz ist, sehr klein, verglichen mit der Einheit, und nicht für die Frequenzdiskriminatoren
hoher Empfindlichkeit geeignet. Der monostabile Multivibrator ist derart bemessen, daß
das Signal-Abstand-Verhältnis der Synchronisiersprechender Weise über zwei entgegengesetzt gepolte
Gleichrichter D1, D2 aufgeladen. Die positiven Impulse
laden den Kondensator C1 über den leitenden Gleichrichter D1 auf, während der Gleichrichter D2 für
diese gesperrt ist. Die negative Aufladung erfolgt über den hierfür durchlässigen Gleichrichter D2, wäh-
C2 eine sehr hohe
impulse auf einen durch die Zeitkonstante R0, C0 der
gemeinsamen Kapazität gegebenen Wert vergrößert wird. Das Hochpaßfilter HPF siebt die Gleichstromkomponente
der Wellenform am Ausgang des monostabilen Multivibrators MMV heraus. Hierdurch ergibt
sich eine neue Wellenform, bei der die Impulsflächen über dem Nullpotentialpegel gleich den Impulsflächen
unter dem Nullpotentialpegel sind, so daß die Spitzenspannungen der neuen Impulse eine Funktion
ihrer Dauer sind. Der Impulsbreitendiskriminator rend der Gleichrichter D1 gesperrt ist. Das Potential
an der Klemme A ist daher in bezag auf den gemeinsamen Potentialpunkt der beiden Kondensatoren stets
ίο positiv, während an der Klemme B sich stets ein negatives
Potential in bezug auf den gemeinsamen Punkt ergibt.
Da die Kondensatoren C1 und Zeitkonstante für die Entladung aufweisen, laden sie
sich bis zur Spitzenspannung der positiven und negativen Impulse am Eingang des Impulsbreitendiskriminators
auf. Die Potentiale A und B stellen also (wenn der den Kondensatoren C1 und C2 gemeinsame Punkt
an Erde gelegt ist) die Spitzenspannungen der positiven und negativen Impulse dar, die eine Funktion
des Verhältnisses Signal zu Abstand derjenigen Impulse sind, die ihrerseits eine Funktion der Frequenz
der Synchronisierimpulse sind. Am Abgriff des Potentiometers P ergibt sich daher eine Gleichspannung,
die gleichfalls eine Funktion des Signal-Äbstand-Verhältnisses
der Impulse und daher eine Funktion der Frequenz der Synchronisierimpulse ist.
Es ist somit ersichtlich, daß für die Zeitkonstante RC des Hochpasses HPF praktisch jeder Wert gewählt
werden kann, mit Ausnahme sehr kleiner Werte, für die dieser Kreis als Differenzierkreis
wirkt, der positive und negative Impulse liefert, unabhängig davon, wie deren Wiederholungsfrequenz ist.
Es läßt sich jedoch zeigen, daß für eine bestimmte Änderung der Synchronisier impulsfrequenz die größte
Änderung des Gleichstrompotentials am Potentiometerabgriff P für den größtmöglichen Wert der Zeitkonstante
RC (unendlich) erzielt werden kann, für den der Ausgang des Kreises HPF praktisch eine Welle
rechteckiger Form liefert.
Es kann auch gezeigt werden, daß die erwähnte maximale Änderung des Gleichstrompotentials am
Potentiometerabgriff t proportional der Periode P ist, während welcher der monostabile Multivibrator MMV
unstabil ist, d. h. proportional der Zeitkonstanten R0,
C0 des monostabilen Multivibrators MMV. Prinzipiell
sollte diese Zeitkonstante R0, C0 so groß wie möglich
sein, praktisch ist sie jedoch durch die Toleranz der Komponenten R0, C0 begrenzt sowie vor allem der Ge-
30
35
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PWD mißt die Spannungsspitzen, die eine Funktion 50 samtzeitkonstanten der Streu- und Schaltkapazitäten
der Impulsbreite darstellen, und liefert demgemäß am Abgriff t des Potentiometers P eine Ausgangsspannung,
die eine Funktion des Zeichen-Abstand-Verhältnisses der Eingangsimpulse und daher der Frequenz
der Synchronisierimpulse ist.
Die Umschaltanordnung CM ändert automatisch die Frequenz des Ablenkoszillators gemäß der Ausgangsspannung
des Impulsbreitendiskriminators PfFD,
so daß die Frequenz des Ablenkoszillators automatisch der Frequenz der Synchronisierimpulse angepaßt
wird.
Vorzugsweise besteht das Hochpaßfilter HPF aus einer Längskapazität C und einem Querwiderstand R.
Dieses Filter eliminiert die Gleichstromkomponente unter Berücksichtigung der Ausgleichsvorgänge.
Der Impulsbreitendiskriminator PWD besteht aus einem Spannungverdoppler üblicher Bauart mit zwei
Kondensatoren C1, C2 deren gemeinsamer Anschlußpunkt
an Erde (oder irgendein anderes geeignetes festes Potential) gelegt ist. Sie werden in ent-
und -widerstände. Obwohl T größer als die kleinste Periode der empfangenen Synchronisierimpulse gewählt
werden kann, schließt dies ein, daß T nicht über die vorerwähnten maximalen und minimalen Grenzen
hinausreichen darf, wenn die gewünschte automatische Umschaltung nicht gefährdet werden soll. Bei Verwendung
von z. B. 625 und 819 Zeilen sollte T als arithmetisches Mittel der entsprechenden Perioden gewählt
werden, aber hierbei muß gesichert sein, daß T nicht mehr als
60 819 — 625
— 819 + 625
— 819 + 625
= + 13%
70 von dem gesamten Wert abweicht.
Diese Wahl liefert in der Tat eine bessere Empfindlichkeit als ein Wert T, der gleich 13 °/o kleiner als die
kleinste Periode, d. h. entsprechend 819 Zeilen ist. Wenn natürlich T größer als diese kleinste Periode
gewählt ist, muß der monostabile Multivibrator so beschaffen sein, daß er im unstabilen Zustand nicht
durch weitere Schaltimpulse beeinflußt werden kann, die nur im stabilen Zustand der Anordnung ein
Kippen (in den unstabilen Zustand) hervorrufen sollen. Andererseits kann T z. B. halb so groß wie der
obengenannte Wert gewählt werden, d. h. kleiner als die den 819 Zeilen entsprechende Periode. Dies ist die
Grenze der prozentualen Abweichung zu
1875 — 819
625 + 819
625 + 819
= 73%·
ίο
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem zwischen zwei Frequenzen unterschieden wird, besteht
die Regel- oder Steueranordnung aus einer Röhre V3, in deren Anodenkreis die Wicklungen eines
Relais Re geschaltet sind und deren Gitter an dem Abgriff
t des Potentiometers P angeschaltet ist.
Wenn die Synchronisierimpulse die Frequenz ^1
haben, so ist das Gleichstrompotential am Abgriff t derart, daß die Röhre Vz bis zur Sperrung vorgespannt
ist; das Relais Re wird somit nicht betätigt, so
und der Resonanzkreis für die Frequenz Z1 (nicht dargestellt)
ist über die Ruhekontakte des Relais in den Kreis des gleichfalls nicht gezeichneten) Ablenkoszillators
eingeschaltet, so daß dieser mit der Frequenz Z1 schwingt.
Haben die Synchronisierimpulse die Frequenz f2, so
steigt das Gleichspannungspotential am Abgriff t, so daß die Röhre F3 voll leitend (Sättigung) und das
RelaisRe betätigt wird, so daß der auf die Frequenz/^
abgestimmte Kreis über den Arbeitskontakt an Stelle des auf die Frequenz Z1 abgestimmten Kreises in den
Schwingkreis des Ablenkoszillators geschaltet wird. Der Ablenkgenerator schwingt somit mit der
Frequenz f2.
Das Ausführungsbeispiel zeigt zwar eine Anordnung, die zwischen zwei Frequenzen der Synchronisierimpulse
unterscheidet; es können aber natürlich auch Regel- und Steuervorrichtungen CM vorgesehen
sein, die auf mehr als auf zwei Werte des Potentiometerabgriffes ansprechen und den Ablenkgenerator
auf mehr als zwei Frequenzen umschalten (z. B. ein Relais mit drei Stellungen). Gleichfalls ist es selbstverständlich
auch möglich, nicht nur z. B. die Zeilenfrequenz automatisch umzuschalten, sondern auch eine
automatische Ton-ZF-Umschaltung für den jeweils notwendigen Bild-Tonträger-Abstand hiermit zu
kombinieren und gegebenenfalls positive und negative Bildmodulation gekoppelt mit AM und FM-Modulation
vorzusehen.
Ebenso ist es gleichfalls nicht erforderlich, daß für die Regel- oder Umschaltvorrichtung CM elektromechanische
Relaisschalter genommen werden müssen; es können selbstverständlich z. B. auch elektronische
Schalter (beispielsweise auch Gleichrichtertorschaltungen) benutzt werden. Ebenso könnte das dargestellte
Relais durch eine Ohmsche Belastung ersetzt werden, und die Anode der Röhre Vz könnte an den
Mittelpunkt der Primärwicklung eines ersten Transformators angeschlossen werden, dessen Sekundärwicklung
über einen Kondensator kurzgeschlossen ist. Jedes Ende der ersten Wicklung könnte über einen
Gleichrichter an ein Ende der ersten Wicklung eines zweiten Transformators angeschlossen werden, wobei
beide Gleichrichter in der gleichen Weise gepolt sein könnten. Die zweite Wicklung des zweiten Transformators
könnte parallel zu einem Kondensator geschaltet sein. Durch Verwendung eines festen Vorspannungspotentials
am Mittelpunkt der ersten Wicklung des zweiten Transformators könnten die beiden
Gleichrichter leitend gemacht werden, wenn das Anodenpotential der Röhre Vz einen bestimmten Wert
erreicht hat, und könnten gesperrt werden, wenn es einen anderen Wert aufweist. Hierbei könnte im ersten
Fall der Kondensator über der zweiten Wicklung des ersten Transformators eingeschaltet und im zweiten
Fall abgeschaltet werden. Durch Einschalten der Sekundärwicklung des zweiten Transformators in den
Oszillatorkreis kann somit der letztere mit zwei verschiedenen Frequenzen schwingen, die jeweils den
empfangenen Synchronisiersignalen entsprechen.
Wenn auch die Erfindung an Hand eines speziellen Ausführungsbeispiels erläutert worden ist, soll dies
nur zur Erläuterung dienen, jedoch keine Beschränkung auf den dargestellten Fall bedeuten.
Claims (5)
1. Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren eines Mehrnormen-Fernsehempfängers
zum Empfang von Sendern, die bei jeweils gleichbleibender Trägerwelle wahlweise verschiedene
Synchronisierfrequenzen verwenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierfrequenzen
unterscheidende Diskriminatoren Steueranordnungen speisen, die die Ablenkgenerator frequenzen
automatisch in Übereinstimmung mit der jeweiligen Norm der empfangenen Sendung bringen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiedenen Synchronisierfrequenzen
unterscheidenden Diskriminatoren eine Schaltungsanordnung mit je einem durch die empfangenen Synchronisierimpulse gesteuerten
stabilen und unstabilen elektrischen Zustand aufweisen, an deren Ausgang durch einen
Hochpaß die Gleichstromkomponente der eine Funktion des Verhältnisses Zeichen zu Abstand
der empfangenen Frequenzen der Synchronisierimpulse (und der Zeitkonstanten der Anordnung)
darstellenden Impulse eliminiert werden, worauf durch einen Impulsbreitendiskriminator ein
Gleichspannungspotential erzeugt wird, das eine Funktion des genannten Verhältnisses Zeichen zuAbstand
ist, und Anordnungen, welche die Frequenz des Ablenkoszillators automatisch mit der Größe
dieses Gleichspannungspotentials in Übereinstimmung bringen, steuert.
3. Anordnung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochpaß aus einem Netzwerk mit
Reihenkondensator und Querwiderstand besteht.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsbreitendiskriminator
einen aus zwei Kondensatoren gebildeten Spannungsverdopplerkreis aufweist, deren gemeinsamer Anschlußpunkt an ein
festes Potential gelegt ist und die über entgegengesetzt gepolt geschaltete Gleichrichter geladen
werden, und daß ein Potentiometer hohen Widerstandes an die nicht mit dem festen Potential verbundenen
Belegungen der Kondensatoren angeschlossen ist, so daß das Potential am Potentiometerabgriff
eine Funktion des Zeichen-Abstand-Verhältnisses ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnungen
zur automatischen Steuerung der Ablenkgeneratorfrequenzen in Abhängigkeit von dem
Gleichspannungspotential des Impulsbreitendiskriminators eine Verstärkerröhre aufweisen, an deren
Steuergitter-Kathoden-Kreis der Ausgang des Impulsbreitendiskriminators angeschlossen ist,
während in ihrem Anodenkreis die Wicklung eines Relais geschaltet ist, und daß die Verstärkerröhre
entweder so weit vorgespannt ist, daß sie durch die Ausgangsspannung des Impulsbreitendiskriminators
gesperrt oder leitend gemacht wird, so daß das
Relais in Ruhe- oder in Arbeitsstellung gebracht wird und somit der Ablenkgenerator auf die eine
oder andere der Ablenkfrequenzen der der empfangenen Station entsprechenden Frequenzen geschaltet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1005119X | 1954-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1005119B true DE1005119B (de) | 1957-03-28 |
Family
ID=19866811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI10168A Pending DE1005119B (de) | 1954-05-05 | 1955-05-04 | Anordnung zur Umschaltung der Ablenkgeneratoren eines Mehrnormen-Fernsehempfaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1005119B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153061B (de) * | 1960-06-01 | 1963-08-22 | Blaupunkt Werke Gmbh | Fernsehempfaenger fuer den Empfang von Sendungen nach verschiedenen Fernsehnormen |
-
1955
- 1955-05-04 DE DEI10168A patent/DE1005119B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153061B (de) * | 1960-06-01 | 1963-08-22 | Blaupunkt Werke Gmbh | Fernsehempfaenger fuer den Empfang von Sendungen nach verschiedenen Fernsehnormen |
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