DE10051991C1 - Kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von Metallbändern - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von MetallbändernInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bandbehandlungsanlage für Metallbänder (M1, M2) mit einer Hefteinrichtung (2), welche den Anfang (A) eines neu in die Bandbehandlungsanlage (1) einzuspeisenden Metallbandes (M2) mit dem Ende (E) eines momentan in der Bandbehandlungsanlage (1) befindlichen Metallbands (M1) verbindet, mit einer in Förderrichtung (F) der Metallbänder (M1, M2) hinter der Hefteinrichtung (2) angeordneten Beizeinrichtung (3) zum Beizen des jeweiligen Metallbands (M1, M2) und mit einer in Förderrichtung (F) hinter der Beizeinrichtung (3) angeordneten Einrichtung, in welcher das jeweilige Metallband (M1, M2) um eine bzw. entlang einer Rolle (11, 12) oder Walze läuft. Bei einer derartigen Bandbehandlungsanlage können auch sich im Bereich der Verbindung der Metallbänder ansammelnde Flüssigkeiten dann sicher entfernt werden, wenn erfindungsgemäß zwischen der Beizeinrichtung (3) und der Einrichtung, in welcher das jeweilige Metallband (M1, M2) um bzw. entlang einer Rolle (11, 12) oder Walze läuft, eine Brennereinrichtung (5) angeordnet ist, welche bei Eintreffen des Verbindungsbereichs (V), in welchem der Anfang (A) des einen Metallbands (M2) mit dem Ende (E) des anderen Metallbands (M1) verbunden ist, in ihrem Wirkungsbereich einen Hitzestrahl (H) auf die Verbindugsstelle (V) richtet.
Description
Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende
Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von Metallbändern,
insbesondere warmgewalzten Metallbändern, mit einer
Hefteinrichtung, welche den Anfang eines neu in die
Bandbehandlungsanlage einzuspeisenden Metallbandes mit
dem Ende eines momentan in der Bandbehandlungsanlage
befindlichen Metallbands verbindet, mit einer in
Föderrichtung der Metallbänder hinter der Hefteinrichtung
angeordneten Beizeinrichtung zum Beizen des jeweiligen
Metallbands und mit einer in Förderrichtung hinter der
Beizeinrichtung angeordneten Einrichtung, in welcher das
jeweilige Metallband um eine bzw. entlang einer Rolle
oder Walze läuft. In derartigen Bandbehandlungsanlagen
werden Metallbänder, bevor sie beispielsweise einer
Kaltverformung, wie Kaltwalzen, zugeführt werden, von auf
ihren Oberflächen haftendem Zunder oder sonstigen aus den
vorangehenden Produktionsschritten stammenden
Verschmutzungen der Oberfläche befreit oder die
Bandoberfläche für nachfolgende Fertigungsschritte
vorbereitet.
In der Beizeinrichtung durchlaufen Metallbänder eine
aggressive, säurehaltige Beizflüssigkeit, welche die auf
der Oberfläche des Bandes vorhandenen, lösbaren
Bestandteile abträgt. Nach Verlassen der Beizeinrichtung
wird die Beizflüssigkeit durch Abquetsch- oder
Trocknungseinrichtungen von der Bandoberfläche entfernt.
Problematisch ist dabei jedoch, daß der Bandanfang und
das Bandende, welche mittels einer bzw. zweier Heftnähte
oder auch punktverschweißt miteinander verbunden sind,
häufig nicht dicht aufeinander liegen, sondern daß sich
Kavitäten bilden, in welchen es zur Ansammlung von
Beizflüssigkeit kommt. Diese Flüssigkeitsansammlungen
können weder in den Abquetsch- noch in den
Trocknungseinrichtungen vollständig entfernt werden. Dies
hat zur Folge, daß diese säurehaltigen Flüssigkeiten
dann, wenn die Metallbänder an Führungs- oder
Umformrollen bzw. -walzen vorbeigeleitet werden, aus den
im Bereich der Verbindungsstelle vorhandenen Hohlräumen
herausgequetscht werden und so auf die betreffenden
Rollen bzw. Walzen gelangen. Von dort aus werden sie auf
die Oberfläche des nachfolgend die Rollen bzw. Walzen
durchlaufenden Metallbands übertragen. Die so auf die
Bandoberfläche übertragenen Flüssigkeitsansammlungen
führen zu Entstehung von Rost und anderen
Oberflächenfehlern des betreffenden Bandes. Dies gilt
insbesondere dann, wenn das Metallband im Coil gelagert
wird.
Besonders problematisch ist die Ansammlung von
Beizflüssigkeit im Bereich der Verbindungsstelle bei
solchen Metallbändern, die aufgrund schlechter
Verschweißbarkeit in der Hefteinrichtung in einem
Stanzvorgang form-/kraftschlüssig miteinander verbunden
werden. Solche Metallbänder werden in der Regel nur an
wenigen Stellen miteinander verbunden, so daß es zur
Ausbildung von besonders großen Unebenheiten im Bereich
der Verbindung zwischen den Metallbändern kommt. In den
dementsprechend im Verbindungsbereich vorhandenen,
taschenförmigen Höhlungen können sich relativ große
Mengen von Beizflüssigkeit ansammeln. Dasselbe Problem
kann entstehen, wenn Metallbänder in einem
Überlappungsbereich nur durch Punktschweißung miteinander
verbunden werden, ohne zuvor in besonderer Weise
aneinander angepaßt worden zu sein.
Aus der JP 10 046 379 A ist ein Verfahren bekannt, bei
dem Metallbänder im Anschluß an eine Naßbehandlung
getrocknet werden. Die Trocknung erfolgt hierbei mittels
erhitzter Luft, welche aus Düsen auf die Enden des
Metallbandes geleitet wird, um das Verkleben der Walzen
zu vermeiden. Anschließend erfolgt die Trocknung der
gesamten Bandoberfläche.
Zusätzlich ist es aus der US 30 52 014 bekannt, für die
Beseitigung von Flüssigkeiten auf Metallbändern Brenner
einzusetzen. So wird Aluminiumfolienband mit einer
Gasflamme behandelt, um Walzöle bzw. Schmiermittel von
der Bandoberfläche zu beseitigen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine
kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage der
eingangs genannten Art zu schaffen, in der auch sich im
Bereich der Verbindung der Metallbänder ansammelnde
Flüssigkeiten sicher entfernt werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß zwischen der Beizeinrichtung und der Einrichtung, in
welcher das jeweilige Metallband um bzw. entlang einer
Rolle oder Walze läuft, eine Brennereinrichtung
angeordnet ist, welche bei Eintreffen des
Verbindungsbereichs, in welchem der Anfang des einen
Metallbands mit dem Ende des anderen Metallbands
verbunden ist, in ihrem Wirkungsbereich einen Hitzestrahl
auf die Verbindungsstelle richtet.
Mit der in einer erfindungsgemäß ausgestalteten
Bandbehandlungsanlage vorhandenen Brennereinrichtung läßt
sich während des kontinuierlichen Fertigungsablaufes der
Verbindungsbereich der Bänder kurzfristig so stark
erhitzen, daß die in diesem Bereich gegebenenfalls noch
vorhandenen Flüssigkeiten verdampfen. Auf diese Weise ist
sichergestellt, daß auch der Verbindungsbereich frei von
Säure und anderen flüssigen Rückständen des Beizens ist,
wenn der Verbindungsbereich zu den Rollen oder Walzen
gelangt, an denen andernfalls die Gefahr der Übertragung
der betreffenden Flüssigkeiten auf die Oberfläche des
nachfolgend die Rollen oder Walzen passierenden
Metallbandes besteht.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Fertigungslinie
eignet sich insbesondere für solche kontinuierlich
arbeitenden Bandbehandlungsanlagen, in denen die
Hefteinrichtung den Anfang des einen Metallbands mit dem
Ende des anderen Bandes überlappend verbindet. Durch eine
überlappende Verbindung der Metallbänder kann einerseits
ein sicherer Halt gewährleistet werden. Andererseits
werden Flüssigkeiten, die sich im Überlappungsbereich in
besonderen Mengen sammeln können, von der erfindungsgemäß
vorgesehenen Brennereinrichtung sicher entfernt. Dies
gilt sowohl für den Fall, daß die Hefteinrichtung den
Anfang des einen Metallbandes mit dem Ende des anderen
Metallbandes form- und/oder kraftschlüssig verbindet, als
auch für den Fall, daß die Hefteinrichtung den Anfang des
einen mit dem Ende des anderen Metallbandes punkt- oder
abschnittsweise verschweißt. In beiden Fällen kann es zu
Verwerfungen oder Aufwölbungen im Verbindungsbereich und
damit einhergehend zur Bildung von Höhlungen kommen, in
denen sich Beizflüssigkeit sammelt.
Die Brennereinrichtung ist vorzugsweise gasbetrieben, da
sich mit einer derartigen Einrichtung ein Brennerstrahl
von hohen Temperaturen konzentriert ausbringen läßt.
Eine besonders praxisgerechte Ausgestaltung einer
erfindungsgemäßen Bandbehandlungsanlage ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Brennereinrichtung mehrere über
die Breite der zu bearbeitenden Metallbänder verteilte
Brenner umfaßt. Derartige einzelne Brenner lassen sich
auf einfache Weise so positionieren, daß eine den
jeweiligen Anforderungen sicher gerecht werdende
Verteilung der von der Brennereinrichtung ausgebrachten
Wärme erzielt werden kann. Besonders günstig ist es in
diesem Zusammenhang, wenn die Brenner einzeln steuerbar
sind. Dabei läßt sich die Vielseitigkeit der in einer
erfindungsgemäßen Bandbehandlungsanlage eingesetzten
Brennereinrichtung dadurch noch verbessern, daß die
Position der Brenner verstellbar ist. Indem die Brenner
einzeln steuerbar und/oder in ihre Position verstellbar
sind, kann die Brennereinrichtung ohne weiteres an eine
Veränderung der Breite der in der Bandbehandlungsanlage
verarbeiteten Metallbänder angepaßt werden.
Besonders geeignet ist eine erfindungsgemäß gestaltete
Bandbehandlungsanlage zur Verarbeitung von Metallbändern,
die aus hoch-kohlenstoffhaltigen Stählen gefertigt sind.
Derartige Metallbänder sind schlecht schweißbar, so daß
sie in der Regel nur kraft- und/oder formschlüssig
miteinander verbunden werden können. Demzufolge besteht
besonders bei solchen Metallbändern das Problem der
Ansammlung von säurehaltigen Flüssigkeiten im Bereich der
Verbindung der Metallbänder.
In Bandbehandlungsanlagen, in welchen eine Einrichtung
zum Trocknen der die Beizeinrichtung verlassenden Bänder
vorgesehen ist, ist die Brennereinrichtung vorzugsweise
in Förderrichtung hinter der Trocknereinrichtung
angeordnet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Bandbehandlungsanlage in einem Ausschnitt in
seitlicher Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine in der
Bandbehandlungsanlage gemäß Fig. 1 eingesetzten
Brennereinrichtung in einem Längsschnitt,
Fig. 3 die in Fig. 2 dargestellte Brennereinrichtung in
einem Schnitt entlang der in Fig. 1 eingetragenen
Linie I-I.
Die Bandbehandlungsanlage 1 umfaßt neben anderen hier
nicht gezeigten Einrichtungen zur Verarbeitung von
Metallbändern M1, M2 in Förderrichtung F hintereinander
aufgestellt eine Hefteinrichtung 2, ein erstes S-
Rollengerüst 6a, eine Beizeinrichtung 3, eine
Trocknereinrichtung 4, eine Brennereinrichtung 5 sowie
ein zweites S-Rollengerüst 6. Die beiden S-Rollengerüste
6a, 6 halten das jeweils verarbeitete Metallband M1, M2 in
strammer Linie zum Transport durch die
Bandbehandlungsanlage 1.
Die Hefteinrichtung 2 verbindet das Ende E des in der
Bandbehandlungsanlage 1 momentan verarbeiteten
Metallbandes M1 mit dem Anfang A des anschließend die
Bandbehandlungsanlage 1 durchlaufenden Metallbandes M2.
Zu diesem Zweck ist die Hefteinrichtung 2 in
konventioneller Weise mit hier nicht dargestellten
Einrichtungen ausgestattet, welche den Anfang A des einen
Metallbandes M2 mit dem Ende E des anderen Metallbandes
M1 in einem (in Förderrichtung F gemessen) bis zu einem
Meter langen Verbindungsbereich V überlappend aufeinander
legt und durch einen Stanzhub an zwei beabstandeten
Heftstellen miteinander form- und kraftschlüssig
verbindet. Seitlich und zwischen den Heftstellen liegen
die Metallbänder M1, M2 dabei nicht dicht aufeinander, so
daß im Verbindungsbereich V zwischen den Metallbändern
M1, M2 taschenartige Höhlungen gebildet sind.
In der Beizeinrichtung 3 durchlaufen die aus einem hoch
kohlenstoffhaltigen Stahl warmgewalzten, eine Dicke von
beispielsweise 1,5 mm aufweisenden Metallbänder M1, M2
eine säurehaltige Beizflüssigkeit, welche den auf ihnen
haftenden Zunder löst. Dabei dringt die Beizflüssigkeit
auch in die im Verbindungsbereich V vorhandenen Höhlungen
ein, in welchen sie beim Austritt des Verbindungsbereichs
V aus der Beizeinrichtung 3 aufgrund von Adhäsionskräften
gehalten wird.
Nach der Beizeinrichtung 3 werden die Metallbänder M1, M2
durch die Trocknereinrichtung 4 geleitet, in der
Beizflüssigkeit getrocknet wird, welche auf den
Oberflächen der Metallbänder M1, M2 nach dem Austritt aus
der Beizeinrichtung 3 vorhanden ist. Diejenigen
Flüssigkeitsmengen, die sich in den Höhlungen im
Verbindungsbereich V angesammelt haben, werden dabei
aufgrund der nicht ausreichenden Wärme der
Trocknereinrichtung 4 und der zu geringen, für den
Trocknungsvorgang zur Verfügung stehenden Zeit nur
unvollständig verdampft.
Die im Anschluß an die Trocknereinrichtung 4 durchlaufene
Brennereinrichtung 5 umfaßt eine erste Reihe von sieben
an der Decke des Gehäuses der Trocknereinrichtung 4
montierte Brenner 7a-7g, die der Oberseite O der
Metallbänder M1, M2 zugeordnet sind. Weitere sieben
Brenner 8a-8g sind auf dem Boden der
Trocknereinrichtung 4 positioniert und der Unterseite U
der Metallbänder M1, M2 zugeordnet. Die unteren Brenner
8a-8g sind dabei in Förderrichtung F versetzt gegenüber
den oberen Brennern 7a-7g positioniert.
Gegenüberliegend zu den oberen Brennern 7a-7g ist auf
dem Boden der Trocknereinrichtung 4 ein Hitzeschild 9
angeordnet. In gleicher Weise ist an der Decke der
Trocknereinrichtung 4 gegenüberliegend zu den unteren
Brennern 8a-8g ein zweites Hitzeschild 10 befestigt.
Die Brenner 7a-7g und die Brenner 8a-8g sind in
gleichmäßigen Abständen über die Breite B der
Metallbänder M1, M2 verteilt. Ihre Position kann dabei
mittels einer nicht dargestellten Stelleinrichtung an die
tatsächliche Breite der jeweils verarbeiteten Bänder
angepaßt werden.
Die Brenner 7a-7g, 8a-8g sind gasbetrieben. Dabei ist
die Leistung jedes einzelnen Brenners 7a-7g, 8a-8g
einstellbar.
Befindet sich der Verbindungsbereich V unter den Brennern
7a-7g, so geben die oberen Brenner 7a-7g stoßartig
einen konzentrierten Hitzestrahl H auf die ihnen
zugeordnete Oberseite O des Verbindungsbereichs V ab.
Währenddessen werden die Metallbänder M1, M2
kontinuierlich weitergefördert. Sobald der
Verbindungsbereich V sich oberhalb der unteren Brenner
8a-8g befindet, geben auch diese einen kurzen,
konzentrierten Hitzestoß ab. Durch die von den Brennern
7a-7g, 8a-8g abgegebene Wärme wird der
Verbindungsbereich V so stark erhitzt, daß die in den
Höhlungen im Verbindungsbereich V vorhandene Flüssigkeit
schlagartig verdampft. Auf diese Weise ist auch der
Verbindungsbereich V vollständig trocken, bevor er das S-
Rollengerüst 6 im Auslauf erreicht.
Im S-Rollenwalzgerüst 6 werden die Metallbänder M1, M2 und
mit ihnen der Verbindungsbereich in bekannter Weise S-
förmig um zwei Rollen 11, 12 geleitet.
Da sowohl die Metallbänder M1, M2 als auch der
Verbindungsbereich V vor Erreichen des S-Rollengerüstes 6
in ausreichender Weise getrocknet worden sind, wird beim
Durchlauf des S-Rollengerüstes 6 keine Flüssigkeit auf
die Oberflächen des Metallbands M2 übertragen. Auf diese
Weise wird das bei herkömmlich ausgebildeten
Bandbehandlungsanlagen bestehende Problem der Entstehung
von Korrosion aufgrund von nicht vollständig entfernten,
auf die Bandoberflächen gelangenden Beizflüssigkeiten bei
der am Ende der Fertigung vorgesehenen Lagerung des
Metallbandes M2 im Coil sicher vermieden.
1
Bandbehandlungsanlage
2
Hefteinrichtung
3
Beizeinrichtung
4
Trocknereinrichtung
5
Brennereinrichtung
6
,
6
a S-Rollengerüste
7
a-
7
g Brenner
8
a-
8
g Brenner
9
Hitzeschild
10
Hitzeschild
11
,
12
Rollen des S-Rollengerüstes
6
A Anfang des Metallbandes M
2
B Breite der Metallbänder M
1
, M
2
E Ende des Metallbandes M
1
F Förderrichtung
H Hitzestrahl
M1, M2 Metallbänder
O Oberseite der Metallbänder M
H Hitzestrahl
M1, M2 Metallbänder
O Oberseite der Metallbänder M
1
, M
2
U Unterseite der Metallbänder M
1
, M
2
V Verbindungsbereich der Metallbänder M
1
, M
2
Claims (10)
1. Bandbehandlungsanlage für Metallbänder (M1, M2),
insbesondere warmgewalzte Metallbänder (M1, M2), mit
einer Hefteinrichtung (2), welche den Anfang (A)
eines neu in die Bandbehandlungsanlage (1)
einzuspeisenden Metallbandes (M2) mit dem Ende (E)
eines momentan in der Bandbehandlungsanlage (1)
befindlichen Metallbands (M1) verbindet, mit einer in
Föderrichtung (F) der Metallbänder (M1, M2) hinter der
Hefteinrichtung (2) angeordneten Beizeinrichtung (3)
zum Beizen des jeweiligen Metallbands (M1, M2) und mit
einer in Förderrichtung (F) hinter der
Beizeinrichtung (3) angeordneten Einrichtung, in
welcher das jeweilige Metallband (M1, M2) um eine bzw.
entlang einer Rolle (11, 12) oder Walze läuft,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Beizeinrichtung (3) und der Einrichtung,
in welcher das jeweilige Metallband (M1, M2) um bzw.
entlang einer Rolle (11, 12) oder Walze läuft, eine
Brennereinrichtung (5) angeordnet ist, welche bei
Eintreffen des Verbindungsbereichs (V), in welchem
der Anfang (A) des einen Metallbands (M2) mit dem
Ende (E) des anderen Metallbands (M1) verbunden ist,
in ihrem Wirkungsbereich einen Hitzestrahl (H) auf
die Verbindungsstelle (V) richtet.
2. Bandbehandlungsanlage nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Hefteinrichtung (2) den Anfang (A) des einen
Metallbandes (M2) mit dem Ende (E) des anderen
Metallbandes (M1) überlappend verbindet.
3. Bandbehandlungsanlage nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Hefteinrichtung (2) den Anfang (A) des einen
Metallbandes (M2) mit dem Ende (E) des anderen
Metallbandes (M1) form- und/oder kraftschlüssig
verbindet.
4. Bandbehandlungsanlage nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Hefteinrichtung (2) den Anfang (A) des einen
Metallbandes (M2) mit dem Ende (E) des anderen
Metallbandes (M1) punkt- oder abschnittsweise
verschweißt.
5. Bandbehandlungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Brennereinrichtung (5) gasbetrieben ist.
6. Bandbehandlungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Brennereinrichtung (5) mehrere über die Breite der zu
bearbeitenden Metallbänder (M1, M2) verteilte Brenner
(7a-7g; 8a-8g) umfaßt.
7. Bandbehandlungsanlage nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Brenner
(7a-7g; 8a-8g) einzeln steuerbar sind.
8. Bandbehandlungsanlage nach einem der Ansprüche 6 oder
7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Position der Brenner (7a-7g; 8a-8g) verstellbar
ist.
9. Bandbehandlungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Metallbänder (M1, M2) aus hoch-kohlenstoffhaltigen
Stählen gefertigt sind.
10. Bandbehandlungsanlage nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in
Förderrichtung (F) vor der Brennereinrichtung (5)
eine Trocknereinrichtung (4) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000151991 DE10051991C1 (de) | 2000-10-20 | 2000-10-20 | Kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von Metallbändern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000151991 DE10051991C1 (de) | 2000-10-20 | 2000-10-20 | Kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von Metallbändern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10051991C1 true DE10051991C1 (de) | 2002-07-25 |
Family
ID=7660422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000151991 Expired - Fee Related DE10051991C1 (de) | 2000-10-20 | 2000-10-20 | Kontinuierlich arbeitende Bandbehandlungsanlage zum Erzeugen von Metallbändern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10051991C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114472558A (zh) * | 2022-01-14 | 2022-05-13 | 肇庆宏旺金属实业有限公司 | 用于钢带清洗线的保护罩结构及钢带清洗线 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3052014A (en) * | 1958-04-21 | 1962-09-04 | Aluminum Co Of America | Flame treatment of aluminum |
| JPH1046379A (ja) * | 1996-07-29 | 1998-02-17 | Kawasaki Steel Corp | 鋼板の乾燥装置 |
-
2000
- 2000-10-20 DE DE2000151991 patent/DE10051991C1/de not_active Expired - Fee Related
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| CN114472558B (zh) * | 2022-01-14 | 2023-11-10 | 肇庆宏旺金属实业有限公司 | 用于钢带清洗线的保护罩结构及钢带清洗线 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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