DE10051587A1 - Getriebe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Getriebe, wie insbesondere ein Kegelscheibenumschlingungsgetriebe.
Description
Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit einer Vorrichtung zur Drehmomentüber
tragung zwischen einer Welle und einem relativ zur Welle axial verschiebbar
angeordneten, die Welle umgreifenden Ringteil, insbesondere zwischen einer
Welle und einer Wegscheibe eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes.
Kegelscheibenumschlingungsgetriebe finden zunehmend Verwendung als
automatische Getriebe zur kontinuierlich veränderliche Übersetzung in Kraft
fahrzeugen. Solche Kegelscheibenumschlingungsgetriebe enthalten zwei in
axialem Abstand voneinander befindliche Wellen, auf denen je ein Kegelschei
benpaar angeordnet ist, zwischen denen zur Drehmomentübertragung ein
Umschlingungsmittel umläuft. Eine Kegelscheibe jedes Kegelscheibenpaares
ist mit der Welle starr verbunden; die andere, als Wegscheibe bezeichnete
Kegelscheibe ist mit der Welle Drehmoment-übertragend, jedoch axial ver
schiebbar verbunden. Durch gegensinnige Verstellung des axialen Abstandes
zwischen den Kegelscheiben jedes Kegelscheibenpaares ist die Übersetzung
des so aufgebauten Getriebes veränderbar.
Zur drehfesten und axial verschiebbaren Verbindung zwischen der Wegschei
be und der zugehörigen Welle sind insbesondere bei naß laufenden Kegel
scheibenumschlingungsgetrieben Steckverzahnungen und Kugelführungen
bekannt. Bei trocken laufenden Kegelscheibenumschlingungsgetrieben ist eine
einfache Blattfedermitnahme bekannt, die jedoch bei ihrer axialen Verstellung
eine Verdrehung der Wegscheibe gegenüber der Welle hervorruft. Diese Ver
drehung stellt zumindest bei schnellen Verstellvorgängen eine Zusatzbelastung
für das Umschlingungsmittel dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige Verbindung
zwischen der axial relativ zur zugehörigen Welle verschiebbare, jedoch mög
lichst drehfest mit der Welle zu verbindenden Wegscheibe und der Welle zu
schaffen, bei der eine Axialverstellung ohne relative Verdrehung möglich ist.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß dem Hauptanspruch gelöst.
Erfindungsgemäß werden zwei Federringscheiben verwendet, die eine drehfe
ste Verbindung zwischen dem Ringteil und der Welle bewirken, wobei durch
die Elastizität der Federringscheiben jedoch eine axiale Verschiebbarkeit ge
währleistet ist. Die Verbindungsstellen zwischen den Federringscheiben, die in
Umfangsrichtung zwischen deren Befestigungsstellen an dem Ringteil bzw. der
Welle liegen, wirken auf die jeweils benachbarten Bereiche bzw. Schenkel der
Federringscheiben wie Scherengelenke. Eine mit einer axialen Verschiebung
zwischen Ringteil und Welle einhergehende Verdrehung ist nicht möglich, da
die Federringscheiben um den gesamten Umfang der Welle herum verlaufen
und an jeweils zwei in Umfangsrichtung voneinander entfernten Stellen anein
ander und mit dem Ringteil sowie der Welle verbunden sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist kostengünstig herstellbar und ermöglicht
eine spielfreie Verbindung zwischen der Welle und dem Ringteil.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist für alle Arten von Anwendungen geeignet, bei denen zwi
schen einer Welle und einem relativ zur Welle axial verschiebbar angeordne
ten, die Welle umgreifenden Ringteil Drehmoment übertragen werden soll.
Insbesondere eignet sich die Erfindung zum Einsatz in einem Kegelschei
benumschlingungsgetriebe, anhand dessen sie nachfolgend unter Bezugnah
me auf Zeichnungen beispielhaft erläutert wird.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt eines Kegelscheibenum
schlingungsgetriebes, geschnitten in der Ebene I-I in Fig. 4,
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Längsschnitt, geschnitten in der Ebene II-
II der Fig. 4,
Fig. 3 einen der Fig. 1 ähnlichen Längsschnitt, geschnitten in der Ebene
III-III der Fig. 4,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Ausschnitt eines Kegelscheibenum
schlingungsgetriebes, geschnitten in der Ebene IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 einen Ausschnitt aus einer abgewickelten Darstellung von Feder
ringscheiben,
Fig. 6 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungs
form,
Fig. 7 ein Schnitt eines Kegelscheibenpaares.
Gemäß Fig. 1 ist auf einer Welle 2 eines Kegelscheibenumschlingungsgetrie
bes eine Kegelscheibe axial verschiebbar und ohne wesentliches radiales.
Spiel angeordnet, die die Wegscheibe 4 eines Kegelscheibenpaares bildet,
dessen andere, mit der Welle 2 starr verbundene Kegelscheibe nicht darge
stellt ist.
Mit der Wegscheibe 4 ist ein Ringwandbauteil 6 starr verbunden, das einen mit
der Achse der Welle 2 gleichachsigen zylindrischen Bereich 8 und einen radial
verlaufenden Flanschbereich 10 aufweist.
Mit der Welle 2 ist ein Stützring 12 starr verbunden, der einen radial verlaufen
den Flanschbereich 14 aufweist, der in einen zylindrischen Bereich 16 über
geht. Weiter ist ein Wandbauteil 18 vorgesehen, das einen mit der Welle 2
starr verbundenen radial verlaufenden Flanschbereich 20 aufweist, der in ei
nen Zylinderbereich 22 übergeht.
Zwischen dem Stützring 12, dem Wandbauteil 18 und dem Ringwandbauteil 6
ist eine Druckkammer 24 gebildet, durch deren Druckbeaufschlagung die
axiale Verschiebung der Wegscheibe 4 relativ zur Welle 2 in an sich bekannter
Weise erfolgt. Aufbau und Funktion eines Kegelscheibenumschlingungsgetrie
bes sind an sich bekannt und werden daher nicht erläutert. Weitere in der An
ordnung gemäß Fig. 1 vorhandene Kammern werden ebenfalls nicht erläutert,
da sie für die Erfindung nicht wesentlich sind.
Innerhalb der Druckkammer 24 sind zwei, beispielsweise als Stanzteile aus
Federblech gebildete Federringscheiben 26 und 28 angeordnet, über die die
drehschlüssige Verbindung zwischen der Welle 2 und der Wegscheibe 4 er
folgt.
Fig. 1 zeigt die Anordnung in einer Ebene, in der die beiden Federringscheiben
26 und 28 mittels eines Niets 30 aneinander befestigt sind.
Die obere Hälfte der Fig. 1 zeigt die Anordnung bei minimalem Volumen der
Druckkammer 24. Die untere Hälfte zeigt die Anordnung bei maximalem Volu
men der Druckkammer 24, d. h. gemäß der Figur nach links verschobener
Wegscheibe 4, wobei die Federringscheiben 26 und 28 aufgespreizt sind bzw.
einen vergrößerten Winkel miteinander bilden.
Die Darstellungen der Fig. 2 und 3 entsprechen denen der Fig. 1 und sind le
diglich andere Schnittebenen. Fig. 2 zeigt die Befestigung der Federringschei
be 26 an dem Wellenfesten Stützring 12 mittels eines Niets 32 und die Befe
stigung der Federringscheibe 28 an dem Wegscheiben-festen Ringwandbauteil
6 mit eines Niets 34.
Die Darstellungen gemäß Fig. 3 zeigen die Anordnung in einer Schnittebene,
in der die Federringscheiben 26 und 28 weder aneinander noch an anderen
Bauteilen befestigt sind.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 1 in der Ebene IV-
IV. In Fig. 4 sind die Schnittebenen der Fig. 1, 2 und 3 sichtbar.
Mit 36 sind die sich diametral gegenüberliegenden Verbindungsstellen be
zeichnet, an denen die einander gleich ausgebildeten Federringscheiben 26
und 28 (nur die Federringscheibe 26 ist sichtbar) mittels der Nieten 30 mitein
ander verbunden sind. Mit 38 sind die axial miteinander fluchtenden Befesti
gungsstellen bezeichnet, an denen die eine Federringscheibe 26 mit dem
Stützring 12 und die andere Federringscheibe 28 mit dem Ringwandbauteil 6
mittels der Nieten 32 und 34 befestigt sind.
Wie dargestellt, sind die Federringscheiben als insgesamt viereckige, vier
schenklige Stanzteile aus Federstahlblech ausgebildet, deren Schenkel 40
zwischen den Verbindungsstellen 36 und den Befestigungsstellen 38 verlau
fen. Die Schenkel 40 weisen in einem mittleren Bereich zwischen den Stellen
36 und 38 jeweils eine größte Breite auf und sind im Bereich neben den Stellen
36 und 38 mit geringerer Breite ausgebildet. Mit der beschriebenen Form wird
erreicht, daß die Schenkel 40 bei Beanspruchung in Zugrichtung von einer
Stelle 36 zu einer Stelle 38 nur wenig nachgeben, sich aber in axialer und in
gewissem Ausmaß auch in radialer Richtung elastisch verformen können.
Fig. 5 zeigt die Federringscheiben 26 und 28 mit den Bauteilen 6 und 12 in
abgewickelter Darstellung. Wie ersichtlich, bilden die Nieten 30 an den Verbin
dungsstellen 36 jeweils eine Art Scherengelenk für die benachbarten Schenkel
der Federringscheiben 26 und 28. Durch die Nietverbindungen sind die ge
nannten Bauteile in Umfangsrichtung und in axialer Richtung spielfrei aneinan
der befestigt, können sich jedoch gegenseitig verdrehen.
Wenn zwischen den Bauteilen 6 und 12 ein Drehmoment wirkt, wird je ein Arm
bzw. ein Schenkel der scherenartigen Anordnung neben einer Verbindungs
stelle 36 auf Zug und eine andere auf Druck beansprucht. Insgesamt ist ein
Strebwerk gebildet, das keine Relativverdrehung zwischen den Bauteilen 6 und
12, d. h. zwischen der Welle 2 und der Wegscheibe 4 (Fig. 1) zuläßt.
Bei einer Abstandsveränderung zwischen den Bauteilen 6 und 12, d. h. einer
Verschiebung der Wegscheibe 4 relativ zur Welle 2 muß sich, wenn die Länge
der Schenkel 40 unverändert bleiben soll, die Verbindungsstelle radial biegen.
Dies ist insbesondere durch die gezielte Elastizität der Schenkel 40 in deren
den Verbindungsstellen 36 und den Befestigungsstellen 38 benachbarten Be
reichen möglich.
Die in Art von Blattfedern wirkenden Federringscheiben 26 und 28 stellen somit
eine Einrichtung dar, die die Welle 2 drehfest, aber axial verschiebbar mit der
Wegscheibe 4 verbindet.
Vorteilhafterweise befinden sich die Verbindungsstellen 36 und die Befesti
gungsstellen 38 etwa in gleichem Abstand von der Drehachse der Welle 2. Bei
maximaler axialer Verschiebung zwischen Welle 2 und Wegscheibe 4 (z. B.
Fig. 1, unten), wandert der Niet 30 bzw. die Verbindungsstelle 36 radial leicht
nach innen, so daß sich ein radialer Versatz zwischen den Nieten 30 bzw. den
Verbindungsstellen 36 und den Nieten 32 und 34 bzw. den Befestigungsstellen
38 ergibt, der zwischen den Fig. 1 und 2 mit "a" bezeichnet ist und beispiels
weise weniger als 1 mm beträgt.
Die Relativstellung zwischen der Wegscheibe 4 und der Welle 2, bei der die
Verbindungsstelle 36 und die Befestigungsstellen 38 auf gleichem Radius lie
gen, kann ebenso wie die Steifigkeit der Federringscheiben 26 und 28 an die
jeweiligen Erfordernisse angepaßt werden, so daß beispielsweise die durch die
Verformung der Federringscheiben 26 und 28 hervorgerufenen Kräfte in Ab
hängigkeit von der axialen Verstellung zur Beeinflussung der in dem Kegel
scheibenumschlingungsgetriebe vorhandenen Anpreß- und Verstellkräfte ge
nutzt werden können.
Fig. 6 zeigt eine gegenüber Fig. 4 etwas abgeänderte Ausführungsform der
Federringscheibe 26. Zur Erhöhung der Steifigkeit gegenüber in Längsrichtung
der Schenkel 40 wirkenden Druckkräften ist die Federringscheibe an ihren
Rändern abgekantet, so daß die Schenkel 40 im Querschnitt U-förmig sind.
Die beschriebene Anordnung kann in vielfältiger Weise abgeändert werden.
Die Anzahl der Verbindungsstellen und Befestigungsstellen kann größer sein,
so daß die Federringscheiben dann nicht insgesamt viereckig, sondern ent
sprechend mehreckig ausgebildet sind. Die gezielten Elastizitäten können
durch unterschiedliche Wandstärken, Profilierungen usw. erzielt werden. Die
Federringscheiben müssen nicht zwingend einander gleich sein. Die Befesti
gung bzw. Verbindung zwischen den Bauteilen an den Stellen 36 und 38 muß
nicht über Nieten erfolgen, sondern kann auch durch Verschrauben oder fe
derndes Einschnappen geschehen. Jede Federringscheibe kann aus mehre
ren, übereinander angeordneten Blechteilen gebildet sein, die entsprechend
den jeweiligen Erfordernissen bezüglich Schub- und Druckbeanspruchung
sowie der Verformbarkeit in axialer und radialer Richtung ausgebildet sind.
Zur Vermeidung von Verkippungen oder Verdrehungen können die Verbin
dungsstellen 36 zusätzlich geführt sein, wie in Fig. 7 dargestellt. Wie ersicht
lich, ist der Niet 30 in axialer Richtung beidseitig durch Stifte 42 verlängert, die
in Buchsen 44 radial beweglich, aber in Umfangsrichtung unbeweglich geführt
sind, wobei eine der Buchsen 44 in den Stützring 12 eingesetzt ist und die
andere Buchse 44 in das Ringwandbauteil 6 eingesetzt ist. Wie ein Vergleich
zwischen der oberen Hälfte und der unteren Hälfte der Fig. 7 zeigt, sind die
Zapfen 42 innerhalb der Buchsen 44 in der Relativstellung zwischen Welle 2
und Wegscheibe 4 gemäß Fig. 7 unten im Vergleich zu der Stellung gemäß
Fig. 7 oben radial einwärts verschoben. Es versteht sich, daß für die radiale
Bewegbarkeit und Unbeweglichkeit in Umfangsrichtung der Verbindungsstellen
36 unterschiedliche mechanische Möglichkeiten bestehen, beispielsweise,
indem die Bauteile 6 und 12 lediglich mit radial verlaufenden Führungsschlitzen
versehen werden, in die entsprechende Stifte eingreifen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Drehmomentübertragung zwischen
einer Welle und einem relativ zur Welle axial verschiebbar angeordneten, die
Welle umgreifenden Ringteil, insbesondere zwischen einer Welle und einer
Wegscheibe eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes, enthaltend eine
erste, die Welle umgreifende Federringscheibe, die an wenigstens zwei in
Umfangsrichtung voneinander entfernten Stellen in Umfangsrichtung starr mit
der Welle verbunden ist, und eine zweite, die Welle umgreifende Feder
ringscheibe, die an wenigstens zwei in Umfangsrichtung voneinander entfern
ten Stellen in Umfangsrichtung starr mit dem Ringteil verbunden ist, wobei die
beiden Federringscheiben an in Umfangsrichtung zwischen ihren Befesti
gungsstellen an der Welle und dem Ringteil liegenden Stellen in Umfangsrich
tung starr miteinander verbunden sind.
Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvor
schläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die
Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung
und/oder Zeichnungen offenbarte Merkmalskombination zu beanspruchen.
In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere
Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des
jeweiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkma
lskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Tech
nik am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, be
hält die Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche
oder Teilungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige
Erfindungen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden
Unteransprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu ver
stehen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche
Abänderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten,
Elemente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch
Kombination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der
allgemeinen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen
beschriebenen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elemen
ten oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der
Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen
Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen
führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Drehmomentübertragung zwischen einer Welle und ei
nem relativ zur Welle axial verschiebbar angeordneten, die Welle um
greifenden Ringteil, insbesondere zwischen einer Welle und einer Weg
scheibe eines Kegelscheibenumschlingungsgetriebes, enthaltend eine
erste, die Welle umgreifende Federringscheibe, die an wenigstens zwei in
Umfangsrichtung voneinander entfernten Stellen in Umfangsrichtung starr
mit der Welle verbunden ist, und eine zweite, die Welle umgreifende Fe
derringscheibe, die an wenigstens zwei in Umfangsrichtung voneinander
entfernten Stellen in Umfangsrichtung starr mit dem Ringteil verbunden
ist, wobei die beiden Federringscheiben an in Umfangsrichtung zwischen
ihren Befestigungsstellen an der Welle und dem Ringteil liegenden Stel
len in Umfangsrichtung starr miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befesti
gungsstellen der Federringscheiben an der Welle und dem Ringteil axial
miteinander fluchten und in Umfangsrichtung gleiche Abstände aufweisen
und daß die Verbindungsstellen der Federringscheiben die Umfangswin
kel zwischen den Befestigungsstellen halbieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
radialen Abstände der Befestigungsstellen und der Verbindungsstellen
von der Wellenachse etwa gleich groß sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federringscheiben derart ausgebildet sind, daß sie zwischen den
Befestigungsstellen und den Verbindungsstellen zugsteif und biegeweich
bezüglich einer axialen und radialen Biegeachse sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federringscheiben zwischen den Befestigungsstellen und den
jeweils benachbarten Verbindungsstellen etwa geradlinig verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federringscheiben aus Federblech gebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Feder
blech zur Erhöhung der Drucksteifigkeit profiliert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Federbleche in Bereichen um die Verbindungsstellen und Befestigungs
stellen zur Erhöhung der Elastizität geschwächt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstellen zwischen den Federringscheiben radial be
weglich und in Umfangsrichtung unbeweglich geführt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungen und/oder Verbindungen durch Vernieten, Ver
schrauben oder federndes Einschnappen gebildet sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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