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DE10051531A1 - "Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassadenöffnungen und schallgedämpfte Fensterelemente" - Google Patents

"Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassadenöffnungen und schallgedämpfte Fensterelemente"

Info

Publication number
DE10051531A1
DE10051531A1 DE2000151531 DE10051531A DE10051531A1 DE 10051531 A1 DE10051531 A1 DE 10051531A1 DE 2000151531 DE2000151531 DE 2000151531 DE 10051531 A DE10051531 A DE 10051531A DE 10051531 A1 DE10051531 A1 DE 10051531A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
sound
absorbing
elements
reveal
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2000151531
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Jager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wicona Bausysteme GmbH
Original Assignee
Wicona Bausysteme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wicona Bausysteme GmbH filed Critical Wicona Bausysteme GmbH
Priority to DE2000151531 priority Critical patent/DE10051531A1/de
Priority to EP01118662A priority patent/EP1199438A3/de
Publication of DE10051531A1 publication Critical patent/DE10051531A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/20Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for insulation against noise
    • E06B5/205Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for insulation against noise windows therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Special Wing (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassadenöffnungen, wobei man die Laibung der Öffnung schalldämpfend oder schalldämmend ausbildet.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassadenöffnungen und schallgedämpfte zu öffnende Fenster.
Verschließbare Fassadenöffungen, insbesondere Fenster­ elemente weisen in geschlossenem Zustand eine gute Dämmung gegen Schall aus; werden die Fenster, die häufig als Kipp-, Schwenk- oder Parallelausstellfenster ausgebildet sind, geöffnet, dringen jedoch Außengeräusche praktisch ungehin­ dert durch die Fensteröffnung.
Häufig werden die Fenster als Kippfenster bzw. Spalt­ lüftfenster ausgebildet, um einerseits den Eintritt von Außenluft durch die begrenzte Öffnung zu ermöglichen und gleichzeitig übermäßigen Schalleintritt zu begrenzen. Beson­ dere Schalldämmungsmaßnamen zur Dämmung des Schalls bei Kippfenster bzw. Spaltlüftfenster bei nur begrenzt geöffnetem Fenster sind bisher nicht bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, den bei teilweise geöff­ netem Fenster eindringenden Schall zu dämpfen, und Fenster­ elemente, üblicherweise bestehend aus Fensterlaibung und Fenster, zur Verfügung zu stellen, bei denen in teilweise geöffnetem Zustand der eindringende Schall gedämpft wird.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 und das Fensterelement, bestehend aus Kipp­ fenster und Fensterlaibung gemäß Anspruch 7, gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Ansprüchen 2 bis 6 bzw. 8.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erreicht, daß der mit der einströmenden Luft eindringende Schall deutlich gedämpft wird.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren näher erläutert:
Fig. 1 ist ein schematischer Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung aus Kippfenster und Fenster­ laibung;
Fig. 2 stellt eine bevorzugte Ausführungsform der Ausführung nach Fig. 1 dar;
Fig. 3 ist eine teilweise schematische Aufsicht auf die erfindungsgemäße Anordnung aus Fenster, Schalldämmung und Laibung.
Gemäß Fig. 1 wird an der Innenfläche der Laibung 4 eines Kippfensters 5 (Fig. 1a) oder Parallelausstellfen­ sters 5 (Fig. 1b), die Fensteröffnung ganz oder teilweise umlaufend, ein schicht- oder kastenförmiges schalldämpfendes Element 1 angeordnet.
Im einfachsten Fall kann es sich dabei um eine Schicht ausreichender Dicke eines schalldämpfenden Materials, wie beispielsweise offenzelliger Schaumstoff, Mineralfaser, Flies, offenporige Laibungsbeschichtung oder deren Kombinationen handeln. Bevorzugt ist diese Schicht oder Beschich­ tung in an sich bekannter Weise schalldämpfend oberflächen­ strukturiert, beispielsweise durch Noppen, Grate oder Stege. Die schalldämmenden oder -dämpfenden Elemente können ohne oder mit Abdeckung, beispielsweise mit strömungsdurchlässi­ ger Abdeckung, bevorzugt mit Lochplatte (gelochtes Blech) ausgebildet sein, wobei die Elemente und die Abdeckung an­ einander anliegend oder in Abstand voneinander angeordnet sind.
Bevorzugt sind die schalldämmenden bzw. -dämpfenden Elemente im Laibungsbereich der Öffnungsrichtung des Fen­ sters angeordnet.
Bevorzugt bestehen die schalldämpfenden Elemente 1 jedoch aus kastenförmigen Elementen, die, wiederum bevor­ zugt, ein Schalldämmmaterial 3 und eine im wesentlichen rechtwinklig zur Fensterebene verlaufende Platte 2, bevor­ zugt ein Lochblech, aufweisen, wobei zwischen dem Schall­ dämmmaterial 3 und der Lochplatte 2 ein Luftspalt 6 ausge­ bildet ist; dieser Luftspalt 6 kann im übrigen in an sich bekannter Weise absorptions-, drossel- oder reflektionsge­ dämpft sein.
Eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform zeigt die Fig. 2. Hierbei ist die im wesentlichen recht­ winklig zur Fensterfläche verlaufende Fläche 2 dem Schwen­ kweg der Oberkante des Rahmens des Fensters 5 bogenförmig angepasst, so daß die Luftzufuhr praktisch ausschließlich durch den gedämpften Luftspalt erfolgt. Im übrigen entspre­ chen die Bezugszeichen denen gemäß Fig. 1.
In Fig. 3 wird eine schematische teilweise Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Anordnung aus Laibung 4, Dämpfung 1 und Fenster 5 wiedergegeben. Die Bezugszeichen entsprechen denen gemäß der vorhergehenden Fig. 1 und 2.
Die schalldämpfenden Elemente 1 können in der Laibung, an dieser anliegend oder in diese integriert, angeordnet sein. Ebenso ist es möglich, die Elemente 1 bei entsprechen­ der Dicke des Rahmens des Fensters 5 an diesem außen anzu­ ordnen und, entsprechend dem Kippweg des Fensters, die Lai­ bung 5 bogenförmig auszubilden.
Besonders geeignet ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Schalldämmung von Fensterelementen in Fassaden als Ein­ spannelement oder als Fensterelement in Lochfassaden.

Claims (8)

1. Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassa­ denöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Laibung der Öffnung schalldämpfend oder schalldämmend ausbildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man auf der Laibung (4) des Fensters oder in diese inte­ griert, den Rahmen des Fensters (5) ganz oder teilweise umlaufend, kasten- oder schichtförmige schalldämpfende Ele­ mente (1) anordnet.
3. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die dem schließ­ baren Fensterflügel benachbarten, rechtwinklig zur Fenster­ ebene verlaufenden Flächen (2) der schalldämpfenden Elemente (1) in an sich bekannter Weise schalldämpfend strukturiert.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die rechtwinklig zur Fensterebene verlaufenden Flä­ chen (2) der schalldämpfenden Elemente als Lochblech aus­ bildet, welches das Schalldämmmaterial (3) der schalldämp­ fenden Elemente (1) abdeckt.
5. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die schalldämp­ fenden Elemente (1) kastenförmig ausbildet, wobei die dem Fensterrahmen benachbarten, rechtwinklig zur Fensterebene verlaufenden Flächen (2) als Lochplatten ausgebildet sind, die Luftspalte (6) innerhalb der schalldämpfenden Elemente (1) abdecken, wobei die Luftspalten (6) durch schallschluc­ kendes Material (3), wie Mineralfaser oder offenzelliger Schaumstoff, das auf der Fensterlaibung (4) angeordnet ist, begrenzt werden.
6. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die schalldämp­ fenden Elemente (1) am Fensterrahmen, diesen ganz oder teil­ weise umlaufend, anordnet.
7. Fensterlaibung mit Fenster als Fassadenelement, gekennzeichnet durch schalldämpfende Ausbildung nach einem der Verfahren nach Anspruch 1 bis 6.
8. Pfosten-Riegel-Fassade mit Fenster, gekennzeichnet durch schalldämpfende Ausbildung von Fensterlaibung und Fenster nach einem der Verfahren 1 bis 6.
DE2000151531 2000-10-17 2000-10-17 "Verfahren zur Schalldämmung verschließbarer Fassadenöffnungen und schallgedämpfte Fensterelemente" Ceased DE10051531A1 (de)

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