DE19725116A1 - Schalldämpfer und Überbrückungsvorrichtung - Google Patents
Schalldämpfer und ÜberbrückungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und eine Überbrückungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
Solche Schalldämpfer werden allgemein zwischen Bauwerksteilen eingesetzt, wo
bei sie jedoch insbesondere in Verbindung mit Überbrückungsvorrichtungen an
Fahrbahnübergängen Verwendung finden.
Es ist bekannt, den durch Straßenfahrzeuge erzeugten Straßenlärm zu naheste
henden Häusern durch Schallschutzwände einzudämmen und daß ein Bedürfnis
besteht, die Lärmemissionen an Straßen gering zu halten.
Bei Überbrückungsvorrichtungen für Spalten zwischen Bauwerksteilen, die an
den beiden Bauwerksteilen befestigt werden, treten folgenden Probleme auf. Die
Überbrückungsvorrichtungen weisen Profile auf, die auf einem Profilträger ver
schiebbar gelagert sind, so daß die Überbrückungsvorrichtung eine Relativbewe
gung der beiden Bauwerksteile zueinander aufnehmen kann. Diese Über
brückungsvorrichtungen werden meist an Fahrbahnübergängen, insbesondere
zwischen einer am Boden verlegten Straße und einer Brücke eingesetzt. Bei der
Überfahrt der Überbrückungsvorrichtung durch Fahrzeuge werden sowohl an
der Fahrbahnoberfläche nach oben als auch im Bauwerksspalt nach unten Lär
memissionen in Form von impulsartigen Geräuschen erzeugt. Dabei wirkt sich
vor allem die Abstrahlung nach unten besonders störend aus, da unterhalb eines
Bauwerks die Geräusche der vorbeifahrenden Fahrzeuge aufgrund der Schall
dämmung des Bauwerks nicht wahrgenommen werden und daher das Geräusch
durch die Überfahrt über die Überbrückungsvorrichtung unterhalb des Bau
werks besonders laut wirkt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen,
die den zwischen Bauwerksteilen auftretenden Schall dämpft, wobei die Däm
meinrichtung in einfacher Weise an die Größe des Spalts zwischen den beiden
Bauwerksteilen anpaßbar sein soll. Ferner soll eine gattungsgemäße Überbrückungs
vorrichtung verbessert werden, so daß die Schallabstrahlung nach unten
und die reflektierende Schallabstrahlung nach oben reduziert wird. Dabei sollen
die Mittel zur Schalldämpfung eine Relativbewegung der beiden Bauwerksteile
aufnehmen können und für Einbau- oder Wartungszwecke leicht montierbar
oder demontierbar sein.
Diese Aufgabe wird mit einem Schalldämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und mit einer Überbrückungsvorrichtung gemäß dem Anspruch 13 gelöst.
Wenn der Schalldämpfer wenigstens ein den Bauwerksspalt im wesentlichen
überbrückendes Schutzelement aufweist, das an die veränderbare Größe des
Bauwerksspalts anpaßbar ist, wobei der Schalldämpfer über Lagermittel an min
destens einem der Bauwerksteile gelagert ist, kann der Schalldämpfer in einfa
cher Weise zwischen unterschiedlichen Bauwerksteilen montiert werden. Dabei
kann der Schalldämpfer eine Relativbewegung der beiden Bauwerksteile zuein
ander aufnehmen, so daß er sich insbesondere an die Wärmeausdehnung eines
Bauwerksteils anpassen kann. Damit wird ein direkter Schalldurchgang infolge
von Öffnungen zwischen den Bauwerksteilen vermieden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Schutzelement von
einer Dämmeinrichtung mit einem Gehäuseteil gebildet, so daß mit baulich ein
fachen Mitteln eine gute Schallabsorption erreicht wird.
Vorzugsweise ist ein Schutzelement durch die Lagermittel drehbar aufgenom
men, so daß durch die Drehbewegung die Anpassung an den Bauwerksspalt vor
genommen wird. Insbesondere bei größeren Bauwerksspalten ist es vorteilhaft,
wenn der Schalldämpfer zwei Befestigungsmittel aufweist, die jeweils mit einem
Bauwerksteil verbunden sind und die Befestigungsmittel jeweils eine Dämmplat
te drehbar aufnehmen. Die beiden Dämmplatten können sowohl direkt als auch
über einen Dämmboden indirekt miteinander verbunden werden. Ein solcher
Schalldämpfer ist in seiner Breite äußerst variabel und schnell und einfach zwi
schen zwei Bauwerksteilen montierbar.
Ein besonders für kleine Bauwerksspalten geeigneter Schalldämpfer weist eine
im wesentlichen sich horizontal erstreckende Leiste auf, die an einem Bauwerk
steil angebracht ist und einen Dämmkörper aufnimmt. Vorzugsweise weist der
Dämmkörper an seiner Auflagefläche auf der Leiste eine abgerundete Kante auf,
so daß er auf der Kante abrollen kann, um sich der Breite des Bauwerksspalts
anzupassen.
In einer besonders für schwierig zugängliche Bauwerksspalten geeigneten Ausge
staltung der Erfindung sind mehrere Schutzelemente aus jeweils einer Dämm
platte gebildet, die "W-förmig" angeordnet sind, so daß sie wie eine Feder in den
Bauwerksspalt eingeklemmt werden können. Vorzugsweise sind die Dämmplat
ten über Plattenträger und Aufhängungen abgestützt, wobei an jedem zweiten
Spalt zwischen zwei Dämmplatten eine Klammer vorgesehen ist, die die Dämm
platten an ihrer einen Seite miteinander verbindet und an ihrer anderen Seite
beabstandet voneinander hält. Dadurch kann auf einfache Weise die "W-förmige"
Anordnung der Dämmplatten erreicht werden.
Für eine besonders gute Schallabsorption umfaßt ein Schutzelement eine Stein
wollplatte.
Wenn die erfindungsgemäße Überbrückungsvorrichtung Mittel zur Schalldämp
fung aufweist, kann der durch die Überbrückungsvorrichtung durchtretende
Schall nach unten erheblich reduziert werden.
Vorzugsweise sind die Mittel zur Schalldämpfung unterhalb der Profile der
Überbrückungsvorrichtung angeordnet, so daß die Überbrückungsvorrichtung
im Straßenbau eingesetzt werden kann, wozu sie eine im wesentlichen ebene
Oberfläche benötigt. Dabei ist vorteilhaft an mindestens einer Stirnseite der
Überbrückungsvorrichtung ein Abschluß mit einer Dämmeinrichtung vorgese
hen, so daß auch der seitlich zur Überbrückungsvorrichtung auftretende Schall
gedämpft werden kann.
Wenn die Überbrückungsvorrichtung und die Mittel zur Schalldämpfung ver
schiebbar oder drehbar gelagert sind, können sie eine Relativbewegung der bei
den Bauwerksteile aufnehmen, so daß die Überbrückungsvorrichtung an Brücken
eingesetzt werden kann und dabei die Wärmeausdehnung der Brücke relativ
zu der festen Fahrbahn aufnehmen kann. Die Schallausbreitung nach unten wird
dabei auf ein Minimum reduziert, wenn die Überbrückungsvorrichtung einen
oben beschriebenen Schalldämpfer aufweist, der sich über die ganze Breite der
Fahrbahn erstreckt.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein Straßenab
schnitt mit einer Fahrbahn und einer Brücke eine erfindungsgemäße Überbrückungs
vorrichtung auf.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen im Zu
sammenhang mit den beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel des Schall
dämpfers an einer Überbrückungsvorrichtung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Schalldämpfers an einer Über
brückungsvorrichtung, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel durch eine
Überbrückungsvorrichtung mit einem Schalldämpfer.
Entsprechend Fig. 1 ist zwischen einem ersten Bauwerksteil 1 und einem zwei
ten Bauwerksteil 2 eine Überbrückungsvorrichtung mit einem Randprofil 3 an
dem ersten Bauwerksteil 1 und einem Randprofil 4 einem zweiten Bauwerksteil
2 angeordnet. Zwischen den beiden Randprofilen 3 und 4 sind mehrere Mittel
profile 5 angeordnet, so daß der Spalt zwischen dem ersten Bauwerksteil 1 und
dem zweiten Bauwerksteil 2 überbrückt ist. Die Mittelprofile 5 sind auf einem
Profilträger 14 gelagert. Das erste Bauwerksteil 1 besitzt eine Bauwerkswand 6,
an der ein Befestigungsmittel 7 vorgesehen ist. An dem zweiten Bauwerksteil 2
ist unterhalb einer Nische 8 ebenfalls ein Befestigungsmittel 9 angeordnet. An
den Befestigungsmitteln 7 und 9 ist jeweils eine Dämmplatte 10 bzw. 11 drehbar
gelagert. An ihrer anderen Seite sind die Dämmplatten 10 und 11 mit einem
Dämmboden 12 verbunden. Die Verbindung zwischen den Dämmplatten 10 und
11 und dem Dämmboden 12 ist jeweils mittels eines Lagers 13 gelenkig ausge
führt. Es ist auch möglich, die erste Dämmplatte 10 und die zweite Dämmplatte
11 über ein Scharnier direkt miteinander gelenkig zu verbinden.
Bei einer Verschiebung des zweiten Bauwerksteils 2 entsprechend dem Pfeil
nimmt die Überbrückungsvorrichtung die Verschiebung über die Rand- und Mit
telprofile 3, 4, und 5 auf, wobei der Profilträger 14 in der Nische 8 aufgenommen
ist. Unterhalb des Profilträgers 14 kompensiert der Schalldämpfer die Verschie
bung durch eine Drehung der ersten Dämmplatte 10 und der zweiten Dämmplat
te 11, wie dies mit dem gestrichelten Linien in der Fig. 1 dargestellt ist.
Für eine möglichst umfassende Absorption des Schalls sind die Befestigungsmit
tel 7 und 9, die Dämmplatten 10 und 11 und der Dämmboden 12 im wesentlichen
aus Steinwollplatten mit einer Dichte von 50 kg pro m3 und einer Dicke von
mehr als 8 cm gebildet. An ihrer Unterseite weisen diese Bauteile ein schallre
flektierendes feuerverzinktes Blech mit einer Dicke von mehr als 2 mm auf. Es
ist auch möglich, Edelstahl zu verwenden. Der Schalldämpfer ist dabei unmittel
bar unterhalb der Überbrückungsvorrichtung angeordnet und erstreckt sich über
die gesamte Länge des Bauwerksspalts. An den Seiten des Bauwerksspalts sind
am Schalldämpfer Einrichtungen für den Ablauf des eintretenden Oberflächen
wassers oder des Schwitz- und Kondenswassers vorgesehen. Die gelenkigen Befe
stigungsmittel zwischen den Befestigungsmitteln 7 und 9, den Dämmplatten 10
und 11 und dem Dämmboden 12 sind aus Kunststoff gebildet, um Klappergeräu
sche zu vermeiden. Dabei sind vorteilhaft Scharniere vorgesehen, die aus einem
Isolierstift mit Clips gebildet sind.
Entsprechend einem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel ist eine
Überbrückungsvorrichtung mit zwei Randprofilen 3' bzw. 4' und einem Mittel
profil 5' zwischen einem ersten Bauwerksteil 1' und einem zweiten Bauwerksteil
2' angeordnet. Unterhalb der Rand- und Mittelprofile 3', 4' und 5' ist ein Schall
dämpfer angeordnet, der einen Dämmkörper 15 in einer Blechschale 16 aufweist.
Der Dämmkörper 15 ist auf einer Leiste 17 gelagert, die an dem zweiten Bau
werksteil 2' über Befestigungsmittel 18 befestigt ist. Der Dämmkörper 15 ist auf
der Leiste 17 aufgelegt und weist an der Auflagefläche eine abgerundete Kante
auf. Auf seiner anderen Seite ist der Dämmkörper 15 an die Bauwerkswand 6'
des ersten Bauwerksteils 1' angelehnt.
Eine Bewegung der Bauwerksteile 1' und 2' relativ zueinander kompensiert der
Schalldämpfer durch eine Drehung des Dämmkörpers 15, der auf der Leiste 17
abrollt. Für eine umfassende Schallabsorption ist die Leiste 17 an ihrer Oberseite
durch eine Schalldämmpappe und an einer Unterseite von einem Stahlblech ge
bildet. Der Dämmkörper 15 aus Steinwolle ist an seiner den Rand- und Mittel
profilen 3', 4' und 5' abgewandten Seite mit einem Stahlblech umgeben.
In einem dritten Ausführungsbeispiel sind zur Schalldämpfung Dämmplatten 20
zwischen einem ersten Bauwerksteil 1'' mit einer Bauwerkswand 6'' und einem
zweiten Bauwerksteil 2'' angeordnet. Die Dämmplatten 20 sind über eine Auf
hängung 19 gehalten, die an dem Randprofil 3'', den Mittelprofilen 5'' und dem
Randprofil 4'' befestigt ist. Die Mittelprofile 5'' sind zu diesem Zweck mit einer
Aufhängöse 21 versehen. An ihrer Unterseite ist zwischen zwei Dämmplatten 20
jeweils ein Plattenträger 22 angeordnet. Die Aufhängung 19 der Dämmplatten 20
ist dabei derart, daß diese "W-förmig" angeordnet sind, also zwei benachbarte
Dämmplatten 20 entweder an ihrer oberen Kante oder an ihrer unteren Kante
miteinander verbunden sind. Unterhalb der Dämmplatten 20 sind eine Halbscha
le 23, die mit dem ersten Bauwerksteil 1'' verbunden ist und eine zweite Halb
schale 24, die mit dem zweiten Bauwerksteil 2'' verbunden ist, angeordnet. Die
Halbschalen 23 und 24 können durch die Bewegung der Bauwerksteile 1'' und 2''
ineinander geschoben werden und ebenfalls als Schalldämpfer wirken.
Bei einer Verschiebung der beiden Bauwerksteile 1'' und 2'' relativ zueinander
können die Dämmplatten 20 zusammengedrückt werden, wobei die keilförmigen
Spalten zwischen den Dämmplatten 20 zugesetzt werden. Bei einer Auseinan
derbewegung der beiden Bauwerksteile 1'' und 2'' drücken an der Oberseite der
Dämmplatten 20 angeordnete Klammern diese auseinander, so daß die Relativ
bewegung der Bauwerksteile 1'' und 2'' kompensiert wird und keine für den
Schall durchlässige Öffnung in dem Bauwerksspalt gebildet wird.
Claims (18)
1. Schalldämpfer für einen Bauwerksspalt, der zwischen einem ersten Bau
werksteil (1, 1', 1'') und einem zweiten Bauwerksteil (2, 2', 2'') gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldämpfer wenigstens ein den
Bauwerksspalt im wesentlichen überbrückendes Schutzelement (10, 11, 12,
15, 20) und Lagermittel (7, 9, 17, 18, 19) aufweist, um den Schalldämpfer an
mindestens einem der Bauwerksteile (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') zu lagern und das
oder die Schutzelemente (10, 11, 12, 15, 20) an die veränderbare Größe des
Bauwerksspalts anpaßbar sind.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) von einer Dämmeinrichtung mit einem
Gehäuseteil gebildet ist.
3. Schalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) durch die Lagermittel (7, 9, 17, 18,
19) drehbar aufgenommen ist.
4. Schalldämpfer nach nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Lagermittel ein erstes Befestigungsmit
tel (7) aufweisen, das mit dem ersten Bauwerksteil (1, 1', 1'') verbunden ist
und eine erste Dämmplatte (10) drehbar aufnimmt und ein zweites Befesti
gungsmittel (9) aufweisen, das mit dem zweiten Bauwerksteil (2, 2', 2'')
verbunden ist und eine zweite Dämmplatte (11) drehbar aufnimmt.
5. Schalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Dämmplatte (10) mit der zweiten Dämmplatte (11) drehbar verbunden ist.
6. Schalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen der ersten Platte (10) und der zweiten Dämmplatte (11) ein Dämm
boden (12) vorgesehen ist, der jeweils mit den beiden Dämmplatten (10, 11)
drehbar verbunden ist.
7. Schalldämpfer nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Lagermittel eine sich im wesentlichen
horizontal erstreckende Leiste (17) aufweisen, die über Befestigungsmittel
(18) an einem Bauwerksteil (2') angebracht ist, und ein Dämmkörper (15)
auf oder in der Leiste (17) aufgenommen ist.
8. Schalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dämmkörper (15) an seiner Auflagefläche auf der Leiste (17) eine abgerun
dete Kante besitzt.
9. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß das mehrere Schutzelemente aus jeweils einer Dämmplatte (20)
gebildet sind, die "W-förmig" angeordnet sind.
10. Schalldämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dämmplatten (20) über Plattenträger (22) und Aufhängungen (19) gehalten
sind.
11. Schalldämpfer nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß
an jedem zweiten Spalt zwischen zwei Dämmplatten (20) eine Klammer
vorgesehen ist, die die Dämmplatten (20) an ihrer einen Seite miteinander
verbindet und an ihrer anderen Seite beabstandet voneinander hält.
12. Schalldämpfer nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß ein Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) eine
Steinwollplatte umfaßt.
13. Überbrückungsvorrichtung, insbesondere für Fahrbahnübergänge, die eine
Verbindung zwischen einem ersten Bauwerksteil (1, 1', 1'') und einem zwei
ten Bauwerksteil (2, 2', 2'') bildet und Profile (3, 4, 5) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich der Überbrückungsvorrichtung zwi
schen den beiden Bauwerksteilen (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') Mittel (10, 11, 12, 15,
20) zur Schalldämpfung vorgesehen sind.
14. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung unterhalb der Profile
(3, 4, 5) angeordnet sind.
15. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß an mindestens einer Stirnseite der Überbrückungsvorrich
tung ein Abschluß mit einer Dämmeinrichtung vorgesehen ist.
16. Überbrückungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungsvorrichtung und
die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung verschiebbar und/oder
drehbar gelagert sind, so daß sie eine Relativbewegung der beiden Bauwerks
teile (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') aufnehmen können.
17. Überbrückungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur
Schalldämpfung einen Schalldämpfer nach mindestens einem der Ansprü
che 1 bis 12 umfassen.
18. Straßenabschnitt mit einer Fahrbahn und einer Brücke, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Brücke und der Fahrbahn eine Über
brückungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 17 an
geordnet ist.
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