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DE19725116A1 - Schalldämpfer und Überbrückungsvorrichtung - Google Patents

Schalldämpfer und Überbrückungsvorrichtung

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DE19725116A1
DE19725116A1 DE1997125116 DE19725116A DE19725116A1 DE 19725116 A1 DE19725116 A1 DE 19725116A1 DE 1997125116 DE1997125116 DE 1997125116 DE 19725116 A DE19725116 A DE 19725116A DE 19725116 A1 DE19725116 A1 DE 19725116A1
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    • E01D19/06Arrangement, construction or bridging of expansion joints

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  • Structural Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Überbrückungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13. Solche Schalldämpfer werden allgemein zwischen Bauwerksteilen eingesetzt, wo­ bei sie jedoch insbesondere in Verbindung mit Überbrückungsvorrichtungen an Fahrbahnübergängen Verwendung finden.
Es ist bekannt, den durch Straßenfahrzeuge erzeugten Straßenlärm zu naheste­ henden Häusern durch Schallschutzwände einzudämmen und daß ein Bedürfnis besteht, die Lärmemissionen an Straßen gering zu halten.
Bei Überbrückungsvorrichtungen für Spalten zwischen Bauwerksteilen, die an den beiden Bauwerksteilen befestigt werden, treten folgenden Probleme auf. Die Überbrückungsvorrichtungen weisen Profile auf, die auf einem Profilträger ver­ schiebbar gelagert sind, so daß die Überbrückungsvorrichtung eine Relativbewe­ gung der beiden Bauwerksteile zueinander aufnehmen kann. Diese Über­ brückungsvorrichtungen werden meist an Fahrbahnübergängen, insbesondere zwischen einer am Boden verlegten Straße und einer Brücke eingesetzt. Bei der Überfahrt der Überbrückungsvorrichtung durch Fahrzeuge werden sowohl an der Fahrbahnoberfläche nach oben als auch im Bauwerksspalt nach unten Lär­ memissionen in Form von impulsartigen Geräuschen erzeugt. Dabei wirkt sich vor allem die Abstrahlung nach unten besonders störend aus, da unterhalb eines Bauwerks die Geräusche der vorbeifahrenden Fahrzeuge aufgrund der Schall­ dämmung des Bauwerks nicht wahrgenommen werden und daher das Geräusch durch die Überfahrt über die Überbrückungsvorrichtung unterhalb des Bau­ werks besonders laut wirkt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die den zwischen Bauwerksteilen auftretenden Schall dämpft, wobei die Däm­ meinrichtung in einfacher Weise an die Größe des Spalts zwischen den beiden Bauwerksteilen anpaßbar sein soll. Ferner soll eine gattungsgemäße Überbrückungs­ vorrichtung verbessert werden, so daß die Schallabstrahlung nach unten und die reflektierende Schallabstrahlung nach oben reduziert wird. Dabei sollen die Mittel zur Schalldämpfung eine Relativbewegung der beiden Bauwerksteile aufnehmen können und für Einbau- oder Wartungszwecke leicht montierbar oder demontierbar sein.
Diese Aufgabe wird mit einem Schalldämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und mit einer Überbrückungsvorrichtung gemäß dem Anspruch 13 gelöst.
Wenn der Schalldämpfer wenigstens ein den Bauwerksspalt im wesentlichen überbrückendes Schutzelement aufweist, das an die veränderbare Größe des Bauwerksspalts anpaßbar ist, wobei der Schalldämpfer über Lagermittel an min­ destens einem der Bauwerksteile gelagert ist, kann der Schalldämpfer in einfa­ cher Weise zwischen unterschiedlichen Bauwerksteilen montiert werden. Dabei kann der Schalldämpfer eine Relativbewegung der beiden Bauwerksteile zuein­ ander aufnehmen, so daß er sich insbesondere an die Wärmeausdehnung eines Bauwerksteils anpassen kann. Damit wird ein direkter Schalldurchgang infolge von Öffnungen zwischen den Bauwerksteilen vermieden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Schutzelement von einer Dämmeinrichtung mit einem Gehäuseteil gebildet, so daß mit baulich ein­ fachen Mitteln eine gute Schallabsorption erreicht wird.
Vorzugsweise ist ein Schutzelement durch die Lagermittel drehbar aufgenom­ men, so daß durch die Drehbewegung die Anpassung an den Bauwerksspalt vor­ genommen wird. Insbesondere bei größeren Bauwerksspalten ist es vorteilhaft, wenn der Schalldämpfer zwei Befestigungsmittel aufweist, die jeweils mit einem Bauwerksteil verbunden sind und die Befestigungsmittel jeweils eine Dämmplat­ te drehbar aufnehmen. Die beiden Dämmplatten können sowohl direkt als auch über einen Dämmboden indirekt miteinander verbunden werden. Ein solcher Schalldämpfer ist in seiner Breite äußerst variabel und schnell und einfach zwi­ schen zwei Bauwerksteilen montierbar.
Ein besonders für kleine Bauwerksspalten geeigneter Schalldämpfer weist eine im wesentlichen sich horizontal erstreckende Leiste auf, die an einem Bauwerk­ steil angebracht ist und einen Dämmkörper aufnimmt. Vorzugsweise weist der Dämmkörper an seiner Auflagefläche auf der Leiste eine abgerundete Kante auf, so daß er auf der Kante abrollen kann, um sich der Breite des Bauwerksspalts anzupassen.
In einer besonders für schwierig zugängliche Bauwerksspalten geeigneten Ausge­ staltung der Erfindung sind mehrere Schutzelemente aus jeweils einer Dämm­ platte gebildet, die "W-förmig" angeordnet sind, so daß sie wie eine Feder in den Bauwerksspalt eingeklemmt werden können. Vorzugsweise sind die Dämmplat­ ten über Plattenträger und Aufhängungen abgestützt, wobei an jedem zweiten Spalt zwischen zwei Dämmplatten eine Klammer vorgesehen ist, die die Dämm­ platten an ihrer einen Seite miteinander verbindet und an ihrer anderen Seite beabstandet voneinander hält. Dadurch kann auf einfache Weise die "W-förmige" Anordnung der Dämmplatten erreicht werden.
Für eine besonders gute Schallabsorption umfaßt ein Schutzelement eine Stein­ wollplatte.
Wenn die erfindungsgemäße Überbrückungsvorrichtung Mittel zur Schalldämp­ fung aufweist, kann der durch die Überbrückungsvorrichtung durchtretende Schall nach unten erheblich reduziert werden.
Vorzugsweise sind die Mittel zur Schalldämpfung unterhalb der Profile der Überbrückungsvorrichtung angeordnet, so daß die Überbrückungsvorrichtung im Straßenbau eingesetzt werden kann, wozu sie eine im wesentlichen ebene Oberfläche benötigt. Dabei ist vorteilhaft an mindestens einer Stirnseite der Überbrückungsvorrichtung ein Abschluß mit einer Dämmeinrichtung vorgese­ hen, so daß auch der seitlich zur Überbrückungsvorrichtung auftretende Schall gedämpft werden kann.
Wenn die Überbrückungsvorrichtung und die Mittel zur Schalldämpfung ver­ schiebbar oder drehbar gelagert sind, können sie eine Relativbewegung der bei­ den Bauwerksteile aufnehmen, so daß die Überbrückungsvorrichtung an Brücken eingesetzt werden kann und dabei die Wärmeausdehnung der Brücke relativ zu der festen Fahrbahn aufnehmen kann. Die Schallausbreitung nach unten wird dabei auf ein Minimum reduziert, wenn die Überbrückungsvorrichtung einen oben beschriebenen Schalldämpfer aufweist, der sich über die ganze Breite der Fahrbahn erstreckt.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein Straßenab­ schnitt mit einer Fahrbahn und einer Brücke eine erfindungsgemäße Überbrückungs­ vorrichtung auf.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen im Zu­ sammenhang mit den beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel des Schall­ dämpfers an einer Überbrückungsvorrichtung;
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Schalldämpfers an einer Über­ brückungsvorrichtung, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel durch eine Überbrückungsvorrichtung mit einem Schalldämpfer.
Entsprechend Fig. 1 ist zwischen einem ersten Bauwerksteil 1 und einem zwei­ ten Bauwerksteil 2 eine Überbrückungsvorrichtung mit einem Randprofil 3 an dem ersten Bauwerksteil 1 und einem Randprofil 4 einem zweiten Bauwerksteil 2 angeordnet. Zwischen den beiden Randprofilen 3 und 4 sind mehrere Mittel­ profile 5 angeordnet, so daß der Spalt zwischen dem ersten Bauwerksteil 1 und dem zweiten Bauwerksteil 2 überbrückt ist. Die Mittelprofile 5 sind auf einem Profilträger 14 gelagert. Das erste Bauwerksteil 1 besitzt eine Bauwerkswand 6, an der ein Befestigungsmittel 7 vorgesehen ist. An dem zweiten Bauwerksteil 2 ist unterhalb einer Nische 8 ebenfalls ein Befestigungsmittel 9 angeordnet. An den Befestigungsmitteln 7 und 9 ist jeweils eine Dämmplatte 10 bzw. 11 drehbar gelagert. An ihrer anderen Seite sind die Dämmplatten 10 und 11 mit einem Dämmboden 12 verbunden. Die Verbindung zwischen den Dämmplatten 10 und 11 und dem Dämmboden 12 ist jeweils mittels eines Lagers 13 gelenkig ausge­ führt. Es ist auch möglich, die erste Dämmplatte 10 und die zweite Dämmplatte 11 über ein Scharnier direkt miteinander gelenkig zu verbinden.
Bei einer Verschiebung des zweiten Bauwerksteils 2 entsprechend dem Pfeil nimmt die Überbrückungsvorrichtung die Verschiebung über die Rand- und Mit­ telprofile 3, 4, und 5 auf, wobei der Profilträger 14 in der Nische 8 aufgenommen ist. Unterhalb des Profilträgers 14 kompensiert der Schalldämpfer die Verschie­ bung durch eine Drehung der ersten Dämmplatte 10 und der zweiten Dämmplat­ te 11, wie dies mit dem gestrichelten Linien in der Fig. 1 dargestellt ist.
Für eine möglichst umfassende Absorption des Schalls sind die Befestigungsmit­ tel 7 und 9, die Dämmplatten 10 und 11 und der Dämmboden 12 im wesentlichen aus Steinwollplatten mit einer Dichte von 50 kg pro m3 und einer Dicke von mehr als 8 cm gebildet. An ihrer Unterseite weisen diese Bauteile ein schallre­ flektierendes feuerverzinktes Blech mit einer Dicke von mehr als 2 mm auf. Es ist auch möglich, Edelstahl zu verwenden. Der Schalldämpfer ist dabei unmittel­ bar unterhalb der Überbrückungsvorrichtung angeordnet und erstreckt sich über die gesamte Länge des Bauwerksspalts. An den Seiten des Bauwerksspalts sind am Schalldämpfer Einrichtungen für den Ablauf des eintretenden Oberflächen­ wassers oder des Schwitz- und Kondenswassers vorgesehen. Die gelenkigen Befe­ stigungsmittel zwischen den Befestigungsmitteln 7 und 9, den Dämmplatten 10 und 11 und dem Dämmboden 12 sind aus Kunststoff gebildet, um Klappergeräu­ sche zu vermeiden. Dabei sind vorteilhaft Scharniere vorgesehen, die aus einem Isolierstift mit Clips gebildet sind.
Entsprechend einem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel ist eine Überbrückungsvorrichtung mit zwei Randprofilen 3' bzw. 4' und einem Mittel­ profil 5' zwischen einem ersten Bauwerksteil 1' und einem zweiten Bauwerksteil 2' angeordnet. Unterhalb der Rand- und Mittelprofile 3', 4' und 5' ist ein Schall­ dämpfer angeordnet, der einen Dämmkörper 15 in einer Blechschale 16 aufweist. Der Dämmkörper 15 ist auf einer Leiste 17 gelagert, die an dem zweiten Bau­ werksteil 2' über Befestigungsmittel 18 befestigt ist. Der Dämmkörper 15 ist auf der Leiste 17 aufgelegt und weist an der Auflagefläche eine abgerundete Kante auf. Auf seiner anderen Seite ist der Dämmkörper 15 an die Bauwerkswand 6' des ersten Bauwerksteils 1' angelehnt.
Eine Bewegung der Bauwerksteile 1' und 2' relativ zueinander kompensiert der Schalldämpfer durch eine Drehung des Dämmkörpers 15, der auf der Leiste 17 abrollt. Für eine umfassende Schallabsorption ist die Leiste 17 an ihrer Oberseite durch eine Schalldämmpappe und an einer Unterseite von einem Stahlblech ge­ bildet. Der Dämmkörper 15 aus Steinwolle ist an seiner den Rand- und Mittel­ profilen 3', 4' und 5' abgewandten Seite mit einem Stahlblech umgeben.
In einem dritten Ausführungsbeispiel sind zur Schalldämpfung Dämmplatten 20 zwischen einem ersten Bauwerksteil 1'' mit einer Bauwerkswand 6'' und einem zweiten Bauwerksteil 2'' angeordnet. Die Dämmplatten 20 sind über eine Auf­ hängung 19 gehalten, die an dem Randprofil 3'', den Mittelprofilen 5'' und dem Randprofil 4'' befestigt ist. Die Mittelprofile 5'' sind zu diesem Zweck mit einer Aufhängöse 21 versehen. An ihrer Unterseite ist zwischen zwei Dämmplatten 20 jeweils ein Plattenträger 22 angeordnet. Die Aufhängung 19 der Dämmplatten 20 ist dabei derart, daß diese "W-förmig" angeordnet sind, also zwei benachbarte Dämmplatten 20 entweder an ihrer oberen Kante oder an ihrer unteren Kante miteinander verbunden sind. Unterhalb der Dämmplatten 20 sind eine Halbscha­ le 23, die mit dem ersten Bauwerksteil 1'' verbunden ist und eine zweite Halb­ schale 24, die mit dem zweiten Bauwerksteil 2'' verbunden ist, angeordnet. Die Halbschalen 23 und 24 können durch die Bewegung der Bauwerksteile 1'' und 2'' ineinander geschoben werden und ebenfalls als Schalldämpfer wirken.
Bei einer Verschiebung der beiden Bauwerksteile 1'' und 2'' relativ zueinander können die Dämmplatten 20 zusammengedrückt werden, wobei die keilförmigen Spalten zwischen den Dämmplatten 20 zugesetzt werden. Bei einer Auseinan­ derbewegung der beiden Bauwerksteile 1'' und 2'' drücken an der Oberseite der Dämmplatten 20 angeordnete Klammern diese auseinander, so daß die Relativ­ bewegung der Bauwerksteile 1'' und 2'' kompensiert wird und keine für den Schall durchlässige Öffnung in dem Bauwerksspalt gebildet wird.

Claims (18)

1. Schalldämpfer für einen Bauwerksspalt, der zwischen einem ersten Bau­ werksteil (1, 1', 1'') und einem zweiten Bauwerksteil (2, 2', 2'') gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldämpfer wenigstens ein den Bauwerksspalt im wesentlichen überbrückendes Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) und Lagermittel (7, 9, 17, 18, 19) aufweist, um den Schalldämpfer an mindestens einem der Bauwerksteile (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') zu lagern und das oder die Schutzelemente (10, 11, 12, 15, 20) an die veränderbare Größe des Bauwerksspalts anpaßbar sind.
2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) von einer Dämmeinrichtung mit einem Gehäuseteil gebildet ist.
3. Schalldämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) durch die Lagermittel (7, 9, 17, 18, 19) drehbar aufgenommen ist.
4. Schalldämpfer nach nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lagermittel ein erstes Befestigungsmit­ tel (7) aufweisen, das mit dem ersten Bauwerksteil (1, 1', 1'') verbunden ist und eine erste Dämmplatte (10) drehbar aufnimmt und ein zweites Befesti­ gungsmittel (9) aufweisen, das mit dem zweiten Bauwerksteil (2, 2', 2'') verbunden ist und eine zweite Dämmplatte (11) drehbar aufnimmt.
5. Schalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Dämmplatte (10) mit der zweiten Dämmplatte (11) drehbar verbunden ist.
6. Schalldämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwi­ schen der ersten Platte (10) und der zweiten Dämmplatte (11) ein Dämm­ boden (12) vorgesehen ist, der jeweils mit den beiden Dämmplatten (10, 11) drehbar verbunden ist.
7. Schalldämpfer nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lagermittel eine sich im wesentlichen horizontal erstreckende Leiste (17) aufweisen, die über Befestigungsmittel (18) an einem Bauwerksteil (2') angebracht ist, und ein Dämmkörper (15) auf oder in der Leiste (17) aufgenommen ist.
8. Schalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämmkörper (15) an seiner Auflagefläche auf der Leiste (17) eine abgerun­ dete Kante besitzt.
9. Schalldämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das mehrere Schutzelemente aus jeweils einer Dämmplatte (20) gebildet sind, die "W-förmig" angeordnet sind.
10. Schalldämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten (20) über Plattenträger (22) und Aufhängungen (19) gehalten sind.
11. Schalldämpfer nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem zweiten Spalt zwischen zwei Dämmplatten (20) eine Klammer vorgesehen ist, die die Dämmplatten (20) an ihrer einen Seite miteinander verbindet und an ihrer anderen Seite beabstandet voneinander hält.
12. Schalldämpfer nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß ein Schutzelement (10, 11, 12, 15, 20) eine Steinwollplatte umfaßt.
13. Überbrückungsvorrichtung, insbesondere für Fahrbahnübergänge, die eine Verbindung zwischen einem ersten Bauwerksteil (1, 1', 1'') und einem zwei­ ten Bauwerksteil (2, 2', 2'') bildet und Profile (3, 4, 5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Überbrückungsvorrichtung zwi­ schen den beiden Bauwerksteilen (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung vorgesehen sind.
14. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung unterhalb der Profile (3, 4, 5) angeordnet sind.
15. Überbrückungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an mindestens einer Stirnseite der Überbrückungsvorrich­ tung ein Abschluß mit einer Dämmeinrichtung vorgesehen ist.
16. Überbrückungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungsvorrichtung und die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung verschiebbar und/oder drehbar gelagert sind, so daß sie eine Relativbewegung der beiden Bauwerks­ teile (1, 1', 1'', 2, 2', 2'') aufnehmen können.
17. Überbrückungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (10, 11, 12, 15, 20) zur Schalldämpfung einen Schalldämpfer nach mindestens einem der Ansprü­ che 1 bis 12 umfassen.
18. Straßenabschnitt mit einer Fahrbahn und einer Brücke, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen der Brücke und der Fahrbahn eine Über­ brückungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 17 an­ geordnet ist.
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