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DE1004996B - Kistenverschluss - Google Patents

Kistenverschluss

Info

Publication number
DE1004996B
DE1004996B DET7376A DET0007376A DE1004996B DE 1004996 B DE1004996 B DE 1004996B DE T7376 A DET7376 A DE T7376A DE T0007376 A DET0007376 A DE T0007376A DE 1004996 B DE1004996 B DE 1004996B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crate
box
lid
lock
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET7376A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Troidl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEBASTIAN TROIDL
Original Assignee
SEBASTIAN TROIDL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEBASTIAN TROIDL filed Critical SEBASTIAN TROIDL
Priority to DET7376A priority Critical patent/DE1004996B/de
Publication of DE1004996B publication Critical patent/DE1004996B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/10Locking pins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Kistenverschluß Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Kisten mit Deckel.
  • Bisher wurde gewöhnlich der Deckel auf einer Kiste mittels Nägel befestigt. Diese Art von Kistenverschluß ist jedoch umständlich und zeitraubend und hat darüber hinaus den Nachteil, daß bei oft und gewaltsam vorgenommenem Öffnen der Kisten diese und auch die Deckel einem frühen Verschleiß unterliegen.
  • Infolgedessen wurden schon andere Kistenverschlüsse vorgeschlagen, die die vorerwähnten Nachteile nicht aufwiesen, bei denen jedoch der Hauptwert mehr auf die Sicherung eines Verschlusses gelegt wurde. Solche Verschlüsse bestanden aus mehreren Einzelteilen, konnten nicht durch maschinelles Annageln an den Kisten angebracht werden und waren in der Herstellung kompliziert und daher teuer.
  • Es wurden auch Kistenverschlüsse vorgeschlagen, von denen einige Teile sich beim Füllen und Entleeren der Kisten als hinderlich erwiesen, wie es sich besonders bei mittels Scharniere an die Kiste angelenkten Deckeln zeigte. Auch war bei einigen Arten schon vorgeschlagener Kistenverschlüsse ein Stapeln der Kisten und Deckel unmöglich.
  • Es sind auch schon Kistenverschlüsse bekanntgeworden, die aus zwei Metallbändern bestehen, die an ihrem einen Ende zu rohrförmigen, in Verschlußlage koaxial zueinander zu liegen kommende Ösen eingerollt sind, durch die ein mit seinem einen Ende in Verschlußstellung festlegbarer Stift hindurchsteckbar ist, wobei von diesen zwei Metallbändern jeweils das eine an der Oberseite des Kistendeckels, das andere auf der Außenseite einer Kistenseitenwand in einer Lage anbringbar ist, bei welcher die Ösen der Metallbänder in Verschlußstellung zum Zusammenwirken gebracht werden können.
  • Bei den letztgenannten, bekannten Kistenverschlüssen ragen jedoch die mit Ösen versehenen Enden der an den Kistenwänden befestigten Metallbänder über die Oberkanten der Kistenwände hinaus, ebenso stehen die auf dem Deckel befestigten Metallbänder mit ihren zu Ösen geformten Enden über die Kanten des Deckels vor. Diese bekannte Anordnung der Metallbänder erwies sich als hinderlich bei der Hantierung und ließ keine zweckmäßige Weise der Stapelung von Kistenunterteilen und -deckeln zu.
  • Die Erfindung bezweckt, einen einfachen und billig herzustellenden Kistenverschluß letztgenannter Art zu schaffen, bei dem das Hantieren mit den Kisten und Deckeln und das Stapeln dieser Gegenstände nicht durch das Hervorstehen von Verschlußteilen beeinträchtigt wird.
  • Der erfindungsgemäße Kistenverschluß erfüllt die gestellte Aufgabe und kennzeichnet sich dem Bekannten gegenüber durch mindestens je ein auf den vier Außenseiten der Kistenseitenwände annagelbares Metallband, dessen Oberkante mit der Oberkante der zugehörigen Kistenseitenwand bündig verläuft, und durch an den entsprechenden Stellen der Oberseite des Kistendeckels annagelbare Metallbänder, deren die Ösen aufweisenden Enden um das Maß des Osendurchmessers über die Unterkante des Deckels hinausragen.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung an einer Kiste mit je zwei Versteifungsleisten an zwei Seitenwänden erläutert. Es zeigt Abb. 1 eine perspektivische Ansicht einer mit vier Verschlüssen versehenen Kiste, Abb. 2 einen Schnitt durch den am Deckel angebrachten Verschlußteil in größerem Maßstab, Abb. 3 einen Schnitt durch den an der Kistenwand angebrachten Verschlußteil in größerem Maßstab und Abb. 4 eine perspektivische Ansicht eines kompletten Verschlusses.
  • Die Metallbänder 1, die an ihrem oberen Teil zu rohrförmigen Osen eingerollt sind, sind maschinell so mit den Kistenseitenwänden 2 verbunden, daß die Ösen mit ihrer Oberkante an den Oberkanten der Seitenwände 2 bündig verlaufen. Wenn deckellose Kisten gestapelt werden sollen, kann der Verschluß somit in keiner Weise hinderlich sein.
  • Die entsprechenden auf dem Kistendeckel 5 befestigten Metallbänder 4 sind abgewinkelt und an ihrem unteren Ende ebenfalls eingerollt. Der abgewinkelte Teil ist so bemessen, daß die eingerollten Ösen um den Osendulrchmesser über die Unterkante des Deckels vorstehen. Danach sind auch die Deckel einzeln stapelbar, da jeweils die Deckelunterseiten auf die Deckelleisten 6 zu stehen kommen, deren Höhe in bezug auf die waagerechte Deckelfläche größer ist als der Durchmesser der Ösen der Metallbänder. Dadurch, daß die Metallbänder abgewinkelt sind und auf der Deckeloberseite flach aufliegen, können sie maschinell an den Deckel genagelt werden. Der Verschluß wird durch Stifte 7 bewirkt, die durch die Ösen der Metallbänder hindurchgesteckt werden. Für einfache Fälle genügt es, wenn als Stift ein Splint verwendet wird. Soll besonderer Wert darauf gelegt werden, daß der Deckel fest an die Kiste gepreßt wird, so kann an Stelle des Splints ein Keilstift verwendet werden. Soll gleichzeitig die Kiste gegen unbefugtes Öffnen gesichert werden, so können wenigstens an zwei gegenüberliegenden Seiten der Kiste Keilstifte verwendet werden, die an ihren Enden mit Bohrungen zur Aufnahme eines Plombendrahtes versehen sind. Gegenüber den bekannten Kistenverschlüsseln ermöglicht der erfindungsgemäße Kistenverschluß ein getrenntes Stapeln von Kisten und Deckeln. rATENTANSPR0rCHE: 1. Kistenverschluß, der aus zwei Metallbändern besteht, die an ihrem einen Ende zu rohrförmigen, in Verschluß lage koaxial zueinander zu liegen kommenden Ösen eingerollt sind, durch die ein mit seinem einen Ende in Verschlußstellung festlegbarer Stift hindurchsteckbar ist, wobei von den Metallbändern jeweils das eine an der Oberseite des Kistendeckels, das andere auf der Außenseite einer Kistenseitenwand in einer Lage anbringbar ist, bei welcher die Ösen der Metallbänder in Ver- schluß stellung zum Zusammenwirken bringbar sind, gelçennzeicihnet durch mindestens je ein auf den vier Außenseiten der Kistenseitenwände (2) annagelhares Metallband (1), dessen Oberkante mit der Oberkante der zugehörigen Kistenseitenwand (2) bündig verläuft, und durch an den entsprechenden Stellen der Oberseite des Kistendeckels (5) annagelbare Metallbänder (4), deren die Osen aufweisenden Enden um das Maß des Ösendurchmessers über die Unterkante des Deckels hinausragen.

Claims (1)

  1. 2. Kistenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (7) als Splint ausgebildet ist.
    3. Kistenversehluß nach Anspruch 1, dadurch gehennzeichnet, daß der Stift (7) als Keilstift ausgebildet ist.
    4. Kistenverschluß nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an zwei gegenüberliegenden Kis tensei ten die Enden der Stifte (7) einen Plombendraht aufnehmende Bohrungen aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 580 751.
DET7376A 1953-02-07 1953-02-07 Kistenverschluss Pending DE1004996B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET7376A DE1004996B (de) 1953-02-07 1953-02-07 Kistenverschluss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET7376A DE1004996B (de) 1953-02-07 1953-02-07 Kistenverschluss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1004996B true DE1004996B (de) 1957-03-21

Family

ID=7545566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET7376A Pending DE1004996B (de) 1953-02-07 1953-02-07 Kistenverschluss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1004996B (de)

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