DE509735C - Verkaufsbehaelter mit einem zur Befoerderung dienenden herausnehmbaren Einsatz - Google Patents
Verkaufsbehaelter mit einem zur Befoerderung dienenden herausnehmbaren EinsatzInfo
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- DE509735C DE509735C DER76399D DER0076399D DE509735C DE 509735 C DE509735 C DE 509735C DE R76399 D DER76399 D DE R76399D DE R0076399 D DER0076399 D DE R0076399D DE 509735 C DE509735 C DE 509735C
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- sales container
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F1/00—Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise
- A47F1/02—Racks for dispensing merchandise; Containers for dispensing merchandise for granulated or powdered materials, i.e. bulk materials
- A47F1/03—Dispensing means, e.g. with buttons or handles
Landscapes
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. OKTOBER 1930
11. OKTOBER 1930
.REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 341 GRUPPE
Robur-Werkzeug-Industrie, G.m.b.H.in Mülheim, Ruhr
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsbehälter, der so eingerichtet ist, daß er einen
zweiten Behälter aufnimmt und mit diesem so verbunden ist, daß der Inhalt des zweiten Behälters
durch den ersten Behälter hindurch abläuft. Der Verkaufsbehälter ist in bekannter
Weise im Querschnitt etwa rechteckig ausgebildet und besitzt im unteren Teile eine Auslaufrinne.
Bei derartigen bekannten Verkaufsbehältern muß sonst die zum Verkauf kommende Ware aus Säcken, Kisten, Blech-
und anderen Gefäßen zunächst in den Verkaufsbehälter umgefüllt werden. Auf. dem_
Beförderungswege, ferner bei der Lagerung bis zur Überführung in den Verkaufsbehälter
und in diesem selbst sind die Waren einem Güteverlust und einer Beeinflussung durch
Witterung, ungünstige Lagerung u. dgl. ausgesetzt.
Nach der vorliegenden Erfindung ist durch den Verpackungsbehälter bzw. Einsatz ein
Umfüllen der Ware in den Verkaufsbehälter nicht notwendig, was sehr wichtig ist, weil
die Ware nicht ungünstig beeinflußt werden kann.
Ein weiterer Vorzug der Erfindung besteht darin, daß das Zusammensetzen der beiden
Behälter einfach vonstatten geht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι die Vorderansicht des Verpackungsbehälters und einen Schnitt durch den Verkaufsbehälter,
Abb. 2 den Längsschnitt durch Verkaufsund Verpackungsbehälter und
Abb. 3 den Grundriß im Querschnitt des Verkaufs- und Verpackungsbehälters.
Der Verkaufsbehälter a hat einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt und
eine solche Höhe, daß er sich leicht handhaben läßt. Der Behälter ist aus Metall, Holz oder
sonst geeignetem Baustoff gefertigt. Im Innern des Behälters befindet sich ein Sockel b
zum Aufstellen des Verpackungsbehälters e. Die Stirnfläche c des Verkaufsbehälters hat
jm unteren Teile eine Ablauf rinne d, die in bekannter Weise mit einem beweglichen Verschluß
versehen ist.
Der Verpackungsbehälter e hat ebenfalls einen rechteckigen oder quadratischen, jedoch
kleineren Querschnitt als der Verkaufsbehälter und ist von solcher Höhe, daß er in diesen
bequem hineinpaßt. Er ist aus Metall, Holz oder sonst geeignetem Baustoff hergestellt
und hat einen abnehmbaren Deckel /. An der Vorderseite des Verpackungsbehälters befindet
sich ein Auslaufstutzen g. Im Inneren befindet sich nach dem Ablaufstutzen hin in
bekannter Form eine Abschrägung oder Abrundung h, um einen Ablauf des Inhaltes zu
ermöglichen und Stauungen in den Ecken zu verhindern. Die Abschrägung h reicht in den
Ablaufstutzen g hinein und endet an dessen Vorderkante. Der Ablaufstutzen g wird
durch einen Aufschraubdeckel i oder in sonst geeigneter Weise verschlossen. Am Deckel
und oben am Verpackungsbehälter sowie am Aufschraubdeckel und unten am Verpackungsbehälter
in üblicher Form angebrachte ösen / ermöglichen einen plombierbaren Verschluß
für den Beförderungsweg.
Bei Ingebrauchnahme des Verpackungsbehälters bzw. Einsatzes e wird der Stutzenverschluß
/ abgenommen, und der Auslaufstutzen g wird zunächst durch einen Schieber k vorläufig
gesichert, zu welchem Zwecke sich in der einen Hälfte des Ablaufstutzens ein Einführungsschlitz
Z befindet.
Der Verpackungsbehälter bzw. Einsatz e wird nach dieser Vorbereitung in den Verkauf
sbehälter α gestellt. Es geschieht dies von der Rückseite her, wenn der Verkaufsbehälter α
nach hinten offen ist, oder von der Vorderseite her, wenn die Stirnwand c um eine
Längs- oder Querachse q beweglich ist. Be-
ao sitzt der Verkaufsbehälter oben eine öffnung
r, die mit einem aufklappbaren oder abnehmbaren Deckel n2 versehen ist oder einen
besonderen Deckelverschluß nicht aufweist, so wird der Einsatz von oben her in den Verkaufsbehälter
eingesetzt.
Die Vorderwand c des Verkaufsbehälters a
hat hinter der Ablaufrinne d eine entweder fest mit ihr verbundene oder lose einsetzbare
und dann in geeigneter Weise gegen Verrutschen gesicherte Auslauffläche m, welche
über den Auslaufstutzen g hinweggestülpt und so ausgespart ist, daß der Schieber k nicht behindert
wird. Die schräge Auslauffläche m weist ungefähr dieselbe Neigung wie die Auslaufrinne
d und die Abschrägung h auf.
Um den Schieberverschluß k auszulösen, bedient man sich entweder einer in der Stirnwand
c des Verkaufsbehälters α vorhandenen Klappe η oder einer im Sockel des Verkaufsbehälters angeordneten Klappe nx oder einer
im Deckel des Verkaufsbehälters eingefügten Klappe%. Für den letzteren Fall ist der
Schieber k mit einer nach oben reichenden Kette 0 versehen, die zur Sicherung während
des Einsetzens des Verpackungsbehälters in den Verkaufsbehälter an einer oben am Verpackungsbehälter
angebrachten Schlaufe festgehakt wird.
Nachdem der vorläufige Verschluß des Auslaufstutzens g gelöst ist, kann der Inhalt des
Verpackungsbehälters bzw. Einsatzes e in die schräge Auslauffläche m eindringen. Nach
dem öffnen des Verschlusses der Auslaufrinne d können also beliebig große Einzelmengen
dem Verkaufsbehälter zum Verkauf entnommen werden, ohne daß der Inhalt des in
der Fabrik gefüllten Verpackungsbehälters zuvor in den Verkaufsbehälter überführt worden
ist.
Claims (1)
- 60 Patentanspruch :Verkaufsbehälter mit einem zur Beförderung dienenden herausnehmbaren Einsatz, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Verkaufsbehälter (a) einen Verpackungsbehälter bzw. -einsatz (e) aufnimmt und mit diesem durch Zwischenschaltung einer schrägen Auslauf fläche (m) derart verbunden ist, daß eine durchlaufende Verbindung des Auslaufstutzens (g) am Einsatz O) mit der Auslaufrinne (ei) des Verkaufsbehälters (ff) hergestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER76399D DE509735C (de) | 1928-11-25 | 1928-11-25 | Verkaufsbehaelter mit einem zur Befoerderung dienenden herausnehmbaren Einsatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER76399D DE509735C (de) | 1928-11-25 | 1928-11-25 | Verkaufsbehaelter mit einem zur Befoerderung dienenden herausnehmbaren Einsatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509735C true DE509735C (de) | 1930-10-11 |
Family
ID=7415317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER76399D Expired DE509735C (de) | 1928-11-25 | 1928-11-25 | Verkaufsbehaelter mit einem zur Befoerderung dienenden herausnehmbaren Einsatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509735C (de) |
-
1928
- 1928-11-25 DE DER76399D patent/DE509735C/de not_active Expired
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